DE3928792A1 - Transformatoren fuer mit einer taktfrequenz intermittierenden betrieb - Google Patents
Transformatoren fuer mit einer taktfrequenz intermittierenden betriebInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Transformator für mit
einer Taktfrequenz intermittierenden Betrieb, mit einem
dreischenkligen Kern aus Eisenoxydkeramik, dessen Schenkel
Fenster bilden, durch die Primär- und Sekundärwicklungen
hindurchgeführt sind, wobei die übereinanderliegenden
Primär- und Sekundärwicklungen mittels eines geerdeten
kapazitiven Schirmes voneinander getrennt sind.
Derartige Transformatoren werden insbesondere in der
Konsumelektronik als Netztransformatoren eingesetzt. Ihre
Betriebsfrequenz liegt im Arbeitsbereich zwischen 16 kHz
und 100 kHz. Zwischen der Primärwicklung und der Sekundär
wicklung bildet sich eine Kapazität aus, die hochfrequente
Störströme ungehindert fließen läßt. Diese Störströme
werden mittels massiver Kupferabschirmungen abgeführt. In
den aus Kupferblech bestehenden Abschirmungen bilden sich
jedoch Wirbelströme aus, die große Verluste verursachen.
Die damit im Zusammenhang stehende Erwärmung stellt nicht
nur einen Energieverlust dar; die Verlustwärme muß auch
aus den Geräten abgeführt werden muß. Insbesondere bei
aufeinander gestapelten Geräten ist diese Wärmeabfuhr
schwierig.
Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Abschirmung zu
schaffen, bei der die Wirbelstromverluste reduziert sind.
Die gestellte Aufgabe ist erfindungsgemäß dadurch gelöst,
daß der kapazitive Schirm aus leitfähigen Schirmleiter
streifen besteht, die parallel zueinander und auf Abstand
auf einer Isolierfolie angeordnet und die miteinander
mittels eines verbindenden Verbindungsleiterstreifens
verbunden sind, wobei nebeneinander liegende Enden der
Schirmleiterstreifen wenigstens an einem Schirmleiter
streifenende elektrisch offen sind.
Durch diese Lamellierung der Abschirmung und die offenen
Schirmleiterenden wird die Wirbelstromausbildung stark
reduziert.
Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist vorge
sehen, daß der kapazitive Schirm auf beiden Oberflächen
der Isolierfolie vorgesehen ist und die Schirmleiter
streifen der einen Oberfläche gegen die Schirmleiter
streifen der anderen Oberfläche so gegeneinander versetzt
sind, daß sich senkrecht zu der Folienebene ein
geschlossener Schirm ergibt. Obwohl kapazitiv zwischen
Primär- und Sekundärwicklung ein geschlossener Schirm
gesehen wird, ist diese Abschirmung in Wirklichkeit
elektrisch nicht vollständig geschlossen, sondern vielmehr
im wesentlichen offen. Die Wirbelstromausbildung wird
aufgrund der in sich nicht geschlossenen Abschirmung
reduziert.
Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist vorge
sehen, daß zur Verbesserung des Überlappens die Breite der
Schirmleiterstreifen größer ist als ihre gegenseitigen
Abstände. Die Verbesserung des Überlappens führt damit
auch zu einer Verbesserung der Abschirmung.
Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist vorge
sehen, daß die Verbindungsleiterstreifen der beiden
Isolierfolienseiten elektrisch miteinander verbunden
sind. In Weiterbildung der Erfindung ist dabei vorgesehen,
daß die Verbindungsleiterstreifen die Schirmleiterstreifen
einseitig am nebeneinander liegenden Ende zu einer kamm
artigen Ausbildung verbinden. Außer dieser kammartigen
Ausbildung ist es aber auch möglich, daß die Verbindungs
leiterstreifen die Schirmleiterstreifen etwa in deren
Streifenmittel quer zu den Streifen verbinden. Hierbei
handelt es sich um eine Leiterführung nach Art einer
Mittelstegleiter.
Die Erfindung wird anhand der Zeichnung näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 eine auf einer Isolierfolie gebildete Abschirmung
für einen Transformator von der Oberseite und der Unter
seite her,
Fig. 2 einen Schnitt durch die Abschirmung nach Fig. 1
längs der Linie II-II,
Fig. 3 einen Schnitt durch einen getaktet betriebenen
Transformator mit einer Abschirmung nach den Fig. 1 und 2.
Fig. 1 zeigt eine Isolierfolie 1, die beispielsweise aus
Kunststoff besteht. Die Isolierfolie 1 hat eine Oberseite
A und eine Unterseite B. Auf beiden Seiten A und B
befinden sich aus Kupfer bestehende, aufkaschierte
Abschirmungen 3a, 3b. Die Abschirmung 3a besteht aus einer
Vielzahl von parallel zueinander und auf Abstand angeord
neten leitfähigen Schirmleiterstreifen 5a. Alle Schirm
leiterstreifen 5a sind miteinander verbunden über einen
Verbindungsleiterstreifen 7a, der ebenfalls aus Kupfer
besteht, auf die Isolierfolie 1 aufkaschiert ist und die
Mitten der Schirmleiterstreifen 5a verbindet. Die einzel
nen Schirmleiterstreifen 5a haben eine Breite c von
beispielsweise 1 mm. Ihr gegenseitiger Abstand d beträgt
ca. 0,8 mm. Die Isolierfolie hat eine Stärke von
ca. 50 µm, und die Schirm- und Verbindungsleiterstreifen
5a und 7a haben eine Stärke von ca. 18 µm. Die Abschir
mung 3a erstreckt sich in Längsrichtung des Isolier
streifens 1.
Auf der Unterseite B des Isolierstreifens ist die Abschir
mung 3b entsprechend der Abschirmung 3a auf der Oberseite
A der Isolierfolie 1 aufgebaut. Es sind wieder parallel
zueinander und auf Abstand angeordnete, aus Kupfer gebil
dete, aufkaschierte Schirmleiterstreifen 5b vorgesehen,
die über einen Verbindungsleiterstreifen 7b miteinander
verbunden sind. Auch in diesem Fall gilt, daß die aus
Kupfer bestehenden, auf die Isolierfolie 1 aufkaschierten
Schirm- und Verbindungsleiterstreifen eine Stärke von
ca. 18 µm haben und daß die Breite c der Streifen 5a, 5b
größer ist als ihre gegenseitigen Abstände d.
Die Verbindungsleiterstreifen 7a, 7b brauchen nicht, wie
in Fig. 1 dargestellt, in der Mitte der Schirmleiter
streifen 5a, 5b angeordnet. Es besteht ohne weiteres die
Möglichkeit, die Verbindungsleiterstreifen 7a, 7b so
anzuordnen, daß sie jeweils die einen oder anderen Enden
9a oder 9b verbinden. Dies ist in den Fig. 1 und 2 durch
gestrichelte Verbindungen 10 angedeutet. Auf diese Weise
sind bei der Ausführungsform nach Fig. 1 alle Schirm
leiterstreifen 5a, 5b an ihren Enden 9a, 9b elektrisch
offen, d. h. nicht kontaktiert. Bei einer seitlichen
Anordnung der Verbindungsleiterstreifen 7a, 7b wäre nur
jeweils ein Leiterstreifenende 9a oder 9b offen. Ein die
Leiterstreifenenden 9a, 9b verbindender Verbindungsleiter
streifen 7a, 7b würde immer entweder nur alle Leiter
streifenenden 9a oder nur alle Leiterstreifenenden 9b
verbinden.
Die Abschirmungen 3a und 3b zwischen Oberseite A und
Unterseite B der Isolierfolie 1 sind so gegeneinander
versetzt, daß sich senkrecht zu der Folienebene ein
geschlossener Schirm ergibt. Das zeigt sich anhand des
Schnittes II-II nach Fig. 1, der in Fig. 2 dargestellt
ist. Man erkennt in Fig. 2, daß dort, wo ein Leiter
streifen 5a geschnitten ist, der Leiterstreifen 5b nicht
geschnitten ist. Dadurch, daß die Breite c der Schirm
leiterstreifen 5a, 5b stets größer ist als deren gegen
seitige Abstände d, ergibt sich eine deutliche Über
lappung, so daß die Kapazitäten jeweils einen
geschlossenen Schirm sehen. Da die Enden der Schirmleiter
streifen 5a, 5b offen sind, sind Wirbelstrombildungen
unterdrückt bzw. reduziert.
Fig. 3 zeigt einen Schnitt durch einen Transformator 11,
der einen aus Eisenoxydkeramik bestehenden Kern 12
aufweist, der mit drei Schenkeln 13, 15, 17 versehen ist.
Zwischen den Schenkeln 13, 15, 17 bilden sich Fenster 18,
19 aus, durch die eine Primärwicklung 21 und eine
Sekundärwicklung 23 gewickelt sind. Die Wicklungen 21, 23
sind übereinander gewickelt, und zwischen beiden Wicklun
gen 21, 23 befinden sich zwei der in den Fig. 1 und 2
dargestellten und dazu beschriebenen Schirme 2. Diese
Schirme reduzieren gegenüber massiven Kupferschirmen die
Wirbelströme, die durch das aus Fig. 3 ersichtliche magne
tische Störfeld 25 verursacht werden. Das Störfeld tritt
an einem Luftspalt 27 im mittleren Schenkel 15 aus.
Claims (6)
1. Transformator für mit einer Taktfrequenz intermittie
renden Betrieb, mit einem dreischenkligen Kern (12) aus
Eisenoxydkeramik, dessen Schenkel (13, 15, 17) Fenster
(18, 19) bilden, durch die Primär- und Sekundärwicklungen
(21, 23) hindurchgeführt sind, wobei die übereinander
liegenden Primär- und Sekundärwicklungen (21, 23) mittels
eines oder mehrerer geerdeter kapazitiver Schirme (2)
voneinander getrennt sind, dadurch gekennzeichnet, daß der
kapazitive Schirm (2) aus leitfähigen Schirmleiterstreifen
(5a, 5b) besteht, die parallel zueinander und auf Abstand
auf einer Isolierfolie (1) angeordnet und die miteinander
mittels eines verbindenden Verbindungsleiterstreifens (7a,
7b) verbunden sind, wobei nebeneinander liegende Enden
(9a, 9b) der Schirmleiterstreifen (5a, 5b) wenigstens an
einem Schirmleiterstreifenende (9a, 9b) elektrisch offen
sind.
2. Transformator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der kapazitive Schirm (2) auf beiden Oberflächen (A,
B) der Isolierfolie (1) vorgesehen ist und die Schirm
leiterstreifen (5a, 5b) der einen Oberfläche gegen die
Schirmleiterstreifen der anderen Oberfläche so gegen
einander versetzt sind, daß sich senkrecht zu der Folien
ebene ein geschlossener Schirm (2) ergibt.
3. Transformator nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß zur Verbesserung des Überlappens die Breite (c) der
Schirmleiterstreifen (5a, 5b) größer ist als ihre gegen
seitigen Abstände (d).
4. Transformator nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Verbindungsleiterstreifen (5a, 5b) der beiden
Isolierfolienseiten (A, B) elektrisch miteinander
verbunden sind.
5. Transformator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Verbindungsleiterstreifen (7a, 7b) die Schirm
leiterstreifen (5a, 5b) einseitig am nebeneinander liegen
den Ende (9a oder 9b) zu einer kammartigen Ausbildung
verbinden.
6. Transformator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Verbindungsleiterstreifen (7a, 7b) die Schirm
leiterstreifen (5a, 5b) etwa in deren Streifenmitte quer
zu den Streifen verbinden.
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- 1990-08-29 JP JP2225448A patent/JPH0391905A/ja active Pending
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