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DE4000536C2 - - Google Patents

Info

Publication number
DE4000536C2
DE4000536C2 DE19904000536 DE4000536A DE4000536C2 DE 4000536 C2 DE4000536 C2 DE 4000536C2 DE 19904000536 DE19904000536 DE 19904000536 DE 4000536 A DE4000536 A DE 4000536A DE 4000536 C2 DE4000536 C2 DE 4000536C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cookware
base plate
container part
grooves
underside
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE19904000536
Other languages
English (en)
Other versions
DE4000536A1 (de
Inventor
Georg 7000 Stuttgart De Baersch
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Garantguss Georg Baersch Versand Von Skandina GmbH
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19904000536 priority Critical patent/DE4000536A1/de
Publication of DE4000536A1 publication Critical patent/DE4000536A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE4000536C2 publication Critical patent/DE4000536C2/de
Granted legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J27/00Cooking-vessels
    • A47J27/02Cooking-vessels with enlarged heating surfaces
    • A47J27/022Cooking-vessels with enlarged heating surfaces with enlarged bottom
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J36/00Parts, details or accessories of cooking-vessels
    • A47J36/02Selection of specific materials, e.g. heavy bottoms with copper inlay or with insulating inlay

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Cookers (AREA)

Description

Stand der Technik
Die Erfindung betrifft ein Kochgeschirr, insbesondere eine Bratpfanne mit einem Behälterteil aus einem für Kochzwecke geeigneten Material wie Eisen, nicht rostender Stahl oder Keramik und einer Bodenplatte aus Aluminium oder einem anderen, gut wärmeleitfähi­ gen Material, welche mit dem Behälterteil fest verbunden ist.
Derartige Kochgeschirre werden sowohl für Gas- als auch für Elektroherde verwendet. Um ein derartiges Kochgeschirr auch für einen Induktionsherd verwendbar zu machen, ist es bekannt (DE-OS 36 39 013), auf der Unterseite der Bodenplatte eine dünne folienartige Schicht aus magnetisierbarem Material aufzubringen. Je nach Einsatzzweck haben sich Edelstahl, (Guß-) Eisen oder Keramik als besonders geeignetes Material für Kochgeschirre erwiesen. Da jedoch die Wärmeleitfähigkeit dieser Materialien nicht besonders groß ist, wird eine dicke Bodenplatte aus Aluminium an dem aus einem der obengenannten Materialien beste­ henden Behälterteil angebracht. Anstelle von Aluminum kann auch ein anderes gut wärmeleitfähiges Material verwendet werden, wie beispielsweise Kupfer. Dadurch wird eine gleichmäßige Erwärmung der gesamten Boden­ fläche des Kochgeschirrs auch bei nur lokaler Erwär­ mung gewährleistet.
Da die für den Behälterteil geeigneten Materialien einen anderen Wärmeausdehnungskoeffizienten besitzen als die für die Bodenplatte geeigneten Materialien, tritt zwischen der Behälterunterseite und der daran angeordneten Bodenplatte eine Bimetallwirkung auf, die zu einer Verformung des Gefäßbodens führt. Durch diese Verformung, zumeist eine Wölbung nach unten, wird der Wärmekontakt zwischen Kochgeschirr und Koch­ platte gestört.
Bei einem bekannten Kochgeschirr mit Behälterteil und Bodenplatte (EP-01 11 867) werden daher zwischen der Unterseite des Behälterteils und der Bodenplatte zwei oder drei Zwischenlagen eines Materials eingebracht, dessen Wärmeausdehnungskoeffizient zwischen dem des Behältermaterials und dem des Bodenplattenmaterials liegt. Dadurch sollen die Scherkräfte, die beim Er­ hitzen des Kochgeschirrs zwischen Bodenplatte und Behälterteil auftreten, auf mehrere Schichten ver­ teilt werden, um so ein Ablösen der Bodenplatte oder eine Verformung des Bodens zu verhindern. Als Mate­ rial für diese Zwischenlagen werden beispielsweise Nickel, Kupfer oder Edelstahl angegeben. Diese Aus­ bildung eines Kochgeschirrs hat jedoch den Nachteil, daß die Herstellung sehr aufwendig ist und daß das verwendete Material für die Zwischenlagen relativ teuer ist.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, ein Kochgeschirr der eingangs genannten Art dahingehend weiterzuent­ wickeln, daß eine Verformung des Kochgeschirrbodens aufgrund der Bimetallwirkung zwischen der Bodenplatte und dem Behälterteil des Kochgeschirrs vermieden wird, um einen guten Wärmekontakt zwischen Kochge­ schirr und Herdplatte zu gewährleisten.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein Kochgeschirr mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1 gelöst.
Nach einer Ausgestaltung der Erfindung sind die Nuten in der Bodenplatte mit gleichbleibendem Abstand parallel zueinander und im rechten Winkel gekreuzt angeordnet. Diese Anordnung hat sich als besonders geeignet herausgestellt, um einer Verformung des Bodens des Kochgeschirrs entgegenzuwirken.
Um eine gute Wärmeverteilung und eine Wärmespeicherung zu erzielen, weist die Bodenplatte bevorzugt eine Dicke zwischen 3 und 5 mm auf, während die Dicke des Behälterteils 1 bis 1,5 mm beträgt. Aufgrund des größeren Wärmeausdehnungs­ koeffizienten von Aluminium und aufgrund der größeren Dicke der Bodenplatte dehnt sich diese bei Erwärmung stärker aus als der Behälterteil, so daß sich der Boden des Kochgeschirrs nach unten wölbt. Durch die Nuten in der Bodenplatte wölbt sich diese bei Erwär­ mung nach oben gegen die Unterseite des Behälter­ teils, da die Längenausdehnung der Bodenplatte auf der dem Behälterteil zugewandten Seite, die keine Nuten aufweist, größer ist als auf ihrer dem Behäl­ terteil abgewandten Seite, in welcher die Nuten vor­ gesehen sind. Durch entsprechende Anordnung und Tiefe der Nuten in der Bodenplatte läßt sich erreichen, daß sich der Boden des Kochgeschirrs beim Erwärmen insge­ samt überhaupt nicht verzieht.
Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung sind die Bodenplatte und die Unterseite des Behälterteils zur Mitte des Kochgeschirrs hin um ca. 1/10 mm nach oben gewölbt. Diese Ausgestaltung hat den Vorteil, daß die zugeführte Wärme gesammelt wird und das Kochgeschirr sicher steht, während bei völlig plan ausgeführtem Boden die Bodenplatte schwebt. Durch die Erwärmung senkt sich die Bodenplatte zunehmend ab, bis sie schließlich auf der Kochplatte plan aufliegt.
Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist auf der Unterseite der Bodenplatte eine dünne, folienartige magnetisierbare Schicht vorgesehen. Da­ durch ergibt sich vorteilhafterweise die Eignung des Kochgeschirrs auch für Induktionskochgeräte. Aufgrund der geringen Dicke dieser aufgebrachten Schicht ist eine Verformung der Bodenplatte aufgrund einer Bi­ metallwirkung ausgeschlossen.
Ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfin­ dung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben. Es zeigt
Fig. 1 ein Kochgeschirr mit Bodenplatte im Quer­ schnitt und
Fig. 2 eine Draufsicht auf die Unterseite dieses Kochgeschirrs.
Das in Fig. 1 dargestellte Kochgeschirr weist einen Behälterteil 1 auf, an dessen Unterseite 2 eine mit Nuten 3 versehene Bodenplatte 4 angebracht ist. Der Behälterteil 1 kann dabei aus nicht rostendem Stahl, beispielsweise 18/22 Nickel-Chrom-Stahl, bestehen, oder aus Eisen oder aus Keramik oder aus einem ande­ ren für Kochzwecke geeigneten Material. Die Boden­ platte 4 besteht bevorzugt aus Aluminium oder aus einem anderen gut wärmeleitfähigen Material, wie bei­ spielsweise Kupfer. Die Bodenplatte 4 ist mit dem Be­ hälterteil 1 bevorzugt durch Verschweißen verbunden.
Fig. 2 ist eine besonders geeignete Anordnung der Nuten 3 entnehmbar. Die Anzahl und Tiefe der Nuten 3 ergibt sich dabei aus dem Verhältnis der Wärmeleit­ zahlen von Behälterteilmaterial zu Bodenplattenmate­ rial und deren Abmessungen. Anstelle von gekreuzten Nuten 3 ist es auch möglich, die Nuten in konzen­ trischen Kreisen oder auf eine andere geeignete Art anzuordnen.

Claims (5)

1. Kochgeschirr, insbesondere Bratpfanne, mit einem Behälterteil aus einem für Kochzwecke geeigneten Material wie Eisen, nicht rostender Stahl oder Keramik, und einer Bodenplatte aus Aluminium oder einem anderen gut wärmeleitfähigen Material, welche mit dem Behälterteil fest verbunden ist, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Bodenplatte (4) auf ihrer dem Behälterteil (1) abgewandten Seite mit Nuten (3) versehen ist.
2. Kochgeschirr nach Anspruch 1, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Nuten (3) in der Bodenplatte (4) mit gleichbleibendem Abstand parallel zueinander und im rechten Winkel ge­ kreuzt angeordnet sind.
3. Kochgeschirr nach Anspruch 1 oder 2, da­ durch gekennzeichnet, daß die Bodenplatte eine Dicke zwischen 3 und 5 mm und der Behälterteil eine Dicke zwischen 1 und 1,5 mm aufweist.
4. Kochgeschirr nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Bodenplatte (4) und die Unterseite (2) des Behälterteils (1) zur Mitte des Kochgeschirrs hin um ca. 1/10 mm nach oben gewölbt sind.
5. Kochgeschirr nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Unterseite der Bodenplatte (4) eine dünne, folienartige magnetisierbare Schicht vorgesehen ist.
DE19904000536 1990-01-10 1990-01-10 Kochgeschirr Granted DE4000536A1 (de)

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DE4000536A1 DE4000536A1 (de) 1991-07-11
DE4000536C2 true DE4000536C2 (de) 1991-10-02

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Also Published As

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Date Code Title Description
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D2 Grant after examination
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8327 Change in the person/name/address of the patent owner

Owner name: GARANTGUSS GEORG BAERSCH GMBH VERSAND VON SKANDINA

8381 Inventor (new situation)

Free format text: BAERSCH, GEORG, 70567 STUTTGART, DE

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