DE4041970A1 - Fahrgestell, insbesondere fuer einen zweiwege-bagger - Google Patents
Fahrgestell, insbesondere fuer einen zweiwege-baggerInfo
- Publication number
- DE4041970A1 DE4041970A1 DE4041970A DE4041970A DE4041970A1 DE 4041970 A1 DE4041970 A1 DE 4041970A1 DE 4041970 A DE4041970 A DE 4041970A DE 4041970 A DE4041970 A DE 4041970A DE 4041970 A1 DE4041970 A1 DE 4041970A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- pressure
- hydraulic cylinders
- hydraulic
- vehicle
- chassis according
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Granted
Links
- 239000000725 suspension Substances 0.000 title abstract description 4
- 239000010720 hydraulic oil Substances 0.000 claims description 21
- 239000003921 oil Substances 0.000 claims description 19
- 230000001939 inductive effect Effects 0.000 claims description 8
- 230000005484 gravity Effects 0.000 abstract description 4
- 230000000994 depressogenic effect Effects 0.000 abstract 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 12
- 230000001360 synchronised effect Effects 0.000 description 3
- 238000005096 rolling process Methods 0.000 description 2
- 230000003213 activating effect Effects 0.000 description 1
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 description 1
- 230000001276 controlling effect Effects 0.000 description 1
- 238000010586 diagram Methods 0.000 description 1
- 230000002349 favourable effect Effects 0.000 description 1
- 239000012530 fluid Substances 0.000 description 1
- 238000012423 maintenance Methods 0.000 description 1
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 description 1
- 230000003068 static effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60F—VEHICLES FOR USE BOTH ON RAIL AND ON ROAD; AMPHIBIOUS OR LIKE VEHICLES; CONVERTIBLE VEHICLES
- B60F1/00—Vehicles for use both on rail and on road; Conversions therefor
- B60F1/005—Vehicles for use both on rail and on road; Conversions therefor with guiding elements keeping the road wheels on the rails
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60G—VEHICLE SUSPENSION ARRANGEMENTS
- B60G2202/00—Indexing codes relating to the type of spring, damper or actuator
- B60G2202/40—Type of actuator
- B60G2202/41—Fluid actuator
- B60G2202/413—Hydraulic actuator
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60G—VEHICLE SUSPENSION ARRANGEMENTS
- B60G2300/00—Indexing codes relating to the type of vehicle
- B60G2300/40—Variable track or wheelbase vehicles
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Transportation (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Vehicle Body Suspensions (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft ein Fahrgestell für ein sowohl auf
Straßen wie auch auf Schienen verfahrbares Fahrzeug mit
einem gegenüber dem Fahrgestellt drehbaren Ausleger, wie
bspw. einen Zweiwege-Bagger, mit den weiteren Merkmalen des
Oberbegriffs des Anspruches 1.
Zahlreiche beim Bau und bei der Instandhaltung von Gleisen,
sei es auf Eisenbahntrassen, sei es im U-Bahn- oder Straßenbahnbereich,
verwendete Baufahrzeuge, sind dazu ausgelegt,
auf herkömmlichen Straßen oder im Gelände auf gummibereiften
Rädern zu rollen und alternativ dazu wie ein Schienenfahrzeug
mit Spurführungsrädern von den Schienen eines Gleises
geführt zu werden.
Ein gattungsgemäßes Fahrgestell für ein solches sog. Zweiwege-
Fahrzeug weist üblicherweise einen Rahmen auf, an dem
zwei je ein gummibereiftes Radpaar tragende Achsen angebracht
sind. Häufig bestehen dabei die Radpaare aus Gründen
der Traktionsverbesserung aus zwei Doppelrädern. Von den
konventionell aufgebauten Achsen ist zumindest eine lenkbar,
und zumindest eine ist antreib- bzw. bremsbar.
Parallel zu den beiden die gummibereiften Radpaare tragenden
Achsen sind bei einem gattungsgemäßen Fahrwerk zwei weitere
Achsen angeordnet, die an ihren Enden jeweils ein Spurführungsrad,
d. h. ein zum Verfahren auf einer Schiene geeignetes
Rad mit einem für die Schienenführung notwendigen Spurkranz
aufweisen. Die zuletzt genannten beiden Achsen sind
über jeweils zumindest zwei Hydraulikzylinder, die jeweils
an einem Achsende angeordnet sind, mit dem Rahmen verbunden
und gegen diesen abgestützt.
Der Begriff Spurführungsrad wird im folgenden auch als "SFR"
abgekürzt.
Mit dem Fahrgestell um eine Hochachse drehbar verbunden ist
üblicherweise ein Aufbau bzw. Oberwagen, der einen Ausleger
aufweist. Am Ende des Auslegers ist bspw. eine Baggerschaufel,
eine Arbeitsbühne o. ä. angebracht. Bei manchen Ausführungen
ist der Oberwagen starr mit dem Rahmen des Fahrgestells
verbunden, wobei dann der Ausleger selbst um eine
Hochachse drehbar ist.
Solange ein solches Baufahrzeug, wie bspw. ein Zweiwege-
Bagger auf der Straße oder im Baugelände benutzt wird, sind
die Hydraulikzylinder eingezogen, so daß die SFR-Achsen und
die an ihrem Ende gelagerten Spurführungsräder vom befahrenen
Boden abgehoben sind. Das Fahrzeug entspricht dann von
der Handhabung her einem Baufahrzeug mit einem konventionellen
Fahrgestellt.
Soll das Fahrzeug wie ein Schienenfahrzeug auf einem Gleis
geführt werden, so werden die SFR-Achsen abgesenkt, nachdem
das Fahrzeug mit den gummibereiften Rädern auf die Schienen
gefahren und entsprechend ausgerichtet worden ist. Um den
Konstruktionsaufwand zu verringern, sind die Spurführungsräder
nicht angetrieben bzw. bremsbar, sondern dienen lediglich
der Führung des Fahrzeugs. Die Übertragung von Antriebs-
bzw. Bremskräften fällt weiterhin den gummibereiften
Rädern zu, weswegen auch diese mit einem gewissen Mindestanpreßdruck
auf die Schienen gedrückt werden müssen.
Während beim normalen Straßenbetrieb das Gesamtgewicht des
Fahrzeugs auf den vier gummibereiften Rädern ruht, ergeben
sich beim schienengeführten Betrieb insgesamt acht Auflagerkräfte,
wobei der weitaus größere Teil des Gesamtgewichts
über die Spurführungsräder auf das Gleis übertragen wird.
Den Spurführungsrädern fällt dabei die Aufgabe zu, das Fahrzeug
bei Schienenfahrt sicher auf den Schienen zu führen,
was bedeutet, daß die gummibereiften Räder bzw. zumindest
die Antriebs- bzw. Bremskräfte übertragenden gummibereiften
Räder nicht zu sehr entlastet werden, da sie ansonsten den
Reibschluß zur Schiene verlieren würden und keine Kräfte
parallel zur Schiene mehr übertragen könnten. Diese Forderung
läßt sich verhältnismäßig einfach erfüllen, solange es
sich nur um statische Zustände handelt und die Schwerpunktslage
des Aufbaus über dem Fahrgestellt unveränderlich ist. Da
in den Schwerpunkt des Aufbaus aber insbesondere die Lage
und Belastung des drehbaren Auslegers eingeht bzw. der gesamte
Aufbau unter Umständen gegenüber dem Fahrgestellt drehbar
ist, ändern sich die Radlasten mit der Drehung des Aufbaus
bzw. des drehbaren Auslegers beträchtlich. Diese Probleme
werden offensichtlich beim Auftreten dynamischer Kräfte
noch weiter verstärkt.
In der Folge kommt es durch die durch den drehbaren Ausleger
verursachten Schwerpunktsverlagerungen zu Wank- bzw. Nickbewegungen
des Rahmens des Fahrgestells und des mit diesem
verbundenen Aufbaus des Baufahrzeugs. Solche Bewegungen des
Rahmens und des Aufbaus des Baufahrzeugs um die Längs- bzw.
Querachse führen zu einer weiteren Schwerpunktsverlagerung
und damit unter Umständen zu einer unzulässigen Entlastung
der gummibereiften, Brems- und Antriebskräfte übertragenden
Räder. Darüber hinaus haben die Wank- und Nickbewegungen des
Aufbaus einen ungünstigen Einfluß auf die gesamte Fahrstabilität
des Fahrzeugs und erschweren dem Fahrzeugführer die
präzise Bedienung des Auslegers, bspw. bei einem Zweiwege-
Bagger.
Weiterhin stellt sich beim Schienenbetrieb häufig das Problem,
daß die induktive Sicherungseinheiten (Indusi) wegen der
auf der Schiene aufliegenden gummibereiften Räder nicht
überfahren werden können.
In der Folge liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein
gattungsgemäßes Fahrgestell so zu verbessern, daß die aufgezeigten
negativen Einflüsse einer Schwerpunktsverlagerung
des Auslegers auf die Stabilität des gesamten Fahrzeugs im
Gleisbetrieb vermieden oder zumindest abgeschwächt werden,
und daß induktive Sicherungseinheiten problemlos überfahren
werden können.
Die Lösung der Aufgabe ist bei einem gattungsgemäßen Fahrgestell
gekennzeichnet durch eine Druckregelungsschaltung, die
bei abgesenkten Achsen bei zumindest zwei, in Abhängigkeit
von der Lage des Auslegers bestimmten Hydraulikzylindern den
in diesen herrschenden Druck regelt.
Eine solche Druckregelungsschaltung wird vorzugsweise dann
verwendet, wenn das Fahrzeug - evtl. mit einer aufgenommenen
Last - auf der Schiene verfahren wird, d. h. im sog. "Schienen-
Fahrbetrieb" betrieben wird. Steht das Fahrzeug dagegen
an einer Stelle der Schiene fest und wird von dieser Stelle
aus im Umkreis des Auslegerschwenkbereichs gearbeitet, d. h.
wird das Fahrzeug im sog. "Schienen-Arbeitsbetrieb" betrieben,
so kann die Lösung der Aufgabe alternativ durch eine
Steuerschaltung gekennzeichnet sein, die bei abgesenkten
SFR-Achsen bei zumindest zwei, in Abhängigkeit von der Lage
des Auslegers bestimmten Hydraulikzylindern die Hydraulik-Zu-
und/oder Ableitung verschließt.
In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wird eine
Wahlvorrichtung verwendet, durch die dem Führer des Fahrzeugs
eine Betriebszustandswahl ermöglicht wird, so daß er
entweder den "Schienen-Fahrbetrieb" mit den erstgenannten
Lösungsmerkmalen oder aber einen Schienen-Arbeitsbetrieb mit
den zweitgenannten Lösungsmerkmalen wählen kann.
Erfindungsgemäß wird jeweils bei zwei bestimmten Hydraulikzylindern
der Druck durch eine Steuerschaltung konstant
gehalten bzw. bei den zwei bestimmten Zylindern die Hydraulik-
Öl-Zu- und/oder -Ableitung verschlossen, um einen Zu- bzw.
Abfluß von Hydrauliköl aus dem jeweiligen Hydraulikzylinder
zu verhindern. Die beiden Zylinder, die entsprechend angesteuert
werden, werden in Abhängigkeit von der Lage des
drehbaren Auslegers bestimmt. Zu diesem Zweck weist das
Fahrzeug erfindungsgemäß einen Drehsensor auf, der die Stellung
des Auslegers nach einem beliebigen physikalischen
Prinzip ermittelt.
Der Vollkreis, um den sich der Ausleger um seine Hochachse
drehen kann, ist dabei in vier Kreissektoren unterteilt, die
sich symmetrisch zur Längsachse des Fahrzeugs erstrecken
können.
Nach vorne erstreckt sich ein Kreissektor mit einem Zentriwinkel
von bspw. 30°, der den Bereich festlegt, innerhalb
dessen der Ausleger sich "vorne" befindet, d. h. im wesentlichen
über die Vorderachse hinausragt. In diesem Fall werden
die beiden vorderen Hydraulikzylinder, d. h. die mit den
vorderen Spurführungsrädern bzw. die vorderen SFR-Achse verbundenen
Hydraulikzylinder entsprechend angesteuert.
Entsprechend schließen sich Kreissektoren rechts und links
an, bspw. mit einem Zentriwinkel von 145°, die die Bereiche
"Ausleger rechts" bzw. "Ausleger links" charakterisieren.
Entsprechend werden, wenn sich der Ausleger in diesem Kreissektor
befindet, die beiden auf der rechten Fahrzeugseite
angeordneten Hydraulikzylinder, bzw. sinngemäß die linken
Hydraulikzylinder angesteuert. Entsprechendes gilt selbstverständlich,
wenn sich der Ausleger "hinten" befindet, d. h.
die hintere Achse überragt. In diesem Fall werden die beiden
hinteren Hydraulikzylinder angesteuert. Der Zentriwinkel des
hinteren Bereichs kann bspw. 30° betragen.
Indem jeweils die beiden der Last am nächsten liegenden
Hydraulikzylinder angesteuert werden, wird das Fahrgestell
versteift, so daß Wank- und Nickbewegungen unterbunden oder
aber zumindest abgemildert werden. Dabei wird im Schienenfahrbetrieb
lediglich ein bestimmter Hydrauliköldruck in
diesen Zylindern konstant gehalten, so daß noch gewisse
Bewegungen des Hydraulikzylinders zugelassen werden und
damit ein gewisser Federungskomfort verbleibt. Im Schienen-
Arbeitsbetrieb hingegen werden die dem Ausleger zugewandten
Hydraulikzylinder der Spurführungsräder vollständig verriegelt,
indem die Hydrauliköl-Zu- und/oder -Ableitung verschlossen
wird. Da das in den Hydraulikzylindern eingeschlossene
Hydrauliköl nahezu inkompressibel ist, wird auf
diese Weise eine nahezu starre Verbindung zwischen den jeweiligen
Spurführungsrädern und den Rahmen des Fahrgstells
geschaffen, wodurch eine relative Wank- oder aber Nickbewegung
nahezu vollständig unterbunden wird.
Bei der erstgenannten Alternative, d. h. bei einer Regelung
des in den Hydraulikzylindern herrschenden Drucks kann in
einer besonders bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung
insbesondere vorgesehen sein, auch die der Lastseite abgewandten
Hydraulikzylinder zu regeln, wobei der der Regelung
hier vorgegebene Sollwert vorzugsweise niedriger ist als der
der beiden auf der Lastseite befindlichen Hydraulikzylinder.
Die Erfindung eröffnet darüber hinaus die Möglichkeit, die
beiden geschilderten Varianten, d. h. Druckregelung bestimmter
Hydraulikzylinder einerseits und Absperren der Hydrauliköl-
Zu- bzw. -Ableitungen andererseits in anderer Art und
Weise miteinander zu kombinieren, so daß Fahr- bzw. Arbeitsverhalten
eines mit dem erfindungsgemäßen Fahrgestell ausgestatteten
Fahrzeugs, bspw. eines Zweiwege-Baggers, weiter
optimiert werden kann. So kann bspw. vorgesehen sein, daß im
Schienenfahrbetrieb sämtliche Spurführungsräder nur dann
über Hydraulikzylinder mit einem geregelten Anpreßdruck
versehen werden, wenn sich der Ausleger entweder über der
Vorderachse oder aber über der Hinterachse befindet, daß
jedoch die lastzugewandten Spurführungsräder bzw. die diesen
zugeordneten Hydraulikzylinder abgesperrt werden, d. h., daß
die den entsprechenden Hydraulikzylindern zugeordneten Zu-
bzw. Ableitungen geschlossen werden, wenn sich der Ausleger
auf der rechten oder linken Seite befindet.
Weiterhin ist es möglich, die sämtlichen Hydraulikzylindern
zugeordneten Zu- bzw. Ableitungen zu schließen, so daß die
Möglichkeit eröffnet wird, höhere Lasten zu heben als im
Normalbetrieb.
Darüber hinaus wird mit der Erfindung die Möglichkeit eröffnet,
induktive Sicherungseinheiten problemlos zu überfahren,
indem die vorderen bzw. hinteren Hydraulikzylinder
jeweils paarweise angesteuert werden, so daß die nächstliegenden
gummibereiften Räder von der Schiene abgehoben werden.
In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung besteht
eine kombinierte Druckregelungs- und Steuerungsschaltung für
den Hydraulikzylinder aus hydraulischen Komponenten, die
elektrisch angesteuert werden und mit einem elektrischen
Regelungs- bzw. Steuergerät verbunden sind. Letzteres kann
dabei einen Mikroprozessor aufweisen, in dessen Speicher
sämtliche relevanten Daten, wie bspw. Anpreßdrücke etc.
abgelegt sind.
Die Erfindung wird im folgenden an einem in der Zeichnung
dargestellten Ausführungsbeispiel näher erläutert. In der
Zeichnung zeigen:
Fig. 1 ein gattungsgemäßes Fahrwerk in schematisierter
Darstellung in der Seitenansicht;
Fig. 2 eine schematisierte Darstellung des
Schwenkbereichs des Auslegers, und
Fig. 3 einen Hydraulikschaltplan eines erfindungsgemäß
ausgestatteten Fahrgestells.
Wie in Fig. 1 dargestellt, besteht ein gattungsgemäßes Fahrwerk
zunächst aus einem Rahmen 1, an dem eine vordere Achse
2 und eine hintere Achse 3 aufgehängt sind. An den Enden der
genannten Achsen sind gummibereifte Räder 4 und 5 angebracht.
Mit dem Rahmen 1 um eine Hochachse 6 drehbar verbunden
ist ein hier nicht dargestellter Aufbau bzw. ein Ausleger.
Zur Führung des Fahrgestells am Gleis weist das Fahrgestell
zwei SFR-Achsen 7 und 8 auf, an deren Enden jeweils
ein Spurführungsrad 9 angeordnet ist. Die SFR-Achsen 7 und
8 sind über je eine Schwinge 11 und 12 drehbar mit dem Rahmen
1 verbunden. Die Schwingen sind zweiarmig ausgebildet
und greifen an den Enden der Achsen 7 bzw. 8 an. An je einem
Arm der vorderen Schwinge 11 ist ein Hydraulikarm 14 vl und
14 vr befestigt, die in der Darstellung der Fig. 1 in der
Zeichenebene hintereinanderliegen. Entsprechend ist an jedem
Arm der hinteren Schwinge 12 und damit an den Achsenden der
Achse 8 ein Hydraulikzylinder 14 hl bzw. 14 hr befestigt. Mittels
der Hydraulikzylinder lassen sich die Schwingen um ihre
am Rahmen befestigte Drehachse drehen und so die Spurführungsräder
9 aus dem Gleis heben bzw. auf das Gleis
absenken.
Fig. 2 zeigt eine schematische eine Draufsicht auf das Fahrgestell
gemäß Fig. 1, wobei der Vollkreis, der von dem sich
um die Hochachse 6 drehenden Ausleger bzw. Aufbau bestrichen
werden kann, in vier Sektoren V, L, H und R unterteilt ist.
Der vordere schraffierte Sektor V weist dabei einen Zentriwinkel
von etwa 30° auf, der hintere Sektor H etwa 40°.
Entsprechend weisen die Kreissektoren auf der rechten bzw.
linken Fahrzeugseite einen Zentriwinkel von 145° auf.
Fig. 3 zeigt schematisch dargestellt die vordere absenkbare
SFR-Achse 7 mit den ihr zugeordneten Hydraulikzylindern
14 vl und 14 vr, sowie die hintere, absenkbare SFR-Achse 8 mit
den ihr zugeordneten Hydraulikzylindern 14 hl und 14 hr. Die
Hydraulikzylinder arbeiten zweiseitig und weisen jeweils
eine Ringkammer 16 und eine Bodenkammer 17 auf.
Im folgenden wird die Ansteuerung der Zylinder erläutert.
Das Fahrzeug verfügt in seinem Aufbau über eine Druckquelle,
von der aus zwei Druckölleitungen 19 und 20 durch eine Drehverbindung
21 zum Fahrgestellt geführt werden. Die Druckölleitung
19 führt über mehrere im folgenden noch erläuterte
Ventile zu den Bodenkammern 17 der Hydraulikzylinder 14.
Fließt das unter Druck stehende Öl aus der Druckleitung 19
zu den Bodenkammern 17 der Hydraulikzylinder 14, so werden
die Achsen 7 und 8 abgesenkt. Fließt umgekehrt unter Druck
stehendes Öl durch die Leitung 20 in die Ringkammern 16 der
Hydraulikzylinder 14, so werden die Kolben der Hydraulikzylinder
in der entgegengesetzten Richtung verfahren und dementsprechend
die SFR-Achsen 7 und 8 angehoben. Durch die
Drehverbindung 21 führt zusätzlich eine Vorsteuerleitung
22, deren Sinn und Zweck im folgenden noch erläutert werden
wird.
Die Druckölleitung 19 verzweigt sich in einen vorderen Leitungsast
19 v und einen hinteren Leitungsast 19 h. Im vorderen
bzw. hinteren Leitungsast liegt je ein Ventil 25 v bzw. 25 h.
Die vordere Druckölleitung 19 v verzweigt sich in einem Synchronlaufventil
26 v zu den Hydraulikzylindern 14 vl und 14 vr.
Entsprechend verzweigt sich die hintere Druckölleitung 19 h
nach dem Ventil 25 h in einem Synchronlaufventil 26 h zu den
Hydraulikzylindern 14 hl und 14 hr. In den zu den Hydraulikzylindern
führenden Teilleitungen der vorderen Ölleitung 19 v
und der hinteren Druckölleitung 19 h sind jeweils vorgesteuerte
Rückschlagventile 28 vl, 28 vr 28 hl und 28 hr angeordnet.
Die Vorsteuerleitungen 29 sind über je ein Vorsteuerabschaltventil
30 mit der Vorsteuerleitung 22 verbunden.
In den Druckölleitungen 19 v und 19 h angeordnet sind weiterhin
jeweils zwei Druckschalter 32 v und 33 v bzw. 32 h und 33 h.
Dabei reagieren die Schalter 32 und 33 jeweils auf einen
unterschiedlichen Öldruck, beim vorliegenden Ausführungsbeispiel
reagieren die Schalter 32 auf einen Öldruck von 70
bar, während die Schalter 33 auf einen Öldruck von 50 bar
schalten.
An die Druckölleitung 19 v und 19 h sind jeweils angeschlossen
weiterhin je ein der Druckabsenkung dienender Leitungsast,
der jeweils aus einem auf 50 bar ausgelegten Druckbegrenzungsventil
36, einem Dreiwegeventil 37 und einem auf 20 bar
ausgelegten Druckbegrenzungsventil 38 besteht.
In den zu den Ringkammern 16 der Hydraulikzylinder führenden
Ästen der Druckölleitung 20 sind jeweils Tankschaltventile
40 vl, 40 vr, 40 hl und 40 hr angeordnet.
Die Stellung des Auslegers wird durch ein Drehsensor 41
erfaßt. In Abhängigkeit von dem Sektor gemäß Fig. 2, in dem
sich der Ausleger befindet, und der durch ein Signal des
Drehsensors 41 dargestellt wird und in Abhängigkeit von der
vom Fahrer gewählten Betriebsweise - Schienen-Fahrbetrieb
oder Schienen-Arbeitsbetrieb - werden die dargestellten
hydraulischen Ventile elektrisch angesteuert.
Zunächst erläutert wird die Betriebsweise "Schienen-Fahrbetrieb".
Befindet sich der Ausleger in Sektor V, so werden
die Hydraulikzylinder 14 vl und 14 vr auf einen Druck von 70 bar
und die hinteren Hydraulikzylinder 14 hl und 14 hr auf
einen Druck von 50 bar geregelt. Hierzu sind zunächst die
vorgesteuerten Rückschlagventile 28 auf Durchlaß geschaltet.
Hierzu schalten die Vorsteuerabschaltventile 30 die Vorsteuerleitung
22 auf Durchgang. An der vorderen Achse wird
der 50-bar-Druckschalter 33 v totgeschaltet.
Fällt der Druck unter 70 bar, so schaltet der Druckschalter
32 v durch, was über das nicht dargestellte elektrische
Steuergerät bewirkt, daß das Ventil 25 v durchschaltet, so
daß der Druck in den Bodenkammern 17 der vorderen Hydraulikzylinder
erhöht wird.
Entsprechend wird der Druck in den Bodenkammern 17 der hinteren
Hydraulikzylinder auf einem Druck von 50 bar gehalten.
Der Druckschalter 32 h, der bei 70 bar schaltet, ist totgeschaltet,
so daß ein Unterschreiten des Druckes von 50 bar
vom Druckschalter 33 h gemeldet wird. Das Ventil 25 h schaltet
darauf hin durch, so daß der Druck wieder erhöht wird.
Das Druckbegrenzungsventil 36 h ist durch das Dreiwegeventil
37 h unmittelbar auf den Hydrauliköltank 42 des Fahrzeugs
geschaltet, so daß bereits ein Überschreiten eines Drucks
von 50 bar zu einem Ablassen von Hydraulikflüssigkeit in die
Hydraulikötank-Leitung 42 führt.
Man erkennt, daß die Anordnung der Hydraulikventile vorne
und hinten symmetrisch ist. Meldet daher der Drehsensor 41,
daß sich der Ausleger gemäß Fig. 2 im hinteren Sektor befindet,
so werden die Verhältnisse lediglich umgekehrt. Der
Druck in den Bodenkammern 17 der hinteren Hydraulikzylinder
wird nunmehr auf 70 bar gehalten, indem der Druckschalter
33 h totgeschaltet und der Druckschalter 32 h aktiviert wird.
Das Dreiwegeventil 37 h schaltet die beiden Druckbegrenzungsventile
36 h und 38 h in Serie, so daß erst bei einem Erreichen
eines Druckes von 70 bar Hydrauliköl in den Hydrauliköltank
42 abgelassen wird. Analog werden bei der Vorderachse
der Druckschalter 32 v totgeschaltet und der Druckschalter
33 v aktiviert, während das Dreiwegeventil 37 v das Druckbegrenzungsventil
36 v unmittelbar auf den Hydrauliköltank
schaltet.
Wird der Ausleger in die Sektoren L bzw. R gemäß Fig. 2
geschwenkt, so liegen ungünstigere Hebelverhältnisse vor,
als wenn sich der Ausleger in den Bereichen V bzw. H befindet.
Die auf der Lastseite liegenden Hydraulikzylinder werden
daher nicht so angesteuert, daß der in ihren Bodenkammern
17 herrschende Druck konstant bleibt, sondern sie werden
blockiert, indem die entsprechenden Rückschlagventile 28
von den Vorsteuerleitungen 29 getrennt werden. Wird bspw.
der Ausleger nach rechts verschwenkt, so sind die Hydraulikzylinder
14 vr und 14 hr zu blockieren. Hierzu schalten die
Vorsteuerabschaltventile 30 vr und 30 hr ab, so daß die Vorsteuerleitung
22 nur auf die Rückschlagventile 28 vl und 28 hl
wirkt. Da die Bodenkammern 17 der Hydraulikzylinder 14 vr und
14 hr mit inkompressiblen Hydrauliköl gefüllt sind, ist die
rechte Seite des Fahrgestells auf diese Art und Weise versteift.
Die auf der lastabgewandten Seite liegenden Hydraulikzylinder
14 vl und 14 hl werden so angesteuert, daß die
lastabgewandten Spurführungsräder nahezu ohne Druck auf den
Schienen gehalten werden.
Hierzu sind die Druckschalter 32 v und 32 h totgeschaltet, so
daß lediglich die Druckschalter 33 v und 33 h aktiv sind. Die
Dreiwegeventile 37 v und 37 h schalten die Druckbegrenzerventile
36 v und 36 h unmittelbar auf die Hydrauliköltank-Leitung
42. Entsprechend werden die Ventile 40 vl und 40 hl so geschaltet,
daß Hydrauliköl aus den Ringkammern 16 der Hydraulikzylinder
14 vl und 14 hl ungehindert in die Hydrauliköltank-
Leitung 42 abfließen kann.
Sollen bei stehendem Fahrzeug größere Lasten angehoben und
verschwenkt werden, so wird die Betriebsweise "Schienen-
Arbeitsbetrieb" vorgewählt. Je nach Stellung des Auslegers
werden nun die beiden lastseitigen Hydraulikzylinder verriegelt,
d. h. die Druckölzuleitungen durch die Rückschlagventile
28 versperrt, und die beiden gegenüberliegenden
Hydraulikzylinder so angesteuert, daß der Druck in den Bodenkammern
17 auf 50 bar konstant gehalten wird. Befindet sich
bspw. der Ausleger in Stellung V gemäß Fig. 2, so werden die
vorderen Rückschlagventile 28 vl und 28 vr durch die
Vorsteuerabschaltventile 30 vl und 30 vr verriegelt. Die Ventile
30 hl und 30 hr schalten hingegen durch, so daß die hinteren
Rückschlagventile 38 hl und 38 hr offenstehen. Der hintere
Druckschalter 32 h wird totgeschaltet, während der Druckschalter
33 h abgewählt wird, so daß die 50-bar-Grenze angezeigt
wird. Die hinteren Tankschaltventile 40 hl und 40 hr
werden auf den Hydrauliköltank 42 geschaltet. Das Dreiwegeventil
37 h wird so geschaltet, daß das Druckbegrenzungsventil
36 h unmittelbar auf den Hydrauliköltank 42 führt.
Beim weiteren Verschwenken des Auslegers bspw. in den rechten
Sektor hinein, wird der Hydraulikzylinder 14 hr verriegelt,
während die Hydraulikzylinder 14 vl und 14 hl, d. h. die
den lastabgewandten Spurführungsrädern zugeordneten Hydraulikzylinder
so angesteuert werden, daß die lastabgewandten
Spurführungsräder ohne Druck auf den Schienen gehalten
werden.
Zusätzlich besteht die Möglichkeit, zur Hubkrafterhöhung
alle vier Hydraulikzylinder 14 vl, 14 vr, 14 hl und 14 hr abzusperren.
Bei dieser Schaltungsmöglichkeit bei stehendem
Fahrzeug wird das gesamte Fahrgestellt so versteift, daß
besonders schwere Lasten gehoben werden können.
Zum Überfahren einer induktiven Sicherungseinheit können
entweder die vorderen Hydraulikzylinder 14 vl und 14 vr oder
aber die hinteren Hydraulikzylinder 14 hr und 14 hl jeweils
paarweise ausgefahren werden. Fährt das Fahrzeug bspw. vorwärts,
so werden zunächst die Hydraulikzylinder 14 vl und
14 vr gemeinsam ausgefahren, so daß die in Fig. 1 dargestellte
vordere Achse 2 und die an ihr aufgehängten gummibereiften
Räder von der Schiene abgehoben werden, während die
hinteren gummibereiften Räder 5 der hinteren Achse 3 weiterhin
Bremskräfte übertragen können. Nachdem die induktive
Sicherungseinheit überrollt worden ist, werden die vorderen
Hydraulikzylinder 14 vr und 14 vl wieder abgesenkt, so daß die
gummibereiften Räder 4 wieder auf der Schiene aufsitzen,
während die hinteren gummibereiften Räder 5 durch entsprechendes
Ansteuern der hinteren Hydraulikzylinder 14 hl und
14 hr von der Schiene abgehoben werden, bis die induktive
Sicherungseinheit vollständig überfahren worden ist. Nach
Überfahren der induktiven Zugsicherung wird die Steuerung
wiederum auf eine der oben geschilderten Betriebsweisen
zurückgesetzt.
Es ist einleuchtend, daß die bei den oben geschilderten
Betriebsweisen zu betätigenden Ventile elektrisch angesteuert
werden können, wobei sämtliche notwendigen Schaltvorgänge
von einer speicherprogrammierbaren Steuerung ausgeführt
werden können, deren Programmierung im Können des
Durchschnittsfachmanns liegt.
Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung eines Fahrgestells
wird die Fahrstabilität eines Zweiwege-Fahrzeuges sowohl im
Fahr- wie im Arbeitsbetrieb wesentlich erhöht.
Bezugszeichenliste
1 Rahmen
2 vordere Achse
3 hintere Achse
4 vordere gummibereifte Räder
5 hintere gummibereifte Räder
7 vordere SFR-Achse
8 hintere SFR-Achse
9 Spurführungsrad
11 vordere Schwinge
12 hintere Schwinge
14 vl, 14 vr vordere Hydraulikzylinder
14 hl, 14 hr hintere Hydraulikzylinder
16 Ringkammer
17 Bodenkammer
19 Druckleitung
20 Druckleitung
21 Drehverbindung
22 Vorsteuerleitung
25 v, 25 h Ventil
26 v, 26 h Synchronlaufventile
28 vl, 28 vr, 28 hl, 28 hr vorgesteuerte Rückschlagventile
29 Leitung
30 vl, 30 hl, 30 vr, 30 hr Vorsteuerabschaltventile
32 v, 32 h Druckschalter 70 bar
33 v, 33 h Druckschalter 50 bar
36 v, 36 h Druckbegrenzungsventil 50 bar
37 v, 37 h 3-Wegeventil
38 v, 38 h Druckbegrenzungsventil 20 bar
40 vl, 40 vr, 40 hl, 40 hr Tankschaltventile
41 Drehsensor
42 Hydrauliköltank-Leitung
2 vordere Achse
3 hintere Achse
4 vordere gummibereifte Räder
5 hintere gummibereifte Räder
7 vordere SFR-Achse
8 hintere SFR-Achse
9 Spurführungsrad
11 vordere Schwinge
12 hintere Schwinge
14 vl, 14 vr vordere Hydraulikzylinder
14 hl, 14 hr hintere Hydraulikzylinder
16 Ringkammer
17 Bodenkammer
19 Druckleitung
20 Druckleitung
21 Drehverbindung
22 Vorsteuerleitung
25 v, 25 h Ventil
26 v, 26 h Synchronlaufventile
28 vl, 28 vr, 28 hl, 28 hr vorgesteuerte Rückschlagventile
29 Leitung
30 vl, 30 hl, 30 vr, 30 hr Vorsteuerabschaltventile
32 v, 32 h Druckschalter 70 bar
33 v, 33 h Druckschalter 50 bar
36 v, 36 h Druckbegrenzungsventil 50 bar
37 v, 37 h 3-Wegeventil
38 v, 38 h Druckbegrenzungsventil 20 bar
40 vl, 40 vr, 40 hl, 40 hr Tankschaltventile
41 Drehsensor
42 Hydrauliköltank-Leitung
Claims (12)
1. Fahrgestell für ein sowohl auf Straßen wie auch auf
Schienen verfahrbares Fahrzeug mit einem gegenüber dem Fahrgestell
drehbaren Ausleger, insbesondere für einen Zweiwege-
Bagger, mit einem Rahmen; mit zwei gummibereiften Radpaaren,
von denen zumindest eines jeweils lenk-, antreib- und bremsbar
ist; mit zwei Paaren von an absenkbaren Achsen (SFR-
Achsen) befestigten Spurführungsrädern, und mit wenigstens
vier Hydraulikzylindern, die jeweils an einem Achsende angreifen
und dieses gegen den Rahmen abstützen, gekennzeichnet
durch eine Druckregelungsschaltung, die bei abgesenkten
SFR-Achsen (7, 8) bei zumindest zwei, in Abhängigkeit von
der Lage des Auslegers bestimmten Hydraulikzylindern (14 vl,
14 vr, 14 hr, 14 hl) den in diesen herrschenden Druck regelt.
2. Fahrgestell nach dem Oberbegriff des Anspruches 1,
gekennzeichnet durch eine Steuerschaltung, die bei abgesenkten
SFR-Achsen (7, 8) bei zumindest zwei, in Abhängigkeit von
der Lage des Auslegers bestimmten Hydraulikzylindern (14 vl,
14 vr, 14 hr, 14 hl) die Hydrauliköl-Zu und/oder -Ableitung
(29) verschließt.
3. Fahrgestell nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß jeweils die beiden lastseitigen Hydraulikzylinder
bestimmt werden.
4. Fahrgestell nach den Ansprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet,
daß der in den beiden lastseitigen Hydraulikzylindern
herrschende Druck auf einem Wert konstant gehalten
wird, und daß der in den beiden gegenüberliegenden Hydraulikzylindern
herrschende Druck auf einem geringeren Wert
konstant gehalten wird.
5. Fahrgestell nach den Ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Hydrauliköl-Zu- und/oder -Ableitungen (29)
der beiden lastseitigen Hydraulikzylinder verschlossen werden,
und daß der in den beiden gegenüberliegenden Hydraulikzylindern
herrschende Druck auf einem bestimmten Wert konstant
gehalten wird.
6. Fahrgestell nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die Druckregelungsschaltung und/
oder die Steuerschaltung aus hydraulischen Ventilen aufgebaut
ist/sind, die elektrisch angesteuert werden.
7. Fahrgestellt nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß
die hydraulischen Ventile von einer elektrischen, einen
Mikroprozessor aufweisenden speicherprogrammierbaren Steuerung
angesteuert werden.
8. Fahrgestellt nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
gekennzeichnet durch eine Öl-Druckleitung (19), die sich in
einen vorderen Ast (19 v) und einen hinteren Ast (19 h) teilt.
9. Fahrgestellt nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß
von dem vorderen wie auch von dem hinteren Ast der Druckölleitung
(19, 19 v, 19 h) zwei wahlweise in Reihe zu schaltende
Druckbegrenzungsventile (36 v, 38 v, 36 h, 38 h) zu einem
Hydrauliköltank (42) führen.
10. Fahrgestellt nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß sowohl an den vorderen (19 v)
sowie an den hinteren Ast (19 h) der Druckleitung (19) jeweils
zwei auf je unterschiedliche Drücke ansprechende
Druckschalter (32 v, 33 v, 32 h, 33 h) angeschlossen sind.
11. Fahrgestellt nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
bei sämtlichen vorhandenen Hydraulikzylindern (14 vl, 14 vr,
14 hr, 14 hl) die Hydrauliköl-Zu- und/der -Ableitung (29) zur
Hubkrafterhöhung durch die Steuerschaltung verschlossen
werden kann.
12. Fahrgestellt nach einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zum Überfahren einer
induktiven Sicherungseinheit die vorderen (14 vl, 14 vr) und
die hinteren Hydraulikzylinder (14 hr, 14 hl) paarweise und
unabhängig voneinander so weit ausgefahren werden können,
daß das jeweils nächstliegende gummibereifte Radpaar von der
Schiene abhebt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4041970A DE4041970B4 (de) | 1990-12-21 | 1990-12-21 | Fahrgestell, insbesondere für einen Zweiwege-Bagger |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4041970A DE4041970B4 (de) | 1990-12-21 | 1990-12-21 | Fahrgestell, insbesondere für einen Zweiwege-Bagger |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4041970A1 true DE4041970A1 (de) | 1992-07-02 |
| DE4041970B4 DE4041970B4 (de) | 2010-06-17 |
Family
ID=6421548
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE4041970A Expired - Lifetime DE4041970B4 (de) | 1990-12-21 | 1990-12-21 | Fahrgestell, insbesondere für einen Zweiwege-Bagger |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4041970B4 (de) |
Cited By (9)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE9209577U1 (de) * | 1992-07-17 | 1993-01-07 | Spezialfahrzeugaufbau und Kabeltechnik GmbH, O-4016 Halle | Universelle Schienenfahreinrichtung am Kabeltrommelanhänger |
| DE29513079U1 (de) * | 1995-08-16 | 1996-11-07 | Wilms, Peter, 45731 Waltrop | Spurhaltevorrichtung für einen Lkw mit Hänger mit Wechselkoffern oder Containern |
| NL1016370C2 (nl) * | 2000-10-10 | 2002-04-11 | Univ Delft Tech | Transportwagen. |
| EP1182302B1 (de) * | 2000-08-10 | 2005-05-25 | ATLAS WEYHAUSEN GmbH | Verfahren zum Abstützen eines hydraulisch betätigbaren, verfahrbaren Arbeitsgerätes auf einer Spurbahn, und Arbeitsgerät zur Durchführung dieses Verfahrens |
| WO2007107079A1 (en) * | 2006-03-18 | 2007-09-27 | Xiaolong Li | Energy-saving enviroment-protecting vehicle and its traveling line |
| EP2141290A1 (de) * | 2008-07-04 | 2010-01-06 | Liebherr-Hydraulikbagger GmbH | Zweiwegebagger |
| CN103204038A (zh) * | 2012-01-13 | 2013-07-17 | 同济大学 | 一种将普通轮胎式汽车改装成轨道用车的方法及装置 |
| CN109624622A (zh) * | 2018-12-10 | 2019-04-16 | 长沙中联消防机械有限公司 | 自适应载荷控制系统、方法及轨道消防车 |
| US11155135B2 (en) * | 2018-06-06 | 2021-10-26 | Nordco Inc. | Traction system for railcar movers |
Family Cites Families (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1455203A1 (de) * | 1964-07-20 | 1969-05-08 | H Weyhausen Kg Maschf | Schienen-Strassenfahrzeug,insbesondere in der Ausfuehrung als hydraulischer Bagger |
| US4534297A (en) * | 1982-12-02 | 1985-08-13 | Johnson Sr Theodore C | Wheel position control for railway maintenance vehicle |
| US4833615A (en) * | 1986-10-15 | 1989-05-23 | A.G.A. Credit | System for the protection of an aerial device having a pivotable boom |
-
1990
- 1990-12-21 DE DE4041970A patent/DE4041970B4/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (12)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE9209577U1 (de) * | 1992-07-17 | 1993-01-07 | Spezialfahrzeugaufbau und Kabeltechnik GmbH, O-4016 Halle | Universelle Schienenfahreinrichtung am Kabeltrommelanhänger |
| DE29513079U1 (de) * | 1995-08-16 | 1996-11-07 | Wilms, Peter, 45731 Waltrop | Spurhaltevorrichtung für einen Lkw mit Hänger mit Wechselkoffern oder Containern |
| EP1182302B1 (de) * | 2000-08-10 | 2005-05-25 | ATLAS WEYHAUSEN GmbH | Verfahren zum Abstützen eines hydraulisch betätigbaren, verfahrbaren Arbeitsgerätes auf einer Spurbahn, und Arbeitsgerät zur Durchführung dieses Verfahrens |
| NL1016370C2 (nl) * | 2000-10-10 | 2002-04-11 | Univ Delft Tech | Transportwagen. |
| WO2002030693A1 (en) | 2000-10-10 | 2002-04-18 | Technische Universiteit Delft | Road-rail vehicle |
| WO2007107079A1 (en) * | 2006-03-18 | 2007-09-27 | Xiaolong Li | Energy-saving enviroment-protecting vehicle and its traveling line |
| JP2009530514A (ja) * | 2006-03-18 | 2009-08-27 | 孝▲龍▼ 李 | 高効率省エネ環境保全車輌とライン及び運行方法 |
| EP2141290A1 (de) * | 2008-07-04 | 2010-01-06 | Liebherr-Hydraulikbagger GmbH | Zweiwegebagger |
| CN103204038A (zh) * | 2012-01-13 | 2013-07-17 | 同济大学 | 一种将普通轮胎式汽车改装成轨道用车的方法及装置 |
| CN103204038B (zh) * | 2012-01-13 | 2016-01-20 | 同济大学 | 一种将普通轮胎式汽车改装成轨道用车的方法及装置 |
| US11155135B2 (en) * | 2018-06-06 | 2021-10-26 | Nordco Inc. | Traction system for railcar movers |
| CN109624622A (zh) * | 2018-12-10 | 2019-04-16 | 长沙中联消防机械有限公司 | 自适应载荷控制系统、方法及轨道消防车 |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE4041970B4 (de) | 2010-06-17 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP2289834B1 (de) | Kran | |
| EP0071796B1 (de) | Knicklenker mit querverschiebbarem Gegengewicht | |
| DE69800866T2 (de) | Transportabler Gabelhubwagen mit teleskopischem Hebearm | |
| DE1115596B (de) | Selbsttaetige Lenkvorrichtung fuer Strassenfahrzeuge | |
| EP0453752A1 (de) | Omnibus, insbesondere Niederflurbus | |
| EP0012236B1 (de) | Fahrzeug mit verstellbarem Belastungsgewicht | |
| DE3640183C2 (de) | ||
| EP0675069B1 (de) | Gleisverfahrbare Maschine mit einem Drehkran | |
| DE4041970B4 (de) | Fahrgestell, insbesondere für einen Zweiwege-Bagger | |
| EP1840056B1 (de) | Einrichtung zum Auf- und Abladen einer Befülleinrichtung quer zu deren Transportrichtung | |
| DE2063469C3 (de) | Hublader mit verschwenkbarer Fahrer sitz und Bedienungseinheit | |
| DE2905236A1 (de) | Fahrzeug zum transport von guetern | |
| AT396775B (de) | Motorgetriebenes fahrzeug | |
| DE10159977A1 (de) | Anhängerfahrzeug zur Verbindung mit einem Zugfahrzeug, insbesondere einem Schwerlast-Lkw | |
| DD144937A5 (de) | Selbstfahrbare gleisbaumaschine,insbesondere schotterbett-reinigungsmaschine | |
| EP0286576B1 (de) | Transportfahrzeug | |
| DE19941119C2 (de) | Fahrgestell für ein schienengebundenes Fahrzeug zum frei verfahrbaren Transportieren von Lasten | |
| DE3229500C2 (de) | Verbindungsbandbrücke für ein Tagebaugerät | |
| DE2631578A1 (de) | Arbeitsmaschine | |
| DE68910673T2 (de) | Strassenschlepper für Containertransport. | |
| DE3546704C2 (en) | Hydro pneumatic suspension for mobile crane | |
| DE102023112413B3 (de) | Kran mit Derrickballast | |
| DE29517287U1 (de) | Lasttransportfahrzeug mit Pendelachsabstützung | |
| EP4640959A1 (de) | Zweiwegefahrzeug | |
| DE19730743A1 (de) | Straßenfahrzeug |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition |