DE4042203A1 - Schieberplatte fuer schieberverschluesse von metallurgischen gefaessen - Google Patents
Schieberplatte fuer schieberverschluesse von metallurgischen gefaessenInfo
- Publication number
- DE4042203A1 DE4042203A1 DE19904042203 DE4042203A DE4042203A1 DE 4042203 A1 DE4042203 A1 DE 4042203A1 DE 19904042203 DE19904042203 DE 19904042203 DE 4042203 A DE4042203 A DE 4042203A DE 4042203 A1 DE4042203 A1 DE 4042203A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- ring
- groove
- opening
- wall
- sliding plate
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Granted
Links
- 239000004570 mortar (masonry) Substances 0.000 title claims abstract description 26
- 229910000831 Steel Inorganic materials 0.000 claims abstract description 7
- 239000010959 steel Substances 0.000 claims abstract description 7
- 229910001338 liquidmetal Inorganic materials 0.000 claims description 3
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 claims description 2
- 239000011819 refractory material Substances 0.000 claims description 2
- 230000000295 complement effect Effects 0.000 claims 1
- 238000009749 continuous casting Methods 0.000 claims 1
- 239000000463 material Substances 0.000 abstract description 5
- INJRKJPEYSAMPD-UHFFFAOYSA-N aluminum;silicic acid;hydrate Chemical compound O.[Al].[Al].O[Si](O)(O)O INJRKJPEYSAMPD-UHFFFAOYSA-N 0.000 abstract description 2
- 238000005266 casting Methods 0.000 abstract description 2
- 229910052850 kyanite Inorganic materials 0.000 abstract description 2
- 239000010443 kyanite Substances 0.000 abstract description 2
- 239000000654 additive Substances 0.000 abstract 1
- 230000000996 additive effect Effects 0.000 abstract 1
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 description 5
- 239000000126 substance Substances 0.000 description 4
- VTYYLEPIZMXCLO-UHFFFAOYSA-L Calcium carbonate Chemical compound [Ca+2].[O-]C([O-])=O VTYYLEPIZMXCLO-UHFFFAOYSA-L 0.000 description 2
- 229910052593 corundum Inorganic materials 0.000 description 2
- 239000007788 liquid Substances 0.000 description 2
- PNEYBMLMFCGWSK-UHFFFAOYSA-N aluminium oxide Inorganic materials [O-2].[O-2].[O-2].[Al+3].[Al+3] PNEYBMLMFCGWSK-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 229910000019 calcium carbonate Inorganic materials 0.000 description 1
- 235000010216 calcium carbonate Nutrition 0.000 description 1
- 239000000919 ceramic Substances 0.000 description 1
- 239000010431 corundum Substances 0.000 description 1
- 238000005336 cracking Methods 0.000 description 1
- 239000013078 crystal Substances 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 238000009434 installation Methods 0.000 description 1
- JEIPFZHSYJVQDO-UHFFFAOYSA-N iron(III) oxide Inorganic materials O=[Fe]O[Fe]=O JEIPFZHSYJVQDO-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 238000012423 maintenance Methods 0.000 description 1
- 239000000203 mixture Substances 0.000 description 1
- 230000000149 penetrating effect Effects 0.000 description 1
- 230000035939 shock Effects 0.000 description 1
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 229910001845 yogo sapphire Inorganic materials 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B22—CASTING; POWDER METALLURGY
- B22D—CASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
- B22D41/00—Casting melt-holding vessels, e.g. ladles, tundishes, cups or the like
- B22D41/14—Closures
- B22D41/22—Closures sliding-gate type, i.e. having a fixed plate and a movable plate in sliding contact with each other for selective registry of their openings
- B22D41/28—Plates therefor
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Casting Support Devices, Ladles, And Melt Control Thereby (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schieberplatte für Schieberver
schlüsse von metallurgischen Gefäßen, wie Gießpfannen und Zwischen
behälter zum Gießen von Stahl, entsprechend der im Oberbegriff des
Patentanspruchs 1 bezeichneten Art.
Derartige Schieberverschlüsse bestehen üblicherweise aus einer am
Boden einer Gießpfanne befindlichen, ortsfesten Schieberplatte und
einer darunter befindlichen verschieblichen Schieberplatte, wobei
die beiden Schieberplatten mit ihren einander zugekehrten Seiten
die Verschlußebene bilden. Jede Schieberplatte hat mindestens eine
Durchgangsöffnung für den flüssigen Metallstrahl, den sie durch
Drehen oder geradlinige Verschiebebewegungen drosseln oder sogar
absperren kann. Als Folge dieser Betriebsweise unterliegen die ge
nannten Schieberplatten einer erheblichen thermischen, chemischen
und mechanischen Beanspruchung, so daß man oft bereits nach einem
einzigen Guß einen Austausch der Schieberplatten vornehmen muß. Der
Verschleiß tritt regelmäßig an der Umfangsstelle einer Öffnung auf,
die in Richtung der Verschiebeweges liegt, entlang welchen Weges
die Säule flüssigen Metalls auf der Schieberplatte lastet, wenn
letztere in ihre Schließstellung überführt wird. Bei einer Schie
berplatte mit Verschiebemöglichkeiten in beiden Richtungen treten
die genannten Verschleißerscheinungen daher an zwei sich gegenüber
liegenden Umfangsstellen der Öffnung auf. Neben diesen durch
Materialabtrag bedingten Beschädigungen kommt es zu weiteren
Schäden infolge Rißbildung im Werkstoff der Schieberplatte, die
indes, sofern der Materialzusammenhang erhalten bleibt, noch nicht
zum Unbrauchbarwerden führen.
Im Wege der Schieberplattenreparatur, wie sie beispielsweise nach
der DE-PS 32 43 305 bekannt ist, werden daher Schieberplatten durch
Austausch des im Öffnungsbereich verschlissenen feuerfesten
Material instandgesetzt. Hierbei läßt sich insbesondere
auch ein Ring in die entsprechend mit größerem Durchmesser ausge
führte Bohrung der Durchgangsöffnung einsetzen, der aus hochton
erdehaltigem feuerfestem Material besteht. Ein derartiger Ring be
darf indes der Abstützung, damit er nicht nach unten herausgedrückt
werden kann. Dies kann durch Begrenzung des Rineinsatzes auf die
sich unmittelbar an die Verschlußebene angrenzende Zone geschehen,
wobei die Dicke des Ringes beträchtlich unter derjenigen der übri
gen Schieberplatte liegt, welche den Rineinsatz mit einer Schulter
derart abstützt, daß eine glatte Verschlußebene erhalten bleibt.
Noch wirkungsvoller ist der Einsatz eines Ringes dann, wenn er, wie
nach der DE-OS 31 24 359 bekannt ist, die Schieberplatte entlang
ihrer Bauhöhe durchsetzt. In diesem Falle bedarf der eingesetzte
Ring besonderer Abstützmaßnahmen, um die Maßhaltigkeit der
Verschlußebene durch Absinken des eingesetzten Ringes nicht zu be
einträchtigen. Wie sich gezeigt hat, ist feuerfester Mörtel im Hin
blick auf seine normalerweise zu berücksichtigende Schwindung nicht
geeignet, eine hinreichende Sicherheit gegen Absinken eines einge
setzten Ringes zu schaffen, sofern eine sich horizontal er
streckende, mit feuerfestem Mörtel ausgefüllte Fuge besteht, die
vertikal belastet wird.
Von diesem Stand der Technik ausgehend liegt der Erfindung die Auf
gabe zugrunde, eine Schieberplatte der bezeichneten Art so auszu
führen, daß Verkalverschiebungen eines eingesetzten Ringes bei
gleichzeitiger Zentrierung derselben in verbesserter Weise aus
geschlossen werden.
Diese Aufgabenstellung wird durch die in den Patentansprüchen ge
machten Vorschläge gelöst.
Die in der erfindungsgemäßen Weise ausgeführte Schieberplatte führt
zu einer Verriegelung des eingesetzten Ringes in Bezug auf die Öff
nung innerhalb der Schieberplatte. Diese Verriegelung kann im ein
fachsten Fall für sich alleine bereits einen für viele Fälle aus
reichenden Widerstand gegenüber einer Vertikalverschiebung des
Ringes darstellen. Der eingesetzte Ring, der nicht nur eine zylin
drische Aussenwandung aufweisen muß, sondern außen auch konisch
oder gestuft
ausgeführt sein kann, nimmt dabei mit seiner Nutbahn einen Teil des
aus erhärtetem feuerfestem Mörtel gebildeten Riegels auf, dessen
anderer Teil von der Nutbahn in der Innenwandung der
Schieberplatte aufgenommen ist. Der einmal erhärtete feuerfeste
Mörtel erweist sich in der vorgeschlagenen Stelle als sehr
beständig, denn an der vorgeschlagenen Stelle besteht der größtmög
liche Abstand von der an der Innenwandung des Ringes wirkenden Be
lastung. Seine Festigkeit wird daher nur wenig durch thermische
oder chemische Angriffe beeinträchtigt.
Von besonderem Vorteil ist dabei die Verwendung des thermisch
expandierenden, feuerfesten Mörtels. Die Expansion im von den Nut
bahnen gebildeten Hohlraum führt zu einer Beaufschlagung mit dem
Expansionsdruck, so daß ein besonders zuverlässiger unbeweglicher
Sitz erzielt werden kann.
Die mit dem feuerfesten Mörtel auszufüllenden, einen Hohlraum bil
denden Nutbahnen sind zweckmäßig dem Ring entsprechend umlaufend
ausgebildet. Man kann die Wirksamkeit der Verriegelung dadurch
steigern, daß mehrere derartiger Nutbahnen mit achsialem Abstand
voneinander vorgesehen sind. Zweckmäßig werden in diesem Fall zwei
Nutbahnen gewählt, was den Vorteil hat, daß von dem zwischen Außen
umfang des Ringes und Innenumfang der Öffnung in der Schieberplatte
bestehenden Spalt noch eine gewisse Zugänglichkeit zum in die Nut
bahn eingefüllten Mörtel besteht. Der genannte Hohlraum kann, der
Nutausbildung entsprechend, von rundem, ovalem oder polygonalem
Querschnitt sein. Die feuerfeste Mörtelmasse wird im wesentlichen
bereits in die Nutbahn eingefüllt, bevor der Ring eingesetzt wird.
Die Zugänglichkeit durch die ebenfalls mit feuerfestem Mörtel
auszufüllenden Spalträume ist vor allem für die präzise Zentrierung
zweckmäßig.
Für den termisch expandierenden feuerfesten Mörtel kommen insbe
sondere Stoffe in Betracht, die infolge termischer Kristallumwand
lung eine Volumenausdehnung erfahren, so z. B. durch Mullitisie
rung, β-Korund oder Spinellisierung. Man erreicht dies vor allem
dann, wenn dem feuerfesten Mörtel ein Zusatz von Rohcyanit
(Disthen) von 4% bis 6% Gew. % angemischt wird. Ein derartiger
Mörtel wird mit 2% Wasseranteil verarbeitet. Der Körnungsaufbau
kennzeichnet sich durch
75% bis 85% unter 0,09 mm und
15% bis 25% zwischen 0,09 mm und 0,5 mm.
15% bis 25% zwischen 0,09 mm und 0,5 mm.
Die chemische Zusammensetzung wird anhand eines Beispielfalls ange
geben, wobei die darin benannten Werte "ca."-Anteile sind:
87% Al₂O₃
4% CaCO₃
3% P₂O₅
0,3% Fe₂O₃
5,7% Rohcyanit (Disthen).
4% CaCO₃
3% P₂O₅
0,3% Fe₂O₃
5,7% Rohcyanit (Disthen).
Der bereits erwähnte Ringspalt zwischen Schieberplatte und Ring
entsteht in üblicher Weise dadurch, daß die Öffnung der Schieber
platte mit etwas größerem Durchmesser als der Ring gebildet wird.
Bei der Ausfüllung dieses Ringspaltes mit feuerfestem Mörtel ist
die Zentrierung des eingesetzten Ringes bereits weitgehend vorge
geben. Sie wird indes nochmals stabilisiert, indem sich der
genannte Spalt mit unter Druck eindringenden feuerfestem Mörtel
ausfüllt.
Die Nutbahnen können, vor allem bei einer Ausbildung zu mehreren,
bereits, wie erwähnt, alleine ausreichend sein, um eine vertikale
Fixierung des eingesetzten Ringes zu erzielen. Sie lassen sich
indes auch mit anderen, bekannten Mitteln zur Aufrechterhaltung
eines unbeweglichen Sitzes des eingesetzten Ringes gemeinschaftlich
anwenden. So kann vor allem die Außenwandung des Ringes mit einer
abgesetzten Stufe ausgeführt werden, mittels welcher er an einer
Schulter in der Wandung der Schieberplatte unmittelbar, also ohne
Zwischenlage von Mörtel, abgestützt ist. Diese Abstützung wird
zweckmäßig zwischen der Verschlußebene und der Nutbahn angeordnet,
und zwar grundsätzlich stets derart, daß die Schulter der Schieber
platte den eingesetzten Ring trägt. Man kann in diesem Fall die
radiale Erstreckung der Schulter bzw. der Stufe geringer wählen, so
daß die Unterschiede, die sich dadurch im Durchmesser beim Ring und
bei der Öffnung der Schieberplatte ergeben, geringer ausfallen. Man
kann auch mit achsialen Abständen zu beiden Seiten der Abstützung
je eine Nutbahn verwirklichen. Auch in diesem Fall wird die Einbau
anordnung so getroffen, daß die Schieberplatte mit der in ihrer
Öffnung bestehenden Schulter den Ring trägt.
Zur weitergehenden Veranschaulichung der Erfindung wird auf die
sich auf Ausführungsbeispiele beziehenden, schematischen Zeich
nungen Bezug genommen. Darin zeigen:
Fig. 1 zwei verschiedene Ausführungsformen einer Schieberplatte
mit eingesetztem Ring und zwei Nutbahnen im Längs
schnitt, und
Fig. 2 eine Schieberplatte mit eingesetztem Ring und einer Nut
bahn im Längsschnitt.
Die gemäß Fig. 1 geschnitten wiedergegebene Schieberplatte 1 kann
unterschiedlich ausgebildet werden. Der Bildteil rechts der
Symmetrieachse 16 zeigt einen eingesetzten Ring 6 mit zylindrischer
Mantelfläche, dem eine gleichfalls zylindrische Innenwandung 19 der
Schieberplatte 1′ entspricht. Die Außenwandung des Ringes 6 weist
mit achsialem Abstand voneinander angeordnete Nutbahnen auf, von
denen die untere mit 18 bezeichnet ist. Diesen Nutbahnen entspre
chen spiegelbildlich gestaltete Nutbahnen in der Innenwandung der
Öffnung der Schieberplatte 1′, von denen eine mit 17 benannt ist.
Beide Nutbahnen sind mit einem feuerfesten Mörtel ausgefüllt, der
ohne Bezugszeichen durch schwarze Kreisflächen wiedergegeben wurde.
Abweichend von dieser Ausführungsform zeigt Fig. 1 im linken Teil
bild eine Schieberplatte 1, deren Innenwandung mittels einer Schul
ter abgestuft ist. Diese Schulter trägt die Stufe 25 des Ringes 5.
Oberhalb und unterhalb dieser Stufe ist der Ring 5 mit je einer
Nutbahn versehen, auf deren untere das Bezugszeichen 7 weist.
Spiegelbildlich hierzu ist die Innenwand des Ringes 1 mit Nutbahnen
versehen, deren obere mit 4 bezeichnet ist. Die von den genannten
Nutbahnen gebildeten Hohlräume sind mit feuerfestem Mörtel, wie bei
der Ausführungsform entsprechend dem rechten Teilbild der Fig. 1,
ausgefüllt. Man erkennt weiterhin den Ringspalt 20, der gleichfalls
mit feuerfestem Mörtel ausgefüllt ist, wobei der Ring 5 zentriert
ist.
Die Verschlußebene 2 wird auf diese Weise als eine glatte Fläche
ausgebildet, so daß bei der Verschiebung der Schieberplatte in Be
zug auf eine in der Zeichnung nicht dargestellte Bodenplatte kein
flüssiger Stahl mitgenommen werden kann und demgemäße betriebliche
Gefährdungen vermieden werden. Ergänzend zeigt der Belastungspfeil
26, in welcher Richtung der Stahl die Schieberplatte durchfließt
und beim Drosseln oder Absperren derselben Belastungen auftreten.
Hierfür ist nicht nur der über der Schieberplatte lastende Stahl
maßgeblich, sondern auch Erschütterungen, deren Kraft noch be
trächtlich größer sein kann.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 2 ist eine Schieberplatte 9 für
den Boden sowie eine Schieberplatte 10 für die Verschlußbetätigung
dargestellt. In die Schieberplatte 9 ist der Ring 11 eingesetzt,
während die Schieberplatte 10 den Ring 12 trägt. Der Einfachheit
halber wurde lediglich die rechts der Symmetrieachse 15 liegende
Zeichnungshälfte wiedergegeben. Sowohl die Schieberplatte 9 als
auch die Schieberplatte 10 sind mit Innenschultern 22 und 21 ausge
bildet. Zwischen diesen Innenschultern, die die Stufen 23 bzw. 24
der zugehörigen Ringe 11 bzw 12 tragen, und den jeweils außen lie
genden, der Verschlußebene abgewandten Seiten bestehen bei den
Schieberplatten Nutbahnen 13 bzw. 14, denen Nutbahnen in der Außen
wandung der eingesetzen Ringe 11 bzw. 12 entsprechen. In die Nut
bahnen sowie in die Spalten 20 zwischen Ring und Schieberplatte
ist ein feuerfester Mörtel eingepreßt, der in hydraulisch sowie
später keramisch verfestigtem Zustand zu der beabsichtigten Ver
riegelung der eingesetzten Ringe im Hinblick auf vertikale
Verschiebungen führt. Auch im Falle dieses Anwendungsbeispieles
wirkt der durchfließende flüssige Stahl in Richtung des Pfeiles 26
auf die Anordnung ein, die darüber hinaus, wie auch bei den Aus
führungsformen der Fig. 1, der Einwirkung mechanischer Erschüt
terungen ausgesetzt ist. Die vorgeschlagene Art der Verriegelung
läßt indes ein senkrechtes Ausweichen der Ringe gegenüber ihrer
Schieberplatten nicht zu, so daß die Verschlußebenen glatt bleiben.
Claims (9)
1. Schieberplatte für Schieberverschlüsse von metallurgischen Ge
fäßen, wie Gießpfannen und Zwischenbehälter zum Stranggießen von
Stahl, die wahlweise je nach ihrer Schieberstellung einen
Strahl flüssigen Metalls mit einer Durchgangsöffnung völlig
freigibt, drosselt oder ihn mit einem geschlossenen Abschnitt
unterbricht, wobei die Durchgangsöffnung von einem in die
Schieberplatte eingesetzten Ring aus feuerfesten Material mit
erhöhtem Verschleißwiderstand gebildet ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Außenwandung des Ringes (5, 11, 12) mit einer Nutbahn (7, 18) versehen ist, die sich entlang wenigstens eines Teils der Peripherie des Ringmantels erstreckt,
und zu der spiegelbildlich eine Nutbahn (4, 13, 14, 17) in der Innenwandung (19) der für den Ringeinsatz in der Schieberplatte (1, 9, 10) befindlichen Öffnung derart ausgeführt ist, daß sich beide Nutbahnen zu einem Hohl raum ergänzen,
der mit einem darin thermisch expandierenden feuerfesten Mörtel ausgefüllt ist.
daß die Außenwandung des Ringes (5, 11, 12) mit einer Nutbahn (7, 18) versehen ist, die sich entlang wenigstens eines Teils der Peripherie des Ringmantels erstreckt,
und zu der spiegelbildlich eine Nutbahn (4, 13, 14, 17) in der Innenwandung (19) der für den Ringeinsatz in der Schieberplatte (1, 9, 10) befindlichen Öffnung derart ausgeführt ist, daß sich beide Nutbahnen zu einem Hohl raum ergänzen,
der mit einem darin thermisch expandierenden feuerfesten Mörtel ausgefüllt ist.
2. Schieberplatte nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Öffnung in der Schieberplatte (1, 9, 10) für den Einsatz des Ringes (5, 11, 12) mit größerem Durchmesser als letzterer ausgeführt ist,
und daß der nach dem Ringeinsatz verbleibende Spalt (20) mit dem expandierenden feuerfestem Mörtel derart ausge führt ist,
daß der Ring zentriert ist.
daß die Öffnung in der Schieberplatte (1, 9, 10) für den Einsatz des Ringes (5, 11, 12) mit größerem Durchmesser als letzterer ausgeführt ist,
und daß der nach dem Ringeinsatz verbleibende Spalt (20) mit dem expandierenden feuerfestem Mörtel derart ausge führt ist,
daß der Ring zentriert ist.
3. Schieberplatte nach den Ansprüchen 1 und 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Nutbahnen dem Ring (5, 11, 12) entsprechend um
laufend ausgeführt sind.
4. Schieberplatte nach den Ansprüchen 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß mehrere Nutbahnen (4, 7, 17, 18) mit achsialem Ab
stand vorgesehen sind.
5. Schieberplatte nach den Ansprüchen 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Ring (5) eine mit Ausnahme seiner Nutbahn (18)
zylindrische Mantelfläche aufweist, dem eine gleichfalls
zylindrische Öffnungsfläche in der Schieberplatte (1)
entspricht.
6. Schieberplatte nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der feuerfeste Mörtel einen Zusatz von Rohcyanit
(Disthen) in einem Anteil von 4 bis 6 Gew. % aufweist.
7. Schieberplatte nach den Ansprüchen 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß in achsialer Richtung zwischen der Verschlußebene
der Schieberplatte und der Nutbahn die Außenwandung des
Ringes (11, 12) zusätzlich mit einer abgesetzten Stufe
(23, 24) ausgebildet ist, mittels der er an einer
Schulter (21, 22) in der Wandung der in der Schieber
platte (9, 10) für den Ring (11, 12) vorgesehenen Öff
nung aufliegt.
8. Schieberplatte nach den Ansprüchen 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß mit achsialem Abstand zwei Nutbahnen (17, 18) vorge
sehen sind.
9. Schieberplatte nach den Ansprüchen 7 und 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Ausbildung einer Stufe (25) und Schulter mit
achsialem Abstand zwischen zwei Nutbahnen (4, 7) be
steht.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19904042203 DE4042203C2 (de) | 1990-12-29 | 1990-12-29 | Schieberplatte für Schieberverschlüsse von metallurgischen Gefäßen |
| AU90064/91A AU638369B2 (en) | 1990-12-29 | 1991-12-24 | Valve plates |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19904042203 DE4042203C2 (de) | 1990-12-29 | 1990-12-29 | Schieberplatte für Schieberverschlüsse von metallurgischen Gefäßen |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4042203A1 true DE4042203A1 (de) | 1992-07-02 |
| DE4042203C2 DE4042203C2 (de) | 2003-03-20 |
Family
ID=6421668
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19904042203 Expired - Fee Related DE4042203C2 (de) | 1990-12-29 | 1990-12-29 | Schieberplatte für Schieberverschlüsse von metallurgischen Gefäßen |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| AU (1) | AU638369B2 (de) |
| DE (1) | DE4042203C2 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2731636A1 (fr) * | 1995-03-18 | 1996-09-20 | Veitsch Radex Ag | Assemblage a engagement positif de moules ceramiques |
| WO2005070595A3 (en) * | 2004-01-09 | 2005-12-01 | Vesuvius Crucible Co | Tundish nozzle plate assembly |
| WO2023041127A1 (de) * | 2021-09-14 | 2023-03-23 | Pire Feuerfeste Produkte Gmbh & Co. Kg | Verfahren zur reparatur eines schieberverschlusses |
Family Cites Families (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AU544981B2 (en) * | 1978-09-25 | 1985-06-27 | Usx Engineers And Consultants, Inc. | Sliding gate valve |
| GB2060842A (en) * | 1979-08-01 | 1981-05-07 | Fichera E | Methods of repairing refractories for sliding valves and means for performing it |
| IT1131943B (it) * | 1980-07-10 | 1986-06-25 | Flocon Italiana | Procedimento per rigenerare o modificare piastre refrattarie dei cassetti di colata delle siviere |
| EP0080248B1 (de) * | 1981-11-25 | 1986-10-22 | Gr-Stein Refractories Limited | Feuerfestbestandteile |
| DE3243305C1 (de) * | 1982-11-23 | 1989-02-23 | Egon 5650 Solingen Evertz | Verfahren zur Instandsetzung von Schieberplatten |
| DE3622081A1 (de) * | 1986-07-02 | 1988-01-07 | Hermann Rauen Aufbereitungstec | Reparaturverfahren fuer schieberplatten |
-
1990
- 1990-12-29 DE DE19904042203 patent/DE4042203C2/de not_active Expired - Fee Related
-
1991
- 1991-12-24 AU AU90064/91A patent/AU638369B2/en not_active Ceased
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2731636A1 (fr) * | 1995-03-18 | 1996-09-20 | Veitsch Radex Ag | Assemblage a engagement positif de moules ceramiques |
| BE1010995A3 (fr) * | 1995-03-18 | 1999-03-02 | Veitsch Radex Ag | Assemblage a engagement positif de moules ceramiques. |
| WO2005070595A3 (en) * | 2004-01-09 | 2005-12-01 | Vesuvius Crucible Co | Tundish nozzle plate assembly |
| WO2023041127A1 (de) * | 2021-09-14 | 2023-03-23 | Pire Feuerfeste Produkte Gmbh & Co. Kg | Verfahren zur reparatur eines schieberverschlusses |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| AU638369B2 (en) | 1993-06-24 |
| AU9006491A (en) | 1992-07-02 |
| DE4042203C2 (de) | 2003-03-20 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE69434278T2 (de) | Verfahren zum direkt gekühlten Giessen | |
| DE2517613B2 (de) | Bohrlochwerkzeug sowie Verfahren zum Befestigen und Lösen eines Bohrlochwerkzeugs auf bzw. von einem Bohrgestänge | |
| DE2556909A1 (de) | Schieberventil | |
| DE3122469C2 (de) | Bohrlochpreventer | |
| DE2120358A1 (de) | Kompensationseinrichtung fur eine Form mit einem Dehnungsspalt | |
| DE3802657C1 (de) | ||
| DE2760114C2 (de) | Verschlussmechanismus für einen Druckbehälter | |
| DE69001138T2 (de) | Einrichtung und Verfahren zur Versorgung mit flüssigem Metall für das Druckgiessen metallischer Produkte. | |
| EP1498635A1 (de) | Verstellelement mit einem Zylinder | |
| AT395392B (de) | Verschlussplatte aus feuerfestem material fuer linear- oder drehschieberverschluesse | |
| DE4042203C2 (de) | Schieberplatte für Schieberverschlüsse von metallurgischen Gefäßen | |
| DE69422364T2 (de) | Ausbruchsventil mit abnehmbarem Dichtungselement | |
| DE2453631A1 (de) | Einrichtung zum stranggiessen | |
| CH684937A5 (de) | Verschlussplatte für einen Schiebeverschluss an einem Metallschmelze enthaltenden Behälter. | |
| DE8426622U1 (de) | Blasstein für metallurgische Pfannen | |
| DE102014114301A1 (de) | Vorrichtung und Verfahren zum Öffnen eines Ausgusskanals von metallurgischen Gefäßen | |
| DE2417489C3 (de) | Ausguß für metallurgische Gefäße | |
| DE29502801U1 (de) | Verschiebeeinrichtung zum horizontalen Verschieben schwerer Lasten | |
| DE2318817A1 (de) | Vorrichtung zum giessen von geschmolzenem metall und arbeitsverfahren zur betaetigung der vorrichtung | |
| DE3404836C2 (de) | Schieberverschluß für eine Gießpfanne | |
| CH702467B1 (de) | Schiebeverschluss für einen metallurgischen Behälter. | |
| DE3913009C2 (de) | Pneumatik-Zylinder mit Endstellungs-Verriegelung | |
| DE3939241C2 (de) | Schließ- und/oder Regelorgan | |
| DE3221860A1 (de) | Abstuetzeinrichtung an einem druckbehaelter, insbesondere einem reaktordruckbehaelter, gegen horizontalkraefte | |
| DD280270A1 (de) | Schieberhuelse fuer metallurgische gefaesse |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| 8304 | Grant after examination procedure | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |