DE4000378C2 - Vorrichtung zum Dosieren eines flüssigen Zugabemittels für Wasch- oder Geschirrspülmaschinen - Google Patents
Vorrichtung zum Dosieren eines flüssigen Zugabemittels für Wasch- oder GeschirrspülmaschinenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Dosieren eines
flüssigen Zugabemittels für Wasch- oder Geschirrspülmaschinen
mit einem Vorratsbehälter und mit einer Dosierkammer, die
mittels einer elektrisch betätigbaren Ventilanordnung
wahlweise mit dem Vorratsbehälter oder einem in den Bottich
der Maschine mündenden Auslaufkanal verbunden werden kann.
Eine Vorrichtung dieser Art ist aus der DE-OS 32 36 486
bekannt. Sie dient zur Zufuhr dosierter Mengen einer in der
Maschine auf Vorrat gehaltenen, verhältnismäßig dünnflüssigen
Zusatzflüssigkeit zu einer Waschmaschine. Bei Geschirrspülern
werden ähnliche Vorrichtungen, beispielsweise die in der
DE-OS 24 45 436 beschriebene, für Klarspüler benutzt.
Reiniger wurden dagegen bisher in pulverförmiger Konsistenz
zugegeben.
Neuerdings besteht eine Tendenz zur Verwendung von
konzentrierten sogenannten Flüssigreinigern, die jedoch sehr
zähflüssig sind. Dazu kommt die ausgeprägte Neigung dieser
Flüssigreiniger, beim Trocknen bzw. bei Berührung mit Luft
sich wie ein Kleber zu verfestigen. Diese Eigenschaft erlaubt
es nicht, in der Maschine auf Vorrat gehaltene
Reinigerflüssigkeiten mit den bekannten ventilgesteuerten
Dosiervorrichtungen zuzugeben. Die Ventile verkleben und
verkrusten und Leitungskanäle setzen sich zu, so daß
Betriebsstörungen unvermeidlich sind.
Aus der EP-OS 0 020 252 ist zwar eine Dosiervorrichtung für
Waschmaschinen bekannt geworden, bei der zur Vermeidung von
Verkrustungen Druckwasser benutzt wird. Nach Öffnung eines
Magnetventils drückt das zufließende Wasser zunächst die zähe
Zugabeflüssigkeit aus der Dosierkammer und anschließend wird
diese und ein nachgeordnetes, zum Bottich führendes
Leitungssystem noch eine bestimmte Zeit lang durchgespült.
Ein am öffentlichen Wasserversorgungssystem anzuschließendes
und für dessen Druck geeignetes elektromagnetisch steuerbares
Ventil verlangt jedoch einen vergleichsweise hohen
technischen Aufwand. Ein eigener Rücksaugverhinderer ist
obligatorisch. Auch die einfließende Wassermenge, die stark
von dem örtlich wechselndem Netzdruck abhängig ist, stellt
hinsichtlich der Mengenerfassung und -einstellung ein Problem
dar.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine
Dosiervorrichtung anzugeben, die Betriebsstörungen durch
Verklebung oder Verkrustung hochviskoser
Reinigungsflüssigkeiten ausschließt, jedoch druckfrei,
insbesondere wassernetzunabhängig arbeitet.
Diese Aufgabe wird ausgehend von der einleitend bezeichneten
Vorrichtung erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die obere
Partie der Dosierkammer über eine Verbindungsleitung mit dem
Bottich an einer Stelle verbunden ist, die oberhalb der
Dosierkammer liegt und beim Betrieb intermittierend oder
ständig vom Wasch- oder Spülwasser beaufschlagt ist.
Grundgedanke ist hierbei die Verwendung des beim Betrieb in
dem Bottich der Maschine enthaltenen Wasch- oder Spülwassers
für das Durchspülen bzw. Bespülen der im Zusammenhang mit der
Zugabemittel-Dosierung verwendeten Kammer, Kanäle und
Ventilsitze.
Besonders zweckmäßig ist es, wenn oberhalb der Dosierkammer
eine Fangrinne für im Bottich bewegtes Wasch- oder Spülwasser
angeordnet ist. Bei einer Geschirrspülmaschine läßt sich eine
schmale Fangrinne an der Innenseite der Bottichwand anordnen,
welche das von den rotierenden Spüldüsen verspritzte und an
der Wand herablaufende Wasser auffängt. Es versteht sich von
selbst, daß nicht nur die Verbindungsleitung von dieser
Fangrinne zur Dosierkammer, sondern auch der Auslauftrakt von
der Dosierkammer zum Bottich nach jedem Dosiervorgang über
eine längere Zeit geöffnet ist, so daß sich eine durchgehende
Spülwasserströmung ausbildet.
Um die Dosierkammer zu entlüften und ihre Befüllung mit
Zugabemittel zu erleichtern, wird vorgeschlagen, daß die
Verbindungsleitung einen Steigkanal umfaßt, der von der
Dosierkammer aus wenigstens bis zum maximalen Füllniveau des
Vorratsbehälters nach oben führt und mit der Anschlußstelle
oder mit dieser und dem Vorratsbehälter verbunden ist.
Am einfachsten ist die erstgenannte Alternative, d. h. eine
feste Verbindung des Steigkanals mit der Fangrinne. Das
Dosiervolumen wird dadurch zwar vom Füllstand des
Vorratsbehälters abhängig, denn zum reinen Kammervolumen
kommt das variable Füllvolumen des Steigkanals hinzu. Diese
Auswirkung kann jedoch durch Wahl eines verhältnismäßig
kleinen Steigkanalquerschnitts auf einen unerheblichen Fehler
verringert werden. Jedenfalls wird die Dosierkammer durch den
Steigkanal zum Bottich hin entlüftet und anschließend wird
der Steigkanal durchgespült. Die Belüftung des
Vorratsbehälters kann durch ein kleines Loch an geeigneter
Stelle bewerkstelligt werden.
Um das Austreten von flüssigem Zugabemittel durch ein solches
Loch in den Gehäusezwischenraum der Maschine auf jeden Fall
zu vermeiden, wird weiter vorgeschlagen, daß der Steigkanal
oben mittels einer elektrisch betätigbaren Ventilanordnung
wahlweise mit der Anschlußstelle oder dem Vorratsbehälter
verbunden werden kann.
Für alle Anwendungen im Zusammenhang mit der bisher
beschriebenen Vorrichtung können einzelne elektromagnetisch
oder mittels beheizten Bimetalls betätigbare Ventile
verwendet werden. Besonders zweckmäßig sind jedoch sogenannte
Doppelventile, bei denen zwei Ventilkörper durch eine einzige
Betätigungsvorrichtung gemeinsam bewegt werden.
Auch bei einer Waschmaschine wird während des Waschvorganges
die Flotte durch die Rotation der Waschtrommel in Bewegung
gehalten. Es ist also möglich, die hochschwappende Flotte
mittels einer in angemessener Höhe angeordneten Fangschaufel
o. dgl. zu erfassen und in die Dosierkammer zu leiten oder
ganz einfach die Dosierkammer über eine möglichst kurze, oben
abgehende Verbindungsleitung mit dem Bottich zu verbinden.
Dies gilt vor allem dann, wenn die Querschnitte der Ventile
und Kanäle möglichst groß bemessen sind. Dabei darf die
Mündung der Verbindungsleitung in den Bottich auch unter dem
Flottenspiegel liegen.
Um ein elektrisch gesteuertes Ventil zu sparen, wird
vorgeschlagen, daß die Dosierkammer ein Schwimmerventil
aufweist, das die Verbindungsleitung zum Bottich schließt,
wenn die Dosierkammer gefüllt ist. Das in der Dosierkammer
aufsteigende flüssige Zugabemittel hebt bei Erreichen des
gewünschten Füllstandes den in einem Korb geführten Schwimmer
an, so daß dessen Ventilkörper die Ventilöffnung verschließt.
Die Erfindung ist im Zusammenhang damit zu sehen, daß
entgegen der bisher verbreiteten Technik auch das quantitativ
nicht unerhebliche Reinigungsmittel in der Maschine selbst
bevorratet werden kann. Angestrebt wird z. B. ein Füllvolumen
des Vorratsbehälters von etwa 1 Liter oder mehr. Kleine
Nachfüll-Plastikflaschen, deren Entsorgung die Umwelt
besonders belastet, können damit entfallen. Statt dessen kann
die Hausfrau die in den Vorratsbehälter passende Menge in
einem Plastiksack oder einer entsprechenden einfachen
Verpackung kaufen, die auf einmal restlos entleert wird. Auch
die Verwendung von großen Gebinden für solche Zugabemittel im
Haushalt wird interessant, was ebenfalls eine nützliche
sekundäre Auswirkung der Erfindung ist.
Zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend
anhand der Zeichnung erläutert. Im einzelnen zeigt
Fig. 1 einen schematischen Vertikalschnitt einer Dosier-
und Zugabevorrichtung für eine
Geschirrspülmaschine und
Fig. 2 eine entsprechende Darstellung einer Dosier- und
Zugabevorrichtung für eine Waschmaschine.
Die Vorrichtung nach Fig. 1 ist im Innern der
Beschickungstür der Spülmaschine untergebracht, wobei das
Innenblech 1 dieser Tür den auf der linken Seite
dargestellten Spülraum oder Bottich 2 von dem auf der
rechten Seite dargestellten Türinnenraum 3 trennt. Ein
Vorratsbehälter 4 für Flüssigreiniger hat oben einen in
den Behälter vorstehenden Einfüllstutzen 5 und ist mit
einem Deckel 6 abgeschlossen. Von einer Dosierkammer 7
geht ein Steigkanal 8 aus. Im unteren Teil der
Dosierkammer ist ein Doppelventil eingebaut, bestehend aus
zwei Ventilkörpern 9 und 10 und einem elektrischen
Ventilantrieb 11. Dieses Doppelventil verbindet den
Vorratsbehälter 4 über einen Zwischenkanal 12 mit der
Dosierkammer 7 und diese über einen Auslaufkanal 13 mit
dem Bottich 2. Der gemeinsame Stößel der beiden
Ventilkörper ist mittels einer elastischen Manschette 14
gegenüber der von ihm durchsetzten Wand des Auslaufkanals
13 abgedichtet.
Oberhalb des Vorratsbehälters 4 befindet sich an der
Bottichseite des Innenblechs 1 eine Fangrinne 15, deren
Sammelleitung 16 in den Türinnenraum geführt und dort
mittels eines weiteren Doppelventils 17, 18, 19 mit dem
Steigkanal 8 und einer in den Vorratsbehälter führenden
Belüftungsleitung 20 verbunden ist. Dabei ist,
möglicherweise abweichend von der schematischen
Darstellung, Vorsorge getroffen, daß die Belüftungsleitung
bzw. deren Mündung in den Vorratsbehälter 4 nicht vom
Flüssigreiniger benetzt und verklebt werden kann.
Die beschriebene Anordnung hat folgende Wirkungsweise: Im
Normalfall, d. h. bei ausgeschalteter Spülmaschine und
während der Reinigungsprogramme, werden die Ventilkörper
10 und 18 der beiden Ventile durch Federkraft auf ihre
Sitze gedrückt. Dadurch sind der Zwischenkanal 12 des
Vorratsbehälters gegenüber der Dosierkammer und die
Belüftungsleitung 20 gegenüber dem Steigkanal 8
abgetrennt. Ein Teil des Spülwassers, das beim Spülgang im
Bottich 2 umherspritzt und an dem Innenblech 1 herabläuft,
wird von der Fangrinne 15 aufgefangen und über die
Sammelleitung 16, den geöffneten Sitz des Ventilkörpers 17
und die Steigleitung 8 in die Dosierkammer 7 geführt. Von
hier läuft das Wasser durch den geöffneten Sitz des
Ventilkörpers 9 und den Ablaufkanal zum Bottich 2 zurück.
Im Beispiel werden also während des gesamten Spülganges
die genannten Kanäle, die Dosierkammer und sämtliche
Ventilkörper vom Spülwasser umströmt und dadurch von dem
anhaftenden Reinigerkonzentrat befreit, so daß die
Ventilkörper nicht festkleben und die Kanäle sich nicht
verstopfen können.
Werden die Ventilantriebe 11 und 19 umgeschaltet, so legen
sich die Ventilkörper 9 und 17 auf ihre Sitze. Diese
Umschaltung wird zweckmäßigerweise in der Weise
vorgenommen, daß zunächst das obere Ventil die Zuleitung
von Spülwasser sperrt und noch genügend Zeit bleibt, daß
alles in der Dosierkammer vorhandene Wasser auslaufen
kann. Sodann strömt der Flüssigreiniger aus dem
Zwischenkanal 12 in die Dosierkammer 7 und steigt im
Steigkanal 8 hoch, wobei die in der Dosierkammer
enthaltene Luft in den Vorratsbehälter 4 übertritt. Da der
Reiniger verhältnismäßig zähflüssig sein kann, muß für die
Füllung der Dosierkammer genügend Zeit gegeben werden.
Danach schalten die Ventile wieder um und der Inhalt der
Dosierkammer ergießt sich über den Auslaufkanal 13 in den
Bottich 2, wobei die Dosierkammer über den Sammelkanal 16
Luft zieht. Mit Beginn des Spülganges fließt dann wieder
Spülwasser nach und wäscht den beschriebenen Dosiertrakt
aus.
In der Fig. 2 stellt 21 die Innenwand des Bottichs einer
Waschmaschine dar. Der wesentliche Unterschied gegenüber
dem ersten Ausführungsbeispiel besteht darin, daß die
Dosierkammer 22 über ein Schwimmerventil 23 und eine kurze
Verbindungsleitung 24 ohne ausgeprägte Führungsrinne mit
dem Bottich verbunden ist. Das Schwimmerventil befindet
sich in der oberen Partie der Dosierkammer. Es umfaßt
einen Führungskorb 25, der einen Schwimmer 26 enthält,
dessen kegelförmiger Ventilkörper beim Anheben die Mündung
der erwähnten Verbindungsleitung 24 verschließt.
Der hier gezeigte Vorratsbehälter 27, der im feststehenden
Maschinengehäuse angeordnet ist, wird durch eine
Deckelbohrung 28 belüftet. Die gezeigte
Dosierventilanordnung 29 entspricht prinzipiell derjenigen
von Fig. 1.
Der Wasserstand im Waschmaschinenbottich kann, wie
gezeigt, über die Mündungsöffnung der Verbindungsleitung
24 in den Bottich hinaus ansteigen. Während des
Waschvorgangs sind somit diese Verbindungsleitung, die
Dosierkammer 22 und deren Auslaufleitung ständig mit der
Waschflotte gefüllt. Diese Spülflüssigkeit durchströmt das
erwähnte Kanalsystem zwar nicht mit eindeutigem Gefälle
wie beim ersten Ausführungsbeispiel, jedoch ergibt sich
eine ausreichende Bewegung bzw. es kommt ein ausreichender
Flüssigkeitsaustausch zustande, da sich die Flotte bei den
wechselnden Drehbewegungen der Waschtrommel ständig
mitbewegt. Je größer die Ventil- bzw. Kanalquerschnitte
sind, um so besser. Es ist auch möglich, den Schwimmer 26
so zu bemessen daß er nur durch den Flüssigreiniger, der
ein höheres spezifisches Gewicht als Wasser hat, angehoben
wird und normalerweise sowohl für die aufsteigende als
auch für die zurückströmende Spülflüssigkeit offen bleibt.
Vor Beginn des Dosiervorgangs sollte die Flotte abgepumpt
bzw. so weit abgesenkt werden, daß das Wasser aus der
Dosierkammer 22 auslaufen kann. Während des Dosiervorgangs
kann das Frischwasser schon wieder in den Bottich
einlaufen.
Die geforderte
Reinigermenge für einen Arbeitsprogramm-Abschnitt kann auch als
Summe mehrerer Dosiervorgänge bereitgestellt werden.
Hierzu wird folgendes Beispiel gegeben: Die Dosierkammer
möge ein Volumen von 25 ml haben, das in bekannter Weise
noch um plus oder minus 5 bis
10 ml veränderbar ist. Mit der Maschine können drei
Programme gefahren werden, nämlich ein Intensiv-, ein
Normal- und ein Sparprogramm. Als Programmabschnitte sind
eine Vorreinigung und eine Hauptreinigung zu
unterscheiden. Die folgende Tabelle gibt die jeweils
verwendeten Reinigermengen in Milliliter an:
Hier wird beim Hauptreinigen im Intensivprogramm 50 ml
Flüssigreiniger benötigt, der durch zweimaliges Füllen und
Entleeren der Dosierkammer bereitgestellt wird.
Bezugszeichenliste
1 Innenblech
2 Bottich
3 Türinnenraum
4 Vorratsbehälter
5 Einfüllstutzen
6 Deckel
7 Dosierkammer
8 Steigkanal
9 Ventilkörper
10 Ventilkörper
11 Ventilantrieb
12 Zwischenkanal
13 Auslaufkanal
14 Manschette
15 Fangrinne
16 Sammelleitung
17 Ventilkörper
18 Ventilkörper
19 Ventilantrieb
20 Belüftungsleitung
21 Innenwand
22 Dosierkammer
23 Schwimmerventil
24 Verbindungsleitung
25 Führungskorb
26 Schwimmer
27 Vorratsbehälter
28 Deckelbohrung
29 Dosierventilanordnung
2 Bottich
3 Türinnenraum
4 Vorratsbehälter
5 Einfüllstutzen
6 Deckel
7 Dosierkammer
8 Steigkanal
9 Ventilkörper
10 Ventilkörper
11 Ventilantrieb
12 Zwischenkanal
13 Auslaufkanal
14 Manschette
15 Fangrinne
16 Sammelleitung
17 Ventilkörper
18 Ventilkörper
19 Ventilantrieb
20 Belüftungsleitung
21 Innenwand
22 Dosierkammer
23 Schwimmerventil
24 Verbindungsleitung
25 Führungskorb
26 Schwimmer
27 Vorratsbehälter
28 Deckelbohrung
29 Dosierventilanordnung
Claims (6)
1. Vorrichtung zum Dosieren eines flüssigen
Zugabemittels für Wasch- oder Geschirrspülmaschinen mit einem
Vorratsbehälter und mit einer Dosierkammer, die mittels einer
elektrisch betätigbaren Ventilanordnung wahlweise mit dem
Vorratsbehälter oder einem in den Bottich der Maschine
mündenden Auslaufkanal verbunden werden kann, dadurch
gekennzeichnet, daß die obere Partie der Dosierkammer (7;
22) über eine Verbindungsleitung (8, 16; 24) mit dem Bottich
(2) an einer Stelle verbunden ist, die oberhalb der
Dosierkammer liegt und beim Betrieb intermittierend oder
ständig vom Wasch- oder Spülwasser beaufschlagt ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß oberhalb der Dosierkammer (7) eine Fangrinne (15) für im
Bottich bewegtes Wasch- oder Spülwasser angeordnet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Verbindungsleitung einen Steigkanal
(8) umfaßt, der von der Dosierkammer (7) aus wenigstens bis
zum maximalen Füllniveau des Vorratsbehälters (4) nach oben
führt und mit der Anschlußstelle (15, 16) oder mit dieser und
dem Vorratsbehälter verbunden ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß der Steigkanal (8) oben mittels einer elektrisch
betätigbaren Ventilanordnung (17, 18, 19) wahlweise mit der
Anschlußstelle (15, 16) oder dem Vorratsbehälter (4)
verbunden werden kann.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß als Ventilanordnungen ein mit einer Betätigungsvorrichtung
(11, 19) versehenes Doppelventil vorgesehen sind.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Dosierkammer (22) ein Schwimmerventil
(23) aufweist, das die Verbindungsleitung (24) zum Bottich
(2) schließt, wenn die Dosierkammer gefüllt ist.
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Publications (2)
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1990
- 1990-01-09 DE DE4000378A patent/DE4000378C2/de not_active Expired - Fee Related
Also Published As
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| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
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