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DE4000187A1 - Drehgetriebe fuer beliebige drehmomente - Google Patents

Drehgetriebe fuer beliebige drehmomente

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Publication number
DE4000187A1
DE4000187A1 DE19904000187 DE4000187A DE4000187A1 DE 4000187 A1 DE4000187 A1 DE 4000187A1 DE 19904000187 DE19904000187 DE 19904000187 DE 4000187 A DE4000187 A DE 4000187A DE 4000187 A1 DE4000187 A1 DE 4000187A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
gear
drive
output
pinion
common
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE19904000187
Other languages
English (en)
Inventor
Otmar Dannecker
Wilhelm Dipl Ing Jakobi
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
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Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19904000187 priority Critical patent/DE4000187A1/de
Priority to DE9004850U priority patent/DE9004850U1/de
Publication of DE4000187A1 publication Critical patent/DE4000187A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H1/00Toothed gearings for conveying rotary motion
    • F16H1/02Toothed gearings for conveying rotary motion without gears having orbital motion
    • F16H1/20Toothed gearings for conveying rotary motion without gears having orbital motion involving more than two intermeshing members
    • F16H1/203Toothed gearings for conveying rotary motion without gears having orbital motion involving more than two intermeshing members with non-parallel axes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gear Transmission (AREA)

Description

Gegenstand der Erfindung ist ein Getriebe mit einer Eingangswelle für ein beliebiges Drehmoment und einer Ausgangswelle für ein beliebiges Drehmoment, wobei die Richtung der Mittelachse der Ausgangswelle in einem beliebigen Winkel zur Mittelachse der Eingangswelle während des Betriebes unter Last verdreht werden kann. Getriebe dieser Art werden benötigt, wenn im Betrieb zum Antrieb eines Gerätes die Richtung der Drehmomente zwischen einem antreibenden und einem angetriebenen Gerät verändert werden soll.
Praktizierte Ausführungen von Getrieben für derartige Aufgaben bestehen im allgemeinen aus zwei eigenständigen Winkelgetrieben, die einander so zugeordnet sind, daß die Ausgangswelle des Drehmoment-Eingangsgetriebes mittengleich ist mit der Eingangswelle des Ausgangsgetriebes. Die Verdrehung der beiden Getriebe zueinander erfolgt dann um die gemeinsame Mittelachse von Ausgangs- und Eingangswelle. Derartige Ausführungen sind entsprechend aufwendig und haben ein großes Bauvolumen, da sie aus zwei selbständigen Getriebeeinheiten mit jeweils eigenem Getrieberaum bestehen.
Demgegennüber hat das erfindungsgemäße Getriebe nur einen gemeinsamen Getrieberaum,in dem sowohl die als Winkelgetriebe ausgebildete Antriebseite wie auch die als Winkelgetriebe ausgebildete Abtriebseite untergebracht sind.
Der Getrieberaum wird dabei von zwei Gehäusehälften gebildet, die an einer Tennstelle etwa in der Mitte zwischen der Drehmoment - Eingangswelle (oder Antriebswelle) und der Drehmoment - Ausgangswelle (oder Abtriebswelle) getrennt sind. Die beiden Gehäusehäften können dabei gegeneinander in jedem beliebigen Winkel verdreht werden.
Dabei ist in der einen Getriebehälfte die Antriebswelle mit Antriebsritzel und in der anderen Getriebehälfte die Abtriebswelle mit Abtriebsritzel gelagert. Das Antriebsritzel und das Abtriebsritzel sind gepaart mit Verzahnungen, die auf einem gemeinsamen Tellerradkörper gegenüberliegend angebracht sind. Dabei kann die Übersetzung der Antriebspaarung zur Übersetzung der Abtriebspaarung unterschiedlich sein. Ebenso kann der Winkel der Antriebspaarung und/ oder der Winkel der Abtriebspaarung von 90° abweichen.
Ein wesentliches Merkmal der Erfindung ist nun ein zentraler Achsbolzen, auf dem gemeinsam angeordnet sind:
  • - das Antriebsgehäuse mit Antriebswelle,
  • - das Abtriebsgehäuse mit Abtriebswelle und
  • - der Tellerradkörper, über den das Drehmoment von der Antriebseite zur Abtriebseite übertragen wird.
Dabei kann während des Betriebes die Gehäusehälfte mit der Abtriebswelle gegenüber der Gehäusehälfte mit der Antriebswelle um die gemeinsame Mittelachse des zentralen Achsbolzens in jedem beliebigen Winkel während des Betriebes verdreht werden.
Diese erfindungsgemäße Bauweise ermöglicht eine einfache und preiwerte Ausführung eines Drehgetriebes.
Sofern im Drehmomentverlauf von der antreibenden zur angetriebenen Seite Zugkräfte vom einem antreibenden zu einem angetriebenen Gerät zu übertragen sind, werden diese über ein Lager außerhalb des Getriebes übertragen.
Die vorstehend beschriebene Erfindung ist in Fig. 1 bis Fig. 6 dargestellt.
Nach Fig. 1 besteht das Getriebe aus einer Eingangsgetriebehälfte (1) und einer Ausgangsgetriebehälfte (2). Beide Getriebhälften haben einen gemeinsamen Achsbolzen (3).
Die beiden Getriebehälften sind dabei entweder jede für sich auf diesem drehbar gelagert oder, wie dargestellt, ist eine Getriebehälfte drehbar gelagert (4) und die andere ist mit dem Achsbolzen (3) drehmomentfest (5) verbunden.
Des Weiteren ist auf dem Achsbolzen der Tellerradkörper (6) mit den Tellerrädern (7) und (8) gelagert, die mit dem Antriebsritzel (9) beziehungsweise dem Abtriebsritzel (10) im Eingriff sind.
Bei Gehäusen die mit einem flüssigen Schmiermittel gefüllt sind, können die beiden Gehäusehälften übereinanderragend mittels einer Dichtung (11) gegeneinander abgedichtet werden. Die Gestaltung der Verzahnungen und der Lagerungen entspricht dem Stand der Technik und ist nicht konkret dargestellt. Sofern von einem (nicht dargestellten) antreibenden Gerät zu einem (nicht dargestellten) angetriebenen Gerät noch Zugkräfte entsprechend den Pfeilen (12, 13) zu übertragen sind, werden diese über ein Lager (14) außerhalb des Drehgetriebes übertragen.
Dabei kann eine Getrisbehälfte mit dem Zuggestänge (15) fest verschraubt sein (16), während die andere Getriebehälfte zum Zuggestänge (17) nur eine Drehmoment - Abstützung (18) hat.
Nach Fig. 2 entfällt der Achsbolzen real, wobei der Tellerradkörper (19) in einer der beiden Gehäusehälften gelagert ist (20) und die Trennstelle zwischen den Gehäusehälften als spielfreies Lager ausgeführt wird.
Nach Fig. 3 sind die beiden Gehäusehälften (21, 22) als offenes Getriebe ohne Abdichtung ausgeführt, wobei der Achsbolzen (3) die zentrale Lagerstelle ist. Ansonsten entspricht der Aufbau des Drehgetriebes der Fig. 1.
In Fig. 4 und 5 ist ein Getriebe dargestellt, bei dem die Übersetzung des Eingangsgetriebes zur übersetzung des Ausgangsgetriebes verschieden ist. Der Darstellung entsprechend besteht dabei die Eingangsseite aus einem Scheckenradgetriebe (23) mit Getriebegehäuse (24), während die Ausgangsseite ein Kegelradgetriebe (25) mit Getriebegehäuse (26) ist. Das Schneckenrad (32) und das Kegel-Tellerrad (33) haben einen gemeinsamen Radkörper (27), der zusammen mit den Gehäusehälften (24, 26) auf einem zentralen Achsbolzen (33) gelagert ist.
Nach Fig. 6 ist der Winkel (α) zwischen dem Antriebsritzel (27) und dem Tellerrad (28), oder der Winkel (β) zwischen dem Abtriebritzel (29) und dem Tellerad (30) oder auch bei beiden Radpaarungen gleichzeitig abweichend von 90°.

Claims (7)

1. Drehgetriebe für beliebige Drehmomente
mit einer Eingangswelle mit nachgeschaltetem Winkelgetriebe und einer Ausgangswelle mit vorgeschaltetem Winkelgetriebe wobei die Ausgangswelle im Betrieb unter Last in einem beliebigen Winkel zur Eingangswelle verdreht werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß das Eingangsgetriebe und das Ausgangsgetriebe ein Getriebegehäuse mit einem gemeinsamen Getieberaum haben, der etwa in der Mitte parallel zu den Achsen von Eingangswelle und Ausgangswelle geteilt ist in eine Antriebsgehäusehälfte (1) mit einer Lagerung für das Antriebsritzel (9) und eine Abtriebsgehäusehälfte (2) mit einer Lagerung für das Abtriebsritzel (10), wobei eine mit dem Antriebsritzel in Eingriff stehende Tellerradverzahnung (7) und eine mit dem Abtriebsritzel in Eingriff stehende Tellerradverzahnung (8) gegenüberliegend auf einem gemeinsamen Telleradkörper (6) angeordnet sind und die Antriebsgehäusehälfte, die Abtriebsgehäusehälfte und der gemeinsame Tellerradkörper auf einem gemeinsamen Achsbolzen (3) gelagert sind.
2. Drehgetriebe nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, daß der Getrieberraum durch eine kreisförmige überlappung der beiden Gehäusehälften nach außen abgedichtet ist (11).
3. Drehgetriebe nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, daß das Übersetzungsverhältnis der Antriebseite gegenüber dem Übersetzungsverhältnis der Abtriebseite verschieden ist.
4. Drehgetriebe nach Anspruch 3 , dadurch gekennzeichnet, daß das Antriebsgetriebe ein Schneckengetriebe (23) ist.
5. Drehgetriebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der übertragungswinkel (α) der Zahnradpaarung des Antriebsgetriebes oder/und der Übertragungswinkel (β) der Zahnradpaarung des Abtriebssgetriebes von 90° abweicht (Fig. 6).
6. Drehgetriebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein um die Getriebe - Achsmitte drehbares, geteiltes Zuggestänge (15, 17) vom antreibenden zum angetriebenen Gerät seine Lagerung (14) außerhalb des Getriebes hat.
7. Drehgetriebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Gehäusehälften (21, 22) ohne Überlappung auf einem gemeinsamen zentralen Achsbolzen gelagert sind (Fig. 3).
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