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DE3929849A1 - Ankervorrichtung fuer betonschalungen - Google Patents

Ankervorrichtung fuer betonschalungen

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DE3929849A1
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Germany
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formwork
anchor
concrete
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plastics
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DE19893929849
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DE3929849C2 (de
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PFLIEGER LIESELOTTE 7405 DETTENHAUSEN DE
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PFLIEGER LIESELOTTE 7405 DETTENHAUSEN DE
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04GSCAFFOLDING; FORMS; SHUTTERING; BUILDING IMPLEMENTS OR AIDS, OR THEIR USE; HANDLING BUILDING MATERIALS ON THE SITE; REPAIRING, BREAKING-UP OR OTHER WORK ON EXISTING BUILDINGS
    • E04G17/00Connecting or other auxiliary members for forms, falsework structures, or shutterings
    • E04G17/06Tying means; Spacers ; Devices for extracting or inserting wall ties
    • E04G17/065Tying means, the tensional elements of which are threaded to enable their fastening or tensioning
    • E04G17/0651One-piece elements
    • E04G17/0652One-piece elements fully recoverable
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
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  • Architecture (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Forms Removed On Construction Sites Or Auxiliary Members Thereof (AREA)
  • Joining Of Building Structures In Genera (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Ankervorrichtung für Beton­ schalungen, mit einem unverlorenen Ankerstab und einem den Ankerstab umschließenden verlorenen Hüllrohr sowie auf die Hüllrohrenden aufsetzbaren Distanzhaltern.
Zur Montageerleichterung sind in den Schalungsträgern Langlöcher ausgebildet, durch welche die Ankerstäbe der Ankervorrichtungen hindurchgeführt werden. An sich sind die auf die Hüllrohrenden der Ankervorrichtungen aufsetz­ baren Distanzhalter mit einer ausreichend großen Anlage­ fläche versehen, die ausreicht, um diese Langlöcher ab­ zudecken. Die Hüllrohre mit ihren aufgesetzten Distanz­ haltern können bei bekannten Ankervorrichtungen jedoch unter der Einwirkung der Schwerkraft eine exzentrische Lage gegenüber dem Ankerstab einnehmen, was in der Praxis dazu führt, daß in vielen Fällen die Langlöcher in den Schalungsträgern durch die aufgesetzten Distanzhalter der Ankervorrichtungen nicht mehr voll abgedeckt sind, so daß Beton in diese Langlöcher austreten kann. Durch beton­ gefüllte Löcher in den Schalungsträgern wird das Ausscha­ len einer Betonwand jedoch erschwert und verzögert, weil der ausgetretene Beton mühsam von Hand abgeklopft werden muß, damit die unverlorenen Teile der Ankervorrichtung und die Schalungselemente gelöst und wieder einsatzbereit ge­ macht werden können.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, zur Vermeidung des vorstehend genannten Nachteiles eine Ankervorrichtung so auszubilden, daß in jedem Fall durch die Ankervorrich­ tung eine innere Abdeckung von Montageöffnungen in den Schalungsträgern gewährleistet ist.
Die gestellte Aufgabe wird mit einer Ankervorrichtung der eingangs genannten Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das Hüllrohr einen Innendurchmesser aufweist, der merklich größer ist als der Ankerstabdurchmesser, und daß das Hüll­ rohr mindestens über einen Teil seiner Länge in gleich­ mäßiger Verteilung über seinen Umfang mit von seiner Innenwand radial abstehenden, einen eingebrachten Anker­ stab zentrierenden Vorsprüngen versehen ist.
Bei einer erfindungsgemäß ausgebildeten Ankervorrichtung ist also in jeder Einbaulage eine zentrische Anordnung des Ankerstabes in seinem Hüllrohr gewährleistet. Dadurch ist auch der Abdeckungsbereich, der durch die Hüllrohrenden oder die dort aufgesetzten Distanzhalter bestimmt ist, vom Ankerstab aus gesehen nach allen Seiten gleich breit. Da­ mit ist in jeder Relativstellung eines Ankerstabes inner­ halb eines Langloches eines Schalungsträgers eine Ab­ deckung des gesamten Langloches des Schalungsträgers sichergestellt, so daß kein Beton in die Montageöffnungen der Schalungsträger austreten kann.
Die zentrierenden Vorsprünge im Innern des Hüllrohres können beispielsweise als radiale Längsstege eines ein­ stückig extrudierten Kunststoff-Rohrkörpers ausgebildet sein. Dieser Kunststoff-Rohrkörper kann selbst das Hüll­ rohr bilden, oder aber als in ein eigentliches Hüllrohr, beispielsweise ein metallisches Hüllrohr, einsetzbarer Körper dienen. Dabei kann der Kunststoff-Rohrkörper als Einsatzkörper nur aus einzelnen Kunststoff-Rohrkörper­ abschnitten bestehen, die zur Zentrierung des unverlorenen Ankerstabes im Hüllrohr ausreichen.
Vorteilhafterweise kann der Innendurchmesser des Hüll­ rohres mindestens den doppelten Wert des Ankerstabdurch­ messers aufweisen. Bei dieser Dimensionierung ist bei allen handelsüblichen Schalungsträgern eine innere Ab­ deckung der meist langlochartigen Montageöffnungen der Schalungsträger für die Ankervorrichtungen gewährleistet, insbesondere bei Hüllrohren mit auf deren Enden aufgesetz­ ten Distanzhaltern.
Nachfolgend wird ein Ausführungsbeispiel einer erfindungs­ gemäß ausgebildeten Ankervorrichtung anhand der Zeichnung näher erläutert. Im einzelnen zeigt
Fig. 1 einen Teillängsschnitt durch eine Anker­ vorrichtung im Bereich einer ihrer Be­ festigungsstellen in einer Betonschalung;
Fig. 2 und 3 Querschnitte durch die Ankervorrichtung entlang der Linie II-II in Fig. 1 bei zwei unterschiedlichen Ausführungsbeispielen.
Fig. 1 zeigt von einer Ankervorrichtung den einen Endbe­ reich eines unverlorenen Ankerstabes 10 und eines Hüll­ rohres 11, auf dessen Ende ein konischer Distanzhalter 12 aufgesetzt ist. Der konische Distanzhalter 12 liegt gegen die Innenseite eines Schalungsträgers 13 an, von dem eine Montageöffnung 14 in Form eines Langloches ersichtlich ist, durch welches das mit einem Gewinde 15 versehene Ende des Ankerstabes 10 hindurchgeführt ist. Der Ankerstab 10 ist mittels einer Mutter 16 am Schalungsträger 13 ver­ spannt und liegt hier gegen ein Ende des Langloches 14 an.
Das Hüllrohr 11 ist beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 und 2 als Metallrohr ausgebildet. Es weist an seinem End­ bereich einen Einsatz 17 auf, mit welchem eine konzentri­ sche Anordnung von Ankerstab 10 und Hüllrohr 11 erzwungen wird. Der Einsatz 17 besteht aus einem Abschnitt eines einstückig extrudierten Kunststoff-Rohrkörpers, der radial nach innen abstehende starre oder flexible Stege 18 (Fig. 2) aufweist, die zusammen einen zentralen, ein Hin­ durchschieben des Ankerstabes 10 erlaubenden Freiraum be­ grenzen.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 ist das Hüllrohr 11′ selbst als einstückig extrudierter Kunststoff-Rohr­ körper mit radial nach innen gerichteten flexiblen Stegen 18′ ausgebildet. Zur Herstellung der Einsätze 17 bzw. des einstückigen Hüllrohrkörpers 11′ können Abfallkunststoffe Verwendung finden, so daß durch die besondere Hüllrohr­ gestaltung die Ankervorrichtung nicht merklich verteuert wird. Mit einem kleinen Mehraufwand wird der beachtliche Vorteil erzielt, daß das Entschalen von Betonwänden ohne das Freiklopfen von mit Beton ausgefüllten Verankerungs­ öffnungen der Schalungsträger erfolgen kann.

Claims (5)

1. Ankervorrichtung für Betonschalungen, mit einem unver­ lorenen Ankerstab und einem den Ankerstab umschließen­ den verlorenen Hüllrohr sowie auf die Hüllrohrenden aufsetzbaren Distanzhaltern, dadurch gekennzeichnet, daß das Hüllrohr (11) einen Innendurchmesser aufweist, der merklich größer ist als der Durchmesser des Anker­ stabes (10), und daß das Hüllrohr (11) mindestens über einen Teil seiner Länge in gleichmäßiger Verteilung über seinen Umfang mit von seiner Innenwand radial ab­ stehenden, einen eingebrachten Ankerstab (10) zentrie­ renden Vorsprüngen (18) versehen ist.
2. Ankervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich­ net, daß die zentrierenden Vorsprünge als radiale Längsstege (18) eines einstückig extrudierten Kunst­ stoff-Rohrkörpers (17, 11′) ausgebildet sind.
3. Ankervorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der einstückig gefertigte Kunststoff- Rohrkörper als in das Hüllrohr (11) einsetzbarer Körper (17) ausgebildet ist.
4. Ankervorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der einstückig gefertigte Kunststoff- Rohrkörper das Hüllrohr (11′) bildet.
5. Ankervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchmesser des Hüll­ rohres (11, 11′) mindestens den doppelten Wert des Durchmessers des Ankerstabes (10) hat.
DE19893929849 1989-09-08 1989-09-08 Ankervorrichtung für Betonschalungen Expired - Fee Related DE3929849C2 (de)

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