DE2120358A1 - Kompensationseinrichtung fur eine Form mit einem Dehnungsspalt - Google Patents
Kompensationseinrichtung fur eine Form mit einem DehnungsspaltInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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Description
1 BERLIN 33, Herbertstraße 22 MÜNCHEN
Bankkonto: W. Meissner, Berliner Bank A.-Q., Depka 36, / Z. APR 1971
Beriln-Halensee, Kurftlrstendamm 130, Konto Nr. 9B 716 ^ BERLIN 33 (GRUNEWALD), den -
Wl - 24 HAMILTON DIE OASO?, ING. t Hamilton/Ohio - USA
Kompensationseinrichtung für eine I1OPm mit einem
Dehnungsspalt
Die Erfindung bezieht sich auf Gußformei- und besonders
auf eine Kompensationsanlage mit einem Dehnungsspalt, die für Formen von Vorteil ist, wenn sie zum Gießen von
Materialien mit hohem Schmelzpunkt benutzt werden.
Das Spritzgießen ist ein bekanntes Verfahren zum Herstellen von metallischen Gußteilen. Es besteht grundsätzlich
aus dem Einspritzen von flüssigem Metall unter Druck in den Formhohlraum. Die Grundelemente einer
Spritzgußmaschine sind die beiden Hälften oder Formen, die zusammen einen negativen Abdruck oder Hohlraum des
gewünschten Gegenstandes ergeben, eine Kammer zum Halten einer Menge flüssigen Metalls und einen Kolben zum
Übertragen des flüssigen Metalls unter Druck aus der Kammer in die Form. Die Grundfunktionen dieser Maschine
sind das Schließen und dichte Geschlossenhalten der beiden Formhälften zum Aufbauen des Hohlraums, das Einfüllen
des flüssigen Metalls unter Druck in den Hohlraum und das öffnen der Form und Herausnehmen des fertigen
Gußstücks als ihm.
Die Formen für Spritzgußmaschinen bestehen grundsätzlich aus zwei getrennten Formhälften, von denen jede
einen Teil des Gußabdrucks und, wenn erforderlich,
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Kerne für dan au gießenden Teil enthält. Die Formhälften
werden an der Gußmaschine befestigt und so angeordnet,
daß die eine stationär oder fest ist (die sogenannte Deckelform), während die andere beweglich iac
(die sogenannte Auswerfform). Die Gegenflache oder Vorderseite
jeder Form ist geschliffen, so daß die Formen an der Zwischenfläche genau zusammenpassen, um bei geschlossener
Stellung den Hohlraum zu bilden. Bei geschlossener Maschine sind die beiden Hälften der Form
dicht miteinander in genauer Lage verbunden, wonach das flüssige Metall aus dem Gießgerät unter Druck durch
eine Öffnung in den Hohlraum gespritzt wird» Danach werden
die beiden Hälften entsprechend voneinander getrennt, damit das fertige Gußstück herausfallen kann. Das Gerät
für das rasche Herauswerfen des Gußstücks aus der Form besitzt die Form eines Auswerfstifts an einer Auswerfplatte,
die mit der Auswerfform wechselseitig verbunden ist. Die bewegliche oder Auswerfform enthält somit gewöhnlich
zusätzlich zu einem Teil des Gußabdrucks bewegliche Elemente, wie Kerne, Gleiter und einen Auswerfmecliaaismus«
Das Material, aus dem der Hohlraum besteht, ist ein Faktor zum Bestimmen des wirtschaftlichen Erfolges des
Spritzgießens. Formen sind notwendxgerweise teuer und das in der Fabrikation angelegte Geld muß durch lange Lebensdauer
und Leistungsfähigkeit, gemessen an der Zahl der erzeugten Gußstücke, gerechtfertigt sein. Da das flüssige
Metall unter Druck in den Hohlraum gebracht wird, muß die Form Stöße und mechanische Schläge aushalten
können und, weil das Metall geschmolzen ist und sich auf hoher Temperatur befindet, muß die Form auch thermischen
Stoßen widerstehen können. Auch ist es sehr wichtig, daß die Form ein Auswaschen oder eine Erosion der Hohlraumausbildung
durch das Gießen aushalten können muß. Die Kombination dieser drei Faktoren und auch anderer bedeutet,
daß der Formhohlraum aus Stahl von sehr hoher
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Qualität hergestellt sein muß. Bei Legierungen mit niedrigem Schmelzpunkt beim Spritzgießen, z.B, Zinn, Blei
und Zink, ist das Problem einer langen Lebensdauer für die Form in wirtschaftlicher Sicht nicht gegeben. Bei
Legierungen mit höherem Schmelzpunkt muß der Stahl für die Form der bestmögliche Werkzeugstahl sein, der besonders
das Problem der Hohlraum-Erosion und des Auswaschens beseitigt.
Beim Gießen von Metallen mit solchen hohen Schmelzpunkten, wie sie gegenwärtig in Gießereien verwendet werden,
z.B. Magnesium, Aluminium, Gußeisen und Kupfer-Zinklegierungen,
und bei der Spritzgußtechnik, die sich dem Punkt nähert, bei dem auch Metalle mit höherem Schmelzpunkt
gegossen werden können, sind die Probleme der Erosion und des Auswaschens des Formhohlraums und des thermischen
Schocks auf die Form wegen der hohen Schmelzpunkte dieser Metalle besonders akut. Um mit diesem Problem
fertig zu werden, ist eine Form entwickelt worden, die einen besonderen Einspritzblock sowohl für den Ausweefeials
auch für die Deckelformhälften besitzte Die Einspritzblöcke ergeben zusammen di? Gießform, wobei Jeder
Einspritzblock in einer Tasche oder einem Lager gehalten wird, die bzw. das durch seinen zugehörigen Halteblock
gegeben ist. Die Auswerfformhälfte und die Deckelformhälfte enthalten je einen Einspritzblock und einen Halteblock,
die zusammengefügt sind oder zusammengehalten werden. Um die beiden Blöcke jeder Form zusammenzuhalten,
muß gewöhnlich der Einspritzblock in die Tasche seines Halteblocks stramm eingepaßt sein, d.h« der Außenrand
des Einspritzblocks ist praktisch gleich dem Rand der Halteblocktaschee Im allgemeinen bestehen beide
Blöcke aus Stahl. Die Anlage für einen Einspritzblock-Halteblock für die Formhälfte ist sehr wirtschaftlich,
weil nur der Einspritzblock ersetzt werden muß und nicht die ganze Form, wenn der Hohlraum erodiert oder ausgewa-
109848/17U
sehen ist, so daß ein unerwünschter Anteil der erzeugten
Gußstücke außerhalb der Toleranzgrenzen liegt.
Es ist festgestellt worden, daß "bekannte Stähle, aus denen
Formen für Spritzgußmaschinen hergestellt werden können, nicht selbst einen ausreichend hohen Schmelzpunkt
haben und auch nicht dem Erodieren und Auswaschen und thermischen und mechanischen Stoßen der hochschmelzenden
Legierungen auszuhalten brauchen, um eine gewünschte wirtschaftliche Lebensdauer zu ergeben. Um dieses Problem
zu lösen, ist vorgeschlagen worden, Einspritzblöcke aus schwerschmelzendem·Material vorzusehen, weil diese Gruppe
von Metallen den thermischen Schock und die Hoklraumerosion
bei hohen Gießtemperaturen gut verträgt» Aus wirtschaftlichen Gründen werden die Halteblöcke wegen
der hohen Kosten des schwerschmeIzenden Stahls noch aus
Qualitätsstahl hergestellt. Schwerschmelzende Metalle
sind bei Raumtemperatur besonders spröde. Ss. Sas einzige
bekannte praktische Verfahren, um den Einspritzblock und den Halteblock betriebsbereit, zu halten, ist das der
Strammpaßtechniken.
Es ist zu erkennen, daß ein Bruch eines solchen Einspritzblocks während des Angreifens und Trennens an bzw, von
den entsprechenden Halteblocktaschen ein schwieriges Problem und ein wirtschaftliches Risiko darstellte Auch wenn
der äußere Rand eines Einspritzblocks aus schwerschmelzendem Metall so ausgebildet ist, daß er mit der Stahlhalteblocktasche
z.B, bei Raumtemperatur stramm eingepaßt ist und die Form einmal auf ihre Arbeitstemperatur gebracht
ist, können deutliche Dehnungsspalte oder Fugen
zwischen dem Rand des Einspritzblocks und dem der zugehörigen Tasche auftreten. Solche Dehnungsspalte können
zwischen einigen hundertstel und einigen zehntel Millimetern und mehr variieren. Die Ausdehnungskoeffizienten
normaler Stähle, aus denen die Halteblöcke gewöhnlich hergestellt sind, sind wesentlich, z.B. drei- oder viermal
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größer als die Ausdehnungskoeffizienten schwerschmelzender
Metalle, aus denen die Einspritzblöcke bestehen, solche Dehnungsspalte oder Lücken zwischen dem Einspritzblock
und dem zugehörigen Halteblock können bei hohen Arbeitstemperaturen und Schwierigkeiten beim Ausrichten
für den Deckel- und den Auswerferblock während wiederholter öffnungs- und Schließvorgänge der Formhälften,
wegen des Gleitens oder der Bewegung von einem oder beiden Binspritzblöcken in ihren Halteblocktaschen und dadurch
eine beträchtliche Toleranz der erzeugten Gußstükke bewirken. Die zwischen den Blöcken erzeugten Dehnungsspalte
können auch bei hohen Temperaturen so groß sein, daß der Auswerfeinspritzblock durch den Auswerfstift
aus dem Auswerfhaiteblock ausgeworfen wird, nachdem
sich die Formhälften während des Auswerfens des gebildeten Gußstücks geöffnet haben. Auch während der Herstellung
kann das fllssige zu gießende Metall zwischen der Fläche von Deckel- und Auswerfeinspritzblock auslaufen
und in die entstandenen Dehnungsspalte oder -lücken gelangen
und dort erstarren, wodurch ein Entfernen der Einspritzblöcke aus den Halteblocktaschen auf andere Weise
als durch Herausbrechen oder Herausschneiden verhindert wird.
Gemäß der Erfindung enthält eine Formhälfte einen so in einer Tasche in einem Halteblock festgeklemmten Einspritzblock,
daß er keilmäßig eingestellt werden kann, um Spalte aufzunehmen oder eine übermäßige Beeinflussung
infolge der verschiedenen thermischen Ausdehnungen von Einspritzblock und Halteblock zu beseitigen..
Nach dem Verfahren nach der Erfindung wird eine thermische Differentialdehnung durch Verklemmen des Einspritzblocks
in einer Tasche im Dehnungsblock und somit durch Einstellen der Verklemmung bei Temperaturänderungen, wie
zum Aufnehmen von Spalten oder Beseitigen übermäßiger Beeinflussung infolge thermischer Differentialdehnung
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oder Zusammenziehen des Einspritzblocks und des Halteblocks,
kompensiert.
Mit der Anordnung nach, der Erfindung können der Einspritzblock
und der Halteblock, von denen Jeder aus einem Material mit einem anderen Ausdehnungskoeffizienten hergestellt
sein kann, als eine dichte und sicher arbeitende Form ohne Beschädigung einer von ihnen zusammengefaßt
■ und zusammengehalten werden, wobei unerwünschtes flüssiges Material, das zwischen den Seiten der neben der Formhälftenfläche
liegenden Blöcke beim Gießvorgang stets auftritt, die Dehnungsspalte nicht ausfüllen kann«
Andere Gegenstände und Vorteile der Erfindung werden mit Hilfe der Zeichnung beschrieben» In den Zeichnungen ist:
Figur 1 ein Axialschnitt einer Form, bei der der Dehnungsspalt mit einer Einrichtung nach der iürfindung
kompensiert wird;
Figur 2 eine Draufsicht, teilweise im Schnitt an der Linie 2-2 der Figur 1;
Figur 3 ein Querschnitt an der Linie 3-3 der Figur 2;
Figur 4- ein Querschnitt eines anderen Ausführungsbeispiels
mit der Dehnungsspaltkompensation;
" Figur 5 ein Querschnitt, ähnlich dem der Figur 3» eines
anderen Ausführungsbeispiels einer Form mit der Einrichtung zur Dehnungsspaltkompensation nach
der Erfindung;
Figur 6 eine perspektivische Darstellung des zweiten Ausführungsbeispiels
des Einspritzblocks von vorn gesehen;
Figur 7 eine perspektivische Darstellung dieses Beispiels
mit dem Halteblock von hinten gesehen, bei dem die Hückenplatten entfernt sind; und
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Figur 8 ein Querschnitt an der Linie 8-8 der Figur 5·
Die Form nach der Erfindung besteht grundsätzlich aus einer Form mit einem Auswerf- oder beweglichen Formteil
1o und einem Deckel- oder festen Formteil 11. Beide Formhälften werden arbeitsmäßig zusammengehalten und ergeben
einen Formhohlraum 12 durch ein (nicht dargestelltes) bei bekannten Spritzgußmaschinen verwendetes Gerät. Die
Auswerfform 1o enthält einen Auswerfschuh oder Halteblock 13 (beispielsweise aus Werkzeugstahl), der eine rechtwinkelige
Tasche 14 an seiner Vorderseite besitzt» Die Tasche 14 kann einen Auswerfeinspritzblock 15 und einen
Auswerflochblock 16 (die beide ZoB. aus schwerschmelzendem
Metall bestehen) aus der Vorderseite des Halteblocks
13 aufnehmen und wird durch vertikale Seitenwänre 17 und
einen flachen, parallel zur Vorderseite des Blocks 13 verlaufenden Boden 18 bestimmt« Der Boden 18 der Tasche
14 besitzt einen Träger für den Einspritzblock 15» wenn eine ]?üllung flüssigen Metalls in den Hohlraum 12 gelangt.
Der Einspritzblock 15 und der Lochblock 16 stoßen mit ihren Enden an der Verbindungslinie 19 in der Tasche 14
zusammen und das freie Ende des Lochblocks stößt gegen das Lochende 21 der Tasche. Die Gesamtlänge L der Kombination
aus Block 15 und Block 16 ist geringer als die Länge L1 der Tasche 14, so daß ein Endspalt 23 an einem
Ende zwischen den Enden von Sinspritzblock 15 und Tasche 22 entsteht (Figur 2). Die Breiten W des Einspritzblocks
15 und Lochblocks 16 sind ebenfalls wesentlich geringer als die Breitev/' der Tasche 14, so daß an beiden Seiten
zwischen den Seiten der Kombination der Blöcke 15 und 16
und den entsprechenden Taschenseiten 17 Seitenspalte 24
und 25 entstehen«, Die Kombination der Blöcke 15 und 16
besitzt somit eine kürzere Außenrandlänge als die Randlänge der Tasche 14, wodurch die festen Spalte 24 und 25
entstehen, die beim Zusammenfassen der Blöcke einen einzigen fortlaufenden festen Spalt zwischen den Seiten der
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Blöcke 15 und 16 und den drei Seiten 17, 17 und 22 der
vier Taschenseiten bilden. Der ständige feste Spalt 23-25
ist vorzugsweise gleich lang wie mindestens eine Hälfte der Randlänge der Einheit aus den Blöcken I5 und 16. Aus
den Figuren ist zu erkennen, daß diese Länge höchstens 9>o % der Handlange der Einheit von Lochblock und Einspritzblock
beträgtβ
Der Auswerflochblock 16 kann zwischen den Seiten 17 der
Tasche von einer Seite zur anderen bewegt werden, weil eine sehr genaue Lage des Blocks 16 in der Tasche nicht
notwendig ist, d.h. wenn der Lochblock um einige zehntel Millimeter exzentrisch liegt, ist dies gewöhnlich, für
die Qualität der erzeugten Gußstücke nicht schädlich» Der Auswerfeinspritzblock 15 wird durch einen rechteckigen,
sich in Längsrichtung in der Tasche erstreckenden Keil eingestellt (Figur 1). Der Keil 27 läuft in passenden
Keilnuten 28 und 29, die in den Boden 18 der Tasche 14 bzw. in den Boden des Einspritzblocks 15 eingeschnitten
sind. Der Keil 27 ist durch zwei Schrauben 31 am Halteblock
13 in der Keilnut 24 befestigt, wobei die Köpfe der
Schrauben in den Keil eingelassen sind. Der Keil 27 dient zum dauernden Halten des Blocks I5 in einer genauen gegebenen
Lage innerhalb der Tasche,,wodurch eine Bewegung des Einspritzblocks in der Tasche in bezug auf den Halteblock
13 sowohl in der Nord-Süd-Richtung als auch in der Ost-West-Richtung verhindert wird, auch wenn Dehnungsspalte in der Größenordnung von einigen Hundertstel Millimetern
oder mehr während der Benutzung sich zwischen den Blöcken zu öffnen versuchen.
Die Auswerfform 1o besitzt ferner zwei Auswerfstifte 26,
die zum Auswerfen in den Formhohlraum 12 durch den (nicht
dargestellten) Auswerfer einzeln verschiebbar sind. Bei der beschriebenen Deckelform 11 sind die Elemente des
Deckels, die dem gleicher Teile der Auswerfform 1o ähnlich
sind, mit denselben Bezugszeichen versehen sind wie 109848/17U _9_
die bei der Beschreibung der Auswerfform verwendeten,·
mit Ausnahme, daß der Buchstabe "a" diesen Zeichen hinzugefügt ist. Die Deckelform 11 enthält einen Deckelhalteblock
13a, der eine Deckeltasche 14a an der Vorderseite
des Blocks 13a ergibt, wobei die Tasche 14a und der Block
13a praktisch dieselben Randabmessungen und dieselbe geometrische
Form wie die Tasche 14 bzw. der Auswerfhalteblock 13 besitzen. Ein Einspritzblock 15a und ein Lochblock
16a stoßen mit ihren Enden an der Verbindungslinie 19a in der Tasche 14a spiegelbildlich zum Block 15 und
dem Lochblock 16 der Auswerfform 1o zusammen (Figur 1).
Der Deckelblock 15a und der Lochblock 16a besitzen praktisch
dieselben äußeren Randabmessungen und dieselbe geometrische Form wie der Block 15 bzw« 16· Die in Abmessung
und Form den festen Spalten 23 bis 25 der Auswerfform 1o praktisch gleichenden Spalte 23a bis 25a sind
ebenfalls durch die Deckelform 11 zwischen den Seiten 17a-17a und den Enden 21a, 22a der Deckelblocktasche 14a
und den Seiten der Kombination der Blöcke 15a und 16a
gegeben. Die Blöcke 16a und 13a sind den Blöcken 16 und 13 darin unähnlich, daß sie ein Loch oder einen Einlaß
für flüssiges Metall 33 für den Hohlraum 12 ergeben. Der Einlaß 33 nimmt das Ende 34- eines Rohres 35 auf, das
durch den Durchgang 36 im Block 13a und Block 16a" hindurchgeht.
Ein Flansch 37» der mit dem Rohr 35 ein Ganzes bildet, sitzt an der Rückseite des Halteblocks 13a,
um das Rohr in seine Lage zum Einlaß 13 zu bringen. Das Rohr 35 ist ein Teil der Gießmaschine, die niht vollständig
dargestellt ist.
Das Rohr 35 dient zum Halten des Lochblocks 16a in seiner gegebenen Lage in der Tasche 14a. Wie die Auswerfform 1o
wird auch der Deckeleinspritzblock 15a in der Tasche mittels
eines rechtwinkeligen Keils eingestellt, der sich in Keilnuten 28a, 29a befindet, die in den Boden 18a der
Tasche 14a bzw. in den Boden des Blocks 15a eingeschnitten
sind. Der Keil 27a ist in der Nute 28a mit Schrauben
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31a in derselben feise befestigt wie die Auswerfform 1o.
Wenn die beiden formen 1o und 11 geschlossen sind und einen Hohlraum 12 zur Aufnahme einer Füllung flüssigen
Metalls ergeben, treffen sie an ihren Vorderseiten zusammen, dohe an der B1Ormzwischenflache 41 o Die Blöcke
und 15a ergeben zusammen den Hohlraum 12, der in den Figuren
als eine Standardprüfschiene dargestellt ist» Die Lochblöcke 16 und 16a ergeben zusammen das Loch oder den
Metalleinlaß 33 für das flüssige Metall, wobei das Loch
in eine Endezuführfläche 42 ausläuft, die das flüssige
Metall in den Hohlraum 12 verteilt. Am Deckelhalteblock 13a befinden sich Führungsstifte 38, die in einen Ausschnitt
39 in dem Auswerfhalteblock 13 zum Zentrieren oder Ausrichten der Halteblöcke 13 und 13a aufgenommen
werden können, wenn diese in der Arbeitsstellung der , Gießform geschlossen sind. Wenn die Formen 1o und 11 zum
Auswerfen eines Gußstücks geöffnet und dann wieder geschlossen werden, um den Hohlraum Λ2 zu. ergeben, dienen
die Zeile 27 und 27a dafür, daß die Einspritzblöcke 15
und 15a durch Er-lte±i in ihrer gegebenen Lage zu ihren
Halteblöcken 13 und 13a ausgericntet sind, auch wenn zwisöiien
den beiden Blöcken während des Gießvorgangs Dehnungsspalte oder Lücken auftreten. Die Bewegung des Auswerfeinspritzblocks
15 aim Deckeleinspritzblock 15a von nur wenigen Hundertstel Millimetern kann bei komplizierten
Gußformen die Blöcke 15 und 15a so verschieben, daß,
wenn sie zusammen geschlossen werden, die erzeugten Gußstücke außerhalb der Toleranzgrenzen liegen. Die Keile
und 27a spielen somit eine wichtige Rolle beim Halten der Lage der Blöcke 15 und 15a in ihren Taschen 14 bzw. 14a
und, .in Kombination mit den Führungsstiften 38 und den
Ausschnitten 39 zum Halten der Ausrichtung dieser Blöcke während wiederholtem öffnen und Schließen der Form, auch
wenn zwischen den Einspritzblöcken und den Halteblöcken Dehnungsspalte entstehen.
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109848/1214
Jede Kombination der Blöcke 15, 15a und 16, 16a in den
Halteblocktaschen 14 bzw. 14a wird während der Benutzung der Form durch Rückhaltemittel oder Einbaustücke 43 und
43a in der Tasche gehalten, die mit jeder Form 1o, 11
von der Vorderseite dieser Form erfaßt werden können. Die Einbaustücke 43 und 43a sind vorzugsweise von trapezförmigem
oder keilförmigem Querschnitt, wobei jede eine parallele obere Seite 44 bzw. 44a und untere Seite
45 bzw« 45a, eine schräge Seite 46 bzw» 46a und eine vertikale Seite 47 bzw» 47a aufweist, wobei die nach innen
gerichteten schräge Seiten mit den oberen Seiten in einem spitzen Winkel \ zusammentreffen (Figur 3)= Die
Stücke 43 und 43a sind so bemessen und angeordnet, daß sie in die festen Spalte 23 "bis 25 i-ind 23a bis 25a passen,
die entstehen, wenn die Blöcke 15» 15a, 16, 16a und
13, 13a zusammengefaßt werden, so daß jede Blockeinheit 15» 16 und 15a, 16a in der entsprechenden Tasche 14 bzw.
14a zusammengefaßt wird (Figuren 1 und 3)· Die Blöcke I5
und 15a sind mit nach außen abgeshhrägten Seiten 48 imd
48a mit einem Winkel /1 versehen (Figur 3)· Die Summe der
Winkel «\ und ■'.? beträgt '1So0, Die nach innen abgeschrägten
Seiten 46 und 46a der Blöcke 15 und 15a und der Block'-
und 16a besitzen solche Winkel, daß sie mit den nach außen abgeschrägten Seiten 48 und 48a dieser Blöcke in
ihren entsprechenden Taschen 14, 14a gehalten werden.
Jede Einheit aus JSinspritzblock und Lochblock wird festgehalten
und durch Keilwirkung der jSinbaustücke 43 und 43a zwisehen den Blöcken 15, 15a und 16, 16a und den Haiteblöcken
13, 13a gehalten.
Die Stücke 43 und 43a besitzen eine Dicke T, die wesentlich kleiner als die Tiefe D der Taschen 14, 14a ist, so
daß sie nach unten eingestellt werden können, wenn dies notwendig ist. Die Breite der oberen Seite 44, 44a jedes
Stückes 43 und 43a ist vorzugsweise etwa gleich oder etwas kleiner als die Breite an der Zwischenfläche 41 der
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festen Spalte 23 bis 25 und 23a bis 25a, so daß die Einbaustücke
bei Raumtemperatur wirksam sind. Wenn sich somit die Stücke 43 und 4-3a zunächst bei Raumtemperatur in
einem Halteblock 13» 13a befinden, während die Form vorbereitet
wird, sind ihre oberen Seiten 44, 44a praktisch parallel zu den Vorderseiten der Formhälften 1o und 11
(Figur 3) und zwischen den unteren Seiten 45, 45a der
Drosseln und dem Boden 18, 18a der Taschen befindet sich ein Abstand 49 bzw0 49a«
Die Einbaustücke 43 und 43a werden in Arbeitsstellung gehalten
und können innerhalb der festen Spalte 23 bis 25
. und 23a bis 25a während des Aufheizens, dem Betrieb und
dem Abkühlen der Form lagemäßig durch eine Einstelleinrichtung in der Form von an ihrer Länge spiegelbildlich
angeordneten Schrauben 5o und 5oa für die Auswerfform 1o
und die Deckelform 11 eingestellt werden. Die Schrauben dienen dem Bedienungsmann zum Einstellen der Vorderseite
einer jeden Form und können mit den Halteblöcken 13, 13a durch Gewinde 52, 52a in Eingriff gebracht werden, durch
die sie hindurchgehen, ohne sich in die Einbaustücke 43,
43a einzuschrauben,. Jeder Schraubenkopf 54, 5^-a arbeitet
mit einem eingeschnittenen Vorsprung 53» 53a in jedem Stück 43, 43a zusammen und drückt es zum Boden in die
Halteblöcke 13» 13aο Durch ihre Keilwirkung in den festen
\ Spalten 23 "bis 25 und 23a bis 25a zwischen den schrägen
Seiten der Einspritzblockeinheiten und den Seiten 17»
17a, 22 und 22a der Halteblocktaschen 14, 14a (deren Druck durch die Schrauben 5o>
5°a verändert werden kann) werden die Einspritzblöcke 15? 15a und die Lochblöcke 16,
16a leicht und einfach zusammengebaut und können danach dicht und sicher während des Gießens zusammengehalten
werden, auch wenn Dehnungsspalte der unterschiedlichen Ausdehnungskoeffizienten infolge der Temperaturen der
Materialien Dehnungsspalte verursachen. Deshalb halten
nicht nur die Einbaustücke die Einspritzblöcke 15, 15a
und die Lochblöcke 16, 16a in ihrer Ruhelage mit den
109848/17U ~13~
Halteblöcken 13, 13a, sondern auch die Geometrie der Drosseln verhindert in Zusammenarbeit mit den Einspritzblöcken
und den Halteblöcken, daß unerwünschtes flüssiges Metall in einen Dehnungsspalt zwischen den Seiten
der Blöcke und neben den Seiten eintritt, was normalerweise durch den Unterschied der Ausdehnungskoeffizienten
der Blöcke auftreten könnte, weil diese Dehnungsspalte
sich durch Betätigung der Einstelleinrichtung 5o >
5oa für die Einbaustücke 43, 43a nicht mehr öffnen lassen.
Es läuft somit kein flüssiges Metall in die Dehnungsspalte c
Wie die Figuren 1 und 3 zeigen, ist der Aufbau der Einbaustücke
43, 43a praktisch derselbe wie der der mit der Auswerfform 1o und der Deckelform 11 verwendeten Einbaustücke,
mit Ausnahme, daß die Tiefe der wirksamen Schulter 53 aus der oberen Seite 44 des Einbaustücks 43 wesentlich
größer als die Tiefe des Einbaustücks 43a der Deckelform ist.
Vorzugsweise werden die Schultern 53a des Stücks 43a auf
eine Tiefe eingeschnitten, die wesentlich größer als die Höhe der Schraubenköpfe 54a ist, und die Schultern 53 des
Stücks 43 wesentlich größer als die Höhe der Schraubenköpfe 54·· Wenn deshalb die Auswerf form 1o und die Deckelform
11 in ihre Arbeitsstellung gebracht werden, werden wegen der Symmetrie und der spiegelbildlichen Anordnung
der Form die Köpfe 54a der Deckelschrauben 5° in tieferen
Ausschnitten 43 aufgenommen, als in denen die Schrauben
5o liegen (Figuren 1 und 3)· Dadurch wird verhindert, daß während des Gießens flüssiges Metall in das Gebiet ^
zwischen den Köpfen 54» 54a der Einstellschrauben gedrückt
oder gespritzt wird. vVenn Metallspritzer in dieses Gebiet gelangen, könnnten die schraubenköpfe 54-, 54-a zusammenschmelzen
und eine Trenmirig der Formhälften 1o, 11
verhindern. 7/enn beispielsweise Schrauben mit Allen-
109848/17U
Köpfen verwendet werden und Metall den Kopfausschnitt am
Alien-Kopf füllt, würde auch eine Abnahme der üiinsteilschrauben
5o, 5oa von den Stücken 43, 43a und den Halteblöcken
139 13a besonders schwierig werden.
Die Einbaustücke 43, 43a nach der jürfindung ermöglichen
ein Verfahren, dessen Anwendung darin einzigartig und neu ist, daß der iüinspritzblock 15>
15a mit seinem Halteblock 13, 13a leicht ausgetauscht werden kann, doh.
ein strammer Paßsitz zwischen dem Block 15, 15a und dem Block 13, 13a ist durch das Verfahren und die anordnung
nach der !Erfindung überflüssig und dabei sind die praktischen
Probleme verringert worden, die sich beim Behandeln eines Blocks aus beispielsweise schwerbchmelzenuem
Metall ergeben, das bei Saumtemperatur verhältnismäßig spröde' ist. Beim Gebrauch werden die iLinspritzblöcke 15,
15a und die Lochblöcke 16, 16a vor der Vorderseite der
Form 1o, 11 in die Halteblocktasche 14, 14a gebracht, wobei diese Blöcke und die Tascne so geformt sind, daß
sie feste Spalte 23 bis 25 und 23a bis 25a zwischen den Seiten des Blocks 15, 15a und den Seiten 17, 17a, 22 und
22a der Tasche 14, 14a ergeben. Die Keile 27, 27a befinden sich in den Nuten 28-29 und 28a-29a, die in den Boden
18, 18a der Tasche 14, 14a und den Boden des Blocks 15, 15a eingeschnitten sind und dadurch den nlinspritzblock
in der Tasche zentrieren. Weil die aus dem Einspritz- und dem Lochblockgestehende Einheit eine geringere
Handlänge als die Randlänge der Tasche 14, 14a besitzt,
kann der Block 15, 15a leicht und einfach in die Halteblocktasche eingesetzt werden. Dies ist ein wesentlicher
Vorteil des JSinspritzblocks aus schwerschmelzendem
Stahl, da es die Gefahr eines Bruchs durch falsche Behandlung verringert. Danach werden die Stücke 43, 43a
in die Spalte 23 bis 25 und 23a bis 25a von der Vorderseite der Form 1o her in eine Keillage gebracht, um den
Block 15, 15a zum Halteblock 13, 13a unbeweglich zu halten. Die Stücke 43, 43a sind von der Vorderseite der
■109848/17U "!>
Form 1o, 11 durch dichtende Schrauben 5o, 5oa abgedichtet
und somit wird der Block 15» 15a dicht und fest in der Arbeitsanordnung mit dem Halteblock 13, 13a gehalten.
Auch wenn die Stücke 43, 43a mit ungleichem Druck
an ^eder Seite des Einspritzblocks 15» 15a dicht anliegen,
behalten diese Blöcke wegen der Keile 27» 27a" und der Nuten 28-29 und 28a-29a noch ihre vorgegebene Ausrichtungo
Es wird festgestellt, daß eine solche Methode und eine solche Anordnung die vom Bedienungsmann zum
Austauschen von Einspritzblöcken in einem Halteblock benötigte Zeit wesentlich verringert.
Die bei der Verwendung eines Blocks 15$ 15a aus schwerschmelzendem Stahl mit einem Halteblock 13» 13a aus normalem
Stahl sich ergebenden Probleme vergrößern sich wegen der Unterschiede der Ausdehnungskoeffizienten zwischen
diesen Materialien, wie bereits erläutert worden ist. Die schwerschmälzenden Metalle besitzen einen viel
niedrigeren Ausdehnungskoeffizienten als Stähle. Beispielsweise kann eine Legierung eines schwerschmelzenden
Metalls einen Ausdehnungskoeffizienten von nur der Hälfte bis zu einem Drittel eines guten Stahls aufweisen»
Auch wenn ein Einspritzblock einen strammen Paßsitz in der Halteblocktasche besitzt und er mit der Tasche erst
bei Saumtemperatur in die Arbeitslage gebracht bzw. zusammengebaut
wird, versuchen beim Aufheizen der Form auf Arbeitstemperatur sich die Seiten der Tasche des
Stahlhalteblocks von den Seiten des Einspritzblocks aus schwerschmelzendem Metall wegzudrücken, d»h. der Einspritzblock
dehnt sich nicht so viel aus wie der Halteblock, wodurch der stramme Paßsitz aufrechterhalten wird.
Deshalb entstehen Dehnungsspalte oder Fugen in der Größenordnung von einigen Hundertstel Millimetern oder Zehntel
Millimeter oder mehr während hoher Temperaturen zwischen dem Einspritzblock und den Seiten der Halteblock-
109848/171 4
tasche, wenn das bekannte Verfahren zum Halten von zwei
Blöcken in Arbeitsstellung angewendet wird. Zum Lösen dieser Probleme werden die Einbaustücke 43, 43a nach der Erfindung
zum periodischen Abdichten der Stücke 43, 43a von
der Vorderseite der Form 1o, 11 her verwendet, wenn die Form auf die Arbeitstemperatur durch die Einstellschrauben
50, 5oa aufgeheizt wird, um Dehnungsspalte oder Fugen
zu bilden und dadurch den Einspritzblock in dichter und sicherer Arbeitslage mit dem Halteblock 13» 13a zu halten
und zu verhindern, daß sich die Dehnungsspalte im ersten Fall öffnen. Dieser Schritt bringt die keilförmigen Stücke
43, 43a tiefer in den festen Spalt 23-25, 23a-25a, aber der ursprüngliche Abstand 49, 49a zwischen dem Boden 18,
Ψ 18a der Tasche 14, 14a und dem Boden 45, 45a läßt eine
solche begrenzte Bewegung zu. Solches Dichten der Schrauben ^o, 5oa kann vom Bedienungsmann auch von der leicht
zugänglichen Vorderseite jeder Form 1o, 11 vorgenommen werden, wenn die Formhälften zeitweilig zum Auswerfen
eines Gußstücks am Ende des Gießvorgangs und während des Gießablaufs geteilt sind, doh. daß die Form aus der Gießmaschine
nicht herausgenommen und zerlegt zu werden braucht, um die erforderlichen Einstellungen vorzunehmen.
Mach dem Gießablauf und dem Abkühlen der Form auf Haumtemperatur
zum Austauschen der Einspritzblöcke 15, 15a (wodurch sich der beim Aufheizen gebildete Dehnungsspalt
k wieder zusammenzieht) werden die Stücke 43, 43a durch Abschrauben·
der Schrauben 5° vorübergehend gelöst» Dadurch wird verhindert, daß sich zwischen dem Halteblock 13, 13a
und dem Einspritzblock 15, 15a Druckkräfte aufbauen, wobei
der spröde Einspritzblock brechen kann« Mit diesem Verfahren kann somit leicht und einfach ein Dehnungsspalt
oder eine Fuge aufgenommen werden, die während des Aufheizens und dem Benutzen der Form entstanden ist, wodurch
der Einspritzblock in dichtem Verband und ausgerichtet mit dem Halteblock während des Gießablaufs gehalten wird,
ohne daß periodisch die Form demontiert und auseinandergenommen zu werden braucht, wodurch keine Jehnungsspalte
109848/171/4 ~17~
entstehen können, die in solche Spalten ausfließendes flüssiges Metall ausschließen. Auch kann mit diesem Verfahren
leicht und einfach der Dehnungsspalt wieder hergestellt oder geöffnet werden, wenn die Form abgekühlt
und die Blöcke 13? 13a und I5, 15a auf Raumtemperatur
zurückgebracht worden sind, wodurch ein Brechen des Einspritzblocks beim Abkühlen verhindert wird, das eintreten
kann, wenn unzulässige Drücke an den spröden Blöcken aus schwerschmelzendem Metall auftreten.
Beim Herstellen des Binspritzblocks 15» 15a z„B<» aus
schwerschmelzendem Metall und des Halteblocks z.B« aus Werkzeugstahl bestehen die Einbaustücke 43, 43a vorzugsweise
ebenfalls aus Werkzeugstahl und die Keile 27» 27a ■
aus schwerschmelzendem Metalle Wenn die Stücke 43, 43a
aus Stahl bestehen, können sie die Belastungen durch Dichten der Schrauben 50» 5°a aushalten. Wenn der Keil 27» 27a
aus demselben Material wie der Block 15» 15a besteht, kann kein Gleiten oder kein Spalt zwischen dem Keil und
dem entsprechenden Einspritzblock auftreten, weil das Ausdehnen und das Zusammenziehen mit gleichen Geschwindigkeiten
erfolgt. Auch wenn kleine Spalte zwischen dem Keil 27, 27a und der Halteblockschlusselbahn 28, 28a
entstehen, weil der Keil mit dem Halteblock 13» 13a verschraubt
ist, können solche Spalte die zentrierte Lage der Blöcke nicht schädlich beeinflussen. Bei dem sehr
wichtigen Vorgang des Ausrichtens der Blöcke ist es durch den Keil 27, 27a, de£ Nuten 28-29, 28a-29a und dar Schrauben
31, 31a das Befestigen der Keile an den Halteblöcken
13» 13a, das die ^inspritzblöcke I5, 15a in zentrierter
Lage zu den Halteblocktaschen 14, 14a haito Über dem
Dichten an einem der Stücke 43, 43a durch einen Bedienungsrnann
in bezug auf das andere stück kann der Block 15» 15a unabsichtlich um einige Hundertstel Millimeter
cxus der Zentrierung, ohne cien ^ufbau von Keil und Keil-
-16-
10 9 5 4 8/1214
nuten, die sich sonst ergeben könnte, gebracht werden=
Der Einspritzblock 15» 15a ergibt, wie die Figuren 1 bis
3 zeigen, nur einen einzigen Formhohlraum» Bei einer anderen
Ausführung des Einspritzblocks hat, wie Figur 4 zeigt, eine Hälfte 61 eines ersten Formhohlraums an seiner
Vorderseite .62 und eine Hälfte 63 eines zweiten Formhohlraums an seiner Rückseite 64» Siese Ausführung
kann in eine Halteblocktasche gebracht werden, wenn die Form geändert werden soll. Ein solcher Block ermöglicht
eine bessere Wirtschaftlichkeit, besonders wenn der Block aus einem teureren Material, wie schwerschmelzendem
Metall, besteht, bei dem zwei Gußstücke anstelle von einem gegossen werden können, ^s ist aus Figur 4 zu erkennen,
daß der .Juerschnittswinkel .· , der sich durch Jede Seite 62, 64 mit den schrägen Seiten 65 des Einspritzblocks
ergibt, ein stumpfer 7/inkel ist, wodurch eine solche Blockausbildung mit dem System des Dehnungsspalts nach der Erfindung sehr zweckmäßig isto
Eine andere Ausführung einer Anordnung mit dem Dehnungsspaltkompensationssystem
nach der Erfindung zeigen die Figuren 5 his 8. Die Ausführung einer Formhälfte 7 ο unterscheidet
sich grundsätzlich von der nach den Figuren 1 bis 3 darin, daß (a) der Einspritzblock 71 von der
Rückwand des Halteblocks 72 her anstelle von der Seite
des Halteblocks her wie bei der bevorzugten Ausführung eingeführt wird und (b) der Block 71 automatisch während
der Benutzung der Anordnung zum Kompensieren der Dehnungsspalte
eingestellt werden kann, die sich zwischen den Seiten der entsprechenden bezogenen Einspritz- und
Halteblöcke an ihrer Seite zu öffnen versuchen, wenn die Anordnung auf ihre Arbeitstemperatur aufgeheist wird,
wie auch zum Kompensieren für das Zusammenziehen der Spalte beim Abkühlen nach dem Gießen.
1 0 9 8 4 8 / 1 7 1 A
ßAD ORIGINAL
Iiach den Figuren 5 bis 7 enthält jede Formhälfte 7o dieser
Ausführung einen Halteblock 72, einen Einspritzblock 71 und eine Rückplatte 73» Der dargestellte Formhohlraum
69 ist von derselben Art einer Prüfstange wie bei der Ausführung nach den Figuren 1 bis 3°
Der Halteblock 72 ist mit einer besonders ausgebildeten Tasche 74- versehen, die vollständig durch den Halteblock
hindurchgeht» Die Tasche 74- ist so ausgebildet, daß sie
einen Sitz 7'5 oder Einschnitt in der Rückwand 76 des
Halteblocks 72 ergibt, der durch vertikale Seitenwände senkrecht zur Rückwand und eine Bodenwand praktisch parallel
zur Rückwand des Halteblocks bestimmt*. Die Tasche 74 ist ferner durch winkelige Nockenwände 79 bestimmt,
die von der Bodenwand 78 des Sitzes 7b zur Fläche 81 des
Halteblocks verlaufen. Die schrägen Wände 79 ergeben ein Loch, das mehr oder weniger die Form eines Pyramidenstumpfes
besitzt, bei dem die kleinere Fläche an der Seite 81 des Halteblocks und die größere Fläche an der
Bodenwand 78 des Sitzes 75 im Halteblock 72 liegt, d„h. der Rand des Loches an der Seite des Halteblocks ist wesentlich
kleiner als der Rand des Loches an der Bodenwand des Sitzes im Halteblock. Die Ausbildung, d.h. die schrägen
,Vände 79 ergeben keilförmige Oberflächen für den Teil der Tasche 74, der neben der Seite 81 des Halteblocks 72
liegt ο
Der Block 71 ist besonders zur Zusammenarbeit mit der
Tasche 74- im Halteblock ausgebildet, Er enthält eine Basis
84, die eine Breite A und eine Länge 3, die wesentlich kleiner als die Breite A' und die Länge B' des Sitzes
75 im Halteblock 72 sind, besitzt (Figur 8). Die Ausbildung ermöglicht den Aufbau fester Spalte 85 zwischen
den Seiten 86 und den Enden 87 der Basis in bezug auf
die Seitenwände 77 und den Boden 78 des Sitzes 75, wenn
der Block 71 arbeitsmäßig an den Halteblock 72 angreift
109848/171/+
- 2ο -
(Figuren 5 und 8). Ferner ist die Tiefe G der Blockbasis
84· wesentlich kleiner als die Tiefe C des Sitzes 75 im Halteblock 72«
Die Basis 84· besteht mit dem Pyramidenstumpf 91 aus einem
Ganzen, der eine Fläche 92 mit einem Außenrand 93 darstellt, der praktisch mit dem Rand 94- des durch die Wände
79 an der Seite 81 des Halteblocks 72 bei Raumtemperatur
bestimmten Lochs identisch ist. Der Pyramidenstumpf 91
besitzt denselben Querschnitt wie der des durch die schrägen Wände 79 bestimmten Lochs, aber die Tiefe D des
Stumpfes ist wesentlich größer als die Tiefe D1 des von
den Wänden 79 im Halteblock 72 bestimmten Lochsο Wenn somit
die Blöcke 71 und 72'zusammengefaßt sind, entsteht
ein fester Spalt 96 zwischen der Bodenwand 78 des Halteblocksitzes
75 und dem Absatz 97 der Einspritzblockbasis 84o Die Gesamttiefe (C + D) des Blocks 71 ist gleich
der Gesamttiefe (Cx + Df) der Tasche 74- des Halteblocks
72 ο
Der Einspritzblock 71 besteht aus Material mit einem von
dem des Halteblocks 72. verschiedenen Ausdehnungskoeffizienten
wie bei dem bevorzugten Beispiel, und vorzugsweise wird der Einspritzblock während der Herstellung so
ausgebildet, daß beim Zusammenbau bei Raumtemperatur die Seite 92 des Blocks 71 in der horizontalen Ebene praktisch
mit -der Seite 81 des Halteblocks ausgerichtet ist.
Der Einspritzblock 91 wird durch die Rückplatte 73 mit
dem Halteblock 72 in Arbeitseingriff gehalten, wobei die
Platte 73 durch Schrauben 1o2 (nur in Figur 3 zu sehen) am Halteblock befestigt ist« Die Rückplatte 73 arbeitet
mit dem Einspritzblock 71 zusammen und hält diesen in
festem oder klemmendem Eingriff mit den schrägen Wänden 79 der Halteblocktasche 74- bei Raumtemperatur. Die Rückplatte
besteht vorzugsweise aus demselben Material wie der Halteblock 72.
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Die Rückplatte 73 ist mit einem Keil 1o3 versehen, der mit einer Keilnut 1o4 im Block 71 zusammenarbeitet und
während der Benutzung der Form diesen in genauer Lage oder Ausrichtung haito Der Keil 1o3 enthält eine lange
Stange, die durch Schrauben 1o5 an der Eückplatte 73 befestigt ist, und der Keil besteht aus demselben Material
wie der Block 71·
Wegen des Phänomens des Dehnungsspalts, das in Verbindung
mit dem bevorzugten Beispiel erläutert worden ist, entstehen, wenn die in den Figuren 5 bis 8 gezeigte Form
bei Gebrauch aufgeheizt wird, Dehnungsspalte oder Fugen zwischen den Seitenwänden 1o6 des Blocks 71· Wenn solche
Dehnungsspalte oder Fugen an der Seite 81, 92 der Formhälfte
7o nicht offen sind, sind Befestigungseinrichtungen in der Form einer Reihe von Schrauben 1o8 mit je
einer starken Federscheibe 1o9 rund um den Rand der Tasche 74· an der Seite 81 des Halteblocks 72 angeordnet,
um sicherzustellen, daß diese Dehnungsspalte nicht entstehen.
Einer der Halteblöcke 72 ist mit einer Reihe Ausschnitte 11o von einer wesentlich größeren Tiefe als
die der Schraubenköpfe 111 versehene Die Ausschnitte sind zum Rand der Tasche 74- ausgerichtet, so daß ein
weiteres Loch 112 vollständig durch den Anschlagabschnitt 114·. des Halteblocks 72 und ausgerichtet mit einem Loch
113 durch den Basisabschnitt 84 des Blocks 71 und den
Anschlagabschnitt 114· überlappenden Basisabschnitts 84- .
gebohrt werden kann, wie aus dem Querschnitt in Figur 5 zu erkennen ist. Der Durchmesser der Löcher 112, 113
ist so groß, daß die Schrauben 1o8 nicht eingeschraubt werden können. Die Schrauben 1o8 werden durch die Locher
112, 113 im Block 71 und im Block 72 eingeführt und mit starken Federscheiben 1o9 versehen, die zwischen der
Mutter 116 und der Rückseite 76 des Blocks 71 liegen.
In der Basisspalte 73 sind zur Aufnahme der mit Muttern versehenen jünden der Schrauben 112 Sitze 117 vorgesehene
-22-
109848/1214
Die ledern 1o9 arbeiten mit den Schrauben 1o8 zusammen
und drücken ständig gegen die schrägen Seiten 1o6 des Blocks 71» damit diese mit den Wänden 79 der Halteblocktasche
74- während eines Gießablaufs in Eingriff gehalten
werden, auch wenn Dehnungsspalte oder Fugen aufzutreten versuchen« Dadurch wird das Entstehen vo£ Dehnungsspalten
an der Fläche 92, 81 der Formhälfte 7° '
verhindert, in der flüssiges Metall erstarren kann, und hält auch die Blöcke 71 und 72 in Arbeitseingriff, wenn
einmal die Temperatur der Formhälfte auf einen Punkt gestiegen ist, an dem die Basisspalte 73 nicht mehr
diesem Zweck diento
Der Halteblock 72a der anderen Formhälfte 7°a ist mit
Schraubenlöchern 11oa von einer weit geringeren Tiefe
als die Höhe der Schraubenköpfe 11a versehen und die Löcher 11oa sind zu den Schraubenlöehern 11 ο der Formhälfte
7o spiegelbildliche Wenn somit die beiden Formhälften
7o, 7oa in Arbeitseingriff stehen (Figur 5)>
um den Formhohlraum 69 zu ergeben, werden die Schraubenköpfe
111a in Ausschnitte 11o im Halteblock 7o aufgenommen,
so daß der Zwischenraum 121 zwischen den Schraubenköpfen 111, 111a praktisch dicht ist und so kein flüssiges Metall
die Bolzen in ihrer Lage festhalten kann.
-23-109848/12U
Claims (1)
- Wl - 24 5o9HAMILTON DIE CAST, ING., Hamilton/Ohio - USAPatentansprüche1. !Formhälfte zum Gießen mit einem Einspritzblock, der in einer Tasche in einem Halteblock gehalten wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Einspritzblock (15, 71) im Halteblock (16, 72) so eingeklemmt ist, daß eine keilförmige Einstellung Spalte bilden oder infolge unterschiedlicher thermischer Ausdehnungen oder Zusammenziehungen erfolgte Beeinträchtigungen der Blöcke verhindern kann.2o Formhälfte nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Anpaßeinrichtung (27, 1o3) zum Halten des Einspritzblocks (15, 71) in Ausrichtung mit dem Einspritzblock der anderen zugehörigen Formhälfte.3· Formhälfte nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Anpaßeinrichtung mit einem Keil (27, 1o3) und einer Keilnut (28, 29, 1o4) zusammenarbeitet.4-O Formhälfte nach Anspruch 3» dadurch gekennzeichnet, daß der Keil (27, 1o3) am Boden (18) der Tasche (14, 74) befestigt ist und aus demselben Material wie der Halteblock (16, 72) besteht und der Einspritzblock (15, 71) mit einer Keilnut versehen ist.5. Formhälfte nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Einspritzblock (15, 71) in der Tasche (14, 74) mit Keilen (27, 1o3) verklemmt ist, von denen Jeder zwischen einer Wand der Tasche (14, 74) und einer benachbarten Seite des Einspritzblocks (15, 71) wirkt und so einen dazwischenliegenden-24-109848/17USpalt füllt.6e Formhälfte nach. Anspruch 5» dadurch, gekennzeichnet, daß jeder Keil (27» 1o3) aus demselben Material wie der Halteblock (16, 72) hergestellt ist=7· Formhälfte nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge des Keils (27» 1o3) wesentlich kleiner als die Tiefe der Tasche (14, 74·) und frei vom Boden der Tasche ist und praktisch mit der Vorderseite des Einspritzblocks bei Umgebungstemperatur ausgerichtet ist.8o Formhälfte nach einem der Ansprüche 5 bis 7» dadurch gekennzeichnet, daß der Einspritzblock (71) geneigte Wände (79) besitzt, die klemmende Flächen ergeben, die mit einer komplementären Fläche an den entsprechenden Kanten zusammenarbeiten.9'β Formhälfte nach einem der Ansprüche 5 t>is 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Keile (27» 1o3) durch Schrauben (5o, 1o5) einstellbar gehalten werden.1oc Verfahren zum Kompensieren einer thermischen Differentialausdehnung in einer Formhälfte, die aus einem Halteblock und einem Einspritzblock besteht, dadurch gekennzeichnet, daß der Einspritzblock in einer Tasche (14, 74) im Dehnungsblock verklemmt wird und so das Verklemmen bei Temperaturschwankungen eingestellt wird, wenn Spalte aufgenommen oder eine übermäßige Verschiebung des Einspritzblocks (#1) und des Halteblocks (16, 72) verhindert wird.11. Verfahren nach Anspruch 1o, dadurch gekennzeichne daß der Einspritzblock (15, 71) durch Keile (£7, 1o=$ in der Tasche (14, 74·) verklemmt wird, deren LaJe'so stellt ist, daß sie das Verklemmen einstellDi/109848/171 AORIGINAL INSPECTED
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