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DE3937037A1 - Elektrische einrichtung zur diebstahlsicherung von kraftfahrzeugen - Google Patents

Elektrische einrichtung zur diebstahlsicherung von kraftfahrzeugen

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Publication number
DE3937037A1
DE3937037A1 DE19893937037 DE3937037A DE3937037A1 DE 3937037 A1 DE3937037 A1 DE 3937037A1 DE 19893937037 DE19893937037 DE 19893937037 DE 3937037 A DE3937037 A DE 3937037A DE 3937037 A1 DE3937037 A1 DE 3937037A1
Authority
DE
Germany
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starter
cables
electromagnet
circuit
electrical device
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19893937037
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Dr Dr Schreiber
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Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19893937037 priority Critical patent/DE3937037A1/de
Publication of DE3937037A1 publication Critical patent/DE3937037A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60RVEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60R25/00Fittings or systems for preventing or indicating unauthorised use or theft of vehicles
    • B60R25/01Fittings or systems for preventing or indicating unauthorised use or theft of vehicles operating on vehicle systems or fittings, e.g. on doors, seats or windscreens
    • B60R25/04Fittings or systems for preventing or indicating unauthorised use or theft of vehicles operating on vehicle systems or fittings, e.g. on doors, seats or windscreens operating on the propulsion system, e.g. engine or drive motor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ignition Installations For Internal Combustion Engines (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine elektrische Einrichtung zur Diebstahlsicherung von Kraftfahrzeugen in einem Strom­ kreis zwischen Zündschloß, Batterie und Motoranlasser.
Bei Kraftfahrzeugen erfolgt das Anlassen des Ver­ brennungmotors über eine batteriegespeiste elektrische Maschine, den Anlasser, wobei der Stromkreis des An­ lassers über ein mittels eines Zündschlüssels betätig­ bares Zündschloß geschlossen werden kann. Das Zündschloß ist mit dem Pluspol der Batterie verbunden, wobei der Stromkreis dann weiterhin vom Zündschloß zum Anlasser und von dort zum Minuspol der Batterie bzw. zur Erde geführt ist. Nachdem üblicherweise der Stromkreis nur dann geschlossen werden kann, wenn der zutreffende Zünd­ schlüssel vorhanden ist, ist es aber auch ohne weiteres möglich, das Zündschloß auszuschalten, d. h. den Strom­ kreis am Zündschloß kurzzuschließen und damit den An­ lasser in Tätigkeit zu versetzen. Um diese Möglichkeit auszuschließen, verwendet man einen im Stromkreis an­ geordneten Unterbrecherschalter, der an einer Stelle im Fahrzeug angebracht wird, die nur dem Besitzer be­ kannt ist. Der Nachteil dieser Einrichtung besteht darin, daß die Betätigung dieses Schalters in vielen Fällen vergessen wird, so daß diese Diebstahlsicherung unwirk­ sam ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine derartige elektrische Einrichtung so auszubilden, daß eine automatische, hochwirksame Diebstahlsicherung gewähr­ leistet ist.
Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, daß der eine elektrische Anschluß am Zündschloß aus einer Vielzahl von Kabeln besteht, von denen eine be­ grenzte Anzahl von Kabeln stromführende Starterkabel und die Mehrzahl der Kabel Blindkabel sind, wobei die Starterkabel mit parallel geschalteten Widerständen ver­ sehen sind, deren gemeinsamer Strang über einen Elektro­ magneten zum Anlasserstromkreis parallel geschaltet ist, daß der mit den Starterkabeln verbundene Anlasserstromkreis Unterbrechungskontakte aufweist, die über den Elektro­ magneten schließbar sind und daß in den Stromkreis des Elektromagneten ein Unterbrecher geschaltet ist, der über einen an die Blindkabel angeschlossenen weiteren Elektromagneten betätigbar ist.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen 2 bis 10.
Die Erfindung bringt den wesentlichen Vorteil, daß ein Kurzschließen des Anlassers ausgeschlossen wird. Die Sicherheitseinrichtung ist hierbei im Zündschloß bzw. im Anlasser gesichert untergebracht, so daß hier keine Manipulationen möglich sind.
Die Erfindung wird in der nachfolgenden Beschreibung von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert.
Es zeigen,
Fig. 1 einen Schaltkreis für die vorgesehene elektrische Einrichtung,
Fig. 2 eine Zusatzeinrichtung gemäß Fig. 1,
Fig. 3 eine Anschlußmöglichkeit für den Kabel­ strang am Anlassergehäuse und
Fig. 4 eine Zusatzeinrichtung zum Erhöhen der Sicherheit gemäß einem Schaltkreis.
Ein Zündschloß 5 ist an den Pluspol einer Batterie 7 an­ geschlossen, wobei der von dem Zündschloß 5 wegführende Anschluß 30 in eine Anzahl von Starterkabeln 3 unterteilt ist. Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel sind vier solcher Kabel 3 vorgesehen. Diese Kabel 3 sind an einer Steckeraufnahme 6 untergebracht, die innerhalb des Gehäuses 5′ des Zündschlosses 5 angeordnet ist. An diese Steckeraufnahme sind weiterhin eine Vielzahl von Kabeln 4, sogenannte Blindkabel angeschlossen, wobei sowohl die Steckeranschlüsse 27 der Starterkabel 3 als auch der Blindkabel 4 aus dem Gehäuse 5′ herausragen. An diese Steckeranschlüsse 27 ist ein Stecker 9 aufgesteckt, der mit entsprechenden Anschlüssen für die Blindkabel 4 und die Starterkabel 3 versehen ist. Dieser Kabelstrang 2 wird zum Gehäuse 1′ des Anlassers 1 geführt, wobei die entsprechenden elektrischen Bausteine innerhalb dieses Gehäuses 1 geschützt angeordnet sind. Der Kabelstrang 2 wird in dieses Gehäuse 1′ eingeführt, wobei die Blind­ kabel 4 von den Starterkabeln 3 getrennt werden. An die Starterkabel 3 sind in paralleler Anordnung Widerstände 10 angeordnet, die zu einem gemeinsamen Strang 29 zusammen­ geführt sind. An diesem Strang 29 ist die Spule 11 eines Elektromagneten mit dem Kern 12 angeschlossen, wobei der Kern 12 an Lagern 15 verschiebbar gehaltert ist. Das Verschieben des Eisenkerns 12 erfolgt gegen eine Fe­ der 13, die an einem Flansch 16 abgestützt ist. Die Spule 11 ist über einen Unterbrecher 20 mit Feder 21 an den anderen Pol der Batterie 7 angeschlossen.
Parallel zu diesem Stromkreis liegt der Stromkreis für den Anlasser 1, wobei vor den Widerständen 10 an den Starterkabeln 3 Abzweigungen gemäß einer Leitung 18 an­ geschlossen sind und diese Leitung 18 an Kontakten 17 unterbrochen ist. Die weitergeführte Leitung 25 ist mit dem Anlasser 1 verbunden und die Rückführleitung 31 des Anlassers 1 mit dem anderen Pol der Batterie 7. Durch Be­ tätigen des Elektromagneten 11, 12 können die Kontakte 17 geschlossen werden, wobei an der Rückseite des Eisen­ kerns 12 ein Permanentmagnet 14 gemäß einem ersten Aus­ führungsbeispiel vorgesehen ist.
Die Blindkabel 4 sind zu einem Blindkabelstrang 26 zu­ sammengefaßt und an eine Spule 19 eines weiteren Elektro­ magneten angeschlossen. Das Ende der Spule ist mit dem anderen Pol der Batterie 7 verbunden. Dieser Magnet dient zum Betätigen des Unterbrechers 20, 21.
In der Rückführleitung 31 zwischen dem Anlasser 1 und dem anderen Pol der Batterie 7 ist eine Sicherung 22 untergebracht.
Gemäß einer weiteren Ausführungsform ist in Fig. 2 ein festmontierter Eisenkern 23 gegenüber dem Eisenkern 12 angeordnet, d. h. in der gegenüberliegenden Position, und an Stelle des Permanentmagneten 14. Gegebenenfalls ist dieser Eisenkern 23 mit einer Spule 24 versehen, die strichliert dargestellt ist und die in Reihe zum An­ lasser 1 liegt.
Die Widerstände 10 sind so ausgelegt, daß bei Anschluß sämtlicher Starterkabel 3 in der Leitung 29 ein aus­ reichender Strom fließt, um die Kontakte 17 über den Elektromagneten 11, 12 gegen die Kraft der Feder 13 zu schließen. Werden beispiels­ weise nur zwei oder drei dieser Starterkabel angeschlos­ sen, dann reicht der Erregerstrom in der Spule 11 nicht aus, um den Elektromagneten zu aktivieren. Beim Überbrücken sämtlicher oder eines Teiles der Kabelenden, d. h. sowohl der Starter­ kabel 3 als auch der Blindkabel 4 wird der Elektro­ magnet 19 erregt und hierbei der Unterbrecher 21, 22 geöffnet. Dadurch ist der Stromkreis in der Spule 11 des ersten Elektromagneten unterbrochen, so daß auch die Kontakte 17 geöffnet sind.
Sollte mit einer höheren Spannung versucht werden, z. B. über einen Widerstand 10 den Anlasser 1 zu starten, dann wird der Stromkreis über die Sicherung 22 unter­ brochen.
Die Fig. 3 zeigt eine weitere Variante für den Anschluß des Zünd­ schlosses 5 am Anlasser 1, wobei der vom Zündschloß 5 kommende Kabelstrang 2 zum Anlassergehäuse 1′ hin mit einem Stecker 28 versehen ist. Am Gehäuse 1′ ist eine Steckeraufnahme 32 mit Steckeranschlüssen 27 vorgesehen, an denen in richtiger Reihenfolge die Starterkabel 3 und die Blindkabel 4 angeschlossen sind.
Um das Auffinden der richtigen Kabelkombination weiterhin zu erschweren, ist in Fig. 4 eine Zusatzeinrichtung dargestellt. Diese Einrichtung ist im Gehäuse 5′ des Zündschlosses 5 unter­ gebracht. Der von der Batterie 7 kommende stromführende An­ schluß 34 ist an einem Stecker 33 angeordnet, der darüber hinaus mit einer Vielzahl von Blindkontakten 35 versehen ist, wobei der stromführende Anschluß 34 im Stecker 33 durch seinen Verlauf von den Blindkontakten 35 nicht unterscheidbar und damit nicht iden­ tifizierbar ist. Am Zündschloßgehäuse 5′ befinden sich entsprechende Blindkontakte sowie ein entsprechender mit dem stromführenden Kontakt 34 zu verbindender Kontakt, der über einen Unterbre­ cher 37 mit dem Zündschloßschalter verbunden ist. Die Blindkon­ takte 35 sind miteinander verbunden und parallel zu diesem Stromkreis über einen hochohmigen Widerstand 39 mit einem Elek­ tromagneten 38 geschaltet.
Beim Versuch einer Manipulation durch Verbinden aller oder einer Mehrzahl der Kontakte und damit auch einem Verbinden des stromführenden Kontaktes 34 mit den Blindkontakten 35 wird der Stromkreis am Unterbrecherkontakt 37 unterbrochen, wobei dann der Widerstand 39 zu der Schaltungsanordnung im Anlasser 1 in Reihe liegt. Durch den hierbei entstehenden starken Spannungsabfall kann der Anlasser 1 nicht mehr in Tätigkeit gesetzt werden.
Damit ist die Startereinrichtung eines derartigen Fahr­ zeuges gegen alle Eventualitäten gesichert, wobei die Wahrscheinlichkeit zum Auffinden der richtigen Kabelkom­ bination durch eine entsprechende Anzahl von Starterkabeln 3, Blindkabeln 4 sowie Blindkontakten 35 gewählt werden kann.

Claims (10)

1. Elektrische Einrichtung zur Diebstahlsicherung von Kraft­ fahrzeugen in einem Stromkreis zwischen Zündschloß, Bat­ terie und Motoranlasser, dadurch gekennzeichnet, daß der eine elektrische Anschluß (30) am Zündschloß (5) aus einer Vielzahl von Kabeln (3, 4) besteht, von denen eine begrenzte Anzahl von Kabeln (3) stromführende Starter­ kabel und die Mehrzahl der Kabel Blindkabel (4) sind, wobei die Starterkabel (3) mit parallel geschalteten Widerständen (10) versehen sind, deren gemeinsamer Strang (29) über einen Elektromagneten (11) zum Anlasser­ stromkreis (18, 25) parallel geschaltet ist, daß der mit den Starterkabeln (3) verbundene Anlasserstromkreis (18, 25) Unterbrechungskontakte (17) aufweist, die über den Elektromagneten (11) schließbar sind und daß in den Stromkreis (29) des Elektromagneten (11) ein Unter­ brecher (20, 21) geschaltet ist, der über einen an die Blindkabel (4) angeschlossenen weiteren Elektromagneten (19) betätigbar ist.
2. Elektrische Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Widerstände (10), die Elektromagneten (11, 19) und die Unterbrecher (17; 20, 21) im Gehäuse (1′) des An­ lassers (1) angeordnet sind.
3. Elektrische Einrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschluß (30) am Zündschloß (5) als Steckeraufnahme (6) im Zündschloßgehäuse (5′) ange­ ordnet ist, wobei der Kabelstrang (2) mit den Starter­ und Blindkabeln (3, 4) mittels eines Steckers (9) an­ schließbar ist.
4. Elektrische Einrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Widerstände (10) gleichohmig aus­ gebildet sind und der erste Elektromagnet (11, 12) gegen den Druck einer Feder (13) zum Schließen der Unter­ brechungskontakte (17) nur dann ausreichend erregt ist, wenn alle Widerstände (10) angeschlossen sind.
5. Elektrische Einrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Blindkabel (4) zu einem Blind­ kabelstrang (26) zusammengefaßt sind, an dem der weitere Elektromagnet (19) angeschlossen ist.
6. Elektrische Einrichtung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß in dem rückführenden Stromkreis (31) des Anlassers (1) eine Sicherung (22) angeordnet ist, die bei einer Spannungserhöhung im Stromkreis (30, 31) des Anlassers (1) den Stromkreis (30, 31) unterbricht.
7. Elektrische Einrichtung nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Elektromagnet (11, 12) mit einem gegensinnig gepolten Permanentmagneten (14) oder mit einem Eisenkern (23) zusammenwirkt.
8. Elektrische Einrichtung nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem ersten Elektromagneten (11, 12) ein dritter an den rückführenden Stromkreis (31) des Anlassers (1) angeschlossener Elektromagnet (23, 24) zu­ sammenwirkt.
9. Elektrische Einrichtung nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Kabelstrang (2) zum Anlasser­ gehäuse (1′) hin mit einem Stecker (28) versehen ist, dem eine am Anlassergehäuse (1′) angebrachte Stecker­ aufnahme (32) mit Steckeranschlüssen (27) zugeordnet ist, an denen die Starter- und Blindkabel (3, 4) ange­ schlossen sind.
10. Elektrische Einrichtung nach Anspruch 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Zündschloß (5) mittels eines weiteren Steckers (33) an der Batterie (7) angeschlos­ sen ist, daß der Stecker (33) mit einem stromführenden Kontakt (34) und einer Vielzahl von Blindkontakten (35) versehen ist, daß die Steckeraufnahme (36) entsprechende Kontakte (34, 35) besitzt, wobei in der stromführenden Leitung ein Unterbrecher (37) angeordnet ist, mit dem ein Elektromagnet (38) zusammenwirkt, der an die mitein­ ander verbundenen Blindkontakte (35) über einen ohmschen Widerstand (39) angeschlossen ist
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4329649A1 (de) * 1993-09-03 1995-03-09 Broicher Heribert F Dr Ing Vorrichtung zum Schutz elektrischer Geräte eines Kraftfahrzeuges vor unbefugter Inbetriebnahme
DE4339624A1 (de) * 1993-11-20 1995-06-22 Eggert Hollander Autodiebstahlsicherung

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