DE3928389A1 - Permanentmagnet - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft einen Permanentmagnet mit mindestens
einer intermetallischen Verbindung in tetragonaler
Kristallstruktur, die mindestens eine Seltene Erde (R),
mindestens ein Übergangsmetall (TM) und Bor(B) enthält.
Ein Permanentmagnet dieser Art ist durch die EP-OS 01 01 552
bekannt. Gute magnetische Eigenschaften weist ein
derartiger Permanentmagnet nur dann auf, wenn der Hauptanteil
des Magnetgefüges tetragonale Kristallstruktur aufweist.
Dies setzt voraus, daß die Ausgangsmaterialien für das
Legierungspulver keine Verunreinigungen oder Zusatzstoffe
oder diese nur in verschwindend kleinem Anteil enthalten.
Derartige Ausgangsstoffe wie schwere Seltene Erden und Fe
oder Co als Übergangsmetall sind aber bei der hohen
geforderten Reinheit sehr teuer, so daß auch der
Permanentmagnet nicht kostengünstig hergestellt werden kann.
Wie die EP-OS 03 20 064 zeigt, können Seltene Erden, wie
Nd, Übergangsmetalle, wie Fe, auch mit Kohlenstoff C eine
tetragonale Kristallstruktur annehmen und als Permanentmagnet
verwendet werden.
Es ist Aufgabe der Erfindung, einen Permanentmagneten der
eingangs erwähnten Art zu schaffen, bei dem zur Herstellung
billigeres Ausgangsmaterial verwendet werden kann und dennoch
gute magnetische Eigenschaften erreicht werden können.
Diese Aufgabe wird nach der Erfindung gekennzeichnet durch
die Zusammensetzung
(R)₂TM₁₄B₁ + (R)₂TM₁₄C₁ + (R)-reiche Grenzphase,
wobei (R)₂TM₁₄B₁und (R)₂TM₁₄C₁ in tetragonaler
Kristallstruktur magnetische Phasen bilden, während die
(R)-reiche Grenzphase unmagnetisch ist.
Die seltenen Erden, insbesondere die schweren Seltenen Erden,
können als Oxyde verwendet werden, die wesentlich
preisgünstiger sind als die als reine Metalle vorliegenden
schweren Seltenen Erden. Da sich durch die Anwesenheit von
Kohlenstoff, der in dem verwendeten Übergangsmetall enthalten
sein kann, eine weitere tetragonale magnetische Phase bildet,
wird dennoch der Hauptanteil des Magnetgefüges magnetische
Eigenschaften aufweisen. Der Permanentmagnet weist sehr
gute magnetische Eigenschaften auf, die einem
Permanentmagneten entsprechen, welcher aus den wesentlich
kostenungünstigeren reinen Seltenen Erden und reinen
Übergangsmetallen hergestellt wird. Der Kern der vorliegenden
Erfindung liegt also darin, daß die wesentlich
preisgünstigeren Oxyde der schweren Seltenen Erden und die
Verunreinigungen der Übergangsmetalle in sinnvoller Weise
zur Bildung einer weiteren magnetischen tetragonalen Phase
im Magnetgefüge ausgenützt werden. Gerade ein Anteil von
schweren Seltenen Erden ist für das Erreichen einer guten
Temperaturstabilität von Wichtigkeit. Dies kann jetzt mit
Hilfe eines preisgünstigeren Ausgangsmaterials erreicht werden.
Um eine möglichst optimale Ausnützung des Magnetgefüges
für magnetische Phasen in tetragonaler Form zu bekommen,
sieht eine Ausgestaltung vor, daß B und C gemäß der Beziehung
Q = Σ Bw + C1-w
enthalten sind, wobei w=0,9 bis 0,99 ist.
Bei der Verwendung des Ausgangsmaterials bilden sich
zusätzlich auch unmagnetische Phasen der Zusammensetzung
(R)₁Fe₄B₄ und (R)₁Fe₄Ca₄ sowie Oxyde der als Metalle
verwendeten leichten Seltenen Erden (LSE₂O₃), die ebenfalls
unmagnetisch sind. Der Anteil der Seltenen Erden (R) in
dem Permanentmagnet wird bevorzugt so gewählt, daß (R) die
Summe aus R₁ und R₂ ist, wobei R₁ mindestens eine leichte
Seltene Erde (LSE) und R₂ mindestens eine schwere Seltene
Erde (SSE) und/oder ein Oxyd mindestens einer schweren
Seltenen Erde (SSE₂O₃) sind. Dabei sind die Anteile der
leichten und schweren Seltenen Erden nach der Beziehung
(R) = (R1)1-x + (R2)x,
wobei x<0,8 ist.
Beim Sintern wird das Oxyd der schweren Seltenen Erde zu
Metall, während der freiwerdende Sauerstoff (O₂) sich mit
der leichten Seltenen Erde (LSE) zu der nichtmagnetischen
LSE₂O₃-Phase verbindet, wobei im Permanentmagneten ein O₂-Anteil
von etwa 0,06 bis 1,3 Gew.-% verbleibt.
Der Anteil des Übergangsmetalls TM wird nach der folgenden
Beziehung gewählt:
TM = (FeyCo1-y)0,98,
wobei y=0 bis 0,98 ist.
Eisen und Cobalt werden als Übergangsmetalle verwendet,
so daß sich z. B. auch magnetische tetragonale Phasen der
folgenden Zusammensetzung bilden können, wenn als leichte
Seltene Erden Neodym Nd verwendet wird.
Nd₂(FeCo)₁₄B₁ oder Nd₂(FeCo)₁₄C₁.
Der Permanentmagnet kann nach einer weiteren Ausgestaltung
auch Zusatzstoffe Z0,02 enthalten, die mindestens ein Element
aus der Gruppe Al, Ti, V, W, Mn, Ni, Si, Cu, Zr, Nb, Ta,
Hf, Sn und Pb aufweisen. Als vorteilhaft und sich in der
Grenzphase anreichernd haben sich die Elemente Al, Nb, MO,
W, Ta erwiesen.
Ein Legierungspulver zur Herstellung eines Permanentmagneten
mit den beiden tetragonalen magnetischen Phasen ist dadurch
gekennzeichnet, daß es aus mindestens einer Seltenen Erde
mit Zusatzstoffen und/oder Oxyden, mindestens einem
Übergangsmetall mit Verunreinigungen sowie B und eventuell
zusätzlich C besteht, wobei der Anteil an B etwa 0,9 bis
1,2 Gew-%, der Anteil an C etwa 0,05 bis 0,15 Gew.-% und
der Anteil an O₂ etwa bis zu 1,5 Gew.-% betragen. Die Oxyde
der schweren Seltenen Erden und die Kohlenstoffinhalte der
Übergangsmetalle ermöglichen die Bildung der beiden
tetragonalen Phasen mit billigen Ausgangsmaterialien. Im
Bedarfsfalle kann zusätzlicher Kohlenstoff und Sauerstoff
zugegeben werden, um die angegebenen Anteile zu erhalten.
Die Zusammensetzung der Seltenen Erden ist dadurch
gekennzeichnet, daß sie einen ersten Anteil (R₁) einer
leichten Seltenen Erde LSE mit etwa 28 bis 34 Gew.-% und
einen zweiten Anteil (R₂) mindestens eines Oxyds einer
schweren Seltenen Erde (SSE₂O₃) mit etwa 0,1 bis 5 Gew.-%
aufweist, die zur Herstellung des Legierungspulvers
verwendet wird.
Außerdem wird kohlenstoffhaltiger Stahl (Fe) und/oder
kohlenstoffhaltiges Cobalt (Co) als Ausgangsmaterial
verwendet.
Damit bei der Herstellung des Permanentmagneten ausreichend
Sauerstoff für die Bildung nichtmagnetischen Phasen und
zum teilweisen Abbau von Kohlenstoff, der in Form von CO
und/oder CO₂ entweicht, zur Verfügung steht, wird ein
Verfahren angewendet, das dadurch gekennzeichnet ist, daß
die Ausgangsmaterialien geschmolzen, homogenisiert und zu
Legierungspulver gemahlen werden, daß beim Mahlen zusätzlicher
Sauerstoff (O₂) bis zu einer Endkonzentration von etwa 1,5
Gew.-% zugeführt wird und daß das Legierungspulver im
Magnetfeld ausgerichtet, verpreßt und wie übliche SE-Magnete
zu einem Permanentmagnet mit einem Energieprodukt von 20
MOe bis 40 MOe gesintert wird.
Die Vorlegierung aus den leichten Seltenen Erden LSE, den
Oxyden der schweren Seltenen Erden SSE₂O₃, den
kohlenstoffhaltigen Übergangsmetallen Fe und/oder Co wird
mit den Zusatzstoffen, dem Bor oder Ferrobor und dem eventuell
zugegebenen Kohlenstoff geschmolzen, homogenisiert und zu
Legierungspulver gemahlen. Während des Mahlens kann
zusätzlicher Sauerstoff O₂ bis zu einer Endkonzentration
von etwa bis zu 1,5 Gew.-% zugegeben werden. Der
Kohlenstoffanteil im Legierungspulver wird bis zu etwa 0,2
Gew.-% gebracht und das Pulver dann an Luft weiterverarbeitet.
In einer Matrizenpresse wird das Legierungspulver in einem
Gleichfeld von etwa 14 kOe ausgerichtet und bei einem
Preßdruck von etwa 1 kbar zu Grünlingen verpreßt. Die
Grünlinge hatten danach noch einen Sauerstoffanteil von
bis zu 1,24 Gew.-%.
In einem Vakuumofen werden die Grünlinge auf etwa 1,030°C
erwärmt und etwa 3 Stunden lang auf dieser Temperatur
gehalten. Ein Teil des Kohlenstoffes der Legierung verbindet
sich mit dem Sauerstoff-Überschuß und entweicht in Form
von CO und/oder CO₂, welches mit Vakuumpumpen abgesaugt
und entfernt wird. Die nachfolgende Sinterung bringt den
Permanentmagneten auf eine Enddichte von etwa 7,3 bis 7,6 g/cm³.
Ein Teil des Kohlenstoffes entweicht und erreicht
eine Verminderung des Sauerstoffgehaltes und/oder des Anteiles
an Metalloxyden der Seltenen Erden, während der verbleibende
Anteil an Kohlenstoff eine magnetische Phase bildet, die
zu den hervorragenden Eigenschaften dieses Magnetes beiträgt.
Der Permanentmagnet hat eine ausgezeichnete mechanische
und thermische Stabilität und durch die Sauerstoffanreicherung
während des Herstellverfahrens ist die Verarbeitung der
Legierung wesentlich erleichtert und vereinfacht. Die
Hauptphasen des Permanentmagneten sind tetragonal und
magnetisch, während nur ein geringer Teil an nichtmagnetischen
Phasen im Magnetgefüge entsteht, obwohl keine reinen, teuren
Ausgangsmaterialien zur Herstellung der Legierung und des
Permanentmagneten verwendet wurden.
Bei der Herstellung des Magneten ist es erforderlich, daß
die Legierung homogenisiert wird. Nach der Homogenisierung
wird eine Schnellkühlung vorgenommen, vorzugsweise mit einer
Kühlgeschwindigkeit von etwa 1000°C/min. Nur so kann
sichergestellt werden, daß sich auch die tetragonale
magnetische Phase mit C, z. B. Nd₂(FeCo)₁₄C₁, bildet.
Claims (13)
1. Permanentmagnet mit mindestens einer intermetallischen
Verbindung in tetragonaler Kristallstruktur, die
mindestens eine Seltene Erde (R), mindestens ein
Übergangsmetall (TM) und Bor (B) enhält,
gekennzeichnet durch die Zusammensetzung
(R)₂TM₁₄B₁ + (R)₂TM₁₄C₁ + (R)-reiche Grenzphase,wobei (R)₂TM₁₄B₁ und (R)₂TM₁₄C₁ in tetragonaler
Kristallstruktur magnetische Phasen bilden, während
die (R)-reiche Grenzphase unmagnetisch ist.
2. Permanentmagnet nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß B und C gemäß der Beziehung
Q = Σ Bw + C1-wenthalten
sind, wobei w=0,9 bis 0,99 ist.
3. Permanentmagnet nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß er auch nicht magnetische, tetragonale Phasen
(R)₄TM₄B₄ und (R)₁TM₄C₄ enthält.
4. Permanentmagnet nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß (R) die Summe aus R₁ und R₂ ist, wobei R₁ mindestens
eine leichte Seltene Erde (LSE) und R₂ mindestens eine
schwere Seltene Erde (SSE) und/oder ein Oxyd mindestens
einer schweren Seltenen Erde (SSE₂O₃) sind.
5. Permanentmagnet nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Anteile der leichten und schweren Seltenen Erden
(LSE, SSES) nach der Beziehung
R = (R1)1-x + (R2)xgewählt sind, wobei x<0,8 ist.
6. Permanentmagnet nach einem der Ansprüche 4 oder 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß er eine nichtmagnetische Phase aus Oxyd mindestens
einer leichten Seltenen Erde (LSE₂O₃) aufweist, wobei
der Anteil an O₂ im Magnet insgesamt etwa 0,06 bis 1,3
Gew.-% beträgt.
7. Permanentmagnet nach einem der 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Anteil der Übergangsmetalle (TM) nach der
Beziehung
TM = (FeyCo1-y)0,98gewählt ist, wobei y=0 bis 0,98 ist.
8. Permanentmagnet nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß er einen Anteil an Zusatzstoffen Z0,02 enthält,
der mindestens eines der Elemente Al, Ti, V, W, Mn,
Ni, Si, Cu, Zr, Nb, Ta, Hf, Pd, Sn und Pb aufweist.
9. Legierungspulver zum Herstellen eines gesinterten
Permanentmagneten nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß es aus mindestens einer Seltenen Erde mit
Zusatzstoffen und/oder Oxyden, mindestens einem
Übergangsmetall mit Verunreinigungen sowie B und eventuell
zusätzlich C besteht, wobei der Anteil an B etwa 0,9
bis 1,2 Gew.-%, der Anteil an C etwa 0,05 bis 0,15 Gew.-%
und der Anteil an O₂ etwa bis zu 1,5 Gew.-% betragen.
10. Legierungspulver nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Zusammenstellung der Seltenen Erde (R) aus einem
ersten Anteil mindestens eines Metalls einer leichten
Seltenen Erde (LSE) mit etwa 28 bis 34 Gew.-% und aus
einem zweiten Anteil mindestens eines Oxyds einer schweren
Seltenen Erde (SSE₂O₃) mit etwa 0,1 bis 5 Gew.-% besteht.
11. Legierungspulver nach Anspruch 9 oder 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß als Übergangsmetall kohlenstoffhaltiger Stahl (Fe)
und/oder kohlenstoffhaltiger Cobalt (Co) verwendet wird.
12. Verfahren zum Herstellen eines Permanentmagneten nach
einem der Ansprüche 1 bis 8 aus einem Legierungspulver
nach einem der Ansprüche 9 bis 11,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Ausgangsmaterialien geschmolzen, homogenisiert und zu Legierungspulver gemahlen werden,
daß beim Mahlen zusätzlicher Sauerstoff (O₂) bis zu einer Endkonzentration von etwa 1,5 Gew.-% zugeführt wird und
daß das Legierungspulver im Magnetfeld ausgerichtet, verpreßt und wie übliche SE-Magnete zu einem Permanentmagnet mit einem Energieprodukt von 20 MOe bis 40 MOe gesintert wird.
daß die Ausgangsmaterialien geschmolzen, homogenisiert und zu Legierungspulver gemahlen werden,
daß beim Mahlen zusätzlicher Sauerstoff (O₂) bis zu einer Endkonzentration von etwa 1,5 Gew.-% zugeführt wird und
daß das Legierungspulver im Magnetfeld ausgerichtet, verpreßt und wie übliche SE-Magnete zu einem Permanentmagnet mit einem Energieprodukt von 20 MOe bis 40 MOe gesintert wird.
13. Verfahren nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Legierung nach dem Homogenisieren einer
Schnellkühlung mit einer Geschwindigkeit von etwa
1000°C/min unterzogen wird.
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