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DE3929566A1 - Vorrichtung zur verbindung von fluidleitungen und gefaessen - Google Patents

Vorrichtung zur verbindung von fluidleitungen und gefaessen

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Publication number
DE3929566A1
DE3929566A1 DE19893929566 DE3929566A DE3929566A1 DE 3929566 A1 DE3929566 A1 DE 3929566A1 DE 19893929566 DE19893929566 DE 19893929566 DE 3929566 A DE3929566 A DE 3929566A DE 3929566 A1 DE3929566 A1 DE 3929566A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
segments
bolt
housing
piston
fluid lines
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19893929566
Other languages
English (en)
Inventor
Nabil Henein
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ITT Automotive Europe GmbH
Original Assignee
Alfred Teves GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Alfred Teves GmbH filed Critical Alfred Teves GmbH
Priority to DE19893929566 priority Critical patent/DE3929566A1/de
Publication of DE3929566A1 publication Critical patent/DE3929566A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L55/00Devices or appurtenances for use in, or in connection with, pipes or pipe systems
    • F16L55/07Arrangement or mounting of devices, e.g. valves, for venting or aerating or draining
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L37/00Couplings of the quick-acting type
    • F16L37/08Couplings of the quick-acting type in which the connection between abutting or axially overlapping ends is maintained by locking members
    • F16L37/12Couplings of the quick-acting type in which the connection between abutting or axially overlapping ends is maintained by locking members using hooks, pawls, or other movable or insertable locking members
    • F16L37/1215Couplings of the quick-acting type in which the connection between abutting or axially overlapping ends is maintained by locking members using hooks, pawls, or other movable or insertable locking members using hooks provided with a screw-thread adapted to engage and mesh with an appropriate corresponding part

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Actuator (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Verbindung von Fluidleitungen und Gefäßen, insbesondere Kupplungsvorrichtung für Hydraulikleitungen und Gefäße in der Form eines hydraulischen Prüfanschlusses, mit einer Garnitur von Formschluß herstellenden Profilen, vorzugsweise von Gewindesegmenten, die radial beweglich, insbesondere radial spreizbar angeordnet sind, und in das Gegengewinde, vorzugsweise Feingewinde, eines zu verbindenden Prüflings, beziehungsweise einer zu verbindenden Leitung, beziehungsweise eines Gefäßes, eingreifen.
Die bekannten Vorrichtungen nehmen einen verhältnismäßig großen Raum ein. Sie haben eine große axiale Baulänge. Sie sind mit einem Hebel ausgerüstet, der ebenfalls relativ viel Raum beansprucht. Dieser Hebel betätigt einen komplizierten, aufwendigen Mechanismus, durch den ein Konus in Axialrichtung bewegt wird. Durch den Konus werden Gewindesegmente nach Einsetzen der Vorrichtungen, beispielsweise in einen Behälter, gespreizt und gegen ein Innengewinde des Behälters gepreßt.
Bei den bekannten Vorrichtungen werden die Dichtungen zwischen den zu prüfenden Behältern und der Vorrichtung sehr stark beansprucht, sie haben daher nur eine sehr kurze Lebensdauer. Außerdem sind die sich gegenüberlie­ genden Konusflächen, die ein Spreizen der Segmente bewirken, starkem Verschleiß ausgesetzt.
Der Erfindung liegen folgende Aufgaben zugrunde:
Die beschriebenen Nachteile der Vorrichtungen des Standes der Technik sollen behoben werden. Es soll eine kompaktere Bauweise, insbesondere eine Bauweise mit kürzerer axialer Baulänge erreicht werden. Die Erfindung soll Voraussetzungen dafür schaffen, daß derartige Aggregate weniger Teile, als beim Stand der Technik üblich, erhalten. Es sollen Voraussetzungen für ein reibungsärmeres Arbeiten der Vorrichtung geschaffen werden. Es soll insbesondere eine geringere Abnutzung der Spreiz-Konus-Fläche und des Innenkonusses der Segmente erreicht werden.
Der Hub, den die Segmente zur Abdichtung des Gehäuses des hydraulischen Prüfanschlusses ausführen, soll möglichst kurz sein, so daß die Beanspruchung der Dich­ tung, insbesondere des O-Rings, der zwischen dem Gehäuse und den Segmenten angeordnet ist, reduziert wird. Insbe­ sondere sollen Verletzungen des O-Rings durch die Bewegungen der Segmente verhindert werden. Die Lebensdauer des O-Rings für die Abdichtung zwischen Gehäuse und Segmenten soll grundsätzlich verlängert werden. Außerdem soll die Dichtfunktion des beschriebenen O-Rings verbes­ sert werden.
Die Bedienung soll vereinfacht werden. So soll eine Bedienung der Vorrichtung lediglich mit den Fingern möglich sein. Auf einfache Weise sollen verschiedene Garnituren von Segmenten ausgetauscht werden können.
Weitere Aufgabenstellungen werden wegen der Möglichkeit ihrer besseren Erläuterungen anhand des Ausführungsbei­ spiels beschrieben.
Die gestellten Aufgaben werden erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Segmente durch die axiale Bewegung einer Konusfläche eines Bolzens radial spreizbar und durch den Bolzen gegen eine Dichtung an das Gehäuse der Vorrich­ tung anpressbar angeordnet sind, daß der Bolzen und das den Bolzen umgebende Gehäuse mit Grifflächen für den Bedienenden versehen sind, daß durch Druckbeaufschlagung der Grifflächen der Bolzen axial bewegt werden kann.
Dabei wird vorgesehen, daß das Betätigungselement und der Antriebsbolzen derart miteinander verbunden sind, daß eine direkte Kraft/Wegübertragung erfolgt.
Weiterhin wird vorgeschlagen, daß ein Mitnehmerring am Antriebsbolzen angebracht ist, der den Kolben in Antriebsrichtung um eine Strecke bewegt, die zur sicheren Entluftung des O-Rings führt.
Um eine automatische Arbeitsweise zu erreichen, wird vorgesehen, daß das Betätigungselement einen einfach wirkenden Zylinder aufweist, der mit dem Gehäuserand verbunden ist und auf den Antriebsbolzen wirkt, daß ein doppelt wirkender Zylinder vorgesehen ist, der mit dem einfach wirkenden Zylinder gekoppelt ist und zusammen mit diesem einen automatischen Antrieb des Antriebsbolzens bewirkt.
In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel wird vorgeschla­ gen, daß ein Bolzenelement vorgesehen ist, das vorzugs­ weise von Hand gegen die Kraft einer Druckfeder in einem Niederhalteelement und einem Kolben axial beweglich angeordnet ist, daß das Niederhalteelement und der Kolben relativ zum Bolzen beweglich sind und an diesem und in einem Gehäuse geführt werden, wobei die Führung des Kolbens gegenüber dem Gehäuse und gegenüber dem Bolzen dichtend erfolgt, daß die Druckfeder zwischen dem Nieder­ halteelement und einem mit dem Bolzen direkt oder indirekt verbundenen ersten Anschlag eingespannt ist, und dadurch auf das axial bewegliche Niederhalteelement und auf den Kolben eine Kraft ausübt, daß sich das Niederhalteelement an einem zweiten Anschlag an der Innenwand des Gehäuses abstützt, daß sich der Kolben an einem dritten Anschlag am Bolzen abstützt, daß zwischen dem Kolben und den Segmenten eine formschlüssige Verbindung besteht, über die die Segmente durch den Kolben axial bewegbar sind, daß der Bolzen in denjenigem Bereich der Segmente, der für den Eingriff in das Gegengewinde vorgesehen ist, mit einer Konusfläche versehen ist, die mit einer Gegenkonusfläche der Segmente derart zusammenwirkt, daß bei Bewegungen des Bolzens relativ zu den Segmenten diese in radialer Richtung gespreizt oder zusammengezogen werden.
Dabei wird vorgesehen, daß die formschlüssige Verbindung zwischen dem Kolben und den Segmenten aus einer krempen­ förmigen Ausbildung des Kolbens, die in eine von allen Segmenten gebildete Ringnut eingreift, besteht.
Eine einfache aber wirksame Sicherung der Segmente wird dadurch erreicht, daß die Segmente durch ein ringförmiges Spannelement, insbesondere durch einen Spannring zusam­ mengehalten werden.
Alternativ kann vorgesehen werden, daß die Segmente durch einen Spanndraht zusammengehalten werden.
Um eine Betätigung lediglich mit den Fingern möglich zu machen, wird vorgeschlagen, daß der Bolzen betäti­ gungsseitig mit einem Knopfelement versehen ist.
Außerdem kann das Gehäuse betätigungsseitig mit einem sich in radiale Richtung erstreckenden Rand versehen sein, der insbesondere exzentrisch ausgebildet ist.
Zur sicheren Abdichtung der Vorrichtung und des zu prüfenden Gefäßes wird vorgeschlagen, daß ein Dichtele­ ment, vorzugsweise ein O-Ring, zwischen den Segmenten und dem den Segmenten benachbarten Teil des Gehäuses angeordnet ist, das beim Zurückziehen der Segmente in das Gehäuse zwischen den Segmenten und dem benachbarten Teil des Gehäuses eingepreßt wird.
Der Anwendungsbereich des Gegenstands der Erfindung kann dadurch erweitert werden, daß die Vorrichtung durch Schließen oder Fortfall der Bohrung als Blindstopfen verwendet wird.
Mit der Erfindung werden folgende Vorteile erzielt:
Die gestellten Aufgaben werden gelöst. Es wird eine kompakte Bauweise erreicht. Die axiale Baulänge wird reduziert. Die Lebensdauer des O-Rings für die Abdichtung zwischen Gehäuse und Segmenten wird erheblich verlängert und die Dichtfunktion verbessert. Es wird eine genau definierte Hubbegrenzung der Segmente und der Konusfläche für die Spreizung erreicht.
Weitere Einzelheiten der Erfindung sind der folgenden Beschreibung zweier Ausführungsbeispiele der Erfindung zu entnehmen. Diese Ausführungsbeispiele und der Stand der Technik, von dem bei den Ausführungsbeispielen ausgegangen wird, werden anhand von drei Figuren erläutert.
Fig. 1 zeigt einen hydraulischen Prüfanschluß nach dem Stand der Technik in Verbindung mit dem oberen Ende eines Behälters.
Fig. 2 zeigt in einer Schnittdarstellung ein manuell zu betätigendes Ausführungsbeispiel der Erfindung.
Fig. 3 zeigt in einer Schnittdarstellung ein automatisch zu betätigendes Ausführungsbeispiel der Erfindung.
In Fig. 1 ist der hydraulische Prüfanschluß in seiner Gesamtheit mit 1 bezeichnet. Der Prüfanschluß ist mit einer Garnitur von Segmenten versehen, beispielsweise sind fünf oder sechs Segmente vorhanden, die radial nach innen bewegbar und nach außen spreizbar sind.
Drei dieser Segmente sind in Fig. 1 zu sehen, sie tragen die Bezugsziffern 2, 3, 4.
Im radial zusammengezogenen Zustand werden sie in die Öffnung 44 des Behälters 39 in Fig. 1 von oben nach unten eingeführt. Anschließend werden die Segmente radial nach außen gespreizt, so daß eine Verbindung mit dem Gegengewinde (Innengewinde) 5 hergestellt wird. Das Zusam­ menziehen und Spreizen erfolgt durch Betätigung des Hand­ hebels 6, der über eine Mechanik auf einen Außenkonus (Kegelfläche) wirkt. Dieser Außenkonus beaufschlagt oder entspannt einen von den Segmenten gebildeten Innenkonus.
Das Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 besteht aus einem Bolzen 7, der an seinem oberen Ende ein Knopfelement 8 aufweist. Das Knopfelement ist über einen Sicherungs­ stift 9 mit dem Bolzen verbunden. An seinem in Fig. 2 unteren Bereich trägt der Bolzen einen Doppelkonus mit einer Außenkonus- oder Kegelfläche 10. 11 ist ein Anschlag, der am Bolzen angebracht ist. 12 und 13 sind Anschläge an der Innenwand des Behälters 14.
Zwischen der Schutzkappe 15 als Anschlag, die an der Unterseite des Knopfelements anliegt und dem Niederhalteelement 16 ist eine Druckfeder 17 angebracht. Die Druckfeder presst das Niederhalteelement auf den Kolben 18. Der Kolben 18 ist mit einer sich radial erstreckenden Krempe 19 versehen. Die Segmente 20 in ihrer Gesamtheit, also als Garnitur, bilden eine Ringnut 21, in die die Krempe hineinragt. Auf diese Weise wird eine formschlüssige Verbindung zwischen dem Kolben und den Segmenten hergestellt.
Der oben genannte Anschlag 12 ist Anschlag für den Niederhalter 16, wenn dieser durch die Druckfeder beauf­ schlagt wird. Der Anschlag 13 ist Anschlag für den Kolben 18.
Es werden mehrere Segmente eingesetzt, bespielsweise vier oder fünf Segmente, die zusammen das Außengewinde 22 bilden. Die Segmente werden durch den Spannring 23 zusammengehalten.
Mit 24 ist ein O-Ring bezeichnet, der im zurückgezogenen Zustand der Segmente, wie er in Fig. 2 dargestellt wird, eine Dichtung darstellt zwischen den Segmenten einerseits und dem Gehäuse 14 des hydraulischen Prüfanschlusses andererseits. Mit 25 ist eine Gewindebohrung bezeichnet, die einen Leitungsanschluß für weitere Aggregate, insbe­ sondere für die Prüfeinrichtung, aufnimmt.
Der erfindungsgemäße hydraulische Prüfanschluß kann in sehr einfacher Weise gehandhabt werden. Beispielsweise kann der Daumen des Bedienenden beim Anschließen in Richtung des Pfeils 26 auf das Knopfelement drücken, während die Finger von unten in Richtung des Pfeils 27 auf den Rand 28 drücken. Der Rand ist in Bezug auf die Mittelachse 29 des Aggregats exzentrisch ausgebildet, dadurch ist eine raumsparende Unterbringung mehrerer Prüfanschlüsse nebeneinander möglich.
Durch die auf den Kopf aufgeprägte Kraft in Richtung des Pfeils 26 und durch die Gegenkräfte mehrerer Finger, von denen einer durch den Pfeil 27 symbolisiert ist, wird der Bolzen nach unten gegen die Kraft der Feder 17 gedrückt. Die Feder stützt sich dabei oben an der Schutzkappe 15 ab. Durch den Druck der Feder wird das Niederhalteelement 16 auf den Anschlag 12 an der inneren Gehäusewand 30 gedrückt. Dabei bewegt das Niederhalteelement den Kolben 18, der einerseits gegenüber dem Bolzen durch den O-Ring 31 und andererseits gegenüber dem Gehäuse durch den O-Ring 32 abgedichtet ist.
Nach Uberwindung der Strecke Y und dem geringen Zusatzmaß n schlägt die Unterseite 33 des Knopfelements an die obere Fläche 34 des Niederhalteelements an. Die Strecke Y+n ist mit 43 bezeichnet.
In der in Fig. 2 gezeigten Situation werden die Segmente durch den Spannring 23 gegen den Bolzenkopf 35 gepreßt. Es kommt zu einer reibschlüssigen Verbindung zwischen dem Bolzenkopf und den Segmenten. Bei einer Bewegung des Bolzens nach unten, das heißt in Richtung des Pfeils 26, nimmt daher der Bolzenkopf 35 die Segmente in Richtung des Pfeils 26 mit.
Da die Segmente formschlüssig mit dem Kolben verbunden sind, bewegt sich auch der Kolben in Richtung des Pfeils 26, bis er an den Anschlag 13 anschlägt. Aus der in der Fig. 2 gezeigten Situation bis zum Anschlag 13 hat der Kolben die Strecke X+m zurückgelegt. Diese Strecke ist mit 41 bezeichnet.
Der Bolzenkopf 35 mit der Konusfläche 10 bewegt sich, wie weiter oben dargelegt, bei Betätigung des Knopfele­ ments 8 um die Strecke Y+n, siehe Bezugsziffer 43, nach unten. Zur Freigabe der Segmente, das heißt, um die Schwenkung der Segmente radial nach innen möglich zu machen, wäre nur die Strecke Y notwendig, die mit 42 bezeichnet ist. Durch die gewählte Strecke Y+n werden daher mit Sicherheit die Segmente für die Schwenkung nach innen freigegeben. Das heißt, die Konusfläche 10 des Bolzens steht mit Sicherheit vor der Konusfläche 38 der Segmente.
Der Spannring 23 kann nun die Segmente radial nach innen zusammendrücken. Dabei wird er durch den O-Ring 24 unterstützt.
Die Segmente befinden sich jetzt im vorgeschobenen Zustand. Der hydraulische Prüfanschluss wird in die Gewindebohrung des Behälters eingesetzt, siehe hierzu Fig. 1.
Anschließend wird das Knopfelement entlastet. Die Feder 17 expandiert. Durch die expandierende Feder wird der Bolzen 7 in Richtung des Pfeils 36 nach oben gezogen. Die Konusfläche 10 spreizt über den Gegenkonus oder Innenkonus 38 der Segmente die Segmente radial nach außen. Das Gewinde der Segmente greift in das Innengewinde des nicht dargestellten zu prüfenden Behälters ein. Über den Anschlag 11 am Bolzen 7 wird der Kolben ebenfalls in Richtung des Pfeils 36 zurückgezogen.
Da der Kolben formschlüssig mit den Segmenten verbunden ist, werden die Segmente ebenfalls in Richtung des Pfeils 36 zurückgezogen (oder je nach Betrachtungsweise wird das Gehäuse 14 vorgezogen) und zwar um die Strecke X und dem geringen Zusatzmaß m. X+m sind, wie erwähnt, der Abstand des Kolbens von seinem Anschlag 13, siehe Fig. 2. Die Strecke X+m trägt die Bezugsziffer 41.
Durch das Zusatzmaß m wird gewährleistet, daß der O-Ring 24 in vorgeschobener Position der Segmente einwandfrei gelüftet und in zurückgezogener Position der Segmente zwischen den Segmenten 20 und der Dichtkante 37 des Gehäuses sicher eingespannt wird. Die Strecke, die der O-Ring selbst zurücklegt, beträgt lediglich X. X trägt die Bezugsziffer 40.
Der oben beschriebene Spannring garantiert, daß insbeson­ dere bei der Lagerung die Reihenfolge der Segmente die richtige bleibt, so daß die Segmente stets ein geschlos­ senes Außengewinde bilden.
Ein bequemes Auswechseln der Segmentgarnituren, bezie­ hungsweise ein bequemes Entfernen des Kolbens ist dadurch möglich, daß die oberen Enden der Segmente in einfacher Weise auseinander gezogen werden. Hierdurch wird der Kolben frei gegeben.
In Fig. 3 ist mit 53 eine doppelt wirkende Kolben/ Zylindereinheit dargestellt, die durch ein Fluid (Druckluft oder Hydraulikflüssigkeit) oder mechanisch, zum Beispiel per Spindel, betrieben wird. Über die Vorrichtung 56 wirkt die Kolben/Zylindereinheit 53 auf die einfach wirkende Kolben/Zylindereinheit 51. Diese ist mit dem Gehäuserand 52 verbunden. Über die Vorrichtung 58 wirkt die Kolben/Zylindereinheit 51 auf das Betätigungselement 59.
In Fig. 1 ist durch die dort gezeigte Anordnung des Betätigungselements 8 und den Antriebsbolzen 7, die durch den Sicherungsstift 9 verbunden sind, eine direkte Kraft/Wegübertragung möglich. Ebenso bilden das Betätigungselement 59, der Sicherungsstift 60 und der Antriebsbolzen 48 der Fig. 3 eine direkte Kraft/Wegübertragung.
In Fig. 3 ist ein Mitnehmerring 45 für die Mitnahme des Kolbens 50 dargestellt. Der Ring ist am Antriebsbolzen 48 angebracht. Der Mitnehmerring bewegt sich in Antriebsrichtung, siehe Pfeil 57, um das Maß 46. Es handelt sich um die Strecke Y1. Die Strecke 47 von der Größe Y1+n, die zwischen der oberen Anschlagfläche 61 und der unteren Anschlagfläche 62 angeordnet ist, ist also größer als Y1. Dadurch wird ein sicheres Entlüften des O-Rings 49 gewährleistet.
Liste der Einzelteile
 1 Prüfanschluß
 2 Segment
 3 Segment
 4 Segment
 5 Gegengewinde, Innengewinde
 6 Handhebel
 7 Bolzen, Antriebsbolzen
 8 Knopfelement, Betätigungselement
 9 Sicherungsstift
10 Außenkonusfläche
11 dritter Anschlag
12 zweiter Anschlag
13 Anschlag
14 Gehäuse
15 Schutzkappe, erster Anschlag
16 Niederhalteelement
17 Druckfeder
18 Kolben
19 Krempe
20 Segment
21 Ringnut
22 Außengewinde
23 Spannring, Spannelement
24 O-Ring
25 Bohrung
26 Pfeil
27 Pfeil
28 Gehäuserand
29 Mittelachse
30 innere Gehäusewand
31 O-Ring
32 O-Ring
33 Unterseite
34 obere Fläche
35 Bolzenkopf
36 Pfeil
37 Dichtkante, Teil
38 Innenkonus, Gegenkonus
39 Behälter
40 Strecke X
41 Strecke X+m, größer als X
42 Strecke Y
43 Strecke Y+n, größer als Y
44 Öffnung
45 Mitnehmerring
46 Strecke Y₁
47 Y₁+n, größer als Y₁
48 Antriebsbolzen
49 O-Ring
50 Kolben
51 einfach wirkende Kolben/Zylindereinheit
52 Gehäuserand
53 doppelt wirkende Kolben/Zylindereinheit
56 Vorrichtung
57 Pfeil
58 Vorrichtung
59 Betätigungselement
60 Sicherungsstift
61 obere Anschlagfläche
62 untere Anschlagfläche

Claims (12)

1. Vorrichtung zur Verbindung von Fluidleitungen und Gefäßen, insbesondere Kupplungsvorrichtung für Hydraulik­ leitungen und Gefäße in der Form eines hydraulischen Prüfanschlusses, mit einer Garnitur von Formschluß herstellenden Profilen, vorzugsweise von Gewindesegmenten, die radial beweglich, insbesondere radial spreizbar angeordnet sind, und in das Gegengewinde, vorzugsweise Feingewinde, eines zu verbindenden Prüflings, beziehungsweise einer zu verbindenden Leitung, beziehungsweise eines Gefäßes, eingreifen, dadurch gekennzeichnet, daß die Segmente durch die axiale Bewegung einer Konusfläche eines Bolzens radial spreizbar und durch den Bolzen gegen eine Dichtung an das Gehäuse der Vorrichtung anpressbar angeordnet sind, daß der Bolzen und das den Bolzen umgebende Gehäuse mit Griffflächen für den Bedienenden versehen sind, daß durch Druckbeaufschlagung der Griffflächen der Bolzen axial bewegt werden kann.
2. Vorrichtung zur Verbindung von Fluidleitungen und Gefäßen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Betätigungselement (8) und der Antriebsbolzen (7) derart miteinander verbunden sind, daß eine direkte Kraft/Wegübertragung erfolgt.
3. Vorrichtung zur Verbindung von Fluidleitungen und Gefäßen nach Anspruch 1 und/oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein Mitnehmerring (45) am Antriebsbolzen (48) angebracht ist, der den Kolben (50) in Antriebsrichtung um eine Strecke bewegt, die zur sicheren Entlüftung des O-Rings (49) führt.
4. Vorrichtung zur Verbindung von Fluidleitungen und Gefäßen nach einem oder mehreren der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Betätigungselement einen einfach wirkenden Zylinder (51) aufweist, der mit dem Gehäuserand (52) verbunden ist und auf den Antriebsbolzen (48) wirkt, daß ein doppelt wirkender Zylinder (53) vorgesehen ist, der mit dem einfach wirkenden Zylinder gekoppelt ist und zusammen mit diesem einen automatischen Antrieb des Antriebsbolzens bewirkt.
5. Vorrichtung zur Verbindung von Fluidleitungen und Gefäßen, insbesondere nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, daß ein Bolzenelement (7) vorgesehen ist, das vorzugsweise von Hand gegen die Kraft einer Druckfeder (17) in einem Niederhalteelement (16) und einem Kolben (18) axial beweglich angeordnet ist, daß das Niederhalteelement und der Kolben relativ zum Bolzen beweglich sind und an diesem und in einem Gehäuse (14) geführt werden, wobei die Führung des Kolbens gegenüber dem Gehäuse und gegenüber dem Bolzen dichtend erfolgt, daß die Druckfeder zwischen dem Niederhalte­ element und einem mit dem Bolzen direkt oder indirekt verbundenen ersten Anschlag, insbesondere in Form des Knopfelements (8), eingespannt ist, und dadurch auf das axial bewegliche Niederhalteelement und auf den Kolben eine Kraft ausübt, daß sich das Niederhalteelement an einem zweiten Anschlag (12) an der Innenwand (30) des Gehäuses abstützt, daß sich der Kolben an einem dritten Anschlag (11) am Bolzen abstützt, daß zwischen dem Kolben und den Segmenten eine formschlüssige Verbindung besteht, über die die Segmente durch den Kolben axial bewegbar sind, daß der Bolzen in denjenigem Bereich der Segmente, der für den Eingriff in das Gegengewinde vorgesehen ist, mit einer Konusfläche (10) versehen ist, die mit einer Gegenkonusfläche (38) der Segmente derart zusammenwirkt, daß bei Bewegungen des Bolzens relativ zu den Segmenten diese in radialer Richtung gespreizt oder zusammengezogen werden.
6. Vorrichtung zur Verbindung von Fluidleitungen und Gefäßen nach einem oder mehreren der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die formschlüssige Verbindung zwischen dem Kolben (18) und den Segmenten (20) aus einer krempenförmigen Ausbildung (19) des Kolbens, die in eine von allen Segmenten gebildete Ringnut (21) eingreift, besteht.
7. Vorrichtung zur Verbindung von Fluidleitungen und Gefäßen nach einem oder mehreren der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Segmente (20) durch ein ringförmiges Spannelement (23), insbesondere durch einen Spannring zusammengehalten werden.
8. Vorrichtung zur Verbindung von Fluidleitungen und Gefäßen nach einem oder mehreren der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Segmente durch einen Spanndraht zusammengehalten werden.
9. Vorrichtung zur Verbindung von Fluidleitungen und Gefäßen nach einem oder mehreren der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Bolzen (7) betätigungsseitig mit einem Knopfelement (8) versehen ist.
10. Vorrichtung zur Verbindung von Fluidleitungen und Gefäßen nach einem oder mehreren der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (14) betätigungsseitig mit einem sich in radiale Richtung erstreckenden Rand (28) versehen ist, der insbesondere exzentrisch ausgebildet ist.
11. Vorrichtung zur Verbindung von Fluidleitungen und Gefäßen nach einem oder mehreren der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein Dichtelement, vorzugsweise ein O-Ring (24), zwischen den Segmenten (20) und dem den Segmenten benachbarten Teil (37) des Gehäuses (14) angeordnet ist, das beim Zurückziehen der Segmente in das Gehäuse zwischen den Segmenten und dem benachbarten Teil des Gehäuses eingepreßt wird.
12. Vorrichtung zur Verbindung von Fluidleitungen und Gefäßen nach einem oder mehreren der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung durch Schließen oder Fortfall der Bohrung (25) als Blindstopfen verwendet wird.
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