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DE409756C - Elektrischer Fernmelder mit Brueckenschaltung - Google Patents

Elektrischer Fernmelder mit Brueckenschaltung

Info

Publication number
DE409756C
DE409756C DEA37827D DEA0037827D DE409756C DE 409756 C DE409756 C DE 409756C DE A37827 D DEA37827 D DE A37827D DE A0037827 D DEA0037827 D DE A0037827D DE 409756 C DE409756 C DE 409756C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
relay
contact
switching
bridge
telecommunication device
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEA37827D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mix & Genest Telephon & Telegr
Original Assignee
Mix & Genest Telephon & Telegr
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Mix & Genest Telephon & Telegr filed Critical Mix & Genest Telephon & Telegr
Priority to DEA37827D priority Critical patent/DE409756C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE409756C publication Critical patent/DE409756C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08BSIGNALLING OR CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
    • G08B5/00Visible signalling systems, e.g. personal calling systems, remote indication of seats occupied
    • G08B5/22Visible signalling systems, e.g. personal calling systems, remote indication of seats occupied using electric transmission; using electromagnetic transmission

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Relay Circuits (AREA)

Description

  • Elektrischer Fernmelder mit Brückenschaltung. Die Erfindung betrifft solche Ferninelder, die als Brückenschaltung, z. B. als Wh-eatstoiiesche Brücke, ausgebildet sind. Das Schaltxverk, durch weichts der Geber solcher Einrichtungen denAiizeiger des Empfängers stellt, ist bisher eine elektromagnetische Vorrichtung, welche durch Richtkräfte wirkt, oder ein .Motor. Bei beiden bewegt sich der Anzeiger ohne Ruhepausen in eiie Lage, welche dem Gleichgewicht der Brücke entspricht. Es kann daher geschehen, (laß der Anzeiger einem mechanischen oder elektrischen Beharrungsvermögen der E-inrichtung folgt, d. h. über die Stellung, die er einnehmen soll, hinausschwingt, und sieh hierdurch unsicher oder ungenau einstellt.
  • Die im folgenden beschriebene Erfindung henutzt deshalb ein schrittweise, d. h. mit Ruhepausen arbeitendes Schaltwerk und erzielt so, daß der Anzeiger sich stets ohne Schwanken und genau einstellt-, denn die Ruhepause, wo das BrückenggleichgeWicht eintritt, schafft einen Stillstand der Anzeigevorrichtung, der, obwohl aus dem Arbeiten der Brücke hervorgegangen, doch seinerseits ein Beharrungsvermögen der Einrichtung unwirksam macht.
  • Uni mehrstellige, z. B. zweistellige Zeichen züi übermitteln, werden ebenso viele Brückenteile durch ein Schrittschaltwerk, das Steuerwähler genannt sei, folgeweise mit je einem als Anzeiger wirkenden Wähler verbunden. Die hierzu erforderlichen Umschaltungen erfolgen durch Relais.
  • Durch die Zeichnung ist ein Ausführun-s-I el beispiel der Erfindung schematisch dargestellt, das ein Gleismelder ist.
  • Abb. i zeigt die Grundschaltung für die 'C.'bermittlui-ig einstelliger Zahlen, Abb. 2 die Grundschaltung für die Weitergabe ein- und mehrstelliger Zahlen. Abb. 3 ist das Schema einer Einrichtung, die nach dem durch -AM. 2, veranschaulichten Prinzip "gebaut ist, Abb. 4 ein Schema der hierzu gehörenden Schaltung des Empfängers; Abb. 5 veranschaulicht eine Einzelheit zu der in Abb. 4 dargestellten Schaltung; Abb. 6 ist ein Schema des Stromweges derMelde- undIrrtumslampen sowie der Kontakte einer im folgenden als Schlußrelais besprochenen Vorrichtungen. Abb. 7 ist das Schema einer ein sicheres Arbeiten bewirkenden Schaltung, -£bb. 8 ein im Schnitt dargestellter Aufriß einer im folgenden als Steuerwähler bezeichneten* Vorrichtung, Abb. 9 ein Grundriß dazu.
  • Sämtliche Kontakte sind in ihrer Ruhelage gezeichnet.
  • In Abb. i ist der Geber durch einen Widerstand a, der Empfänger durch einen Widerstand b angedeutet. a und 1) sind all ihren Enden durch Drähte c, d und dazwischen durch einen Draht- e leitend verbunden. Die-ser ist längs der Widerstände verstellbar und enthält ein Relais P. c hat eine Stromzuleitung f, der Draht d eine Ableitung g. a" b, c, d, c bilden also eine Wheatstonesche Schalfuncl, deren Brücke c ist. Der Kontakt de, Relais P ist mit P, bezeichnet. Wenn der bestehende Anschluß voll e all a verschoben wird und der bestehende Anschluß von c all b nicht, so fließtein Strom durch e, wenn zuvor, li. ohne Verschiebun- der Anschlüsse, der Gleichgewichtszustand vorhanden war. P wird also erregt und schließt P, Ändert man jetzt auch die Stelle, wo c mit 11) verbunden ist, in eler Weise, daß die Teilwiderstände von a und b wieder in gleichem -Verhältnis stellen, so wird P stromlos und P, infolgedessen geöffnet. Wird also mittels des Stromkreises, in welchein P, liegt, ein Schrittschaltwerk N 221 bewegt, durch welches (las im Empfänger befindliche Brückenende nachgestellt wird, dann hört das Schaltwerk auf zu arbeiten, -sobald in b dasselbe Wiclerstandsverhältnis erreicht ist wie es bei a eingestellt wurde. Wenn man demnach von dem bei a bewirkten Einstellen die Bewe-un- einer Nuillinernreihe, z. B. einer mit Zahlen z' " versehenen Scheibe, abhängig l# macht und das Schrittschaltwerk des Einpfängers mit einer gleichen Nummernreilie versieht, läßt sich erreichen, daß jede im Geber ,eingestellte Nummer selbsttätig im Einptanger erscheint.
  • Die Einrichtung nach Abb. 2 hat zwei Brücken e -, e'. Dazu gehören zwei 'NummernwählerN, einer zur Weitergabe der Zehner, der andere zum tIerinitteln der Einer. Durch Kontakte -- wird (las Relais P ans der einen Brücke all die andere gelegt. Der Stromkreis, welcher durch den KontaktP, des Relais F geschlossen wird, enthält einen Umschalter,#, der erst einen, #clann den anderen Xunlinernwähler in den Stroinweg schaltet.
  • Ist P mittels der Kontakte - in c eingeschaltet und s so gestellt, daß P, an den mit der Zehnerreihe versehenen Wähler X aligeschlossen ist, so werden die Zehner eingestellt. Wenn dann l' durch die Kontakte -- in e' eingeschaltet und P, mittels s an den anderen, zu der Einerreihe gehörenden Wähler N ge- legt wird, soerfolgt das Einstellen der Einer.
  • Ein Relais A (Abb. 3) ist durch eine Leitun- i, die einen Umschalter US und eine Meldetaste ilIT enthält, an den Brücken- i zweigd angeschlossen. A verbindet die Leitung i mit dem positiven Pol und trägt einen Kontakt A, (Abb. 4), durch welchen eine Leitung:2i mit dem negativen Pole verbunden -werden kann. Mit dein- Umschalter VS ist in nicht gezeichneter Weise ein Ausschalter AS gekuppelt, der in der Brücke e liegt. US und A - S ragen mit einem gemeinsam-en (nicht darge-Z, t' stellten) Griff aus dem Gehäuse des Gebers. Die Brücke e' kann durch -eine Taste IT (Irrtuin-Taste-) mit der Leitung i verbunden werden.
  • Das Relais P steht über ein Schrittschaltwerk St, den Steuerwähler, mit zwei ' Zumniernwählern X. für jede Meldung in Verbindung. Abb. 3 zeigt nur einen der Wähler V. Diese sind parallel all St angeschlossen.
  • ]Die Einrichtung ist für drei nacheinander einlaufende Meldungen gedacht, so (laß sie sechs Nuinniernwähler AT hat, nämlich ein Zehner- und ein Einerwerk für jede Meldung. Die Ausbildung des Steuenvählers St und der Numinernwähler N ist im wesentlichen die der bekannten Schrittschaltwerlize, die mit Kontaktkränzen versehen sind, über welche ein drehbarer Schaltarm -leitet, um den Strom über je zwei dieser Kontakte zu schließen. 2 (Abb. 3, 8, c)-) bezeichnet einen Schaltarm des Steuerwählers, 3 #(Ii-c in einem Kranze liegenden zugehörilgen Kontaktsegmente, 4 den Schaltarm eines Ntii-nmQrnwähl,ers, 5 je zwei einander gegenüberliegende Kontaktsegmente des Nummernwählers. Die Seg-mentspaare # sind einerseits durch eine Leitung r parallel mit einem der . S&,grnentpaare 3 des Steuerwählers verbunden, anderseits durch je eine Leitung t mit dem Widerstande b, und zwar ist jede Leitung t an eine andere Stelle des Widerstandes angeschlossen. Für jeden Numinernwähler JY hat also der Steuerwähler ein Sogmentpaar 3. Die Segmente 5 seien Prüfse-niente -enannt. jedem der Paare von Se 11 gmenten 5 entspricht eine Zahl einer (nicht 1 gezeichneten) Nurnmernscheibe, #die mit der Achse des Nummernwählers V gekuppelt ist.
  • Der Steuerwähler St hat einen zweiten Ktanz voll paarweise angeordneten Kontaktseginenten 7 (Abb. 4, 8), zu dem ein zweiter Schaltarm 8 der Welle -25 des Steuerwählers gehurt. Die Seg-mentpaare, 7 sind einerseits an den Antrieb je eines Nummernwähl,ers N an-Creschlossell, 7. B. an einen Unterbrecher, dessen Aliker in bekannter Weise mit einer Schuhklinke auf ein Schaltrad der Welle des Nummernwählers wirkt. Die mit Z,1,1, das ist Zehnerinagnet, bezeichneten drei Unterbrecher gehören zu,den die Zehner anzeigenden Wählern N, die mit EIV benannten zu den drei die Einer angebenden. Diese Magnete liegen, wie später gezeigt wird, über den Steuerwähler St an dem negativen Pole und durch Kontakte S, Z, UTV, all dem positiven.
  • An einem dritten Kranze von Kontaktsegmenten 9 des Steuerwählers St, zu #denen ein Scbaltarin io der Welle --5 des Steu-erwählers gehört (Abb. 6 und 8), sind Glühlampen i i angeschlossen, sie sind über den Steuerwähler an den negativen Pol gelegt und über einen Kontakt 12 jedes Wählers INT an den positiven. Jeder Ntimmernwähler hat auf seiner' Welle eine Scheibe 13 mit einer Kerbe 14 zur Aufnahme einer Zunge 15 je eines Kontaktstückes, das aus zwei leitenden Teilen 16, 17 und einem zwischen beiden liegenden Isolierstück ig be- steht. Die Abbildun- zeigt den Fall, daß die Zungen 15 in den Kerben 14 liegen und die Kontakte 12 infolgedessen geöffnet sind. Diese sind parallel geschaltet. Zu jeder der drei Gruppen von je zwei Nummernwählern gehören drei der Lampen i i. Diese drei unterscheiden sich voneinander durch die Farbe ihres Deckglases, das an dem Gehäuse angebracht ist. So läßt es sich erreichen, daß eine Lampe w z. B. weiß, eine andere g grün, die dritte r rot erscheint. Die Verschiedenheit der Farbe soll jede Meldung dem Eingange nach als erste, zweite oder dritte eingegangene Meldung erkennen lassen.
  • Z, el An einem vierten Kranze von Kontaktseginenten ig des Steuerwählers (Abb. 3, 8), dem ein Schaltarm 2o der Welle 25 zugeordnet ist, sind (IreiRelaisanspreclispulenIa(Irrtu#rnrel-aisansprechspulen) angeschlossen, die gemäß Abb. 6 riebst Haltespulen Ih (Irrturnrelaishaltespulen) zu je einer Irrtumlampe II gehören. Für jede aus einem Zehner- und einem Einerwähler bestehende Gruppe ist eine Lampe II riebst je einem Relais Ia, Ih (Abb- 3, 6) vorhanden. Mittels des SteuerwählersSt können, die Ia-Spulen über E,-, e', IT, US, i, A an den positiven Pol gelegt werden, während sie mit dem negativen Pol über i durch eine GegenspuleA' des RelaisA verbunden sind. Die Spule des RelaisA und die SpuleA' sind gegeneinander geschaltet. Die Ih-Spulen sind in Reihe geschaltet mit je einer der LampenI1 und zwei hintereinandergelegten Kontakten K. An jedem Numineri:-wähler ist einer dieser Kontakte K vorhanden. Sie werden z. B. in bekannter Weise je von zwei Zungen gebildet, die sieh in der Ruhelage des Elektromagnetankers cles Wählers (-lurch Z, den Druck eines Armes dieses Ankers leitend berühren, die aber auseinanderfedern, wenn der Anker angezogen wird. Diese #drei Reihenschaltungen sind mit den Kontakten K an den ne 'gativen Pol gelegt und über je einen Kontakt I der Relais Ia sowie die Kontakte 12 an den positiven Pol.
  • Die -.\TtlmmernwählerN sowie der SteuerwählerSt haben je ein Getriebe, das nach Art des Wagnerschen oder Neefschen Hammers ausgebildet ist. Abb. 8 stellt einen solchen Antrieb 26 dar, bei welchem eine Schubklinke 27 auf ein Schaltrad 28 der Welle 25 wirkt. Ein Relais E (Abb. 4) trägt sieben Kontakt-- El, E., E, (Abb. 4), E" E" E, (Abb. 3) und E, (Z#b- 4), E, ist in Reihe geschaltet mit dem Kontakte P, des Relais P (Abb. 3). E, kann im Verein mit E, den Antrieb des Steuerwählers St mittels der Leitung:2i an flen negativen Pol legen, E" E, sind in den Brücken el, e angeordnet. Mit E, kann die Brückenschaltung a, b, c, d, e, e' (Abb. 3) an den positiven Pol gelegt werden, mit E, die Wähler N über die Segmente 7 des Steuerwählers St an die Leitung:2 i und dadurch an den negativen Pol. E, schließt entweder die Brücke e' oder schaltet die Spulen Ia über die Kontaktsegmente ig des Steuerwählers in Reihe mit der Taste IT.
  • Ein Relais Z (Abb. 4) hat vier Kontakte Z, (Abb. 3), Z2, Z3 (Abb. 4) und Z, (Abb. 5). Z, ist ein Umschaltkontakt, der das Relais F entweder an die Brücke e oder die Brücke e' anschließen kann.
  • Ein Relais Ev (Einerverzögerung gsrelais, Abb. 4) kann durch die Kontakte Z, und E" mittels der Leitung2i an den negativen Pol bei dem Kontakt i gelegt werden. Es hat zwei Kontakte Ev. und Ev_ Durch Ev, können das Relais E und eine Meldelampe ML mit dem negativen Pole verbunden werden.
  • Ein Relais Uv (Umschaltverzögerungsrelais) kann nach Abb. 5 durch den Kontakt Z, in seinen Stromkreis eingeschaltet werden-. Es trägt vier Kontakte U7j" (Tv" Uv, (Abb. 4) und Uv.. (Abb. 3). Uv, liegt in dem Stromwegge der Elektromagneten EM. Durch Uv, kann das Relais Ev mit -(lern negativen Pole verbunden werden.
  • Ein Relais Zz, (Zehnerverz#gerungsreIais, .,'£,bb.4) kann entweder durch den KontaktE, oder durch E" Z" gemeinsam mittels der Leitung2i an den negativen Pol beim KontaktA, gelegt werden. Es hat zwei Kontakte Zv" ZV2-t' 7-v, kann entweder das Relais Z oder mittels des geschlossenen Kontaktes Uv, und des Umschaltkontaktes E, den ne-ativen Pol mit dem Antriebe des -#teuerwä2ihlers St verbinden. Durch Zv., kann das Relais Ev mit dem negativen Pol verbunden werden. Das Relais Zv kann über den Kontakt Ev." einen Kontakt A, .des Relais"#i- (Abb. 3) und einen Kontakt SK (_A,bb. 4) des Steuerwählers sowie einen Schutzwiderstand R, der zweckmäßig bifilar ist, kurzgeschlossen werden. A, schließt sich früher als der Kontakt A, des Relais A.
  • Ein Relais F (Fortschaltrelais, Abb. 3), das unmittelbar an die Stromquelle angeschlossen ist, liegt, in Reihe mit Segmentpaaren 6. Diese sind zu mehreren zwischen den Prüfsegmenten 5 angeordnet und in jedem Wähler hintereinandergeschaltet. Die Segmente 6 dienen zum Fortschalten des Wählers, wenn der Schaltar'n 4 zwischen die Kontakte 5 kommt, und mögen - daher Fortschaltsegmente genannt werden. Das Relais F trägt einen Kontakt F, (Abb. 4), der sich gleich P" in Reihe mit dem Kontakt E, an eine Leitung:24 legen kann.
  • Ein Relais S (Abb. 3) trägt acht Kontakte S:, bis S" (Abb. 6) und S, S, (Abb. 4). S, bis S, liegen in einem Stromwege, der über Kontakte 17 durch je eine Leitung x an die Triebwerke der Nummernwähler N führt. S, ist zwischen die Segmente 1 des Steuerwählers und die Leitung 2 1 geschaltet. S" ist parallel zu Z, geschaltet. Die Spule des Relais S kann über den Kontakt E" und zwar .durch Umlegen des Schalters US, AS und über die Leitung i mit der Wicklung des Relais A und dadurch mit dem positiven Pole verbunden wer-den. Der Anschluß an den negativen Pol erfolgt über parallel geschaltete Kontakte C, von denen jeder Nummernwähler einen hat. Diese Kontakte sind ähnlich ausgebildet wie die bei 17 und 12, sie ruhen je mit einer Zunge 15' auf einer mit einer Kerbe 14' versehenen Scheibe 13' der Welle jedes Nummernwählers. Sie sind überi mit der Spule A' und dadurch mit dem negativen Pole verbunden.
  • Ein in Abb. 7 gezeigtes Relais Si (Sicherheitsrelais) liegt mit seiner Wicklung in Reihe mit hintereinander geschalteten Paaren von Kontaktsegmenten 22, die in jedem Wähler N zu einem Kranze vereinigt sind. jeder Numinernwähler-7V hat einen Kranz von Kontakten:22. Abb. 7 zeigt, daß diese Kontaktkränze oder -gruppen hintereinander geschaltet sind. Ihre Lage ist in jedem Wähler dieselbe wie die Abb. 9 zeigt. Der Stromweg dieses Relais Si ist folgender: +, E" f (Abb. 3), Si, 22, 23, - (Abb. 7). Zu den Segmenten 22 jedes Wählers N gehört je ein Schaltarin 23 dieses Wählers. Der Kontakt Si, (Abb. 4) des Relais Si liegt parallel mit den Kontakten P, F, an der Leitung :21 und vermöge der Leitung:2-f in Reihe mit dem Kontakt E, An den Widerstand a (Abb. 3) ist ein Schauzeichen o gelegt, welchem unter einer Öffnung des Gebergehäuses erscheinen kann.
  • In diesem Gehäuse sind zwei Ziffernscheiben verstellbar, die mit je einem (nicht gg#-zeichneten" Griff aus dem Gehäuse ragen. Die Griffe tragen je einen Schleifkontakt, der über eine Segmentteilung verschiebbar ist. An deren Segmente sind die Anschlüsse des Widerstandes a gelegt. Mittels dieser Griffe, die unabhängig voneinander drehbar sind, kann der Anschluß der Brücken e, e an den Widerstand a verstellt werden. Zu jeder dieser verschiedenen Stellungen gehört eine bestimmte Zahl der zugehörigen Nummernscheibe. Das Gehäuse des Gebers (linker Teil von Abb. 3) hat eine Öffnung, in der je eine Zahl sichtbar ist. Das Gehäuse des Empfängers (rechter Teil von c, d, e, e', i der Abb. 3) hat gleichfalls Öffnungen oder Meldefelder, durch welche die beiden übermittelten Zahlen je zweier nebeneinander liegender Nummernscheiben jedes Wählers N sichtbar sind. Die Ziffernscheiben dieser Wähler sind zu denendes Gebers so angeordnet, daß in den Meldefeld#ern des Empfängers dieselbenZahlen zu sehen sind wie am Geber, sobald die Wähler N infolge Herstellung des Brückengleichgewichtes zur Ruhe gekommen sind.
  • Die Einrichtung ist für das Übermitteln einer Meldung bereit, wenn der Schalter US, AS die in vollen Linien gezeichnete Stellung hat. Mittels des erwähnten (nicht gezeichneten) Griffes kann er in diese Lage ge'-bracht werden.
  • Die beiden zu den Nummernscheiben des Gebers gehörenden Griffe werden verstellt, bis die Zahlen erscheinen, welche übermittelt werden sollen.
  • Wenn nunmehr die Taste MT gedrückt wird, fließt ein Strom von + über A, I' US, _UT, di g nach -. Infolgedessen spricht das Relais A an. Zuerst schließt sich sein Kontakt A, (Abb. 4) um mit Ev, und Sk das Relais Zv kurzzuschließen und dann der Kontakt A, Dieser legt den negativen Pol an die Leitung:2i, so daß ein Strom von - über Al, 2-1, E" E, durch das elektromagnetische Triebwerk des Steuerwählers St nach + fließt. Ehe der Steuerwähler einen Schritt vollendet, öffnet sich der an ihm sitzende Kontakt Sk dadurch, daß in der vorher beschriebenen Weise ein Ankerarm die Kontaktzungen auseinanderfedern läßt. Durch öffnen des Kontaktes Sk wird der Kurzschluß des Relais Zz, aufgehoben. Dieses wird nunmehr erregt durch einen von R über E." 21, A, nach - gerichteten Strom. Folglich legt der KontaktZv, die Wicklun#g des RelaisZ und der KontaktZv, die -des RelaisEv an den negativ-en Pol. Die Relais Z, E#u werden also erregt.
  • Durch die Erregung des Relais Z geschieht folgendes: Kontakt Z, (Abb. 3) schaltet das Relais P an die Brücke e, Kontakt Z. (Abb. 4# den positiven Pol an die Elektroma-nete ZPI der Zehnerwähler; Kontakt Z., legt sich gegen die an das Relais Zv angeschlossene Leitung; Kontakt Z, (Abb. 5) schließt den Stromkreis des Relais Uv. Dieses wird also erregt. jnfolgedessen öffnet sich Kontakt Uzi,. Vermöge der Erregung des Relais Uv ereignet sich zugleich folgendes: Kontakt Uv, schließt sich, damit nachher das Triebwerk des Steuerwählers St über die Kontakte E, und Zv, mit dem negativen Pole verbunden werden kann; Kontakt Uv, (Abb. 3) wird geöffnet; Kontakt Uv, (Abb. 4) schließt sich und schaltet das Relais Ev, in einen von dem Kontakte Zv unabhängigen Stromkreis, den es bei dem nachher erfolgenden öffnen des Kontaktes Zv, braucht.
  • Durch die Erregung des Relais Ev über den Kontakt Zv, oder Uiv, wird folgendes bewirkt-Kontakt Ev, schließt den Stromkreis des Relais E sowie der Meldelampe ML; KontaktEv, öffnet sich und verhütet so einen neuen Kurzschluß des Relais Zv, der sonst stattfinden würde, weil Sk infolge Zurückschwingens des Ankerarmes des Steuerwählers wieder geschlössen ist.
  • Die Erregung des Rel-ais E durch Schließen des Kontaktes Ev, führt zu folgendem: KontaktE, legt den durch Evi angeschlossenen negativen Pol an die Leitung 24; Kontakt E. wird an den Kontakt CTv" gelegt und schaltet dabei den Steuerwähler St aus; Kontakt E# wird umgeschaltet, so daß das über denWiderstandR an dem +-Pol liegende RelaisZv nunmehr über die umgeschalteten Kontakte E", Z, Strom empfängt über den noch bei A, angeschlossenen Pol; KontaktE, (Abb.3) schließt die Einerbrückee', KontaktE, die Zehnerbrücke c und Kontakt E, legt den positiven Pol über f an die Brückenschaltung a, b, c, d, e, e', so daß sie Strom erhält. Dieser äußert sich,darin,daß auch die-durch Z, und E, (-,##bb. 3) geschlossene Brücke c Strom empfängt, weil durch Einstellen der Meldung die Widerstandsverhältnisse, die zu ein-er stronilosen Brücke gehören, geändert sind. Der Verlauf des Brückenstromes ist je nach der gegenseitigen Lage der Teilwiderstände von a und b entweder- +, Eay f, c, a, e, AS, e, E", e, ci, P, r, t, b, d, g, - oder entgegengesetzt hierzu: +, Eo, fi ci b. ti r, pl 2112 e, E., e, AS, e, a, d, g, -. Der Strom der Brücke e erregt (las Relais P; der Kontakt P, legt sich infolgedessen gegen- die Leitung 24, verbindet also (lie Leitung 21, da Ei und Ev, geschlossen sind, mit dem negativen Pole. Der Anschluß (les Kontaktes A:, an den negativen Pol ist inithin nicht mehr nötig. Er wird unterbrochen, wenn man die die Erregung des Relais A veranlassende Taste MT losläßt. Dabei öffnet sich auch A, in dem bereits durch Ev., unterbrochenen K#rzschlußkreise von Zv. Durch Kontakt E" der sich schließt, werden die Segmentpaare 7 des Steuerwählers St über S, mit der Leitung:2i verbunden. Infolgedessen fließt ein Strom von + über Z. durch denjenigen der Elektroniagnete Z.U, dessen Stromkreis mittels des Schaltarmes 8 über eins der Segmentpaare 7 geschlossen ist, sowie über S-" E, bzw. A" 21, Pl, Ei, Ev, nach -. Durch das von diesem Elektromagneten ZM bewegte Getriebe wird der Schaltarm 4 (Abb- 3) über die Segmente 5, 6 des Nummernwählers K, gedreht. Der Xfagnet ZM wird durch den nach Art eines Wagnerschen oder Neefschen Hammers. ausgebildeten Unterbrecher - stoßweise erregt, wie er z. B. in Abb. 9 bei .26 gezeigt ist. Der das Relais F erregende Strom geht durch jene beiden Segmente 3 des Steuerwählers St, welche durch den Schaltarm 2 überbrückt sind, nach dem PrÜfsegment 5. Das dauert so lange, bis der Schaltarm 4 auf ein bestimmtes Segmentpaar 5 trifft, nämlich auf die beiden Prüfsegmente, welche dem im Geber bei a eingestellten Widerstandsv-erhältnis auf b entsprechen. Infolge der so geschaffenen Gleichheit der Widerstandsverhältnisse empfängt dann die Brücke c und dadurch das Relais P keinen Strom mehr. Dessen Kontakt P, wird also geöffnet und unterbricht so den Stromkreis +, Z" ZM, 72 8> S7, E»;, 21, Pl' Ei, Ev" -. Da-durch kommt das Triebwerk des soeben bewegten Nummernwählers zur Ruhe. Die Ziffernscheibe dieses Wählers zeigt dann in dem Meldefeld des Empfängers dieselbe Ziffer, welche im Geber eingestellt ist und die Zehner der weiterzugebenden zweistelligen Zahl angibt.
  • Nunmehr ist die Einerzahl zu übermitteln. Dadurch, daß Kontakt P, des Relais P sich öffnet, wird auch der Stromkreis +, R, Zv., Z3y E3i Ply Ei, Ev" - unterbrochen, das Relais Zv also strümlos. Dadurch kommen die KontakteZvi, Zv, wieder in die gezeichnete Stellung. Durch das Umschalten von Zv, wird das Relais Z vom negativen Pol getrennt, d. h. gleichfalls ausgeschaltet. Infolgedessen kehren die Kontakte Z, bis Z, wieder in die dargestellte Lage zurück. Da hierbei Z, (Abb. 5) den Stromkreis des Verzögerungsrelais Uv unterbricht, wird auch dieses ausg2schaltet, so daß die Kontakte Uv, bis Uv, die gezeichnete Stellung verzögert wieder einnehmen. Umgeschaltet bleiben die Kontakte des Relais E unter dem mittels Ev. ausgeübten Einflusse des Relais Ev. Dieses wird durch den noch -eschlossenen X ontakt Uv, gehalten, der sich infolge des verzögerten Abfallens seines Relais erst dann öffnet, wenn Z, in die gezeichnete Lage umgeschaltet ist und infolgedessen Relais Ev Strom ül>er den Weg +, Ev, Z" E" 24 Si, Ei, Ev" - erhält. In der Zeit, die zwischen dem Stromloswerden von Zv und Uv liegt, wo also Uv. noch geschlossen ist, fließt durch den Antrieb 26 des Steuerwählers St ein Strom +, St, E#, Uv" zv13 -- Der Steuerwähler St vollenäet dadurch einen Schritt, bis Uv, sich verzögert öffnet. Durch das Schließen des Kontaktes Uv" (Abb. 3) empfängt die Brücke e' Strom, so daß das Relais P wieder erregt wird und der KontaktPi sich wieder gegen die Leitung24 legt. Der in der Brücke a lieg-ende Kontakt tT-OZI, schließt -sich also unmittelbar an den in der linken Hälfte der Abb. 3 -gezeichneten Teil der Brücke d an, genau wie man sich den am äußersten rechten Ende der Abb. 3 dargestellten Teil der Brücke e als Fortsetzung des in der linken Hälfte dieser Abbildung veranschaulichten Teiles von e zu denken hat. Durch den zweiten Schritt des Steuerwählers St kommt der Schaltarm 2 auf das nächste Segmentpaar 3 (Abb- 3). Dadurch wird die Einerbrücke e', die, mittels Z, und Uv" an P liegt, mit der parallel geschalteten Reihe von Prüfsegmenten 5 desjenigen Nummernwählers N verbunden, der mit jenem Segmentpaar 3 in Verbindung steht. Gleichwie der Arm 2 auf das nächste Segmentpaar 3 -ZDleitet, trifft der mit ihm auf derselben Welle sitzende Schaltarm 8 (Abb. 4) Jes Steuerwählers St auf die nächsten beiden einander gegenüberliegenden Segmente 7 und schließt so den zugehörigen Stromkreis +, Z, Uv, Eill, 7, 8, S, E, 21, -F>, E, Ev, -, so daß der Schaltarm 4 (Abb- 3) durch das von diesem ElektromagnetenEA,1 bewegte Getriebe über die Prüfsegmente 5 und die Fortschaltsegmente 6 gedreht wird, bis, wie bei dem vorher besprochenen Nummernwähler, Gleichheit der auf a und b herrschenden Widerstandsverhältnisse erzielt ist. Der MagnetE-V wird ebenso wie der MagnetZM durch den nach Art eines Wagnerschen, oder Neefschen Hammers ausgebildeten Unterbrecher stoßweise erregt, wie -dies aus der Abb. 9 bei 26 ersichtlich ist. Die Brücke e' und mithin da-, Relais P werden dann stromlos, so daß der Kontakt P, sich öffnet. Dadurch wird der Stromkreis +, Ev, Z", E#" 21, Pli E, Ev, - unterbrochen. Das RelaisEv wird infolgedessen stromlos und öffnet kurz darauf den Kontakt Ev1. Infolgedessen erhält auch das Relais E keinen Strom mehr. Mithin kehren die. Kontakte E, bis E, in die gezeichnete Lage zurück. Hierdurch ist der Anfangszustand wieder hergestellt. Eine neue Meldung wird, nachdem sie in der geschilderten Weise am Geber eingestellt ist, durch Nieder-,drücken der Taste MT eingeleitet. Diese ist also dreimal zu betätigen, wenn die drei Mel-Jungen nacheinander übermittelt werden sollen, für welche der Apparat beispielsweise gedacht ist. Solange das Schauzeichen o sichtbar ist, darf aber keine neue Meldung gegeben werden. Gleichzeitig mit dem Verschwinden dieses Schauzeichens erlischt im Empfänger die Meldelampe ML, da die Kontakte E, und
    Evi zu gleicher Zeit unterbrochen werden.
    Das,Ä'P.@J#-4 F (Abb. 3) wird jedesmal er-
    reizt, wenn der Arm 4 irizendeines der Wäh-
    ler N auf eins der Segmentpaare 6 kommt. Durch die Erregung von F legt sich KontaktF,. an die Leitung24 in Reihe mit E, ,so daß F, wie der Kontakt F, wirkt, d. h. die ElektromagneteZM, EM an den negativen Pol legen kann. F,. vertritt also den KolitaktP" wenn dieser sich öffnet. Das geschieht, sobald die Schaltarme4 die Prüfsegmente 5 verlassen. Dann wird nämlich die Brücke, an welc#e--P angeschlossen ist, und mithin P selbst, stromlos, wo-durch das öff- nen von P, erfolgt. Diese Anordnung sorgt demnach dafür, daß die Wähler N nicht zur Ruhe kommen, ehe das Brückengleichgewicht erreicht ist.
  • Wenn einer der Arme 4 aus irgendeinem Grunde zwischen den Segmenten 5, 6 stehenbleibt und so die Einrichtung stillsetzen würde, tritt das Relais Si (Abb. 7) in Tätigkeit Dieses ist so lange unter Strom, als irgendeiner der Schaltarme 23 ein Segmentpaar-22 berührt. Der Stromlauf ist +, E", f (Abb.3), Si, 22:2, 2,3, - (Abb. 7). Trifft dagegen einer dieser Arme auf einen der Zwischenräume der Segmentpaare2:2, dann wird der Stromkreis des Relais Si unterbrochen, und dieser Fall tritt ein, wenn auch der Arm 4 desselben Wählers auf kontaktlose Stellen trifft, nälnlich zwischen die Segmente 5, 6 kommt. Dadurch wird der Brückenstrom unterbrochen, P also stromlos und P, mithin geöffnet, so daß der Anschluß -der Elektromagnete ZM, EIN an den negativen Pol fehlen und die Einrichtung versagen würde. Weil jener Arm:23 die Segmente2,2 jetzt nicht berührt, wird auch Si stromlos, mit der Wirkung aber, daß sein Anker abfällt und den KontaktSi, gegen die Leitung24 legt. Infolgedessen wird der negative Pol statt über P, nunmehr mittels Si, an die Trieb-,verke der WählerN gelegt, so daß der Wähler weiterarbeiten muß. Sobald der Arm 4 wieder auf die Kontakte 5 oder 6 kommt, P, sich also schließt, trifft der Arm 23 auf das nächste Segmentpaar 22, das Relais Si erhält dadurch wieder Strom, zieht also seinen Anker an und öffnet da-durch den Kontakt Si, Solange ein Wähler N aus den angegebenen Grün-den läuft, ist sein Kontakt i?, geschlossen, weil die Zunge 15 sich auf die Scheibe 13 stützt. Infolgedessen fließt ein Strom von + über 16, 12 nach den Lampen i i (Abb. 6), und zwar durch diej enige Lampe, deren Stromkreis über zwei Segmenteg des Steuerwählers St mittels des Schaltarmes io geschlossen ist. In der Zeichnun- igt ent-2 ZD sprechend der ersten Meldung das oberste Segmentpaar durch den Arm io überbrückt. Dadurch fließt ein Strom durch die Lampew der ersten Gruppe der Lampen i i, die daher weiß aufleuchtet. Wird die zweite Meldung ge - geben, so kommt der Arm io auf das nächst untere Seginentpaar g. Infolgedessen leuchtet in der zweiten Lampengruppe die Lampe w weiß auf; zugleich erscheint in der ersten Gruppe die Lampe g grün, während die neben ihr liegende Lampe w erlischt, weil der Arm i o die ersten Seginente 9 verlassen hat. Die erste Meldung ist nunmehr durch eine grüne Falbe gekennzeichnet, die zweite als letzte Meldung durch eine weiße. Bei der dritten Meldung gelangt der Arm io auf das in der Zeichnung als unterstes dargestellte Segmentpaar g. Hierdurch wird die Lampe w der dritten Gruppe eingeschaltet, während die Lampe g der ersten Gruppe erlischt und statt ihrer die roter dieser Gruppe auf leuchtet und die Lampe w der zweiten Gruppe in gleicher Weise durch g ersetzt wird. Sobald also alle drei Meldungen übermittelt sind, ist die zu- erst gegebene durch eine rot erscheinende Lampe als älteste Meldung gekennzeichnet, die zweite durch eine grün leuchtende Lampe als vorletzte und diedritte durch eine weiße Lampe als letzte Meldung. Bei einer vierten Meldung verwandeln sich die Farben der früheren in der beschriebenen Weise. Die letzte rote Meldung erlischt, so daß immer drei Meldungen in der Reihenfolge weiß - grün - rot zu sehen sind.
  • Wenn eine gegebene Meldung als irrtümb Z> lich widerrufen werden soll, hat man die Taste IT niederzudrücken. Dadurch wird mittels des Stromweges +, A, US, IT, e', E4, 19, 20, Ia, i, A', - dasjenige der drei AnsprechrelaisIa erregt, welches durch den _##irrn 2o über eins der Segmentp.aare ig des Steuerwählers St eingeschaltet ist. Der Kontakt 1 (Abb. 6) dieses Relais schließt den Stromkreis des zugehörigen Halterelais Ih, Bierdurch kommt über die beiden Kontakte 12, 16 der Wähler, deren Meldung widerrufen werden soll, oder bei Nullstellung des einen Wählers über einen der beiden Kontakte 12 ein Stromweg +, 16, 12, 1, Ih, Il, K, K, - zustande, so daß die Lampe Il aufleuchtet und den Irrtum anzeigt.
  • Die Spule A' und die des Relais A heben sich, da sie gegeneinander geschaltet sind in ZD el 3 ihrer Wirkung auf .. sonst würde A erregt werden, und eine Nummernwahl einleiten. Liegt die Zunge 15 eines Wählers N in der Kerbe 14, so steht seine Nummernscheibe mit der Zahl o in dem Meldefeld des Empfängergehäuses. Um sämtliche Wähler in die Nullstellung zu bringen, legt man den Schalter US, AS mittels des aus dem Gehäuse des Gebers ragenden (nicht gezeichneten) Griffes in die punktierte Stellung um. Dadurch werden die Leitungen i, e miteinander verbunden, so daß ein Strom +, A, i, US, e, E" S, C, i, A', - entsteht, der das Relais S erregt. Die Kontakte S, bis S, (Abb. 6) und S" (Abb. 4) schließen sich infolgedessen, während S, sich öffnet. Infolgedessen fließt ein Strom von + über S, und gleichzeitig Z, Uv, und die t' Z, - Elektromagnete ZM, EH der Wähler N und clann über x, 17, S, bis S, nach -. jeder WählerN, der nicht auf o steht, wird hierdurch so lange bewegt, bis die Zunge 15 seines Kontaktstückes 16, 17, iS in die Kerbe 14 seiner Scheibe 13 fällt und so die Berührung unterbricht, die zwischen den Leitungen x und je einem der Kontaktstücke 17 besteht. je nach der Stellung der einzelnenWähler, von welcher zu Beginn der Bewegung die Lage der Kerbe 14 zu der Zunge 15 abhängt, schaltet sich jeder Wähler früher oder später von dem Antriebsstrom ab. Zugleich werden die Kontakte 12uliterbrochen,sodaßsänitlicheLanip#--nii erlöschen. Auch die Kontakte C (Abb. 3) werden in gleicher Weise gelöst, und zwar jeder etwas später als die Kontakte bei 17 und i?" so daß das Relais S erst ausgeschaltet wird, nachdem sämtliche Wähler in die Nullstellung zurückgekehrt sind. Dieses spätere Unterbrechen der Kontakte C kann z. B. dadurch erzielt werden, daß man die Kerben 14! in der Weise etwas schmaler als die Kerben 14 macht, daß die Zungen 15' länger auf den Scheiben 13' ruhen als die Zungen 15 auf den Scheiben 13- Wenn alle Wähler N zur Ruhe Crekommen sind, zeigt jedes Meldefeld die l# Zahl oo.
  • Die Erfindung kann auch für Feuermelder, Wächterkontrollanlagen und andere Signaleinrichtungen verwendet werden. Bei solchen Anlagen können die Geberwiderstände auf eine Leitung verteilt werden, deren Länge der Ausdehnung der Räumlichkeiten entspricht; durch Anlegen der Brücke an die verschiedenen Punkte dieser Leitung erhält man auch hier jedesmal ein bestimmtes Widerstandsverhältn#is, das dann in der beschriebenen Weise im F,mpfänger eingestellt wird.
  • t' Z,

Claims (1)

  1. PATENT-AxiSPRÜCHE:: i. Elektrischer Fernmelder mit Brückenschaltung' bei welchem der Geber den Anzeiger des Empfängers mittels eines am Empfangs.#ividerstande wirkenden Schaltwerkes in die Lage stellt, welche dem Gleichgewicht der Brücke entspricht, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks genauer EinstellungdesAri7eigers ein schrittweisey, d. b. mit Ruhepausen arbeitendes Schaltwerk (N) angewendet ist. :2. Fernmelder nach Anspruch i, gekennzeichnet durch ein in der Brücke liegendes ,Relais (P) zum Steuern des Schaltwerkes (N). 3. Fernmelder nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Wicklung des Relais (P) durch das Schaltwerk (N) init dein Empfangs-#,viderstande (b) verbunden ist und ein Kontakt (P,) des Relais (P) in dem Antriebsstromkreise des Schaltwerkes liegt. 4. Fernmelder nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Übermittlung ein- oder mehrstelliger Zeichen die Brücke aus zwei oder inehreren parallel geschalteten Teilen (e, e') nebst je einem Schrittschaltwerk (N) besteht, der-en Anschlüsse unabhängig voneinander längs der Widerstände (a, b) verstellbar sind und die folgeweise an das Relais (P) gelegt werden können. 5. Fernmelder nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Relais (P) durch einen Steuerwähler (St) schrittweise mit den für die Meldung erforderlichen Schaltwerken (N) verbunden werden kann, die parallel an den Empfängerwiderstand (b) g -legt sind. 6. Fernmelder nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch einen zum Umschalten des Relais (P) auf den einen oder anderen der Brückenteile (e, e') dienenden Relaiskontakt (Z,), der von dem Steuerwähler (St) gesteuert wird durch öffnen eines Kurzschlusses eines Relais (Zv), -dessen Kontakt (Zv,) den Stromkreis des Relais (Z) jenes Umschaltkontaktes (Z,) schließt. 7. Fernmelder nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Antriebsstrom des Steuerwählers (St) durch Umschalten eines Kontaktes (F") eines Relais (E) unterbrochen wird, welches von dem kurzgeschlossen gewesenen Relais (ZV) mittels eines anderen Relais (E7,) erregt wird. 8. Fernmelder nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuerwähler (St) durch den umgeschalteten Kontakt (E.), ein-en Kontakt (Uz",) eines Relais (Uv) un4 einen Kontakt (7-v,) des kurzgeschlossen gewesenen Relais (Zv) wieder eingeschaltet wird. g. Fernmelder nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet ' daß das Schaltwerk (N) zwischen seinen Prüfse-Inenten (5) Fortschaltseginente (6) hat, mittels welcher der Schaltarm (4) des Schaltwerkes (N) ein Relais (F) unmittelbar in die Stromquelle schaltet, dessen Kontakt (F,) dann den Antriebsstromkreis dieses Schaltwerkes schließt. io. F'erntnelder nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein Relais (Si) in Reihe Mit Kontaktseginenten (22) des Schaltwerkes (N) und einem zu diesen Segmenten gehörenden Schaltarme (2,3) der Welle des Schalt:werkes (N) liegt, welcher das Relais (Si) jedesmal ausschaltet, wenn der Prüfarrn (4) zwischen die Prüf- und Fortschaltsegmente (5, 6) kommt, und welcher dadurch mittels des Kontaktes (Si,) des Relais (Si) den Antriebsstromkreis des Schaltwerkes (N) schließt. ii. Fernmelder nach den. Ansprüchen i bis 4, gekennzeichnet durch je einen von den Wellen der Schaltwerke (N) gesteuerten Kontakt (17), in dessen Stromweg je ein Kontakt (S, bis SJ eines Relais (S) liegt, das durch Umlegen eines beim Geber befindlichen Schalters (US, AS) erregt wird. 12. Fernmelder nach Anspruch ii, gekennzeichnet durch je einen weiteren von den Wellen der Schaltwerke (N) gesteuerten Kontakt (C) in dem Stromwege des Relais (S). 13. Fernmelder nach den Ansprüchen i bis 3, gekennzeichnet durch je einen von den Wellen der Schaltwerke (N) gesteuerten Kontakt (12) des Stromkreises von Glühlampen (i i). 14. Fernmelder nach den Ansprüchen 5 und 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontakte (i?,) der Schaltwerke (N) parallel geschaltet sind und die zugehörigen Meldelampen (ii) über den, Steuerschalter (St) eingeschaltet werden. 15. Fernmelder nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß für jede Meldung die Lampen (i i) zu einer Gruppe von so vielen verschiedenfarbig leuchtenden Lampen zusammengefaßt sind, wie die Zahl der möglichen Meldungen angibt. 16. Fernmelder nach den Ansprüchen 1:2 und 13, dadurch gekennzeichnet, daß in Reihe mit den Kontakten (12,), dein Kontakt (!) eines Relais (Ia), einem Kontakte (K) für jedes Schalt-,verk (N), der von diesem gesteuert wird, sowie einer Haltespule (Iii) des Relais (Ia) eine zur Irrtumsmeldung dienende Lampe (11) angeordnet ist. 17. Ferninelder nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die zu den einzelnen Meldungen gehörenden Irrtumslampen (I1) über den Steuerschalter (St) eingeschaltet wer-den.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE739881C (de) * 1938-11-09 1943-10-07 Sven Anders Jansson Elektrische Fernsteuervorrichtung
DE748612C (de) * 1936-08-20 1944-11-06 Einrichtung zur motorischen Einstellung einer Empfangseinrichtung, insbesondere einer Anzeigeeinrichtung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE748612C (de) * 1936-08-20 1944-11-06 Einrichtung zur motorischen Einstellung einer Empfangseinrichtung, insbesondere einer Anzeigeeinrichtung
DE739881C (de) * 1938-11-09 1943-10-07 Sven Anders Jansson Elektrische Fernsteuervorrichtung

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