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DE405770C - Laufmantel mit Skelett aus Schraubenfedern - Google Patents

Laufmantel mit Skelett aus Schraubenfedern

Info

Publication number
DE405770C
DE405770C DEJ22209D DEJ0022209D DE405770C DE 405770 C DE405770 C DE 405770C DE J22209 D DEJ22209 D DE J22209D DE J0022209 D DEJ0022209 D DE J0022209D DE 405770 C DE405770 C DE 405770C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
coil springs
barrel jacket
bent
barrel
core
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEJ22209D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEJ22209D priority Critical patent/DE405770C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE405770C publication Critical patent/DE405770C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60CVEHICLE TYRES; TYRE INFLATION; TYRE CHANGING; CONNECTING VALVES TO INFLATABLE ELASTIC BODIES IN GENERAL; DEVICES OR ARRANGEMENTS RELATED TO TYRES
    • B60C9/00Reinforcements or ply arrangement of pneumatic tyres
    • B60C9/02Carcasses
    • B60C9/16Carcasses built-up with metallic reinforcing inlays

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wire Processing (AREA)
  • Springs (AREA)
  • Ropes Or Cables (AREA)

Description

  • Laufmantel mit Skelett aus Schraubenfedern. Die Erfindung bezieht sich auf Laufmäntel für Luftradreifen u. dgl. mit einem Skelett aus Schraubenfedern. Es sind Laufmäntel dieser Art bekannt, bei denen die Enden der Schraubenfedern über einen der Wulstform angepaßten Kern greifen. Hierbei war es bisher erforderlich, die Enden der Schraubenfedern selbst zu biegen, um den Kern für die Randwulst der Gummiumhüllung zu bilden. Diese Biegung ist indes nicht ohne weiteres möglich, da die Federn aus einem hochelastischen Stahldraht bestehen müssen. Es war daher notwendig, diese Federn einzeln herzustellen und die Enden durch Temperung des Stahls biegsam zu machen. Dieses Verfahren war umständlich, da mindestens zwei Lagen von solchen Spiralfedern vorhanden sein müssen, die um den Umfang des Rades herum dicht aneinandergelegt sind, so daß an einem Laufmantel über ein Tausend solcher Schraubenfedern vorhanden sind, von denen jede einzeln getempert werden mußte. Man hat auch die Enden der Schraubendrähte mit Köpfen versehen, die die Kerne für die Randwulst bildeten. Dabei gingen von den Köpfen Stifte aus, die in die Enden der Schraubendrähte eingesteckt wurden.
  • Die Erfindung vermeidet diese Köpfe, bildet vielmehr die Stifte so aus, daß sie ganz allein den Kern bilden, und zwar derart, daß der Kern der Schraubenfedern aus einem drahtförmigen Stück unelastischen Werkstoffs besteht, das der Wulstform entsprechend gebogen ist. Wenn die unelastischen biegsamen Kerne in die Federenden eingefügt werden, lassen sich die Enden der Federn mit diesen Kernen zusammen zu der gewünschten Form biegen, worauf sie infolge der Steifigkeit des eingesetzten Kernes die ihnen erteilte Gestalt dauernd beibehalten, so daß sie ohne weiteres in den Gummi eingeformt werden können.
  • In den Zeichnungen ist die Anwendung der Erfindung veranschaulicht, und zwar zeigt Abb. i eine schematische Ansicht eines Teils eines Laufmantels in Seitenansicht, Abb.2 einen Schnitt nach der Linie 2-2 der Abb. i, Abb. 3 die Ansicht des Endes einer zusammengesetzten Schraubenfeder mit einem in ihr Ende eingesetzten Stahlkern, Abb. ¢ die Ansicht eines Teils der Schraubenfeder und ihres Kerns mit hakenförmig gebogenem Ende, Abb. 5 die Ansicht der Endteile eines Paars von Schraubenfedern, die so gebogen sind, daß die Form eines Laufmantelwulstes entsteht, Abb.6 zwei nach entgegengesetzter Richtung hakenförmig gebogene Enden von Schraubenfedern, die auf ringförmige Drähte in den Wulsten des Laufmantels gehakt werden können, Abb. 7 eine Form der Drahtschraubenenden, derart, daß die Hakenteile senkrecht stehen und in den Wulsten des Laufmantels dicht zusammengedrängt werden, während die Hauptteile derart geneigt sind, daß sie, diagonal verlaufen, wie dies in Abb. i veranschaulicht ist, Abb. ä eine Abänderung in der Form des Kerns.
  • In den Abb. i und 2 bezeichnet a eine Lage von Schraubenfedern, b eine zweite Lage solcher Schraubenfedern und c den Wulst des Laufmantels. Die Schraubenfedern bestehen aus drei zusammengelegten Schraubendrähten, man kann aber natürlich auch jeweils einen einzigen Schraubendraht oder auch jede andere Art von Schraubendrähten verwenden. Damit die Enden der Schraubenfedern in der gewünschten Weise an den Seitenrändern des Laufmantelskeletts gebogen oder gestaltet werden, so daß dort die Randwulste, gerade gerichtete Seitenteile, gedrahtete Ränder oder sonstige geeignete Enden gebildet werden, um die Befestigung in der Radfelge herbeizuführen, sind die Schraubenfedern mit einer Einlage oder einem Kern d (s. Abh.3) versehen. Dieser Kern d kann aus einem kurzen Stahl- oder anderem Draht bestehen, der in das Ende der Schraubenfeder eingesteckt und in die gewünschte Gestalt gebogen wird.
  • Die Enden der Schraubenfedern b in der äußeren Lage a des Laufmantelskeletts nach Abb. i und 2 sind mit ihren Kernen d nach außen und oben gebogen, wie dies bei e in Abb.2 erkennbar ist, und zwar um einen Drahtgazestreifen o. dgl. f herum, und die Enden der Schraubenfedern sind in eine entsprechende Form, wie bei g zu sehen, umgebogen. Wird das Laufmantelskelett mit Kautschuk ausgefüllt oder in Kautschuk eingebettet, so wird ein verdickter Seitenrand für den ganzen Laufmantel rings um die nach außen gebogenen Teile e und g der Schraubenfedern gebildet. Die Schraubenfedern können aber, nachdem sie mit den Kernend versehen sind, auch in andere Forinengebogen werden. Beispielsweise kann jedes Ende einer Schraubenfeder und sein Kern d zu einem Haken .oder zu einer Öse oder Schleife gebogen werden, wie in Abb. ,l veranschaulicht, sö daß die Schraubenfeder an einem ringförmigen Draht an den Seitenrändern eines Laufmantelskeletts verankert werden kann.
  • In einem andern Falle können die Enden der Schraubenfedern u in der einen Lage des Laufmantelskeletts in der bei lt in Abb. 5 gezeigten Weise gebogen werden und die i Enden der Schraubenfedern der zweiten Lage in entgegengesetzter Weise wie bei i, so daß durch ihre Zusammenfügung eine Annäherung an die Gestalt eines gewöhnlichen Randwulstes von Laufmänteln entsteht. In Abb. E ist veranschaulicht, wie die Enden von zwei Schraubenfederlagen mit entgegengesetzt gerichteten Haken j und h versehen sind, so daß sie entsprechend an ringförmigen Drähten L an den Seitenrändern des Laufmantelskeletts verankert werden können.
  • Wie in Abb. 7 veranschaulicht, können die Haken-oder ösenenden einer Schraubenfeder in einen Winkel zu ihrem diagonalen Teil gestellt werden; dies ermöglicht, daß die Enden aller der verschiedenen Schraubenfedern, die in ringförmige Drähte an den Seitenrändern des Laufmantelskeletts eingehakt werden, sich gleichmäßig aneinanderreihen, wie in Abb. i veranschaulicht, während die mittleren Teile der Schraubenfedern diagonal verlaufen und sich kreuzen.
  • Die Kerne d können wie Krampen gebogen werden, um zwei Schraubenfederenden zu erfassen, wie dies bei m in Abb. ä veranschaulicht ist, oder sie können auch als Vorsprünge eines bogen- oder ringförmigen Teils ausgebildet sein, um eine Anzahl von Schraubenfederenden zu erfassen. Diese Enden werden dann in der vorher beschriebenen Weise in die gewünschte Form gebogen.
  • Wenn die Schraubenfedern nicht in Gummi eingebettet, sondern unmittelbar als Laufmantel verwandt werden, so können die Enden einiger der quer gehenden Schraubenfedern, beispielsweise die miteinander abwechselnden, so weit ausgezogen werden, daß sie länger werden als die übrigen Teile des Drahtgewebes, und in diese können dann die Kerne d eingefügt werden und darauf die Enden in die gewünschte Form zur Bildung eines Drahtrandes, Randwulstes oder sonstigen Seitenrandes für den Laufmantel gebogen werden.
  • Die beschriebenen Verkörperungen der Erfindung sind besonders zweckmäßig, jedoch ist die Erfindung, die in der Kombination der biegsamen Kerne mit den Enden der Schrauben zum angegebenen Zweck besteht, nicht auf eine besondere Einzelausführung beschränkt.

Claims (1)

  1. PATENT-ANsPRUcH: Laufmantel mit Skelett aus Schraubenfedern, deren Enden über einen der Wulstform angepaßten Kern greifen, dadurch gekennzeichnet, daß der Kern aus einem drahtförmigen Stück unelastischen Werkstoffes (d, e, j, h, m) besteht, das der Wulstform entsprechend gebogen ist.
DEJ22209D 1921-11-27 1921-11-27 Laufmantel mit Skelett aus Schraubenfedern Expired DE405770C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEJ22209D DE405770C (de) 1921-11-27 1921-11-27 Laufmantel mit Skelett aus Schraubenfedern

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DEJ22209D DE405770C (de) 1921-11-27 1921-11-27 Laufmantel mit Skelett aus Schraubenfedern

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE405770C true DE405770C (de) 1924-11-06

Family

ID=7200866

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DEJ22209D Expired DE405770C (de) 1921-11-27 1921-11-27 Laufmantel mit Skelett aus Schraubenfedern

Country Status (1)

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DE (1) DE405770C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3124857A1 (de) * 1980-06-24 1982-05-06 Michelin & Cie. (Compagnie Générale des Etablissements Michelin), 63040 Clermont-Ferrand Luftreifen und seine herstellung

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3124857A1 (de) * 1980-06-24 1982-05-06 Michelin & Cie. (Compagnie Générale des Etablissements Michelin), 63040 Clermont-Ferrand Luftreifen und seine herstellung
DE3152825C2 (de) * 1980-06-24 1988-02-25 Michelin & Cie. (Compagnie Generale Des Etablissements Michelin), Clermont-Ferrand, Fr

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