DE4000666C2 - Elektromagnetanordnung für einen Teilchenbeschleuniger - Google Patents
Elektromagnetanordnung für einen TeilchenbeschleunigerInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Elektromagnetanordnung
gemäß Oberbegriff des Patentanspruches 1.
Aus der gattungsbildenden DE 37 04 442 A1
ist eine Ladungsträgerstrahlvorrichtung mit supraleitenden
Spulen gezeigt, die einen supraleitenden Magneten bilden.
Im einzelnen weist dort eine supraleitende Ablenkspule eine Ab
schirmung auf, welche unmittelbar an einem Ende
der supraleitenden Spule befestigt ist. Diese Abschirmung
ist abnehmbar und kann aus mehreren Teilen oder Elementen
bestehen.
Die erwähnte Abschirmung dient der Reduzierung des magnetischen
Streuflusses, um zu verhindern, daß entlang der Umlaufbahn
angeordnete Quadrupolmagnete hinsichtlich ihrer gewünschten
Korrekturwirkung beeinträchtigt werden.
Ausgehend von dem geschilderten Stand der Technik besteht die Aufgabe
der Erfindung darin, die bekannte Elektromagnetanordnung so
weiterzubilden, daß eine kompaktere Bauform für die Anwendung
in einem Teilchenbeschleuniger erreicht wird und daß gleichzeitig
eine zuverlässige Justierung des Teilchenstrahles auf einer stabilen
Umlaufbahn gewährleistet ist.
Die Lösung der Aufgabe der Erfindung erfolgt mit einem
Gegenstand nach den Merkmalen des Patentanspruches 1, wobei
die Unteransprüche mindestens zweckmäßige Ausgestaltungen und
Weiterbildungen umfassen.
Die Erfindung bietet folgende Vorteile: Es werden
Hohlräume in den Abschirmplatten des Eisenkerns
eines Ablenkelektromagneten gebildet, durch die eine Vakuum
kammer verläuft, und in diesem Eisenkern sind kleine
Spulen angeordnet, die den Eisenkern als Magnetbahn nützen
und die Umlaufbahn für geladene Teilchen einstellen können,
so daß es nicht erforderlich ist, gesonderte Führungsspulen
vorzusehen. Statt dessen können die Führungsspulen im Eisenkern
angeordnet sein. Die Justierung des Magnetfeldes kann
somit in einfacher Weise vorgenommen werden, und die Größe
der Gesamteinrichtung kann verringert werden.
Die Erfindung soll anhand von Figuren und Ausführungsbeispielen
näher erläutert werden. Es zeigt:
Fig. 1 eine Perspektivansicht eines Ablenkelektromagneten
gemäß einem Ausführungsbeispiel, der
mit Führungsmagneten ausgestattet und in einem
Teilchenbeschleuniger verwendbar ist;
Fig. 2 einen Schnitt IX-IX von Fig. 1;
Fig. 3 eine größere Perspektivansicht eines verstärkten
Endabschnitts des Ablenkmagneten von Fig. 2;
Fig. 4 eine teilweise Vorderansicht eines Führungs
magneten, der in einem Ablenkelektromagneten
gemäß einem Ausführungsbeispiel vorgesehen
ist;
Fig. 5 einen Schnitt XII-XII von Fig. 4;
Fig. 6 eine teilweise Vorderansicht eines Vierpol-
Fokussierelektromagneten, der in einem Ablenkelektromagneten
gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel
vorgesehen ist;
Fig. 7 einen Schnitt XIV-XIV nach Fig. 6;
Fig. 8 eine perspektivische Explosionsansicht eines
Führungsmagneten, der an einem Ablenkelektromagneten
zu befestigen ist;
Fig. 9 eine teilweise Vorderansicht des Führungsmagneten
von Fig. 8 nach der Montage.
Fig. 1 zeigt einen Ablenkelektromagneten gemäß einem
Ausführungsbeispiel.
Der gezeigte Elektromagnet weist Abschirmplatten 21 auf,
die an Rücklaufjochen 22 befestigt sind zur Bildung eines
Eisenkerns. Eine stabile Umlaufbahn 4 für geladene Teilchen
17 ist so vorgesehen, daß sie durch in den Abschirmplatten 21
gebildete Hohlräume 23 verläuft, wobei die geladenen Teilchen
17 sich auf der stabilen Umlaufbahn 4 bewegen, die
Rennbahnkonfiguration hat. Führungsspulen 24, die Führungs
magnete bilden, sind über und unter jedem Hohlraum 23 vorgesehen.
Fig. 2 ist ein Schnitt IX-IX von Fig. 1 entlang der die
stabile Umlaufbahn 4 einschließenden Ebene. Mit 31a und 32a
sind die die Hauptspule bildenden Spulen bezeichnet, d. h.
die obere und die untere Spule eines Ablenkelektromagneten
3, wobei jede Spule aus einer äußeren und einer inneren
Spule unter Bildung einer Schleife besteht. Die obere und
die untere Spule 31a und 32a erzeugen ein Magnetfeld, das
zu der Ebene von Fig. 2 senkrecht ist, so daß die geladenen
Teilchen 17 abgelenkt werden können und die stabile Umlaufbahn
4 gekrümmt werden kann. Die Endabschnitte der Rücklaufjoche
22 sind teilweise verdickt zur Bildung verstärkter
Endabschnitte 25. Dadurch wird die Querschnittsfläche
des Eisenkerns dort, wo er mit den Abschirmplatten 21 verbunden
ist, größer gemacht.
Die Abschirmplatten 21 dienen dem Zweck, zu verhindern, daß das
von dem Elektromagneten 3 erzeugte Magnetfeld als Streumagnetfeld
die mit diesem Elektromagneten 3 in Kontakt befindlichen
Bauteile beeinflußt. Durch die von den Abschirmplatten
21 gebildete magnetische Abschirmung ist das durch
den Ablenkelektromagneten 3 vorhandene Streufeld in den Ab
schnitten der stabilen Umlaufbahn 4 vor diesen Abschirmplatten
nahezu nicht vorhanden. Die beiden Führungsspulen 24, die
jeden Hohlraum 23 der Abschirmplatten 21 umgebend angeordnet
sind, erzeugen ein Magnetfeld, dessen Hauptkomponente senkrecht
zu der durch die stabile Umlaufbahn 4 gebildeten Ebene
verläuft. Wegen dieser Magnetfelder empfangen die geladenen
Teilchen 17 eine horizontale Lorentzkraft, die eine Fein
ablenkung der geladenen Teilchen und damit eine Feineinstellung
der stabilen Umlaufbahn 4 bewirkt. Diese Funktion
ist mit derjenigen von konventionellen Führungsmagneten
identisch. Es ist jedoch zu beachten, daß der
erforderliche Magnetkreis nicht nur durch die Rücklaufjoche,
sondern auch durch die Abschirmplatten 21 gebildet ist,
die an dem Ablenkelektromagneten 3 befestigt sind. Das heißt,
die Abschirmplatten 21 dienen nicht nur zur magnetischen Ab
schirmung, sondern haben außerdem die Funktion eines
Rücklaufjochs und bilden den Magnetkreis eines Führungsmagneten.
Fig. 3 ist eine teilweise weggebrochene perspektivische
Schnittdarstellung der verstärkten Endabschnitte des Ablenk
elektromagneten 3. Magnetfeldlinien 26 bezeichnen das
Magnetfeld, das erzeugt wird, wenn den oberen und unteren
Spulen 31a und 32a der Hauptspule Strom zugeführt wird.
Dort, wo die Magnetfeldlinien 26 dicht sind, ist das Magnetfeld
relativ stark, und wo die Magnetfeldlinien 26
geringe Dichte aufweisen, ist das Magnetfeld relativ
schwach. In Fig. 3 ist die Änderung der Dichte der Magnet
feldlinien 26 entsprechend dem Ergebnis einer nichtlinearen
dreidimensionalen quantitativen Analyse des Magnetfelds
einschließlich der Rücklaufjoche 2 sichtbar
gemacht.
Die Querschnittsfläche der Rücklaufjoche 22 und ihrer ver
stärkten Endabschnitte 25 ist größer als die Querschnittsfläche
der Abschirmplatten 21. Infolgedessen ist der magnetische
Widerstand der Rücklaufjoche 22 und der verstärkten
Endabschnitte 25 sehr klein, so daß die Magnetfeldlinien 26
ohne weiteres passieren können, was dazu führt, daß sich
die meisten Magnetfeldlinien 26 an von den Abschirmplatten 21
verschiedenen Bereichen konzentrieren. Mit anderen Worten
heißt das, daß das Magnetfeld um die Abschirmplatten 21 herum
ziemlich schwach ist, so daß auch mit dünnen Abschirmplatten
ein ausreichender magnetischer Abschirmeffekt erzielbar
ist. Infolgedessen können die Abschirmplatten relativ dünn
gemacht werden, so daß der in Richtung der stabilen Umlaufbahn
4 vorzusehende Raum klein sein kann. Infolgedessen
kann der für den Einbau einer Anzahl Vorrichtungen in der
Richtung der stabilen Umlaufbahn 4 verfügbare Raum ver
größert werden. Somit kann ein kleiner Teilchenbeschleuniger,
z. B. ein kleiner Teilchenbeschleunigungsring oder ein
kleiner Teilchenspeicherring, realisiert werden.
Bei dem in der dreidimensionalen Magnetfeldanalyse ver
wendeten Modell betrug die Breite W3 der Rücklaufjoche 22
450 mm, und die Abmessungen L1, L2 der verstärkten Endabschnitte
25 betrugen 300 mm. Dagegen betrug die Breite W4
der Klemmplatten 21 nur 150 mm, d. h. ein Drittel der Breite
W3 der Rücklaufjoche 22. Das Resultat der Magnetfeldanalyse
zeigte, daß bei einer Magnetflußdichte von 4,5 T des zentralen
Magnetfeldes der oberen und unteren Spule 31a und
32a der Hauptspule das Streumagnetfeld vor den Abschirmplatten
21 im wesentlichen Null war, so daß ein ausreichender Magnet
feld-Abschirmeffekt erhalten wird.
Bei dem vorstehenden Ausführungsbeispiel sind die Führungs
spulen 24 über und unter jedem Hohlraum 23 angeordnet; sie
können aber auch rechts und links von jedem Hohlraum vorgesehen
sein. In diesem Fall wird von jedem Paar Führungsspulen
24 ein horizontales Magnetfeld erzeugt, das in derselben
Ebene wie die stabile Umlaufbahn 4 liegt. Aufgrund
der Wechselwirkung zwischen diesen Magnetfeldern und den
geladenen Teilchen 17 wird die stabile Umlaufbahn 4 in Ver
tikalrichtung fein eingestellt.
Bei dem vorstehenden Ausführungsbeispiel werden entweder
die horizontalen oder die vertikalen Komponenten des Aus
gangsmagnetfeldes der Führungsmagnete erzeugt; es ist
jedoch auch möglich, wie die Fig. 4 und 5 zeigen (die ein
zweites Ausführungsbeispiel
darstellen), Führungsspulen 24 auf sämtlichen
vier Seiten jedes Hohlraums 23 anzuordnen. Die über und
unter jedem Hohlraum 23 vorgesehenen Führungsspulen 24
erzeugen eine Ablenkkraft für die geladenen Teilchen 17 in
Horizontalrichtung, und die Führungsspulen 24 rechts und
links von jedem Hohlraum erzeugen eine Ablenkkraft für die
geladenen Teilchen in Vertikalrichtung.
Fig. 6 ist eine teilweise Seitenansicht, die ein weiteres
Ausführungsbeispiel zeigt, und
Fig. 7 ist ein Schnitt XIV-XIV von Fig. 6. Dabei sind
vier Vierpolmagnetpole 27a vorgesehen, die von der gleichen
Anzahl Vierpolspulen 27 umgeben sind. Der vorspringende
Teil jedes Vierpolmagnetpols 27a hat Hyperbelform. Die
Vierpolspulen 27 und die Vierpolmagnetpole 27a bilden zu
sammen mit dem die Vierpolmagnetpole 27a umgebenden Teil
der Abschirmplatte 21 einen Vierpolelektromagneten für die
Fokussierung geladener Teilchen 17.
Üblicherweise ist ein Vierpolelektromagnet als ein von
anderen Arten von Elektromagneten wie Ablenkelektromagneten,
die die erforderlichen Bauelemente eines Teilchenbeschleunigers
bilden, unabhängiges Bauelement ausgebildet.
Bei dem vorstehenden Ausführungsbeispiel ist ein Vierpol
elektromagnet unter Nutzung eines Teils des Eisenkerns
eines Ablenkelektromagneten gebildet.
Bei den vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispielen
sind Führungsspulen 24 und Vierpolspulen
27 direkt an Abschnitten um den Hohlraum 23 jeder Klemm
platte 21 herum angeordnet; die Hohlräume 23 können aber in
manchen Fällen kleiner sein, was von der Auslegung der Führungs
magnete und der Vakuumkammer 10 abhängt. In solchen
Fällen kann der Vorgang der Montage der Führungsspulen 24
und der Vierpolspulen 27 äußerst schwierig oder sogar un
möglich sein. Die Konstruktion nach Fig. 8 soll dieses
Problem beseitigen.
In Fig. 8 bezeichnet 28 eine Eisenbasis, deren beide End
abschnitte als Keile 28a ausgebildet sind, wobei die Bodenfläche
der Eisenbasis 28 in bezug auf ihre Seitenflächen
einen Winkel von weniger als 90° bildet. Eine Führungsspule
24 ist auf der Oberseite der Eisenbasis 28 mit Befesti
gungselementen 29 befestigt. Die Eisenbasis 28 wird in
Nuten 21a eingesetzt, die die Paßteile an der Seite der
Klemmplatte 21 bilden, und in diesen Nuten befestigt. Wie
Fig. 9 zeigt, ist die Eisenbasis 28 an der Abschirmplatte 21
mit Befestigungselementen 30 festgelegt.
Nachstehend wird die Montagefolge des Ausführungsbeispiels
der Fig. 8 und 9 beschrieben. Zuerst wird in einem Raum
mit viel Platz, also außerhalb des Hohlraums 23, die Füh
rungsspule 24 auf der Eisenbasis 28 befestigt. Dies ist
möglich, weil die Eisenbasis 28 und die Abschirmplatte 21 als
getrennte Bauelemente hergestellt sind. Somit kann die Führungsplatte
24 auf der Eisenbasis 28 befestigt werden, bevor
letztere an der Abschirmplatte 21 montiert wird. Nach der Montage
der Führungsspule 24 werden die an beiden Enden der
Eisenbasis bzw. des Eisenkerns 28 gebildeten Keilflächen
28a in die Nuten 21a eingefügt, und der Eisenkern 28 wird
an der Abschirmplatte 21 mit Hilfe der Befestigungselemente 30
befestigt, die an der Oberfläche der Abschirmplatte 21 vor
gesehen sind. Der Zwischenraum zwischen der Unterseite des
Eisenkerns 28 und der Abschirmplatte 21 ist sehr klein, so daß
der Magnetkreis in keiner Weise dadurch beeinflußt wird.
Claims (7)
1. Elektromagnetanordnung für einen Teilchenbeschleuniger
zur bogenförmigen Ablenkung von auf einer Umlaufbahn befindlichen
geladenen Teilchen mit einem bogenförmigen Ablenkmagneten
(3), umfassend
- - eine Hauptspule, die mindestens ein Paar von Spulen (31a, 32a), aufweist, die entlang eines Abschnittes der Umlaufbahn (4) der geladenen Teilchen angeordnet sind und zwischen denen die Umlaufbahn (4) für die geladenen Teilchen verläuft, und
- - magnetische Abschirmplatten (21), die im Bereich der beiden
Enden der Spulen (31a, 32a) vorgesehen sind, wobei die Abschirmplatten
(21) Hohlräume (23) aufweisen, durch welche die
sich auf der Umlaufbahn (4) bewegenden geladenen Teilchen hindurchtreten,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Spulen (31a, 32a) der Hauptspule von Eisenkern-Rücklaufjochen (22) umgeben sind, die entlang der Spulen (31a, 32a) verlaufen,
daß die magnetischen Abschirmplatten (21) an den beiden Enden der Eisenkern-Rücklaufjochs (22) befestigt sind und ein Teil des von den Rücklaufjochen (22) gebildeten Magnetkreises sind, und daß
in jedem der Hohlräume (23) der Abschirmplatten (21) Führungsmagnete angeordnet sind, die mindestens ein Paar von einander gegenüberliegenden Führungsspulen (24; 27) zur Korrektur der Umlaufbahn aufweisen.
2. Elektromagnetanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die mit den Abschirmplatten (21) verbundenen Endabschnitte
der Rücklaufjoche (22) als verstärkte Endabschnitte
(25) mit vergrößerter Querschnittsfläche des Eisenkerns ausgebildet
sind.
3. Elektromagnetanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Dicke (W3) der Rücklaufjoche (22) im
wesentlichen größer als die Dicke (W4) der Abschirmplatten
(21), insbesondere um einen Faktor 3 größer ist.
4. Elektromagnetanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß in jedem der Hohlräume (23) der
Abschirmplatten (21) zwei Paare von Führungsmagneten mit Führungsspulen
(24) angeordnet sind, die einander paarweise gegenüberliegen
und zwischen denen die Umlaufbahn (4) der geladenen
Teilchen hindurchgeht, wobei die Paare von Führungsspulen
(24; 27) jeweils senkrecht zueinander angeordnet sind.
5. Elektromagnetanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsmagnete in jedem der
Hohlräume (23) der Abschirmplatten (21) vier Vierpolmagnete
(27a) aufweisen, die von der gleichen Anzahl von Vierpolspulen
(27) umgeben sind,
und daß die Vierpolmagnete (27a) in den Ecken des jeweiligen
Hohlraumes (23) angeordnet sind und einen in den Hohlraum (23)
vorspringenden Abschnitt aufweisen, der im Vertikalschnitt
eine Hyperbelform besitzt.
6. Elektromagnetanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
gekennzeichnet durch
eine Führungsmagnet-Befestigungsvorrichtung, die zur Halterung
der Führungsspule (24, 27) ein Basisteil (28) sowie korrespondierende
Paßabschnitte (21a) an gegenüberliegenden Stellen in den
Hohlräumen (23) in den Abschirmplatten (21) aufweist.
7. Elektromagnetanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
daß jedes Basisteil (28) eine Oberseite, auf der
eine Führungsspule (24, 27) befestigt ist, eine Unterseite, die
mit einem Randbereich des jeweiligen Hohlraumes (23) in Kontakt
bringbar ist, und an beiden Seiten Seitenflächen aufweist,
die gemeinsam mit der Unterseite Keile (28a) bilden und
die in bezug auf die Unterseite unter einem Winkel von weniger
als 90° verlaufen, wobei die in den Hohlräumen (23) gebildeten
Paßabschnitte Nuten (21a) aufweisen, mit denen die Keile (28a)
in Eingriff bringbar sind.
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