DE3932185C1 - Paint roller applying paint to printing wheels etc. - has colour storage unit surrounding core consisting of open pored pref. polyurethane foam with non-porous outer mantle around storage unit - Google Patents
Paint roller applying paint to printing wheels etc. - has colour storage unit surrounding core consisting of open pored pref. polyurethane foam with non-porous outer mantle around storage unitInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Farbrolle zum Auftragen von Farbe
auf Klischees, Druckräder oder Einfärbesysteme, mit
einem Walzenkern sowie einem den Walzenkern umgebenden Farb
speicher aus offenporigem oder gemischtporigem Schaumstoff
material, wobei um den Farbspeicher eine farbdurchlässige
Außenummantelung angeordnet ist.
Die Erfindung betrifft auch ein Verfahren zur Herstellung der
Farbrolle der eingangs erwähnten Art sowie eine Vorrichtung
zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens.
Eine Farbrolle der eingangs erwähnten Art ist beispielsweise
aus der DE-OS 25 17 474 bekannt. Zur Herstellung dieser vor
bekannten Farbrolle wird beispielsweise ein auf den Walzen
kern aufgezogener Schlauch aus Weich-PVC mit einem Faservlies
stoff umwickelt, wobei dieser als Farbspeicher
dient. Während oder nach diesem Wickelvorgang wird
die Farbrolle beispielsweise mit der Dispersion eines Elasto
mers imprägniert, dem gegebenenfalls weitere Verarbeitungs
hilfsmittel wie etwa Weichmachungsmittel zugesetzt werden.
Auf diese Weise entsteht nach dem Trocknen oder gegebenen
falls nach einer Wärmebehandlung und anschließender Bearbei
tung eine Farbrolle, die eine vergleichweise verschleißfeste
und gleichmäßige Außenummantelung haben soll.
Durch die Imprägnierung der Farbrolle wird jedoch eine
gleichmäßige Aufnahme sowie Abgabe der Farbe auf Klischees
oder Druckrädern erschwert. Wird die Imprägnierung durch die
Zugabe von Treibmitteln zusätzlich noch aufgeschäumt, so
ist dieser Schaum nur wenig offenporig und zur Farb
speicherung kaum geeignet.
Bereits bekannt ist auch, aus einem offenporigen und vorher
verdichteten Polyurethanschaumstoff-Block die für die Farb
rollen benötigten Formen auszuschneiden (vgl. DE-OS 31 00 361
und DE-OS 25 05 992). Um die notwendige Rundlaufgenauig
keit zu erhalten, ist es jedoch meist erforderlich, die
Rollen noch abzuschleifen. Durch ihre offenzellige Struktur
weisen diese Farbrollen zwar eine gute Farbaufnahme und
Abgabe auf, jedoch ist die Herstellung durch das Aus
schneiden und Überschleifen der Rollen vergleichsweise
aufwendig. Da das verwendete Polyurethanschaumstoffmaterial
durch glykolhaltige Farben gequollen wird, erhöht sich
zudem der Rollendurchmesser beim Tränken. Darüber hinaus
ist dieses Schaumstoff-Material an der Oberfläche etwas
grobporig, was sich vor allem bei sehr feiner Schrift
ungünstig auswirkt.
Man kennt auch bereits Farbrollen, die aus Fasern tie
rischer oder textiler Herkunft hergestellt werden und
unter Zugabe von Imprägniermitteln zu Filzrollen verdichtet
und gewalkt werden. Jedoch ist die Oberflächenstruktur
dieser Filzrollen durch die verwenderen Fasern ungleich
mäßig, was insbesondere bei feiner Schrift leicht zu
Fehlstellen im Abdruck führt. Zudem lösen sich beim
Gebrauch die Fasern aus dem Verbund und können beispiels
weise das Relief eines Klischees verschmutzen.
Es besteht daher die Aufgabe, eine Farbrolle der eingangs
erwähnten Art zu schaffen, die auch bei schneller Folge
der Abdrücke farbintensive, gleichmäßige und gute Abdrücke
erlaubt. Dabei soll die erfindungsgemäße Farbrolle in
ihrem Farbspeicher möglichst maßhaltig sein.
Darüber hinaus besteht auch die Aufgabe, ein Verfahren zur
Herstellung einer solchen Farbrolle sowie eine Vorrichtung
zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens zu
schaffen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß bei der Farbrolle der
eingangs erwähnten Art insbesondere dadurch gelöst, daß
der Farbspeicher aus einer oder mehreren Lagen eines
um den Walzenkern gewickelten elastischen Schaumstoff
materials besteht, und daß dieses elastische Schaumstoff
material durch Druck- und/oder Zugkräfte verdichtet und
von der Außenummantelung in zusammengepreßter Form auf
dem Walzenkern gehalten ist.
Durch die Außenummantelung wird das elastische Schaumstoff
material in seiner gegen die Eigenelastizität zusammen
gepreßten Form auf dem Walzenkern gehalten. Dabei kann
vorzugsweise auch durch Retikulation, d.h. Einleitung
und Zündung eines Knallgasgemisches, oder durch Laugen
behandlung besonders offenporiges und eventuell auch vor
verdichtetes Schaumstoffmaterial verwendet werden, das
auf dem Walzenkern noch zusätzlich reversibel verdichtet
und zusammengepreßt ist. Insbesondere bei hoher Offen
porigkeit nimmt das als Farbspeicher dienende Schaumstoff
material die Farbflüssigkeit rasch auf, praktisch ohne
daß es zu Lufteinschlüssen und infolgedessen zu einem
Auslaufen der Farbe bei stärkeren Temperatur- und Luft
druckunterschieden kommt. Selbst bei der Verwendung von
Polyurethanschaumstoffmaterial, das ansonsten bei glykol
haltigen Farben zum Quellen neigt, ist die als Farbspeicher
dienende Schaumstoffschicht der erfindungsgemäßen
Farbrolle weitgehend maßhaltig, da das als Farbspeicher
um den Walzenkern gewickelte Schaumstoffmaterial einer
seits unter Druck steht, jedoch andererseits durch die
umhüllende Außenummantelung an einem Ausdehnen gehindert
wird. Somit lassen sich mit Hilfe der erfindungsgemäßen
Farbrolle auch bei rascher Folge der Abdrücke farb
intensive, gleichmäßige und gute Abdrücke erzielen.
Dabei sieht eine besonders vorteilhafte weiterbildende
Ausführung gemäß der Erfindung vor, daß die Außen
ummantelung durch eine oder mehrere Lagen eines um den
Farbspeicher gewickelten Kaschiervlieses gebildet ist,
und daß die gegebenenfalls übereinanderliegenden Lagen
des Kaschiervlieses vorzugsweise miteinander verbunden
sind. Ein solches Kaschiervlies ist farbdurchlässig,
praktisch nicht dehnbar, stellt eine glatte, strapazier
fähige Außenummantelung dar und erleichtert die einfache
Herstellung der erfindungsgemäßen Farbrolle.
Die einfache Herstellbarkeit dieser Farbrolle wird noch
zusätzlich begünstigt, wenn die Lagen des Farbspeichers
und/oder der Außenummantelung aus jeweils einem oder
wenigen spiralförmig um den Walzenkern gewickelten
Materialstreifen oder -Bändern bestehen.
Zweckmäßig ist es, wenn das Kaschiervlies aus miteinander
verschmelzbaren Fasern besteht, und wenn die um den
Farbspeicher gewickelten Lagen des Kaschiervlieses durch
Hitzeeinwirkung miteinander verbunden sind. Dabei kann
als Kaschiervlies auch sog. Thermobonding-Vlies verwendet
werden. Ein solches aus miteinander verschmelzbaren
Fasern bestehendes Kaschiervlies läßt sich durch Hitze
einwirkung einfach zu einer festen und dauerhaften Ver
bindung verfestigen, so daß diese äußere Vliesschicht
auch beim Ablängen der Rollen praktisch nicht ausfranst.
Zweckmäßig ist es, wenn als Farbspeicher ein offen- oder
gemischtporiger Polyurethan-Schaumstoff dient, da dieses
Schaumstoffmaterial beispielsweise durch Retikulation
oder eine Laugenbehandlung auf einfache Weise mit
einer besonders offenen Struktur hergestellt werden
kann.
Um eine möglichst gute Rundlaufgenauigkeit der erfin
dungsgemäßen Farbrolle zu erreichen und um am Ende des
gewickelten Schaumstoffmaterials einen deutlichen
Absatz zu vermeiden, ist es vorteilhaft, wenn der
Farbspeicher aus zumindest zwei Schichten Schaumstoff
materials unterschiedlicher Ausgangs-Dicke besteht, und
wenn dazu vorzugsweise eine unmittelbar um den Walzen
kern gewickelte Schicht aus dickem Schaumstoffmaterial
und eine um diese Schicht gewickelte, an die Außen
ummantelung angrenzende äußere Schicht aus dünnerem
Schaumstoffmaterial vorgesehen ist. Während mit Hilfe
der unmittelbar um den Walzenkern gewickelten Schicht
aus dickem Schaumstoffmaterial die Herstellung der
erfindungsgemäßen Farbrolle vereinfacht und beschleunigt
werden kann, dient die äußere Schicht aus dünnerem
Schaumstoffmaterial vor allem dazu, die Gleichmäßigkeit
und Rundlaufgenauigkeit der erfindungsgemäßen Farbrolle
an ihrer Außenummantelung zu erhöhen.
Dabei ist es zweckmäßig, wenn die Schicht aus dickerem
Schaumstoffmaterial aus einem Schaumstoff besteht,
dessen Ausgangs-Dicke vor dem Verdichten oder Wickeln
3 bis 7 mm, vorzugsweise 5 mm beträgt, und wenn als
äußere, an die Außenummantelung angrenzende Schicht
des Farbspeichers ein Schaumstoffmaterial mit einer
Ausgangsdicke von 0,5 bis 2 mm, insbesondere von 1,5 mm
dient.
Um einen möglichst flachen Übergang zwischen den ein
zelnen Schichten zu schaffen und um der erfindungsgemäßen
Farbrolle einen möglichst gleichmäßigen äußeren Umriß
und eine hohe Rundlaufgenauigkeit zu geben, ist es
zweckmäßig, wenn die schmalseitigen Ränder der
als Farbspeicher dienenden Schaumstoffschicht(en) in
Umwicklungsrichtung schräg verlaufen und vorzugsweise
auch etwa in Längsrichtung der Farbrolle schräg ange
schnitten sind oder abflachend auslaufen.
Die erfindungsgemäße Lösung besteht bei dem Verfahren
der eingangs erwähnten Art darin, daß das
als Farbspeicher dienende elastische Schaumstoffmaterial
um den Walzenkern gewickelt und durch Druck- und/oder
Zugkräfte verdichtet wird, und daß das um den Walzenkern
gewickelte elastische Schaumstoffmaterial anschließend
mittels der Außenummantelung in der verdichteten oder
zusammengepreßten Form auf den Walzenkern fixiert
wird.
Mit Hilfe des erfindungsgemäßen Herstellungsverfahrens
kann auf einfache Weise eine Farbrolle hergestellt
werden, die eine gute Maßhaltigkeit aufweist und auch
in schneller Folge farbintensive, gleichmäßige und
gute Abdrücke liefert. Dabei kann beispielsweise auch
während des Wickelvorgangs der einzelnen Schichten und
Ummantelungen der Farbrolle das als Farbspeicher
diehende Schaumstoffmaterial durch Druck- und/oder
Zugkräfte reversibel verdichtet und zusammengepreßt
werden. Dieses zusammengepreßte Schaumstoffmaterial
wird anschließend mittels der Außenummantelung auf
einfache Weise auf dem Walzenkern fixiert.
Das als Farbspeicher dienende Schaumstoffmaterial kann
beispielsweise dadurch auf dem Walzenkern zusammenge
preßt werden, indem die als Farbspeicher dienenden
Schaumstoffmaterial-Lagen während des Umwickelns um
den Walzenkern aneinander oder aufeinander gedrückt
und verdichtet werden.
Es ist aber - eventuell auch zusätzlich - möglich, daß
das als Farbspeicher dienende elastische Schaumstoff
material beim Wickeln in Umfangsrichtung gestreckt
wird.
Ein einfaches Verfahren zur Herstellung der Farbrolle
wird noch dadurch begünstigt, daß das als Außenummantelung
dienende Kaschiervlies in mindestens einer Lage um den
Farbspeicher der Farbrolle gewickelt wird, und daß
gegebenenfalls anschließend diese Lagen des vorzugs
weise aus miteinander verschmelzbaren Fasern bestehenden
Kaschiervlieses insbesondere durch eine Wärmebehandlung
miteinander verbunden werden. Somit wird die Farbrolle
praktisch in einem einheitlichen Verfahrensschritt
oder zwei gleichartigen Verfahrensschritten mit dem
Schaumstoffmaterial sowie der Außenummantelung versehen
und fertiggestellt. Dabei ist es zweckmäßig, wenn die
übereinanderliegenden Lagen des Kaschiervlieses mitein
ander verbunden werden, so daß das Schaumstoffmaterial
in seiner zusammengepreßten Form unter der Außenum
mantelung auf dem Walzenkern gehalten ist. Insbesondere
durch die Wärmebehandlung und das Verschmelzen der
Fasern werden die Lagen der Außenummantelung miteinander
verbunden und darüber hinaus auch das gesamte Rollen
gefüge der erfindungsgemäßen Farbrolle verfestigt.
Um einerseits möglichst viel Farbflüssigkeit in dem
als Farbspeicher dienenden Schaumstoffmaterial speichern
zu können und um andererseits möglichst gute, nicht
klecksende Abdrücke mit Hilfe der Farbrolle erzielen
zu können, ist es vorteilhaft, wenn das als Farbspeicher
dienende Schaumstoffmaterial während oder nach dem
Aufwickeln auf den Walzenkern durch Druck- oder Zug
kräfte auf ein VierteI bis ein Zehntel, vorzugsweise
auf ein Achtel, seiner ursprünglichen Ausgangs-Dicke
zusammengepreßt wird.
Bei der Vorrichtung zur Durchführung des oben beschrie
benen Verfahrens besteht die erfindungsgemäße Lösung
insbesondere darin, daß die Vorrichtung eine Wickelein
richtung und zumindest ein das
Schaumstoffmaterial während und/oder nach dem
Umwickeln um den Walzenkern verdichtendes Andruckelement
aufweist. Mit Hilfe der Wickeleinrichtung kann das Schaum
stoffmaterial in einer Lage oder in mehreren Lagen um
den Walzenkern gewickelt werden, um währenddessen
und/oder nach dem Umwickeln mittels des Andruckelementes
verdichtet und zusammengepreßt zu werden.
Weiterbildungen der Erfindung sind in weiteren Unteran
sprüchen aufgeführt. Nachstehend wird diese anhand vor
teilhafter Ausführungsbeispiele in Verbindung mit den
Figuren noch näher erläutert.
Es zeigt:
Fig. 1 eine Farbrolle in einem Querschnitt, deren
Farbspeicher aus zwei Schichten Schaumstoff mit
unterschiedlicher Stärke besteht, wobei diese
Schaumstoff-Schichten durch eine Außenummante
lung aus Kaschiervlies umgeben sind,
Fig. 2 die Schaumstoff-Schichten und das Kaschiervlies
aus Fig. 1 vor dem Aufwickeln in einer Drauf
sicht ohne ihren Walzenkern,
Fig. 3 die Schichten und die Außenummantelung der
Farbrolle wie in Fig. 2, jedoch in einer Seiten
ansicht,
Fig. 4 eine Vorrichtung zur Herstellung der in den
Fig. 1 bis 3 dargestellten Farbrolle, wobei
die Wickeleinrichtung dieser Vorrichtung drei
Andruckwalzen als Andruckelemente hat und
Fig. 5 den Walzenkern der Farbrolle aus den Fig. 1
und 6 bis 4 in einer Seitenansicht (Fig 5) und in
einem Querschnitt (Fig. 6).
In Fig. 1 ist eine Farbrolle 1 dargestellt, wie sie bei
spielsweise zum Auftragen von Farbe auf Klischees,
Druckräder oder Einfärbesysteme eingesetzt
werden kann. Die Farbrolle 1 hat einen spulenförmigen,
hohlzylindrischen und in Fig. 5 und 6 noch näher dar
gestellten Walzenkern 2, um den als Farbspeicher 3
offenporiges oder gemischtporiges Schaumstoffmaterial
angeordnet ist. Dieses als Farbspeicher 3 dienende
Schaumstoffmaterial ist von einer farbdurchlässigen
Außenummantelung 4 umgeben, die eine glatte, gleichmäßige
und strapazierfähige Oberfläche bildet.
Erfindungsgemäß ist das als Farbspeicher 3 dienende
Schaumstoffmaterial in mehreren Lagen um den Walzenkern
2 gewickelt. Dabei ist der Schaumstoff, der beispiels
weise durch eine Hitzebehandlung eventuell schon vor
verdichtet sein kann, durch Druck- und/oder Zugkräfte
gegen seine Eigenelastizität auf dem Walzenkern noch
zusätzlich verdichtet und zusammengepreßt und wird in
dieser zusammengepreßten Form von der Außenummantelung
4 auf dem Walzenkern 2 gehalten.
Auch diese Außenummantelung 4 ist zweckmäßigerweise in
einigen Lagen um den Walzenkern 2 und dessen Schaum
stoff-Farbspeicher 3 gewickelt. Während für die Außen
ummantelung ein weitgehend formstabiles, reißfestes,
textiles Gewebematerial wie etwa Kaschiervlies oder
insbesondere Thermobonding-Vlies bevorzugt wird, ist
für das als Farbspeicher 3 dienende Schaumstoffmaterial
ein Polyurethan-Schaumstoff vorgesehen, der durch Reti
kulation, d.h. durch Einleiten und Zünden eines Knallgas
gemisches, eine besonders offenzelIige Struktur aufweist.
Ebenso wie die um den Walzenkern 2 gewickelten Lagen des
Schaumstoffmaterials besteht auch die Außenummantelung 4
aus einem oder wenigen spiraIförmig um den Walzenkern 2
bzw. dessen Farbspeicher 3 gewickelten Materialstreifen.
In Fig. 2 sind diese Materialstreifen 4, 5 u. 6 in einer
Draufsicht und in Fig. 3 in einer Seitenansicht
vor dem Aufwickeln dargestellt. Gut zu er
kennen ist, daß dabei der Farbspeicher 3 der in Fig. 1
gezeigten Farbrolle 1 hier aus zwei Schichten 5 und 6
Schaumstoffmaterial unterschiedlicher Ausgangs-Dicke
besteht. Während eine Schicht 5 aus dickem Schaumstoff
material unmittelbar um den - in den Fig. 2 und 3
nicht dargestellten - Walzenkern 2 gewickelt ist, grenzt
an die Außenummantelung 4 eine äußere Schaumstoff-Schicht
6 aus dünnerem Schaumstoffmaterial an. Dabei hat die
dickere Schicht vor dem Umwickeln eine Ausgangs-Dicke
von 3 bis 7 mm, vorzugsweise von 5 mm, und die dünnere
Schicht 6 dagegen eine Ausgangs-Dicke von 0,5 bis 2 mm,
insbesondere von 1,5 mm. Während oder nach dem Umwickeln
werden diese um den Walzenkern 2 gewickelten Schaumstoff-
Schichten durch Druck- und/oder Zugkräfte auf ein Viertel
bis ein Zehntel, vorzugsweise auf ein Achtel ihrer ur
sprünglichen Ausgangsdicke zusammengepreßt.
Das durch die Außenummantelung 4 in dieser zusammenge
preßten Form auf dem Walzenkern 2 gehaltene Schaumstoff
material steht somit ständig unter Druck und wird auch
bei der Verwendung glykolhaltiger Farben, die ansonsten
beispielsweise Polyurethan-Schaumstoff zu quellen ver
mögen, durch das ihn umhüllende, nicht dehnbare Kaschier
vlies der Außenummantelung 4 gehindert sich auszudehnen.
Somit können Farben, gleichgültig ob sie beispielsweise
Polyurethan-Schaumstoff quellen oder schrumpfen, die
Farbrolle 1 nicht in ihrem Maß verändern, was einerseits
zu einem verstärkten Quetschen beim Einfärben des
Klischees und zu klecksigen Abdrücken, andererseits bei
zu geringem Kontakt zu ungenügender Einfärbung führen könnte.
In den Fig. 2 und 3 ist deutlich erkennbar, daß die
Schicht 5 aus dickerem Schaumstoffmaterial länger aIs
die übrigen Schichten 4 und 6 der Farbrolle 1 ist,
wodurch eine rasche und einfache Herstellung der erfin
dungsgemäßen Farbrolle 1 begünstigt wird. In Fig. 2 und
3 sind die Längen der Schichten 5 und 6 nicht maßstäb
lich gezeigt, jedoch beträgt das Verhältnis der aufge
rollten Längen zwischen der unmittelbar auf dem WaIzenkern
aufgewickelten Schicht 5 und der äußeren Schicht 6 des
Farbspeichers 3 in einem bevorzugten Ausführungsbeispiel
50:50 bis 90:10, vorzugsweise 60:40. Dabei trägt die
kürzere Schicht 6 zu der hohen Rundlaufgenauigkeit der
erfindungsgemäßen Farbrolle 1 bei; ein Absatz am Ende
der dickeren Schaumstoff-Schicht 5 ist durch die dünnere
Schaumstoff-Schicht an der Außenfläche der Farbrolle 1
im Bereich der Außenummantelung 4 nahezu ausgeglichen.
Dies wird noch dadurch begünstigt, daß die schmalseitigen
Ränder 7 und 8 der als Farbspeicher dienenden Schaumstoff-
Schichten 5 und 6 - wie in Fig. 2 gut erkennbar ist -
in Umwicklungsrichtung schräg verlaufen. Stattdessen
oder auch zusätzlich können diese schmalseitigen Ränder
7 und 8 der Schaumstoff-Schichten 5 und 6 etwa in Längs
richtung der Farbrolle schräg angeschnitten sein oder
abflachend auslaufen.
Aus der Seitenansicht in Fig. 3 wird deutlich, daß das
Ende der dicken Schaumstoff-Schicht 5 und der benachbarte
Anfang der dünneren Schaumstoff-Schicht 6 des Farb
speichers 3 geringfügig voneinander beabstandet sind,
so daß beim Zusammenpressen oder Verdichten des Schaum
stoffmaterials die einander gegenüberliegenden Ränder 7
und 8 der Schichten 5 und 6 in diese Lücke verdrängt werden
können. Nach Fertigstellung der Farbrolle 1 wird der innen
seitige Endbereich der dicken Schaumstoff-Schicht 5 von einem
dünnen, farbdurchlässigen Gewebestreifen 9 beaufschlagt,
der mit seinem gegenüberliegenden Randbereich auch auf dem
außenseitigen Anfangsbereich der dünneren Schaumstoff-Schicht
6 aufliegt. Beim Aufwickeln der Schichten 5 u. 6 auf den
Walzenkern 2 wird der auf dem Endbereich der dicken
Schaumstoff-Schicht 5 aufliegende Bereich des Gewebe
streifens 9 von der äußersten Lage der dicken
Schaumstoff-Schicht 5
eingeklemmt und in dieser Position
festgehalten und ermöglicht somit ein einfaches Aufwickeln
der Schicht 6 aus dünnerem Schaumstoffmaterial.
Die einfache Herstellbarkeit der Farbrolle 1 wird noch
durch einen Doppel-Klebestreifen 10 begünstigt, der
innenseitig am Anfang der Schicht 5 aus dickerem Schaum
stoffmaterial vorgesehen ist und zur Befestigung dieser
Schicht 5 am Walzenkern 2 dient.
ln Fig. 4 ist die Wickeleinrichtung 11 einer Vorrichtung
zur Herstellung der in den Fig. 1 bis 3 dargestellten
Farbrolle gezeigt. Diese Wickeleinrichtung 11 hat drei
drehbare und die Farbrolle 1 beaufschlagende Andruck
walzen 12, 13 und 14, die als Andruckelemente zum Ver
dichten des um den Walzenkern gewickelten Schaumstoff
materials dienen. Die Andruckwalzen 12, 13 und 14 sind
etwa koaxial zur Längsachse des Walzenkerns 2 angeordnet.
Dabei ist die in Fig. 4 größere Andruckwalze 12 auf der
den Andruckwalzen 13 und 14 gegenüberliegenden Seite am
Umfang der Farbrolle 1 angeordnet. Der Walzenkern 2 ist
in der Wickeleinrichtung 11 drehantreibbar und in vertikaler
Richtung verschiebbar gehalten, in der auch die Längsachsen
des Walzenkerns 2 sowie der Andruckwalze 12 liegen. Mit
zunehmender Zahl der mit dem Walzenkern 2 gewickelten
Material-Lagen bewegt sich somit die Farbrolle 1 in Fig.
4 nach oben. Dabei wird die Farbrolle 1 während des Um
wickelns von der etwa in derselben Ebene wie der Walzenkern
2 in radialer Richtung der Farbrolle 1 verschiebbar ge
lagerten Andruckwalze 12 druckbeaufschlagt und gegen die
drehbaren, jedoch ortsfesten Andruckwalzen 13 und 14 ge
preßt. Somit werden auch die als Farbspeicher 3 dienenden
Schaumstoffmaterial-Lagen während des Umwickelns um den
Walzenkern 2 aneinander oder aufeinander gedrückt und
reversibel verdichtet.
In einer anderen, hier nicht dargestellten, Ausführungsform
kann die Wickeleinrichtung eine Verdichtung und ein Zu
sammenpressen der Schaumstoffmaterial-Lagen des Farb
speichers 3 auch dadurch bewirken, indem das als Farb
speicher 3 dienende elastische Schaumstoffmaterial beim
Wickeln in Umfangsrichtung gestreckt wird.
Jedenfalls ist kennzeichnend für das erfindungsgemäße
Verfahren, daß das als Farbspeicher 3 dienende elastische
Schaumstoffmaterial um den Walzenkern 2 gewickelt und
durch Druck- und/oder Zugkräfte verdichtet wird, und daß
das um den Walzenkern 2 gewickelte elastische Schaumstoff
material anschließend mittels der Außenummantelung 4 in
dieser verdichteten oder zusammengepreßten Form auf dem
Walzenkern 2 fixiert wird.
Anschließend wird auch das als Außenummantelung 4 dienende
Kaschiervlies in vorzugsweise einigen Lagen um den Farb
speicher 3 der Farbrolle 1 gewickelt. Durch eine beheizbare
Walze 19, die bei entsprechender Position der verschieblich
gelagerten Antriebswelle 18 und Andruckwalze 12 sowie bei
einer größtenteils bereits aufgewickelten Farbrolle 1 an
die Oberfläche dieser in der Wickeleinrichtung gehaltenen
Farbrolle 1 herangefahren werden kann und die in dieser
herangefahrenen Position die Außenummantelung 4 der Farbrolle 1 vorzugsweise
beaufschlagt, können die übereinanderliegenden Lagen des
vorzugsweise aus miteinander verschmelzbaren Fasern be
stehenden Kaschiervlieses dieser Außenummantelung 4 durch
eine Wärmebehandlung miteinander verbunden werden, wo
durch sich das gesamte Rollengefüge der Farbrolle 1 in
vorteilhafter Weise verfestigt.
Nach Fertigstellung der Farbrolle 1 wird diese in einem
Tauchverfahren mit der Farbflüssigkeit gefüllt. Dabei
kann die Farbflüssigkeit von außen oder auch von innen
über die Durchtrittslöcher 15 des Walzenkerns 2 in das
als Farbspeicher 3 dienende Schaumstoffmaterial eindringen
(vgl. Fig. 5 und 6). Diese Durchtrittslöcher 15 sind in
mehreren, gleichmäßig über den Umfang des Walzenkerns 2
verteilten Reihen an der Umfangswand 16 des hohlzylinder
förmigen Walzenkerns 2 vorgesehen.
Die Dichte und die Härte des auf den Walzenkern 2 aufge
wickelten Schaumstoffmaterials kann durch die Druck
und/oder Zugkräfte beim Aufrollen eingestellt werden.
Ebenso ist es möglich, die Farbrollen 1 in ihrem lnneren
weicher einzustellen als an ihrer Oberfläche. Die zwei
bis drei Lagen des um den Farbspeicher 3 der Farbrolle 1
gewickelten Kaschier- oder Thermobonding-Vlieses verfesti
gen sich durch eine Wärmebehandlung bei etwa 150°C zu
einer festen, dauerhaften Verbindung. Dabei ist auch die
Vliesschicht der Außenummantelung 4 soweit verfestigt,
daß sie beim Ablängen der Farbrollen 1 nicht ausfranst.
Die Farbaufnahme der Farbrolle 1 erfolgt im Vergleich zu
herkömmlichen Farbrollen etwas rascher und - bedingt
durch die hohe Offenporigkeit - praktisch ohne störende
Lufteinschlüsse. Solche Lufteinschlüsse können zum Aus
laufen der Farbe aus der Farbrolle führen, wenn stärkere
Temperatur- und Luftdruckunterschiede auftreten. Auch
bei schneller Folge der Abdrücke beispielsweise im Ein-
Sekunden-Takt ohne Pause ist über längere Zeit kein nennenswerter
Abfall der Farbintensität zwischen den ersten und den
letzten Abdrücken zu erkennen. Die Farbintensität der
mit Hilfe der Farbrolle 1 erstellten Abdrücke ist im
Vergleich zu herkömmlichen Farbrollen hoch.
Ein wesentlicher Vorteil der Farbrolle 1 liegt aber auch
in deren Maßhaltigkeit. Glykolhaltige Farben, die an
sonsten beispielweise Polyurethan-Schaumstoff zu quellen
vermögen, können die Farbrolle 1 in ihrem Maß nicht ver
ändern, da der auf den Walzenkern 2 aufgewickelte Schaum
stoff unter Druck steht und durch das ihn umhüllende,
nicht dehnbare Kaschiervlies der Außenummantelung 4 be
hindert ist sich auszudehnen. Ein unbeabsichtigtes und
ungehindertes Quellen des Polyurethan-Schaumstoffes
könnte ansonsten beim Tränken der Farbrolle in der Farb
flüssigkeit dazu führen, daß sich der Durchmesser dieser
Farbrolle erhöht, was dann zu verstärktem Quetschen beim
Einfärben des Klischees und zu klecksigen Abdrücken
führen kann. Andererseits kommt es auch bei Farben, welche
PUR schrumpfen zu keiner Verminderung des Durchmessers,
da die Rolle durch die Verdichtung unter Druck steht.
Der in den Fig. 5 u. 6 näher dargestellte Walzenkern 2
weist einen vorzugsweise durchgehenden Längsspalt 17 auf,
in den eine den hohlzylinderförmigen Innenraum des Walzen
kerns 2 durchsetzende Antriebswelle 18 der Wickeleinrichtung
11 mit einem Verbindungsvorsprung eingreifen kann.
Claims (23)
1. Farbrolle zum Auftragen von Farbe auf Klischees,
Druckräder oder Einfärbesysteme, mit einem
Walzenkern sowie einem den Walzenkern umgebenden Farb
speicher aus offenporigem oder gemischtporigem Schaum
stoffmaterial, wobei um den Farbspeicher eine farb
durchlässige Außenummantelung angeordnet
ist, dadurch gekennzeichnet,
daß der Farbspeicher (3) aus einer oder mehreren Lage(n)
eines um den Walzenkern (2) gewickelten elastischen
Schaumstoffmaterials besteht, und daß dieses elastische
Schaumstoffmaterial durch Druck- und/oder Zugkräfte
verdichtet und von der Außenummantelung (4) in zusammen
gepreßter Form auf dem Walzenkern (2) gehalten ist.
2. Farbrolle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
als Außenummantelung (4) ein weitgehend reißfestes,
formstabiles, textiles Gewebematerial dient.
3. Farbrolle nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Außenummantelung (4) durch eine
oder mehrere Lage(n) eines um den Farbspeicher (3)
gewickelten Kaschiervlieses gebildet ist, und daß die
gegebenenfalls übereinanderliegenden Lagen des Kaschier
vlieses vorzugsweise miteinander verbunden sind.
4. Farbrolle nach einem oder mehreren der Ansprüche 1
bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagen des Farb
speichers (3) und/oder der Außenummantelung (4) aus
jeweils einem oder mehreren spiralförmig um den
Walzenkern (2) gewickelten Materialstreifen oder
-bändern bestehen.
5. Farbrolle nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis
4, dadurch gekennzeichnet, daß das Kaschiervlies aus
miteinander verschmelzbaren Fasern besteht, und daß
die um den Farbspeicher (3) gewickelten Lagen des
Kaschiervlieses durch Hitzeeinwirkung miteinander
verbunden sind.
6. Farbrolle nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis
5, dadurch gekennzeichnet, daß als Farbspeicher (3)
ein offen- oder gemischtporiger Polyurethan-Schaumstoff
dient.
7. Farbrolle nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis
6, dadurch gekennzeichnet, daß der Farbspeicher (3)
aus zumindest zwei Schichten (5, 6) Schaumstoff
materials unterschiedlicher Ausgangs-Dicke besteht,
und daß dazu vorzugsweise eine unmittelbar um den
Walzenkern (2) gewickelte Schicht (5) aus dickem
Schaumstoffmaterial und eine um diese Schicht (5)
gewickelte, an die Außenummantelung (4) angrenzende
äußere Schicht (6) aus dünnerem Schaumstoffmaterial
vorgesehen ist.
8. Farbrolle nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß
die Schicht (5) aus dickerem Schaumstoffmaterial aus
einem Schaumstoff besteht, dessen Ausgangs-Dicke
vor dem Verdichten oder Wickeln 3 bis 7 mm, vorzugs
weise 5 mm beträgt, und daß als äußere, an die
Außenummantelung angrenzende Schicht (6) des Farb
speichers (3) ein Schaumstoffmaterial mit einer Aus
gangs-Dicke von 0,5 bis 2 mm, insbesondere von
1,5 mm dient.
9. Farbrolle nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Verhältnis der aufgerollten Längen
zwischen der unmittelbar auf den Walzenkern aufge
wickelten Schicht (5) und der äußeren Schicht (6)
50:50 bis 90:10, vorzugsweise 60:40 beträgt.
10. Farbrolle nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis
9, dadurch gekennzeichnet, daß die schmalseitigen
Ränder (7, 8) der als Farbspeicher (3)
dienenden Schaumstoffschicht(en) (5, 6) in Umwick
lungsrichtung schräg verlaufen und vorzugsweise auch
etwa in Längsrichtung der Farbrolle (1) schräg ange
schnitten sind oder abflachend auslaufen.
11. Farbrolle nach einem oder mehreren der Ansprüche 1
bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß das als Farb
speicher (3) dienende Schaumstoffmaterial mit dem
als Außenummantelung (4) vorgesehenen Kaschiervlies,
gegebenenfalls auch die Schichten (5, 6) des Farb
speichers (3) untereinander, miteinander verbunden
sind.
12. Farbrolle nach einem oder mehreren der Ansprüche 7
bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Ende der
dicken Schaumstoff-Schicht (5) und der benachbarte
Anfang der dünneren Schaumstoff-Schicht (6) des
Farbspeichers (3) geringfügig voneinander beabstan
det sind, und daß ein dünner farbdurchlässiger
Gewebestreifen (9) bereichsweise von dem innen
seitigen Endbereich der dicken Schaumstoff-Schicht
(5) beaufschlagt ist und auf dem benachbarten
außenseitigen Anfangsbereich der dünneren Schaum
stoff-Schicht (6) aufliegt.
13. Farbrolle nach einem oder mehreren der Ansprüche 1
bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß das als Farb
speicher (3) dienende Schaumstoffmaterial vorzugs
weise mittels eines Klebestreifens, insbesondere
mittels eines Doppel-Klebestreifens, an dem Walzen
kern (2) befestigt ist.
14. Farbrolle nach einem oder mehreren der Ansprüche 1
bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß als Walzenkern
(2) eine hohlzylinderförmige Spule dient, die an
ihrer Umfangswand (16) vorzugsweise in ihren
Zylinder-Hohlraum führende Durchtrittslöcher (15)
aufweist.
15. Verfahren zur Herstellung einer Farbrolle, ins
besondere nach einem der Ansprüche 1 bis 14, wobei
um einen Walzenkern ein Farbspeicher aus offenporigem
oder gemischtporigem Schaumstoffmaterial angelegt
und um diesen Farbspeicher eine farbdurchlässige
Außenummantelung angeordnet
wird, dadurch gekennzeichnet, daß das
als Farbspeicher (3) dienende elastische Schaum
stoffmaterial um den Walzenkern (2) gewickelt und
durch Druck- und/oder Zugkräfte verdichtet wird,
und daß das um den Walzenkern (2) gewickelte
elastische Schaumstoffmaterial anschließend mittels
der Außenummantelung (4) in der verdichteten oder
zusammengepreßten Form auf dem Walzenkern (2)
fixiert wird.
16. Verfahren nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet,
daß die als Farbspeicher (3) dienenden Schaumstoff
material-Lagen während des Umwickelns um den Walzen
kern (2) aneinander oder aufeinander gedrückt und
verdichtet werden.
17. Verfahren nach Anspruch 15 oder 16, dadurch gekenn
zeichnet, daß das als Farbspeicher dienende ela
stische Schaumstoffmaterial beim Wickeln in Umfangs
richtung gestreckt wird.
18. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 15
bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß das als Außen
ummantelung (4) dienende Kaschiervlies in mindestens
einer Lage um den Farbspeicher (3) der Farbrolle
(1) gewickelt wird, und daß gegebenenfalls an
schließend diese Lagen des vorzugsweise aus mitein
ander verschmelzbaren Fasern bestehenden Kaschier
vlieses insbesondere durch eine Wärmebehandlung
miteinander verbunden werden.
19. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 15
bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß zur Bildung des
Farbspeichers (3) zunächst eine aus mehreren Lagen
bestehende Schicht (5) aus dickerem Schaumstoff
material und anschließend eine äußere, an die
Außenummantelung (4) angrenzende Schicht (6) aus
dünnerem Schaumstoffmaterial um den Walzenkern (2)
gewickelt wird.
20. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 15
bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß das als Farb
speicher (3) dienende Schaumstoffmaterial während
oder nach dem Aufwickeln auf den Walzenkern (2)
durch Druck- und/oder Zugkräfte auf ein Viertel bis
ein Zehntel, vorzugsweise auf ein Achtel seiner ur
sprünglichen Ausgangs-Dicke zusammengepreßt wird.
21. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach
einem der Ansprüche 15 bis 20, dadurch gekenn
zeichnet, daß sie eine Wickeleinrichtung
(11) und zumindest ein das
Schaumstoffmaterial während und/oder nach
dem Umwickeln um den Walzenkern (2) verdichtendes
Andruckelement aufweist.
22. Vorrichtung nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet,
daß der Walzenkern (2) in der Wickeleinrichtung
(11) drehantreibbar gehalten ist, daß die Wickelein
richtung (11) vorzugsweise drei jeweils als
Andruckwalzen (12, 13, 14) ausgebildete
Andruckelemente hat, die etwa koaxial zur Längsachse
des Walzenkerns (2) angeordnet sind und von denen
zumindest eines (12) in etwa radialer Richtung der
Farbrolle (1) verschiebbar gelagert ist und die
Farbrolle während des Wickelvorgangs druckbeauf
schlagt.
23. Vorrichtung nach Anspruch 21 oder 22, dadurch ge
kennzeichnet, daß eine beheizbare Walze (19) vorge
sehen ist, die zur Farbrolle (1) und von dieser weg
bewegbar ist und die in einer herangefahrenen Position
vorzugsweise die auf den Farbspeicher (3) aufge
wickelte Außenummantelung (4) beaufschlagt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19893932185 DE3932185C1 (en) | 1989-09-27 | 1989-09-27 | Paint roller applying paint to printing wheels etc. - has colour storage unit surrounding core consisting of open pored pref. polyurethane foam with non-porous outer mantle around storage unit |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19893932185 DE3932185C1 (en) | 1989-09-27 | 1989-09-27 | Paint roller applying paint to printing wheels etc. - has colour storage unit surrounding core consisting of open pored pref. polyurethane foam with non-porous outer mantle around storage unit |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3932185C1 true DE3932185C1 (en) | 1991-02-07 |
Family
ID=6390274
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19893932185 Expired - Lifetime DE3932185C1 (en) | 1989-09-27 | 1989-09-27 | Paint roller applying paint to printing wheels etc. - has colour storage unit surrounding core consisting of open pored pref. polyurethane foam with non-porous outer mantle around storage unit |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3932185C1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US11576837B2 (en) | 2019-10-03 | 2023-02-14 | Jfxd Trx Acq Llc | Multi-zonal roller and method of use thereof |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2505992A1 (de) * | 1975-02-13 | 1976-08-26 | Fibreboard Corp | Verfahren zur herstellung von fluessigkeitsbehaeltern |
| DE2517474A1 (de) * | 1975-04-19 | 1976-10-28 | Dreusicke & Co W | Kapillarwalzenbezug aus faservliesstoff |
| DE3100361A1 (de) * | 1980-01-10 | 1981-11-19 | Bridgestone Tire Co. Ltd., Tokyo | Farbwalze und verfahren zu deren herstellung |
-
1989
- 1989-09-27 DE DE19893932185 patent/DE3932185C1/de not_active Expired - Lifetime
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2505992A1 (de) * | 1975-02-13 | 1976-08-26 | Fibreboard Corp | Verfahren zur herstellung von fluessigkeitsbehaeltern |
| DE2517474A1 (de) * | 1975-04-19 | 1976-10-28 | Dreusicke & Co W | Kapillarwalzenbezug aus faservliesstoff |
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US11576837B2 (en) | 2019-10-03 | 2023-02-14 | Jfxd Trx Acq Llc | Multi-zonal roller and method of use thereof |
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