DE4000536C2 - - Google Patents
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Classifications
-
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-
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- A47J36/02—Selection of specific materials, e.g. heavy bottoms with copper inlay or with insulating inlay
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Description
Die Erfindung betrifft ein Kochgeschirr, insbesondere
eine Bratpfanne mit einem Behälterteil aus einem für
Kochzwecke geeigneten Material wie Eisen, nicht
rostender Stahl oder Keramik und einer Bodenplatte
aus Aluminium oder einem anderen, gut wärmeleitfähi
gen Material, welche mit dem Behälterteil fest verbunden ist.
Derartige Kochgeschirre werden sowohl für Gas- als
auch für Elektroherde verwendet. Um ein derartiges
Kochgeschirr auch für einen Induktionsherd verwendbar
zu machen, ist es bekannt (DE-OS 36 39 013), auf der
Unterseite der Bodenplatte eine dünne folienartige
Schicht aus magnetisierbarem Material aufzubringen.
Je nach Einsatzzweck haben sich Edelstahl,
(Guß-) Eisen oder Keramik als besonders geeignetes
Material für Kochgeschirre erwiesen. Da jedoch die
Wärmeleitfähigkeit dieser Materialien nicht besonders
groß ist, wird eine dicke Bodenplatte aus Aluminium
an dem aus einem der obengenannten Materialien beste
henden Behälterteil angebracht. Anstelle von Aluminum
kann auch ein anderes gut wärmeleitfähiges Material
verwendet werden, wie beispielsweise Kupfer. Dadurch
wird eine gleichmäßige Erwärmung der gesamten Boden
fläche des Kochgeschirrs auch bei nur lokaler Erwär
mung gewährleistet.
Da die für den Behälterteil geeigneten Materialien
einen anderen Wärmeausdehnungskoeffizienten besitzen
als die für die Bodenplatte geeigneten Materialien,
tritt zwischen der Behälterunterseite und der daran
angeordneten Bodenplatte eine Bimetallwirkung auf,
die zu einer Verformung des Gefäßbodens führt. Durch
diese Verformung, zumeist eine Wölbung nach unten,
wird der Wärmekontakt zwischen Kochgeschirr und Koch
platte gestört.
Bei einem bekannten Kochgeschirr mit Behälterteil und
Bodenplatte (EP-01 11 867) werden daher zwischen der
Unterseite des Behälterteils und der Bodenplatte zwei
oder drei Zwischenlagen eines Materials eingebracht,
dessen Wärmeausdehnungskoeffizient zwischen dem des
Behältermaterials und dem des Bodenplattenmaterials
liegt. Dadurch sollen die Scherkräfte, die beim Er
hitzen des Kochgeschirrs zwischen Bodenplatte und
Behälterteil auftreten, auf mehrere Schichten ver
teilt werden, um so ein Ablösen der Bodenplatte oder
eine Verformung des Bodens zu verhindern. Als Mate
rial für diese Zwischenlagen werden beispielsweise
Nickel, Kupfer oder Edelstahl angegeben. Diese Aus
bildung eines Kochgeschirrs hat jedoch den Nachteil,
daß die Herstellung sehr aufwendig ist und daß das
verwendete Material für die Zwischenlagen relativ
teuer ist.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, ein Kochgeschirr
der eingangs genannten Art dahingehend weiterzuent
wickeln, daß eine Verformung des Kochgeschirrbodens
aufgrund der Bimetallwirkung zwischen der Bodenplatte
und dem Behälterteil des Kochgeschirrs vermieden
wird, um einen guten Wärmekontakt zwischen Kochge
schirr und Herdplatte zu gewährleisten.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein Kochgeschirr
mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1 gelöst.
Nach einer Ausgestaltung der Erfindung sind die Nuten
in der Bodenplatte mit gleichbleibendem Abstand
parallel zueinander und im rechten Winkel gekreuzt
angeordnet. Diese Anordnung hat sich als besonders
geeignet herausgestellt, um einer Verformung des
Bodens des Kochgeschirrs entgegenzuwirken.
Um eine gute Wärmeverteilung
und eine Wärmespeicherung zu erzielen, weist die
Bodenplatte bevorzugt eine Dicke zwischen 3 und 5 mm
auf, während die Dicke des Behälterteils 1 bis 1,5 mm
beträgt. Aufgrund des größeren Wärmeausdehnungs
koeffizienten von Aluminium und aufgrund der größeren
Dicke der Bodenplatte dehnt sich diese bei Erwärmung
stärker aus als der Behälterteil, so daß sich der
Boden des Kochgeschirrs nach unten wölbt. Durch die
Nuten in der Bodenplatte wölbt sich diese bei Erwär
mung nach oben gegen die Unterseite des Behälter
teils, da die Längenausdehnung der Bodenplatte auf
der dem Behälterteil zugewandten Seite, die keine
Nuten aufweist, größer ist als auf ihrer dem Behäl
terteil abgewandten Seite, in welcher die Nuten vor
gesehen sind. Durch entsprechende Anordnung und Tiefe
der Nuten in der Bodenplatte läßt sich erreichen, daß
sich der Boden des Kochgeschirrs beim Erwärmen insge
samt überhaupt nicht verzieht.
Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung sind
die Bodenplatte und die Unterseite des Behälterteils
zur Mitte des Kochgeschirrs hin um ca. 1/10 mm nach
oben gewölbt. Diese Ausgestaltung hat den Vorteil,
daß die zugeführte Wärme gesammelt wird und das
Kochgeschirr sicher steht, während bei völlig plan
ausgeführtem Boden die Bodenplatte schwebt. Durch die
Erwärmung senkt sich die Bodenplatte zunehmend ab,
bis sie schließlich auf der Kochplatte plan aufliegt.
Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist
auf der Unterseite der Bodenplatte eine dünne,
folienartige magnetisierbare Schicht vorgesehen. Da
durch ergibt sich vorteilhafterweise die Eignung des
Kochgeschirrs auch für Induktionskochgeräte. Aufgrund
der geringen Dicke dieser aufgebrachten Schicht ist
eine Verformung der Bodenplatte aufgrund einer Bi
metallwirkung ausgeschlossen.
Ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfin
dung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im
folgenden näher beschrieben. Es zeigt
Fig. 1 ein Kochgeschirr mit Bodenplatte im Quer
schnitt und
Fig. 2 eine Draufsicht auf die Unterseite dieses
Kochgeschirrs.
Das in Fig. 1 dargestellte Kochgeschirr weist einen
Behälterteil 1 auf, an dessen Unterseite 2 eine mit
Nuten 3 versehene Bodenplatte 4 angebracht ist. Der
Behälterteil 1 kann dabei aus nicht rostendem Stahl,
beispielsweise 18/22 Nickel-Chrom-Stahl, bestehen,
oder aus Eisen oder aus Keramik oder aus einem ande
ren für Kochzwecke geeigneten Material. Die Boden
platte 4 besteht bevorzugt aus Aluminium oder aus
einem anderen gut wärmeleitfähigen Material, wie bei
spielsweise Kupfer. Die Bodenplatte 4 ist mit dem Be
hälterteil 1 bevorzugt durch Verschweißen verbunden.
Fig. 2 ist eine besonders geeignete Anordnung der
Nuten 3 entnehmbar. Die Anzahl und Tiefe der Nuten 3
ergibt sich dabei aus dem Verhältnis der Wärmeleit
zahlen von Behälterteilmaterial zu Bodenplattenmate
rial und deren Abmessungen. Anstelle von gekreuzten
Nuten 3 ist es auch möglich, die Nuten in konzen
trischen Kreisen oder auf eine andere geeignete Art
anzuordnen.
Claims (5)
1. Kochgeschirr, insbesondere Bratpfanne, mit einem
Behälterteil aus einem für Kochzwecke geeigneten
Material wie Eisen, nicht rostender Stahl oder
Keramik, und einer Bodenplatte aus Aluminium oder
einem anderen gut wärmeleitfähigen Material,
welche mit dem Behälterteil
fest verbunden ist, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Bodenplatte (4)
auf ihrer dem Behälterteil (1) abgewandten Seite
mit Nuten (3) versehen ist.
2. Kochgeschirr nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Nuten (3) in der
Bodenplatte (4) mit gleichbleibendem Abstand
parallel zueinander und im rechten Winkel ge
kreuzt angeordnet sind.
3. Kochgeschirr nach Anspruch 1 oder 2, da
durch gekennzeichnet, daß die
Bodenplatte eine Dicke zwischen 3 und 5 mm und
der Behälterteil eine Dicke zwischen 1 und 1,5 mm
aufweist.
4. Kochgeschirr nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Bodenplatte (4) und die Unterseite (2) des
Behälterteils (1) zur Mitte des Kochgeschirrs hin
um ca. 1/10 mm nach oben gewölbt sind.
5. Kochgeschirr nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß
auf der Unterseite der Bodenplatte (4) eine
dünne, folienartige magnetisierbare Schicht
vorgesehen ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE19904000536 DE4000536A1 (de) | 1990-01-10 | 1990-01-10 | Kochgeschirr |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE19904000536 DE4000536A1 (de) | 1990-01-10 | 1990-01-10 | Kochgeschirr |
Publications (2)
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| DE4000536A1 DE4000536A1 (de) | 1991-07-11 |
| DE4000536C2 true DE4000536C2 (de) | 1991-10-02 |
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19904000536 Granted DE4000536A1 (de) | 1990-01-10 | 1990-01-10 | Kochgeschirr |
Country Status (1)
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| DE (1) | DE4000536A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE9414041U1 (de) * | 1994-08-30 | 1995-10-05 | Planeta Hausgeräte GmbH & Co., 87719 Mindelheim | Umluft-Gargrill |
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- 1990-01-10 DE DE19904000536 patent/DE4000536A1/de active Granted
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Also Published As
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| DE4000536A1 (de) | 1991-07-11 |
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