DE167675C - - Google Patents
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- DE167675C DE167675C DENDAT167675D DE167675DA DE167675C DE 167675 C DE167675 C DE 167675C DE NDAT167675 D DENDAT167675 D DE NDAT167675D DE 167675D A DE167675D A DE 167675DA DE 167675 C DE167675 C DE 167675C
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- Germany
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- hand lever
- clamping jaws
- rail
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61J—SHIFTING OR SHUNTING OF RAIL VEHICLES
- B61J3/00—Shunting or short-distance haulage devices; Similar devices for hauling trains on steep gradients or as starting aids; Car propelling devices therefor
- B61J3/10—Car shunting or positioning devices with pinchbar action
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Braking Arrangements (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft eine Feststellvorrichtung an Wagenschiebern für Eisenbahnfahrzeuge
derjenigen Art, bei welcher durch Niederdrücken des Handhebels behufs Feststellung
des Schiebers zwei federnde Klemmbacken mittels Keilwirkung an die Schiene
gepreßt werden.
Solche Feststellvorrichtungen sind in der Weise bekannt, daß an dem Schiebergestell
ίο innerhalb der Schienenkopfbreite zwei Haken
oder Klemmstücke gelagert sind, welche im Oberteil exzentrische Scheiben bilden, auf
deren Umfang ein doppelkeilförmiger mittlerer Block aufliegt, dessen Zapfen den Drehpunkt
für den Handhebel bildet, so daß beim Niederdrücken des Handhebels eine Drehung der
exzentrischen Scheiben nach auswärts, somit eine solche der Klemmhaken bezw. -backen
gegen die Schiene erfolgt.
Diese bekannte Vorrichtung hat den Nachteil, daß einmal der Drehpunkt des Handhebels
in unvorteilhafter Weise hoch gelegt wird und somit auch der ganze Wagenschieber
eine unnötige Höhe erhält und weiter den, daß infolge der Drehung der Klemmbacken
in schräger Richtung gegen die Schiene, erstere sich nur mit einer schmalen Druckkante gegen eine ebensolche des Schienenkopfes
legen, wenn der Handhebel niedergedrückt wird. Um diese Mängel zu beseitigen und unter Wahrung einer niedrigen
Höhe des ganzen Wagenschiebers und der Lagerung des Druckhebels ein sofortiges und
sicheres Feststellen desselben zu erreichen, sind gemäß der vorliegenden Erfindung die
federnden Klemmbacken seitlich außerhalb der Schienenkopfbreite am Wagenschieberrahmen
gelagert und ihre Bewegung erfolgt durch zwei getrennt an den Enden des Handhebeldrehzapfens
aufgehängte und geführte Keilstücke. Der niedrige Wagenschieber kann infolgedessen bis dicht unter das zu drehende
Rad geschoben werden und beim Niederdrücken des Handhebels werden die beiden Klemmbacken sofort nicht nur mit einer
schmalen Kante oder Linie, sondern mit ihrer ganzen Klemmfläche wirksam von beiden
Seiten gegen die Schienenkopf fläche gepreßt, so daß ein Feststehen des Schiebers vor dem
Andrehen des Wagenrades in erhöhtem Maße gesichert ist.
In den Zeichnungen Fig. 1 bis 3 ist die Erfindung an einem Wagenschieber im Grundriß
und in Seiten- und Vorderansicht zur Darstellung gebracht. '
Der Wagenschieber, der im wesentlichen aus einem durch Sohlenplatte mit zu beiden
Seiten angeordneten W7angen gebildeten Körper
α und dem mit Gelenk g und Druckrolle r versehenen doppelarmigen Handhebel h
besteht, hat auf dem als Drehachse für letzteren dienenden Bolzen d die beiden auf
ihm lose sitzenden Keilstücke e und e1 und die um Bolzen b und b1 des Körpers a
schwingenden Klemmbacken c und c1, die von den Federn i und z1 in bestimmter Lage
gehalten werden; ein um den Zapfen m des Körpers α drehbarer Vorschubhebel f trägt
vorn eine, um den Bolzen η drehbare Angriffsbacke k für das Fahrzeugrad. In den
seitlichen Wangen des Körpers sind Aussparungen für die eigentliche aus den Keil-
stücken e bezw. e1 und den Klemmbacken c
bezw. c1 mit den zugehörigen, dieselben in ihrer Ruhelage haltenden Federn i bezw. i1
bestehende Feststellvorrichtung vorgesehen. Auf die hebelartig um die Bolzen b bezw. bl
schwingenden, mit gabelförmig gestalteten Druckarmen versehenen Klemmbacken c
bezw. c1 wirken die auf dem Bolzen d zu beiden Seiten des Hebels lose sitzenden
ίο Keilstücke e bezw. e1 in der Weise ein, daß
. beim Niederdrücken des Handhebels h durch die Keilwirkung der Stützpunkt des Hebels h
allmählich auf die gegabelten Klemmbacken, welche infolge ihrer hebelartigen Wirkungsweise
ein Festklemmen des Schiebers auf der Schiene bewirken, übertragen wird.
Die Wirkungsweise der Feststellvorrichtung ist demnach folgende: Nachdem der Schieber
zwischen Rad und Schiene geschoben, wird der in seiner oberen Hublage befindliche
Hebel h niedergedrückt, wobei zunächst infolge der in den Aussparungen der Wangen
verschiebbar angeordneten Keilstücke e bezw. e1 die an dem Lastarme des Handhebels h befindliche
Druckrolle r, welche sich gegen den bis zur Festklemmung des Schiebers als Widerlager dienenden Vorschubhebel f legt,
als Stütz- und Drehpunkt desselben auftritt, und der Bolzen d mit den darauf lose sitzenden
Keilstücken e bezw. e1 infolge der einseitigen
Wirkungsweise des Handhebels nach abwärts bewegt; dies geschieht so lange, bis die Keilstücke mit ihren Druckflächen die
gegabelten Arme der Klemmbacken c bezw. c1, deren Druckflächen wegen ihrer Drehbewegung
konvex geformt sind, so weit auseinander gepreßt haben, daß ein sicheres Festklemmen
des Schiebers auf der Schiene erfolgt. Nach Eintritt der Feststellung hört die Abwärtsbewegung des Bolzens d auf und
die bisher in der Druckrolle r liegende Drehachse des Hebels geht auf ersteren über,
so daß nunmehr der kurze Druckrollenschenkel h auf den um den Bolzen m schwingenden
Vorschubhebel f mit der Greifbacke k wirkt, wobei der anfängliche, für die Festklemmung
des Schiebers erforderliche Hubverlust durch die entprechend geformte Druckkurve
des Vorschubhebelsy ausgeglichen wird, dadurch also die durch den Hebelweg für
die Feststellung des Schiebers verloren gegangene Vorwärtsbewegung des Fahrzeuges
wieder ersetzt wird.
Claims (1)
- Pate nt-Anspruch-:Feststellvorrichtung an Wagenschiebern für Eisenbahnfahrzeuge, bei welcher durch Niederdrücken des Handhebels behufs Feststellung des Schiebers zwei federnde Klemmbacken mittels Keilwirkung an die Schiene gepreßt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Klemmbacken (c cl) außerhalb der Schienenkopfbreite seitlich am Wagenschieber gelagert sind und durch zwei an den Enden des Handhebellagerzapfens (d) gelagerte und geführte Keilstücke (e el) gespreizt werden, derart, daß unter Wahrung der vorteilhaften geringen Höhe des Wagenschiebers und der Lagerung des Handhebels, ein seitliches Anpressen der Klemmbacken mit ihrer ganzen wirksamen Druckfläche gegen den Schienenkopf erfolgt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE167675C true DE167675C (de) |
Family
ID=432964
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT167675D Active DE167675C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE167675C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE945154C (de) * | 1953-10-14 | 1956-07-05 | Robel & Co G | Wagenruecker fuer Gleisfahrzeuge |
-
0
- DE DENDAT167675D patent/DE167675C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE945154C (de) * | 1953-10-14 | 1956-07-05 | Robel & Co G | Wagenruecker fuer Gleisfahrzeuge |
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