DE3931181A1 - Verfahren zur herstellung eines verbundkoerpers - Google Patents
Verfahren zur herstellung eines verbundkoerpersInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur
Herstellung eines Verbundkörpers aus wenigstens
zwei Komponenten, bei dem eine der Komponenten
eine durchgängige Matrix aus Kohlenstoff bildet,
in die als weitere Komponente Keramik in Pulver
form eingelagert ist. Die Erfindung bezieht sich
ferner auf einen Verbundkörper, bestehend aus
wenigestens zwei Komponenten, bei dem die eine
Komponente als durchgängige Matrix aus Kohlenstoff
ausgebildet ist, in die als weitere Komponente(n)
Keramik in Pulverform eingelagert ist.
Verbundkörper, die aus zwei oder mehr Komponenten
aufgebaut sind, werden hergestellt mit dem Ziel,
die Eigenschaften der einzelnen Komponenten zu
verbessern. Hierbei spielt das Gefüge des Werkstoffs
eine große Rolle. Man unterscheidet zwischen einem
Durchdringungs- und einem Einlagerungsgefüge. Beim
Durchdringungsgefüge bilden beide Komponenten
zusammenhängende Matrices, die, wie der Name sagt,
sich gegenseitig durchdringen. Bei dem Einlagerungs
gefüge sind Partikeln einer Komponente in die
Matrix einer anderen eingelagert. Für die Eigen
schaften eines Verbundkörpers sind neben der Art
des Gefügeaufbaus auch andere Parameter von großer
Bedeutung. Neben der Homogenität der Verteilung
der Komponenten spielen die Eigenschaften der
Einzelkomponenten eine große Rolle. Physikalische
oder chemische Wechselwirkungen zwischen den Kom
ponenten sind meistens unerwünscht, ihr Vorhanden
sein manchmal jedoch beabsichtigt.
Verbundkörper mit einer Kohlenstoffmatrix und
einem Metall als eingelagerter Komponente sind
schon seit langem bekannt. So bestehen die für die
Stromabnahme bei Elektromotoren verwendeten sog.
Kohlebürsten aus Kohlenstoff, in den Kupferpartikeln
zur Verbesserung der elektrischen Leitfähigkeit
eingelagert sind. Auch Verbundkörper der eingangs
bezeichneten Art sind bekannt. Allerdings ist bei
diesen die Masse der eingelagerten Komponente im
Vergleich zur Kohlenstoffmatrix relativ gering.
Es ist Aufgabe der Erfindung, ein Verfahren zu
schaffen, nach dem ein Verbundkörper der eingangs
bezeichneten Art mit einem höheren Anteil an der
Keramikkomponente herstellbar ist, so daß die
Eigenschaften der Keramikkomponenten besser zum
tragen kommen, der außerdem eine gute Homogenität
im Hinblick auf die Ausbildung der Matrix als auch
im Hinblick auf die Verteilung der Pulverkörner
und trotz des geringeren Anteils an Kohlenstoff
dessen gute Wärmeleitfähigkeit im Verhältnis zur
Keramikkomponente aufweist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein Ver
fahren mit den Verfahrensmaßnahmen gemäß Anspruch
1 gelöst.
Es hat sich gezeigt, daß die dünne, aus dem Rinder
bestehende Umhüllung der Pulverkörner, die sich
nach dem Mischvorgang gebildet hat, auch bei einer
Schichtdicke von weniger als 1 µm hinreicht, um
eine durchgehende Kohlenstoffmatrix zu bilden.
Die Mischung sollte fließfähig sein, um die mit
dem Binder umhüllten Körner gleichmäßig in der
Form verteilen zu können, in der sie zu dem Grün
körper verarbeitet werden. Auf diese Weise läßt
sich ein Verbundkörper mit guter Homogenität er
halten. Dazu kann es notwendig sein, die Mischung,
falls sich nach dem Verflüchtigen des Lösungs
mittels eine feste Masse bildet, durch Mahlen zu
zerkleinern, um das Mahlprodukt in homogener Schüt
tung in der Form zu verteilen.
Als zweckmäßig hat sich erwiesen, einen Binder
einzusetzen, der nach den Verkoken einen Koksrück
stand von mindestens 40 Massen-% bezogen auf die
Masse des eingesetzten Binders aufweist. Solche
Binder, die einen hinreichenden Kohlenstoffgehalt
in der Matrix garantieren, sind beispielsweise
Kunstharze, aber auch Teer und Pech. Da es zudem
leicht zu verarbeiten ist - es ist in Wasser lös
lich -, ist Phenolformaldehyd bevorzugt einzusetzen.
Zweckmäßig ist ferner, daß die Korngröße der einzu
lagernden Komponente den Mikrometerbereich nicht
übersteigt. Die dadurch bedingte feine und zugleich
homogene Verteilung der keramischen Komponente
bewirkt - zusammen mit deren hohen Anteil im Ver
bundkörper -, daß der Verbundkörper in höherem
Maße die Eigenschaften der keramischen Komponente
aufweist als bei gröberen Körnern.
Wird beispielsweise als keramische Komponente
Silicium- und/oder Borcarbid vorgesehen, dann
weist der Verbundkörper neben der Wärmeleitfähig
keit der Kohlenstoffmatrix eine höhere Festigkeit
auf als ein Kohlenstoffkörper. Selbstverständlich
kann die keramische Komponente aus einem Gemisch
unterschiedlicher Materialien bestehen. So kann
beispielsweise auch ein Gemisch aus Siliciumcarbid
und Wolframcarbid Verwendung finden.
Wie sich in Untersuchungen gezeigt hat, ist ein
Verbundkörper, bestehend aus der Kohlenstoffmatrix
mit darin eingelagerten Siliciumcarbidkörnern,
darüber hinaus auch temperaturwechselbeständiger
als ein nur aus Siliciumcarbid bestehender Körper.
Wird ein Kohlenstoffkörper punktuell mit hoher
Energie, z. B. Laser- oder Elektronenstrahlen
belastet, dann verdampft der Kohlenstoff an der
erhitzten Stelle, während es bei einem reinen
Siliciumcarbidkörper in einem solchen Falle zu
Abplatzungen bzw. Reißen des Körpers kommt. Dagegen
zeigt der aus Kohlenstoff und Siliciumcarbid be
stehende Verbundkörper keinen derartigen Nachteil.
Von Vorteil ist dabei die hohe durchgängige Poro
sität des Verbundkörpers, die auf den geringen
Kohlenstoffgehalt im Verbundkörper zurückzuführen
ist. Es sollte daher ein Kohlenstoffgehalt im
Verbundkörper erheblich unter den genannten 20%,
eher noch unter 15% angestrebt werden.
Bei einer besonders vorteilhaften Verfahrensvariante
des Verfahrens gemäß der Erfindung wird die aus
der DE-PS 20 40 252 bekannte Verfahrensweise zur
Herstellung der Mischung eingesetzt. Dabei wird
zur Herstellung der Mischung aus Rinder und einzu
lagernden Pulverkörnern das aus Pech, Teer oder
Kunstharz bestehende Bindemittel in einem Löse
mittel ganz oder zum Teil gelöst, in die Lösung
die Pulverkörner eingegeben und die so gebildete
Aufschlämmung sodann in eine andere Flüssigkeit,
mit der das Lösungsmittel mischbar, in der das
Bindemittel jedoch nicht oder nur schwer löslich
ist, wie Wasser im Falle von Phenolformaldehyd,
eingegeben, worauf sich die mit Bindemittel über
zogenen Pulverkörner als schlammige Masse absetzen
und durch Dekantieren von der überstehenden Flüssig
keit befreit und anschließend getrocknet werden.
Bei dieser Verfahrensweise wird jedes Korn mit
einem Binderfilm überzogen. Auch bei einer Umhül
lung mit sehr geringer Schichtdicke kann somit
eine homogene durchgehende Matrix erzeugt werden.
Außerdem liegt die auf diese Weise hergestellte
Mischung nach dem Trocknen in rieselfähiger Form
vor und muß nicht aufgemahlen werden. Das ent
stehende, rieselfähige Pulver besteht vorwiegend
aus Agglomeraten, die aus mehreren, mit Binder
überzogenen Pulverpartikeln bestehen.
Als vorteilhaft hat sich außerdem erwiesen, das
aus der DE-PS 21 33 044 bekannte Formgebungsver
fahren einzusetzen. Dabei wird zur Formgebung des
Grünkörpers die Mischung nach der Trocknung in die
für die Formgebung vorgesehene Form gebracht,
anschließend den Dämpfen von Flüssigkeiten, in
denen das Bindemittel ganz oder teilweise löslich
ist, ausgesetzt und im Anschluß daran getrocknet.
Der Verbundkörper gemäß der Erfindung ist dadurch
gekennzeichnet, daß der Anteil der Matrix bezogen
auf die Masse des Verbundkörpers nicht mehr als 20
Massen-% beträgt und daß die Korngröße des einge
lagerten Keramikpulvers den Mikrometerbereich
nicht übersteigt. Ausführungsformen mit guter
Leitfähigkeit und Temperaturwechselbeständigkeit,
die als Chip-Träger in der Elektronik bei besonders
hohen Anforderungen oder auch als Heißleiter ein
gesetzt werden können, sind Verbundkörper, bei
denen die eingelagerte Komponente aus Siliciumcar
bid oder Borcarbid besteht. Wie sich in Unterneh
mungen gezeigt hat, sind derartige Verbundkorper
auch als Wandmaterial für einen Fusionsreaktor
geeignet.
Siliciumcarbid-Pulver der Hauptkorngröße 2,55 µm-
3,5 µm wurde nach dem in der DE-PS 20 40 252 be
schriebenen Verfahren mit Phenolformaldehyd be
schichtet.
100 g des mit 30 Massen-% Phenolformaldehydharz
beschichteten Siliciumcarbid-Pulvers wurden in
einen Formkasten (Grundfläche 70 mm×80 mm) gleich
mäßig eingefüllt, ein Stempel aufgesetzt und dieser
durch Auflegen von Gewichten so beschwert, daß ein
Preßdruck von 1 bar (100 kPa) auf die Pulvermasse
ausgeübt wurde. Der so vorbereitete Formkasten
wurde dann in einen auf 130°C vorgewärmten Trocken
schrank gestellt. Nach 2 Stunden wurde der Form
kasten herausgenommen und nach dem Erkalten der
gebildete Formkörper entnommen. Der auf diese
Weise erhaltene Grünkörper wurde unter Inertgas
durch Erhitzen auf 850°C verkokt und anschließend
im Vakuun bis 1700°C erhitzt.
Der gebildete Formkörper wies folgende physikalische
Eigenschaften auf:
| Dichte: | |
| 1,57 g/cm³ | |
| Porosität: | 47% |
| Luftdurchlässigkeit: | 0,4 cm²/cm WS min |
| (WS = Wassersäule) |
300 g eines mit 25 Massen-% Phenolformaldehydharz
beschichteten Borcarbid-Pulvers (Hauptkorngröße
1,0 µm-7,0 µm) wurden in einen Formkasten mit
aufgesetztem Stempel auf 130°C erhitzt und an
schließend mit einem Preßdruck von 16 bar (1,6 MPa)
geformt, unter Inertgas durch Erhitzen auf 850°C
verkokt und anschließend bis 1900°C unter einem
Argonstrom erhitzt. Der gebildete Formkörper hatte
eine Dichte von 1,28 g/cm3.
In 300 ml Ethylalkohol wurden 120 g Phenolformalde
hydharz gelöst und die Lösung auf 60°C erwärmt.
Sodann wurden 480 g SiC-Pulver (Hauptkorngröße 2,5
µm -3,5 µm) unter Rühren in die warme Harzlösung
hineingegeben, wobei eine dickflüssige zähe Masse
entstand.
Diese Masse wurde zunächst in einem Vakuumtrocken
schrank bei 40°C getrocknet und anschließend nit
einer Mühle pulverisiert. 200 g des so erhaltenen
Pulvers wurden dann gemäß Ausführungsbeispiel 1 zu
einem Formkörper verarbeitet, der nach der ther
mischen Behandlung folgende Daten aufwies.
| Dichte | |
| 1,65 g/cm³ | |
| Porosität: | 44,7% |
| Luftdurchlässigkeit: | 0,6 cm²/cm WS min. |
Claims (10)
1. Verfahren zur Herstellung eines Verbundkörpers aus
wenigstens zwei Komponenten, bei dem eine der
Komponenten eine durchgängige Matrix aus Kohlen
stoff bildet, in die als weitere Komponente Keramik
in Pulverform eingelagert ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß als Ausgangsstoff für das Matrixmaterial kohlen
stoffhaltiger Binder verwendet wird, der unter
Hinzufügen eines Lösungsmittels mit den in die
Matrix einzulagernden Pulverkörnern aus mit Kohlen
stoff chemisch verträglichem Keramikmaterial ver
mischt wird, wobei die Menge an Binder so bemessen
ist, daß der Kohlenstoff im Endkörper einen Massen
anteil von 20% nicht übersteigt, worauf die Mi
schung unter leichtem Preßdruck und unter Erwärmen
oberhalb der Erweichungstemperatur des Binders zu
einem Grünkörper und der Grünkörper sodann durch
Verkoken und weiteren Erhitzen unter lnertgas zu
dem gewünschten Endkörper verarbeitet wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Mischung vor der Verarbeitung zum Grün
körper falls erforderlich zu einer fließfähigen
Masse verarbeitet wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein Binder eingesetzt wird, der nach dem Ver
koken einen Koksrückstand von mindestens 40 Massen-%
bezogen auf die Masse des eingesetzten Binders
aufweist.
4. Verfahren nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß als Rinder Phenolformaldehydharz verwendet
wird.
5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Korngröße der einzulagernden Komponente
den Mikrometerbereich nicht übersteigt.
6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß als einzulagernde Komponente Pulver aus
Silicium- oder Borcarbid vorgesehen ist.
7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß zur Herstellung der Mischung aus Binder und
einzulagernden Pulverkörnern das aus Pech, Teer
oder Kunstharz bestehende Bindemittel in einem
Lösemittel ganz oder zum Teil gelöst, in die Lösung
die Pulverkörner eingegeben und die so gebildete
Aufschlämmung sodann in eine andere Flüssigkeit,
mit der das Lösemittel mischbar, in der das Binde
mittel jedoch nicht oder nur schwer löslich ist,
wie Wasser im Falle von Phenolformaldehyd, einge
geben wird, worauf sich die mit Bindemittel über
zogenen Pulverkörner als schlammige Masse absetzen
und durch Dekantieren von der überstehenden Flüssig
keit befreit und anschließend getrocknet werden.
8. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß zur Formgebung des Grünkörpers die Mischung
nach der Trocknung in die für die Formgebung vor
gesehene Form gebracht, anschließend den Dämpfen
von Flüssigkeiten, in denen das Bindemittel ganz
oder teilweise löslich ist, ausgesetzt und im
Anschluß daran getrocknet wird.
9. Verbundkörper, bestehend aus wenigstens zwei Kom
ponenten, bei dem die eine Komponente als durch
gängige Matrix aus Kohlenstoff ausgebildet ist, in
die als weitere Komponente (n) Keramik in Pulver
form eingelagert ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Anteil der Matrix bezogen auf die Masse
des Verbundkörpers nicht mehr als 20 Massen-%
beträgt und daß die Korngröße des eingelagerten
Keramikpulvers den Mikrometerbereich nicht über
steigt.
10. Verbundkörper nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß die eingelagerte Komponente aus Siliciumcarbid-
Körnern und/oder Borcarbid-Körnern besteht.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19893931181 DE3931181A1 (de) | 1989-09-19 | 1989-09-19 | Verfahren zur herstellung eines verbundkoerpers |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19893931181 DE3931181A1 (de) | 1989-09-19 | 1989-09-19 | Verfahren zur herstellung eines verbundkoerpers |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3931181A1 true DE3931181A1 (de) | 1991-03-28 |
Family
ID=6389696
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19893931181 Ceased DE3931181A1 (de) | 1989-09-19 | 1989-09-19 | Verfahren zur herstellung eines verbundkoerpers |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3931181A1 (de) |
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