DE3929412A1 - Doppelt wirkende differentialkolben-pumpe - Google Patents
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine doppelt wirkende Pumpe, nämlich eine
Pumpe, die in der Lage ist, eine Flüssigkeit in beiden Hubrichtungen ih
res Kolbens zu fördern. Sie ist eine Differentialkolben-Pumpe, d.h.,
sie hat Kolben unterschiedlicher Durchmesser. Diese Pumpe soll insbeson
dere für Flüssigkeitszerstäuber Verwendung finden, kann aber auch dazu
dienen, Flüssigkeit in einem glatten Strahl auszuspritzen und kann ande
re Anwendungsgebiete haben. Die Pumpe wird in ihrer einen Wirkungsrich
tung durch eine eingebaute Feder betätigt, in ihrer anderen Wirkungs
richtung unter Spannen dieser Feder durch eine von außen aufzubringende
Kraft. Insbesondere läßt sie sich durch den Finger einer Hand betätigen.
Die Pumpe hat im übrigen die im Oberbegriff von Anspruch 1 genannten
Merkmale. Eine Pumpe mit diesen Merkmalen ist aus der DE-PS 33 41 410
bekannt.
Pumpen dieser bekannten Art sind kompliziert und haben eine größere An
zahl von Bestandteilen. Dies bedeutet bei dem üblicherweise angewandten
Präzisions-Spritzguß aus Kunststoff einen beträchtlichen Kostenaufwand
für Werkzeuge, Spritzgießmaschinen und komplizierte Montageautomaten.
Durch die vorliegende Erfindung soll daher eine Pumpe geschaffen werden,
bei der nur ein Minimum von Bestandteilen erforderlich ist, die relativ
einfach aufgebaut sind, so daß sich deren Herstellung vereinfacht. Vor
allem soll sich die Montage vereinfachen.
Diese Aufgabe wird durch die Erfindung gemäß Anspruch 1 gelöst. (In den
folgenden Ausführungen werden auch die in den Ansprüchen definierten Be
griffe verwendet).
Dadurch, daß die beiden Arbeitszylinder vom Pumpengehäuse selbst gebil
det werden, erübrigen sich Einsatzteile zur Bildung der Arbeitszylinder.
Dadurch, daß die Kappe einstückig mit dem kleineren der beiden Kolben
ausgebildet ist, werden weitere Bauteile eingespart. Dadurch, daß die
Kappe an der Außenwand des Pumpengehäuses verschiebbar geführt ist, wer
den Führungsteile gespart, und die Kappe sorgt auf einfachste Weise da
für, daß der kleine Kolben bei Betätigung nicht verkantet werden kann.
Der große und der kleine Kolben sind auf sehr einfache Weise, nämlich
durch eine Kolbenstange, miteinander verbunden, was durch eine Steckver
bindung geschieht. Durch die geringe Anzahl der Bestandteile vereinfacht
sich die Montage.
Begriffe wie "oben", "unten" und dergleichen beziehen sich auf die in
Fig. 1 dargestellte Lage der Pumpe.
Weiterbildungen der Erfindung
ergeben sich aus den Unteransprüchen. Vorteilhafterweise kann zur weite
ren Einsparung von Bauteilen der große Kolben einstückig mit der Kolben
stange ausgebildet sein.
Nach einer anderen Weiterbildung kann der Auslaß für die Flüssigkeit in
der Wand des engen Zylinders an einer Stelle vorgesehen sein, die sich
in allen Betriebszuständen zwischen beiden Kolben an einer von diesen
nicht erreichbaren Stelle befindet. Dies hat verschiedene Vorteile. Bei
einer bekannten Anordnung nach der DE-PS 32 46 442 ist der Flüssigkeits
auslaß in der Betätigungskappe selbst untergebracht. Er muß daher beim
Betätigen der Pumpe ständig hin und her bewegt werden. Dies führt bei
einigen Anwendungsfällen, z. B. in der Elektronik oder der Chirurgie zu
Schwierigkeiten bei der Anwendung.
Ferner ergeben sich an Stellen unterschiedlich starker Massenkonzentra
tionen des Kunststoffmaterials leicht unregelmäßige Schrumpfungen der
Zylinderwände, nämlich durch einseitige Anordnung von Teilen, die den
Flüssigkeitsauslaß und gegebenenfalls eine Sprühvorrichtung aufnehmen.
Dadurch, daß nach der Weiterbildung eine solche Stelle an einer von den
Kolben nicht erreichbaren Stelle liegt, können Schrumpfungen und Defor
mationen der Zylinderwände an solchen Stellen die Abdichtung zwischen
Kolbenmanschetten und Arbeitszylindern nicht beeinträchtigen.
Bei der Querschnittssprungstelle zwischen beiden Arbeitszylindern kann
einstückig mit diesen eine quer verlaufende Platte vorgesehen sein, und
als Widerlager für die zur Betätigung dienende Druckfeder können Stütz
platten dienen, die längs Axial-Radial-Ebenen verlaufen und an der Plat
te einseitig ansetzen. Auf diese Weise kann ein Widerlager für das eine
Ende der Feder auf sehr einfache Weise, d. h. unter Verwendung einer
Spritzform einfacher Bauart gebildet werden.
Die Platte kann eine Belüftungsöffnung oder deren mehrere aufweisen, wo
durch in an sich bekannter Weise Luft in den Flüssigkeitsbehälter in dem
Maße nachgeführt werden kann, wie Flüssigkeit entnommen wird. Diese Be
lüftungsöffnungen können außerdem dazu dienen, Flüssigkeit, die aus dem
engen Zylinder in einen Raum ausgetreten ist, der die Feder enthält,
wieder in den Flüssigkeitsbehälter zurückgeführt wird und nicht aus der
Kappe nach außen tritt. Durch die Ausbildung der Bodenfläche der Platte
in Form eines stumpfen Kegels läßt sich für eine gute Anlage der Dich
tung sorgen.
Der kleine Kolben kann eine solche Länge haben, daß auch dann, wenn er
voll eingeschoben ist, für einen ins Gewicht fallenden Abstand seiner
Dichtungsmanschette bis zu den Widerlagern für das untere Ende der Feder
gesorgt ist, so daß sich wiederum die oben erwähnten Deformationen nicht
auf die Dichtigkeit des Kolbens auswirken können.
Entsprechend kann der große Kolben ein Distanzstück haben, das beim An
schlag an die Querschnittssprungstelle zwischen beiden Arbeitszylindern
für einen nennenswerten Abstand zwischen dieser Querschnittssprungstel
le, die ebenfalls zu Verformungen Anlaß geben kann, und dem wirksamen
Rand einer Dichtungsmanschette sorgt. Durch die größere Dichtigkeit wird
auch ein höherer Wirkungsgrad der Pumpe erzielt.
Ein Ausführungsbeispiel mit weiteren Merkmalen der Erfindung wird im
folgenden anhand der Zeichnungen beschrieben.
Fig. 1 ist ein Axialschnitt durch eine Pumpe nach der Erfindung mit
Zerstäuber, dargestellt im unteren Totpunkt, d. h. bei maximal
zusammengedrückter Feder.
Fig. 2 ist eine Draufsicht auf nur den oberen Teil des Gehäuses
selbst.
Das Gehäuse der Pumpe ist als Ganzes mit 1 bezeichnet. Es hat unten eine
Fassung 2 zum Aufstecken auf eine Behältermündung 6 (links dargestellt)
oder eine Fassung 3 mit Innengewinde zum Aufschrauben auf eine Behälter
mündung 6 (rechts dargestellt).
Im Gehäuse sind zwei Arbeitszylinder vorgesehen, nämlich oben ein enger
Zylinder 5, unten ein weiter Zylinder 7. Der weite Zylinder 7 hat etwa
die doppelte Querschnittsfläche wie der enge Zylinder 5. Zwischen beiden
ergibt sich ein ringförmiger Anschlag 9.
Das Gehäuse hat oberhalb des Anschlages 9 eine quer zur Längsachse der
Zylinder verlaufende Platte 13, von der aus sich nach unten die Fassung
2 oder 3 erstreckt. Nach oben ragt ein Außenzylinder 11, der in seinem
oberen Teil eine Gleitführung für den Mantel 15 einer Kappe 16 bildet.
Die Kappe 16 ist einstückig mit dem kleineren der beiden Arbeitskolben,
Kolben 17 ausgebildet, der selbst wiederum einstückig mit einer Dich
tungsmanschette 18 aus geschmeidigem Kunststoffmaterial ausgebildet ist.
Der kleine Kolben 17 ist durch die Kappe 16 zu betätigen. Ihr Mantel 15
rutscht dabei auf dem Außenzylinder 11 und sichert den kleinen Kolben 17
gegen Verkanten.
Im weiten Zylinder 7 ist ein großer Kolben 20 untergebracht, der ein
stückig mit einer Dichtungsmanschette 22 ausgebildet ist. Er hat ober
halb des oberen Randes der Dichtungsmanschette ein Distanzstück 23 und
ist mit diesem sowie einer nach oben ansetzenden Kolbenstange 25 ein
stückig ausgebildet. An ihrem oberen Ende hat sie einen abgesetzten Ab
schnitt 26 von verringertem Durchmesser, an dem oben ein Steckzapfen 28
ansetzt, der sich nach oben erweitert. Der Abschnitt 26 hat oben einen
ringförmigen Anschlag 30, passend zu einem entsprechenden Anschlag des
kleinen Kolbens 17. Der kleine Kolben 17 ist hohl und im Bereich des
Steckzapfens entsprechend geformt, so daß der Steckzapfen nach dem Ein
führen elastisch festgehalten wird, wobei der untere Anschlag des klei
nen Kolbens 17 am Anschlag 30 anliegt. Zwischen den Innenwandungen der
beiden Zylinder 5, 7 einerseits und dem großen Kolben 20 mit Kolbenstan
ge 25 andererseits befindet sich unten ein weiter Druckraum 31 w, oben
ein enger Druckraum 31 e.
Zum Hochdrücken der Kappe 16 dient eine schraubenförmige Druckfeder 32,
die sich oben am Boden 34 der Kappe 16 abstützt und unten links am obe
ren Rand einer zylindrischen Kapsel 36 sowie an den oberen Rändern von
drei Stützplatten 38, die den engen Zylinder 5 mit dem Außenzylinder 11
verbinden und nach unten bis zur Platte 13 reichen. Die Platte 13 ist
von vier Belüftungsöffnungen 40 durchbrochen.
Die untere Wandung 42 der Platte ist eine Kegelfläche 44, die mit einer
Radialebene einen Winkel alpha bildet. Eine scheibenförmige Dichtung 42
mit zylindrischem Ansatz sitzt unter der Platte 13 so, daß ihr innerer
Ringabschnitt nach dem Einführen abwärts gedrückt wird und so die Belüf
tungsöffnungen 40 unter elastischer Spannung abschließt. Der zylindri
sche Abschnitt der Dichtung 42 stützt sich nach dem Aufsetzen der Fas
sung 2, 3 auf dem oberen Rand der Behältermündung 6 ab.
Fig. 1 zeigt die tiefste Stellung, die die Dichtungsmanschette 18 des
kleinen Kolbens erreichen kann. Diese Stelle liegt um einen Abstand h 2
oberhalb des oberen Randes der Kapsel 36 und oberhalb der oberen Ränder
45 der Stützplatten 38. Als Flüssigkeitsauslaß dient ein Austrittskanal
46, der die Wand des engen Zylinders 5 durchbricht und in das Innere ei
ner Düsenkappe 48 führt, die innerhalb eines Angusses 47 untergebracht
ist. Die Düsenkappe 48 hat eine an sich bekannte Einrichtung zum Verwir
beln der Flüssigkeit, so daß ein Sprühstrahl gebildet wird.
Die Aufwärtsbewegung der beiden Kolben wird begrenzt durch Gegeneinan
derstoßen der beiden Anschläge 24 und 9. Dann hat der obere Rand der
Dichtungsmanschette 22 des großen Kolbens noch einen Abstand h 1 vom An
schlag 9.
Mit dem Bereich der beiden Zylinder 5 und 7 in der Nähe der Platte 13,
wo Verformungen zu erwarten sind, kommen beide Dichtungsmanschetten 18
und 22 also nicht in Berührung. Der Austrittskanal 46 liegt in einem Be
reich, der von keiner der Dichtungsmanschetten erreicht werden kann.
Am unteren Ende des weiten Zylinders 7 befindet sich ein Ansaugventil 52
mit einer Kugel 53. Das obere, sich erweiternde Ende eines Saugrohrs 50
ist unter Spannung in das untere Ende des Zylinders 7 eingeschoben.
Die Pumpe besteht aus nur wenigen Einzelteilen, die alle mit Hilfe ein
facher Spritzgußformen hergestellt werden können. Das Gehäuse 1 bildet
selbst die beiden Zylinder 5 und 7 sowie den Außenzylinder 11, der zur
Führung des Mantels 15 der Kappe 16 dient. Kappe und kleiner Zylinder
bilden einen einzigen, leicht zu formenden Bauteil. Ebenso der große
Kolben, die Kolbenstange und der Steckzapfen 28.
Zur Montage wird zunächst die Druckfeder 32 in den Federraum 33 gelegt,
dann die Kappe 16 aufgesteckt. Dann wird von unten her der große Kolben
20 mit seiner Kolbenstange 2 S eingesteckt, wobei der Steckzapfen 28 im
Inneren des kleinen Kolbens 17 einschnappt. Dann wird das Saugrohr 50
mit der Kugel 53 von unten her eingesteckt. Schließlich wird die Dich
tung 42 von unten her eingeführt. Schließlich wird die Düsenkappe 48 von
der Seite her eingesteckt. Damit ist die Pumpe fertig montiert.
Die Kappe 16 wird in Ruhestellung von der Druckfeder 32 nach oben ge
drückt, und zwar nur so weit, bis sich die Anschläge 9 und 24 berühren.
Die Kappe kann durch zusätzliche, nicht dargestellte Mittel in der dar
gestellten unteren Endlage gehalten werden.
Die Pumpe arbeitet wie folgt:
Wird die Kappe 16 zusammen mit beiden Kolben aus der in Fig. 1 darge
stellten Lage aufwärts bewegt, was durch Entspannen der Druckfeder 32
geschieht, so wird Flüssigkeit durch das Ansaugventil 52 gesaugt. Befin
det sich von vorangehenden Pumpvorgängen bereits Flüssigkeit in den
Druckräumen 31 e und 31 w zwischen den Dichtungsmanschetten 18 und 22, so
wird ein Teil davon durch den Austrittskanal 46 gedrückt, denn beim Auf
wärtsbewegen der Kolben verkleinert sich der Druckraum 31 w wegen seiner
größeren Breite um mehr als sich der obere Druckraum 31 e vergrößert.
Werden die Kolben anschließend durch Druck auf die Kappe 16 abwärts be
wegt, so wird die Dichtungsmanschette 22 des großen Kolbens wirkungslos,
während das Ansaugventil 52 schließt. Entscheidend ist nun der Gesamt
raum zwischen der Manschette 18 des kleinen Kolbens und dem Ansaugven
til. Da dieser Gesamtraum verkleinert wird, wird wiederum Flüssigkeit
durch den Austrittskanal 46 gedrückt.
Flüssigkeit, die bei einer eventuellen Undichtigkeit der Dichtungsman
schette 18 oben aus dem engen Zylinder 5 tritt, gelangt in den Federraum
33, fließt dort nach unten bis auf die Platte 13 und wird bei der näch
sten Abwärtsbewegung der Kappe 16 nach unten durch die Belüftungsöffnun
gen 40, vorbei an der sich öffnenden Dichtung 42 in die Mündung des
Flüssigkeitsbehälters gedrückt. Außerdem wird hierbei die erforderliche
Ersatzluft in den Behälter geführt. Im Ruhezustand dichtet die Dichtung
42 den Flüssigkeitsbehälter 4 nach oben ab.
Bezugszeichen:
1 Gehäuse
2, 3 Fassung
4 Flüssigkeitsbehälter
5 enger Zylinder
6 Behältermündung
7 weiter Zylinder
9 Anschlag
11 Außenzylinder
13 Platte
15 Mantel
16 Kappe
17 kleiner Kolben
18 Dichtungsmanschette
20 großer Kolben
22 Dichtungsmanschette
23 Distanzstück
24 Anschlag
25 Kolbenstange
26 Abschnitt
28 Steckzapfen
30 Anschlag
31 e enger Druckraum
31 w weiter Druckraum
32 Druckfeder
33 Federraum
34 Boden
36 Kapsel
38 Stützplatte
40 Belüftungsöffnung
42 Dichtung
44 Kegelfläche
45 oberer Rand
46 Austrittskanal
47 Anguß
48 Düsenkappe
50 Saugrohr
52 Ansaugventil
53 Kugel
Claims (7)
1. Doppelt wirkende Differentialkolben-Pumpe (Pumpe), insbesondere für
Flüssigkeitszerstäuber, die in der einen Wirkungsrichtung durch ei
ne eingebaute Feder, in der anderen Wirkungsrichtung durch eine von
außen aufzubringende Kraft, insbesondere Fingerkraft betätigbar
ist, mit folgenden Merkmalen:
- a) zwei ineinander übergehende Arbeitszylinder (weiter Zylinder 7, enger Zylinder 5) unterschiedlicher Innendurchmesser,
- b) im weiten und im engen Zylinder ist je ein einseitig wirkender Arbeitskolben (großer Kolben 20, kleiner Kolben 17) verschieb bar untergebracht,
- c) die Kolben haben Dichtungsmanschetten (22, 18), die, sich er weiternd, gegeneinander gerichtet sind,
- d) beide Kolben sind durch eine Kolbenstange (25) starr miteinan der verbunden,
- e) der weite Zylinder (7) hat jenseits beider Kolben einen Ein laß, der durch ein Ansaugventil (52) verschließbar ist, gekennzeichnet durch folgende Merkmale:
- f) die beiden Zylinder (5, 7) werden vom Pumpengehäuse (Gehäuse 1) selbst gebildet,
- g) eine an der Außenwandung des Gehäuses (1) verschiebbar geführ te Betätigungskappe (Kappe 16) ist einstückig mit dem kleinen Kolben (17) ausgebildet,
- h) der große Kolben (20) ist durch die Kolbenstange (25) und eine Steckverbindung mit dem kleinen Kolben (17) und durch ihn mit der Kappe (16) verbunden.
2. Pumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das freie Ende
der mit dem großen Kolben einstückig ausgebildeten Kolbenstange
(25) durch Steckverbindung in dem freien Ende des hohl ausgebilde
ten kleinen Kolbens (17) verankert ist.
3. Pumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Flüssig
keitsauslaß in der Wand des engen Zylinders (5) an einer Stelle
vorgesehen ist, die sich in allen Betriebszuständen zwischen beiden
Kolben (17, 20) an einer von den Kolben nicht erreichbaren Stelle
befindet.
4. Pumpe nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch folgende Merkmale:
- a) das Gehäuse ist bei der Querschnittssprungstelle zwischen bei den Zylindern einstückig mit einer quer verlaufenden Platte (13) versehen,
- b) vom engen Zylinder (5) und von der Platte (13) abstehende axial-radial verlaufende Stützplatten (38) und der Boden (34) der Kappe (16) bilden Widerlager für eine zur Betätigung die nende Druckfeder (32).
5. Pumpe nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch folgende Merkmale:
- a) die Platte (13) ist außerhalb der Zylinder (5, 7) zur Bildung mindestens einer Belüftungsöffnung (40) durchbrochen,
- b) die Platte (13) hat als Widerlager für eine scheibenförmige Dichtung (42) eine gegen den weiten Zylinder abfallende Boden fläche (44) von der Form eines stumpfen Kegels.
6. Pumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der kleine Kol
ben (17) eine solche Länge hat, daß dann, wenn er voll eingeschoben
ist, ein Abstand h 2 vom wirksamen Rand seiner Dichtungsmanschette
(18) bis zu einer Kapsel (36) zur Aufnahme einer Düsenkappe (48)
und/oder den oberen Rändern der Stützplatten (38) für die Druckfe
der (32) verbleibt.
7. Pumpe nach Anspruch 1 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß der große
Kolben (20) ein Distanzstück (23) hat, das beim Anschlag an die
Querschnittssprungstelle für einen Abstand h 1 zwischen dieser und
dem wirksamen Rand der Dichtungsmanschette (22) des großen Kolbens
sorgt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3929412A DE3929412A1 (de) | 1989-04-27 | 1989-09-05 | Doppelt wirkende differentialkolben-pumpe |
Applications Claiming Priority (2)
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ID=25880361
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| DE3929412A Withdrawn DE3929412A1 (de) | 1989-04-27 | 1989-09-05 | Doppelt wirkende differentialkolben-pumpe |
Country Status (1)
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