DE3928501A1 - Verfahren und vorrichtung zum sichern von durch telekommunikationseinrichtungen schriftlich uebertragenen vertraulichen informationen - Google Patents
Verfahren und vorrichtung zum sichern von durch telekommunikationseinrichtungen schriftlich uebertragenen vertraulichen informationenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Sichern von durch
Telekommunikationseinrichtungen schriftlich übertragenden
vertraulichen Informationen gemäß dem Oberbegriff des An
spruchs 1 und entsprechende Vorrichtungen gemäß den Ober
begriffen der Ansprüche 15, 24 oder 34.
Von Telekommunikationseinrichtungen, nämlich beispielsweise
Telekopierern, Telexgeräten, Teletexgeräten oder der
gleichen, werden schriftliche Informationen offen, also für
jedermann lesbar, übertragen. Das führt zu Problemen bei
der Übertragung von vertraulichen Informationen mittels der
artiger Telekommunikationseinrichtungen.
Um diese Probleme zu beseitigen, ist es bereits bekannt,
die entsprechenden Telekommunikationseinrichtungen mit zu
sätzlichen Vorrichtungen zu versehen, die die ankommenden
Informationsträger (Telex-, Telefax- oder Teletexschreiben)
aufnehmen. Dazu verfügen diese bekannten Vorrichtungen über
verschlossene Behälter, aus denen die Informationsträger
nur durch berechtigte Personen entnommen werden können.
Damit wird zwar ein unbefugtes Lesen der übertragenden In
formationen vermieden, doch ist eine Weitergabe derselben
im Rahmen einer üblichen Postverteilung nicht möglich.
Außerdem läßt sich nicht der Empfänger der in den abge
schlossenen Behälter abgelegten Informationsträger fest
stellen. Es muß also immer telefonisch die Übermittlung
einer solcher vertraulichen Information angekündigt werden.
Schließlich ist es denkbar, daß mehrere vertrauliche Infor
mationen für unterschiedliche Empfänger gleichzeitig im Be
hälter abgelegt werden, so daß derjenige, der die für ihn
bestimmte Information entnimmt, die für einen anderen Em
pfänger bestimmte vertrauliche Information lesen kann.
Weiterhin ist eine Vorrichtung als Zusatz für eine übliche
Telekommunikationseinrichtung bekannt, die die ankommenden
offenen Informationsträger einschließt, also praktisch
kuvertiert. Da diese Vorrichtung die gesamten Informations
träger einschließt, läßt sich der Empfänger nicht fest
stellen. Es muß also auch hier dem Empfänger die Ankunft
entsprechender vertraulicher Informationen angekündigt
werden.
Hiervon ausgehend liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde,
ein Verfahren und eine Vorrichtung der eingangs genannten
Art dahingehend weiterzuentwickeln, daß eine den Bedürf
nissen entsprechende einfache Sicherung vertraulicher Infor
mationen erfolgt.
Ein Verfahren zur Lösung dieser Aufgabe weist die Maßnahmen
des Anspruchs 1 auf. Demnach werden erfindungsgemäß nur die
tatsächlich vertraulich zu behandelnden Informationen abge
deckt, so daß ein Randbereich des Informationsträgers mit
Empfängerangaben, üblicherweise der Anschrift, frei bleibt.
Dadurch lassen sich die durch Telekommunikationsein
richtungen übertragenen Informationen wie gewöhnliche, post
beförderte Briefe mit frei lesbarer Empfängerangabe dem zu
treffenden Empfänger zustellen. Im Gegensatz zum bekannten
Stand der Technik läßt sich mit dem erfindungsgemäßen Ver
fahren der gewohnte Posterverteilerablauf einhalten.
Gemäß einer Weiterbildung des Verfahrens werden die
Informationsträger in eine derartige Gestalt gebracht und
fixiert, in der wenigstens die vertraulichen Informationen
gegen ein unbemerktes Lesen verdeckt sind. Durch das
entsprechende Formen des Informationsträgers als solches
werden zusätzliche Arbeitsschritte und Materialien zum Ein
hüllen derselben - wie sie beim eingangs genannten Stand
der Technik erforderlich sind - vermieden bzw. eingespart.
Vorzugsweise werden zumindest die vertraulichen Informa
tionen der Informationsträger durch ein Falten oder Ein
rollen desselben verdeckt und zusätzlich die hierdurch ent
standenen überlappenden Bereiche der Informationsträger vor
zugsweise an einem oder mehreren Randbereichen miteinander
verbunden. Diese Verbindung erfolgt zweckmäßigerweise der
art, daß sie zwar problemlos geöffnet, aber nicht wieder
verschlossen werden kann. Der vorgesehene Empfänger - oder
eine von ihm autorisierte Person - hat dadurch einerseits
einen leichten Zugang zu den verdeckten Informationen, kann
andererseits aber feststellen, ob vor ihm jemand die Infor
mationen gelesen hat, weil da nämlich die beim Öffnen
zwangsläufig entstehenden Aufreißstellen der vorzugsweise
randseitigen Verbindungen der übereinanderliegenden Blatt
lagen der Informationsträger deutlich sichtbar werden.
Gemäß einem alternativen Verfahren werden die vertraulichen
Informationen auf dem Informationsträger durch ein zu
sätzliches Deckblatt vor unbefugtem Lesen gesichert. Zweck
mäßigerweise ist die Länge des Deckblattes kürzer als die
des Informationsträgers gewählt, wodurch die Empfängeran
gaben im Anschriftenfeld des Informationsträgers frei
bleiben. Es entsteht so ein briefähnlicher Verschluß des
Informationsträgers, wobei durch die nur einseitige Auf
bringung des Deckblattes auf denselben und die Verkürzung
desselben um die Breite des Empfängerfeldes nur ein
minimaler zusätzlicher Papierbedarf für das Deckblatt er
forderlich ist. Es werden also durch die Verkürzung des
Deckblattes zweierlei Dinge erreicht: Einerseits wird
Papier gespart, während andererseits die Empfängerangabe
frei lesbar ist zur einfachen Zustellung der übermittelten
Nachricht an den entsprechenden Empfänger.
Vorteilhafte Weiterbildungen des erfindungsgemäßen Ver
fahrens sind den Unteransprüchen zu entnehmen.
Eine Vorrichtung zur Lösung der der Erfindung zugrunde
liegenden Aufgabe weist die Merkmale des Anspruchs 15 auf.
Durch das Faltschwert und gegenüberliegenden Seiten des
selben zugeordnete Führungsrollen lassen sich die einzelnen
Informationsträger mit geringem Aufwand einfach U-förmig
zusammenfalten. Dieses geschieht zweckmäßigerweise derart,
daß die üblicherweise einseitige Beschriftung der Infor
mationsträger sich im zusammengefalteten Zustand derselben
innen befindet, also die unbeschriftete Seite außen liegt,
und dadurch die nicht für beliebige Dritte bestimmten Infor
mationen verdeckt sind.
Das Faltschwert ist an derjenigen Seite neben der Einlauf
bahn angeordnet, auf der sich die Beschriftung der Infor
mationsträger befindet. Dadurch kommt zwangsläufig beim
U-förmigen Einfalten der Informationsträger die Beschrif
tung für Dritte unsichtbar auf der Innenseite der gefalte
ten Informationsträger zu liegen.
Weiterhin ist die Zuordnung des Faltschwerts zur Einlauf
bahn derart getroffen, daß dieses quer zur Einlaufbahn die
Informationsträger etwas außermittig faltet, wodurch zwei
unterschiedlich lange Schenkel der zusammengefalteten Infor
mationsträger entstehen mit einem unverdeckten Endbereich
des längeren Schenkels. Auf diesem unverdeckten Endbereich
befinden sich zweckmäßigerweise für jedermann lesbare An
gaben, insbesondere Empfängerangaben. Die Abmessung dieses
freien Abschnitts (in bezug auf die Längserstreckungsrich
tung der Informationsträger) kann eingestellt werden durch
ein der Führungsbahn zugeordnetes, ortsveränderliches Ab
tastorgan, das die Einlauflänge der Informationsträger in
die Einlaufbahn und damit die Relativposition der Infor
mationsträger zum Faltschwert, also die leicht außermittige
Faltstellung, festlegt. Gleichzeitig kann auf diese Weise
eine Anpassung an unterschiedlich lange Papierformate in
Abhängigkeit von der gewünschten Abmessung des unverdeckten
Endbereichs erfolgen.
In Weiterbildung der Vorrichtung erfolgt ein Sichern gegen
unbefugte Einsichtnahme der U-förmig gefalteten Informa
tionsträger durch gleichzeitig als zusätzliche Führungs
rollen dienende Verschlußorgane, nämlich Verschlußrollen.
Diese sind zweckmäßigerweise den der Führungsbahn zuge
ordneten Führungsrollen (in Faltrichtung) nachgeordnet und
an gegenüberliegenden Rändern mit Verzahnungen zur Rände
lung der Ränder der gefalteten Informationsträger versehen.
Das Faltschwert ist in der Breite und dem Faltweg an die
Verschlußrollen angepaßt, indem es zwischen den gegenüber
liegenden Verzahnungen der Verschlußrollen hindurch
zwischen die Verschlußrollen tritt. Dadurch werden die In
formationsträger mit ihrer Faltkante vom Faltschwert in den
Einflußbereich der Verschlußrollen, insbesondere der Ver
zahnungen, gebracht, von wo aus ein Weitertransport der ge
falteten Informationsträger durch die formschlüssigen anein
andergreifenden Verzahnungen der gegenüberliegenden Ver
schlußrollen bei gleichzeitigem Rändelverschluß derselben
erfolgt. Alternativ ist es möglich, die Verschlußrollen als
Klebe- oder Klammerrollen auszubilden. Auch können die von
der Telekommunikationseinrichtung kommenden Informations
träger bereits in ihren Randbereichen mit einem wärme- oder
wasseraktivierbaren Klebestreifen versehen sein, so daß die
Verschlußrollen dann anstatt der Verzahnung lediglich
glatte Andrückringe aufzuweisen brauchen, die die Verschluß
streifen der zusammengefalteten Informationsträger zusammen
drücken.
Eine weitere Vorrichtung zur Lösung der der Erfindung zu
grundeliegenden Aufgabe weist die Merkmale des Anspruchs 24
auf. Demnach erfolgt ein Aufwickeln der Informationsträger
in einem Aufwickelraum der Vorrichtung. In diesem vorzugs
weise zylindrisch ausgebildeten Aufwickelraum werden die
mit den vertraulichen Informationen versehenen Informations
träger aus der Einlaufbahn heraus so aufgewickelt, daß die
wiederum einseitige Beschriftung bei den aufgewickelten In
formationsträgern innen zu liegen kommt. Dadurch bleiben
die von außen sichtbaren Abschnitte der Informationsträger
frei von lesbaren Informationen. Durch ein entsprechend
enges Aufwickeln der Informationsträger ist gewährleistet,
daß die innenliegende Beschriftung derselben von den
offenen Stirnseiten her im nicht nennenswerten Umfang einge
sehen werden können. Üblicherweise wird - wenn überhaupt -
an der Innenseite der mit mehreren Windungen zusammenge
wickelten Informationsträgern nur der ohnehin kaum vertrau
liche Informationen enthaltene Briefkopf sichtbar sein. Ge
gebenenfalls kann der Aufwickeldurchmesser so gewählt
werden, daß von den offenen Stirnseiten her der Empfänger
auf dem innenliegenden Briefkopf erkennbar ist und darauf
hin die aufgewickelten Informationsträger den vorgesehenen
Empfängern zustellbar sind.
Bei einer bevorzugten Weiterbildung der Vorrichtung ist
wiederum ein Faltorgan, insbesondere ein Faltschwert, vorge
sehen, das die unteren schmalen Ränder der einzelnen Infor
mationsträger umfaltet, bevor auch dieser aufgewickelt
wird. Dadurch kommt im Bereich des umgeknickten Randes die
Innenseite, und zwar vorzugsweise im Bereich einer Em
pfängerangabe, außen auf der Rolle zu liegen. Der Empfänger
kann also einfach außen auf der Rolle abgelesen werden.
Zur Sicherung der aufgerollten Informationsträger gegen un
befugtes und unbemerktes Abrollen sind die Windungen der In
formationsträger vorzugweise an gegenüberliegenden Rand
bereichen miteinander verbunden. Dies kann wiederum durch
Kleben, Klammern oder vorzugsweise Rändeln geschehen. Im
Falle der Zusammenrändelung der einzelnen Lagen der aufge
rollten Informationsträger sind entsprechende Verschluß
rollen, vorzugsweise ein Verschlußrollenpaar, im Bereich
des Einlaufs der Informationsträger in den Aufwickelraum an
geordnet. Es können so wiederum die formschlüssig ineinan
der greifenden Randverzahnungen der Verbindungsrollen den
zum Aufwickeln der Informationsträger im Aufwickelraum er
forderlichen Vorschub erbringen.
Schließlich weist eine weitere Vorrichtung zur Lösung der
eingangs genannten Aufgabe die Merkmale des Anspruchs 34
auf. Durch das Zuführorgan ist eine einfache Aufbringung
des Deckblatts auf den Informationsträger möglich. Dabei er
setzt das Zuführorgan die beiden anderen Ausführungsbei
spiele in der Vorrichtung erforderlichen Faltorgane
und/oder den Aufwickelraum. Insofern zeichnet sich diese
Vorrichtung durch einen äußerst einfachen Aufbau aus.
Zweckmäßigerweise ist das Zuführorgan als eine Abwickelein
richtung für eine Vorratsrolle mit dem Material des Deck
blatts ausgebildet. Die Vorrichtung kann dadurch ohne Unter
brechung für den Verschluß einer Vielzahl von Informations
trägern verwendet werden. Dabei ist zweckmäßigerweise die
Kapazität der Materialrolle auf den Materialvorrat in der
Telekommunikationseinrichtung, insbesondere an dem Telefax
gerät, abgestimmt, so daß eine neue Bevorratung der Vor
richtung und der Telekommunikationseinrichtung gleichzeitig
erfolgen kann.
Weitere Unteransprüche beziehen sich auf vorteilhafte
Weiterbildungen der Vorrichtungen.
Das erfindungsgemäße Verfahren und vier bevorzugte Ausfüh
rungsbeispiele der Vorrichtung werden anhand der Zeichnung
näher erläutert. In dieser zeigt:
Fig. 1 eine schematische Seitenansicht eines ersten Aus
führungsbeispiels der Vorrichtung,
Fig. 2 eine von der Vorrichtung gemäß der Fig. 1 ver
schlossene Telefaxseite in perspektivischer Dar
stellung,
Fig. 3 ein zweites Ausführungsbeispiel der Vorrichtung
in einer Ansicht gemäß der Fig. 1,
Fig. 4 ein drittes Ausführungsbeispiel der Vorrichtung
in einer Darstellung gemäß der Fig. 1 und 3,
Fig. 5 ein viertes Ausführungsbeispiel der Vorrichtung
in einer Ansicht gemäß der Fig. 1, 3 und 4,
Fig. 6 eine mit einer Vorrichtung nach den Fig. 3, 4
oder 5 verschlossenen Telefaxseite in perspekti
vischer Darstellung, und
Fig. 7 ein fünftes Ausführungsbeispiel der Vorrichtung
in einer Ansicht gemäß den Fig. 1, 3, 4 und 5.
Nachfolgend wird die Erfindung im Zusammenhang mit der
Sicherung vertraulicher Informationen einer durch ein nicht
gezeigtes Telefaxgerät übersandten Telefaxseite 10 erläu
tert. Diese Telefaxseite 10 hat ein üblicherweise genormtes
Format, nämlich DIN A4.
Die Vorrichtungen aller hier gezeigten Ausführungsbeispiele
sind als autarke Zusätze für handelsübliche Telefaxgeräte
ausgebildet, indem sie derart dem Telefaxgerät nachgeordnet
sind, daß eine dieses verlassende Telefaxseite 10 aus einem
Ausgabeschlitz heraus unmittelbar in die Einzugsöffnung 11
der Vorrichtungen hinein gelangen kann.
Mit der Vorrichtung gemäß der Fig. 1 wird die Telefaxseite
10 in der aus der Fig. 2 hervorgehenden Weise geformt, näm
lich U-förmig gefaltet. Diese Faltung erfolgt im gezeigten
Ausführungsbeispiel asymmetrisch, so daß eine quer über die
Telefaxseite 10 verlaufende Faltkante 12 sich außermittig
auf der Telefaxseite 10 befindet. Es entstehen dadurch zwei
ungleich lange Seitenschenkel 13 und 14, die einander bis
auf einen quergerichteten, endseitigen Randbereich 15 über
lappen. An gegenüberliegenden Längsrändern 16 sind die
beiden Seitenschenkel 13 und 14 der Telefaxseite 10 mitein
ander verbunden, und zwar mittels durchgehender Rändelungen
17. Die Rändelungen 17 erstrecken sich im gezeigten Aus
führungsbeispiel lediglich über dem Bereich des (kurzen)
Seitenschenkels 13, so daß der Randbereich 15 - an dem
keine Verbindung der ungleich langen Seitenschenkel 13, 14
mehr möglich ist - ungerändelt ist. Aus Gründen der ein
facheren Herstellung der Rändelung 17 ist es jedoch auch
möglich, diese auch über den Randbereich 15 verlaufen zu
lassen. Darüber hinaus können gegebenenfalls die Rände
lungen auch an einer oder mehreren Stellen unterbrochen
sein. Auf diese Weise läßt sich die Telefaxseite 10 leicht
öffnen, indem man mit einem Finger oder einem Brieföffner
in einen offenen Bereich jeder Rändelung 17 zwischen die
U-förmig zusammengefalteten Seitenschenkel 13, 14 faßt und
die Rändelungen 17 durch eine Bewegung in Längsrichtung der
selben löst zum Öffnen der verschlossenen Telefaxseite 10.
Die U-förmige Faltung erfolgt erfindungsgemäß derart, daß
die üblicherweise einseitige Beschriftung der Telefaxseite
10 auf den zueinander gerichteten Flächen der Seiten
schenkel 13, 14 zu liegen kommt, sich also durch die Tele
faxseite 10 selbst verdeckt in unleserlicher Weise innen
befindet. Eine Ausnahme bildet lediglich der vom (kurzen)
Seitenschenkel 13 nicht überdeckte Randbereich 15 am
(langen) Seitenschenkel 14. Die üblicherweise in diesen Be
reich der Telefaxseite 10 verhandene Empfängerangabe ist
daher trotz der ansonsten verdeckten Information, insbeson
dere der vertraulichen Informationen, frei lesbar. Die Tele
faxseite 10 kann daher trotz der nach innen gefalteten
übrigen schriftlichen Informationen problemlos - wie ein
gewöhnlicher Postbrief - dem Empfänger übermittelt werden.
Die Vorrichtung gemäß der Fig. 1 verfügt über eine in einem
Gehäuse fest angeordnete gerade Einlaufbahn 19, die an die
Einzugsöffnung 11 im Gehäuse 18 anschließt und im vorliegen
den Ausführungsbeispiel leicht ansteigend (diagonal) durch
das Gehäuse 18 verläuft. Gebildet wird die Einlaufbahn 19
aus zwei parallelen Leitblechen 20 und 21. Längs der Ein
laufbahn 19 sind verschiedene Organe zum Transportieren,
Falten und Abtasten der zu verschließenden Telefaxseite 10
angeordnet.
Zwischen der Einzugsöffnung 11 und dem daran anschließenden
Beginn der Einlaufbahn 19 befinden sich zwei gegenüber
liegende Transportrollen 22, 23. Die (obere) Transportrolle
22 ist im gezeigten Ausführungsbeispiel quer zur Einlauf
bahn 19 verschiebbar, während die (untere) Transportrolle
23 antreibbar ist durch einen mit einem Getriebemotor 24 in
Verbindung stehenden Riementrieb 25. Auf diese Weise ist
die vom Telefaxgerät kommende Telefaxseite 10 unter
ständigem Kontakt zwischen den einander zugerichteten Man
telflächen der Transportrollen 22, 23 in die Einlaufbahn 19
einführ- und längs derselben weitertransportierbar. Durch
die mit dem Eigengewicht auf der Telefaxseite 10 aufliegen
de, querverschiebliche Transportrolle 22 ist dabei ein
schonender Transport der Telefaxseite 10 gewährleistet und
im Falle eines Papierstaus ein Rutschkupplungseffekt ge
geben.
Der Weitertransport der Telefaxseite 10 durch die Transport
rollen 22, 23 wird gesteuert durch ein einem oberen Ende 26
der Einlaufbahn 19 zugeordnetes Abtastorgan, nämlich im vor
liegenden Falle eine Fotozelle 27. Sobald ein vorderer Quer
rand 28 der Telefaxseite 10 die Fotozelle 27 erreicht hat,
schaltet diese den Antrieb des Getriebemotors 24 und damit
den Weitertransport der Telefaxseite 10 durch die Transport
rollen 22, 23 ab. Zur exakten Einjustierung der Position
der Telefaxseite 10 im Augenblick der Abschaltung des
Weitertransports derselben ist die Fotozelle 27 in Längs
richtung der Einlaufbahn 19 verschiebbar, beispielsweise
durch ein zu einem Spindeltrieb gehörendes Handrad 29. Auf
diese Weise kann zum einen die Anpassung an unterschied
liche Formatlängen (beispielsweise an das im Vergleich zum
DIN A4 längere US-Format) erfolgen und zum anderen die
Position der Faltkante 12 der zu faltenden Telefaxseite 10
festgelegt werden.
Im gezeigten Ausführungsbeispiel der Vorrichtung erfolgt
eine von außen ablesbare, optische Anzeige der einge
stellten Position der Fotozelle 27 auf einer mit einer
Skala versehenen Glasscheibe 30 im Gehäuse 18.
Bei der gezeigten Vorrichtung erfolgt das Falten der Tele
faxseite 10 durch ein schwenkbares Faltschwert 31. Dieses
ist in einem etwa mittigen Bereich außerhalb der Einlauf
bahn 19 angeordnet, nämlich über dem (oberen) Leitblech 20.
Das Faltschwert 31 verfügt über einen länglichen Hebel 32,
der mit einem (rechten) Endbereich um einen festen Dreh
punkt 33 schwenkbar ist. Der dem Drehpunkt 33 gegenüber
liegende Endbereich des Hebels 32 ist mit einem gebogenen
Faltblech 34 versehen, dessen Radius dem Schwenkradius des
Hebels 32 (bis zum Drehpunkt 33) entspricht. In der Mitte
des Hebels 32 befindet sich eine feste Lasche 35, die über
eine weitere Lasche 36 gelenkig mit einem Kurbeltrieb 37
versehen ist. Durch einen Riemen 38 ist der Kurbeltrieb 37
von einem weiteren Getriebemotor 39 antreibbar. Weiterhin
ist der Kurbeltrieb 37 mit einer Schaltnocke 40 versehen,
die mit einem Endlagenschalter 41 in Wirkverbindung steht.
Dieser Endlagenschalter 41 schaltet den durch die Fotozelle
27 eingeschalteten Getriebemotor 39 nach einer Umdrehung
des Kurbeltriebs 37, die eine Auf- und Abbewegung des Falt
schwerts 31 entspricht, ab.
Zum Falten der Telefaxseite 10 tritt das Faltblech 34 des
Faltschwerts 31 quer zur Ebene der Telefaxseite 10 in die
Einlaufbahn 19 ein, wozu die Leitbleche 20 und 21 derselben
mit entsprechenden Freimachungen 42 bzw. 43 versehen sind.
Hierbei nimmt das Faltblech 34 die Telefaxseite 10 unter
etwa U-förmiger Anlage von Teilbereichen der Telefaxseite
10 an gegenüberliegenden Seiten des Faltblechs 34 mit.
Dabei wird an der Spitze 44 des Faltblechs 34 die Faltkante
12 zwischen den beiden Seitenschenkeln 13 bzw. 14 der Tele
faxseite 10 gebildet.
Dem Faltschwert 31 sind bei der gezeigten Vorrichtung zwei
Führungsrollen 45 und zwei Verbindungsrollen 46, 47 zuge
ordnet. Diese befinden sich auf der dem Faltschwert 31 ge
genüberliegenden Seite der Einlaufbahn 19, also unterhalb
derselben. Die gleich ausgebildeten und im vorliegenden Aus
führungsbeispiel nicht angetriebenen Führungsrollen 45
ragen durch die entsprechend groß bemessenen Freimachungen
43 im (unteren) Leitblech 21 geringfügig in die Einlaufbahn
19 hinein zur Anlage an die Unterseite der hierin etwa
mittig laufenden Telefaxseite 10. Die Relativanordnung der
Führungsrollen 45 zum Faltschwert 31 ist derart getroffen,
daß die Führungsrollen 45 an gegenüberliegenden Seiten des
Faltblechs 34 liegen und einen Abstand zueinander auf
weisen, der etwas größer als die Dicke des Faltschwerts 34
ist, so daß diese durch einen so gebildeten Spalt 48
zwischen den Führungsrollen 45 frei hindurchbewegbar ist,
wobei die Führungsrollen 45 die Telefaxseite an gegenüber
liegenden Seiten der Faltkante 12 gegen das Faltblech 34
drücken zur Bildung der Seitenschenkel 13 und 14.
Auf die Führungsrollen 45 folgen mit Abstand Verbindungsrol
len 46 und 47. Diese verfügen an ihren gegenüberliegenden
Stirnseiten über ihrer ansonsten glatten Mantelfläche vor
stehende Verzahnungen 49. Die Verzahnungen 49 beider Ver
bindungsrollen 46, 47 stehen derart in einem formschlüssi
gen Eingriff, daß sie die gegenüberliegenden Rändelungen 17
an den Längsrändern 16 der U-förmig eingefalteten Telefax
seite 10 bilden. Zum Hindurchziehen der gefalteten Telefax
seite durch die Verzahnungen 49 ist eine Verbindungsrolle,
nämlich hier die Verbindungsrolle 46, antreibbar, und zwar
durch den mit dem Getriebemotor 24 verbundenen Riementrieb
25. Die demgegenüber nicht antreibbare Verbindungsrolle 46
ist an einem Ende eines einen mittigen Drehpunkt 50 schwenk
baren Winkelhebels 51 gelagert. Betätigt wird dieser Winkel
hebel 51 durch den Kurbeltrieb 37, wozu dieser mit dem der
Verbindungsrolle 47 gegenüberliegenden Ende des Winkel
hebels 51 verbunden ist. Auf diese Weise sind die Verbin
dungsrollen 46 und 47 bei der Abwärtsbewegung des Falt
schwerts 31 auseinanderbewegbar, wodurch dieses zwischen
die beiden Verbindungsrollen 46, 47 treten kann zum Ein
schieben der so weit vorgefalteten Telefaxseite 10 in den
Bereich der Verbindungsrollen 46, 47.
Auf die Verbindungsrollen 46, 47 folgt eine bogenförmige Ab
leitbahn 52 aus zwei parallelen Leitblechen 53 und ein von
der getriebenen Verbindungsrolle 46 antreibbares Förderband
54. Hierdurch ist die jeweils fertig verschlossene Telefax
seite 10 aus der Vorrichtung ausförderbar, und zwar durch
eine Ausgabeöffnung 55 im Gehäuse 18 hindurch. Gegebenen
falls kann der Ausgabeöffnung 55 ein hier nicht gezeigter
Auffangkorb für die fertig verschlossenen Telefaxseiten 10
nachgeordnet sein.
Das mit der vorstehend geschilderten Vorrichtung durchführ
bare Verfahren läuft wie folgt ab:
Die vom Telefax ausgegebene, einseitig bedruckte Telefax seite 10 wird mit obenliegender Beschriftung von den Transportrollen 22, 23 durch die Einzugsöffnung 11 in die Vorrichtung eingezogen und in die Einlaufbahn 19 geschoben, und zwar so weit, bis das obere Ende 26 der Telefaxseite 10 die Fotozelle 27 erreicht hat. Der Antrieb der Transport rolle 23 wird dann durch die Fotozelle 27 abgeschaltet, so daß bei stillstehenden Transportrollen 22, 23 die Telefax seite 10 in der Einlaufbahn 19 zum Stillstand kommt. Es wird dann das Faltschwert 31 verschwenkt, wodurch das Falt blech 34 quer durch die Einlaufbahn 19 hindurch die Telefax seite 10 U-förmig zwischen die Führungsrollen 45 hindurch in den Bereich der Verbindungsrollen 46, 47 schiebt. Danach wird das Faltschwert 31 wieder hochgeschwenkt, so daß das Faltblech 34 in die Ausgangsstellung außerhalb der Einlauf bahn 19 zurückgelangt und gleichzeitig die Verbindungs rollen 46, 47 so weit zusammengefahren werden, daß deren Verzahnungen 49 in Eingriff miteinander gelangen zum weite ren Einziehen und Falten der Telefaxseite 10 bei gleichzei tiger Herstellung der gegenüberliegenden Rändelungen 17. Nachdem die gefaltete und verschlossene Telefaxseite 10 vollständig die Verbindungsrollen 46 und 47 passiert hat, wird die fertig verschlossene Telefaxseite 10 über das Förderband 54 durch die Ausgabeöffnung 55 aus der Vorrich tung heraustransportiert.
Die vom Telefax ausgegebene, einseitig bedruckte Telefax seite 10 wird mit obenliegender Beschriftung von den Transportrollen 22, 23 durch die Einzugsöffnung 11 in die Vorrichtung eingezogen und in die Einlaufbahn 19 geschoben, und zwar so weit, bis das obere Ende 26 der Telefaxseite 10 die Fotozelle 27 erreicht hat. Der Antrieb der Transport rolle 23 wird dann durch die Fotozelle 27 abgeschaltet, so daß bei stillstehenden Transportrollen 22, 23 die Telefax seite 10 in der Einlaufbahn 19 zum Stillstand kommt. Es wird dann das Faltschwert 31 verschwenkt, wodurch das Falt blech 34 quer durch die Einlaufbahn 19 hindurch die Telefax seite 10 U-förmig zwischen die Führungsrollen 45 hindurch in den Bereich der Verbindungsrollen 46, 47 schiebt. Danach wird das Faltschwert 31 wieder hochgeschwenkt, so daß das Faltblech 34 in die Ausgangsstellung außerhalb der Einlauf bahn 19 zurückgelangt und gleichzeitig die Verbindungs rollen 46, 47 so weit zusammengefahren werden, daß deren Verzahnungen 49 in Eingriff miteinander gelangen zum weite ren Einziehen und Falten der Telefaxseite 10 bei gleichzei tiger Herstellung der gegenüberliegenden Rändelungen 17. Nachdem die gefaltete und verschlossene Telefaxseite 10 vollständig die Verbindungsrollen 46 und 47 passiert hat, wird die fertig verschlossene Telefaxseite 10 über das Förderband 54 durch die Ausgabeöffnung 55 aus der Vorrich tung heraustransportiert.
Beim vorstehend beschriebenen Verfahren ist die Position
der Fotozelle 27 zur Einlaufbahn 19 in Abhängigkeit vom
Format der Telefaxseite 10 so eingestellt, daß die Falt
kante 12 geringfügig neben der Mitte der Telefaxseite 10
liegt, wodurch die Seitenschenkel 13 und 14 ungleich lang
sind und der nicht abgedeckte Randbereich 15 mit der Em
pfängerangabe unverdeckt, also von jedermann lesbar ist zur
Weitergabe der im übrigen verschlossenen Telefaxseite 10 an
den bestimmungsgemäßen Empfänger.
Die in den Fig. 3 bis 5 gezeigten Vorrichtungen dienen zum
Aufrollen der Telefaxseite 10. Es entsteht so eine
annähernd zylindrische Rolle, bei der die Telefaxseite 10
mehrlagig aufgewickelt ist. Gegenüberliegende Stirnbereiche
56 der aufgerollten Telefaxseite 10 sind mit einer umlaufen
den Rändelung 57 versehen, wodurch die Windungen der Rolle
miteinander verbunden sind. Die einseitige Beschriftung der
Telefaxseite 10 befindet sich wiederum auf der durch das
Aufrollen derselben verdeckten Innenseite, so daß zumindest
die vertrauliche Information von außen nicht lesbar ist.
Die in der Fig. 6 gezeigte aufgerollte Telefaxseite 10 ver
fügt weiterhin über einen mit der Vorrichtung nach der Fig. 5
herstellbaren, zurückgeknickten Randbereich 58. Durch das
Zurückknicken dieses Randbereichs 58 liegt die sich auf
diesen befindliche Beschriftung, vorzugsweise mit Empfänger
angaben, auf der Außenseite der Rolle, ist also von jeder
mann lesbar.
Die Vorrichtung der Fig. 3 verfügt ebenfalls über ein Ge
häuse 18 mit einer Einzugsöffnung 11 und einer schräg nach
oben ansteigenden Einlaufbahn 19. Diese wird oben durch ein
gerades Leitblech 59 und unten durch ein zunächst gerades
und anschließend gebogenes Leitblech 60 gebildet. Letzteres
läuft über das Ende des oberen Leitblechs 59 hinaus zur ein
seitigen Führung eines Endabschnitts der Telefaxseite 10.
Analog zur Vorrichtung gemäß der Fig. 1 sind zwischen der
Einzugsöffnung 11 und der Vorderseite der Einlaufbahn 19
zwei Transportrollen 60, 61 angeordnet, von denen die
(untere) Transportrolle 62 durch einen mit einem Getriebe
motor 63 in Verbindung stehendem Riementrieb 64 antreibbar
ist. Zwei ähnlich ausgebildete Transportrollen 65 sind im
Verlauf der Einlaufbahn 19, nämlich etwa in der Mitte des
oberen Leitblechs 59, angeordnet. Von diesen ist wiederum
die untere Transportrolle 66 antreibbar durch den Riemen
trieb 64. Somit laufen alle vier Transportrollen 61, 62, 65
und 66 synchron. Vor den ersten beiden Transportrollen 61
und 62 ist eine erste Fotozelle 67 und vor den darauffolgen
den Transportrollen 65 und 66 eine zweite Fotozelle 68 ange
ordnet. Letztere ist durch einen nicht näher dargestellten
Spindeltrieb in Längsrichtung der Einlaufbahn 19 verstell
bar.
Im Bereich zwischen den beiden Transportrollen 61, 62 einer
seits und 65, 66 andererseits ist oberhalb der Einlaufbahn
19 ein hier zylindrisch ausgebildeter Aufwickelraum 69 ange
ordnet. Dieser setzt sich aus zwei Halbschalen 70, 71 zu
sammen, die mit entsprechenden Enden einer Freimachung 72
des oberen Leitblechs 59 im Bereich des Aufwickelraums 69
verbunden sind.
Im Bereich der Freimachung 72 sind dem Aufwickelraum 69 und
der Einlaufbahn 19 zwei Verbindungsrollen 73, 74 zuge
ordnet, von denen eine, nämlich die Verbindungsrolle 73, um
eine feste Drehachse 75 frei drehbar im Inneren des Auf
wickelraums 69 gelagert ist, und zwar etwa im Bereich des
der Freimachung 72 zugeordneten Umfangs derselben. Demgegen
über ist die zweite Verbindungsrolle 74 durch den Riemen
trieb 64 antreibbar auf der dem Aufwickelraum 69 gegenüber
liegenden Unterseite der Einlaufbahn 19 angeordnet, und
zwar an einem freien Ende eines um eine außermittige, orts
feste Drehachse 76 verschwenkbaren Hebels 77 gelagert. Das
der Verbindungsrolle 74 gegenüberliegende Ende des Hebels
77 ist mit einer Kurbel 78 eines Kurbeltriebs 79 verbunden.
Dieser ist durch einen separaten Getriebemotor 80 über
einen Riemen 81 antreibbar, wodurch die Verbindungsrolle 74
zur festen Verbindungsrolle 37 hin- und von dieser weg
schwenkbar ist.
Die Verbindungsrollen 73, 74 sind an ihren gegenüberliegen
den Stirnseiten mit außen vorstehenden Verzahnungen 82 zur
Bildung der Rändelungen 57 der aufzurollenden Telefaxseite
10 versehen.
Schließlich ist dem der Freimachung 72 gegenüberliegenden
oberen Umfangsbereich des Aufwickelraums 79 ein in Längs
richtung desselben verschiebbarer Auswerfernocken 83 zuge
ordnet, der mit seinem freien Ende 84 in den Aufwickelraum
69 hineinragt. Zum Aufwickeln der Telefaxseite 10 befindet
sich der Auswerfernocken 63 im Bereich einer Stirnseite des
Aufwickelraums 69, wodurch sich die Telefaxseite 10 in
diesen ohne eine Beeinflussung durch den Auswerfernocken 83
aufwickeln läßt. Zum Auswerfen der fertig aufgerollten und
verschlossenen Telefaxseite 10 ist der Auswerfernocken 83
auf einer außerhalb des Aufwickelraums 69 parallel zu den
Halbschalen 70, 71 verlaufenden Führungsstange 85 verschieb
bar. Zu diesem Zweck ist der Auswerfernocken 83 form
schlüssig, aber gelenkig, mit einem Ende eines am gegenüber
liegenden Ende um einen festen Drehpunkt 86 schwenkbaren
Hebels 87 verbunden. Der Antrieb dieses Hebels 87 erfolgt
durch einer mit Abstand vom Drehpunkt 86 am Hebel 87
angelenkten Kurbelscheibe 88, die von einem weiteren
(dritten) Getriebemotor 89 antreibbar ist.
Das mit der vorstehend beschriebenen Vorrichtung durchführ
bare Verfahren läuft wie folgt ab:
Beim Einlauf der vom Telefaxgerät mit obenliegender Be schriftung kommenden Telefaxseite 10 in die Einzugsöffnung 11 der Vorrichtung gibt die vordere Kante der Telefaxseite 10 einen Impuls an die erste Fotozelle 67, die den Getriebe motor 63 zum Antrieb der Transportrollen 62 und 66 derart in Gang setzt, daß die Telefaxseite 10 in die Einlaufbahn 19 eingezogen wird, und zwar zwischen die Transportrollen 61 und 62 sowie 65 und 66 hindurch.
Beim Einlauf der vom Telefaxgerät mit obenliegender Be schriftung kommenden Telefaxseite 10 in die Einzugsöffnung 11 der Vorrichtung gibt die vordere Kante der Telefaxseite 10 einen Impuls an die erste Fotozelle 67, die den Getriebe motor 63 zum Antrieb der Transportrollen 62 und 66 derart in Gang setzt, daß die Telefaxseite 10 in die Einlaufbahn 19 eingezogen wird, und zwar zwischen die Transportrollen 61 und 62 sowie 65 und 66 hindurch.
Sobald die hintere Kante der Telefaxseite 10 so weit einge
zogen ist, daß sie am Aufwickelraum 69 vorbei die zweite
Fotozelle 68 passiert, wird der Getriebemotor 63 umgepolt,
woraufhin dieser und die Transportrollen 61, 62 bzw. 65, 66
ihre Drehrichtung ändern zum Rückwärtstransport der Telefax
seite 10. Gleichzeitig wird auch der Getriebemotor 80 in
Gang gesetzt, womit ein Antrieb des Kurbeltriebs 79 und ein
Verschwenken des Hebels 77 erfolgt. Damit wird die untere,
antreibbare Verbindungsrolle auf die im Aufwickelraum 69 be
findliche Verbindungsrolle 73 zubewegt bis die daran ange
ordneten Verzahnungen 82 in einen formschlüssigen Eingriff
zueinander gelangen. Auf diese Weise wird die rückwärtige
Kante der nunmehr zurücktransportierten Telefaxseite 10
zwischen die Verbindungsrollen 73 und 74 und damit in den
Aufwickelraum 69 geleitet zum Aufwickeln der Telefaxseite
10 bei gleichzeitiger Herstellung der Rändelungen 57 zum
Verschluß der Rolle. Sobald die vordere Kante der Telefax
seite 10 wiederum die zweite Fotozelle 68 passiert, wird
der Getriebmotor 80 erneut für eine halbe Umdrehung des
Kurbeltriebs 79 in Betrieb gesetzt zum Auseinanderbewegen
der Verbindungsrollen 73, 74. Auf diese Weise wird er
reicht, daß ein letzter, vorderer Endbereich der Telefax
seite 10 nicht auf der Rolle festgerändelt wird. Dieser
lose Randbereich, der auf der Innenseite üblicherweise mit
Empfängerangaben versehen ist, kann später - bei aufgeworfe
ner aufgerollter und verschlossener Telefaxseite 10 - manu
ell aufgeklappt werden zum Lesen der Empfängerangabe. Zur
Einstellung der Breite des nicht festgerändelten Randbe
reichs kann die zweite Fotozelle 68 manuell durch einen
entsprechenden nicht gezeigten Spindeltrieb in Längsrich
tung der Einlaufbahn 19 hin- und herverschoben werden. Auf
diese Weise wird gewährleistet, daß wirklich nur ein Be
reich mit den Empfängerangaben lose, also nicht eingerän
delt ist, also die vertraulichen Informationen vollkommen
verschlossen sind.
Nach dem kompletten Aufwickeln und Verschließen der Telefax
seite 10 wird der Getriebemotor 63 zum Antrieb der
Transportrollen 61, 62; 65, 66 sowie der Verbindungsrollen
73, 74 stillgesetzt und der Getriebemotor 69 zum Antrieb
des Auswerfernockens 63 durch die Kurbelscheibe 88 und den
dieser zugeordneten Hebel 87 in Gang gesetzt, und zwar für
eine komplette Umdrehung der Kurbelscheibe 88, wonach der
Auswerfernocken 83 eine Hin- und Herbewegung auf der ge
samten Länge der Führungsstange 85 ausführt zum Auswerfen
der aufgewickelten und verschlossenen Telefaxseite 10 und
Zurückbewegung in seine Ausgangsposition neben dem Auf
wickelraum 69.
Die Vorrichtung der Fig. 4 dient ebenfalls zum Aufwickeln
und zur Herstellung seitlicher Rändelungen 57 der Telefax
seite 10. Hinsichtlich des Aufwickelraums 69, der Anordnung
und des Antriebs der Verbindungsrollen 73, 74 sowie der
Ausbildung und des Antriebs des Auswerfernockens 63 ent
spricht diese Vorrichtung der vorstehend beschriebenen
gemäß der Fig. 3. Jedoch ist die Einlaufbahn 90 gegenüber
derjenigen der beiden vorstehend beschriebenen Vorrich
tungen verkürzt, mündet nämlich an ihrem Ende unmittelbar
im Aufwickelraum 69. Die Einlaufbahn 90 wird demzufolge
durch zwei relativ kurze, parallele Leitbleche 91, 92 be
grenzt, von denen das (obere) Leitblech 91 an der vorderen
Begrenzung eines Einlaufspalts 93 des Aufwickelraums 69 an
schließt, nämlich mit diesem verbunden ist. Zum Transport
der Telefaxseite 10 sind hier nur zwei Transportrollen 61
und 62 vorgesehen, die hinsichtlich ihrer Anordnung und
ihres Antriebs denjenigen der zuvor beschriebenen Vor
richtung gemäß der Fig. 3 entsprechen.
Mit der Vorrichtung gemäß der Fig. 4 läuft das erfindungsge
mäße Verfahren wie folgt ab:
Die Telefaxseite 10 wird wiederum vom Telefax aus in die Einzugsöffnung 11 der Vorrichtung eingeführt. Dabei be findet sich die Beschriftung wiederum auf der Oberseite der Telefaxseite 10, jedoch ist die Empfängerangabe auf dem hinteren Randbereich der Telefaxseite 10 aufgedruckt. Dieses wird dadurch erreicht, daß der Absender das zu über mittelnde Dokument falsch herum, also mit zuletzt in das Absender-Telefaxgerät eingelesenen Absenderangaben eingibt. Damit wird die Telefaxseite 10 beim Empfänger auch falsch herum ausgegeben, d. h. der üblicherweise untere Rand der Telefaxseite gelangt als erstes in die Vorrichtung.
Die Telefaxseite 10 wird wiederum vom Telefax aus in die Einzugsöffnung 11 der Vorrichtung eingeführt. Dabei be findet sich die Beschriftung wiederum auf der Oberseite der Telefaxseite 10, jedoch ist die Empfängerangabe auf dem hinteren Randbereich der Telefaxseite 10 aufgedruckt. Dieses wird dadurch erreicht, daß der Absender das zu über mittelnde Dokument falsch herum, also mit zuletzt in das Absender-Telefaxgerät eingelesenen Absenderangaben eingibt. Damit wird die Telefaxseite 10 beim Empfänger auch falsch herum ausgegeben, d. h. der üblicherweise untere Rand der Telefaxseite gelangt als erstes in die Vorrichtung.
Sobald der Anfang der Telefaxseite 10 die einzige (erste)
Fotozelle 67 der Vorrichtung erreicht, wird durch diese der
Getriebemotor 63 und der Antrieb für die Transportrolle 62
und die Verbindungsrolle 74 in Gang gesetzt. Gleichzeitig
wird auch durch den (zweiten) Getriebemotor 80 der Kurbel
trieb 79 so weit angetrieben, daß er eine halbe Umdrehung
ausführt. Dadurch werden die Verbindungsrollen 73, 74 zu
sammenbewegt und die Verzahnungen 82 derselben in Eingriff
miteinander gebracht. Die Telefaxseite 10 wird auf diese
Weise zunächst durch die Transportrollen 61, 62 und später
durch die Verbindungsrollen 73, 74 in den Aufwickelraum 69
geleitet und hier mehrlagig aufgewickelt.
Nachdem das hintere Ende der Telefaxseite 10 mit der Em
pfängerangabe die Fotozelle 67 passiert hat, löst diese
erneut den Getriebemotor 80 aus, wodurch dieser wiederum
den Kurbeltrieb 79 um eine halbe Umdrehung in die Ausgangs
stellung weiterbewegt, wodurch die Verbindungsrollen 73, 74
auseinanderfahren und deren Verzahnungen 72 außer Eingriff
miteinander gelangen. Dadurch wird ein hinterer Randbereich
der Telefaxseite 10 mit der Empfängerangabe - wie mit der
Vorrichtung und dem Verfahren nach der Fig. 3 beschrieben -
nicht befestigt, so daß die Empfängerangabe ohne im übrigen
die aufgerollte Telefaxseite 10 aufzureißen lesbar ist.
Sobald die Telefaxseite 10 vollständig im Aufwickelraum 69
aufgewickelt und bis auf den hinteren Randbereich mit Rände
lungen 57 versehen worden ist, wird auch der Getriebemotor
63 und damit die Transportrollen 61, 62 sowie Verbindungs
rollen 73, 74 stillgesetzt. Danach wird durch ein Inbetrieb
setzen des Getriebemotors 69 für eine Umdrehung der Kurbel
scheibe 88 die in die Gestalt einer Rolle gebrachte Telefax
seite 10 aus der Vorrichtung seitlich durch den Auswerfer
nocken 83 ausgeworfen.
Die Fig. 5 zeigt eine weitere Ausführungsform der Vorrich
tung, die im wesentlichen derjenigen der zuvor be
schriebenen Fig. 4 entspricht. Es sind lediglich zwei Ver
bindungsrollen 99 und 100 mit ständigem Eingriff ihrer Ver
zahnungen 82 im Bereich des Einlaufspalts 93 des Aufwickel
raums 69 ortsfest gelagert. Dadurch wird die aufzuwickelnde
Telefaxseite 10 durch vollständige Rändelungen 57 ver
schlossen. Durch Abflachungen 101 an den Verzahnungen 82
beider Verbindungsrollen 99 bzw. 100 gelangen die Ver
zahnungen 82 bei jeder Umdrehung der Verbindungsrollen 99,
100 außer Eingriff zum späteren seitlichen Ausstoßen der
ausgerichteten Telefaxseite 10 aus dem Aufwickelraum 69.
Des weiteren verfügt die Vorrichtung gemäß der Fig. 5 über
ein schwenkbares Faltschwert 94 mit einem Faltblech 95
sowie zwei Führungsrollen 96. Die Führungsrollen 96 sowie
das Faltschwert 94 entsprechen in ihrer Ausbildung und
ihres Antriebs den Führungsrollen 45 und dem Faltschwert 31
der Vorrichtung gemäß der Fig. 1. Lediglich die Anordnung
des Faltschwerts 94 und der Führungsrollen 96 ist gegenüber
der Fig. 1 bei der Vorrichtung gemäß der Fig. 5 verkehrt
herum getroffen, d. h. die Führungsrollen 96 sind einem
(oberen) geteilten Leitblech 97 zugeordnet, während das
Faltschwert 94 einem ebenfalls geteilten (unteren) Leit
blech 98 der Einlaufbahn 90 zugeordnet ist, also gegen die
unbedruckte Seite der Telefaxseite 10 schwenkbar ist. Durch
das Faltschwert 94 und die Führungsrollen 96 ist der
hintere Randbereich 58 der Telefaxseite 10 mit den Em
pfängerangaben U-förmig nach außen umfaltbar.
Mit der Vorrichtung der Fig. 5 läuft das erfindungsgemäße
Verfahren in folgender Weise ab:
Die Telefaxseite 10 gelangt mit obenliegender Beschriftung und nach hinten weisendem Anschriftenfeld in die Einzugs öffnung 11 der Vorrichtung und von dort zur Fotozelle 67. Durch diese wird der Getriebemotor 63 zum Antrieb der Transportrolle 62 und der Verbindungsrolle 74 eingeschal tet, wodurch die Telefaxseite 10 zunächst durch die Transportrollen 61 und 62 in die Einlaufbahn 90 geschoben und beim Passieren der Verbindungsrollen 73, 74 in den Auf wickelraum 69 weitertransportiert und dort aufgewickelt wird.
Die Telefaxseite 10 gelangt mit obenliegender Beschriftung und nach hinten weisendem Anschriftenfeld in die Einzugs öffnung 11 der Vorrichtung und von dort zur Fotozelle 67. Durch diese wird der Getriebemotor 63 zum Antrieb der Transportrolle 62 und der Verbindungsrolle 74 eingeschal tet, wodurch die Telefaxseite 10 zunächst durch die Transportrollen 61 und 62 in die Einlaufbahn 90 geschoben und beim Passieren der Verbindungsrollen 73, 74 in den Auf wickelraum 69 weitertransportiert und dort aufgewickelt wird.
Sobald der hintere Rand der Telefaxseite 10 die Fotozelle
67 erreicht hat, setzt diese - gegebenenfalls mit ent
sprechender Zeitverzögerung - den Antrieb für das Falt
schwert 94 in Gang, wodurch dieses den hinteren Bereich der
Telefaxseite 10 U-förmig zwischen die Führungsrollen 96
faltet, und zwar bei kurzzeitigem Stillstand des Getriebe
motors 63, der Transportrollen 61, 62 sowie der Verbindungs
rollen 73, 74. Nach dem Zurückziehen des Faltschwerts 94
aus der Einlaufbahn 90 wird erneut der Getriebemotor 63 und
somit der Antrieb der Transportrolle 62 und der Verbindungs
rolle 73 in Gang gesetzt, wodurch der Rest der Telefaxseite
10 mit durch die U-förmige Faltung nach außen umgeschla
genem Anschriftenfeld im Aufwickelraum 69 aufgewickelt und
die gegenüberliegende Seitenränder der Telefaxseite 10 mit
vollständigen Rändelungen 57 versehen werden. Dadurch wird
auch der nach außen umgeknickte Randbereich mit dem An
schriftenfeld gerändelt und mit den übrigen Windungen der
Telefaxseite 10 befestigt wie in der Fig. 6 dargestellt.
Wenn die gesamte Telefaxseite 10 in den Aufwickelraum 69
eingezogen und vollständig mit beidseitigen Rändelungen 57
versehen ist, erfolgt eine Abschaltung des Getriebemotors
63, jedoch durch eine entsprechende Steuerung gezielt dann,
wenn die Verbindungsrollen 99, 100 eine Relativposition zu
einander eingenommen haben, in der die Abflachung 101 im
Bereich des Einlaufspalts 93 des Aufwickelraums 69 parallel
zueinander liegen, also nicht mehr im Eingriff miteinander
sind. Es kann dann durch den Auswerfernocken 83 die fertig
aufgewickelte und vollständig gerändelte Telefaxseite 10
seitlich aus dem Aufwickelraum 69 ausgeworfen werden, und
zwar in analoger Weise wie bei der Vorrichtung und dem
Verfahren nach den Fig. 3 und 4.
Durch die Abflachungen 101 an den Verbindungsrollen 99, 100
ist - obwohl dadurch bei jeder Umdrehung der Verbindungs
rollen 99, 100 zeitweise die Verzahnungen 82 außer Eingriff
zueinander gelangen - eine vollständige, durchgehende Rände
lung 57 beider Ränder der Telefaxseite gewährleistet, indem
der Durchmesser des Aufwickelraums 69 auf denjenigen der
Verbindungsrollen 99 und 100 derart abgestimmt ist, daß bei
jedem Umlauf einer Windung der Telefaxseite 10 im Aufwickel
raum 69 die Abflachungen 101 sich an einer anderen Stelle
der Windungen befinden, also nach und nach die kompletten,
durchgehenden Rändelungen 57 zustande kommen. Um dies zu
gewährleisten, kann gegebenenfalls die Telefaxseite 10 nach
vollständigem Einzug im Aufwickelraum 69 noch mehrere Male
zusätzlich herumgedreht werden.
Eine weitere Ausführungsform der Vorrichtung geht aus der
Fig. 7 hervor. Die darin gezeigte Vorrichtung entspricht in
ihrem Grundaufbau der Vorrichtung gemäß der Fig. 4. In
sofern wird hierauf Bezug genommen, wobei gleiche Teile mit
gleichen Bezugsziffern versehen sind.
Bei der hier gezeigten Vorrichtung ist der Aufwickelraum 69
der Vorrichtung gemäß der Fig. 3 ersetzt durch ein Zuführ
organ, nämlich eine Abwickeleinrichtung 102, und ein mit
dieser zusammenarbeitendes Schneidorgan 103. Die Abwickel
einrichtung setzt sich zusammen aus einer eine Material
rolle 104 aufweisende Abwickeltrommel 105 und zwei paar
weise zueinander angeordneten Abzugswalzen 106 und 107.
Eine der Abzugswalzen, nämlich die Abzugswalze 106, ist
über einen Riementrieb 124 von einem separaten Getriebe
motor 108 antreibbar. Zwischen den Abzugswalzen 106 und 107
hindurch ist eine Materialbahn 109 von der Materialrolle
104 abziehbar und durch eine Öffnung 110 in einem oberen
Leitblech 111 in eine Führungsbahn 112 für die Telefaxseite
10 einleitbar.
Das Schneidorgan 103 ist unterhalb eines unteren Leitblechs
113 der Führungsbahn 112 angeordnet. Es verfügt am freien
Ende des dem Kurbeltrieb 79 zugeordneten Hebels 77 über
eine Schneide 114, die bei einer Betätigung des Kurbel
triebs 79 durch entsprechende Öffnungen 115 bzw. 116 im
oberen Leitblech 111 und im unteren Leitblech 113 quer
durch die Führungsbahn 112 hindurchbewegbar ist. Eine Kante
der Öffnung 115 im oberen Leitblech 111 ist mit einer
korrespondierend zur Schneide 114 versehenen Gegenschneide
117 versehen. Beim Vorbeibewegen der Schneide 114 des
Schneidorgans 103 an dieser Gegenschneide 117 wird ein Deck
blatt 118 von der Materialbahn 109 abgetrennt.
Die Verbindung des Deckblattes 118 mit der Telefaxseite 10
erfolgt durch an gegenüberliegenden Längsrändern derselben
angeordnete Verbindungsrollen 119 und 120. Diese rändeln
das Deckblatt 118 und die Telefaxseite 10 an den parallelen
Längsrändern zusammen. Angetrieben wird im gezeigten Aus
führungsbeispiel die untere Verbindungsrolle 120, und zwar
durch den auch zum Antrieb der Transportrolle 62 dienenden
Riementrieb 64.
Mit der Vorrichtung gemäß der Fig. 7 läuft das erfindungsge
mäße Verfahren wie folgt ab:
Beim Einlauf der Telefaxseite 10 in die Einzugsöffnung 11 der Vorrichtung gibt die Vorderkante der Telefaxseite 10 einen Impuls an die erste Fotozelle 67, die damit den Ge triebemotor 63 zum Antrieb der Transportrolle 62 in Gang setzt, wodurch die Telefaxseite 10 in die Führungsbahn 112 eingezogen wird, und zwar zwischen die Transportrollen 61 und 62 hindurch. Sobald die Vorderkante der Telefaxseite 10 die zweite Fotozelle 68 erreicht, wird die Abwickelein richtung 102 in Gang gesetzt, derart, daß durch den Ge triebemotor 108 die Abzugswalze 106 angetrieben wird und damit die Materialbahn 109 von der Abwickeltrommel 105 abzieht. Dabei wird durch die Öffnung 110 die Materialbahn 109 so in die Führungsbahn 112 geleitet, daß die Material bahn auf der mit oben liegender Beschriftung in die Führungsbahn 112 eingezogene Telefaxseite 10 zu liegen kommt, also die Beschriftung überdeckt.
Beim Einlauf der Telefaxseite 10 in die Einzugsöffnung 11 der Vorrichtung gibt die Vorderkante der Telefaxseite 10 einen Impuls an die erste Fotozelle 67, die damit den Ge triebemotor 63 zum Antrieb der Transportrolle 62 in Gang setzt, wodurch die Telefaxseite 10 in die Führungsbahn 112 eingezogen wird, und zwar zwischen die Transportrollen 61 und 62 hindurch. Sobald die Vorderkante der Telefaxseite 10 die zweite Fotozelle 68 erreicht, wird die Abwickelein richtung 102 in Gang gesetzt, derart, daß durch den Ge triebemotor 108 die Abzugswalze 106 angetrieben wird und damit die Materialbahn 109 von der Abwickeltrommel 105 abzieht. Dabei wird durch die Öffnung 110 die Materialbahn 109 so in die Führungsbahn 112 geleitet, daß die Material bahn auf der mit oben liegender Beschriftung in die Führungsbahn 112 eingezogene Telefaxseite 10 zu liegen kommt, also die Beschriftung überdeckt.
Dadurch, daß die zweite Fotozelle 68 hinter der Öffnung 110
zum Einleiten der Materialbahn 109 in die Führungsbahn 112
angeordnet ist, erhält die Vorderkante der Materialbahn 109
einen Versatz zur vorderen Kante der Telefaxseite 10, wo
durch ein oberer Randbereich 121 derselben unverdeckt
bleibt. Zweckmäßigerweise entspricht die Breite des oberen
Randbereichs 121 derjenigen eines üblichen Empfängerfeldes,
wodurch die Empfängerangabe frei bleibt. Die Breite des
oberen Randbereichs 121 kann auf die übliche Größe eines
Empfängerfelds angepaßt werden durch eine entsprechende
Längsverschiebung der zweiten Fotozelle 68 entlang der
Führungsbahn 112.
Passiert der untere (hintere) Rand der Telefaxseite 10 die
erste Fotozelle 67, wird mit entsprechender Zeitverzögerung
das Schneidorgan 103, nämlich der zum Antrieb des Kurbel
triebs 79 dienende Getriebemotor 80, in Gang gesetzt. Da
durch wird die Schneide 114 des Schneidorgans 103 durch die
Führungsbahn 112 hindurch an der Gegenschneide 117 des
oberen Leitblechs 111 entlangbewegt zum Abtrennen der
Materialbahn 109 von der Materialrolle 104. Auf diese Weise
wird von der Materialbahn 109 das Deckblatt 118 zur Über
deckung vertraulicher Informationen auf der Telefaxseite 10
abgetrennt.
Eingeleitet wird dieser Abtrennvorgang durch eine
entsprechende Einstellung der Zeitverzögerung vom Passieren
der unteren Kante der Telefaxseite 10 der ersten Fotozelle
67 bis zum Einschalten des Getriebemotors 80 derart, daß
die Schneide 114 in die Führungsbahn 112 eintritt, nachdem
der untere Rand der Telefaxseite 10 die Gegenschneide 117
passiert hat, so daß nur die Materialbahn 109 vom
Schneidorgan 103 durchtrennt wird.
Die Verbindungrollen 119 und 120 hinter der zweiten Foto
zelle 68 verbinden die gegenüberliegenden Längsränder des
Deckblattes 118 mit denen der Telefaxseite 10. Dadurch ver
läßt die Vorrichtung eine verschlossene Telefaxseite 10,
die in etwa die in der Fig. 2 gezeigte Gestalt aufweist,
wobei der umgeknickte kurze Seitenschenkel 13 ersetzt ist
durch das zusätzliche Deckblatt 118.
Die verschlossene Telefaxseite wird durch eine ent
sprechende Abführbahn 122 am unteren Leitblech 98 durch
eine Ausgabeöffnung 123 aus der Vorrichtung ausgegeben, so
daß sie dem durch das Deckblatt 118 freigelassenen oberen
Randbereich 121 angegebenen Empfänger bei den übrigen ver
deckten (vertraulichen) Informationen zustellbar ist.
Nach praktisch unveränderten Verfahrensweisen können die
vorstehend beschriebenen Vorrichtungen zum Sichern von
anderweitig übertragenen schriftlichen Informationen,
beispielsweise Telebriefen, Telexschreiben etc., arbeiten.
Falls nicht alle übertragenden Informationsträger gegen ein
unbefugtes Lesen der darauf abgedruckten Informationen ge
sichert werden sollen, können nicht geheimzuhaltene
Informationsträger vor den Vorrichtungen umgeleitet werden.
Bezugszeichenliste
10 Telefaxseite
11 Einzugsöffnung
12 Faltkante
13 (kurzer) Seitenschenkel
14 (langer) Seitenschenkel
15 Randbereich
16 Längsrand
17 Rändelung
18 Gehäuse
19 Einlaufbahn
20 Leitblech (oben)
21 Leitblech (unten)
22 Transportrolle
23 Transportrolle
24 Getriebemotor
25 Riementrieb
26 oberes Ende
27 Fotozelle
28 vorderer Querrand
29 Handrad
30 Glasscheibe
31 Faltschwert
32 Hebel
33 Drehpunkt
34 Faltblech
35 Lasche
36 Lasche
37 Kurbeltrieb
38 Riemen
39 Getriebemotor
40 Schaltnocke
41 Endlagenschalter
42 Freimachung
43 Freimachung
44 Spitze
45 Führungsrolle
46 Verbindungsrolle
47 Verbindungsrolle
48 Spalt
49 Verzahnung
50 Drehpunkt
51 Winkelhebel
52 Ableitbahn
53 Leitblech
54 Förderband
55 Ausgabeöffnung
56 Stirnbereich
57 Rändelung
58 Randbereich
59 Leitblech
60 Leitblech
61 Transportrolle
62 Transportrolle
63 Getriebemotor
64 Riementrieb
65 Transportrolle
66 Transportrolle
67 erste Fotozelle
68 zweite Fotozelle
69 Aufwickelraum
70 Halbschale
71 Halbschale
72 Freimachung
73 Verbindungsrolle
74 Verbindungsrolle
75 Drehachse
76 Drehachse
77 Hebel
78 Kurbel
79 Kurbeltrieb
80 Getriebemotor
81 Riemen
82 Verzahnung
83 Auswerfernocken
84 freies Ende
85 Führungsstange
86 Drehpunkt
87 Hebel
88 Kurbelscheibe
89 Getriebemotor
90 Einlaufbahn
91 Leitblech
92 Leitblech
93 Einlaufspalt
94 Faltschwert
95 Faltblech
96 Führungsrolle
97 (oberes) Leitblech
98 (unteres) Leitblech
99 Verbindungsrolle
100 Verbindungsrolle
101 Abflachung
102 Abwickeleinrichtung
103 Schneidorgan
104 Materialrolle
105 Abwickeltrommel
106 Abzugswalze
107 Abzugswalze
108 Getriebemotor
109 Materialbahn
110 Öffnung
111 oberes Leitblech
112 Führungsbahn
113 unteres Leitblech
114 Schneide
115 Öffnung
116 Öffnung
117 Gegenschneide
118 Deckblatt
119 Verbindungsrolle
120 Verbindungsrolle
121 oberer Randbereich
122 Abführbahn
123 Ausgabeöffnung
124 Riementrieb
11 Einzugsöffnung
12 Faltkante
13 (kurzer) Seitenschenkel
14 (langer) Seitenschenkel
15 Randbereich
16 Längsrand
17 Rändelung
18 Gehäuse
19 Einlaufbahn
20 Leitblech (oben)
21 Leitblech (unten)
22 Transportrolle
23 Transportrolle
24 Getriebemotor
25 Riementrieb
26 oberes Ende
27 Fotozelle
28 vorderer Querrand
29 Handrad
30 Glasscheibe
31 Faltschwert
32 Hebel
33 Drehpunkt
34 Faltblech
35 Lasche
36 Lasche
37 Kurbeltrieb
38 Riemen
39 Getriebemotor
40 Schaltnocke
41 Endlagenschalter
42 Freimachung
43 Freimachung
44 Spitze
45 Führungsrolle
46 Verbindungsrolle
47 Verbindungsrolle
48 Spalt
49 Verzahnung
50 Drehpunkt
51 Winkelhebel
52 Ableitbahn
53 Leitblech
54 Förderband
55 Ausgabeöffnung
56 Stirnbereich
57 Rändelung
58 Randbereich
59 Leitblech
60 Leitblech
61 Transportrolle
62 Transportrolle
63 Getriebemotor
64 Riementrieb
65 Transportrolle
66 Transportrolle
67 erste Fotozelle
68 zweite Fotozelle
69 Aufwickelraum
70 Halbschale
71 Halbschale
72 Freimachung
73 Verbindungsrolle
74 Verbindungsrolle
75 Drehachse
76 Drehachse
77 Hebel
78 Kurbel
79 Kurbeltrieb
80 Getriebemotor
81 Riemen
82 Verzahnung
83 Auswerfernocken
84 freies Ende
85 Führungsstange
86 Drehpunkt
87 Hebel
88 Kurbelscheibe
89 Getriebemotor
90 Einlaufbahn
91 Leitblech
92 Leitblech
93 Einlaufspalt
94 Faltschwert
95 Faltblech
96 Führungsrolle
97 (oberes) Leitblech
98 (unteres) Leitblech
99 Verbindungsrolle
100 Verbindungsrolle
101 Abflachung
102 Abwickeleinrichtung
103 Schneidorgan
104 Materialrolle
105 Abwickeltrommel
106 Abzugswalze
107 Abzugswalze
108 Getriebemotor
109 Materialbahn
110 Öffnung
111 oberes Leitblech
112 Führungsbahn
113 unteres Leitblech
114 Schneide
115 Öffnung
116 Öffnung
117 Gegenschneide
118 Deckblatt
119 Verbindungsrolle
120 Verbindungsrolle
121 oberer Randbereich
122 Abführbahn
123 Ausgabeöffnung
124 Riementrieb
Claims (37)
1. Verfahren zum Sichern von durch Telekommunikations
einrichtungen (Telekopierer, Telex, Teletex etc.) schrift
lich übertragenen vertraulichen Informationen, wobei zu
mindest die vertraulichen Informationen nach einer lesbaren
Aufzeichnung auf entsprechenden Informationsträgern gegen
unbemerktes Lesen abgedeckt werden, dadurch ge
kennzeichnet, daß ein mit Empfängerangaben ver
sehener Abschnitt (Randbereich 15, 58, 128) wenigstens
eines (ersten) Informationsträgers jeder Sendung nicht ab
gedeckt wird zur Zustellbarkeit des ansonsten verdeckte
Informationen enthaltenden Informationsträgers an den be
stimmungsgemäßen Empfänger.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß durch eine entsprechende Übertragung der Informationen
(umgekehrtes Einlesen der Informationsträger beim Absender)
die Empfängerangaben auf einem unteren Randbereich (58) der
ankommenden Informationsträger aufgebracht werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Informationsträger in eine derartige Ge
stalt gebracht werden, daß wenigstens die darauf aufge
zeichneten vertraulichen Informationen verdeckt und die
Informationsträger direkt gegen unbemerktes Lesen
wenigstens der vertraulichen Informationen fixiert werden.
4. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1
bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die durch die besondere
Gestalt der Informationsträger übereinanderliegenden Bahnen
desselben an wenigstens einem Längsrand (16) sichtbar lös
bar miteinander verbunden werden, vorzugsweise durch Rände
lungen (17, 57), Klammern, Kleben oder dergleichen.
5. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1
bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Informationsträger
mit innenliegenden Informationen zusammengefaltet werden.
6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die Informationsträger U-förmig zusammengefaltet werden
zur Bildung zweier durch eine Faltkante (12) verbundener
Seitenschenkel (13, 14), wodurch insbesondere durch
ungleich lange Seitenschenkel (13, 14) der Randbereich (15)
des längeren Seitenschenkels (14) unverdeckt ist zur Auf
nahme einer von außen frei lesbaren Empfängerangabe oder
dergleichen.
7. Verfahren nach Anspruch 1 sowie einem oder mehreren
der weiteren Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß gegen
überliegende Längsränder (16) der Informationsträger insbe
sondere im Bereich der Überlappung der Seitenschenkel (13,
14) miteinander verbunden werden, insbesondere durch Prägen
(Rändelungen 17).
8. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1
bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Informationsträger
aufgerollt werden, vorzugsweise mit zumindest innenliegen
den vertraulichen Informationen.
9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß die einzelnen Windungen der aufgerollten Informations
träger an ihren gegenüberliegenden Stirnbereichen (56) mit
einander verbunden werden.
10. Verfahren nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekenn
zeichnet, daß vor dem Verbinden der einzelnen Windungen der
Informationsträger ein unterer Randbereich (58) derselben
mit vorzugsweise einer Empfängerangabe nach außen umge
faltet wird zum freien Ablesen der Empfängerangabe im aufge
rollten und vorzugsweise durch Rändelungen (57) ver
schlossenen Zustand der Informationsträger.
11. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß nur die vertraulichen Informationen des
Informationsträgers durch ein Deckblatt (118) abgedeckt
werden, wobei die Empfängerangaben vom Deckblatt (118) frei
gelassen werden.
12. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet,
daß das Deckblatt (118) in dem Bereich der Empfängerangabe
(Randbereich 121) gegenüber dem Informationsträger verkürzt
wird.
13. Verfahren nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Deckblatt (118) nur auf die beschriftete
Seite des Informationsträgers aufgebracht wird.
14. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 11
bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Informationsträger
und das Deckblatt (118) vorzugsweise an beiden gegenüber
liegenden Längsseiten miteinander verbunden werden,
beispielsweise durch Rändeln, Siegeln, Kleben und/oder
Heften.
15. Vorrichtung zum Sichern von durch Telekommunikations
einrichtungen schriftlich übertragenen vertraulichen Infor
mationen, mit wenigstens einem eine Einlaufbahn aufweisen
den Einzugsorgan zur Übernahme der von der Telekommunika
tionseinrichtung abgegebenen Informationsträger, einer Ein
richtung zur Abdeckung mindestens der vertraulichen Infor
mationen und einem Auswurforgan für die verdeckte Informa
tionen enthaltenen Informationsträger, dadurch gekennzeich
net, daß die Einrichtung zum Abdecken der Informations
träger ein bewegbares Faltschwert (31) und/oder wenigstens
zwei gegenüberliegenden Seiten des Faltschwerts (31) zuge
ordnete Führungsrollen (45) aufweist.
16. Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeich
net, daß das Faltschwert (31) an einer Seite außerhalb der
Einlaufbahn (19), vorzugsweise auf der Seite der Beschrif
tung der Informationsträger, angeordnet ist zum U-förmigen
Einfalten der Informationsträger durch eine quergerichtete
Bewegung des Faltschwerts (31) durch die Einlaufbahn (19)
hindurch.
17. Vorrichtung nach Anspruch 15 oder 16, dadurch gekenn
zeichnet, daß zwei Führungsrollen (45) auf der vom Falt
schwert (31) weggerichteten (Unter-)Seite der Einlaufbahn
(19) angeordnet sind, vorzugsweise mit einem derartigen Ab
stand zueinander, daß das Faltschwert (31) zwischen den
Führungsrollen (45) hindurchbewegbar ist.
18. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche
14 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß zwei paarweise
gruppierte Führungsrollen Verschlußorgane zur Verbindung
gegenüberliegender Längsränder (16) der doppellagig ge
falteten Informationsträger zugeordnet sind.
19. Vorrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeich
net, daß die Führungsrollen mit den Verbindungsorganen als
zusätzliche Verbindungsrollen (46, 47) ausgebildet und in
Bewegungsrichtung des Faltschwerts (31) hinter den Führungs
rollen (45) angeordnet sind.
20. Vorrichtung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeich
net, daß das Faltschwert (31) bis in den Bereich zwischen
den beiden Verbindungsrollen (46, 47) bewegbar ist, vorzugs
weise bei momentan auseinanderbewegten Verbindungsrollen
(46, 47).
21. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche
18 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungs
rollen (46, 47) an gegenüberliegenden Stirnseiten außen
gegenüber ihren Mänteln vorstehende Verzahnungen (49) auf
weisen.
22. Vorrichtung nach Anspruch 15 sowie einem oder mehre
ren der weiteren Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß am
in Einlaufrichtung der Informationsträger vornliegenden
Ende der Einlaufbahn (19) ein Abtastorgan für vordere Quer
ränder (28) der zu faltenden Informationsträger vorgesehen
ist.
23. Vorrichtung nach Anspruch 22, dadurch gekennzeich
net, daß das vorzugsweise als Fotozelle (27) ausgebildete,
berührungslos arbeitende Abtastorgan gegenüber der Einlauf
bahn (19) längsverstellbar ist, derart, daß von diesem das
Faltschwert (31) bei einer leicht außermittigen Position
der Informationsträger zum Faltschwert (31) auslösbar ist.
24. Vorrichtung zum Sichern von durch Telekommunikations
einrichtungen schriftlich übertragenen vertraulichen Infor
mationen, mit wenigstens einem eine Einlaufbahn aufweisen
den Einzugsorgan zur Übernahme der von der Telekommunika
tionseinrichtung abgegebenen Informationsträger, einer Ein
richtung zur Abdeckung mindestens der vertraulichen Informa
tionen und einem Auswurforgan für die verdeckte Informa
tionen enthaltenen Informationsträger, dadurch gekennzeich
net, daß die Einrichtung zum Abdecken der Informations
träger einen Aufwickelraum (69) aufweist.
25. Vorrichtung nach Anspruch 24, dadurch gekennzeich
net, daß der Aufwickelraum (69) etwa zylindrisch ausgebil
det ist zum Aufwickeln der Informationsträger zu einer
Rolle.
26. Vorrichtung nach Anspruch 24 oder 25, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Aufwickelraum (69) in einem Endbereich
der Einlaufbahn (90) mündet, vorzugsweise mit der Einlauf
bahn (90) durch einen Einlaufspalt (93) verbunden ist.
27. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche
24 bis 26, dadurch gekennzeichnet, daß dem Aufwickelraum
(69) mindestens ein Einführorgan zum Einleiten der aufzu
wickelnden Informationsträger in den Aufwickelraum (69) zu
geordnet ist.
28. Vorrichtung nach Anspruch 27, dadurch gekennzeich
net, daß das Einführorgan nach dem Passieren eines hinteren
Randes des jeweiligen Informationsträgers von einem Abtast
organ aktivierbar ist zum Einleiten eines Zurückförderns
des Informationsträgers in den Aufwickelraum (69).
29. Vorrichtung nach Anspruch 28, dadurch gekennzeich
net, daß das Einführorgan gleichzeitig als Verschlußorgan
für die Informationsträger ausgebildet ist, nämlich aus
zwei Verbindungsrollen (73, 73) gebildet ist, die an ihren
gegenüberliegenden Stirnseiten vorzugsweise nach außen vor
stehende Verzahnungen (49) aufweisen.
30. Vorrichtung nach Anspruch 24 sowie einem oder mehre
ren der weiteren Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß dem
Aufwickelraum (69) eine Auswerfeinrichtung zum Heraus
schieben der aufgerollten und verschlossenen Informations
träger aus dem Aufwickelraum (69) zugeordnet ist.
31. Vorrichtung nach Anspruch 30, dadurch gekennzeich
net, daß die Auswerfeinrichtung einen seitlich neben dem
zylindrischen Aufwickelraum (69) angeordneten Auswerfer
nocken (83) aufweist, der von außen her in den Aufwickel
raum (69) eingreift und quer zu demselben verschiebbar ist
zum seitlichen Herausschieben der aufgewickelten und ver
schlossenen Informationsträger aus dem Aufwickelraum (69).
32. Vorrichtung nach Anspruch 24 sowie einem oder mehre
ren der weiteren Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß vor
dem vollständigen Einlaufen der Informationsträger in den
Aufwickelraum (69) die jeweiligen hinteren Randbereiche
(58) derselben durch ein Faltorgan nach außen umfaltbar
sind.
33. Vorrichtung nach Anspruch 32, dadurch gekennzeich
net, daß das Faltorgan als ein quer zur Einlaufbahn (90)
der Informationsträger bewegbares Faltschwert (94) ausge
bildet ist, das vorzugsweise vor dem Aufwickelraum (69) und
den Verbindungsrollen (73, 74) liegend der Einlaufbahn (90)
zugeordnet ist, vorzugsweise der Unterseite der Einlaufbahn
(90).
34. Vorrichtung zum Sichern von durch Telekommunikations
einrichtungen schriftlich übertragenen vertraulichen Infor
mationen, mit wenigstens einem eine Einlaufbahn aufweisen
den Einzugsorgan zur Übernahme der von der Telekommunika
tionseinrichtung abgegebenen Informationsträger, einer Ein
richtung zur Abdeckung mindestens der vertraulichen Informa
tionen und einem Auswurforgan für die verdeckte Informa
tionen enthaltenen Informationsträger, dadurch gekennzeich
net, daß die Einrichtung zum Abdecken der Informations
träger wenigstens ein Zuführorgan für ein die vertraulichen
Informationen abdeckendes Deckblatt (118) aufweist.
35. Vorrichtung nach Anspruch 34, dadurch gekennzeich
net, daß das Zuführorgan eine Abwickeleinrichtung (102) für
eine Materialrolle (104) mit dem Material des Deckblatts
(110) ist.
36. Vorrichtung nach Anspruch 35, dadurch gekennzeich
net, daß der Abwickeleinrichtung (102) ein Schneidorgan
(103) zum Abtrennen von Deckblättern (110) von der Material
rolle (104) zugeordnet ist.
37. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche
34 bis 36, dadurch gekennzeichnet, daß gegenüberliegenden
Rändern der Führungsbahn (112) jeweils mindestens ein Ver
bindungsorgan (Verbindungsrollen 119, 120) zugeordnet ist
zum Verbinden des Informationsträgers mit dem Deckblatt
(118).
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19893928501 DE3928501A1 (de) | 1989-08-02 | 1989-08-29 | Verfahren und vorrichtung zum sichern von durch telekommunikationseinrichtungen schriftlich uebertragenen vertraulichen informationen |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3925516 | 1989-08-02 | ||
| DE19893928501 DE3928501A1 (de) | 1989-08-02 | 1989-08-29 | Verfahren und vorrichtung zum sichern von durch telekommunikationseinrichtungen schriftlich uebertragenen vertraulichen informationen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3928501A1 true DE3928501A1 (de) | 1991-02-07 |
Family
ID=25883627
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19893928501 Withdrawn DE3928501A1 (de) | 1989-08-02 | 1989-08-29 | Verfahren und vorrichtung zum sichern von durch telekommunikationseinrichtungen schriftlich uebertragenen vertraulichen informationen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3928501A1 (de) |
Cited By (8)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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| US7260921B2 (en) | 2002-12-16 | 2007-08-28 | Pitney Bowes Inc. | Method and apparatus for enveloping documents |
-
1989
- 1989-08-29 DE DE19893928501 patent/DE3928501A1/de not_active Withdrawn
Cited By (10)
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |