DE4092C - Schriftsetz-Maschine - Google Patents
Schriftsetz-MaschineInfo
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- Germany
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- spring
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Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41B—MACHINES OR ACCESSORIES FOR MAKING, SETTING, OR DISTRIBUTING TYPE; TYPE; PHOTOGRAPHIC OR PHOTOELECTRIC COMPOSING DEVICES
- B41B3/00—Apparatus for mechanical composition using prefabricated type, i.e. without casting equipment
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Orthopedics, Nursing, And Contraception (AREA)
- Treatment Of Fiber Materials (AREA)
- Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)
Description
1S78.
Klasse 15.
CARL EISELE in STUTTGART. Schriftsetzmaschine.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 27. Januar 1878 ab.
Der Obertheil der Maschine besteht aus vier hinter einander stehenden Rahmen abc und d,
Fig. 3 bis 6. Jeder dieser Rahmen hat achtundzwanzig Fächer zur Aufnahme der Typenhülsen
e, Fig. ι; erstere sind aus Messing, letztere aus Zinkblech hergestellt. Die Typenrahmen
abcd stehen rechtwinklig auf der unter 45° geneigten schiefen Bahn/, Fig. 2. Im
unteren Theil der Typenrahmen abc und d,
Fig. ι, 7 und 8, befinden sich ebenfalls soviel Federn g, als im oberen Theil Typenhülsen e,
Fig. i, 7 und 8.
Bei Benutzung der Maschine wird zunächst die der gewünschten Type entsprechende Tastet,
Fig. i, niedergedrückt. Hierdurch hebt sich eine Verbindungsstange i, Fig. 1, 4 und 6,
welche den Winkelhebel k, Fig. 3 und 6, mit Feder g, Fig. 1, 7 und 8, in Bewegung setzt,
wodurch die Type /, Fig. 10, wie später beschrieben,
ausgestofsen wird. In dem unteren Theil der Typenhülse e befinden sich zwei
Einschnitte, in welchen sich die Feder g in ruhendem Stande befindet, Fig. 7 und 8. Wird
nun die Feder g durch die Taste h vermittelst des Winkelhebels k aus ihrer Lage verdrängt,
so bekommen die in der Typenhülse e befindlichen Typen / Raum zum Nachgleiten. Hierdurch
kommt die unterste Type Z1 vor die Feder g zu liegen. Wird nun die Taste h losgelassen,
so strebt die Feder g vermöge ihrer Elasticität in ihre ruhende Lage zurück und
drängt die Type / durch einen auf der Rückseite befindlichen Einschnitt aus der Hülse e
auf die schräge Bahn /, Fig. 1 und 10. Die so auf die Bahn f gedrängte Type I1 nimmt
ihren Weg durch ihr Eigengewicht der Bahn / entlang, wo sie am unteren Ende der zusammenlaufenden
Bahnen f vom Typensammler m aufgenommen wird. Die Sohlen der
Bahnen f selbst sind rückwärts geneigt, damit die Typen / nicht aus der Bahn gleiten.
Der Typensammler m, Fig. 10, wird aus
Messing hergestellt.
Beim Uebertritt der Type I1 von der Bahn/
in den Sammler m hebt die Type zunächst eine kleine Feder/ und legt sich auf die Reihe
der auf dem Schieber η des Sammlers m befindlichen
Typen /.
Die emporgehobene Feder p strebt vermöge ihrer entsprechenden Federkraft wieder in ihre
alte Lage zu kommen und giebt hierdurch Veranlassung zum Senken des Schiebers n, welcher
durch Gegengewichte q, Fig. 1, deren Schnur r über einen Stift s läuft, Fig. 10, im Gleichgewicht
gehalten wird. Hebt sich die Feder ρ durch die Ankunft einer Type I1 , so wird die
Schnur r, an der die Gegengewichte q hängen, von dem Druck der Feder p befreit und gestattet
somit dem Schieber n, sich zu senken. Diese Feder/ hat somit eine doppelte Thätigkeit,
nämlich im ruhenden Zustande Hemmung der Bewegung des Schiebers ή, im emporgehobenen
Zustande Druck auf die Type I1 und Lösung
der Hemmung.
Die Typenhülsen e werden in jedem Rahmen durch eine Querschiene t mittelst Feder u festgehalten,
Fig. 2.
Durch einen Beschwerer v, Fig. 3 bis 6, in jeder Typenhülse e werden die in denselben
aufgespeicherten Typen / zum regelmäfsigen Nachschub gebracht. Zugleich hat der Beschwerer
ν die Aufgabe, das Leerwerden der Hülsen e anzuzeigen. Es ist nämlich der Einschnitt
auf der Rückseite der Hülse e zu klein, um den Beschwerer ν durchzulassen; hierdurch
läfst sich die Feder g nicht zurückziehen. Es bleibt daher die Taste /z von selbst niedergedrückt
und zeigt so das Leersein der betreffenden Hülse e an. Durch das gleichmäfsige
stufenweise Höherstehen der Typenhülsen e können alle nach der Reihenfolge des Alphabetes
lautenden Wörter, wie z. B. »aber«, »Forst« u. s. w. durch gleichzeitiges Anschlagen der
entsprechenden Tasten h gesetzt werden.
Claims (3)
1. Die schräge Anordnung der Typenhülsen e, der Bahn / und des Typensammlers m.
2. Die eigentümliche Construction der Typenhülsen
e und des Typerisammlers m.
3. Die Anwendung des Beschwerers ν zum Nachschub der Typen / und zur Anzeige
des Leerseins einer Typenhülse e.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4092C true DE4092C (de) |
Family
ID=282918
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT4092D Active DE4092C (de) | Schriftsetz-Maschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4092C (de) |
-
0
- DE DENDAT4092D patent/DE4092C/de active Active
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