DE4041545C2 - - Google Patents
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-
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- Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Kreiselpumpe gemäß dem Oberbegriff
das Hauptanspruches.
In der Kreiselpumpe gemäß der DE-AS 22 57 949 ist einem
halbaxialen Laufrad zur Energieumsetzung ein Leitrad
nachgeordnet, von dem aus das Fördermedium in einen
Rohrkrümmer eintritt, der wiederum in einen radial aus
dem Außengehäuse austretenden Druckstutzen einmündet. Dabei
muß das Fördermedium zunächst das Leitrad durchströmen und
dann ein innerhalb des Außengehäuses angeordnetes, die
Wellenlagerung aufnehmendes Innengehäuse umströmen. Diese
aufwendige Konstruktion weist infolge der Strömungsführung
einen geringen Wirkungsgrad auf.
Die AT-PS 3 47 268 zeigt eine gattungsgemäße Pumpe axialer oder halbaxialer
Bauart. In einem Außengehäuse mit axialem Saugstutzen und
radialem Druckstutzen ist ein die Pumpenwelle und das Laufrad
tragendes Innengehäuse angeordnet. Das in der Schrift als
Tragrohr bezeichnete Innengehäuse weist einen vom
Laufradaustritt zum Druckstutzen hin stetig größer werdenden
Querschnitt auf. Zwischen Innengehäuse und Außengehäuse ist
ein Umlenkschild angeordnet, der mit im Außengehäuse
eingearbeiteten Strömungskanälen zusammenwirkt und einen dem
Leitapparataustritt gegenüberliegenden Keil aufweist. Eine aus
dem Laufrad austretende Strömung wird im nachgeordneten
Leitapparat gerichtet und strömt nahezu achsparallel in den
Raum zwischen Innen- und Außengehäuse. Auf der dem
Druckstutzen gegenüberliegenden Seite ist der Keil des
Umlenkschildes angeordnet, der das auf der druckstutzenfernen
Seite des Leitapparates austretende Fördermedium in zwei
gleich große Teilströme aufteilt und diese um das Innengehäuse
herum dem Druckstutzen zuführt. Der Druckstutzen ist außerhalb
der Laufradebene in Achsrichtung versetzt hinter dem Laufrad
angeordnet. Zur verlustarmen Führung der Fördermenge sind in
dem Außengehäuse zusätzlich zwei Strömungskanäle
eingearbeitet. Als Folge davon ergibt sich ein schwierig zu
erstellendes Außengehäuse mit die innenliegenden
Strömungskanäle aufnehmenden Ausbuchtungen auf der
druckstutzenfernen Seite. Leitapparat und Umlenkschild
vergrößern die Baulänge der Pumpe erheblich. Die Abströmung
des Fördermediums vom Laufrad zum Druckstutzen erfolgt
überwiegend in axialer Richtung und Umfangsrichtung.
Durch die DE-OS 22 31 128 ist ein Kugelgehäuse für
Reaktorpumpen bekannt, bei dem Zu- und Abströmraum in einem
gleichen Gehäuse angeordnet sind. Innerhalb des Kugelgehäuses
sind, wie z. B. die Fig. 7 zeigt, im Zulaufteil
Strömungsleitelemente angeordnet. Entsprechende Bauteile weist
auch der Abströmraum auf.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, für eine
Kreiselpumpe der gattungsgemäßen Art eine Gehäuseausbildung zu
entwickeln, welche bei kleinsten Abmessungen eine dem Laufrad
nachgeordnete wirkungsgradoptimierte Leiteinrichtung aufweist.
Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt gemäß dem kennzeichnenden
Teil des Hauptanspruches.
Mit dieser Lösung wird erreicht, daß das aus dem Laufrad
ausströmende Fördermedium mit sehr geringen Verlusten in den
hinter dem Laufrad befindlichen, einen oder mehrere
strömungsführende Elemente aufweisenden Raum einströmt.
Entsprechend der Anzahl der Druckstutzen findet eine
entsprechende Anzahl von Elementen Verwendung. Bei nur einem
Druckstutzen entstehen also nur an einer Anströmkante eines
Elementes Stoßverluste. Die sich von der Anströmkante in
Strömungsrichtung erstreckende erste Wandfläche des Elementes
ist in ihrer Wirkungsweise einem sich in axialer Richtung
vergrößernden Spiralraum vergleichbar. In ihrem Verlauf weist
sie Ähnlichkeiten mit der Wandfläche eines Gewindes einer
Schraube auf. Bei dieser erstrecken sich die Gewindeflanken
mit einer Steigung in Längsrichtung; beim Erfindungsgegenstand
mit einer Steigung in Richtung der Pumpenwelle. Durch den auf
die Laufradebene bezogenen Versatz der Anströmkante und/oder
Anströmfläche seitlich gegenüber der Druckstutzenmitte,
erfolgt, ähnlich wie bei einem Gewinde, eine strömungsgünstige
Führung zum Druckstutzen.
Die zweite strömungsführende Fläche des Elementes, welche dem
Druckstutzen am nächsten liegt, führt denjenigen Teil des
Fördermediums, der im Bereich des Druckstutzens aus dem
Laufrad austritt, direkt dem Druckstutzen zu. Bezogen auf die
Laufradebene weist diese zweite Fläche eine erheblich steilere
Steigung auf als die gegenüberliegende erste strömungsführende
Fläche des Elementes. Die sich von der Anströmkante
gewissermaßen entgegen die Strömungsrichtung erstreckende,
zweite, steilere Wandfläche des Elementes verläuft nahezu
axial und trennend durch den dem Laufrad nachgeordneten
Strömungsraum. Da die Anzahl der Elemente der Anzahl der
Druckstutzen entspricht, ist also jedem Druckstutzen ein
Element zugeordnet. Somit wird ein aus dem Laufrad
austretendes Fördermedium an der ersten Wandfläche des
Elementes bis zum Druckstutzen geführt, während die entgegen
der Strömungsrichtung verlaufende zweite Wandfläche des
Elementes eine Zirkulation des Fördermediums innerhalb des dem
Laufrad nachgeordneten Strömungsraumes unterbindet. Die
strömungsführenden Wandflächen können selbst noch gekrümmt
ausgebildet sein. Die Steigung einer Wandfläche kann konstant
oder nicht konstant sein; dies ist abhängig von den gesamten
zur Verfügung stehenden Raumverhältnissen.
Durch den Versatz der Anströmkante und/oder der Anströmfläche
des Elementes gegenüber einer Druckstutzenmittelachse wird
sichergestellt, daß ein größtmöglicher Raum nach dem Laufrad
zur Verfügung steht, innerhalb dessen die Umwandlung des aus
dem Laufrad austretenden Mediums hoher Geschwindigkeit in ein
aus dem Druckstutzen austretendes Medium höheren Druckes
stattfindet. Bei einem Gehäuse mit zwei Druckstutzen erfolgt
eine Unterteilung des dem Laufrad nachgeordneten
Strömungsraumes direkt im Anschluß an die Eintrittsöffnung des
Druckstutzens, so daß der Druckstutzeneintrittsquerschnitt
durch das Element in keinem Fall versperrt wird. Der Versatz
erfolgt hier in der Laufradebene bzw. in einer zur
Laufradebene parallelen Ebene und gegenüber der Mitte des
Druckstutzeneintritts.
Eine Ausgestaltung der Erfindung sieht hierzu vor, daß die
erste strömungsführende Fläche stufig ausgebildet ist, wobei
ein auf kleinerem Durchmesser verlaufender Wandflächenteil
größere axiale Abstände zum Austritt des Laufrades aufweist,
als ein auf größerem Durchmesser angeordneter Wandflächenteil.
Mittels dieser Maßnahme ergibt sich eine weitere Wirkungsgrad
verbesserung. Dadurch bildet sich in dem Strömungsraum eine
stabile Strömung aus, die Verwirbelungen innerhalb desselben
vermeidet und eine günstige Strömungsführung zum Druckstutzen
eintritt bewirkt.
In den Ansprüchen 3 und 4 sind den Eintritt in den
Druckstutzen verbessernde Maßnahmen beschrieben. Zum einen
kann dies mit Hilfe einer trichterförmigen Ausdrehung
erfolgen, die einen weichen Übergang vom Strömungsraum zum
Druckstutzen ermöglicht. Hierbei ist jedoch dafür Sorge zu
tragen, daß im Bereich der laufradfernen Druckstutzenkante
eine weiche Umlenkung zwischen dem Innen- und Außengehäuse
stattfindet. Dies kann auch durch ein oder mehrere, in
Umfangsrichtung des Gehäuses verlaufende Auskehlungen ein-
oder beiderseits des oder der Druckstutzeneintritte erfolgen.
Somit ist ein stoßfreier Strömungsübergang von der
strömungsführenden Wandfläche des Elementes in den
Druckstutzen möglich. Dies ist abhängig von der Ausbildung des
Druckstutzen-Eintrittsquerschnittes. Ist dieser beispielsweise
als zylindrische Bohrung ausgebildet, dann würden sich am
Übergang vom Strömungsraum in den Druckstutzen-Eintritts
querschnitt Verwirbelungen ergeben. Sich in Umfangsrichtung
erstreckende, den Eintrittsquerschnitt erweiternde
Auskehlungen, vergleichbar einer Hohlkehle, verbessern den
Strömungsübergang. Es ist auch möglich, den
Eintrittsquerschnitt kegelförmig zu erweitern. Auf jeden Fall
kann somit der Übergang vom Strömungsraum in den Druckstutzen
düsenförmig gestaltet werden.
Die Ausgestaltung gemäß Anspruch 5 gibt den maximalen
seitlichen Versatz der zuerst anzuströmenden Flächen des
Elementes an. Der Versatz erfolgt vorzugsweise in der Weise,
daß die dem Druckstutzen nächstgelegene, zweite
strömungsführende Fläche des Elementes eine störungsfreie
Überleitung der Strömung in den Druckstutzen gewährleistet.
Die in den Ansprüchen 6 bis 8 beschriebenen Ausgestaltungen
befassen sich mit der Ausbildung des Elementes als separates
Bauteil bzw. als integraler Bestandteil des Innen- und/oder
Außengehäuses. Beispielsweise kann so das druckbelastete
Gehäuse als einfach zu prüfendes Bauteil ausgebildet sein,
während das oder die Elemente separate oder integrale Elemente
des Innengehäuses sein können.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen
dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben. Es zeigen
die
Fig. 1 einen Längsschnitt durch das Pumpengehäuse gemäß Linie
I-I von Fig. 2, die
Fig. 2 eine Ansicht in ein offenes Pumpengehäuse, wobei auf
die Darstellung des Laufrades verzichtet wurde, die
Fig. 3 einen Längsschnitt gemäß Linie III-III von Fig. 2 und
die
Fig. 4 und 5 Längsschnitte gemäß den Linien IV-IV und V-V.
Der Schnitt der Fig. 1 zeigt hier einen Halbschnitt durch ein
Pumpengehäuse, welches aus einem nahezu zylindrischen
Außengehäuse (1) mit zwei einander gegenüberliegenden
Druckstutzen (2; 3 = nicht sichtbar) besteht. Der Saugstutzen
ist hier nicht dargestellt und kann beliebig gestaltet sein.
Von der Antriebsseite her ist in dieses Außengehäuse (1) ein
Innengehäuse (4) eingeschoben, das eine Lagerung (5) für eine
Pumpenwelle (6) aufnimmt. Im Bereich der antriebsfernen
Stirnseite des Außengehäuses (1) umgibt dieses ein Laufrad
(7), welches an der antriebsfernen Stirnseite (8) des
Innengehäuses mit seiner druckseitigen Deckscheibe (9)
angrenzt. Das Laufrad (7) ist hier als halbaxiales und offenes
Rad ausgebildet. Es können aber auch andere Laufräder, axialer
und radialer, offener oder geschlossener Bauart Verwendung
finden. Vom Außendurchmesser der druckseitigen Deckscheibe (9)
erfolgt ein strömungsgünstiger Übergang zum Außenmantel (10)
des Innengehäuses (4). Wie der Zeichnung zu entnehmen
ist, weist der Außenmantel (10) des Innengehäuses (4) eine
Kontur auf, die einer zunehmenden Querschnittserweiterung des
Innengehäuses in Richtung Druckstutzen (2, 3) bzw.
Außengehäuse (1) entspricht. Im Gegensatz zu den bekannten
Konstruktionen weist der Bereich des Strömungsraumes (11)
zwischen Laufradaustritt und Druckstutzen (2) keines der
üblichen Leiträder auf. Im Außengehäuse (1) ist ein Übergang
(12) erkennbar, dessen Querschnitt sich in Strömungsrichtung
von Strömungsraum (11) zum Druckstutzen (2) bzw. (3) hin
trichterförmig verengt. Dies gewährleistet einen
strömungsgünstigeren Übergang zwischen Strömungsraum (11) und
Druckstutzen. Aus entgegengesetzter Blickrichtung betrachtet
erweitert sich hier der Druckstutzen in Richtung
Strömungsraum.
Die strömungsführenden Wandflächen des oder der in Fig. 2
gezeigten Elemente (14, 15) verlaufen zwischen den
Durchmessern D1 und D2, erstrecken sich vom Laufradaustritt
bis zum Druckstutzen und begrenzen dabei den Strömungsraum
(11).D1 entspricht hier dem Außendurchmesser des
Innengehäuses (4) am Eintritt. Mit zunehmender axialer
Erstreckung wird dieser Durchmesser größer. D2 entspricht dem
Innendurchmesser des Außengehäuses (1) und ist in diesem
Beispiel weitgehend konstant ausgebildet.
Die Fig. 2 zeigt eine Ansicht in ein offenes Pumpengehäuse,
aus dem zum besseren Verständnis das Laufrad entfernt wurde.
Des weiteren wurden die im folgenden näher erläuterten
Wandflächen vom Innengehäuse und von den strömungsführenden
Elementen mit Höhenlinien versehen, um so den Verlauf der
Wandflächen nachvollziehen zu können. Die spornähnliche
Anströmkante (13) und eine auf größerem Durchmesser
befindliche Anströmfläche (23) der Elemente (14, 15) ist
gegenüber einer Druckstutzenmittellinie entsprechend der
Druckstutzenweite hier nach links in Strömungsrichtung
versetzt angeordnet. Dies ist der maximale seitliche Versatz.
Die sich von der spornähnlichen Anströmkante (13) bzw.
Anströmfläche (23) in Strömungsrichtung erstreckende erste
Wandfläche ist hier stufenförmig ausgebildet, wobei die auf
kleinerem Durchmesser liegenden ersten Wandflächenteile (16,
18) in Bezug auf die Zeichenebene tiefer angeordnet sind als
die auf größerem Durchmesser befindlichen ersten
Wandflächenteile (17, 19). Bei einer auf die Zeichenebene
bezogenen Betrachtungsweise befinden sich die hier auf
kleinerem Durchmesser angeordneten ersten Wandflächenteile
(16, 18) weiter hinten und damit näher zur Druckstutzenebene
als die auf größerem Durchmesser befindlichen ersten
Wandflächenteile (17, 19). Der Außenmantel (10) des
Innengehäuses (4) weist zu den Druckstutzen hin zunehmende
Durchmesser auf, die durch die ringförmigen Höhenlinien
verdeutlicht werden. Durch eine derartige Gestaltung ergibt
sich ein sehr günstiger Strömungsverlauf innerhalb dieser
Gehäuseform, wie er bisher mit bekannten Leiträdern oder
Spiralgehäusen nicht erreicht werden konnte; und das bei
Gehäuseabmessungen, die um ein vielfaches kleiner sind als die
bisher bekannten Varianten. Damit ergibt sich die Möglichkeit
zur Herstellung besonders kompakter und trotzdem
leistungsstarker Pumpenaggregate.
Die von der spornähnlichen Abströmkante (13) bzw.
Anströmfläche (23) ausgehende, dem Druckstutzen zugekehrten
bzw. nächstgelegenen und den Strömungsraum (11) gewissermaßen
in axialer Richtung trennenden zweiten strömungsführenden
Wandflächen (20, 21) weisen hier eine Formgebung auf, die
einer Hohlkehle vergleichbar sind. Gleiches ist auch bei den
strömungsführenden ersten Wandflächen (16-19) der Fall.
Somit wird sichergestellt, daß ein den Druckstutzen (2, 3)
zuströmendes Medium weich umgelenkt und die Strömung nicht
behindernd in den Eintrittsquerschnitt der Druckstutzen
geleitet wird. Die zweiten Wandflächen (20, 21) verlaufen bei
diesem Beispiel nahezu parallel zur Pumpenwelle (6) oder
weisen einen leicht bogenförmigen Verlauf dazu auf. Bei einer
anderen Laufradform kann hier auch ein etwas anderer Verlauf
entstehen.
Die Fig. 3 zeigt einen Schnitt gemäß der Linie III-III von
Fig. 2. Das hier gezeigte Element (14) kann ebenso wie das
Element (15) als separates Einzelteil ausgebildet oder
integraler Bestandteil des Außengehäuses (1) und/oder des
Innengehäuses (4) sein. Dies hängt von der jeweils gewählten
Herstellungsart ab.
Der in der Fig. 4 gezeigte Querschnitt entspricht dem der
Fig. 2 gezeigten Schnittlinie IV-IV. Bezogen auf den
Austrittsquerschnitt des Laufrades ist hier die
Tiefenstaffelung der von der Anströmkante (13) bzw.
Anströmfläche (23) ausgehenden und sich in Strömungsrichtung
erstreckenden ersten Wandflächenteilen (16, 17) erkennbar. Der
auf kleinerem Durchmesser befindliche und an das Innengehäuse
(4) angrenzende erste Wandflächenteil (16) ist vom
Laufradaustritt weiter entfernt als der auf größerem
Durchmesser befindliche und an das Außengehäuse (1)
angrenzende erste Wandflächenteil (17). Der Laufradaustritt
entspricht hier in etwa der Ebene der antriebsfernen
Stirnseite (8) des Innengehäuses (4). Zwecks besserer
Strömungsführung können die auf größerem Durchmesser
angeordneten ersten Wandflächenteile (17, 19) zur
Pumpenwellenachse geneigt verlaufen. In gewisser Weise ist der
Verlauf der ersten Wandflächen mit einer sich in axialer
Richtung erstreckenden Spirale vergleichbar, wenn man
berücksichtigt, daß sich der Querschnitt des durchströmten
Raumes mit zunehmendem Abstand vom Laufrad vergrößert.
Praktische Versuche haben ergeben, daß mit einer derartigen
Gehäuseausbildung gegenüber bekannten Lösungen höhere
Wirkungsgrade erreichbar sind.
Die Darstellung in Fig. 5 entspricht dem Schnitt V-V aus
Fig. 2. Dieser Schnitt ist kurz vor dem Ende des auf größerem
Durchmesser befindlichen ersten Wandflächenteils (17) gelegt.
Danach leitet der auf kleinerem Durchmesser befindliche erste
Wandflächenteil (16) das Strömungsmedium allein zum
Druckstutzen. Wie auch die Höhenlinien aus Fig. 2 zeigen,
können die Wandflächenteile (16, 17) zwecks besserer
Strömungsführung konkav gekrümmt sein.
Sehr gute Wirkungsgrade ergeben sich bei Verwendung von
halbaxialen bzw. axialen Laufrädern oder Propellern, also bei
Laufradtypen mit einem relativen großen nq, welche in
überwiegender Weise zur Förderung von großen Mengen bei
kleinen Förderhöhen eingesetzt werden. Für Laufräder mit
demgegenüber kleinerem nq, wobei hier die spezifische Drehzahl
bis auf nq ≈50 herunter reichen kann, kann der Abstand
zwischen Druckstutzenebene und Laufrad kleiner werden. Die von
der Anströmkante bzw. Anströmfläche ausgehende strömungs
führende erste Wandfläche kann dann unter einem flacheren
Winkel gegenüber einer am Umfang anliegenden Tangente
verlaufen.
Claims (8)
1. Kreiselpumpe, bestehend aus einem Außengehäuse mit
seitlich austretendem Druckstutzen, der außerhalb der
Laufradebene in Achsrichtung versetzt hinter dem Laufrad
angeordnet ist, einem eine Pumpenwelle mit einem daran
befestigten Laufrad tragenden Innengehäuse, wobei der
Außendurchmesser des Innengehäuses vom Laufradaustritt in
Richtung Druckstutzen zunehmend größer wird, einem
innerhalb des Strömungsraumes zwischen Innen- und
Außengehäuse angeordneten strömungsführenden Element,
welches mit einer Anströmkante und nachgeordneten
strömungsführenden Flächen versehen ist, wobei die
Abströmung des Fördermediums vom Laufrad zum Druckstutzen
durch das Element überwiegend in axialer Richtung und
Umfangsrichtung erfolgt, dadurch gekennzeichnet,
- - daß die Anströmkante (13) und/oder Anströmfläche (23) jeden Elementes (14, 15) gegenüber der Mitte des Druckstutzeneintritts in Drehrichtung des Laufrades (7) seitlich versetzt angeordnet ist,
- - daß ausgehend von der Anströmkante (13) und/oder Anströmfläche (23) mindestens zwei strömungsführende Flächen unterschiedlicher Steigung am Element angebracht sind,
- - daß die sich in Drehrichtung des Laufrades (7) erstreckende erste strömungsführende Fläche (16, 17, 18, 19) eine flache Steigung und die sich entgegen der Drehrichtung des Laufrades (7) erstreckende, einem Druckstutzen (2, 3) nächstgelegene zweite strömungsführende Fläche (20, 21) eine steile Steigung aufweist, und
- - daß entsprechend der Anzahl der Druckstutzen (2, 3) ein oder mehrere strömungsführende Elemente angeordnet sind.
2. Kreiselpumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die erste strömungsführende Fläche (16, 17, 18, 19) stufig
ausgebildet ist, wobei ein auf kleinerem Durchmesser
verlaufender Wandflächenteil (16, 18) größere axiale
Abstände zum Austritt des Laufrades (7) aufweist, als ein
auf größerem Durchmesser angeordneter Wandflächenteil
(17, 19).
3. Kreiselpumpe nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch
gekennzeichnet, daß der Eintritt in den sich radial
erstreckenden Druckstutzen (2, 3) zum Strömungsraum (11)
hin trichterförmig (12) erweitert ist.
4. Kreiselpumpengehäuse nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch
gekennzeichnet, daß am Innenumfang des Druckstutzen
eintrittes in Umfangsrichtung des Außengehäuses (1) ein
oder mehrere, den Druckstutzeneintrittsquerschnitt
vergrößernde Auskehlungen angebracht sind.
5. Kreiselpumpengehäuse nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß, bezogen auf die Laufradebene, die
Anströmkante (13) und/oder Anströmfläche (23) eines
Elementes (14, 15) gegenüber der Mitte des Druckstutzen
eintrittes maximal entsprechend der Druckstutzenweite in
Strömungsrichtung versetzt angeordnet ist.
6. Kreiselpumpe nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß das strömungsführende Element (14, 15)
als in den Strömungsraum (11) einsetzbares Element
ausgebildet ist.
7. Kreiselpumpe nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß das Element (14, 15) Bestandteil des
Innen- (4) oder Außengehäuses (1) ist.
8. Kreiselpumpe nach einem der Ansprüche 1 bis
7, dadurch gekennzeichnet, daß das Außengehäuse (1), das
Innengehäuse (4) und/oder das Element (14, 15) als
Gußkonstruktion ausgebildet sind.
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