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DE406407C - Regelungsvorrichtung fuer den Anschluss von Bezirks- oder Haus-Gasinstallationsanlage n an Hochdruckgasleitungen - Google Patents

Regelungsvorrichtung fuer den Anschluss von Bezirks- oder Haus-Gasinstallationsanlage n an Hochdruckgasleitungen

Info

Publication number
DE406407C
DE406407C DET27054D DET0027054D DE406407C DE 406407 C DE406407 C DE 406407C DE T27054 D DET27054 D DE T27054D DE T0027054 D DET0027054 D DE T0027054D DE 406407 C DE406407 C DE 406407C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
house
district
high pressure
gas
pressure
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DET27054D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
THUERINGER GASGESELLSCHAFT
Original Assignee
THUERINGER GASGESELLSCHAFT
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by THUERINGER GASGESELLSCHAFT filed Critical THUERINGER GASGESELLSCHAFT
Priority to DET27054D priority Critical patent/DE406407C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE406407C publication Critical patent/DE406407C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D16/00Control of fluid pressure
    • G05D16/04Control of fluid pressure without auxiliary power
    • G05D16/06Control of fluid pressure without auxiliary power the sensing element being a flexible membrane, yielding to pressure, e.g. diaphragm, bellows, capsule
    • G05D16/063Control of fluid pressure without auxiliary power the sensing element being a flexible membrane, yielding to pressure, e.g. diaphragm, bellows, capsule the sensing element being a membrane
    • G05D16/0644Control of fluid pressure without auxiliary power the sensing element being a flexible membrane, yielding to pressure, e.g. diaphragm, bellows, capsule the sensing element being a membrane the membrane acting directly on the obturator
    • G05D16/0647Control of fluid pressure without auxiliary power the sensing element being a flexible membrane, yielding to pressure, e.g. diaphragm, bellows, capsule the sensing element being a membrane the membrane acting directly on the obturator using one membrane without spring
    • G05D16/065Control of fluid pressure without auxiliary power the sensing element being a flexible membrane, yielding to pressure, e.g. diaphragm, bellows, capsule the sensing element being a membrane the membrane acting directly on the obturator using one membrane without spring characterised by the form of the obturator

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Tents Or Canopies (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 22. NOVEMBER 1924
REiCHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 4c GRUPPE 27
(T 27054 VI\4c)
Thüringer Gasgesellschaft in Leipzig.
Regelungsvorrichtung für den Anschluß von Bezirks- oder Haus-Gasinstallationsanlagen
an Hochdruckgasleitungen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 25. Oktober 1922 ab.
Bei dem Anschluß von Hausinstallationen an Leuchtgasleitungen von Ferngasversorgungszentralen, in denen das Gas unter hohem Druck steht, benötigt man besondere Anschlußregier, die den Gasdruck auf denjenigen herabsetzen, für den die Koch-, Heiz- und Beleuchtungsapparate gebaut sind, also auf etwa 50 mm Wassersäule, während in den Hochdruckleitungen selbst der Druck ein Vielfaches davon beträgt. Hierfür sind Vorrichtungen mit einem Schieber vorgeschlagen worden, der den Zufluß des Hochdruckgases zur Bezirks- oder Hausinstallation bei zunehmendem Druck in letzterer mehr und mehr abschließt, bei abnehmendem Druck aber mehr und mehr öffnet. Der Schieber wurde hierbei von einem Blasebalg gesteuert, dessen nicht unerhebliches Gewicht von der in der Hausinstallation herrschenden Druckkraft aufgenommen werden muß. Da nun der Ein-
fluß des Gewichtes auf die Einstellung des Schiebers immer nur für einen ganz bestimmten Niederdruck richtig gewählt werden kann, so werden Ungenauigkeiten in der Wirkungsweise herbeigeführt, die verhängnisvoll 'werden können.
Die Erfindung vermeidet den Nachteil dadurch, daß der Schieber durch eine Membran gesteuert wird, die bei geschlossenem Schieber nur von dem Druck der Hausleitung beeinflußt wird.
In den beiliegenden Zeichnungen ist. in Abb. ι im Längsschnitt und in Abb. 2 im Querschnitt eine Ausführungsform der Erfindung dargestellt.
Der Regler besteht aus einer dicht abzuschließenden Kapsel 1 mit einem zylindrischen Ansatz 2, dessen untere öffnung mit einem Deckel 3 ebenfalls dicht abgeschlossen ist.
Kapsel 1 und Ansatz 2 sind durch eine Zwischenwand 4 voneinander getrennt, der Innenraum des Ansatzes 2 wird durch eine Wand 5 in zwei Teile zerlegt. Der eine dieser Teile steht durch eine Bohrung 6 in der Zwischenwand 4 mit dem Innenraum der Kapsel 1 in Verbindung. Auch in der Zwischenwand 5 ist eine mit 7 bezeichnete schlitzartige Öffnung vorgesehen, die zweckmäßig die aus Abb. 2 ersichtliche Gestalt hat und die beide Abteilungen des Hohlraumes des Ansatzes 2 miteinander verbindet. Diese Verbindungsöffnung kann abgeschlossen oder geöffnet werden durch einen Schieber 8, der mittels j einer Stange 9 von einer in der Kapsel 1 eingespannten Membran 10 verstellt werden kann, an der die Stange 9 befestigt ist. Befindet sich die Membran in der mit vollen Linien gezeichneten höchsten Stellung, so schließt der Schieber 8 die Öffnung 7 ganz ab.
Senkt sich aber die Membran aus dieser höchsten Stellung, so wird der Schlitz 7 allmählich geöffnet, um ganz geöffnet zu sein, wenn die Membran in die punktiert,gezeichnete tiefste Stellung übergegangen ist. In der Zwischenwand 4 ist die Stange 9 durch eine Stopfbüchse 11 abgedichtet. Geführt wird sie durch eine an der Wand 5 befestigte Stütze. 12, gegen die sie durch eine Feder 13 gedrückt wird. Sie ist daher nur unter Überwindung einer gewissen Reibung verschiebbar. Endlich ist der Ansatz 2 mit einer Gaseinlaßöffnung 14 und einer Gasauslaßöffnung 15 | versehen, die mit Stutzen 16 und 17 aus- \ gerüstet sind.
Die Wirkungsweise des Reglers ist fol- J gende: An die Einlaßöffnung 14 ist die Hoch- ! druckgasleitung angeschlossen, an die Aus- i laßöffnung 15 die Hausinstallation. Ist die Anlage im Betriebe und wird dann der Gasverbrauch in der Hausinstallation eingestellt, so wächst alsbald der Druck in dem Innenraum des Ansatzes 2, dieser pflanzt sich -durch die Bohrung 6 in der Trennungswand 4 nach dem Innenraum der Kapsel 1 fort und verschiebt die Membran 10 in ihre höchste Stel- 6g lung, so daß der Schieber die Durchlaßöffnung 7 in der Trennungswand 5 schließt. Dadurch wird die Hausinstallation vom Hochdruck abgeschlossen. Wird alsdann wieder Gas in der Hausinstallation verbraucht, so sinkt der Druck unter der Membran 10, diese bewegt sich unter der Wirkung ihres Eigengewichts und desjenigen der Stange 9 nebst Schieber allmählich herab und öffnet nach und nach den Schlitz 7, so daß das Gas wieder der Hausinstallation zuströmt.
Die Einstellung des Schiebers erfolgt also ausschließlich nach den Druckverhältnissen in der Haus- oder Bezirksanlage. Je mehr Gas in der Installation verbraucht wird, je mehr wird der Schieber geöffnet, je geringer der Verbrauch wird, je mehr schließt er den Zutritt des Hochdrucks ab. Durch entsprechende Belastung der Membran 10 oder der Stange 9 kann die Einstellung beliebig fein eingeregelt werden.

Claims (2)

Patent- Ansprüche :
1. Regelungsvorrichtttng für den An-Schluß von Bezirks- oder Hausgasinstallationsanlagen an Hochdruckgasleitungen mit einem Schieber, der den Zufluß des Hochdruckgases zur Bezirks- oder Hausinstallation bei zunehmendem Druck in letzterer mehr und mehr abschließt und bei abnehmendem Druck mehr und mehr öffnet, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber (8) durch eine Membran (10) gesteuert wird, die bei geschlossenem Schieber nur von dem Druck der Hausleitung beeinflußt ist.
2. Regelungsvorrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine eine Membran (10) enthaltende Kapsel (1) mit zylindrischem Ansatz (2), der durch eine mit Schlitz (7) versehene Trennungswand (5) in zwei Teile zerlegt wird, an deren einen die Hochdruckleitung angeschlossen ist, und deren anderer einerseits mit der Bezirks- oder Hausinstallation, anderseits mit der Kapsel verbunden ist, während über den Schlitz (7) sich der von der Membran gesteuerte Schieber (8) bewegt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DET27054D 1922-10-25 1922-10-25 Regelungsvorrichtung fuer den Anschluss von Bezirks- oder Haus-Gasinstallationsanlage n an Hochdruckgasleitungen Expired DE406407C (de)

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DET27054D DE406407C (de) 1922-10-25 1922-10-25 Regelungsvorrichtung fuer den Anschluss von Bezirks- oder Haus-Gasinstallationsanlage n an Hochdruckgasleitungen

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DET27054D DE406407C (de) 1922-10-25 1922-10-25 Regelungsvorrichtung fuer den Anschluss von Bezirks- oder Haus-Gasinstallationsanlage n an Hochdruckgasleitungen

Publications (1)

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DE406407C true DE406407C (de) 1924-11-22

Family

ID=7553230

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DET27054D Expired DE406407C (de) 1922-10-25 1922-10-25 Regelungsvorrichtung fuer den Anschluss von Bezirks- oder Haus-Gasinstallationsanlage n an Hochdruckgasleitungen

Country Status (1)

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DE (1) DE406407C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2435082A1 (fr) * 1978-08-30 1980-03-28 Dungs Karl Gmbh & Co Regulateur de pression de gaz

Cited By (1)

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