DE407581C - Sprengstoffkraftmaschine - Google Patents
SprengstoffkraftmaschineInfo
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- DE407581C DE407581C DEW62646D DEW0062646D DE407581C DE 407581 C DE407581 C DE 407581C DE W62646 D DEW62646 D DE W62646D DE W0062646 D DEW0062646 D DE W0062646D DE 407581 C DE407581 C DE 407581C
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02B—INTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
- F02B45/00—Engines characterised by operating on non-liquid fuels other than gas; Plants including such engines
- F02B45/06—Engines characterised by operating on non-liquid fuels other than gas; Plants including such engines operating on fuel containing oxidant
-
- Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y02—TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
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Description
- Spreiigstoffkraftmaschine. Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Vorrichtung zur Erzeugung hoher Stoßkraft oder Schleuderwirkung auf mechanische Getriebe, Geschosse, auf zu treibende oder zu hebende Kolben, Druckelemente, in Drehung zu setzende Elemente, ferner zur Zerstörung der von dem stoßenden Flüssigkeitsstrahl (Wasserstrahl) getroffenen Gegenstände. Gemäß der Erfindung ist eine Wasser- oder andere Flüssigkeitssäule in einem einseitig offenen, zylinderförmigen Spreng- oder Treibstoffmantel eingehüllt, der mit Ausnahme der Flüssigkeitsaustrittsstelle allseitig von einem widerstandsfähigen Metall oder Gestein bzw. von einem Mörsergeschütz oder sonstigen Mantel umschlossen ist, so daß die treibenden Gase nach ihrer Zündung nur auf die Wassersäule, die im Vergleich zum umschließenden Mantel einen geringen Widerstand bietet, einwirken und dieselbe ausstoßen.
- Da der Gasdruck allseitig und gleichmäßig auf die Flüssigkeit drückt, so wird dem ausgestoßenen Wasser eine dementsprechend große Geschwindigkeit erteilt. Das stoßende Wasser wirkt unmittelbar auf Dreh-, Stoß-, Bohr- oder sonstige Wirkung erzeugende Getriebe ein oder auf vorzutreibende Körper, wie beispielsweise Geschosse, Kolben o. dgl. In der Zeichnung ist die Erfindung dargestellt, und zwar zeigt: Abb. i eine mörserartige Vorrichtung mit widerstandsfähigem Mantel i, der allerseits auch die Stirnflächen i i der Treibmittelhülle 5 umschließt, so daß nur der Austritt der eingeschlossenen Wassersäule 8 in der Pfeilrichtung frei ist und das Wasser in dieser Richtung austreten muß. Mit 6 ist der im ausschraubbaren Boden- und Verschlußstück angeordnete Zündkanal bzw. Zündpille bezeichnet. Die Einführung der Ladung erfolgt bei dieser Vorrichtung für Einzelschüsse nach Abschrauben des Bodenstückes.
- Abb. 2 zeigt eine ähnliche Vorrichtung, wie in Abb. i veranschaulicht ist, mit entsprechenden Bezugszeichen, jedoch mit dem Unterschied, daß hier die Austrittsöffnung im Rohrmantel i verengt und eingeschnürt ist, so daß der austretende- Wasserstrahl gedrosselt wird.
- Abb. g zeigt eine Vorrichtung zum Austreiben von in entgegengesetzter Richtung sich bewegenden Kolben i. Dieselbe besteht aus einem mörserartigen Mantel i, der beispielsweise, wie gezeichnet, auseinanderschraubbar ist, zum .Einbringen der Ladungen. Diese Vorrichtung, in welcher das Druckwasser 8 gedrosselt und vom Zündkanal 6 aus die Treibladung 5 entzündet wird, dient beispielsweise, wie dargestellt, zum Auseinandertreiben von Erdeinschnitten, Futtermauern o. dgl. oder zur Zerstörung von Körpern, zum Spalten, Verschieben oder Beseitigen von Hindernissen o. dgl.
- Abb. ¢ zeigt eine geschützrohrartige Ausführungsform, wobei i den Rohrmantel, g den Geschützverschluß als gasdichten Abschluß nach rückwärts, io ein vorgesetztes Geschoß, 5 die zylinderförmige Treibladung, 6 die Zündvorrichtung, 8 das vom Treibmantel eingeschlossene Druckwasser und i i den gasdichten Abschluß nach vorn zu darstellt. Das Geschoß wird durch den Wasser-und Gasdruck ausgeschleudert. Das Laden der Treibladung samt Geschoß kann hier in bekannter Art als Einzelladung vom Verschluß aus oder nach bekannter Art durch eine selbsttätige Auszieh- und Ausstoßvorrichtung wie bei anderen Geschützen erfolgen.
- Abb.5 zeigt eine ähnliche Geschützvorrichtung wie Abb. q. mit dem Unterschied der Einengung der Rohrseele gegenüber Abb. 4., wobei das austretende Wasser gedrosselt wird. Bei dieser Vorrichtung ist kein Geschoß vorgesehen, sondern das ausgestoßene Wasser o. dgl. wird an Stelle eines Geschosses geschleudert.
- Abb.6 zeigt die Zusammensetzung von Treibladung 5 und Geschoß io mit Wasserfüllung 8 für die Vorrichtung nach Abb. q.. Die Stirnfläche i i wird durch Anlagerung an den entsprechenden Absatz im Geschütz bei i i gegen Ausbrennen und Verpuffen der Ladung gesichert.
- Abb. 7 zeigt eine Vorrichtung, mittels welcher zwei in entgegengesetzter Richtung auszuschleudernde Geschosse oder Kolben io aus einem widerstandsfähigen Muffenmantel i mit Zündkanal 6 ausgetrieben werden. Die Treibladung, ist mit 5 und das Druckwasser mit 8 bezeichnet. An Stelle eines widerstandsfähigen Materials, wie Metallmäntel o. dgl., kann die Zylinder- oder sonstwie gestaltete Treibladung mit Wasserinhalt im Wasser selbst schwimmen, wodurch, wie z. B. bei einer Mine, das von den Treibladungsgasen stark gepreßte Außenwasser den ,Gegendruck bildet für das Ausschleudern des Wasserinhalts in der Treibladung, da hier der geeignete Widerstand vorhanden ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zur Erzeugung hoher Stoßkraft von Flüssigkeitssäulen, dadurch gekennzeichnet, daß eine Flüssigkeitssäule bis auf eine Öffnung von einem Spreng-oder Treibstoffmantel umgeben ist, die nach Explosion des Treib- oder Sprengstoffmantels von außen nach innen zusammengepreßt wird und hierdurch den Strahl in der Richtung des vom Spreng-, oder Treibstoffmantel freigelassenen Kanals ausstößt, wobei Mehrlade- und Schußvorrichtungen in bekannter Art verwendet werden können.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW62646D DE407581C (de) | 1922-12-02 | 1922-12-02 | Sprengstoffkraftmaschine |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW62646D DE407581C (de) | 1922-12-02 | 1922-12-02 | Sprengstoffkraftmaschine |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE407581C true DE407581C (de) | 1924-12-24 |
Family
ID=7606645
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW62646D Expired DE407581C (de) | 1922-12-02 | 1922-12-02 | Sprengstoffkraftmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE407581C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US6142056A (en) * | 1995-12-18 | 2000-11-07 | U.T. Battelle, Llc | Variable thrust cartridge |
-
1922
- 1922-12-02 DE DEW62646D patent/DE407581C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US6142056A (en) * | 1995-12-18 | 2000-11-07 | U.T. Battelle, Llc | Variable thrust cartridge |
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