DE40759C - Wagenschieber - Google Patents
WagenschieberInfo
- Publication number
- DE40759C DE40759C DENDAT40759D DE40759DA DE40759C DE 40759 C DE40759 C DE 40759C DE NDAT40759 D DENDAT40759 D DE NDAT40759D DE 40759D A DE40759D A DE 40759DA DE 40759 C DE40759 C DE 40759C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- lever
- claw
- rod
- rail
- vehicle
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
- 210000000078 claw Anatomy 0.000 claims description 7
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61J—SHIFTING OR SHUNTING OF RAIL VEHICLES
- B61J3/00—Shunting or short-distance haulage devices; Similar devices for hauling trains on steep gradients or as starting aids; Car propelling devices therefor
- B61J3/10—Car shunting or positioning devices with pinchbar action
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Mechanical Control Devices (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der auf der Zeichnung dargestellte Wagenschieber soll die leichte Verschiebung von
Eisenbahnfahrzeugen durch einen Arbeiter ermöglichen.
Die Vorrichtung besteht im wesentlichen aus dem Hebel α, der Klaue b und der Stange /.
Der Hebel a, an dessen oberes Ende der Arbeiter fafst, ist mit zwei warm aufgezogenen
Ringen e1 und e2 versehen, in deren Oeffnungen
der Haken eines Drahtseiles gehakt wird, welches die Verbindung mit dem zu bewegenden Fahrzeuge herstellt; die Lage
der Ringe e1 und e2 ist so gewählt, dafs das
Hebelverhältnifs ein 41Z2" bis 9 faches ist. Das
untere Ende des Hebels α ist vermittelst des Drehbolzens d mit der Klaue b verbunden;
die letztere umfafst mit allseitigem Spielräume den Kopf der Fahrschiene und ruht auf dieser
vermittelst der an zwei seitlichen Armen sitzenden kleinen Rollen c auf. Zur Vorwärtsbewegung
des Wagenschiebers dient die Stange _/,
welche um einen auf der Klaue b sitzenden Bolzen g drehbar und an ihrem unteren Ende
mit zwei die Drehung begrenzenden Ansätzen, an ihrem oberen Ende aber mit dem Kopfstück
h versehen ist; das letztere ist so geformt, dafs sein Ausschnitt den auf den Hebel a
aufgezogenen Ring i umfafst, sobald der Hebel α in die punktirt gezeichnete, der Stellung
der Stange f entsprechende Lage gebracht wird; hierdurch werden die Klaue b und der
Hebel α unter einander verbunden und kann der Wagenschieber durch einen in der Pfeilrichtung
auszuübenden geringen Druck auf der Fahrschiene vorgeschoben werden. Bei Umstellung
der Stange / für die entgegengesetzte Bewegungsrichtung wird der Knopf h auf
seinem Zapfen entsprechend umgedreht. Bei dem Gebrauche, Fig. 1, wird das Drahtseil,
welches die Verbindung zwischen dem Fahrzeuge und dem Wagenschieber herstellt, mit
dem Haken kl oder k2 an einer Achsgabel
oder einem sonstigen geeigneten Punkt des Fahrzeuges befestigt und der Wagenschieber
auf der Fahrschiene so weit vorgeschoben, dafs das Drahtseil gespannt ist. ,Uebt nun der
Arbeiter mit dem von dem Geleise abgekehrten Arme auf das obere Ende des Hebels α einen
Druck aus, so dreht sich die Klaue in entgegengesetzter Richtung und klemmt sich an
dem Schienenkopf fest; bei weiterem Druck gegen den Hebel gelangt derselbe aus der Stellungp1-^1
in die Stellungp5-ql und das Fahrzeug
wird in Bewegung gesetzt; bringt sodann der Arbeiter den Hebel α wieder in die Stellung
p^-q1, so kann er durch einen Druck
gegen den Knopf h der Stange f, welche in ihrer ursprünglichen Lage verblieben ist, mit
dem dem Geleise zugekehrten Arme den Wagenschieber in die Stellung p^-q2 verschieben. In
dieser Lage des Hebels wird das Drahtseil wieder gespannt, und es wiederholt sich sodann
der geschilderte Vorgang derart, dafs der Hebel α nach einander die Stellungen: pe'-q2,
** ** f\ ss '\ p*-q\ p*-q* etc.
p*-q*,
ps-qs,
einnimmt, wobei sich das Fahrzeug mit einer der angewendeten Hebelübersetzung und dem
auf den Hebel ausgeübten Druck entsprechenden Geschwindigkeit vorwärts bewegt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:
Eine Vorrichtung zumVerschieben von Eisenbahnwagen, gekennzeichnet durch die Zusammenstellung einer an der Fahrschiene festklemmbaren Klaue b mit einer zwischen zwei Anschlägen beweglichen Stange/ einerseits und einem Hebel α andererseits, so zwar, dafs an dem letzteren Last und Kraft angreifen und die Stange/ das Vorrücken der Klaue ermöglicht.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE40759C true DE40759C (de) |
Family
ID=316294
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT40759D Expired - Lifetime DE40759C (de) | Wagenschieber |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE40759C (de) |
-
0
- DE DENDAT40759D patent/DE40759C/de not_active Expired - Lifetime
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