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DE407566C - Spritzflasche aus Glas fuer AEthylchlorid - Google Patents

Spritzflasche aus Glas fuer AEthylchlorid

Info

Publication number
DE407566C
DE407566C DEH91827D DEH0091827D DE407566C DE 407566 C DE407566 C DE 407566C DE H91827 D DEH91827 D DE H91827D DE H0091827 D DEH0091827 D DE H0091827D DE 407566 C DE407566 C DE 407566C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bottle
hair tube
glass
ethyl chloride
hair
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEH91827D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEH91827D priority Critical patent/DE407566C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE407566C publication Critical patent/DE407566C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D45/00Clamping or other pressure-applying devices for securing or retaining closure members
    • B65D45/02Clamping or other pressure-applying devices for securing or retaining closure members for applying axial pressure to engage closure with sealing surface
    • B65D45/025Closure members opened by lever action and maintained closed by spring action

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Containers And Packaging Bodies Having A Special Means To Remove Contents (AREA)
  • Closures For Containers (AREA)

Description

  • Spritzflasche aus Glas für Äthylchlorid. Die Erfindung betrifft eine aus Glas hergestellte Spritzflasche für Äthylchlorid, das bekanntlich von Ärzten für örtliche Betäubung bei Operationen, besonders aber von Zahnärzten als schmerzbetäubendes Mittel benutzt wird, indem es unter dem Druck seiner verdunsteten Teilchen durch ein Haarröhrchen hindurch in feinem Strahl auf die zu betäubende Stelle gespritzt wird.
  • Die am meisten gebräuchlichen Sorten der Spritzflaschen waren infolge der Anwendung ganz kurzer oder langer bis nahe zum Flaschenboden reichender Haarröhrchen entweder nur in Kipplage oder nur in aufrechter Stellung verwendbar.
  • Es sind auch bereits Spritzflaschen bekannt geworden, die sowohl in Kipplage als auch in aufrechter Stellung bei Anwendung von nur einem kurzen Haarröhrchen benutzt werden können, doch ist die Benutzung in aufrechter Stellung nur mit Unterbrechtingen für stets nur kurze Zeitspannenmöglich, weil für jeden Spritzvorgang nur der Inhalt einer vom Flaschenraum unmittelbar unter dem Haarröhrchen abgestellten Kammer, die durch wiederholtes Kippen der Flasche immer wieder neu gefüllt werden muß, aufgebraucht werden kann.
  • Diese bekannten Spritzflaschen sind wegen der Anordnung der zur Bildung der Kammern erforderlichen Scheidewände sehr schwer herstellbar.
  • Die Erfindung besteht darin, daß in eine auf den Flaschenhals fest aufsetzbare stoffbuchsenartige Vorrichtung :ein nahezu auf den Flaschenboden hinabreichendes Haarröhrchen für den Austritt des Äthylchlorids mittelis abschlußsicherer, lösbarer Befestigung eingesetzt ist, um die Flasche in aufrechter Stellung gebrauchsfähig zu machen. -Die fest aufsetzbare Buchse überragt -den Flaschenhals zwecks Aufnahme eines Dichtungsringes und des Haarröhrchenbundes derart, däß .der Dichtungsring mittels des Haarröhrchenbundes durch den mit DurchlaßöffnLmg für den oberen Teil des Haarröhrchens versehenen Büchsendeckel auf dem Halsende der Glasflasche zusammengepreßt werden kann.
  • Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand dargestellt, und zwar zeigt: Abb. i den oberen Teil der Spritzflasche mit der Erfindung ausgerüstet, bedeutend vergrößert, im achsialen Schnitt, Abb. z die Spritzflasche in etwa natürlicher Größe für Benutzung in aufrechter Stellung in Ansicht und Abb.3 in schaubildlicher Darstellung :die Handhabung eine für Benutzung in der Kipplage eingerichtete Spritzflasche.
  • Auf den Hals a der Spritzflasche b ist ein Metallröhrchen c aufgekittet, das am oberen Ende mit Schraubengewinde versehen. ist. Die Kittschicht ist mit rd' bezeichnet. Dieses Metallröhrchen wirkt zusammen mit einem auf dasselbe aufzuschraubenden Deckel cl als Stopfbuchse für das gegen die Flaschenöffnung hin abzudichtende Haarröhrchen e. Für Benutzung in der Kipplage ist dieses Haarröhrchen nur kurz und reicht nicht bis unter den Hals. Durch Anwendung eines Haarröhrchens, das nach Abt>. a bis nahe auf den, Flaschenboden reicht, wird die Spritzflasche für Benutzung in aufrechter Stellung geeignet gemacht.
  • Zum Zwecke der Ermöglichung einer sicheren Abdichtung des Haarröhrchens e im Flaschenhals ist das Haarröhrchen mit einer Ringwulst oder auch mit einem Bunde f ausgerüstet worden, der so groß ist, daß er auf einen in die Stopfbuchse c eingelegten und in einer Öffnung den unteren Teil des Haarröhrchens e hindurchlassenden Dichtungsring g einen Druck in der Richtung auf den Rand des Flaschenhalses a ausüben kann.
  • Der Dichtungsring g kann aus Gummi oder anderem geeigneten Stoffe bestehen. Mittels des Stopfbuchsendeckels cl, der oben mit einer Öffnung versehen ist, um den oberen Teil des Haarröhrchens hindurchzulassen, kann der Bund f mit dem gehörigen Drucke auf den Dichtungsring g gepreßt werden. Das Metallröhrchen c dient noch. als Träger für ein Gelenk h zur Anbringung eines zweiarmigen Daumenhebels i, der unter dem Druck einer Feder k mittels seines mit Dichtungsplatte L versehenen Kopfes m. die obere Haarröhrchenöffnung dicht abschließt. Es kann aber auch der Büchsendeckel cl als Träger für den Daumenhebel benutzt werden. Beim Niederdrücken des freien Hebelendes i wird der Kopf m mit der Dichtungsscheibe l seitwärts vom Haarröhrchen abgehoben (Abb. 3). In dieser Stellung kann das Äthylchlorid in einem freien Strahl nach außen spritzen. Ist das Haarröhrchen kurz wie in Abb.3, dann kann die Flasche gekippt werden, um den Flüssigkeitssträhl abwärts zu lenken. Wird der Buchsendeckel cl abgeschraubt, dann kann bei Bedarf das kurze Haarröhrchen herausgenommen und das bis auf den Boden reichende lange Haarröhrchen, eingesetzt weiden, worauf der Deckel cl wieder aufzuschrauben ist. Die Spritzflasche ist jetzt für Benutzung in aufrechter Stellung geeignet. Werden Deckel cl und Haarröhrchene sowie Dichtungsring g ganz entfernt, dann kann die Flasche bequem mit neuer Flüssigkeit gefüllt werden. Dieses Wiederfüllen kann jetzt der Verbraucher unmittelbar vor der Benutzung selbst bewirken.
  • Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist das Röhrchen c mit Außengewinde versehen, während der Buchsendeckel cl Innengewinde erhalten hat. Es kann aber auch umgekehrt das Buchsenröhrchen c mit Innengewinde ausgerüstet sein und der Deckel cl entsprechendes Außengewinde erhalten.
  • Auf der Zeichnung erstreckt sich das obere Ende des Haarröhrchens e in der Richtung der Flaschenachse. Es kann natürlich dieses obere Ende aber auch in verschiedenem Neigungswinkel stehen. Das Aufschrauben des Buchsendeckels wird dadurch nicht gehindert.
  • Die Flasche kann' auch mit Inhaltsskala versehen werden.

Claims (1)

  1. PATEIVTT-ANSPRÜCHE: i. Spritzflasche aus Glas für Äthylchlorid, dadurch gekennzeichnet, daß in eine auf den Flaschenhals fest aufsetzbare stopfbuchsenartige Vorrichtung ein nahezu auf den Flaschenboden hinabreichendes Haarröhrchen für den Austritt des Äthylchlorids mittels abschlußsicherer lösbarer Befestigung eingesetzt ist, um die Flasche in aufrechter Stellung gebrauchsfähig zu machen. z. Spritzflasche aus Glas nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Buchse (c) den Flaschenhals zwecks Aufnahme eines Dichtungsringes (g) und des Haarröhrchenbundes (f) derart überragt, daß der Dichtungsring mittels des Haarröhrchenbundes durch den mit Durchlaßöffnung für den oberen Teil des Haarröhrchens versehenen Buchsendeckel auf dem Halsrande der Glasflasche zusammengepreßt werden kann.
DEH91827D 1922-11-21 1922-11-21 Spritzflasche aus Glas fuer AEthylchlorid Expired DE407566C (de)

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DE407566C true DE407566C (de) 1924-12-23

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