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DE40824C - Schiebersteuerung mit im Schieber liegenden Hähnen - Google Patents

Schiebersteuerung mit im Schieber liegenden Hähnen

Info

Publication number
DE40824C
DE40824C DENDAT40824D DE40824DA DE40824C DE 40824 C DE40824 C DE 40824C DE NDAT40824 D DENDAT40824 D DE NDAT40824D DE 40824D A DE40824D A DE 40824DA DE 40824 C DE40824 C DE 40824C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
slide
control
steam
expansion
rotary
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DENDAT40824D
Other languages
English (en)
Original Assignee
J. W. KÖRBER in Düsseldorf
Publication of DE40824C publication Critical patent/DE40824C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L15/00Valve-gear or valve arrangements, e.g. with reciprocatory slide valves, other than provided for in groups F01L17/00 - F01L29/00
    • F01L15/10Valve-gear or valve arrangements, e.g. with reciprocatory slide valves, other than provided for in groups F01L17/00 - F01L29/00 with main slide valve and auxiliary valve dragged thereby

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanically-Actuated Valves (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 14: Dampfmaschinen.
J. W. KÖRBER in DÜSSELDORF. Schiebersteuerung mit im Schieber liegenden Hähnen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 18. März 1887 ab.
Die inneren Steuerorgane bestehen aus einem flachen Vertheilungsschieber und zwei Expansionsdrehschiebern η η. Die letzteren sind rechtwinklig zur Längsachse der Schieberstange des Vertheilungsschiebers in diesen eingesetzt und communiciren nach der Cylinderseite durch die Kanäle 0 mit den Einströmungskanälen. Die kurzen Durchgangsöffnungen q, Fig. 1 und 2, dienen vorwiegend dazu, beim Reguliren des Vertheilungsschiebers einen Durchblick zu gestatten.
Die Drehschieber bestehen, wie Fig. 2, 6 und 8 zeigen, aus einem schwach konischen Bolzen mit oder ohne Querwände sss, Fig. 2, welche nebst den beiden Enden behufs concentrischer Führung geschlossene kreisrunde Form besitzen. Die mittleren Partien der Drehschieber bestehen dagegen aus zwei oder drei segmentartigen Schenkeln, welche den Abschnitt der Dampfeinströmung bewirken. Mit dem dickeren Ende der Drehschieber sind Kurbeln ν verbunden, welche bei v1 Zapfen und Rollen tragen.
Der Schieberrahmen m umschliefst den Vertheilungsschieber und schützt die Drehschieber gegen seitliche Verschiebung.
Auf der verlängerten Expansionsexcenterstange ρ ist eine Hülse bezw. Büchse R mittelst zweier Muttern und Stellschraube befestigt, in welche auf ca. 2/8 des Umfanges entsprechende Nuthen χ unter einem Steigungswinkel von 30 bis 400 eingefräst sind. Diese bilden sozusagen einen rechten und linken Gewindegang, ähnlich der Expansionsschieberstange bei der Meyer'sehen Steuerung. In diese Nuthen greifen die Rollen bezw. Kurbelzapfen ν1 der Drehschieber ein und werden hierdurch gezwungen, der Bewegung des Expansionsexcenters zu folgen. Durch Drehung der Expansionsexcenterstange um ihre eigene Achse nach rechts oder links werden die Kurbelenden der Drehschieber entweder einander genähert oder entfernt, wodurch die Deckungsränder der Drehschieberschenkel einen dementsprechenden früheren oder späteren Dampfabschlufs bewirken. Da die eingeschliffenen Drehschieber infolge ihrer Construction entlastet sind, so ist die Reibung der Rollen vl in den Nuthen χ äufserst gering, weshalb ein bemerkenswerther Verschleifs der erwähnten Theile nicht eintreten kann.
Bei zweckentsprechender Ausführung können nach dieser Anordnung alle Füllungsgrade, von ο bis 0,7, innerhalb eines Ausschlagwinkels von 700 am Angriffshebel des Regulators erreicht werden. Der letztere hat infolge dessen nur die Reibung der Stange in der Stopfbüchse zu überwinden.
Die Fig. 1, 2, 3 und 4 zeigen diese Steuerungsconstruetion an einer gewöhnlichen Expansionsmaschine angewendet, und zwar sind nach Fig. 1 und 2 besondere Büchsen zur Aufnahme der Drehschieber eingesetzt, welche mit den entsprechenden Durchgangsöffnungen versehen sind. Die Fig. 3 und 4 zeigen eine Steuerung, deren Drehschieber nicht vollständig entlastet sind, sondern sich in halbkreisförmigen Ausbohrungen auf dem Rücken des Vertheilungsschiebers um den Bolzen i bewegen. Die Kurbel ν ist hierbei besonders eingesetzt und mittelst einer Schraube zwischen seitlichen Ansätzen festgehalten. Die Zapfen und Rollen v1
greifen in rechtwinklige Nuthen der ausgegossenen Schraubenmuttern Rl. Im übrigen ist die verlängerte Expansionsexcenterstange, ähnlich der Meyer'schen Steuerung, mit vollständig rechts- und linksgängigem Gewinde von starker Steigung versehen.
Die Fig. 5, 6, 7 und 8 zeigen die Anwendung dieser Steuerung an Woolf'schen Maschinen, und zwar stellt Fig. 5 die Dampfvertheilung einer derartigen Maschine dar, welche zwei Cylinderabtheilungen von gleichem Durchmesser, Fig. 7 dagegen zwei aus einem Stück hergestellte, hinter einander liegende Cylinder von wesentlich verschiedenem Durchmesser besitzen.
In Fig. 9 ist eine Hülse bezw. Büchse in der Ansicht dargestellt, welche, anstatt der Büchse R auf die Expansionsexcenterstange gesetzt, eine Steuerung herstellt, die in ihrer Wirkung insofern der Farcot'schen Steuerung ähnlich ist, als die Drehschieber zu Schleppschiebern ausgebildet sind, dagegen den Vortheil der entlasteten Expansionsschiebervorrichtung besitzt. Der mittlere Ansatz Z bewirkt hierbei mit seinen beiderseitigen rechtwinkligen Flächen durch Anschlag an die Rolle vl das Oeffnen der Kanäle in dem Drehschiebergehä'use, die schraubenförmig gestalteten Ansätze yy dagegen, je nach der Stellung des Regulators, ebenfalls durch Anschlag, den früheren oder späteren Abschlufs des Dampfes.

Claims (2)

Pate nt-Ansprüche: An Dampfmaschinen:
1. Eine Schiebersteuerung, bestehend aus der Combination eines flachen Vertheilungsschiebers mit rechtwinklig zur Schieberstange desselben eingesetzten, mehr oder weniger entlasteten. Drehschiebern.
2. In Verbindung damit die Anordnung einer auf der Steuerstange ρ befestigten, mit rechts- und linksgängigen Ausschnitten versehenen Hülse R, welche die Kurbelzapfen vl der Drehschieber zu dem Zwecke angreift, einen früheren oder späteren Abschlufs des Dampfes bezw. eine während des Ganges der Maschine selbstthätig veränderliche Expansion zu bewirken.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT40824D Schiebersteuerung mit im Schieber liegenden Hähnen Expired - Lifetime DE40824C (de)

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DE40824C true DE40824C (de)

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DENDAT40824D Expired - Lifetime DE40824C (de) Schiebersteuerung mit im Schieber liegenden Hähnen

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DE (1) DE40824C (de)

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