Wälzlager für Pleuelstangen. Die Erfindung l:eruht auf der Beobachtung,
daß einwandfrei hergestellte und eingebaute Wälzlager, die sich bei anderen Betriebsverhältnissen
durchaus bewährt haben, nicht hefriedigen und bald Schaden leiden, wenn sie zwischen
Pleuelstangen und Kurbelzapfen von rasch laufenden Maschinen eingebaut werden. Hier
liegen ganz eigenartige Betriebsl:edingungen vor. Der Wälzkörperkranz kann hier
nicht eine stetige Drehungsbewegung, einen Umlauf mit im wesentlichen gleichbleibender
Winkelgeschwindigkeit ausführen, da die Pleuelstange während einer Kurl:elzapfenumdrehung
sich nicht parallel ];leibt, sondern eine Pendelschwingung von beträchtlicher Größe
ausführt. Diese Pendelschwingung wirkt auf den in raschem Umlauf kefindlichen Wälzkörperkranz
zurück, und zwar mittels der wenigen, jeweils belasteten Wälzkörper, und verzögert
und beschleunigt diese Wälzkörper und weiter die an ihnen mittels des Käfigs an-,gehängten
zur Zeit unbelasteten, aber ebenfalls umlaufende Massen darstellenden Wälzkörper
in der sehr kurzen Geit eines Kur;-elzapfenutnlaufes je einmal in ctem einen und
dann wieder in dein anderen -;ititie. Bei Lagern gewöhnlicher Art sind in den "Leiten
der Richtungsumkehr der ßeschleunigungs- bzw. Verzögerungskraft Gleitungen hei den
Wälzlagern gewöhnlicher Art unvermeidlich, die wiederum zu schädlicher Erwärmung,
Abnutzung usw. des Lagers beitragen. Die vorliegende Erfindung schlägt nun die Anwendw-..g
der kekannten Doppellager vor. Dabei braucht der schwimmende Ring nicht die Pendelschwingungen
der Pleuelstange mitzumachen, und der innere Wälzkörperkranz kann der Drehbewegung
des Kurbelzapfens möglichst frei folgen, während der äußere Wä lzkörperkranz sich
den Pen(leIschwingungen (leg Pleuelstange anpaßt.Rolling bearings for connecting rods. The invention 1: is based on the observation,
that perfectly manufactured and installed rolling bearings, which are different under other operating conditions
have proven to be unsatisfactory and will soon suffer damage if they are between
Connecting rods and crank pins can be installed in high-speed machines. here
there are very peculiar operating conditions. The rolling element ring can be found here
not a steady rotational movement, a revolution with essentially constant
Execute angular velocity, because the connecting rod during one crankshaft rotation
not parallel], but a pendulum oscillation of considerable magnitude
executes. This pendulum oscillation acts on the rolling element ring, which is in rapid rotation
back, by means of the few, each loaded rolling elements, and delayed
and accelerates these rolling elements and further those attached to them by means of the cage
Rolling bodies that are currently unloaded, but also rotating masses
in the very short duration of a cure; -Zapfenutnlaufes each once in ctem one and
then back to your other -; ititie. In the case of camps of the usual type, there are "conductors
the reversal of direction of the acceleration or deceleration force is called slides
Rolling bearings of the usual type are unavoidable, which in turn lead to harmful heating,
Wear etc. of the bearing contribute. The present invention now proposes the application
of the known double bearings. The floating ring does not need the pendulum oscillations
the connecting rod to join in, and the inner rolling element ring can rotate
follow the crank pin as freely as possible, while the outer rolling element ring
the pen (vibrations (adjust the connecting rod.
In (leg Zeichnung sind zwei Ausführungsheispiele des Erfindungsgegenstandes
dargestellt. -Abb. t ist ein schematischer Schnitt durch (las Pleuelkopflager senkrecht
zur Kurbelachse.In (leg drawing are two exemplary embodiments of the subject of the invention
shown. - Fig. t is a schematic section through (read connecting rod bearing perpendicular
to the crank axis.
A])11. 2 ist ein Schnitt hill,s (leg Achse. Abb. 3 zeigt einen ebensolchen
Schnitt einer zweiten Ausführungsform.A]) 11. 2 is a section hill, s (leg axis. Fig. 3 shows a similar one
Section of a second embodiment.
Mit ä ist die Pleuelstange, mit b (leg Pleuelstangenkopf und mit c
(leg Kurl.elzapfen 1(ezeichnet. Auf dein Kurl:elzapfen läuft der innere Rollenkranz
d. Der zu diesem Rollenkranz gehörige Außenring e läuft seinerseits als Innenring
in einem zweiten Rollenkranz f. dessen Außenring ä im Stangenkopf befestigt ist
und mit dem Stangenkopf über den Ring e hin- und herschwingt.With ä is the connecting rod, with b (leg connecting rod head and with c
(Put crank pin 1 (drawn. The inner roller cage runs on your crank pin
d. The outer ring e belonging to this roller and cage assembly runs in turn as an inner ring
in a second roller cage f. the outer ring of which is fixed in the rod head
and swings back and forth with the rod head over the ring e.
Die Wirkungsweise des neuen Lagers kann man sich am pesten in der
Weise veranschaulichen, daß man annimmt, der Rollenkranz d laufe auf dein Kurbelzapfen
c mit der halben Drehgeschwindigkeit desselben in gleicher Richtung mit ihm um,
wo' ei sich die -Rollen vollkommen abwälzen und der Ring 4 in bezog auf die Drehbewegung
des Zapfens c und des Rollenkranzes in Ruhe bleibt. Auf diesem Ring laufen sodann
die Rollen des zweiten Kranzes f auf nur kurze Strecken hin und her, so viel, als
die Pendelbewegung der Pleuelstange gegenül;er dem Kurl:elzapfen ausmacht. Sie sind
dabei einer Beschleunigung und Verzögerung und einem Kraftrichtungswechsel ausgesetzt,
dein sie al:er verhältnismäßig leicht folgen können, cla sie ja nicht, wie die Rollend,
eine sehr große ]Umlauf- und Drehgeschwindigkeit besitzen, so (Maß also ].-ei ihnen
im Vergleich außerordentlich ]:leine 'Massenkräfte zu überwinden sind. Unigekehrt
brauchen die rasch umlaufenden und sich rasch drehenden Rollen d, die eine große
kinetische Energie haben, durch die Pendelbewegungen des Stangenkopfes und des Rollenkranzes
f in ]:einer Weise gehindert zu werden. Den oben erwähnten Annahmen kommt das tatsächliche
Verhalten des Lagers sehr nahe. 1=s kommt. nur noch hinzu, daß der Ring (las Bestreben
hat, langsam der Unilaufbewerulig des Rollenkranzes d zu folgen. Infolgedessen wandern
auch die Rollen f in der gleichen Drehrichtung, jedoch nur mit der Hälfte (Mieser
an sich schon langsamen Drehgeschwindigkeit auf dein Ring c uni. Diese Bewegung
ist indessen so langsam, (Maß sie Massenwirkungen, die gegenüber denjenigen atn
Rollenkranz überhaupt nennenswert wären. nicht hervorzurufen vermag.The mode of operation of the new camp can be best seen in the
Illustrate this way that one assumes that the roller ring d runs on your crank pin
c with half its speed of rotation in the same direction with it,
where the rollers roll off completely and the ring 4 in relation to the rotary movement
of the pin c and the roller ring remains at rest. Then run on this ring
the rolls of the second ring f back and forth for only short distances, as much as
the pendulum motion of the connecting rod against the crank pin. they are
exposed to acceleration and deceleration and a change in the direction of force,
your she al: he can follow relatively easily, cla she not, like the rolling,
have a very high] speed of rotation and rotation, so (measure) .- ei them
extraordinary in comparison]: no mass forces have to be overcome. Unrepentant
need the rapidly rotating and rapidly rotating rollers d that a large one
have kinetic energy due to the pendulum movements of the rod head and the roller cage
f in]: a way of being hindered. The real assumptions come from the above
Behavior of the camp very close. 1 = s coming. just add that the ring (read aspiration
has to slowly follow the unilateral run of the roller ring d. As a result, wander
also the rollers f in the same direction of rotation, but only with half (Mieser
already slow turning speed on your ring c uni. This movement
is meanwhile so slow, (measure it mass effects that act on those
Roller wreath would be worth mentioning at all. cannot evoke.