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DE4042709C2 - Sortierförderer - Google Patents

Sortierförderer

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Publication number
DE4042709C2
DE4042709C2 DE4042709A DE4042709A DE4042709C2 DE 4042709 C2 DE4042709 C2 DE 4042709C2 DE 4042709 A DE4042709 A DE 4042709A DE 4042709 A DE4042709 A DE 4042709A DE 4042709 C2 DE4042709 C2 DE 4042709C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rail
cam follower
units
follower roller
conveyor
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE4042709A
Other languages
English (en)
Inventor
Ole Prydtz
Ralph Kofoed
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
FKI Logistex AS
Original Assignee
Crisplant AS
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Publication date
Priority claimed from DK86089A external-priority patent/DK161636C/da
Application filed by Crisplant AS filed Critical Crisplant AS
Priority to DE4090308A priority Critical patent/DE4090308C5/de
Application granted granted Critical
Publication of DE4042709C2 publication Critical patent/DE4042709C2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G47/00Article or material-handling devices associated with conveyors; Methods employing such devices
    • B65G47/74Feeding, transfer, or discharging devices of particular kinds or types
    • B65G47/94Devices for flexing or tilting travelling structures; Throw-off carriages
    • B65G47/96Devices for tilting links or platform
    • B65G47/962Devices for tilting links or platform tilting about an axis substantially parallel to the conveying direction

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Discharge Of Articles From Conveyors (AREA)

Abstract

Beschrieben wird ein Sortierförderer mit einer umlaufenden Reihe von Trageinheiten für seitlich kippbare Ablegeschalen (6), die entlang eines Förder-Chassis (2) an einer Ladestation vorbeibewegt werden, um die zu sortierenden Gegenstände zu empfangen, und an einer Reihe von Entlade- oder Empfangsstationen, in denen die Ablegeschalen mittels an beiden Seiten angeordneten Betätigungsarmen (64) selektiv zum Kippen gebracht werden, um die Gegenstände zu entladen, wobei die Trageinheiten als Wagen bzw. Wageneinheiten ausgebildet sind, die Führungsteile aufweisen, welche mit einem größeren Abstand voneinander in das Förder-Chassis eingreifen, und wobei die Wagen mit länglichen Antriebsteilen (24) versehen sind, die sich in Vorschubrichtung der Einheiten erstrecken und zum Zusammenwirken mit Linearmotoren ausgelegt sind, welche in feststehenden Positionen längs des Förder-Chassis befestigt sind. DOLLAR A Bei dem erfindungsgemäßen Sortierförderer weist die Kippeinrichtung eine Nockenstößelrolle (66) auf, die durch eine gesteuerte Bewegung quer zur Förderrichtung in eine Schiene (84) einsteuerbar ist, die das Kippen der Schale (6) steuert.

Description

Die vorliegende Erfindung betrifft einen Sortierförderer mit einer umlaufenden Reihe von Trageinheiten für seitlich kippbare Ablegeschalen, die entlang eines Förder-Chassis an einer Ladestation vorbeibewegt werden, um die zu sortierenden Gegenstände zu empfangen, und an einer Reihe von Entlade- oder Empfangsstationen, in denen die Ablegeschalen mittels an beiden Seiten angeordneten Betätigungsarmen selektiv zum Kippen gebracht werden, um die Gegenstände zu entladen, wobei die Trageinheiten als Wagen bzw. Wageneinheiten ausgebildet sind, die Führungsteile aufweisen, welche mit einem größeren Abstand voneinander in das Förder-Chassis eingreifen, und wobei die Wagen mit länglichen Antriebsteilen versehen sind, die sich in Vorschubrichtung der Einheiten erstrecken und zum Zusammenwirken mit Linearmotoren ausgelegt sind, welche in feststehenden Positionen längs des Förderer-Chassis befestigt sind.
Ein derartiger Sortierförderer ist aus der WO 81/01999 bekannt.
Aus verschiedenen Dokumenten sind weitere Kipp-Einrichtungen für Sortierförderer bekannt. So zeigen die DE-OS 27 55 147 A1 und die US 3 669 245 Kippeinrichtungen mit zentralen, unterhalb der Schalen angebrachten Hebelarmen, wobei an jeder Schale ein nach beiden Seiten verschwenkbarer Hebelarm angeordnet ist, so daß das Kippen einer zugehörigen Schale zur einen oder anderen Seite verursacht werden kann. DE 21 51 439 zeigt eine Kippeinrichtung, in der eine Führungsrolle am Ende einer mit der Schale verbundenen Betätigungsstange angebracht und in einer Führungsschiene geführt ist, wobei das Kippen der Schale von einem verschwenkbaren Kipp­ abschnitt der Führungsschiene verursacht werden kann. Die DE-AS 14 31 736 zeigt eine Kippeinrichtung mit Betätigungshebeln, die an ihren freien Ende von Steuerkurven beeinflußbare Rollen tragen. Die Betätigungshebel sind dabei aus zwei Armen eines um eine senkrecht zur Förderrichtung verlaufende Achse bewegbaren Schwenkgliedes und den daran angelenkten Klinkenhebeln gebildet, wobei deren nach außen weisender Hebelarm am Ende die von den Steuerkurven beeinflußbaren Rollen trägt. EP 0 173 399 A1 zeigt eine Kippeinrichtung, in der das selektive Kippen einer Schale von an einem zylindrischen Element angebrachten Betätigungsarmen verursacht wird, an deren jeweiligen Enden sich je eine Rolle befindet, die entlang einer geneigten Schiene geführt werden kann. Die Außenfläche des zylindrischen Elements ist dabei mit einer Führungsspur zum Führen eines sich von der Schale abwärts erstreckenden Armes versehen.
Gegenüber dem in WO 81/01999 dargestellten Sortierförderer ist es die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Sortierförderer mit einer Kipp­ einrichtung zu schaffen, die ein sicheres, gesteuertes und selektives Kippen der Schalen ermöglicht.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch Angabe eines Sortierförde­ rers der eingangs genannten Art gelöst, bei dem die Kippeinrichtung eine Nockenstößelrolle aufweist, die durch eine gesteuerte Bewegung quer zur Förderrichtung in eine Schiene einsteuerbar ist, die das Kippen der Schale steuert.
Weitere Aspekte der Erfindung sind den Unteransprüchen zu entnehmen.
Vorteilhaft ist es, das Prinzip des Förderer-Antriebs durch eine örtliche Antriebsstation im Zusammenwirken mit einer umlaufenden Förderket­ te vollständig zu verlassen und stattdessen aus den Schalenelementen und ihren zugeordneten Supporten einzelne Wageneinheiten zu bilden, die mit Hilfe von Linearmotoren entlang eines Träger-Chassis angetrieben werden, wobei die Linearmotore gleichmäßig entlang des Chassis verteilt sind und wobei die einzelnen Wageneinheiten mit Markiermitteln versehen sind, die selektiv in den Entladestationen erkennbar sind.
Dieses Konzept führt zu einer Anzahl von wichtigen Vorteilen. Die einzelnen Einheiten können ohne weiteres so eingesetzt werden, daß sie Glieder einer Kette bilden, aber die Einheiten, als Wagen, können auf einem Chassis laufen, welches weiter voneinander entfernte Führungs-Schienen be­ sitzen kann und welches aus diesem Grunde ohne die engen Toleranzen ausge­ legt werden kann, die für echte Ketten erforderlich sind, wenn sie ohne Verklemmen, Festfressen oder übermäßige Abnutzung angetrieben werden sol­ len. Auch können die Wagen ihrerseits mit verhältnismäßig groben Toleranzen gebaut werden, insbesondere hinsichtlich ihrer Längenabmessungen. Es ist ein Charakteristikum einer durch eine Antriebsstation angetriebene Kette, daß die Kette eine konstante und sehr genaue Teilung haben muß, während es bei der Erfindung ohne jegliche operative Bedeutung ist, ob die Wagen über­ haupt nur näherungsweise eine gleichmäßige Länge besitzen. Im Prinzip brau­ chen die Wagen noch nicht einmal miteinander verkoppelt zu sein, wenn nur die Linearmotor-Einrichtung ausreichend verteilt ist, um die Wagen ständig versorgen zu können. Eine Verkopplung der Wagen ist jedoch sehr einfach zu erreichen, da eine sowohl einfache als auch wirksame Kopplung durch eine Kugelgelenkverbindung gebildet werden kann, die es den verkoppelten Wagen ermöglicht, gegenseitige Drehungen in allen möglichen Richtungen auszufüh­ ren. Dies ist wichtig für einen Antrieb durch horizontale und/oder vertika­ le Kurven. In diesem Zusmmenhang sei noch darauf hingewiesen, daß bei ver­ koppelten Wagen jeder Wagen nur an seinem vorderen oder rückseitigen Ende mit Laufrädern ausgerüstet zu sein braucht, während das andere Ende zentral und drehbar mit dem die Räder tragenden Ende des benachbarten Wagens ver­ bunden ist. Hierdurch können die Wagen auch durch gewundene Abschnitte des Chassis hindurch passieren, z. B. wenn die Wagen in eine seitlich geneigte Position bewegt werden, um horizontale Kurven mit hoher Geschwindigkeit zu durchlaufen. Alternativ können in einem solchen Fall auch allein die Trans­ portschalen entlang solcher Kurven in eine geeignete Schräglage gekippt werden, ohne Schrägstellung der Wagen.
Die Wagen lassen sich sehr leicht Stück für Stück entfernen, falls sie ausgewechselt werden müssen, und außerdem ist es möglich, Wagen mit unterschiedlicher Länge einzusetzen. Dabei sind die Wagen beliebig - auch in beliebiger Länge - koppelbar.
Der Ausdruck "Linearmotor" ist im weitesten Sinne zu verstehen, aber normalerweise handelt es sich um Motore vom Wanderfeld-Typ, die übli­ cherweise mit diesem Ausdruck bezeichnet werden. Vorzugsweise ist eine Mehrzahl dieser Motore in gleichmäßiger Verteilung entlang der Förderbahn angeordnet, und natürlich müssen die Wagen mit Teilen wie sich in Längs­ richtung erstreckenden Schienenabschnitten aus Aluminium zum Zusammenwirken mit den Motoren ausgerüstet sein. Bei Verwendung von nicht zusammengekop­ pelten Wagen sollten die Motoren in ausreichend engem Abstand angeordnet sein, damit jeder Wagenzug ständig in Antriebsverbindung mit mindestens einem Motor steht. Natürlich kann davon ausgegangen werden, daß die in Bewegung befindlichen Wagen infolge ihrer Trägheit in der Lage sind, sich eine längere Strecke zwischen zwei Motoren oder Motor-Bereichen zu bewegen, aber vorzugsweise sollten beim Start des Systems alle Wagenzüge in der Lage sein, gleichzeitig zu starten, ohne Rücksicht auf die Position, in der sie gestoppt worden sind.
Nachfolgend wird die Erfindung in Ausführungsbeispielen anhand der Zeichnungen näher erläutert. Dabei stellen dar:
Fig. 1 eine perspektivische Teilansicht eines erfin­ dungsgemäßen Sortierförderers,
Fig. 2 eine perspektivische Ansicht einer anderen Ausführungsform eines Wagens in einem solchen Förderer,
Fig. 3-5 verschiedene Ansichten einer zugehörigen Kippeinrichtung, und
Fig. 6-7 eine Betätigungsanordnung für die Kippein­ richtung schematisch in Draufsicht bzw. Sei­ tenansicht.
Der in Fig. 1 dargestellte Förderer enthält ein starres Förder- Chassis mit zwei parallelen Führungs-Schienen 2, die in einem größeren Abstand - z. B. um 60 cm - voneinander befestigt sind. Zwischen den Schienen befindet sich eine Reihe von Wageneinheiten oder Transportwagen 4, von denen jeder eine obere Ablegeschale 6 aufweist, wobei die Transportwagen 4 als Trageinheiten für die Ablegeschalen dienen. Jeder Transportwagen 4 besteht aus einer Traverse 8 mit äußeren Laufrädern 10, die in den C- profilierten Führungsschienen 2 laufen, sowie einem Trägerteil 12, der sich vorwärts und rückwärts zur Traverse 8 erstreckt, und der an seinen jeweili­ gen Enden drehbar mit dem nachfolgenden bzw. dem vorhergehenden Wagen 4 verbunden ist. In dem Trägerteil ist ein Oberteil 16 vorgesehen, das die Schale 6 kippbar trägt und mit einer Trägerplatte 18 verbunden ist. Die Trägerplatte 18 ist dazu am oberen Ende einer sich nach unten erstreckenden Betätigungs-Stange 20 befestigt, die über ein Schwenklager mit dem Oberteil 16 verbunden ist. Auf diese Weise lassen sich die Ablegeschalen 6 durch ein geeignetes seitliches Verschieben der unteren Enden der Betätigungsstangen 20 verschieben. Es sei jedoch erwähnt, daß diese Anordnung nur als Anschau­ ungs-Beispiel dargestellt ist, da sie in der Praxis gewisse Nachteile aufweist.
An der Traverse 8 des Trägerteils 12 ist eine sich in Längs­ richtung erstreckende Aluminiumplatte 24, die als Antriebsteil dient, befestigt, die mit Linearmotoren 26 zusammenwirkt, welche in Abständen längs der Führungs-Schienen 2 angeordnet sind. Dadurch kann ein Wagen 4 oder ein Zug von Wagen in Vorschub versetzt werden, ohne daß irgend eine andere Form einer festen Antriebststation benötigt wird. Somit brauchen die Wagen 4 nicht mit exakt positionierten Teilen zum mechanischen Eingriff in die Antriebsmittel einer solchen Station ausgelegt zu werden.
In Fig. 2 ist eine verbesserte Ausführungsform gezeigt, in der die Aluminiumplatte 24 als horizontale Bodenplatte unterhalb des zentralen Trägerteils 12 befestigt ist, sodaß die Linearmotoren 26 mit zentralem Antrieb auf die Wagen 4 einwirken können. In diesem Fall können sich die Betägigungsstangen 20 nicht unterhalb des mittleren Bereiches der Wagen 4 erstrecken, sie sind stattdessen paarweise nahe den jeweiligen Seiten der Wagen plaziert, um die Ablegeschalen 6 in die eine bzw. die andere Richtung zu kippen. Fig. 2 läßt auch in größeren Einzelheiten erkennen, daß das freie Ende des zentralen Trägerteils 12 mit einer Kupplungspfanne 28 versehen ist, die mit einem Kugelkopf 30 des benachbarten Wagens zusammen­ gekuppelt werden kann.
Fig. 3-5 zeigen eine bevorzugte Ausführung der Kippeinrich­ tung. An einem feststehenden Lagerkörper 32 ist ein einzelner Kippkörper 36 angeordnet, der an seinem oberen Ende einen sich quer-erstreckenden Kipp­ hebel 60 besitzt. Der Kipphebel 60 ist an seinen beiden Seiten mit einem Schwenklager 62 versehen, das einen sich abwärts erstreckenden, als Bedie­ nungsarm dienenden Schwenkarm 64 trägt, der seinerseits an seinem unteren Ende mit einer seitlich vorstehenden Nockenstößelrolle 66 versehen ist. An jeder Seite des Lagerkörpers ist ein Paar von parallelen Platten 68 angebracht, die mit Führungen 70 versehen sind. Diese Führungen wirken mit Führungsrollen oder Rollen 72 zusammen, welche sich an einem Querbolzen 74 etwa in der Mitte des Schwenkarms 64 befinden. Jede Führung 70 weist einen unteren Führungsabschnitt 76 auf, der in eine unterste, nach innen gerich­ tete Arretier- oder Führungsspur 78 übergeht, sowie einen entsprechend nach innen gerichteten mittleren Führungsabschnitt 80, der sich weiter aufwärts in eine obere Führungsspur 82 fortsetzt.
Wie sich aus Fig. 3 und 4 ergibt, nehmen die Schwenkarme 64 eine normale Position ein, in der sich die Rollen 72 nahe dem inneren Ende des mittleren Führungs-Abschnitts 80 befinden. Sie werden dort vermittels einer Zugfeder 83, die zwischen den Schwenkarmen 64 angeordnet ist und die unteren Enden der Schwenkarme 64 ständig nach unten zu ziehen sucht, in einer entsprechend leicht nach innen geneigten Lage gehalten. In dieser Position können die Rollen 72 nicht nach unten bewegt werden, d. h. die Kippeinrichtung ist gegen ein Kippen nach beiden Seiten gesichert.
Ein Kippen wird dadurch ermöglicht, daß eine ausgewählte Noc­ kenstößelrolle 66, wie in Fig. 4 gezeigt, zunächst nach außen und dann, wie in Fig. 5 gezeigt, nach unten gezogen wird. Die Schwenkarme 64 sind in Führungsmitteln, die Führungsabschnitte 76, Führungsspuren 78 und Spuren 82 aufweisen, geführt. Beim Ziehen nach außen bewegen sich die Rollen 72, begleitet von einer entsprechenden Schwenkbewegung des Schwenkarms 64, in den Führungsabschnitten nach außen in die Nähe des oberen Endes der unteren Führungsabschnitte 76, sodaß sie danach, wenn sie entlang den Abschnitten 76 geführt werden, dem Schwenkarm 64 eine Abwärtsbewegung ermöglichen, durch die der Kippkörper 36 und seine - nicht mehr dargestellte - Schale gekippt werden. Während dieses Kippens bewegen sich die Rollen 72 am gegen­ überliegenden Schwenkarm 64 entlang der oberen Spuren 82 nach oben. Dabei bleibt dieser Schwenkarm 64 in einer weitgehend unveränderten Winkellage nach innen gehalten, und es wird so gewährleistet, daß seine Rollen 72 beim anschließenden Zurückkippen sicher in die Ausgangslage zurückkehren. Der Schwenkarm auf der rechten Seite wird in der Endphase des Abwärts-Ziehens gezwungen, nach innen zu schwingen, und zwar durch den Eintritt der Rollen 72 in die untersten Führungsspuren 78, wie das in ausgezogener Linienfüh­ rung in Fig. 5 gezeigt ist. Nebenbei bemerkt ist alles dies nicht so sehr eine Frage eines Abwärts-Ziehens, sondern mehr eines Abwärts-Drückens, denn der Schwerpunkt der Schale und der darauf ruhenden Last bewegt sich während des Kippens nach außen, wodurch der Kippvorgang positiv unterstützt wird.
Für das Abwärts-Ziehen der Nockenstößel-Rolle 66 wird eine feststehende geneigte, als Nockenschiene oder Führungs-Schiene dienende Schiene 84 auf der Innenseite der Führungs-Schienen 2 benutzt. Gemäß Fig. 4 befinden sich jedoch die Nockenstößel-Rollen 66 in ihrer Normallage etwas nach innen versetzt zu dieser Führungs-Schiene 2, sodaß normalerweise eine freie Passage der Wageneinheiten 4 an der jeweiligen Entladestation gewähr­ leistet ist. Demgemäß ist es für ein Ansprechen einer Station erforderlich, daß der Schwenkarm 64 nach außen geschwenkt wird. Um das zu erreichen, ist am vorderen oberen Ende der Schiene 84 ein ein als Schienen-Schaltelement dienendes L-profiliertes Schienenteil 86 angeordnet, das einen aufrechten Flansch 88 besitzt und das - wie in Fig. 3 gestrichelt gezeigt - eine Normallage in geradliniger Fortsetzung der Schiene 84 annimmt, also somit außerhalb des Bewegungsweges der Nockenstößel-Rollen 66 bleibt. Das L- profilierte Schienenteil 86 ist schwenkbar mit dem Frontende des unteren Flansches der Schiene 84 so verbunden, daß es in die in Fig. 3 ausgezogen dargestellte Position verschwenken kann, in der sich sein vorderes Ende innerhalb des Bewegungsweges der Nockenstößel-Rolle 66 befindet. Damit trifft diese Nockenstößel-Rolle 66, wenn sie den Bereich der Entladestation passiert, auf den aufrechten Flansch 88 und wird so gezwungen, sich in den Kontakt mit der Schiene 84 zu bewegen. Das L-profilierte Schienenteil 86 ist auf der anderen Seite seiner Schwenkverbindung mit der Schiene 84 ver­ längert, wodurch der aufrechte Flanschteil an diesem Ende nahe zur senk­ rechten Wand der Schiene 84 schwenkt und diese Wandung sogar als Anschlag für das L-profilierte Schienenteil 86 benutzt werden kann. Sobald die Nockenstößel-Rolle 66 zur Schiene 84 geführt worden ist, trifft sie bei ihrer weiteren Bewegung auf den in die Schiene 84 verschwenkten Endteil 90 des Flansches 88 des L-profilierten Schienenteils 86, und da sich die Schwenkverbindung nahe der Außenkante des Bodenflansches der C-Schiene 84 befindet, wird dadurch während der Passage der Nockenstößel-Rolle 66 durch den besagten Bereich das L-profilierte Schienenteil 86 durch die Nocken­ stößel-Rolle 66 wieder in ihre Ausgangslage zurückverschwenkt.
Danach wird die Nockenstößel-Rolle 66 durch Kontakt mit dem oberen Flansch der geneigten Schiene 84 etwas nach unten gezogen, wodurch die Rollen 72 am Schwenk-Arm 64 entlang des Führungs-Abschnittes 76 abwärts bewegt werden, sodaß die Nockenstößel-Rolle 66 gegen ein Verlassen des Eingriffes mit der Schiene 84 blockiert ist. Anschließend wird die Nocken­ stößel-Rolle 66 auf ihrem weiteren Weg entlang der Schiene 84 weiter abwärts gezogen. Das System ist so ausgelegt, daß das untere Ende der Schiene 84 genau dort aufhört, wo die Nockenstößel-Rolle 66 abwärts in eine Position gelangt ist, in der die Rollen 72 unter der Wirkung der Feder 83 in die untersten Führungsspuren 18 hineingezogen werden können. Dadurch kommt die Nockenstößel-Rolle 66 aus ihrem Eingriff mit der Schiene 84 frei.
In der Anfangsphase ist es der obere Flansch der Schiene 84, der für das Abwärts-Ziehen des Schwenkarms 64 aktiv ist, aber danach ist es mehr der untere Flansch, der die Abwärtsbewegung der Nockenstößel-Rolle 66 bewirkt, nämlich dann, wenn die Kippbewegung einen Punkt erreicht hat, bei dem sich der Schwerpunkt der gekippten Masse ausreichend von der Kippachse weg nach außen bewegt hat. Somit ist festzustellen, daß sich die Kipp­ bewegung vom Anfang bis zum Ende unter voller Kontrolle befindet, und dies ist ein bemerkenswerter Vorteil.
Natürlich ist es eine wichtige Bedingung, daß die Nockenstößel- Rollen 66 frei die beschriebenen Mittel zum Abwärtsführen der Nockenstößel- Rollen passieren können, wenn sie die nicht angesprochenen Entladestationen passieren, aber das ist leicht dadurch zu erreichen, daß die Nockenstößel- Rollen 66 in ihrer Normallage (Fig. 4) nicht in den Bereich hineinragen, in dem die Schiene 84 angeordnet ist.
Für das Verschwenken des L-profilierten Schienen-Teils 86 in die Ansprechposition kann jeder geeignete Mechanismus benutzt werden, z. B. ein Magnet, wie in Fig. 6 gezeigt. Es genügt, daß dieser Magnet mittels eines kurzen Auslöse-Impulses dazu gebracht wird, das L-profilierte Schienenteil 86 nach außen zu schwenken, denn danach braucht der Magnet keine Haltewirkung auf das verschwenkte L-profilierte Schienenteil 86 mehr auszuüben. Dieses Teil ist während der Auswärts-Bewegung der Nockenstößel- Rolle 66 selbsttragend und wird, wie erwähnt, durch die rein mechanische Einwirkung der Rolle 66 wieder zurückgeschwenkt. Mithin braucht der Auslöse-Mechanismus nur das leichte L-profilierte Schienenteil 86 in die Ansprechposition zu bringen, was sehr schnell und mit einem Minimum an Energieverbrauch geschehen kann. Aus Gründen zusätzlicher Sicherheit und leichter Ansprechbarkeit wird es jedoch bevorzugt, das L-profilierte Schienenteil 86 unter Federvorspannung in die Ansprechposition schwenken zu lassen, indem durch den Magneten 92 eine Sperrklinke ausgelöst wird und bei dem anschließenden Zurückschwenken das L-profilierte Schienenteil 86 wieder hinter der Sperrklinke einrastet.
Im linken Teil der Fig. 7 ist ein betätigter Durchlauf der Nockenstößel-Rollen 66 veranschaulicht und im rechten Teil ein nicht betätigter Durchlauf.
Wie erwähnt, sind die betätigten Einheiten in ihrer gekippten Stellung durch die Wirkung der Zugfeder 83 arretiert. Natürlich sollten sie wieder in die waagerechte Lage gebracht werden, bevor sie zur Ladestation zurückkehren. Dies ist leicht zu bewirken, beispielsweise mittels vor der Ladestation feststehend angeordneter Führungs- oder Nockenmittel, welche die Rollen 72 aus ihrer jeweiligen unteren Position (Fig. 5) herausziehen und sie danach aufwärts in die normale Position (Fig. 4) führen, in der sie wieder durch die Wirkung der Zugfeder 83 arretiert sind.
Es sei noch erwähnt, daß durch Verwendung einzelner Wagen oder separater, aus einer Anzahl von Wagen bestehender Wagenzüge die Möglichkeit eröffnet wird, Sortiersysteme zu schaffen, in denen vermittels von Weichen in mehreren parallel geschalteten Schienenabschnitten gearbeitet werden kann, wobei je nach den gegebenen Anforderungen Abzweigungen sowohl in der horizontalen als auch in der vertikalen Ebene vorgesehen werden können.
Eine spezielle Möglichkeit besteht darin, an jedem Wagen oder zumindest an einzelnen Wagen zwei oder mehr Ablegeschalen 6 in Serie anzuordnen.
Die Wagen 4 sollten geeignete Identifikationsmittel tragen, die beim Passieren der Entladestationen erkennbar sind.

Claims (6)

1. Sortierförderer mit einer umlaufenden Reihe von Trageinheiten für seitlich kippbare Ablegeschalen (6), die entlang eines Förder-Chassis (2) an einer Ladestation vorbeibewegt werden, um die zu sortierenden Gegenstände zu empfangen, und an einer Reihe von Entlade- oder Empfangsstationen, in denen die Ablegeschalen mittels an beiden Seiten angeordneten Betätigungsarmen (64) selektiv zum Kippen gebracht werden, um die Gegenstände zu entladen, wobei die Trageinheiten als Wagen bzw. Wageneinheiten ausgebildet sind, die Führungsteile aufweisen, welche mit einem größeren Abstand voneinander in das Förder Chassis eingreifen, und wobei die Wagen mit länglichen Antriebsteilen (24) versehen sind, die sich in Vorschubrichtung der Einheiten erstrecken und zum Zusammenwirken mit Linearmotoren (26) ausgelegt sind, welche in feststehenden Positionen längs des Förderer Chassis befestigt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Kippeinrichtung eine Nockenstößelrolle (66) aufweist, die durch eine gesteuerte Bewegung quer zur Förderrichtung in eine Schiene (84) einsteuerbar ist, die das Kippen der Schale (6) steuert.
2. Sortierförderer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Empfangsstation an ihrem Eingangsende ein Schienen-Schaltelement (86) aufweist, das in den Bewegungsweg der Nockenstößelrolle (66) ausschwenkbar ist, um die Nockenstößelrolle in Eingriff mit der Schiene (84) zu bringen.
3. Sortierförderer nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Schienenschaltelement (86) auf der anderen Seite seiner Schwenkachse mit einem verlängerten Endabschnitt versehen ist, der beim Ausschwenken des Schaltelements (86) in den Bewegungsweg der Nockenstößelrolle (66) hinein verschwenkt wird, und zwar derart, dass eine Nockenstößelrolle (66) beim Passieren dieses Bereiches gegen den nach innen verschwenkten Endabschnitt trifft und diesen nach außen drückt, wodurch der ausgeschwenkte Hauptabschnitt des Schaltelements (86) wieder zurückgeschwenkt wird.
4. Sortierförderer nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Schiene (84) ein C-Profil besitzt.
5. Sortierförderer nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Schiene (84) geneigt ist.
6. Sortierförderer nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Schiene (84) kurvenförmig verläuft.
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