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DE4042531C3 - Kontinuierlich arbeitende Presse - Google Patents

Kontinuierlich arbeitende Presse

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Publication number
DE4042531C3
DE4042531C3 DE4042531A DE4042531A DE4042531C3 DE 4042531 C3 DE4042531 C3 DE 4042531C3 DE 4042531 A DE4042531 A DE 4042531A DE 4042531 A DE4042531 A DE 4042531A DE 4042531 C3 DE4042531 C3 DE 4042531C3
Authority
DE
Germany
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press
area
roller
pressed
inlet
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE4042531A
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English (en)
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DE4042531C2 (de
Inventor
Friedrich B Bielfeldt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Dieffenbacher GmbH and Co KG
Original Assignee
Maschinenfabrik J Dieffenbacher GmbH and Co
Dieffenbacher GmbH Maschinen und Anlagenbau
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
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First worldwide family litigation filed litigation Critical https://patents.darts-ip.com/?family=6416330&utm_source=google_patent&utm_medium=platform_link&utm_campaign=public_patent_search&patent=DE4042531(C3) "Global patent litigation dataset” by Darts-ip is licensed under a Creative Commons Attribution 4.0 International License.
Application filed by Maschinenfabrik J Dieffenbacher GmbH and Co, Dieffenbacher GmbH Maschinen und Anlagenbau filed Critical Maschinenfabrik J Dieffenbacher GmbH and Co
Priority to DE19904032700 priority Critical patent/DE4032700C2/de
Priority to DE9018037U priority patent/DE9018037U1/de
Priority claimed from DE19904032700 external-priority patent/DE4032700C2/de
Publication of DE4042531C2 publication Critical patent/DE4042531C2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE4042531C3 publication Critical patent/DE4042531C3/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27NMANUFACTURE BY DRY PROCESSES OF ARTICLES, WITH OR WITHOUT ORGANIC BINDING AGENTS, MADE FROM PARTICLES OR FIBRES CONSISTING OF WOOD OR OTHER LIGNOCELLULOSIC OR LIKE ORGANIC MATERIAL
    • B27N3/00Manufacture of substantially flat articles, e.g. boards, from particles or fibres
    • B27N3/08Moulding or pressing
    • B27N3/24Moulding or pressing characterised by using continuously acting presses having endless belts or chains moved within the compression zone
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B5/00Presses characterised by the use of pressing means other than those mentioned in the preceding groups
    • B30B5/04Presses characterised by the use of pressing means other than those mentioned in the preceding groups wherein the pressing means is in the form of an endless band
    • B30B5/06Presses characterised by the use of pressing means other than those mentioned in the preceding groups wherein the pressing means is in the form of an endless band co-operating with another endless band
    • B30B5/065Presses characterised by the use of pressing means other than those mentioned in the preceding groups wherein the pressing means is in the form of an endless band co-operating with another endless band using anti-friction means for the pressing band
    • B30B5/067Presses characterised by the use of pressing means other than those mentioned in the preceding groups wherein the pressing means is in the form of an endless band co-operating with another endless band using anti-friction means for the pressing band using anti-friction roller means
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10TTECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER US CLASSIFICATION
    • Y10T156/00Adhesive bonding and miscellaneous chemical manufacture
    • Y10T156/17Surface bonding means and/or assemblymeans with work feeding or handling means
    • Y10T156/1702For plural parts or plural areas of single part
    • Y10T156/1712Indefinite or running length work
    • Y10T156/1741Progressive continuous bonding press [e.g., roll couples]

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  • Dry Formation Of Fiberboard And The Like (AREA)
  • Casting Or Compression Moulding Of Plastics Or The Like (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine kontinuierlich arbeitende Presse gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Technologisch ist erwiesen, daß die besten physikali­ schen Werte, wie Querzugfestigkeit und Biegefestigkeit, z. B. für Spanplatten, dann erzielt werden, wenn man mit Preßgut-Kontakt, also mit Beginn des Pressens, sofort mit sehr hohem Druck dieses Preßgut verdichtet bis zum Maximalpreßdruck. Dadurch ist ein sehr stetiger und schneller Wärmeübergang innerhalb der Späne­ struktur von außen nach innen gegeben. Weiterhin ist im Zuge des guten Wärmetransfers unter sofortiger Druckeinwirkung keine Voraushärtung an der Deck­ schicht mehr möglich. Voraushärtung bedeutet mehr Abschliff, d. h., mit diesen günstigen technologischen Verhältnissen sind auch die besten wirtschaftlichen Vor­ aussetzungen (geringerer Abschliff) gegeben. Diesen Anforderungen sollen kontinuierlich arbeitende Pressen gerecht werden, die in ihrem Einlaufbereich, also im Anschluß an das durch die Umlenktrommeln für die Preßbänder vorgegebenen Einlaufspalt, eine den jewei­ ligen Preßaufgaben und Betriebsverhältnissen anpaßba­ re Druckverlaufkurve einstellen können. Normalerwei­ se ist das Einlaufspalt keilförmig mit in Einlaufrichtung geringer werdendem Querschnitt stationär eingestellt, wobei über seine Länge mehr oder weniger Druck auf das einlaufende Preßgut ausgeübt werden soll, und zwar einstellbar. Gemäß der bei einer mit Wälzkörperketten versehenen Presse, nach DE-OS 22 05 575, sind zwi­ schen der Wälzlagereinführung in den Preßspalt und den Umlenktrommeln für die Preßbänder Druckstücke angeordnet, die in dem betreffenden Bereich einen wahlweise einstellbaren Druck auf das Preßgut ausüben und dabei das Einlaufspalt mehr oder minder weit ein­ stellen. Bei dieser Ausführung wird im vorderen Bereich das Stahlband lediglich umgelenkt. Danach erfolgt eine quasi drucklose Gleitstrecke und dann erst die eigentli­ che Wälzlagereinführung, wo der Druck von 0 bis zum maximalen Preßdruck allmählich hochgefahren wird.
Von Nachteil ist dabei, daß nach dem ersten Preßgut- Kontakt unter Druckeinwirkung durch die Umlenk­ trommeln und den Druckkörpern zweimal eine Druck­ entlastung erfolgt, so daß die Gefahr besteht, durch ge­ ringstes Expandieren (Aufatmen) des Spänekuchens die angehärtete und versprödete Deckschicht durch Quer­ risse beschädigt und somit die Gesamtfestigkeit der fer­ tigen Spanplatte herabgesetzt wird.
Als weiterer Nachteil ist anzuführen, daß die Roll­ stangen im Einlaufbereich zwar orthogonal eingeführt werden, im Kompressions-Aufbaubereich jedoch durch fehlerhafte Späneschüttungen, als Beispiel bei der Span­ plattenherstellung angeführt, ihren vorgegebenen Gleichlauf mit gleichem Spaltabstand zueinander verlie­ ren. Dies kann zu Auflaufen einzelner Rollstangen füh­ ren und damit zu ihrer Zerstörung. Es ist weiterhin aus der DE-OS 37 43 665 bekannt, die Rollstangen bei einer entsprechenden kontinuierlich arbeitenden Presse über mehrere Einführungszahnräder in einem Rollstange­ nausrichtbereich auszurichten. Damit soll der orthogo­ nale Lauf der Rollstangen mit exakt gleichem Abstand vom Einlaufbogen in die horizontale Preßebene ge­ währleistet sein. Ungleichmäßige Späneschüttungen können aber dies verhindern.
Es ist weiterhin aus der EP 0 380 527 B1 eine kontinuierlich arbeitende Doppel­ bandpresse zur Herstellung von Holzspanplatten und dergleichen mit den Preßdruck übertragenden sowie das zu pressende Gut durch die Presse ziehenden, flexiblen endlosen Stahlbändern bekannt, die über Antriebstrommeln und Um­ lenktrommeln um den Preßtisch bzw. Preßbär geführt sind und die sich mit ein­ stellbarem Preßspalt gegen Widerlager von Preßtisch und Preßbär über mitumlau­ fende Rollenketten abstützen. Bei dieser Presse stützen sich die Stahlbänder im Einlaufbereich gegen gekrümmt trichterförmig gestaltete in sich starre Widerlager ab. Aufgrund der starren Ausbildung des Einlaufbereiches ergibt sich mit dem Einlaufen einer Preßgutmatte ein plötzlicher Druckanstieg an der Stelle des Auf­ treffens der Oberfläche der Preßgutmatte auf die Stahlbänder am Einlaufbereich, womit insbesondere bei Verwendung von Rollstangen als Widerlager diese der besonderen Gefahr ausgesetzt werden, aus ihrer orthogonalen Lage herausgescho­ ben zu werden. Dies ergibt sich insbesondere dann, wenn, was vielfach unver­ meidlich ist, die Preßgutmatte nicht mit absolut gleicher Höhe quer über die Matte gestreut ist und zugeführt wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den Roll­ stangen-Einlaufbereich so zu gestalten, daß keine nega­ tiven Einflüsse durch das Preßgut auf den orthogonalen Lauf der Rollstangen entstehen und die Rollstangen bis zu ihrer endgültigen Einklemmung im Preßbereich zwi­ schen Preßbär und Preßtisch absolut orthogonal und mit richtigem Spaltabstand rollen können.
Diese Aufgabe wird durch die im Anspruch 1 angege­ benen Merkmale gelöst.
Das erfindungsgemäße Einführungssystem ermög­ licht dabei in vorteilhafter Weise für unterschiedliche Deckschichtstreuungen und unterschiedliche Späne­ schüttungen, d. h. unterschiedlicher Schüttdichte, Spä­ nestruktur und Leimanteil, jeweils den richtigen Kom­ pressionswinkel und das zugehörige Druckprofil oben und unten einzusteuern, so daß der maximale Preßdruck stets am Ende des Einlaufbereiches bzw. am Beginn des Hochdruckbereiches erreicht wird. Weiter kann durch einen möglichst kleinen Kompressionswinkel schnell­ stens ein hoher Preßdruck und zwar bei Preßgut-Kon­ takt PK mindestens 25% des maximalen Preßdruckes erreicht werden.
Von Vorteil ist weiter, daß die Rollstangen während der Einführung im Rollstangen-Ausrichtbereich "c" und im ersten Teil (a/4) des Preßgut-Vorverdichtungsberei­ ches "a" keinen negativen Einflüssen durch das Preßgut ausgesetzt sind und somit bis zu ihrer Einklemmung mit ca. 12 (25% von HDmax) absolut orthogonal und mit richtigem Spaltabstand rollen können.
Bei dem vorgesehenen Preßgut-Kontakt PK, nach ei­ nem Durchlauf der Rollstangen-Ausrichtstrecke "c" und von 25% der Preßgut-Vorverdichtungsstrecke "a", kann das Preßgut keine Verschiebung der Rollstangen mehr bewirken. Da die Rollstangen im gekrümmten Preßgut- Vorverdichtungsbereich "a" nach dem Verlassen des Rollstangen-Ausrichtbereiches "c" gezielt mittels der hydraulischen Stützglieder mit relativ hohem Druck zwischen Stahlband und dem gekrümmten Heizplatten­ bereich eingeklemmt werden.
Durch die Veränderung des Kompressionswinkels Alpha oben und unten von 0° bis 3°, maximal 4°, verän­ dert sich auch der Punkt der Einlauftangente vom Roll­ stangen-Einführungszahnrad zwischen dem Krüm­ mungsradius RE des Preßgut-Vorverdichtungsbereiches "a" zum Krümmungsradius RU der Umlenktrommel im Bereich des Winkels Beta. Somit haben unterschiedliche Kompressionswinkel im Kompressionsbereich "b" un­ terschiedliche Einlauftangentenwinkel Beta für das Stahlband im Rollstangen-Ausrichtbereich "c" zur Fol­ ge. Aufgrund der federnden Abstützung der Rollstan­ gen-Einführungszahnräder ist in diesem Bereich stets eine kraftschlüssige von 0 - ca. 2 bis 4 bar zum Ende des Rollstangen-Ausrichtbereiches "c" gegeben. Da die Rollstangen-Ausrichtvorrichtungen gleichfalls auf die­ sen federnden Abstützungen angeordnet sind folgen diese dem jeweiligen Federweg und gewährleisten so­ mit zusätzlich eine kraftschlüssige Abstandshaltung der Rollstangen in diesem Bereich "c".
Der Kompressionswinkel Alpha, sowohl oben als auch unten, ist entsprechend den obigen Ausführungen unabhängig von der Spanplattendicke und wird durch die Span-, Partikel-, Faserstruktur, z. B. Schüttdichte und somit Raumgewicht bzw. kinematischen Zähigkeit der Fertigplatte, bestimmt.
Von Vorteil ist weiter, daß der Preßgut-Kontakt PK bereits in der gekrümmten Einlaufstrecke "a" mit hohen Kompressionsdruck erfolgen kann und daß ab Preßgut- Kontakt auch nach Verlassen der Einlauftangente in den Kompressionsbereich "b" das Preßgut mit stetig anstei­ gendem Druck bis zum Maximal-Druck verdichtet wird. Der Klemmdruck im gekrümmten Preßgut-Vorverdich­ tungsbereich "a" steht dabei im statischen Gleichgewicht zu der erzeugten hydraulischen Kraft der Stell­ glieder und den Zugkräften in den Stahlbändern, die gleichfalls an den Umlenktrommeln hydraulisch abge­ stützt sind.
Die Verdichtung des Preßgutes im gekrümmten Preßgut-Vorverdichtungsbereich "a" hat auch noch technologische und wirtschaftliche Vorteile, insbeson­ ders bei dünnen Platten von ca. 2 mm bis ungefähr 10 mm. Bei speziellen Anwendungen ist der Kompres­ sionsbereich "b" mit einem Winkel Alpha = 0 = hori­ zontal mit der Einlauf-Heizplatte zum gesamten Pres­ senbereich eingeschwenkt. Wenn die Einlauf-Heizplat­ ten des Kompressionsbereiches "b" (oben und unten) mit einem Kompressionswinkel Alpha = 0 einge­ schwenkt sind, so muß das Preßgut bereits in der ge­ krümmten Preßgut-Vorverdichtungsstrecke "a" ver­ dichtet werden. Die Lage gemäß Winkel Alpha = 0 kommt somit für zwei technologische Anwendungen in Frage.
  • A) Grundsätzlich für dünne Platten, z. B. 10 mm Spanplattendicke bis minimum ca. 2,0 mm
  • B) Bei dicken Spanplatten = 40 mm mit extrem niedrigem Schüttgewicht von ca. 500 kg/cbm.
Mit der Preßgut-Verdichtung gemäß den technologi­ schen Randbedingungen I und II bereits in der ge­ krümmten Preßgut-Vorverdichtungsstrecke "a" zu be­ ginnen, hat weiterhin einen wirtschaftlichen Vorteil, da eine größere Pressenstreckenlänge als Kompressions­ bereich "b" genutzt wird. Weiter erlaubt es die erfin­ dungsgemäße Lösung, je nach den verfahrenstechni­ schen Erfordernissen, z. B. bei unterschiedlichen Deck­ schichtstreuungen, unterschiedliche Winkellagen oben zu unten einzusteuern. So kann z. B. die untere Einlauf­ heizplatte horizontal und die obere Einlaufheizplatte in der Winkellage (0° bis 4°) zur Kompression des Ge­ samt-Preßgutes verstellt werden.
Die Übergabenase des Beschickbandes ist mit Rück­ sicht auf unterschiedliche Preßguthöhen bzw. Spanplat­ tendicken nicht verstellbar, sondern ist stationär fix vor dem Einlaufsystem angeordnet. Diese fixe Position wird eingenommen während des kontinuierlichen Arbeitsbe­ triebes. Der Übergabenase ist ein schwenkbares Über­ gabeblech vorgeordnet, um jeder Verstellung des unte­ ren Einlaufsystems folgen zu können.
Um eine betriebssichere Übergabe des Preßgutes zu gewährleisten, ist der untere Preßgut-Kontakt PK ge­ nügend weit gegenüber dem oberen Preßgutkontakt entgegen der Transportrichtung mit dem Sicherheitsab­ stand "X" vorgezogen. Dieser Sicherheitsabstand "X" sollte in etwa im Bereich 1 bis 5 der maximalen Span­ plattendicke, für die die Anlage ausgelegt ist, vorgese­ hen sein.
Ist der Sicherheitsabstand zu klein, so besteht die Ge­ fahr, daß der Spankuchen das Übergabeblech an der Übergabespitze einklemmt, abreißt und in den Preßbe­ reich mitnimmt. Dadurch könnte die ganze Presse zer­ stört werden.
Weitere vorteilhafte Maßnahmen und Ausbildungen des Gegenstandes der Erfindung sind in den Unteran­ sprüchen 2 bis 6 angegeben.
Anhand der Zeichnungen wird die erfindungsgemäße Presse näher beschrieben.
Es zeigen
Fig. 1 in schematischer Darstellung die Presse nach der Erfindung in Seitenansicht,
Fig. 2 das obere Einlaufsystem für die Rollstangen in einem Ausschnitt aus der Fig. 1,
Fig. 3 den Einlaufspalt der Presse nach Fig. 1 in grö­ ßerem Maßstab mit den Einlaufsystemen für die Roll­ stangen von Preßtisch und Preßbär und
Fig. 4 die Rollstangeneinführungsvorrichtung vom Preßbär in Draufsicht.
Nach Fig. 1 besteht die kontinuierlich arbeitende Presse 1 aus dem Preßtisch 9, dem beweglichen Preßbär 10 und diese verbindenden Zugsäulen 42. Zur Einstel­ lung des Preßspaltes wird der Preßbär 10 von hydrauli­ schen Kolben-Zylinderanordnungen (nicht dargestellt) auf- und abbewegt und dann in der gewählten Stellung arretiert. Die Stahlbänder 3 und 4 sind über je eine. Antriebstrommel 5 und 6 und Umlenktrommel 7 und 8 um den Preßtisch 9 und den Preßbär 10 geführt. Zur Reibungsminderung zwischen den am Preßtisch 9 und Preßbär 10 angebrachten Heizplatten 29 und 34 und den umlaufenden Stahlbändern 3 und 4 ist ebenfalls umlau­ fend je ein aus Rollstangen 12 gebildeter Rollstangen­ teppich vorgesehen. Die Rollstangen 12, deren Achsen sich quer zur Banddurchlaufrichtung erstrecken, wer­ den dabei an beiden Längsseiten der Presse 1 in La­ schenketten 15 mit vorgebenem Teilungsmaß zusam­ mengeschlossen und an den Heizplatten 29 und 34 von Preßbär 10 und Preßtisch 9 einerseits sowie an den Stahlbändern 3 und 4 andererseits abrollend, und dabei das Preßgut 2 mitnehmend, durch die Presse 1 geführt.
Aus den Fig. 1 bis 4 ist weiter ersichtlich, daß die Rollstangen 12 von Einführungszahnrädern 24 und 25 und die Laschenketten 15 von zwei seitlich der Einlauf­ heizplatte 30 angeordneten Einlaufzahnrädern 26 und 27 in die horizontale Preßebene form- und kraftschlüs­ sig eingeführt werden, wobei die Einführungszahnräder 24 am Preßbär 10, und 25 am Preßtisch 9, sowie die Einlaufzahnräder 26 am Preßbär 10, und 27 am Preß­ tisch 9, jeweils auf einer Achse befestigt sind. Mit 33 ist die Einlauftangente der Einführungszahnräder 24 und 25 und damit der Beginn der Kontaktaufnahme der Rollstangen 12 mit den Stahlbändern 3 und 4 dargestellt. Der Rollstangenumlauf im Preßtisch 9 und Preßbär 10 ist über die Umlenkrollen 31 aufgezeigt. Im Rollstan­ gen-Ausrichtbereich "c" werden die Rollstangen 12 durch periodische Einwirkungen von Pilgerschrittwer­ ken 23 mit Zahnstangen bzw. Zähnen in die richtige Abrollage für eine genaue Ausrichtung mit gleichem Spaltabstand korrigiert.
Nach den Fig. 2 und 3 wird das Preßgut 2 mit dem Beschickband 36 in den Einlaufspalt 11 eingeführt und durch das Übergabeblech 38 auf das untere Stahlband 4 an der Stelle PK = Preßgut-Kontakt abgelegt. Eine vorteilhafte Ausbildung der Einlaufsysteme 17 und 18 mit den schwenkbaren Einlaufheizplatten 30 besteht in der Einteilung der Einlaufstrecke für die Rollstangen 12 vom Einlauftangentenpunkt 33 bis zur Drehachse "e" in drei wichtige Teilstrecken, und zwar in den Rollstangen- Ausrichtbereich "c", den Preßgut-Vorverdichtungsbe­ reich "a" und dem Kompressionsbereich "b". Der Roll­ stangen-Ausrichtbereich "c" hat insbesondere die Funk­ tion ein hydraulisch kontrolliertes orthogonales Einfüh­ ren der Rollstangen 12 in den Preßbereich zu gewährlei­ sten. Dafür ist die Einlaufstrecke ab Einlauftangenten­ punkt 33 (= c1) bis 2/3 "c" gerade und ab hier leicht gekrümmt, vorzugsweise mit einem Radius gleich dem der Umlenktrommel RU oder größer, ausgebildet, so daß stets gewährleistet ist, daß in jeder Winkellage zwi­ schen Winkel Alpha = 0 bis Winkel Alpha = ca. 4° die Stahlbänder stets gegen die Einführungsstrecke "c" ge­ drückt sind, d. h., die Rollstangen 12 werden zwischen den Stahlbändern und den Einlaufheizplatten 30 in die­ sem Streckenabschnitt eingeklemmt, wobei hydraulisch kontrolliert die Klemmkräfte über die Stahlbänder 3 und 4 im Bereich um ca. 1 bis 3 bar Anpreßdruck liegen. Damit ist die Gewähr gegeben, daß mittels der Rollstan­ gen-Ausrichtvorrichung 23 die Rollstangen auf gleich­ mäßigen Abstand formschlüssig geführt werden. Im Einlaufpunkt "c1" werden die Rollstangen 12 über die Einführungszahnräder 24 und 25 auf die Stahlbänder 3 und 4 abgelegt. Gleichzeitig werden sie in dieser Posi­ tion auch von den Rollstangen-Ausrichtvorrichtungen 23 übernommen. Die Rollstangenausrichtstrecke bis 2/3 von "c" ist vorzugsweise gerade ausgebildet, da in die­ sem Bereich die Schrittschaltwerke 23 wirken. Eine ela­ stische, federnde Abstützung erhält die Strecke "c" durch eine Federplatte 19, die bei "a2" befestigt ist und im Bereich einer Abschrägung der Einlaufheizplatte 30 in einem Freischwingkeil 35 schwingen kann. Für einen reibungslosen Lauf der Rollstangen 12 im Einlaufbe­ reich "c", "a" und "b" sorgt eine diesen Bereich überdec­ kende elastische Druckhalteplatte 16, die erst nach der Drehachse "e" durch eine Sägezahnanbindung in die Heizplatten 29 bzw. 34 übergeht.
Der Mittelbereich "a" hat die Funktion als Preßgut- Vorverdichtungsstrecke den Preßdruck weiter aufzu­ bauen. Dieser Mittelbereich ist, zusammen mit dem letz­ ten Drittel von "c", mit einem Krümmungs-Radius RE = 1 bis 2 mal Trommelradius RU ausgebildet. Die Einlauf­ systeme 17 und 18 werden hydraulisch im Bereich dieses Abschnittes gegen die Stahlbänder 3 und 4 gedrückt, wobei die Rollstangen 12 zwischen den Stahlbändern und der schwenkbaren Heizplatte 30 eingeklemmt sind. Die hydraulischen Stellkräfte werden über Kurzhub- Zylinder 28 und 32 erzeugt, d. h. im Bereich ab der Strec­ ke 2/3 "c" und Bogenstrecke "a1" bis "a2" wird der tech­ nologisch notwendige Kompressionsdruck bis zum Aus­ laufpunkt "a2" über ein Rechnersystem hydraulisch kon­ trollierbar gezielt von ca. 3 bar (Punkt "a1") bis ca. = 20 bar eingesteuert. Die quasi senkrecht auf die Stahl­ bänder wirkenden hydraulischen Kräfte im Bogenbe­ reich "a" stehen im Kräftegleichgewicht zu den Zugkräf­ ten in den Stahlbändern die wiederum durch die hydrau­ lischen Spannzylindern Pos. 20 an den Umlenktrommeln 7 und 8 erzeugt werden. Zur Kompensation der jeweili­ gen Schräglage sind die hydraulischen Zylinder 28 mit entsprechenden Kugel-Kalotten 22 versehen. Zu den hydraulischen Druckzylindern 28 sind jeweils außen an­ gebracht hydraulische Stützzylinder 32 angeordnet, die gleichzeitig mit einem Wegmeßsystem 43 versehen sind, so daß damit über die jeweilige Wegposition die Win­ kellage Alpha über einen zentralen Rechner kontrolliert werden kann. Die hydraulischen Stützzylinder 28 und 32 sind über die Breite der Presse zur gleichmäßigen Druckverteilung angeordnet. Der Preßgut-Kontakt PK beginnt im vorderen Viertel des Preßgut-Vorverdich­ tungsbereiches "a". Somit ist sichergestellt, daß das Preßgut 2 bei Berührung mit dem oberen Stahlband 3 sofort mit einem Druck von P = ca. 12,5 bar kompri­ miert wird. Ab diesem Preßgut-Kontakt PK mit einem Preßdruck von 12,5 bar ist sichergestellt, daß ungleich­ mäßige Späneschüttungen keinen negativen Einfluß mehr auf den Gleichlauf der Rollstangen 12 haben kön­ nen.
Der Kompressionsbereich "b" hat die Aufgabe ein Verdichten des Preßgutes 2 Winkellagen Alpha zu er­ möglichen. Der von der Auslauftangente "a2" bis zur Drehachse "e" gerade Teil der Einlaufheizplatten 30 er­ möglicht den Preßdruckaufbau auf das Preßgut 2 für eine kurze Strecke, wobei hydraulisch der Preßdruck von ca. 20 bar auf den maximalen Preßdruck (in diesem Ausführungsfall = 50 bar) eingesteuert wird. Technolo­ gisch kann diese Verdichtungsstrecke den jeweiligen Erfordernissen angepaßt werden, d. h. z. B. für MDF- Anwendung entsprechend länger als für eine Spanplat­ tenfertigung, um eine längere Entlüftungszeit über den längeren Kompressionsweg zu bewirken.
Die Übergabenase 37 des Beschickbandes 36 ist mit Rücksicht auf unterschiedliche Preßguthöhen bzw. Spanplattendicken nicht verstellbar, sondern ist statio­ när fix im Einlaufspalt 11 angeordnet. Der Übergaben­ ase 37 ist ein in der Achse 39 schwenkbares Übergabe­ blech 38 vorgeordnet, um jeder Verstellung des unteren Einlaufsystems folgen zu können. Vorteilhaft ist dabei die Lage der Übergabenase 37 im größeren Abstand zu den beiden Trommeln unten und oben, weil damit der Temperatureinfluß der Stahlbänder 3 und 4 auf die Kunststoffbänder des Beschickbandes 36 weitaus ver­ ringert ist, d. h., erhöhte Betriebssicherheit, weil die Bän­ der sich in einem niedrigen Arbeitstemperaturniveau befinden. Außerdem gestattet dieser größere Abstand eine solide Schutzdämmung anzubringen, um Wärme­ strahlung-Einflüsse zu verhindern. Das Übergabeblech 38 kann durch ein Parallelogramm-Hebelgetriebe ein- und ausgeschwenkt werden, d. h. während des Produk­ tionswechsels, z. B. auf unterschiedliche Spanstrukturen oder unterschiedliche Plattendicken, ist es betriebstech­ nisch nützlich, das Beschickband 36 reversierbar zu füh­ ren, so daß dann dieses Beschickband 36 entgegen der Transportrichtung den Spankuchen in einen Abschütt­ bunker fährt. Gleichzeitig kann der Restkuchen, der sich auf dem Übergabeblech 38 befindet, durch das Weg­ schwenken in eine Schüttposition gebracht werden, so daß der auf dem Blech liegende Spankuchen sich selbst­ tätig auf das Transportband 36 abschüttet und mit in den Schüttbunker zurücktransportiert werden kann. Um ein Durchbiegen über die Breite des Übergabebleches 38 zu verhindern, sind mehrere in ihrer Höhe verstellbare Stützglieder 41 vorgesehen, die auf einem Podest 40 des unteren Einlaufsystems 18 anliegen.
Die Gelenktraversen 13 und 14, als Lagerschild für die Umlenktrommeln 7 und 8 sind jeweils verschwenkbar an Preßtisch 9 und Preßbär 10 verankert. Die Einstel­ lung der Umlenktrommeln 7 und 8 zueinander erfolgt über zwei an den Längsseiten der Stahlbänder 3 und 4 angeordneten Verstellzylinder 21. Schwenkbar um die Drehachse "e" und innerhalb der Gelenktraversen 13 und 14 angeordnet sind auch die Einlaufsysteme 17 und 18, um mittels der Einlaufheizplatten 30 den Kompres­ sionswinkel Alpha im Einlaufspalt 11 zu verändern. Bei Änderung des Kompressionswinkels Alpha verändert sich auch der Punkt der Einlauftangente 33 im Einfüh­ rungszahnrad 24 bzw. 25 für die Rollstangen 12 zwi­ schen dem Krümmungsradius RE im letzten Drittei von "c" und im gesamten Preßgut-Vorverdichtungsbereich "a" zum Krümmungsradius RU der Umlenktrommel 7 bzw. 8. Dieser Winkel ist als Winkel Beta dargestellt.
Aufgrund des sich ändernden Winkels Beta ist zweck­ mäßigerweise die Rollstangen-Ausrichtstrecke "c" fe­ dernd ausgeführt, damit in diesem Bereich die Rollstan­ gen 12 der Einlauftangente 33 am Stahlband folgen. Wie die Fig. 4 zeigt, sind in den Federplatten 19 und den Druckhalteplatten 16 Ausnehmungen für die Einfüh­ rungs-Zahnräder 24 bzw. 25 der Rollstangen 12 und für die Schrittschaltwerke 23 sowie für die Einlaufzahnrä­ der 26 und 27 zum Ausrichten der Rollstangen 12 und Umlenken der Führungsketten 15 vorgesehen. Diese Schrittschaltwerke 23 sind über die Preßbreite gleich­ mäßig verteilt angeordnet (mind. = 2 an der Anzahl jeweils oben oder unten), so daß eine orthogonale Ab­ standsführung der Rollstangen 12 in dem Einführungs­ bereich "c" funktional gegeben ist. Um eine betriebssi­ chere Übergabe des Preßgutes 2 zu gewährleisten ist der untere Preßgut-Kontakt PK genügend weit gegen­ über dem oberen Preßgut-Kontakt PK entgegen der Transportrichtung mit dem Sicherheitsabstand "X" vor­ gezogen.
Zum Erfindungsgegenstand gehört weiterhin, daß der Klemmdruck für die Rollstangen 12 zwischen den Stahl­ bändern 3 und 4 im Rollstangen-Ausrichtbereich "c" un­ abhängig von der Kompression eines Spankuchens ge­ zielt gegen die hydraulisch vorgespannten Stahlbänder 3 und 4 aufgebaut werden kann mit folgendem Vorteil:
Nach Verlassen der Rollstangen-Ausrichtbereiches "c" werden die Rollstangen 12 stetig von "a1" bis "a2" mit höherem Druck eingeklemmt, und zwar im Druckauf­ bau im Bereich "a1" bis "a2" in Höhe von ca. 3 bar = 0,4 × HDmax der Presse (z. B. bei 50 bar maximalem Hochdruck ist dann im Bereich "a2" der beginnende Druck 20 bar).
Aufgrund des Klemmdruckes, steigend bis zum Preß­ gut-Kontakt PK (a/4) am oberen Stahlband 3 haben Unregelmäßigkeiten vom Spankuchen, z. B. durch Streufehler, keine negativen Beeinflussungen auf den orthogonalen Lauf der Rollstangen 12.
Der Bereich "a" und "b" ist starr, d. h. ein fester Krüm­ mungsradius RE = RU und eine gerade Strecke als ein Teil gelenkig angebunden in der Drehachse "e". Die Rollstangen 12 werden also im Bereich "a" und "b" kraft­ schlüssig geführt, nachdem sie im Bereich "c" aufgrund des Blattfedereffektes kraftschlüssig gegen das Stahl­ band angedrückt worden sind und zusätzlich form­ schlüssig durch die Schrittschaltwerke 23 orthogonal in der Abstandshaltung geführt sind. Der federnde Roll­ stangen-Einlauf-Tangentenpunkt 33 hat noch folgendes wesentliches Merkmal: Der Mittelpunkt der Einfüh­ rungszahnräder 25 und 27 ist formschlüssig mit der Pos. 33 verbunden, so daß sie dem Federweg Pos. 33 folgen. Ebenso ist im formschlüssigen Verbund die Lagerung der Schrittschaltwerke 23, so daß sie ebenfalls im Ver­ bund mit den Einführungszahnrädern 24 und 25 dem Federweg der Pos. 33 folgen.
Durch die erfindungsgemäße Lösung kann somit zu jedem Kompressionswinkel Alpha eine kontinuierlich ansteigende Rollstangen-Anpreßkraft der Einlauftan­ gente 33 entsprechend den erforderlichen Anforderun­ gen des gerade herzustellenden Endprodukts servoh­ ydraulisch-lagengeregelt gesteuert werden.

Claims (6)

1. Kontinuierlich arbeitende Presse zur Herstellung von Spanplatten, Faser­ platten und ähnlichen Holzwerkstoffplatten, mit den Preßdruck übertra­ genden sowie das zu pressende Gut durch die Presse ziehenden, flexiblen, endlosen Stahlbändern, die über Antriebstrommeln und Umlenktrommeln um den Preßtisch bzw. Preßbär geführt sind und die sich mit einstellbarem Preßspalt gegen Widerlager von Preßtisch und Preßbär über mitumlaufen­ de, mit ihren Achsen quer zur Bandlaufrichtung geführte Rollstangen ab­ stützen, die in einem Rollstangenausrichtbereich von Einführungszahnrä­ dern ausgerichtet werden, dadurch gekennzeichnet, daß sich an den Roll­ stangenausrichtbereich (c) ein Preßgutvorverdichtungsbereich (a) für das Preßgut (2) anschließt und der Rollstangenausrichtbereich (c) durch eine sich über den Preßgutvorverdichtungsbereich (a) erstreckende Federplatte (19) elastisch abgestützt ist, wobei der Rollstangenausrichtbereich (c) in den Preßgutvorverdichtungsbereich (a) über eine sich über beide Bereiche (a, c) erstreckende Krümmung übergeht, und daß die Krümmung durch Heizplatten (30) bestimmt wird, gegen die die Rollstangen (12) von den Stahlbändern (3, 4) derart andrückbar sind, daß durch die Krümmung der im Kompressionswinkel veränderbaren Heizplatten (30) die Rollstangen (12) zwischen den Stahlbändern (3, 4) und den Heizplatten (30) unter Ein­ haltung eines Kräftegleichgewichts zwischen den Zugkräften in den Stahl­ bändern (3, 4) und den senkrecht auf die Stahlbänder (3, 4) wirkenden Kräften im elastischen Krümmungsbereich mit variabler Einlauftangente (33) eingeklemmt sind.
2. Kontinuierlich arbeitende Presse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rollstangen (12) im Rollstangen-Ausrichtbereich (c) durch eine Federplatte (19) einem ansteigenden, elastischen Klemmdruck von 0 bis 3 bar ausgesetzt sind.
3. Kontinuierlich arbeitende Presse nach den An­ sprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Federplatte (19) und den Rollstangen (12) eine den Einlaufbereich (c, a, b) und die Drehachse (e) überdeckende elastische Druckhalteplatte (16) angeordnet ist.
4. Kontinuierlich arbeitende Presse nach den An­ sprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Einlaufheizplatten (30) im Rollstangen-Ausrichtbe­ reich (c) durch eine zusätzliche Abschrägung einen Freischwingkeil (35) für die Federplatte (19) auf­ weisen.
5. Kontinuierlich arbeitende Presse nach den An­ sprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das bei stets stationärer Übergabenase (37) die Preß­ gutablage auf das untere Stahlband (4) bei 1/4 (PK) des Preßgut-Vorverdichtungsbereiches (a) mit der Maßgabe erfolgt, daß die Kontaktnahme mit dem unteren Stahlband (4) um einen Sicherheitsabstand (X) früher erfolgt als mit dem oberen Stahlband (3) und bei Änderung des Kompressionswinkels (α) und/oder der Preßgutstärke nur die Übergabe­ blechspitze dem unteren Stahlband (4) folgt.
6. Kontinuierlich arbeitende Presse nach den An­ sprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Übergabeblech (38) durch ein Parallelogramm-He­ belgetriebe aus dem Preßgut-Übergabebereich über die Übergabenase (37) rückwärts aus­ schwenkbar und in eine Schrägstellung zum Be­ schickband (36) bringbar angeordnet ist.
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