DE4041026A1 - Gekühlte dünne Verkleidung aus Metall - Google Patents
Gekühlte dünne Verkleidung aus MetallInfo
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Abstract
Ein erstes Metallflachstück (34) besitzt Öffnungen (46), die mit Vertiefungen (40) in einem zweiten Metallflachstück (36) ausgerichtet sind, das mit dem ersten Metallflachstück (24) in Berührung steht. Jede Vertiefung besitzt eine stromabseitige Wand (42), die sich in einem Winkel von 24 DEG von der Ebene der Flachstücke wegerstreckt. Eine in der Vertiefung (40) vorhandene Dosieröffnung (56) ermöglicht das Einströmen von Kühlluft in einer derartigen Richtung, daß die Kühlluft zuerst auf einen Überdeckungsbereich (48) der ersten Platte bzw. des ersten Flachstücks auftrifft, bevor sie dann die stromabseitige Wand (42) entlangdiffundiert.
Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf dünne
flachstückartige Verkleidungen aus Metall für heißes Gas
führende Passagen und befaßt sich mit einer Anordnung
zum Kühlen der Verkleidung.
Austrittsdüsen von Gasturbinenmotoren können Flächen
variierungsklappen beinhalten. Diese Klappen müssen im
Betrieb hohen Austrittsgastemperaturen in der
Größenordnung von 4500°F (ca. 2480°C) standhalten. In
diesem Zusammenhang ist es üblich, eine Verkleidung
und Kühlluft vorzusehen, um die darunter befindliche
Konstruktion vor den hohe Temperaturen aufweisenden
Gasen zu schützen.
Während in der Vergangenheit relativ massive
Verkleidungen verwendet worden sind, hat man auch
Versuche zur Herstellung dünner Verkleidungen aus Metall
unternommen. Derartige Verkleidungen besitzen den Vorteil
eines geringen Gewichts sowie minimaler Wärme- und Druck
spannungen aufgrund von Biegevorgängen.
Bei Strömungskörpern bzw. der Strömung ausgesetzten oder
die Strömung leitenden Körpern für Gasturbinenmotoren
besteht ein ähnliches Problem hinsichtlich des Betriebs
in Umgebungen mit hohen Temperaturen. Es ist bekannt,
Kühlluft in hohle Strömungskörper einzuleiten und diese
Luft durch Öffnungen in dem Strömungskörper zu leiten,
um die Oberfläche zu kühlen. Die US-PS 4 653 983
zeigt Diffusionsöffnungen mit einem länglichen Dosierloch
gefolgt von einem dreidimensionalen Diffusionsbereich,
wobei diese allesamt in einem Winkel zu der äußeren
Oberfläche angeordnet sind. Solche Öffnungen haben sich
zum Kühlen der Oberfläche von Gasturbinen-Strömungs
körpern als wirksam erwiesen.
Die resultierenden Luftströmungsbedingungen solcher Strö
mungskörper wären bei Verkleidungen zwar wünschenswert,
jedoch ist es bisher nicht gelungen, derartige Öffnungen
in dünnen Wänden vorzusehen. In der US-PS 4 773 593 wird
eine Anordnung zum Simulieren solcher Öffnungen
vorgeschlagen. Es wurden trapezförmige Vertiefungen in
der Verkleidung ausgebildet, wobei die Trapezform in
Strömungsrichtung breiter wird und die Oberfläche des
Trapezes in einem Winkel zwischen 5° und 20° in bezug auf
die Ebene der Verkleidung angeordnet ist. Eine Luftstrom-
Dosieröffnung wurde am stromaufseitigen Ende dieser
Vertiefung plaziert, um die Luftströmung auf die
Oberfläche der Vertiefung sowie diese entlang zu lenken.
Im Vergleich zum Stand der Technik führte eine derartige
Anordnung in der Tat zu einer verbesserten Kühlwirkung.
Es scheint jedoch, daß sich der kühlende Luftstrom nicht
ausreichend ausbreitet und daß ein Teil des heißen Gases
in die Vertiefung eingesaugt wird. Dies geschieht
möglicherweise aufgrund des geringen statischen Druckes
des eine relativ hohe Geschwindigkeit aufweisenden
Strahls unmittelbar stromab von der Dosieröffnung.
Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht in der
Schaffung einer dünnen Verkleidung, bei der sich eine
diffundierte Strömung von Kühlluft durch die dünne
Verkleidung in einer derartigen Weise erzielen läßt, daß
sich eine verbesserte Kühlung der heißen Oberfläche der
Verkleidung ergibt.
Eine erfindungsgemäße Lösung dieser Aufgabe ergibt sich
aus dem Kennzeichen des Anspruchs 1.
Gemäß der vorliegenden Erfindung ist die gekühlte
Verkleidung aus einem ersten und einem zweiten Metall
flachstück gebildet, die vorzugsweise durch Hartlöten
miteinander verbunden sind. In der Verkleidung befinden
sich mehrere Gasdiffusionsöffnungen, die vorzugsweise in
einem schachbrettartigen Muster angeordnet sind.
Jede Diffusionsöffnung beinhaltet eine eingeformte
Vertiefung in dem zweiten Metallflachstück, die in
Richtung von dem mit dem heißen Gas in Berührung
befindlichen ersten Metallflachstück weg nach Art einer
Eindrückung eingeformt ist. Zwischen den beiden
Flachstücken ist eine Kammer gebildet, wobei sich die
stromabseitige Wand der Vertiefung in einem Winkel
zwischen 10° und 30° zu der Ebene des ersten
Metallflachstücks erstreckt. Eine Öffnung in dem ersten
Metallflachstück ist mit der stromabseitigen Wand der
Vertiefung ausgerichtet, jedoch überdeckt ein Bereich des
ersten Metallflachstücks den stromaufseitigen Bereich der
Kammer.
Eine Dosieröffnung in der eingeformten Vertiefung ist
derart angeordnet, daß diese durchströmendes Kühlgas auf
die Begrenzungsfläche der Kammer auftrifft, wodurch das
Kühlgas bzw. die Kühlluft nach dem Auftreffen auf diese
Begrenzungsfläche die stromabseitige Wand entlangdiffun
diert und gleichmäßig in die Gasströmungsbahn eintritt.
Bevorzugte Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus
den Unteransprüchen.
Die Erfindung und Weiterbildungen der Erfindung werden im
folgenden anhand der zeichnerischen Darstellung mehrerer
Ausführungsbeispiele noch näher erläutert. In den Zeich
nungen zeigen:
Fig. 1 eine isometrische Ansicht unter Darstellung
einer Düsenklappe;
Fig. 2 einen Schnitt durch die Klappe unter Darstel
lung der allgemeinen Strömung der Kühlluft;
Fig. 3 einen Schnitt durch die Klappe gesehen in
Richtung der Gasströmung;
Fig. 4 eine Draufsicht auf eine Verkleidung, wobei
einige Schichten zum Teil weggebrochen sind;
Fig. 5 eine im Schnitt dargestellte Seitenansicht
durch eine Gasdiffundieröffnung;
Fig. 6 eine Draufsicht auf eine Vertiefung;
Fig. 7 eine Draufsicht auf die Öffnung in dem auf der
Gasseite befindlichen Metallflachstück in
dessen auf der Vertiefung aufliegendem Zustand;
Fig. 8 eine Schnittansicht entlang der Linie 9-9 der
Fig. 5;
Fig. 9 eine Schnittansicht entlang der Linie 10-10 der
Fig. 5:
Fig. 10 eine Schnittansicht durch eine Diffusionsöff
nung gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel;
und
Fig. 11 eine Draufsicht auf die Darstellung der Fig.
10.
In Fig. 1 ist eine Düsenanordnung 10 für einen
Gasturbinenmotor dargestellt, die eine obere bewegliche
Klappe 12 und eine untere bewegliche Klappe 14 aufweist.
Die Klappen lassen sich in abdichtender Anlage an den
Seitenwandungen 16 nach oben und nach unten verschwenken.
Derjenige Bereich der Düse, der den diese durchlaufenden
heißen Gasen ausgesetzt ist, ist mit einer Verkleidung 18
überdeckt, die von einer zellenförmigen Tragekonstruktion
20 getragen ist. Dadurch ist eine Kühlkammer 22 unter
der Verkleidung 18 gebildet.
Das Hauptziel des Kühlluftstromes besteht in der lokalen
Kühlung der Verkleidung, die dem heißen Gas ausgesetzt
ist. Zu diesem Zweck kann in der zu Fig. 2 gezeigten
Weise ein Kühlluftstrom 24 durch einen Schwenkzapfen 26
ins Innere der beweglichen Klappe 14 eintreten, und zwar
insbesondere durch die Kammer 22.
Eine weitere Kühlkammer 28 ist zwischen der dünnen Ver
kleidung 18 und einer Auftreff-Verteilungsplatte 30 ge
bildet. Kleine Öffnungen in dieser Verteilungsplatte
ermöglichen ein Einströmen des Kühlluftstromes in die
Kammer 28, wobei diese Öffnungen derart gewählt sind,
daß sie in der gewünschten Weise eine Auftreffkühlung der
dünnen Verkleidung 18 schaffen. Es ist darauf
hinzuweisen, daß dies unabhängig von sowie zusätzlich zu
dem nachfolgend in bezug auf die einzelnen Diffundieröff
nungen noch ausführlich zu beschreibenden Auftreffvorgang
erfolgt.
Die Strömung des heißen Gases 32 erfolgt in der
dargestellten Weise von stromauf nach stromab.
Wie unter Bezugnahme auf Fig. 4 zu sehen ist, ist die
dünne Verkleidung 18 aus zwei miteinander verbundenen
Platten gebildet, wobei sich die Platte 34 auf der heißen
Seite befindet und dem heißen Gas ausgesetzt ist und die
Platte 36 auf der kalten Seite mit der Platte 34
verbunden ist. Außerdem ist die allgemeine Verteilungs
platte 30 zu sehen. Eine Mehrzahl von Diffusionsöffnungen
bzw. Diffundieröffnungen 38 ist in einem Schachbrettmu
ster angeordnet, um die Kühlluft durch die Verkleidung zu
führen, um dadurch eine Schleierkühlung bzw. schichtar
tige Kühlung derselben zu schaffen.
Die Fig. 5 bis 9 zeigen Details einer einzelnen
Gasdiffundieröffnung 38. Das erste Metallflachstück 34
besitzt eine Dicke von 0,04 Inch (ca. 1 mm), und das
zweite Metallflachstück 36 besitzt eine Dicke von 0,01 Inch
(ca. 0,25 mm). Eine eingeformte Vertiefung 40 in dem
Flachstück 36 besitzt eine stromabseitige Wand 42, die im
wesentlichen eben ist und in einem Winkel 44 von 24° in
bezug auf die Ebene des ersten Metallflachstücks 34 an
geordnet ist. Dieser Winkel liegt vorzugsweise zwischen
10° und 30° zur Ebene des ersten Flachstücks.
Das erste Flachstück 34 besitzt darin ausgebildete
trapezförmige Öffnungen 46. Das Flachstück 34 besitzt
einen Überdeckungsflachstückbereich 48 auf der stromauf
gelegenen Seite der Öffnungen, der den stromaufseitigen
Bereich 50 der Vertiefung überdeckt. Dieser Überdeckungs
bereich 48 überdeckt auch den stromaufseitigen Bereich
der stromabseitigen Wand 42. Dadurch ist eine Kammer 52
gebildet, die durch die Flächen des stromaufseitigen
Bereichs 50 der Vertiefung, des Überdeckungsflachstücks
bereichs 48 sowie der stromabseitigen Wand 42 begrenzt
ist.
Die Vertiefung besitzt eine Dosieröffnung 56 mit einem
Durchmesser von 0,26 Inch (ca. 6,6 mm), die derart
angeordnet und ausgebildet ist, daß der Kühlluftstrom auf
den Überdeckungsflachstückbereich 48 des ersten
Flachstücks auftrifft. Diese Dosieröffnungen stabilisie
ren die Strömungsverteilung zu den verschiedenen
Diffundieröffnungen, wobei diese Strömung aufgrund
lokaler Druckabweichungen in dem heißen Gasstrom eine
Tendenz zu Schwankungen haben könnte.
Einströmendes Kühlgas niedriger Temperatur trifft auf das
Flachstück 48 auf und kühlt dieses lokal, wobei das Gas
außerdem dazu veranlaßt wird, sich auszubreiten und im
wesentlichen mit einer gleichmäßigen Geschwindigkeit
Schlitze bzw. verengte Öffnungen 58 zu durchlaufen. Bei
diesen Öffnungen 58 handelt es sich jeweils um die
minimale Öffnung zwischen dem Überdeckungsflachstückbe
reich 48 und der stromabseitigen Wand 42. Die Strömungs
fläche dieser Öffnung beträgt 0.00086 Inch (ca.
0,55 mm2) im Vergleich zu der Strömungsfläche von
0,00053 Inch (ca. 0,34 mm2) der Dosieröffnung. Somit
wird die Geschwindigkeit des Kühlmittels bzw. der Kühl
luft bei der Passage in Richtung auf den Gasstrom redu
ziert, und es wird außerdem im wesentlichen gleichmäßig
über die Öffnung verteilt. Die Strömungsfläche dieser
Öffnung 58 ist größer als die Strömungsfläche der Dosier
öffnung, sollte jedoch das Siebenfache der Fläche der
Dosieröffnung nicht übersteigen. Eine derartige,
übermäßig große Fläche würde zu einer zu geringen Ein
strömgeschwindigkeit führen.
Fig. 8 zeigt die Strömungsfläche 52 unmittelbar an der
Kante des Überdeckungsflachstückbereichs 48 des
Flachstücks 34, während Fig. 9 die Lage der
stromabseitigen Wand 42 an einer Stelle zeigt, an der die
Öffnung 46 über der stromabseitigen Wand liegt. Eine
hypothetische Verlängerung 60 der stromabseitigen Wand
verläuft derart, daß sie die obere Oberfläche 62 der
ersten Platte 34 an der stromabseitigen Kante 62 zwischen
der trapezförmigen Öffnung 46 und dieser Oberfläche 62
verläßt. Die Ausbildung der Vertiefung 40 mit der relativ
ebenen Fläche 42 führt zur Bildung eines Paares von Krüm
nungslinien 64, die im wesentlichen den äußeren Rand der
stromabseitigen Wand 42 definieren. Diese Krümmungslinien
erstrecken sich in einem Winkel 66 von 25° in bezug auf
die in Fig. 6 dargestellte Linie 68, bei der es sich um
die Längsmittenlinie durch die jeweilige Vertiefung 40
handelt.
Die Fig. 10 und 11 zeigen ein weiteres Ausführungsbei
spiel, bei dem der Überdeckungsflachstückbereich 48 des
ersten Flachstücks 34 unter Bildung eines freitragenden
Abschnitts 70 in die Kammer 52 hinein nach unten
abgebogen ist. Eine Aufprallöffnung 72 ist derart
angeordnet, daß die Aufprallwirkung gegen diesen
Überdeckungsbereich gerichtet ist. Dies sorgt auch für
die Diffusion der einströmenden Luft, so daß sich diese
in im wesentlichen parallelen Strömungslinien mit einer
relativ niedrigen Geschwindigkeit durch die Öffnung 74
bewegt.
Die relativ hohe Geschwindigkeit des einströmenden,
dosierten Luftstroms wird in einem Bereich reduziert, wo
er von Begrenzungsflächen umgeben ist. Dadurch wird der
Luftstrom in seiner Geschwindigkeit reduziert sowie
diffundiert, ohne daß dabei heißes Gas aus dem
Hauptgasstrom aufgenommen wird, wie dies ansonsten durch
niedrige statische Druckwerte in dem Strahl verursacht
wird.
Während man bei den Diffundieröffnungen gemäß US-PS
4 773 593 eine Verbesserung der Kühlwirkung von 10% im
Vergleich zu den diagonalen Öffnungen des Standes der
Technik festgestellt hat, haben Tests gezeigt, daß die
Diffundieröffnungen gemäß der vorliegenden Erfindung zu
einer Verbesserung von 55% führen.
Claims (11)
1. Gekühlte Verkleidung für eine heißes Gas beför
dernde Passage, gekennzeichnet durch:
ein erstes Metallflachstück (34), das mit dem von stromauf nach stromab strömenden heißen Gas in Berührung ist;
ein zweites Metallflachstück (36), das mit dem ersten Metallflachstück (34) in Berührung steht und einer Kühlgaszufuhr ausgesetzt ist; und durch eine Mehrzahl von Gasdiffusionsöffnungen (38), die sich durch das erste und das zweite Metallflach stück (34, 36) hindurcherstrecken und deren jede aufweist:
eine in das zweite Metallflachstück (36) in von dem ersten Metallflachstück (34) wegverlaufender Weise eingeformte Vertiefung (40), die zwischen dem zwei ten Metallflachstück (36) und der Ebene des ersten Metallflachstücks (34) eine Kammer (52) bildet sowie eine stromabseitige Wand (42) der Vertiefung (40) in einem Winkel zwischen 10 und 30° zu der Ebene des ersten Metallflachstücks (34) bildet,
eine Öffnung (46) in dem ersten Metallflachstück (34), die mit der stromabseitigen Wand (42) ausge richtet ist, wobei jedoch das erste Metallflach stück (34) den stromaufseitigen Bereich der Kammer (52) überdeckt, so daß die Vertiefung (40) plus das überdeckende Flachstück Begrenzungsflächen der der Kammer (52) bilden, und
eine Dosieröffnung (56) in der eingeformten Ver tiefung (40) an einer derartigen Stelle, daß das die Dosieröffnung durchströmende Kühlgas auf eine Begrenzungsfläche mit Ausnahme der von der stromab seitigen Wand (42) gebildeten Begrenzungsfläche auftrifft.
ein erstes Metallflachstück (34), das mit dem von stromauf nach stromab strömenden heißen Gas in Berührung ist;
ein zweites Metallflachstück (36), das mit dem ersten Metallflachstück (34) in Berührung steht und einer Kühlgaszufuhr ausgesetzt ist; und durch eine Mehrzahl von Gasdiffusionsöffnungen (38), die sich durch das erste und das zweite Metallflach stück (34, 36) hindurcherstrecken und deren jede aufweist:
eine in das zweite Metallflachstück (36) in von dem ersten Metallflachstück (34) wegverlaufender Weise eingeformte Vertiefung (40), die zwischen dem zwei ten Metallflachstück (36) und der Ebene des ersten Metallflachstücks (34) eine Kammer (52) bildet sowie eine stromabseitige Wand (42) der Vertiefung (40) in einem Winkel zwischen 10 und 30° zu der Ebene des ersten Metallflachstücks (34) bildet,
eine Öffnung (46) in dem ersten Metallflachstück (34), die mit der stromabseitigen Wand (42) ausge richtet ist, wobei jedoch das erste Metallflach stück (34) den stromaufseitigen Bereich der Kammer (52) überdeckt, so daß die Vertiefung (40) plus das überdeckende Flachstück Begrenzungsflächen der der Kammer (52) bilden, und
eine Dosieröffnung (56) in der eingeformten Ver tiefung (40) an einer derartigen Stelle, daß das die Dosieröffnung durchströmende Kühlgas auf eine Begrenzungsfläche mit Ausnahme der von der stromab seitigen Wand (42) gebildeten Begrenzungsfläche auftrifft.
2. Verkleidung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß der Überdeckungsbereich des ersten Metallflachstücks (34) an einem stromab seitigen Ende in die Kammer (52) hinein nach unten abgewinkelt ist; und
daß die Dosieröffnung (72) an einer derartigen Stelle angeordnet ist, daß die Dosieröffnung (72) durchströmendes Kühlgas auf den nach unten abge winkelten Bereich (70) auftrifft.
dadurch gekennzeichnet, daß der Überdeckungsbereich des ersten Metallflachstücks (34) an einem stromab seitigen Ende in die Kammer (52) hinein nach unten abgewinkelt ist; und
daß die Dosieröffnung (72) an einer derartigen Stelle angeordnet ist, daß die Dosieröffnung (72) durchströmendes Kühlgas auf den nach unten abge winkelten Bereich (70) auftrifft.
3. Verkleidung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß der Überdeckungsflach
stückbereich (48) den stromaufseitigen Bereich der
stromabseitigen Wand (42) überdeckt.
4. Verkleidung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die minimale Strömungs
fläche zwischen dem Überdeckungsflachstückbereich
(48) und der stromabseitigen Wand (42) größer ist
als die Strömungsfläche der Dosieröffnung (56; 72).
5. Verkleidung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß die Strömungsfläche
zwischen dem Überdeckungsflachstückbereich (48) und
der stromabseitigen Wand (42) geringer ist als das
Siebenfache der Strömungsfläche der Dosieröffnung
(56; 72).
6. Verkleidung nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnung (46) in
dem ersten Metallflachstück (34) derart posi
tioniert ist, daß eine hypothetische Verlängerung
(60) der stromabseitigen Wand (42) der Vertiefung
(40) an der Kante (62) zwischen dem stromabseitigen
Ende der Öffnung (46) und der Oberfläche des ersten
Metallflachstücks (34) austritt.
7. Verkleidung nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß die Dosieröffnung (56;
72) an einer derartigen Stelle angeordnet ist, daß
diese durchströmendes Kühlgas im wesentlichen auf
die parallel zu der heißen Gasströmung verlaufende
Mittellinie (68) der Diffusionsöffnung (38)
auftrifft.
8. Verkleidung nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß die Dosieröffnung (56;
72) an einer derartigen Stelle angeordnet ist, daß
diese durchströmendes Kühlgas auf den
Überdeckungsbereich (48) des ersten Metallflach
stücks (34) auftrifft.
9. Verkleidung nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß die Vertiefung (40)
zwischen der stromabseitigen Wand (42) und den Sei
tenwänden derselben eine Krümmungslinie (64) auf
weist, und daß die Krümmungslinie (64) in einem
Winkel zwischen 20 und 30° zu der Mittellinie (68)
durch die Vertiefung (40) verläuft.
10. Verkleidung nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnung (46) in dem
ersten Metallflachstück (34) eine trapezförmige
Konfiguration besitzt, wobei sich der breitere
Bereich der Trapezform an dem stromabseitigen Ende
der Öffnung (46) befindet.
11. Verkleidung nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, daß die mehreren Gasdiffu
sionsöffnungen (38) in einem schachbrettartigen
Muster angeordnet sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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Publications (2)
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|---|---|---|---|
| DE4041026A Expired - Fee Related DE4041026C2 (de) | 1989-12-26 | 1990-12-20 | Gekühlte dünne Verkleidung aus Metall |
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