DE3720380C2 - - Google Patents
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- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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- F16K1/00—Lift valves or globe valves, i.e. cut-off apparatus with closure members having at least a component of their opening and closing motion perpendicular to the closing faces
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Description
Die Erfindung betrifft ein Regulierventil mit einem im Strömungsweg
seines Ventilgehäuses mittels einer Betätigungswelle
drehbar gelagerten plattenartigen Verschlußstück, wobei
im Bereich der Umfangskante des beim Öffnen des Ventils in
Strömungsrichtung bewegten Abschnittes des plattenartigen
Verschlußstückes eine Einrichtung zur Geräuschverringerung
vorgesehen ist.
Fig. 7 stellt eine perspektivische Ansicht mit weggebrochenen
Teilen eines bekannten Regulierventils dar, das
im Maschinenbauhandbuch B1 der Japanischen Gesellschaft
für Maschinenbauingenieure gezeigt wird. Das
Regulierventil ist beispielsweise ein Drosselventil. In
der Zeichnung ist ein Ventilgehäuse (1) dargestellt, das
einen Strömungweg bildet und eine Betätigungswelle (2), die
drehbar ein plattenähnliches Verschlußstück (3) hält.
Fluid fließt aus einer (in der Zeichnung nicht
dargestellten) an einem Ende des Ventilgehäuses
angeschlossenen Leitung in das Ventilgehäuse (1) ein.
Das Fluid gelangt anschließend durch den Spalt zwischen
dem Ventilgehäuse (1) und dem Verschlußstück (3) und
fließt aus einer (in der Zeichnung nicht dargestellten)
Auslaßleitung ab, die mit dem anderen Ende des
Ventilgehäuses (1) verbunden ist. Der Winkel des
Verschlußstücks (3) gegenüber der Fluidströmung wird von
außen mittels Betätigung der Betätigungswelle (2) zur
Steuerung der Strömungsmenge des Fluids reguliert.
Im Hinblick auf den vorausgehend beschriebenen Aufbau
des bekannten Regulierventiles wird die Fluidströmung
zwischen dem Verschlußstück (3) und dem Ventilgehäuse (1)
stark verengt, wenn das Ausmaß der Öffnung des Ventils
nahezu Null ist. In diesem Falle wird die Fluidströmung
nach dem Durchtritt des Fluids zwischen dem Verschlußstück
(3) und dem Ventilgehäuse (1) stark erweitert. Aus diesem
Grunde ist es wahrscheinlich, daß eine große Turbulenz
abstromseitig des Verschlußstücks (3) ein Geräusch
verursacht. Das Geräusch hat seinen maximalen Schalldruck
bei einer bestimmten Frequenz, die vom Verhältnis zwischen
dem Anströmdruck und dem Abströmdruck am Ventil abhängt,
sowie vom Ausmaß der Öffnung des Ventils und dgl.
Wird ein Karman-Ultraschallströmungsmesser, der
Ultraschallwellen im Kilohertzbereich in einem an das
Regulierventil angeschlossenen Strömungsweg montiert, so
besteht die Schwierigkeit, daß das Geräusch des Ventils
die Betriebsgenauigkeit des Strömungsmessers
verringert, und die Durchflußrate kann durch den
Strömungsmesser nicht gemessen werden, wenn die
Geräuschfrequenz bei ihrem maximalen Schalldruck gleich
jener der Ultraschallwellen ist.
Es wurde ein Versuch bei Verwendung eines derartigen
üblichen Regulierventils durchgeführt, um dessen Geräusch
zu messen. Das Ventilgehäuse des Regulierventils war
ein Zylinder mit einem Innendurchmesser von 46 mm. Das
Verschlußstück des Ventils war eine ellipsenförmige Platte.
Der Winkel (beta) des Verschlußstücks (3) gegenüber der
Achse des Ventilgehäuses (1) bei völlig geschlossenem
Ventil betrug 85°. Eine Vakuumpumpe war an der
Abstromseite des Regulierventils über einen geradlinigen
Rohrabschnitt, ein Drosselventil und einen
Beruhigungsbehälter angeschlossen, so daß die Luft durch
die Saugkraft der Vakuumpumpe zum Durchströmen des
Ventils veranlaßt wurde. Ein Karman-Ultraschallströmungsmesser
war mit der Anströmseite des
Regulierventils verbunden. Der abstromseitige Druck
des Ventils wurde geändert, während das Ausmaß der
Öffnung des Regulierventils, das ein Drosselventil war,
festlag. Dabei wurde ein Luftgeräusch von einem Mikrofon
in einer Entfernung von 45 mm von der Anströmseite des
Ventils aufgenommen. Die Frequenz des Luftgeräuschs
wurde analysiert.
Fig. 8 zeigt Darstellungen, die die Ergebnisse der
Analyse der Frequenz des Luftgeräusches angeben, für
welches der Öffnungsgrad des Ventils 5° betrug, der
Anströmdruck am Ventil 1 bar und der Abströmdruck beim
Ventil 0,9 bar, 0,8 bar, 0,7 bar, 0,6 bar und 0,5 bar
war. Die Abszisse in Fig. 8 zeigt die Frequenz (kHz) des
Luftgeräusches an, während die Ordinate den Schalldruck
(dB) des Luftgeräusches angibt. Der Scheitel (A) jeder
Darstellung bei der Frequenz von 38,6 kHz gibt den
Schalldruck der Ultraschallwellen für den Karman-Strömungsmesser
an und nicht jenen des durch das
Regulierventil erzeugten Luftgeräusches. Aus Fig. 8
ergibt sich, daß der Schalldruck des Luftgeräusches sehr
niedrig war, wenn der Abströmdruck 0,9 bar oder 0,8 bar
betrug, d. h., wenn die Geschwindigkeit der
Luftströmung niedrig war, daß jedoch der Schalldruck des
Luftgeräusches einen hohen Scheitel aufwies, wenn der
Abströmdruck 0,6 bar oder 0,5 bar betrug, also die
Geschwindigkeit der Luftströmung hoch war. War jedoch
der Abströmdruck nicht höher als 0,4 bar, so stieg die
Strömungsgeschwindigkeit der Luft nicht an und der
Schalldruck des Luftgeräusches fiel erheblich ab, da die
Geschwindigkeit der Luftströmung durch den Spalt zwischen
dem Verschlußstück (3) und dem Ventilgehäuse (1) auf die
Schallgeschwindigkeit festgelegt war.
Fig. 9 zeigt Darstellungen, die den Schalldruck (dB) des
Luftgeräusches gegenüber der Frequenz (kHz) desselben
bei einem Öffnungsgrad des Regulierventils von 6°. Aus
Fig. 9 ergibt sich auch, daß der Schalldruck bei
niedrigem Abströmdruck einen hohen Scheitelwert aufwies,
nämlich wenn die Geschwindigkeit der Luftströmung hoch
ist.
Die Frequenz des Luftgeräusches am Scheitelwert des
Schalldrucks desselben war gleich groß wie jene der
Ultraschallwellen für den Karman-Strömungsmesser bei
einem gewissen Öffnungsgrad des Regulierventils, so daß
es unmöglich war, die Strömungsrate der Luft mit dem
Karman-Strömungsmesser zu messen.
Es ist auch ein Regulierventil mit einem im Strömungsweg
seines Ventilgehäuses mittels einer Betätigungswelle drehbar
gelagerten plattenartigen Verschlußstück bekannt
(DE-OS 27 06 531), bei welchem im Strömungsweg unmittelbar
hinter jedem Drehzapfen des plattenartigen Verschlußstückes
eine segmentartige Leitungsverengung vorgesehen
ist, die zwei diametral gegenüberliegende segmentartige
Einzelteile aufweist, die sich über eine bestimmte Länge
erstrecken. Durch die Leitungsverengung soll erreicht
werden, Kavitationen in dem Ventil ohne Erhöhung der Druckverluste
zu verringern. Hierzu sollen durch die Leitungsverengung
die Strömungslinien entlang des plattenartigen
Verschlußstückes und stromabwärts von diesem verändert
werden, wobei insbesondere der Unterdruckbereich direkt
stromabwärts hinter den Drehzapfen verkleinert werden
soll, was dazu führen soll, daß Kavitation in diesem Bereich
verringert oder sogar vollkommen unterdrückt wird,
ohne daß es zu Druckverlusten kommt.
Es ist auch ein Regulierventil der einleitend genannten
Art bekannt (US-PS 32 38 955), bei welchem die Einrichtung
zur Geräuschverringerung eine bogenförmige Platte aufweist,
die unmittelbar stromabwärts des plattenartigen Verschlußstückes
an der Innenwand des Ventilgehäuses befestigt ist
und eine Vielzahl von Reihen von Stiften trägt, die sich
von der Platte radial nach innen erstrecken. Die Länge der
Stifte vergrößert sich zunehmend, ausgehend von der dem
plattenartigen Verschlußstück am nächsten liegenden Reihe
bis zu der von dem plattenartigen Verschlußstück am weitesten
entfernt liegenden Reihe. Durch diese Ausführung soll
sich beim Öffnen des Ventils turbulentes Mischen des Fluids
unmittelbar stromabwärts des Ventils ergeben, wodurch die
Fluidströmung stabilisiert und das Auftreten von Resonanz
wirksam ausgeschlossen werden soll. Gleichzeitig soll
dadurch auch Geräuschverringerung erzielt werden. Das bekannte
Regulierventil ist vergleichsweise kompliziert und
aufwendig herzustellen, wobei das zuvor hergestellte Gebilde
aus bogenförmiger Platte und der Vielzahl von Stiftreihen
als getrennter Bauteil im Ventilgehäuse angebracht werden
muß.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Regulierventil der einleitend
angegebenen Art derart auszuführen, daß die Geräuschentwicklung
verringert ist.
Gelöst wird diese Aufgabe gemäß der Erfindung dadurch, daß
die Einrichtung zur Geräuschverringerung aus einer am Umfangsrand
der Abstromseite des abstromseitigen Abschnittes
des Verschlußstückes vorgesehenen Leitfläche besteht und
der Winkel zwischen der Außenfläche des mittigen Abschnittes
der Leitfläche und der Innenfläche des Ventilgehäuses
bei völlig geschlossenem Ventil 0° bis 15° beträgt.
Bei einem Regulierventil gemäß der Erfindung kann die Leitfläche
bequem mit dem plattenartigen Verschlußstück einheitlich
oder einstückig ausgebildet werden. Hierzu ist
lediglich ein einfacher Arbeitsvorgang erforderlich. Weiterhin
erweitert sich der Fluidströmungsweg zwischen dem
Verschlußstück und der Innenfläche des Ventilgehäuses nicht
abrupt, sondern es ist eine allmähliche Erweiterung zwischen
der Leitfläche und der Innenfläche des Ventilgehäuses vorhanden,
wodurch die Strömungsgeschwindigkeit zwischen der
Leitfläche und der Innenfläche des Ventilgehäuses verringert
wird, so daß Druck zurückgewonnen wird. Infolgedessen
wird Turbulenz abstromseitig des Verschleißstückes unterdrückt,
wodurch das Geräusch des Regulierventils verringert
wird. Gleichzeitig wird durch den angegebenen Winkel zwischen
der Außenfläche des mittigen Abschnittes der Leitfläche
und der Innenfläche des Ventilgehäuses bei völlig
geschlossenem Ventil eine Ablösung der Fluidströmung von
der Leitfläche verhindert.
Weitere Merkmale der Erfindung sind in den Unteransprüchen
angegeben.
Die Erfindung wird nachstehend anhand der Zeichnung beispielsweise
erläutert.
In der Zeichnung zeigt
Fig. 1(a) eine perspektivische Darstellung mit weggebrochenen
Teilen eines Regulierventils gemäß einer
Ausführungsform der Erfindung,
Fig. 1(b) eine Seitenansicht des Regulierventils mit weggebrochenen
Teilen,
Fig. 2 und 3 Darstellungen, die den Schalldruck (dB) des
Geräusches des Regulierventils über der Frequenz
(kHz) des Geräusches angeben,
Fig. 4(a), 5(a) und 6(a) perspektivische Darstellungen
mit weggebrochenen Teilen von Regulierventilen
gemäß weiteren Ausführungsformen der Erfindung,
Fig. 4(b), 5(b) und 6(b) Seitenansichten der
Regulierventile mit weggebrochenen Teilen
gemäß den Fig. 4(a), 5(a) und 6(a),
Fig. 7 eine perspektivische Ansicht eines bekannten
Regulierventils, und
Fig. 8 und 9 Darstellungen, die den Schalldruck (dB) des
Geräusches des bekannten Regulierventils über
der Frequenz (kHz) des Geräusches angeben.
Es werden nunmehr bevorzugte
Ausführungsformen in Verbindung mit den anliegenden
Zeichnungen beschrieben.
Fig. 1(a) stellt eine perspektivische Darstellung mit
weggebrochenem Teil eines Regulierventils gemäß einer
der Ausführungsformen dar.
Fig. 1(b) stellt eine Seitenansicht mit weggebrochenen
Teilen des Regulierventils dar. Das Ventil ist
beispielsweise ein Drosselventil.
In den Zeichnungen wird mit (1) ein zylindrisches
Ventilgehäuse bezeichnet dessen Innendurchmesser 46 mm
beträgt. Ein plattenartiges Verschlußstück (3) wird
drehbar im Ventilgehäuse (1) von einer Betätigungswelle (2)
gehalten, wobei der Winkel (beta) zwischen dem
Verschlußstück (3) und der Achse des Ventilgehäuses bei
völlig geschlossenem Regulierventil etwa 85° beträgt.
Das Verschlußstück (3) ist eine ellipsenförmige Platte
mit einer Stärke von etwa 1,5 mm. Eine Leitfläche (4)
ist an der Umfangskante der Abstromseite des
abstromseitigen Öffnungsabschnitts des Verschlußstücks
(3) derart angeordnet, daß der Winkel (alpha), der
zwischen der Außenfläche des zentralen Abschnitts der
Leitfläche und der Innenseite des Ventilgehäuses (1)
beim völligen Schließen eines Strömungswegs durch das
Verschlußstück (3) 0° bis 15° beträgt und bei
dieser Ausführungsform 5° beträgt. Die Leitfläche ist
an der Abstromseite des Verschlußstücks (3) senkrecht zu
dieser derart befestigt, daß sich die Leitfläche über
einen Winkelbereich von ±60° bezüglich des Mittelpunkts
des Verschlußstücks erstreckt. Die Leitfläche (4) hat
eine Stärke von 1,5 mm und eine Breite von 6 mm. In Fig. 1(b)
bezeichnet der Pfeil (A) die Richtung einer
Fluidströmung, beispielsweise einer Luftströmung.
Es wird nunmehr der Betrieb des Regulierventils
beschrieben. Das in das Ventilgehäuse (1) in Richtung
des Pfeils (A) eingeströmte Fluid wird einmal durch das
Verschlußstück (3) aufgehalten, so daß das Fluid
abstromseitig durch den Spalt zwischen dem Verschlußstück
und dem Ventilgehäuse austritt. Der Winkel des
Verschlußstücks (3) wird von außen mittels der Betätigungswelle
(2) zur Steuerung der Strömungsrate des
Fluids reguliert. Obgleich der Querschnittsbereich des
Spalts zwischen dem anstromseitigen Öffnungsabschnitt
(dem oberen Halbabschnitt in Fig. 1(a) und 1(b)) des
Verschlußstücks (3) und dem Ventilgehäuse (1) gleich groß
wie jene des Spalts zwischen dem abstromseitigen
Öffnungsabschnitt (dem unteren Halbabschnitt in Fig. 1(a)
und 1(b)) des Verschlußstücks (3) und dem Ventilgehäuse (1)
ist, ist die Effizienz der Strömung des Fluids durch den
Spalt zwischen dem abstromseitigen Öffnungsabschnitt des
Verschlußstücks (3) und dem Ventilgehäuse (1) größer als jene der
Strömung des Fluids durch den Spalt zwischen dem
anstromseitigen Öffnungsabschnitt des Verschlußstücks (3) und
dem Ventilgehäuse (1) bedingt durch die Anwesenheit der
Leitfläche (4), so daß mehr Fluid durch den Spalt zwischen
dem abstromseitigen Öffnungsabschnitt des Verschlußstücks (3)
und dem Ventilgehäuse (1) als durch den Spalt zwischen dem
anstromseitigen Öffnungsabschnitt des Verschlußstücks (3) und
dem Ventilgehäuse (1) strömt. Aus diesem Grunde wird die
Strömungsrate des Fluids durch den Spalt zwischen dem
anstromseitigen Öffnungsabschnitt des Verschlußstücks (3) und
dem Ventilgehäuse (1) verringert, um das Geräusch des
Regulierventils zu verringern. Obgleich die Strömungsrate
des Fluids durch den Spalt zwischen dem abstromseitigen
Öffnungsabschnitt des Verschlußstücks (3) und dem
Ventilgehäuse (1) erhöht wird, wird die Turbulenz der
Fluidströmung verkleinert, da die Strömung durch die
Leitfläche (4) gleichgerichtet wird, so daß das Geräusch
des Regulierventils am abstromseitigen Öffnungsabschnitt
des Verschlußstücks (3) verringert wird.
Fig. 2 zeigt Darstellungen, die den Schalldruck (dB) des
Geräusches des Regulierventils über der Frequenz (kHz)
des Geräusches bei abstromseitigen Druckpegeln von 0,9
bar, 0,8 bar, 0,7 bar, 0,6 bar und 0,5 bar und einer
Ventilöffnung von 5° bei einem Versuch angeben, der in
gleicher Weise wie der vorausgehend beschriebene,
durchgeführt wurde. (Die und alle folgenden Druckangaben
basieren auf der näherungsweise gültigen Gleichsetzung
1 atm=1 bar).
Fig. 3 zeigt Darstellungen, die den Schalldruck (dB) des
Geräusches des Regulierventils über der Frequenz (kHz)
des Geräusches bei abstromseitigen Druckpegeln von 0,9
bar, 0,8 bar, 0,7 bar, 0,6 bar und 0,5 bar und einem
Öffnungswinkel von 6° bei dem Versuch angeben.
Aus dem Vergleich der Darstellungen der Fig. 2 und 3 mit
jenen der Fig. 8 und 9 zeigt sich, daß das Geräusch des
erfindungsgemäßen Regulierventils sehr stark verringert
ist. Die sehr starke Geräuschverringerung kann darauf
zurückgeführt werden, daß die Strömung des Fluids, das
durch den Spalt zwischen dem Verschlußstück (3) und dem
Ventilgehäuse (1) hindurchgetreten ist, infolge der
Anwesenheit der Leitfläche (4) nicht abrupt erweitert
wird, sondern zwischen der Außenfläche der Leitfläche (4)
und der Innenfläche des Ventilgehäuses (1) allmählich
erweitert wird, um die Geschwindigkeit der Fluidströmung
zu verringern und Druck rückzugewinnen, um eine Turbulenz
abstromseitig des Verschlußstücks (3) zu unterdrücken, so
lange der zwischen der Außenfläche des mittigen
Abschnitts der Leitfläche (4) und der Innenfläche des
Ventilgehäuses (1) bei völligem Abschluß des Fluidwegs mittels
des Verschlußstücks (3) gebildete Winkel (alpha) gleich 0°
bis 15° ist. Wäre der Winkel (alpha) größer als 15°, so
würde sich die Fluidströmung von der Leitfläche (4)
ablösen.
Die Breite der Leitfläche (4) ist nicht auf jene der
vorausgehend beschriebenen Ausführungsform beschränkt.
Jedoch ist insbesondere die Breite des zentralen bzw. mittigen
Abschnitts der Leitfläche (4) nicht geringer als etwa
15% des maximalen Abstands zwischen der Drehachse des
Verschlußstücks (3) und der Innenfläche des Ventilgehäuses
(1). Wäre die Breite geringer als etwa 15% des maximalen
Abstands, so wäre die Wirkung nicht ausreichend.
Bei der vorausgehend beschriebenen Ausführungsform ist
die Breite der Leitfläche (4) etwa 25% des maximalen
Abstands.
Obgleich bei der vorausgehend beschriebenen
Ausführungsform die Leitfläche (4) an einem
ellipsenförmigen plattenartigen Verschlußstück (3)
befestigt ist, können die Leitfläche (4) und das Verschlußstück (3)
durch Pressen, Beschneiden oder dgl., einstückig ausgeführt
sein.
Zwar sind die Leitfläche (4) und die Abstromseite des
Verschlußstücks (3) bei der vorausgehend beschriebenen
Ausführungsform senkrecht zueinander angeordnet, doch
können Leitfläche (4) und Verschlußstück (3) eine gemeinsame
glatte Fläche bzw. Begrenzungsfläche aufweisen, die sich von der Drehachse des
Verschlußstücks (3) oder von einer Stelle in der Nähe der
Achse gemäß Fig. 4 zum Scheitel der Leitfläche (4) erstreckt.
Bei dieser Anordnung gemäß Fig. 4 wird bezüglich der
Geräuschverringerung die gleiche Wirkung wie bei der
vorausgehend beschriebenen Ausführungsform erzielt, und
die Widerstand gegenüber der Fluidströmung bei völliger
Öffnung des Regulierventils wird verringert.
Der zwischen der Außenseite der Leitfläche (4) und der
Innenfläche des Ventilgehäuses (1) bei völligem Schließen
des Regulierventils gebildete Winkel (alpha) kann sich
vom mittigen Abschnitt der Leitfläche (4) gegen deren
beide Enden hin verringern, um in natürlicher Weise die
Fluidströmung zum mittigen Abschnitt der Leitfläche (4) hin
zu sammeln und das Geräusch des Regulierventils stärker
zu verringern.
Der Winkel (alpha) kann sich, ausgehend vom mittigen
Abschnitt der Leitfläche (4), gegen deren beide Enden
hin verringern, um die Fluidströmung zu den beiden Enden
des mittigen Abschnitts hin aufzuteilen und das Geräusch
des Regulierventils zu verringern.
Gemäß Fig. 5 können die Anstromseite des Verschlußstücks
(3) und die Außenseite der Leitfläche (4) eine gemeinsame
glatte ineinander übergehende Oberfläche haben, die sich zum Scheitel der Leitfläche (4)
erstreckt. In diesem Falle wird die Strömung des Fluids
durch den Spalt zwischen der Leitfläche (4) und dem
Ventilgehäuse (1) geglättet, so daß das Geräusch des
Regulierventils weiter verringert wird. Ferner wird der
zwischen dem Scheitel der Leitfläche (4) und der
Anstrom- und Abstromseite derselben gebildete Winkel als
spitzer Winkel ausgeführt, so daß das Zusammenfließen
der durch den Spalt am Verschlußstück (3)
hindurchgetretenen Fluidströmung und eines
Anschlußwirbels, der abstromseitig des Verschlußstücks (3)
bei nahezu völlig geschlossenem Ventil erzeugt
wird, geglättet wird, um das Geräusch des Regulierventils
weiter zu verringern.
Wie aus Fig. 6 hervorgeht, braucht die Breite der
Leitfläche (4) nicht konstant zu sein, sondern kann sich
vom mittigen Abschnitt der Leitfläche (4) gegen deren beide
Enden hin verringern. In diesem Falle wird die gleiche
Wirkung wie bei der vorausgehend beschriebenen
Ausführungsform erreicht, und der Wirkstoff der Leitfläche
(4) kann wirtschaftlich eingesetzt werden.
Obgleich die vorausgehend beschriebene Ausführungsform
ein Drosselventil darstellt, ist die Erfindung nicht auf
ein solches beschränkt, sondern kann als andere
Ventilbauart realisiert werden, beispielsweise als
Schwenkventil.
Claims (7)
1. Regulierventil mit einem im Strömungsweg seines Ventilgehäuses
mittels einer Betätigungswelle drehbar gelagerten
plattenartigen Verschlußstück, wobei im Bereich der Umfangskante
des beim Öffnen des Ventils in Strömungsrichtung bewegten
Abschnittes des plattenartigen Verschlußstückes eine
Einrichtung zur Geräuschverringerung vorgesehen ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß diese Einrichtung aus einer am Umfangsrand der Abstromseite
des abstromseitigen Abschnittes des Verschlußstückes
(3) vorgesehenen Leitfläche (4) besteht, und der Winkel
zwischen der Außenfläche des mittigen Abschnittes der
Leitfläche (4) und der Innenfläche des Ventilgehäuses bei
völlig geschlossenem Ventil 0° bis 15° beträgt.
2. Regulierventil nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Breite des mittigen Abschnittes der Leitfläche (4)
nicht kleiner als 15% des Abstandes zwischen der Drehachse
des Verschlußstückes (3) und der Innenfläche des Ventilgehäuses
(1) ist.
3. Regulierventil nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Verschlußstück (3) und die Leitfläche (4) eine
gemeinsame ebene Begrenzungsfläche aufweisen, die sich von
der Drehachse des Verschlußstückes (3) oder von einer Stelle
in der Nähe dieser Achse zum Scheitel der Leitfläche (4) erstreckt.
4. Regulierventil nach Anspruch 1, 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Winkel (alpha) zwischen der Außenseite der Leitfläche
(4) und der Innenfläche des Ventilgehäuses (1) bei völlig
geschlossenem Ventil sich vom mittigen Abschnitt der Leitfläche
(4) gegen deren Enden hin verringert.
5. Regulierventil nach Anspruch 1, 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Winkel zwischen der Außenfläche der Leitfläche (4)
und der Innenfläche des Ventilgehäuses (1) bei
völlig geschlossenem Ventil sich vom mittigen Abschnitt der
Leitfläche (4) gegen deren Enden hin erhöht.
6. Regulierventil nach Anspruch 1, 2, 3, 4 oder 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Anströmseite des Verschlußstückes (3) und die
Außenseite der Leitfläche (4) eine gemeinsame glatte
ineinander übergehende Obefläche haben, die sich zum Scheitel
der Leitfläche hin erstreckt (Fig. 5).
7. Regulierventil nach Anspruch 1, 2, 3, 4, 5 oder 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß sich die Breite der Leitfläche (4) vom mittigen Abschnitt
der Leitfläche gegen deren beide Enden hin verringert.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP61143176A JPS631868A (ja) | 1986-06-19 | 1986-06-19 | 流量制御弁 |
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| Country | Link |
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