DE3929364C1 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Stapeln von
Wellpappekartons gemäß dem Oberbegriff des Hauptanspruches.
Eine solche Einrichtung zum Stapeln von Wellpappekartons
ist aus der DE-AS 11 21 917 bekannt und im Zusammenhang mit
Fig. 10 beschrieben. Bei ihr
werden die in dem Faltabschnitt E erzeugten Wellpappekar
tons A werden einer nach dem anderen in horizontaler Rich
tung der Stapeleinrichtung für Wellpappekartons zugeführt,
und dann werden die Kartons auf einem Transportgurt 52 vor
gerückt und passieren dabei zwei drehende Schnecken 51, die
links und rechts angeordnet sind. Danach werden die Kartons
durch den Transportgurt 52 weiterbewegt und durch Anschla
gen an einen Anschlag 53 gestoppt. Hieraus folgt, daß der
vordere Teil des Kartons A von dem Transportgurt 52 und die
beiden Rückseiten auf den Schraubengängen 51a der Schnecke
51 getragen werden. Die Schnecke 51 ist mit einem Wendel
flansch 51a versehen, der mehrfach herumführt und die Well
pappekartons A werden von einem unteren Teil in dem Be
reich, wo der Spiralflansch 51a zwischen den Kartons
einen geringen Abstand hat, aufwärts gestapelt. Mit der
Drehung der Schnecken 51 wird der Wellpappekarton A fort
laufend angehoben und die Kartons werden auch auf dem obe
ren Teil 51t der Schnecken 51 und dem oberen Teil 53t des
rückwärtigen Anschlags 53, wie aus der Fig. 10 zu ersehen
ist, gestapelt. Wenn die Anzahl der auf den beiden oberen
Teilen 51t, 53t gestapelten Wellpappekartons eine vorbe
stimmte Stückzahl erreicht, wird ein Stößel 54, wie durch
die strichpunktierte Linie in der Fig. 10 dargestellt, vor
gerückt, und eine vorbestimmte Anzahl von Wellpappekartons
A werden auf einmal auf die Abgabewalzen 55 bewegt. Ein auf
die Abgabewalzen 55 bewegter Stapel von Wellpappekartons
wird zu einem vorbestimmten Ort transportiert, um dort
gebündelt zu werden.
Bei dem vorstehend beschriebenen Beispiel einer herkömmli
chen Einrichtung besteht jedoch das Problem, daß, wenn der
Stößel 54 vorgerückt wird, der Karton Ay, der auf der ober
sten Windung der Schnecke 51 getragen wird, zusammen mit
dem untersten Karton Ax einer Gruppe von Wellpappekartons,
die durch den Stößel 54 transportiert werden, herausgenom
men wird und somit die Kartons mit einer die vorbestimmte
Anzahl übersteigenden Stückzahl durch den Stößel 54 trans
portiert werden.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Stapelein
richtung für Wellpappekartons in einer Maschine zum Her
stellen von Wellpappekartons zu schaffen, mit der es mög
lich ist, eine genaue Anzahl von Wellpappekartons in gesta
peltem Zustand zu einer Ausgabeeinrichtung zu transportie
ren.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch die kenn
zeichnenden Merkmale des Anspruchs 1.
Die Vorrichtung weist folgende Teile auf:
- 1. Eine Zuführeinrichtung zum nacheinander einzelnen Zufüh ren von gefertigten, gefalteten Wellpappekartons in hori zontaler Richtung. Bei einer Ausführungsform ist ein Paar Zuführwalzen 1a, 1b am Ende eines Faltabschnittes E ange ordnet und um die Walzen sind entsprechend dieser Einrich tung Gurte 2a, 2b gewickelt.
- 2. Eine Trageeinrichtung zum Tragen des vorderen Teils des von der Zuführeinrichtung zugeführten Wellpappekartons, die an einer vorbestimmten Position angeordnet ist. Bei einer Ausführungsform entspricht ein Zuführgurt 4 dieser Einrich tung und es ist ein rückwärtiger Anschlag 7 zum Regeln der vorderen Position der Führungskante des Wellpappekartons A vorgesehen.
- 3. Rechts und links sind ein Paar Drehschrauben vorgesehen, um die Wellpappekartons von unten nach oben in einem Be reich der Trageeinrichtung zu stapeln, wobei die Dreh schrauben an einer mittleren Position zwischen der Zuführ einrichtung und der Trageeinrichtung für den vorderen Teil angeordnet sind, um die beiden Seitenkanten des von der Zu führeinrichtung zugeführten Wellpappekartons zu tragen, um den Karton mit seiner Drehung anzuheben. Wie aus der Be schreibung der Drehschraube 3 gemäß der Ausführungsform zu ersehen ist, kann die Drehschraube gemäß der vorliegenden Erfindung mit einer wendelförmigen Bahn 3a versehen sein, die ein Paar Wicklungen aufweist, und es reicht aus, wenn sie zwei oder drei Stück der Wellpappekartons tragen kann.
- 4. Eine Meßplatte, die die Oberseite der rückwärtigen Kante des obersten Pappkartons eines Kartonstapels berührt, der in einem Kartonstapelraum aufgenommen ist, welcher oberhalb der Trageeinrichtung und der Drehschrauben zum Regeln der Anzahl der darin aufzunehmenden Wellpappekartons liegt. Die Meßplatte 13 kann, wie in der Ausführungsform dargestellt, angeordnet sein. Diese Meßplatte 13 funktioniert so, daß sie einen Speicherraum P und einen Stapelraum Q (Fig. 6) in einen oberen und unteren Raum teilt und wie die oberen Teile 51t der Drehschrauben 51 gemäß der bekannten Einrich tung nach Fig. 10, funktioniert.
- 5. Ein Schläger läuft entlang der Unterseite der Meßplatte vor und zurück und stößt den obersten Wellpappekarton so, daß dieser ein wenig an der Vorderkante der Meßplatte vor gerückt wird. Es kann ein Schläger, wie bei der Ausfüh rungsform beschrieben, verwendet werden, und es können zahlreiche Elemente zum Bewegen des Schlägers verwendet werden. Zweckmäßigerweise ist die eingezogene Position des Schlägers 13 ein wenig hinter dem hinteren Ende des ober sten Wellpappekartons A1 (Fig. 7) gelegen.
- 6. Oberhalb des Speicherraumes ist eine Zähleinrichtung zum Zählen der vom Speicherraum in den Stapelraum bewegten An zahl der Wellpappekartons angeordnet und liegt ein Stück vor dem Speicherraum und funktioniert durch die Stoßwirkung des Schlägers und die Hebewirkung der Drehschrauben. Wie in der Ausführungsform beschrieben, kann ein Sensor 30 verwen det werden, der direkt die durch den Schläger 11 ausge stoßenen Wellpappekartons zählt, es können jedoch auch zahlreiche andere, bereits bekannte Einrichtungen verwendet werden, wenn es bei diesen möglich ist, die Anzahl der Wellpappekartons indirekt zu zählen, indem die Vor- und Zu rückbewegung des Schlägers 11 detektiert wird.
- 7. Eine Schieberstange dient zum Transportieren einer Gruppe von Kartons in dem Karton-Speicherraum durch Bewegen des Kartonstapels, der von unten her im Speicherraum gesta pelt wird, bei Erreichen einer vorbestimmten Stückzahl. Vorzugsweise wird eine Schieberstange verwendet, die im allgemeinen hinter dem Wellpappekarton-Speicherraum P ange ordnet ist, um die Position des rückwärtigen Endes der Kar tons zu regeln, die nach der Hubwirkung wieder in ihre Aus gangsposition zurückbewegt wird, wie dies anhand der Schie berstange 27 bei der Ausführungsform beschrieben wird. Außerdem wird auch vorzugsweise eine Schieberstange verwen det, die so angeordnet ist, daß sie durch einen Luftzylin der 28 vor- und zurückbewegt werden kann.
- 8. Eine Ausgabeeinrichtung dient zum Ausgeben eines Stapels Wellpappekartons, der durch die Schieberstangen zugeführt ist. Als Ausgabeeinrichtung kann ein Transportband 10, wie bei der Ausführungsform beschrieben, verwendet werden, es kann jedoch auch eine Gruppe Ausgabewalzen, wie in der Fig. 10 dargestellt, verwendet werden.
Wie in der Ausführungsform beschrieben, kann diese vorzugs
weise so konstruiert sein, daß vor dem Wellpappekarton-
Speicherraum P ein Drehanschlag 8 angeordnet ist, und der
vordere Kantenteil des Wellpappekartons A wird auf der Tra
gefläche 8b des Drehanschlags 8 gelagert, während die Vor
derkante des Wellpappekartons A durch die Anschlag-Oberflä
che 8c des Drehanschlags 8 reguliert wird, und der Drehan
schlag 8 wird gedreht, wenn die Schieberstange 27 vorge
rückt wird, um eine Gruppe Wellpappekartons in den Karton
stapelraum zur Ausgabeeinrichtung 10 zu leiten.
Gemäß der vorliegenden Erfindung wird der Wellpappekarton-
Stapelraum eindeutig durch die Meßplatte in einen Karton-
Speicherraum und einen Karton-Stapelraum, der oberhalb und
ein wenig vor dem Speicherraum liegt, unterteilt und der
jeweils an oberster Stelle eines Kartonstapels im Speicher
raum positionierte Karton wird aufeinanderfolgend durch den
Schläger in den Stapelraum transportiert. Wenn die Anzahl
der nacheinander von unten nach oben im Stapelraum gesta
pelten Wellpappekartons eine vorbestimmte Anzahl erreicht
haben, werden sie alle zusammen von der Schieberstange aus
gegeben. Die Schieberstange beeinträchtigt nicht die Gruppe
von Wellpappekartons, die im Speicherraum gestapelt sind,
und bewegt nur die Gruppe der Wellpappekartons, die im Sta
pelraum gestapelt sind, in die Entladeeinrichtung, so daß
das Phänomen beim Herausbringen der Kartons in den Spei
cherraum, wie bei der herkömmlichen Einrichtung, sicher
verhindert werden kann, daraus folgt, daß gemäß der vorlie
genden Erfindung eine exakte Anzahl Wellpappekartons in ge
stapeltem Zustand in die Ausgabeeinrichtung transportiert
werden kann.
Ausführungsformen der Erfindung werden anhand der folgenden
Figuren im einzelnen beschrieben. Es zeigt:
Fig. 1 eine Wellpappenkarton-Stapeleinrichtung in einer Ma
schine zum Herstellen von Wellpappekartons
in einer Seitenansicht;
Fig. 2 eine perspektivische Darstellung des Hauptteils der
Stapeleinrichtung für Wellpappekartons;
Fig. 3 der Hauptteil der Stapeleinrichtung für Wellpappe
kartons in der Draufsicht;
Fig. 4 und 5 zeigen jeweils in der Seitenansicht die Wirk
weise der Vorwärts- und Rückwärts-Bewegung eines
Schlägers;
Fig. 6 bis 9 zeigen jeweils in der Seitenansicht die Wir
kung einer Stapeleinrichtung für Wellpappekartons;
und
Fig. 10 eine Stapeleinrichtung für Wellpappekartons gemäß
dem Stand der Technik in der Seitenansicht.
Eine Maschine zum Herstellen von Wellpappekartons ist so
angeordnet, daß Wellpappekartons primär in den folgenden
Arbeitsschritten hergestellt werden:
- 1. In einem Zuführabschnitt werden Wellpappekartonbögen nacheinander einem Druckabschnitt zugeführt.
- 2. In einem Druckabschnitt wird der Wellpappeabschnitt be druckt.
- 3. In einem Falt-Schneid-Abschnitt wird der Wellpappeab schnitt gefalzt und geschnitten.
- 4. In einem Faltabschnitt wird das eine Ende des Wellpappe abschnittes zuerst mit Leim versehen, und dann wird der Ab schnitt entlang der gefalzten Linie gefaltet und schließ lich wird der mit Leim versehene Teil zusammen mit dem Fal ten des Zuschnittes verklebt, um einen gefalteten Wellpap pekarton zu erzeugen.
- 5. In einer Ausgabestation werden die gefalteten Wellpappe kartons nacheinander gestapelt, und es wird immer eine Gruppe aus Kartons auf einmal ausgegeben, wenn die Anzahl der Kartons eine vorbestimmte Stückzahl erreicht hat.
Die Fig. 1 und 2 zeigen den Aufbau, bei dem der Zu
schnitt von der Faltstation E zur Ausgabestation D bewegt
wird.
Ein in dem Faltabschnitt E erzeugter Wellpappekarton A ist,
wie in der Fig. 1 zu sehen ist, flach gefaltet. Die Papp
kartons A werden nacheinander einzeln mittels Transportbän
dern 2a, 2b, die um ein Paar Zuführwalzen 1a, 1b, welche am
Ende des Faltabschnittes E positioniert sind, dem Ausgabe
abschnitt D zugeführt.
Am Startende des Ausgabeabschnittes D sind an den rechten
und linken Seiten ein Paar Drehschrauben 3 und ein Trans
portband 4 angeordnet. Die Drehschraube 3 ist mit einem
Spiralband 3a, wie dargestellt, versehen. Mit der Drehung
der Drehschrauben 3 wird der auf dem Spiralband 3a pla
zierte Wellpappekarton A nach oben transportiert. Das
Transportband 4 ist um die Walzen 5, 6 u. dgl. gewickelt und
wird in die Pfeilrichtung bewegt. Der Karton A, der von dem
Paar Zuführwalzen 1a, 1b zugeführt worden ist, wird auf das
Transportband 4 geschoben und passiert dabei die rechts und
links angeordneten Drehschrauben 3 und wird durch einen
rückwärtigen Anschlag 7 gestoppt, der oberhalb des Zuführ
bandes 4 angeordnet ist, nachdem der Karton durch das
Transportband 4 um ein gewisses Stück transportiert ist.
Der rückwärtige Anschlag 7 ist so ausgebildet, daß er mit
einer vorbestimmten Höhe versehen ist.
Rechtwinklig oberhalb des Transportbandes 4 ist ein Ausga
beband 10 angeordnet. Das Ausgabeband 10 ist um eine Trans
portwalze 9 u. dgl. gelegt und wird in die Pfeilrichtung be
wegt, um die Wellpappekartons A zu einer vorbestimmten Po
sition zu transportieren. Zwischen dem oberen Teil des
rückwärtigen Anschlages 7 und einem Startende des Ausgabe
bandes 10 ist ein Drehanschlag 8 angeordnet. Der Drehan
schlag 8 ist an vier Stellen mit Vorsprüngen 8a versehen
und wird in Pfeilrichtung zu einem vorbestimmten Zeitpunkt
um 90° gedreht. Die Bezugsziffer 8b bezeichnet eine Aufla
gefläche des Drehanschlags 8 und die Bezugsziffer 8c eine
Anschlagfläche des Drehanschlags 8.
An einem mittleren Teil oberhalb des Paares Zuführwalzen
1a, 1b und der Drehschrauben 3 ist ein Paar Meßplatten 13
an der rechten und linken Seite vorgesehen. Die Meßplatte
13 ist mit einem L-förmigen Querschnitt hergestellt und be
rührt den obersten Karton eines Wellpappekartonstapels, der
auf den Drehschrauben 3 und dem Transportband gestapelt und
aufgenommen ist, um die Höhe des Stapels der Kartons A zu
regulieren. Die Meßplatte 13 ist an einem Halteelement 14,
wie in den Fig. 1 bis 3 dargestellt, befestigt. Das
Halteelement 14 ist durch eine feststehende Platte 16 über
ein Paar vertikale Stangen 15 für obere und untere Positio
nen einstellbar aufgenommen.
An den unteren Positionen jeder Meßplatte 13 sind Schläger
11 vorgesehen, die entlang der Oberfläche der Meßplatte 13
vor und zurück verschoben werden. Der Schläger 11 besteht
aus einem Plattenelement und ist mit vier Stiften 11a ver
sehen, die nach unten vorstehen, um mit einer Gleitstange
12 zusammenzuwirken, und ist so angeordnet, daß er entspre
chend der Vor- und Rückbewegung der Gleitstange 12 vor und
zurück bewegt werden kann. Der Schläger 11 wird durch ein
Paar Führungsstangen 18, die zwischen der Rückseite 14a des
Halteelementes 14 und der Meßplatte 13 vorgesehen sind, für
die Bewegung vor und zurückgeführt.
Beide Enden der Gleitstange 12 sind an Gleitelementen 19,
wie in den Fig. 2, 4 und 5 dargestellt, befestigt, und die
Gleitelemente 19 sind für Vorwärts- und Rückwärtsbewegungen
von Führungsschienen 20 bewegbar aufgenommen. Das Gleitele
ment 19 ist an der Spitze eines Verbindungsarms 21 mittels
eines Stiftes 22 befestigt. Das Basisende des Verbindungs
arms 21 ist über einen exzentrischen Hals 23 an einer
Drehachse 24 befestigt. Durch die Bezugsziffern 25, 26 sind
Führungswalzen bezeichnet, die durch die Führungsschiene 20
geführt und drehbewegt werden. Wenn die Drehachse 24 in die
in der Fig. 4 gezeigte Position gedreht wird, wird die
Gleitstange 12 somit in die vorderste Position bewegt und
der Schläger 11 wird ebenfalls in die entsprechend vorder
ste Position bewegt. Zu diesem Zeitpunkt ist die Spitze 11f
des Schlägers 11 im wesentlichen direkt unterhalb der
Spitze 13f der Meßplatte 13 positioniert. Wenn auf der an
deren Seite die Drehachse 24 in die in der Fig. 5 gezeigte
Position gedreht ist, wird die Gleitstange 12 in die am
weitesten zurückgezogene Position bewegt und der Schläger
11 ebenfalls in die entsprechend am weitesten zurückgezo
gene Position bewegt. Zu diesem Zeitpunkt ist die Spitze
11f des Schlägers 11 gegenüber der Spitze 13f der Meßplatte
13 stark zurückgezogen.
An den benachbarten Teilen jeder Meßplatte 13 sind Schie
berstangen 27, wie in den Fig. 1 und 2 dargestellt, ange
ordnet. Die untere Kante der Schieberstange 27 ist weitge
hend auf der gleichen Höhe wie die untere Fläche der Meß
platte 13 positioniert. Die Vorderseite 27f der Schieber
stange 27 ist weitgehend an der gleichen Position wie die
Spitze 13f der Meßplatte 13 als regelmäßige Position und
wie in der Fig. 1 durch eine durchgezogene Linie darge
stellt, angeordnet. Die Schieberstange 27 wird in die in
der Fig. 1 strichpunktiert dargestellte Position durch
einen Luftzylinder 28 bewegt. Die Bezugsziffer 29 bezeich
net ein Führungsrohr.
Am Ende einer der Meßplatten 13 ist, wie in den Fig. 2 und
3 dargestellt, ein Sensor 30 angeordnet, um die Anzahl der
Wellpappekartons A zu zählen, die nacheinander in horizon
taler Richtung durch den Schläger 11 transportiert werden.
Die Wirkungsweise der vorstehend beschriebenen Einrichtung
wird im folgenden beschrieben.
In der Fig. 1 ist ein Wellpappekarton A dargestellt, der
flach gefaltet ist und von einem Paar Zuführwalzen 1a, 1b
auf das Transportband zu transportiert wird. Der Karton A
wird auf das Transportband 4 transportiert und passiert da
bei die Drehschrauben 3, die rechts und links angeordnet
sind und wird dann durch das Transportband 4 so lange
transportiert, bis er an dem rückwärtigen Anschlag 7 an
schlägt und dort gestoppt wird. Als ein Ergebnis wird der
vordere Teil des Wellpappekartons A auf dem Transportband 4
und die beiden rückwärtigen Seiten des Kartons A durch die
Wendelblätter 3a der Drehschrauben 3 getragen. Während des
Zeitpunkts, da der Karton A von dem Paar Zuführwalzen 1a,
1b entfernt wird, um dem Band 4 zugeführt zu werden, machen
die Drehschrauben 3 nur eine Umdrehung und heben das rück
wärtige Ende des Kartons A entlang der geneigten Fläche der
Spiralblätter 3a an.
Der nächste Wellpappekarton A wird darauffolgend zugeführt
und durch das Transportband 4 und die Drehschrauben 3 an
der Position unterhalb des vorher transportierten Kartons A
gehalten. Mit Wiederholung dieses Vorganges werden die neu
zugeführten Wellpappekartons A unterhalb einer Gruppe von
vorher darin gespeicherten Wellpappekartons A gestapelt,
und das Ergebnis ist der in der Fig. 6 gezeigte Zustand.
Fig. 6 zeigt einen Zustand, bei dem eine vorbestimmte
Stückzahl an Wellpappekartons A in vertikaler Richtung ge
speichert und gestapelt ist, wobei die Meßplatte 13 mit der
Oberfläche des obersten Kartons in Berührung kommt und die
Höhe der Gruppe der darin gespeicherten Wellpappekartons A
reguliert.
Dann wird der Schläger 11, wie in der Fig. 7 dargestellt,
vorwärtsbewegt und stößt den obersten Karton A1 heraus und
führt das vordere Ende des Kartons A1 auf die Lagerfläche
8b des Drehanschlags 8. Der so vorgeschobene Wellpappekar
ton A1 wird dann gestoppt, wenn die Spitze F des Kartons A1
die Position erreicht, wo sie mit der Anschlagfläche 8c des
Drehanschlags 8 in Berührung kommt. In diesem Zustand ist
das rückwärtige Ende des Kartons A1 etwas vor der vorderen
Fläche 27f der Schieberstange 27 und der Spitze 13f der
Meßplatte 13 positioniert. Danach wird der Schläger 11 zu
rückgezogen und in seine Ausgangsposition zurückgefahren.
Unter einer Gruppe von Wellpappekartons A, die in vertika
ler Richtung gespeichert sind, werden die Kartons A nach
einander von einem Paar Zuführwalzen 1a, 1b transportiert
und die Gruppe der Kartons A ist angehoben. Daraus folgt,
daß ein Wellpappekarton A2, der der zweite von oben war,
dann an oberster Stelle positioniert ist. Der Schläger 11
wird dann wieder nach vorne gerückt und der zuoberst lie
gende Karton A2 wird vorgerückt. Danach wird derselbe
Vorgang wiederholt, und jedesmal, wenn der Karton A durch
den Schläger 11 vorgerückt ist, wird die Stückzahl durch
den Sensor 30 gezählt (Fig. 2) .
Mit Wirkung des Schlägers 11 und der Anhebefunktion der
Drehschrauben 3 werden die Kartons A in vertikaler Richtung
mit einer vorbestimmten Stückzahl (beispielsweise 20 Stück)
in dem Bereich zwischen der vorderen Fläche 27f der Schie
berstange 27 und der Anschlagfläche 8c des Drehanschlags 8,
wie in der Fig. 8 dargestellt, gespeichert.
Wenn die Stückzahl der Wellpappekartons A eine vorbestimmte
Anzahl erreicht und durch den Sensor 30 gezählt worden ist,
werden die Schieberstange 27 und der Drehanschlag 8 betä
tigt. Anders ausgedrückt, die Schieberstange 27 wird vorge
rückt und der Drehanschlag 8 wird um 90° in der in der Fig.
9 gezeigten Pfeilrichtung gedreht. Demgemäß wird die Gruppe
Wellpappekartons A, die durch den Drehanschlag 8 gestoppt
und gespeichert ist, freigegeben und durch die Schieber
stange 27 so verschoben, daß sie auf dem Ausgabeband 10
transportiert wird. Die vorbestimmte Anzahl der Wellpappe
kartons, die auf dem Ausgabeband 10 transportiert wird,
wird an einer vorbestimmten Position durch das Ausgabeband
10 abgegeben, während dieser Zeitdauer wird die Schieber
stange 27 zurückgezogen und kehrt in ihre Ausgangsposition
zurück.
Durch Wiederholen einer Reihe der vorstehend beschriebenen
Aktionen werden die Wellpappekartons A, die einer nach dem
anderen vom Faltabschnitt E zugeführt werden, in einer vor
bestimmten Stückzahl jeweils an dem Ausgabeabschnitt D er
scheinen, und es kann somit eine Gruppe von Wellpappekar
tons A absatzweise abgegeben werden.
Claims (3)
1. Vorrichtung zum Stapeln von Wellpappkartonzuschnit
ten und Abführen eines abgezählten Stapels, mit einer Zu
führeinrichtung (E) zum horizontalen Zuführen der Kartonzu
schnitte (A) zu einem Speicherraum (P), der gebildet wird
aus zwei links und rechts angeordneten Drehschrauben (3),
einem Anschlag (7) für die Vorderkanten der Kartonzu
schnitte (A) und einer Trageinrichtung, wobei die Dreh
schrauben (3) die Kartonzuschnitte (A) von unten nach oben
stapeln und dem Stapel einen an den Speicherraum (P) an
schließenden Stapelraum (Q) zuführen, wo er durch einen
Schieber (27) einer Ausgabevorrichtung (10) übergeben wird,
gekennzeichnet durch eine Meßplatte (13), die
die Oberseite des obersten Zuschnittes des im Speicherraum
(P) gebildeten Stapels im Bereich der Hinterkante berührt,
einen entlang der Unterseite der Meßplatte (13) vor- und
zurückbewegbaren, den obersten Kartonzuschnitt (A) erfas
senden Schläger (11), eine gegenüber dem Vorderkantenan
schlag (7) in Bewegungsrichtung des Schlägers (11) ver
setzte weitere Anschlagfläche (8c) für die Vorderkanten der
durch den Schläger (11) ausgestoßenen Kartonzuschnitte (A)
und einen Zähler (30) zum Zählen dieser Kartonzuschnitte.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß die weitere Anschlagfläche (8c) Teil
eines Drehanschlages (8) ist, der auch eine Auflagefläche
(8b) für die Vorderkante des Stapels aufweist, und der
Drehanschlag (8) synchron mit der Bewegung des Schiebers
(11) in Drehung versetzt wird.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Schieber (27) an den
Hinterkanten der gestapelten Kartonzuschnitte (4) angreift.
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