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DE409006C - Sicherung fuer Stacheldraht- u. dgl. Haspelmaschinen - Google Patents

Sicherung fuer Stacheldraht- u. dgl. Haspelmaschinen

Info

Publication number
DE409006C
DE409006C DEK89569D DEK0089569D DE409006C DE 409006 C DE409006 C DE 409006C DE K89569 D DEK89569 D DE K89569D DE K0089569 D DEK0089569 D DE K0089569D DE 409006 C DE409006 C DE 409006C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
reel
nail
frame
fuse
annular groove
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEK89569D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
J G KAYSER AKT GES
Original Assignee
J G KAYSER AKT GES
Publication date
Priority to DEK89569D priority Critical patent/DE409006C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE409006C publication Critical patent/DE409006C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21CMANUFACTURE OF METAL SHEETS, WIRE, RODS, TUBES, PROFILES OR LIKE SEMI-MANUFACTURED PRODUCTS OTHERWISE THAN BY ROLLING; AUXILIARY OPERATIONS USED IN CONNECTION WITH METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL
    • B21C47/00Winding-up, coiling or winding-off metal wire, metal band or other flexible metal material characterised by features relevant to metal processing only
    • B21C47/02Winding-up or coiling
    • B21C47/04Winding-up or coiling on or in reels or drums, without using a moving guide

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

  • Sicherung für Stacheldraht- u. dgl. Haspelmaschinen. Zum Aufwickeln von Stacheldraht auf einen Haspel wird der Haspel bekanntlich in einen in rasche Drehung zu versetzenden Rahmen eingesetzt, der ihn um seine Querachse dreht und das Winkel.- und Stirnrädergetriebe trägt, welches ihm zugleich die Drehung um seine Längsachse erteilt. Das Einsetzen des Haspels erfolgt in der Weise, daß eine Haspelachse, der sogenannte Nagel, durch den einen Rahmenlängsschenkel, durch die beiden Haspelnaben und in die in dem anderen Rahmenlängsschenkel gelagerte Nahe des Antriebsrades gesteckt wird, das durch Kuppelzapfen die an ihm anliegende Haspelstirnplatte mitnimmt. Der eingeschobene Nagel muß vor dem Anlaufenlassen der Maschine dagegen gesichert werden, daß er aus dem rasch umlaufenden Rahmen herausgeschleudert wird. Die diese Sicherung bewirkende Verriegelungsvorrichtung besteht aus einem außen am Längsschenkel geradlinig geführten Riegel, der im Anschluß an ein den Nagelkopf durchlassendes Rundloch einen Schlitz hat, dessen Breite dem Kern einer in den Nagelkopf eingedrehten Ringnut angepaßt ist. Ist das Rundloch auf den Nagelkopf eingestellt, so kann der Nagel herausgezogen werden. Sein Herausziehen und Herausschleudern ist dagegen verhindert, wenn der Riegelschlitz den Kern der Ringnut umgreift. Die Sicherung des Nagels erfolgt also einfach durch Verschieben dieses Riegels an seiner Handhabe.
  • Diese Sicherung ist an sich zuverlässig, doch lehrt die Erfahrung, daß ihre Einrückung nicht selten vergessen wird und der dann bei höchster Drehzahl des Rahmens herausgeschleuderte Nagel die in der Nähe der Maschine beschäftigten Leute wie ein Geschoß äußerst gefährdet. Wer nicht vom Nagel getroffen wird, kann durch den dann ebenfalls haltlos gewordenen und herausfliegenden Haspel verletzt werden. Auf solche Weise sind sogar schon mehrfach Unglücksfälle mit Todesfolge vorgekon-men. Das Einrücken der Sicherung wird seltener nach dem Einsetzen des leeren Haspels vergessen als beim wiederholten Einsetzen eines Haspels, der zur Feststellung seines Gewichtes aus dem Rahmen herausgenommen war, zu leicht befunden wurde und zur Aufwickelung des zur Ergänzung auf das vorgeschriebene Gewicht fehlenden Drahtes wieder eingesetzt werden muß. Gerade das Herausschleudern des fast vollgewickelten Haspels bringt die höchste Gefährdung mit sich.
  • Die Erfindung bezweckt die Schaffung einer Sicherung, welche derartige Gefährdungen der Bedienungsleute und sonstiger, in die Nähe der Maschine kommender Personen ausschließt. Nach der Erfindung besteht diese Sicherung im wesentlichen in der Anordnung einer zweiten Verriegelungsvorrichtung, deren einer Teil ortsfest ist, die beim Entsichern des Nagels den Haspelrahmen selbsttätig mit diesem ortsfesten Teil kuppelt und welche umgekehrt diese Kupplung erst wieder löst, nachdem der Nagel gesichert ist. Diese allgemeine Lösung der Aufgabe läßt sich baulich in verschiedenen Arten verkörpern. Bei Wiederbenutzung der bekannten Verriegelungsvorrichtung ergibt sich die zweite Verriegelungsvorrichtung einfach durch einen Riegelfortsatz, der beim Entriegeln des Nagels in eine entsprechende Öffnung eines ortsfesten Teiles des Maschinenständers .eindringt. Am vorteilhaftesten wird diese öffnung als öse für einen zylindrischen Riegeldorn in der senkrechten Mittelebene des Haspelrahmenlagers in einem auf den Maschinenständer aufgeschraubten Bügel und in der Schieberichtung des bekannten Riegels angeordnet. Diese Anordnung bringt gleichzeitig den Vorteil, daß der Haspel nur bei senkrecht stehendem Nagel in seiner Ruhelage festgestellt und in dieser mittels einer Vorrichtung innerhalb seines Mitnehmerrahmens gewogen werden kann.
  • Auf der Zeichnung ist dieses Ausführungsbeispiel der neuen Haspelsicherung in Abb. t im senkrechten Längsschnitt und in Abb. 2 im senkrechten Querschnitt durch den Haspelrahmen gezeigt, während die Abb.3 und 4. die entriegelnde bzw. verriegelnde Stellung der Teile veranschaulichen.
  • Der nur teilweise dargestellte Haspelrahmen a ist in zwei Lagern drehbar gelagert;, von denen auf der Zeichnung nur das eine, b, ersichtlich ist. Durch den hohlen Lagerzapfen c des Haspelrahmens, der durch einen nicht dargestellten Antrieb um seine Lagerachse gedreht wird, ist die .-\.ntriebswelle d hindurchgeführt, welche innerhalb des Rahmens das Kegelrad f des Kegelradtriel)es f, g trägt. Von diesem aus wird die Bewegung durch die ins Langsame übersetzenden Stirnräder k, i, k weitergeleitet. welche innerhalb des einen Rahmenschenkels a' gelagert sind. Die hohle Nabe k' des letzten Stirnrades k nimmt das Ende des Nagels in auf, der im übrigen durch eine Bohrung n des anderen Rahmenschenkels «" und durch auf ihn passende Bohrungen o vier Haspelstirnplatten p hindurchgesteckt wird und in seinem verdickten Kopfende q eine Ringnut r zur Aufnahme eines Riegels s aufweist. Dieser Riegel ist mit einem den Nagelkopf durchlassenden Ringloch t und im Anschluß an dieses mit einem Schlitz et versehen, der über den Ringnutkern v geschoben werden kann und wie ein zweiter Riegelschlitz tt' den Riegel an Bolzen von Schrauben iv, welche die Führungsplatten x halten. geradlinig führen.
  • An seiner Handhabe y ist der Riegel hin und her schiebbar. Stellt man sein Rund; loch t konzentrisch zum Nagelkopf q ein, so kann der Nagelbund q' samt dem Nael in am Kopfgriff z durch dieses Rundloch' hindurchgezogen werden. Zieht man aber den Schlitz 1t über den Kern v der Ringnut i-, 5o ()aß der Schieber in letztere eintritt, so ist das Herausziehen des Nagels und dessen Herausschleudern durch Fliehkraft verhindert. Bis hierher ist die Einrichtung nur mit dem Unterschied bekannt, daß die Lage des Schlitzei tt gegen diejenige des Schlitzes tt' vertauscht war.
  • Neu ist die Verlängerung des flachen Riegels s zu einem Riegeldorn 2 und dessen Anordnung gegenüber einer ortsfesten Öse 3 derart, daß der Dorn 2 in die Öse eindringt und den Haspelrahmen a, a', a" mit dem ortsfesten Ösenkörper kuppelt, bevor das Rundloch' r des Flachriegels s konzentrisch zum Nagelkopf q. q' eingestellt ist und damit das Herausschleudern des Nagels zulassen würde. Der Haspelrahmen kann also nicht anlaufen, solange die bekannte Verriegelungsv orrichtung für den Nagel ausgerückt ist. Mit dem Einrücken des den Sicherungsschlitz u begrenzenden Flachriegelteiles in die Ringnut r des Nagels wird umgekehrt die Kupplung des Haspelrahmens mit dem ortsfesten Ösenkörper gelöst und der Haspelrahmen zum Andrehen freigegeben. Damit ist die bisherige Gefahr des Herausschleuderns des Nagels sicher behoben.
  • Als ortsfester Osenkörper ist beispielsweise ein auf den Maschinenständer aufgeschraubter 'Bügel 5 dargestellt, in welchem die Öse 3 in der die Drehachse des Haspelrahmens, enthaltenden senkrechten Ebene in der Riegel.-schiebrichtung oder parallel zu dieser angeordnet ist. Bei nicht laufender Maschine kommt der Haspelrahmen durch die zusätzliche Verriegelung samt dem von ihm getragenen Haspel von selbst in senkrechte Stellung, in welcher der bewickelte Haspel mittels einer hier nicht dargestellten Einrichtung innerhalb des Haspelrahmens gewogen wenden kann.

Claims (2)

  1. PATEPIT-ANSPRÜCHE: i. Sicherung für Stacheldraht- u. dgl. Haspelmaschinen gegen Herausschleudern des Haspelnagels, bei welcher der Nagel vor dem Anlaufenlassen des Haspelrahmens mit diesem verriegelt werden sohl, gekennzeichnet durch die Anordnung einer zusätzlichen Verriegelungsvorrichtung, die beim Entriegeln des Nagels ( tn ) den Haspelrahinen !_a, rt'. «"-i mit einem ortsfesten Körper kuppelt und umgekehrt diese Kupplung erst wieder löst, nachdem der Nagel verriegelt ist.
  2. 2. Sicherung nach Anspruch i mit mit einer Ringnut des Nagelkopfes zusammenwirkendem Flachriegel, dessen Rundloch über den Nagelkopf und dessen anschließender Schlitz über den Ringnutenkern paßt, dadurch gekennzeichnet, daß die zusätzliche Verriegelung durch einen Fortsatz des Flachriegels (s) und eine diesem angepaßte Vertiefung oder Öffnung in einem ortsfesten Teil des Maschinenständers gebildet ist. ,;. Sicherung nach Anspruch 2, dadurch -ekennzeichnet, daß die Öffnung- für einen an den Flachriegel (s) anschließenden Riegeldorn t;21 als Öse (3) in der senkrechten Mittelebene des Haspelrabmenlagers #b) in einem auf den Maschinenständer (4) aufgeschraubten Bügel (5 besteht.
DEK89569D Sicherung fuer Stacheldraht- u. dgl. Haspelmaschinen Expired DE409006C (de)

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DE409006C true DE409006C (de) 1925-01-30

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