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DE4000316C2 - - Google Patents

Info

Publication number
DE4000316C2
DE4000316C2 DE4000316A DE4000316A DE4000316C2 DE 4000316 C2 DE4000316 C2 DE 4000316C2 DE 4000316 A DE4000316 A DE 4000316A DE 4000316 A DE4000316 A DE 4000316A DE 4000316 C2 DE4000316 C2 DE 4000316C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
conveyor
cylinder
articulated
skid
lying
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE4000316A
Other languages
English (en)
Other versions
DE4000316A1 (de
Inventor
Harald Dipl.-Ing. 5600 Wuppertal De Reith
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Caterpillar Global Mining Europe GmbH
Original Assignee
Hermann Hemscheidt Maschinenfabrik & Co 5600 Wuppertal De GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hermann Hemscheidt Maschinenfabrik & Co 5600 Wuppertal De GmbH filed Critical Hermann Hemscheidt Maschinenfabrik & Co 5600 Wuppertal De GmbH
Priority to DE4000316A priority Critical patent/DE4000316A1/de
Publication of DE4000316A1 publication Critical patent/DE4000316A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE4000316C2 publication Critical patent/DE4000316C2/de
Granted legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21CMINING OR QUARRYING
    • E21C35/00Details of, or accessories for, machines for slitting or completely freeing the mineral from the seam, not provided for in groups E21C25/00 - E21C33/00, E21C37/00 or E21C39/00
    • E21C35/08Guiding the machine
    • E21C35/12Guiding the machine along a conveyor for the cut material
    • E21C35/125Means for inclining the conveyor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Framework For Endless Conveyors (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Rück- und Verstellvorrich­ tung für einen Strebförderer zur Einstellung des Schnitthorizontes einer darauf verfahrbaren Gewinnungs­ maschine. Der an der Liegendkufe eines Schreitausbauge­ stells abgestützte Rückzylinder der Vorrichtung greift mit einem Rückgestänge an einem unteren, eine horion­ tale Gelenkachse aufweisenden Verbindungsgelenk an der Versatzseite des Förderers an. Ein Verstellzylinder der Vorrichtung, der an einer oberen Gelenkachse des Förde­ rers angreift, ist auf einer am Förderer angelenkten, gegen das Liegende schwenkbaren Stützkufe abgestützt.
Aus der DE 29 42 089 C2 ist bereits eine Verstellvor­ richtung zum versatzseitigen Anheben des Förderers be­ kannt, welche die vorgenannten, in den Oberbegriff des Patentanspruchs aufgenommenen Merkmale aufweist. Diese sich aus Verstellzylinder und schwenkbarer Stützkufe zusammensetzende Verstellvorrichtung ist getrennt von dem Rückzylinder bzw. dem Rückgestänge der Rückvorrich­ tung am Förderer angelenkt, ohne daß ein ausbauseitiges Widerlager für die Verstellvorrichtung vorgesehen ist. Aus diesem Grunde kann der Förderer nur versatzseitig, aber nicht ausbauseitig angehoben werden, um zu verhin­ dern, daß sich die Gewinnungsmaschine bei weichem Lie­ genden in dieses eingräbt.
Die DE 31 41 695 A1 beschreibt eine Vorrichtung zur Niveausteuerung einer Gewinnungsmaschine, die zwei versatzseitig am Förderer angreifende Verstellzylinder aufweist, von denen der eine zum abbaustoßseitigen An­ heben der Gewinnungsmaschine dient, während der andere zum Verschwenken einer Stützkufe vorgesehen ist, die den Förderer versatzseitig anhebt. Das Rückgestänge der Rückvorrichtung greift hierbei nicht unmittelbar an dem Förderer, sondern an einer zweiten Gelenkachse der Stützkufe an, die wiederum durch den zweiten Zylinder stabilisiert wird. Des Widerlager zum Heben des Förde­ rers befindet sich versatzseitig am Rückgestänge. Diese zwei Hydraulikzylinder aufweisende Steuervorrichtung ist sehr aufwendig und entsprechend schwierig zu steu­ ern.
Aus der DE 27 45 446 A1 ist es darüber hinaus bekannt, den Rückzylinder mit dem Rückgestänge an einem abbau­ stoßseitigen Verbindungsjoch anzuschlagen, das über Gelenklaschen mit dem Förderer verbunden ist und in dem der mit dem Förderer gelenkig verbundene Verstellzylin­ der abgestützt ist. Diese Bauart einer Rück- und Ver­ stellvorrichtung für den Förderer hat jedoch den Nach­ teil, daß die vom Verstellzylinder ausgehenden Reak­ tionskräfte beim Abwärtssteuern des Förderers (versatz­ seitiges Anheben) die Schubstangen des Rückgestänges auf Biegung beanspruchen.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Einstellung des Schnitthorizontes einer Gewinnungs­ maschine bei einer gattungsmäßigen Rück- und Verstell­ vorrichtung durch Heben und Senken des Förderers in beiden Richtungen mit einfachen Mitteln zu gewährlei­ sten.
Gemäß der Erfindung wird dies dadurch erreicht, daß die Stützkufe und das Rückgestänge gemeinsam an der Gelenk­ achse angelenkt sind, wobei der Verstellzylinder durch eine Ausnehmung in einem als abbaustoßseitiges Ende des Rückgestänges ausgebildeten Stangejoch hin­ durchgeführt ist, an dessen Unterseite die Stützkufe bei eingezogenem Verstellzylinder flach anliegt. Mit der Stützkufe werden die Reaktionskräfte des ausfahren­ den Verstellzylinders ohne Beeinträchtigung der Vor­ schubfunktion der Vorrichtung auf das Liegende über­ tragen. Die Stützkufe wird abbaustoßseitig mit dem Förderer angehoben, so daß sie in aufgerichteter Stel­ lung über Unebenheiten im Liegenden hinweggleitet. Bei weichem Liegenden kann der Förderer mit dem eingezoge­ nen Verstellzylinder abbaustoßseitig angehoben werden, wobei die Stützkufe großflächig an der Unterseite des Stangenjoches zur Anlage gebracht wird. Die Belastung des Rückgestänges durch Querkräfte ist dabei gering, zumal der Verstellzylinder beim Einziehen nur auf der kleineren Ringfläche des Kolbens mit Druckflüssigkeit beaufschlagt wird, von der die kleinere Kraft ausgeht.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels erläutert. Es zeigt
Fig. 1 ein hydraulisches Schreitausbaugestell in Seitenansicht mit einer Rück- und Verstellvor­ richtung für den Förderer,
Fig. 2 die Rück- und Verstellvorrichtung in Verbindung mit dem versatzseitig angehobenen Förderer,
Fig. 3 die Rück- und Verstellvorrichtung in Verbindung mit dem abbaustoßseitig angehobenen Förderer.
Das hydraulische Schreitausbaugestell weist höhenver­ stellbare Vorder- und Hinterstempel 1 und 2 auf, die auf einer Liegendkufe 3 angeordnet sind und eine Han­ gendkappe 4 unterstützen. Versatzseitig ist an der Hangendkappe 4 ein schräggestellter Bruchschild 5 ange­ lenkt, der auf der Liegendkufe 3 mit den beiden Len­ kern 6 eines Viergelenkgetriebes in vertikaler Richtung schwenkbar geführt ist. Das Scheitausbaugestell ist über die nachfolgend zu beschreibende Rück- und Ver­ stellvorrichtung mit einem abbaustoßseitig verlegten Förderer 13 verbunden.
Die Liegendkufe 3 bildet mit dem Bolzengelenk 7 das ausbauseitge Widerlager für die Kolbenstange 8 des innerhalb der Liegendkufe 3 verschiebbar geführten Rückzylinders 9. Die daran angeschlossenen Schubstangen eines beiderseits der Kolbenstange 8 angeordneten Rück­ gestänges 10 sind abbaustoßseitig mit einem Stangenjoch 11 gekoppelt, das seinerseits mit einem Gelenkkopf 12 an einer parallel zum Förderer 13 gerichteten, horizon­ talen Gelenkachse 14 an der Versatzseite des Förderers 13 vertikal schwenkbar verbunden ist. Oberhalb davon ist am Förderer 13 eine weitere horizontale Gelenkachse 15 angebracht, an der die Kolbenstange eines schräg aufrechtgestellten Verstellzylinders 16 angelenkt ist.
Der Verstellzylinder 16 ist durch eine Ausnehmung 17 im Stangenjoch 11 hindurchgeführt und mit einer horizon­ talen Gelenkachse 18 auf einer unterhalb des Stangen­ joches 11 angeordneten Stützkufe 19 gelenkig abgestützt.
Die Stützkufe 19 ist mit Abstand von der Gelenkachse 18 am förderseitigen Ende neben dem Gelenkkopf 12 mit der horizontalen Gelenkachse 14 vom Verbindungsgelenk des Rückgestänges 10 zum Liegenden hin schwenkbar verbun­ den. Sie ist mit einer flachen Bodenplatte 20 versehen, die mit dem Verstellzylinder 16 an die Unterseite des Stangenjoches 11 angezogen wird, wo sie mit Abstand vom Liegenden flach anliegt (Fig. 1).
Beim Ausfahren des Verstellzylinders 16 wird die Stütz­ kufe 19 um die Gelenkachse 14 verschwenkt und mit der versatzseitigen Kante der Bodenplatte 20 auf das Lie­ gende gedrückt. Der ausfahrende Verstellzylinder 16 hebt daraufhin den Förderer 13 versatzseitig an und drückt ihn dabei gleichzeitig an der Abbaustoßseite auf das Liegende (Fig. 2). Auf diese Weise wird der insbe­ sondere bei harter Kohle am Liegenden bestehenden Ten­ denz der Gewinnungsmaschine zum Klettern entgegenge­ wirkt. Die am Gelenk 14 befestigte Stützkufe 19 wird mit dem Förderer 13 vorn angehoben, so daß die Boden­ platte 20 beim Vorschub des Rückzylinders 10 während der Gewinnung ohne weiteres über Unebenheiten des Lie­ genden hinweggleiten kann. In umgekehrter Richtung wirkt der einziehende Verstellzylinder 16, der den Förderer 13 um die Gelenkachse 14 verschwenkt und abbaustoßseitig anhebt (Fig. 3).

Claims (1)

  1. Rück- und Verstellvorrichtung für einen Strebförderer zur Einstellung des Schnitthorizontes einer darauf verfahrbaren Gewinnungsmaschine, mit einem an der Liegendkufe eines Schreitausbaugestells abgestützten Rückzylinder, der mit einem Rückgestänge an einem unteren, eine horizontale Gelenkachse aufweisenden Ver­ bindungsgelenk an der Versatzseite des Förderers an­ greift, und mit einem Verstellzylinder, der an einer oberen horizontalen Gelenkachse des Förderes angreift und auf einer am Förderer angelenkten, gegen das Lie­ gende schwenkbaren Stützkufe abgestützt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützkufe (19) und das Rückge­ stänge (10) gemeinsam an der Gelenkachse (14) angelenkt sind, wobei der Verstellzylinder (16) durch eine Aus­ nehmung (17) in einem als abbaustoßseitiges Ende des Rückgestänges (10) ausgebildeten Stangenjoch (11) hindurchgeführt ist, an dessen Unterseite die Stützkufe (19) bei eingezogenem Verstellzylinder (16) flach anliegt.
DE4000316A 1990-01-08 1990-01-08 Rueck- und verstellvorrichtung fuer einen strebfoerderer Granted DE4000316A1 (de)

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DE4000316A1 DE4000316A1 (de) 1991-07-11
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