DE408837C - Schaltwerksgetriebe, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents
Schaltwerksgetriebe, insbesondere fuer KraftfahrzeugeInfo
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- DE408837C DE408837C DEST37573D DEST037573D DE408837C DE 408837 C DE408837 C DE 408837C DE ST37573 D DEST37573 D DE ST37573D DE ST037573 D DEST037573 D DE ST037573D DE 408837 C DE408837 C DE 408837C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16H—GEARING
- F16H29/00—Gearings for conveying rotary motion with intermittently-driving members, e.g. with freewheel action
- F16H29/22—Gearings for conveying rotary motion with intermittently-driving members, e.g. with freewheel action with automatic speed change
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16H—GEARING
- F16H29/00—Gearings for conveying rotary motion with intermittently-driving members, e.g. with freewheel action
- F16H29/02—Gearings for conveying rotary motion with intermittently-driving members, e.g. with freewheel action between one of the shafts and an oscillating or reciprocating intermediate member, not rotating with either of the shafts
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Hybrid Electric Vehicles (AREA)
Description
- SchaItwerksgetriebe, insbesondere für Kraftfahrzeuge. Das nachstehend beschriebene Schaltwerksgetriebe besitzt kontinuierlichen Übersetzungswechsel, der stoßfrei vor sich geht und sich nach den jeweiligen Betriebsverhältnissen selbsttätig regelt.
- Abb. i zeigt eine Seitenansicht nach Schnitt D, Abb. a eine Draufsicht auf das teilweise schematisch dargestellte Getriebe im Schnitt. Eine Kurbel i treibt vermittels eines Lenkers z einen Hebel 3 an, der mit einem an sich bekannten Freilauf verbunden ist. In der Darstellung ist ein sogenannter Walzenfreilauf angegeben, mit dessen äußerem zylindrischen Teil q. der Hebel 3 fest verbunden ist. Der Zylinder q. ist auf der Welle 5 drehbar. Die Walzen 6 wirken auf einen Stern 7, der fest auf der Welle 5 sitzt. Die Lage der Walzen 6 zueinander und zu dem Stern 7 wird bestimmt durch den auf der Welle 5 drehbar gelagerten Korb B. Auf der Welle 5 sitzt ein Schwungrad 9 fest, das mit einer Feder io und diese mit der Welle i i verbunden ist, die das Fahrzeug antreibt.
- Wird die Kurbel i zunächst langsam in der Pfeilrichtung in Betrieb gesetzt, so wird durch die Walzen 6 die Welle 5 um einen entsprechenden Winkel in Richtung B gedreht, mit ihr die Schwungscheibe 9, die ihrerseits die Feder io spannt. Geht der Hebel 3 nach oben, so kann sich die Welle 5 und Scheibe 9 infolge der Federwirkung wieder mit zurückdrehen, eine Freilaufwirkung tritt nicht ein. Auf die Anschlußwelle i i wird ein geringes Drehmoment ausgeübt. Bei zunehmender Drehzahl der Kurbelwelle i wird die Welle 5 und Scheibe 9 nicht mehr der Rückwärtsbewegung des Hebels 3 folgen können. Im Freilauf findet daher eine Verdrehung zwischen q. und 7 statt. Diese hat beim nächsten Hub zur Folge - vorausgesetzt, i i sei zunächst festgehalten -, daß die Feder stärker gespannt wird und dies bei jedem folgenden Hub so lange, bis die Federkraft wieder ausreicht, die Scheibe 9 und Welle 5 ganz zurückzudrehen.
- Die Masse des Schwungrades 9 und die Stärke der Feder io sind so bemessen, daß bei höchster Drehzahl des Motors die Federkraft ausreicht, die Massen von 9 und 5 und der auf 5 befestigten Teile zurückzudrehen, ,ohne daß eine Verdrehung im Freilauf stattfindet. Ferner ist die Feder io so bemessen, daß das bei höchster Spannung auf Welle i i ausgeübte Drehmoment gleich oder größer als das größte erforderliche Drehmoment ist. Es ergibt sich also zunächst die Wirkung, daß die Spannung der Feder mit der Drehzahl des Motors steigt. Der Motor läuft dabei, von der einmaligen Federspannarbeit abgesehen, leer.
- Wird nun die Welle i i freigegeben, also etwa die Bremse des Fahrzeuges gelöst, so setzt dieses sich in Bewegung, wenn die Spannung der Feder hierzu genügt. Um den gleichen Drehwinkel, den i i während eines Hubes beschreibt, wird sich auch im Freilauf der Stern 7 gegen Zylinder q. drehen, wobei die entsprechende Arbeit dem Motor entnommen wird.
- Hat der Motor einen Überschuß (Unterschuß) an Arbeitsvermögen, so steigt (fällt) seine Drehzahl, die Feder wird stärker (weniger) gespannt, das Fahrzeug beschleunigt (verzögert). Wird der Fahrwiderstand größer (kleiner), so geht das Fahrzeug langsamer (schneller), die Federspannung steigt (fällt), bis wieder Gleichgewicht besteht.
- Die jeweils bei irgendeiner Motorleistung mögliche größte Übersetzung stellt sich also ganz selbsttätig ein. Bei einer bestimmten Albersetzung wird auf der Welle i i ein gleichbleibendes, nur in engen, durch die Federlänge bestimmten Grenzen schwankendes Drehmoment ausgeübt. An Stelle der Feder io kann auch ein anderes, an sich bekanntes elastisches Mittel, z. B. Luft, in tangential angeordneten Zylindern und Kolben eingeschlossen, verwendet werden. Die Eigenart des Getriebes gestattet auch, mit zwei solchen selbständigen Getrieben die beiden Hinterräder .eines Vierradfahrzeuges getrennt, also unter Weglassung des Differentialgetriebes, anzutreiben. Hierdurch ergibt sich neben dem Drehausgleich in Kurven noch der Vorteil, daß beim Durchgehen eines Hinterrades auf glattem Boden die Antriebskraft nicht wie beim Differential sinkt, sondern daß die Energie auf das andere Treibrad übertragen wird.
- Bei der Freilaufanordnung kann naturgemäß auch der Hebel 3 mit dem Stern 7 und der Zylinder a, mit der Welle 5 fest verbunden werden. Der Korb 8 kann eine besondere Schwungmasse erhalten, wodurch bei Verzögerung der Welle 5 während des Leerrückganges des Hebels 3 ein zusätzlicher Anpreßdruck auf die Walzen 6 infolge der Massenwirkung des Korbes ausgeübt wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Schaltwerksgetriebe, insbesondere für Kraftfahrzeuge, dadurch gekennzeichnet, daß auf der das getriebene Glied des Schaltwerkes tragenden Welle (5) eine Schwungscheibe (9) sitzt und diese Welle (5) mit der anzutreibenden Welle (i i) durch eine die Drehbewegung übertragende Feder (io) verbunden ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEST37573D DE408837C (de) | 1924-01-31 | 1924-01-31 | Schaltwerksgetriebe, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEST37573D DE408837C (de) | 1924-01-31 | 1924-01-31 | Schaltwerksgetriebe, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE408837C true DE408837C (de) | 1925-01-28 |
Family
ID=7462977
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEST37573D Expired DE408837C (de) | 1924-01-31 | 1924-01-31 | Schaltwerksgetriebe, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE408837C (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1136552B (de) * | 1952-06-30 | 1962-09-13 | Licentia Gmbh | Schaltwerksgetriebe |
| DE1169579B (de) * | 1961-07-20 | 1964-05-06 | Albrecht Maass Dipl Phys | Impulsfolgewandler fuer Zaehleinrichtungen |
| EP0021452A1 (de) * | 1980-07-09 | 1981-01-07 | Joachim Dr. Schnell | Stufenloses lastabhängiges Federgetriebe |
| EP1626894A4 (de) * | 2003-05-28 | 2006-05-31 | William T Beale | Automatikgetriebe mit stufenlos verstellbarem drehzahl- und drehmomentverhältnis |
-
1924
- 1924-01-31 DE DEST37573D patent/DE408837C/de not_active Expired
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1136552B (de) * | 1952-06-30 | 1962-09-13 | Licentia Gmbh | Schaltwerksgetriebe |
| DE1169579B (de) * | 1961-07-20 | 1964-05-06 | Albrecht Maass Dipl Phys | Impulsfolgewandler fuer Zaehleinrichtungen |
| EP0021452A1 (de) * | 1980-07-09 | 1981-01-07 | Joachim Dr. Schnell | Stufenloses lastabhängiges Federgetriebe |
| EP1626894A4 (de) * | 2003-05-28 | 2006-05-31 | William T Beale | Automatikgetriebe mit stufenlos verstellbarem drehzahl- und drehmomentverhältnis |
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