DE40520C - Neuerung an dem unter Nr. 37640 patentirten Falz- und Bogenleit-Apparat - Google Patents
Neuerung an dem unter Nr. 37640 patentirten Falz- und Bogenleit-ApparatInfo
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- DE40520C DE40520C DENDAT40520D DE40520DA DE40520C DE 40520 C DE40520 C DE 40520C DE NDAT40520 D DENDAT40520 D DE NDAT40520D DE 40520D A DE40520D A DE 40520DA DE 40520 C DE40520 C DE 40520C
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- folding
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41F—PRINTING MACHINES OR PRESSES
- B41F13/00—Common details of rotary presses or machines
- B41F13/54—Auxiliary folding, cutting, collecting or depositing of sheets or webs
- B41F13/56—Folding or cutting
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE IS: Druckerei.
Zusatz - Patent zu No. 37640 vom 13. April 1886.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 21. November 1886 ab.
Längste Dauer: 12. April 1901.
Der Zweck der nachfolgend erläuterten Verbesserungen am Gegenstande des Haupt-Patentes
ist:
1. Erzielung eines genauen Querfalzes ·,
2. eine zuverlässigere Papierführung;
3. wesentlichere Vereinfachung der ganzen Anordnung;
4. gröfsere Productionsfähigkeit des Apparates bei geringerer Betriebskraft.
Das in der Beschreibung der durch Patent No. 37640 geschützten Vorrichtung erläuterte
Princip bleibt völlig dasselbe.
In beiliegender Zeichnung stellt Fig. 1 die Vorderansicht der Anordnung in der Stellung
für ein einseitiges Weiterführen des Papiers,
Fig. 2 für ein doppelseitiges Weiterfuhren des Papiers dar, während
Fig. 3 die Seitenansicht zeigt.
Um zunächst die ziemlich cömplicirte Bänderleitung über den Pyramidenfalzapparat S, so-,
wie von den Falzwalzen s aus nach den Querfalzwalzen ddx zu ersparen, erfolgt der Querschnitt
des endlosen Papiers erst, nachdem dasselbe den Pyramidenfalzapparat, sowie die
Querfalzwalzen s, den Ableiter m und die Führungswalzen S1 passirt hat, so dafs dasselbe
in bekannter Weise nicht in Gestalt einzelner Bogen, sondern als endloses Papier über den
Pyramidenfalzapparat weggleitet. Principiell werden die Bänder hierbei überflüssig.
Soll der Streifen endlosen Papiers nun in gefalztem oder zusammengeführtem Zustande
nach nur einer Seite weitergeführt werden, so bleiben (so wie dies in der Haupt-Patentschrift
erläutert wird) die Walzen s s in der zusammengerückten Stellung, Fig. 1.
Der Ableiter m kann bei Durchleitung endlosen
Papiers insofern vereinfacht werden, dafs er aus einem Stücke besteht und nicht mehr
verschiebbar, sondern nur schwingend eingerichtet ist; er wird für diesen ersten Fall nur
auf die Seite gelegt und verschwindet in den Rillen der einen Walze s, Fig. 1. Zum Zweck
eines Vertheilens (doppelseitigen Abführens) wird der Ableiter m, wie bei der Beschreibung
von Fig. 2 gezeigt werden wird, nur so gedreht, dafs sich seine Oberkante gegen die
Unterkante des Pyramidenfalzapparates S legt. Der Ableiter m braucht deshalb nicht mehr
in den Körper S hineingeschoben zu werden, da durch die Leitung endlosen Papiers, statt
einzelner geschnittener Bogen, die Gefahr des Sichstofsens und -Aufsetzens der Papierbogen
auf den Ableiter wegfällt.
Um den gefalzten Streifen endlosen Papiers noch ein Stück weit in verticaler Richtung und
nicht zu jähe in eine andere Bewegungsrichtung zu leiten, was erfahrungsgemäfs leicht
ein Einschlitzen des Papiers verursacht, sind unter den Falzwalzen s die Führungswalzen S1
angeordnet.
Unterhalb dieser Führungswalzen S1 befinden
sich nun die vier Perforircylinder A A1 B B1,
von denen die zwei Schneidcylinder BB1 aufsen
gelegen und die Nuthcylinder A A1 innen gelagert
sind. Diese Anordnung von vier Perforircylindern bildet das erste Hauptmoment dieser Verbesserung gegenüber den bekannten
Claims (2)
- Anordnungen mit nur zwei unterhalb eines Pyramidenfalzes gelagerten Perforircylindern, indem durch die Anordnung dieser vier Perforircylinder das der in der Haupt-Patentschrift erläuterten Construction zu Grunde liegende Princip mit dem nachfolgend eingehend erläuterten ' besonderen Grundgedanken der verbesserten Construction verbunden ist.Der längsgefalzte oder zusammengeführte Streifen endlosen Papiers wird nun von der einen Leitwalze S1 aus so weitergeführt, dafs er zwischen dem Nuth- und Schneidcylinder A und B durchläuft. Hier wird der gefalzte endlose Streifen nun in den den Bogenlängen entsprechenden Zwischenräumen perforirt, und es wirken die Perforirmesser so, dafs das Papier etwas schwächer perforirt wird, als das bisher der Fall war.In diesem - perforirten Zustande läuft es nun in das schneller laufende, aber nicht zusammenschliefsende Bändersystem vyr\]pd ein und gelangt, indem es von demselben nur gespannt wird, ohne jedoch abgerissen zu werden, stets noch als endloses Papier bis zur Walze \. Dieselbe ist so justirr, dafs sie von der Mittellinie der Querfalzwalzen d d1 genau um eine halbe Bogenlänge entfernt ist.Im Momente, wo die Vorderkante des endlosen Streifens T an der Walze ^, also die Mittellinie der perforirten Bogenlänge an der Mittellinie der Querfalz walze η d di angelangt ist, wirkt das Falzmesser ο des rotirenden Falzapparates V auf den endlosen Streifen Papier, und indem es einen Falz bildet, führt es die Falzkante zwischen die Querfalzwalzen d dr Wie auf experimentalem Wege constatirt wurde, wird während dieser Falzoperation die perforirte Bogenlänge noch nicht von dem endlosen Streifen abgerissen, sondern wird während der Wirkung, welche Messer ο ausübt, an ihrer Rückseite noch bei der perforirten Linie a-ß zurückgehalten.Das effective Abreifsen der perforirten Bogenlänge geschieht erst einen Moment später, wenn die von Rad E aus durch Zwischenrad k mit einer erhöhten Umfangsgeschwindigkeit getriebenen Querfalzwalzen d J1 die Falzkante der perforirten Bogenlänge erfafst haben.Indem diese also den Bogen vom endlosen Streifen Papier lostrennen, und zwar bei der perforirten Linie a-ß, Fig. ι und 3, wirken die Querfalzwalzen zugleich auch als Abreifswalzen.Diese Einrichtung, dafs nämlich der zu falzende Bogen (sei er nun schon längs gefalzt, zusammengeführt, oder sei er offen) im Momente der Falzoperation noch mit dem endlosen Papier perforirt zusammenhängt, somit an seiner Rückseite festgehalten ist, und dafs die Querfalzwalzen d dx zugleich als Abreifswalzen dienen, dies ist das specielle Princip, welches dieser Verbesserung zu Grunde liegt und zu dem allgemeinen Princip, wie es für die in der Haupt - Patentschrift erläuterte Construction leitend ist, dazu kommt.Die durch die erläuterten Zusatz-Verbesserungen erreichten neuen Wirkungen kommen in ganz gleicher Weise zur Geltung, wenn die im Haupt - Patente erwähnte Vorrichtung benutzt wird, um ungefalzte halbe Bogen doppelseitig abzuleiten.Gerade so, wie dies in der Haupt-Patentschrift zum Zwecke des Auseinanderleitens einzelner halber Bogen angegeben ist, werden auch "hier zum Zwecke des Auseinanderleitens zweier offener ungefalzter endloser Papierstreifen zunächst die Falzwalzen s aus. einander gerückt, indem die Lagerbrocken c, welche im Gestell g gleiten, mittelst der Rädchen u in der erläuterten Weise aus einander geschoben werden, Fig.
- 2. Der Ableiter m wird, wie schon oben angedeutet, um ein Geringes gedreht, so dafs er sich gegen die Unterkante des Pyramidenfalzapparates S legt (s. Fig. 2).Der Bogenschneider χ ist in der in der Haupt-Patentschrift erklärten Weise anzustellen.Das über den Pyramidenfalzapparat geleitete endlose Papier wird nun durch den Bogenschneider χ in zwei gleiche endlose Hälften getheilt, welche zu beiden Seiten des Ableiters m, die eine Hälfte nach den Perforircylindern A B, die andere nach, denen A1 B1 geleitet werden. Dort werden die offenen endlosen Streifen gleichzeitig in gleicher Weise perforirt und weitergeführt, wie dies oben bezüglich der gefalzten endlosen Streifen beschrieben wurde. Von da gelangen die beiden perforirten halben endlosen Papierstreifen im gleichen Momente zur gleichzeitigen Querfalzung durch die Falzmesser ο und O1 des Apparates V, weiter zwischen die Querfalzwalzen d ifj und ßj e2, in derselben Weise, wie dies in der Haupt-Patentschrift bezüglich halber ungefalzter Bogen Erklärung findet.Patenτ-Anspruch:An dem unter No. 37640 patentirten FaIz- und Bogenleit-Apparate die,Anordnung einer Zungenweiche. m an Stelle des Bogenvertheilers IUm1Ut2, Einreihung . von Führungswalzen S1 S1 und Perforirwalzen AB A1 B1, von welchen die beiden getrennten Papierstreifen je zwischen den Bändersysterrien νy r \ ρ d nach dem zugehörigen Falzapparate Vddl oder Fe1 e2 geführt werden, um hier der Quere nach gefalzt und zugleich in Bogen, getrennt zu werden.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE40520C true DE40520C (de) |
Family
ID=316070
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT40520D Expired - Lifetime DE40520C (de) | Neuerung an dem unter Nr. 37640 patentirten Falz- und Bogenleit-Apparat |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE40520C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3520965A1 (de) * | 1985-06-12 | 1986-12-18 | Albert-Frankenthal Ag, 6710 Frankenthal | Falzapparat |
| DE3520963A1 (de) * | 1985-06-12 | 1986-12-18 | Albert-Frankenthal Ag, 6710 Frankenthal | Falzapparat |
-
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- DE DENDAT40520D patent/DE40520C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3520965A1 (de) * | 1985-06-12 | 1986-12-18 | Albert-Frankenthal Ag, 6710 Frankenthal | Falzapparat |
| DE3520963A1 (de) * | 1985-06-12 | 1986-12-18 | Albert-Frankenthal Ag, 6710 Frankenthal | Falzapparat |
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