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DE3928012A1 - Verfahren zur herstellung von windungslegerrohren - Google Patents

Verfahren zur herstellung von windungslegerrohren

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Publication number
DE3928012A1
DE3928012A1 DE3928012A DE3928012A DE3928012A1 DE 3928012 A1 DE3928012 A1 DE 3928012A1 DE 3928012 A DE3928012 A DE 3928012A DE 3928012 A DE3928012 A DE 3928012A DE 3928012 A1 DE3928012 A1 DE 3928012A1
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DE
Germany
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weight
pipes
tubes
bending
bending process
Prior art date
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Granted
Application number
DE3928012A
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English (en)
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DE3928012C2 (de
Inventor
Karl Dipl Ing Reiter
Norbert Dipl Ing Koeck
Rainer Wahn
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Voestalpine Stahl Donawitz GmbH
Original Assignee
Voestalpine Stahl Donawitz GmbH
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Publication date
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D9/00Bending tubes using mandrels or the like
    • B21D9/16Auxiliary equipment, e.g. machines for filling tubes with sand
    • B21D9/18Auxiliary equipment, e.g. machines for filling tubes with sand for heating or cooling of bends
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D7/00Bending rods, profiles, or tubes
    • B21D7/16Auxiliary equipment, e.g. for heating or cooling of bends
    • B21D7/162Heating equipment
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21DMODIFYING THE PHYSICAL STRUCTURE OF FERROUS METALS; GENERAL DEVICES FOR HEAT TREATMENT OF FERROUS OR NON-FERROUS METALS OR ALLOYS; MAKING METAL MALLEABLE, e.g. BY DECARBURISATION OR TEMPERING
    • C21D9/00Heat treatment, e.g. annealing, hardening, quenching or tempering, adapted for particular articles; Furnaces therefor
    • C21D9/08Heat treatment, e.g. annealing, hardening, quenching or tempering, adapted for particular articles; Furnaces therefor for tubular bodies or pipes

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Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Herstellen von Windungslegerrohren, bei welchem die Rohre auf eine Temperatur von 1000-1100°C, insbesondere 1050°C erwärmt werden und anschließend bei Temperaturen von < 850°C gebogen werden.
In Drahtstraßen, insbesondere Hochleistungsdrahtstraßen wird der erzeugte Draht mit dem gewünschten Enddurchmesser im Auslaufbereich in Windungen gelegt und je nach den Erforder­ nissen mehr oder minder aufgefächert einer weiteren Abkühlung unterworfen. Um das mit hoher Geschwindigkeit einlaufende Drahtmaterial in Windungen zu legen, werden Windungsleger­ rohre verwendet, welche naturgemäß einem relativ hohen Verschleiß unterworfen sind.
Für die Herstellung derartiger Windungslegerrohre wurde bisher eine Verfahrensweise gewählt, bei welcher die Rohre bei Temperaturen zwischen 1200 und 1250°C zirka 2 Minuten in der Ausgleichszone eines Ofens erwärmt wurden, worauf im Anschluß ein Biegevorgang in geeigneten Biegevorrichtungen vorgenommen wurde. Da die Rohre innen zunderfrei sein sollen, wurden die gebogenen Rohre mittels Sandstrahlen innen gerei­ nigt. Der Austausch der Rohre erfolgte abhängig vom Ver­ schleiß, wobei ein Wechsel des Rohres üblicherweise bei einer verbleibenden Wandstärke von etwa 2 mm vorgenommen wird. Die Ausgangswandstärke liegt bei derartigen Windungslegerrohren üblicherweise bei bis zu 8 mm. Mit derartigen bekannten Rohren wurden Standzeiten von etwa 5000 bis 7000 t Draht erzielt. In der Folge wurde dieses bekannte Verfahren dahingehend optimiert, daß die Temperatur der Legerrohre vor dem Biegen mit max. 1050°C begrenzt wurde, wodurch eine Verbesserung der Standzeit von 7000 auf etwa 15000 t Draht erzielt werden konnte.
Die Erfindung zielt nun darauf ab, die Standzeit derartiger Windungslegerrohre wesentlich zu erhöhen. Zur Lösung dieser Aufgabe besteht das erfindungsgemäße Verfahren im wesent­ lichen darin, daß die Rohre während der Erwärmung und während des Biegevorganges mit N2 gespült werden oder eine N2-Atmo­ sphäre im Rohr aufrechterhalten wird. Dadurch, daß nun während der Erwärmung und während des Biegevorganges mit Stickstoff gespült wird oder eine N2-Atmosphäre aufrechter­ halten wird, kann die Ausbildung von Zunder verhindert werden und es kann das üblicherweise vorgesehene Sandstrahlen entfallen. Überraschenderweise hat sich aber nun gezeigt, daß eine Stickstoffspülung während der Erwärmung und während des Biegevorganges die Standzeiten der auf diese Weise behan­ delten Windungslegerrohre nahezu verdoppelt und bei Auswahl entsprechender Qualitäten für die Rohre sogar vervielfacht. Dieser Effekt, dessen Ursache nicht restlos geklärt werden konnte, ist überraschend und es konnte mit gleichbleibender Qualität für den Stahl der Rohre gegenüber bisher max. 15000 t für die Standzeit mühelos eine Standzeit von 30000 t Draht erzielt werden.
Mit Vorteil wird das erfindungsgemäße Verfahren so durchge­ führt, daß die N2-Spülung zumindest bis zur Abnahme des Rohres von der Biegevorrichtung bei einer Rohrtemperatur von unter 450°C aufrechterhalten wird, wobei vorzugsweise die Erwärmung auf maximal 1050°C unter N2-Spülung über eine Zeit von 15 bis 25 Minuten erfolgt. Alle diese Maßnahmen haben sich als besonders vorteilhaft in bezug auf die Erhöhung der Standzeit der Rohre erwiesen. Als relativ kritisch für eine deutliche Erhöhung der Standzeit hat sich die Zeit zwischen der Erwärmung und dem Beginn des Biegevorganges erwiesen und es wird das erfindungsgemäße Verfahren in besonders bevor­ zugter Weise so durchgeführt, daß der Biegevorgang unter N2-Spülung bzw. N2-Atmosphäre im Rohr bei Temperaturen von über 850°C innerhalb von 15 bis 25 Sekunden, vorzugsweise 18 bis 20 Sekunden nach der Entnahme aus dem Ofen erfolgt. Insbesondere bei Verwendung von mit Chrom und Molybdän legierten Stählen als Material für die Rohre konnte bei Einhaltung dieser Parameter eine Standzeiterhöhung auf ein Vielfaches erzielt werden.
Um mit Sicherheit die Ausbildung von Zunderschichten hint­ anzuhalten wird das erfindungsgemäße Verfahren mit Vorteil so durchgeführt, daß im Anschluß an den Biegevorgang vor der Abnahme von der Biegeform eine Abkühlung an ruhender Luft über einen Zeitraum von etwa 20 Minuten auf eine Temperatur von kleiner 450°C unter N2-Spülung erfolgt.
Das erfindungsgemäße Verfahren wird mit Vorteil auf spezielle Stahlqualitäten angewandt und es entspricht einer besonders bevorzugten Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens, wenn so vorgegangen wird, daß für die Rohre ein Stahl mit einer Richtanalyse von 0,09 bis 1,00 Gew.-% C, 0,01 bis 1 Gew.-% Si, 0,01 bis 2,00 Gew.-% Mn, und gegebenenfalls bis zu 20 Gew.-% Cr, bis zu 5 Gew.-% Mn, bis zu 5 Gew.-% Ni, bis zu 2 Gew.-% V einzeln oder gemeinsam, Rest Fe und herstellungs­ bedingte Verunreinigungen, insbesondere von 0,2 Gew.-% C, 0,4 Gew.-% Si, 0,55 Gew.-% Mn, max. 0,02 Gew.-% P, max. 0,02 Gew.-% S, 11,5 Gew.-% Cr, 1,0 Gew.-% Mo, 0,5 Gew.-% Ni und 0,3 Gew.-% V, Rest Fe verwendet wird. Mit derartigen Stählen, welche unter der Werkstoff Nr. 1.4922 bekannt sind, wurde zwar auch schon früher eine Verbesserung der Standzeit von den üblichen 10000 t auf bis zu 30000 t pro Jahr erzielt. Durch Anwendung des erfindungsgemäßen Verfahrens auf derar­ tige Stahlqualitäten mit der Werkstoff Nr. 1.4922 konnte jedoch eine Standzeit von über 100000 t und insbesondere eine Standzeit von etwa 112000 bis 115000 t Draht erzielt werden.

Claims (7)

1. Verfahren zum Herstellen von Windungslegerrohren, bei welchem die Rohre auf eine Temperatur von 1000-1100°C insbesondere 1050°C erwärmt werden und anschließend bei Temperaturen von < 850°C gebogen werden, dadurch gekennzeich­ net, daß die Rohre während der Erwärmung und während des Biegevorganges mit N2 gespült werden bzw. eine N2-Atmosphäre aufrechterhalten wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die N2-Spülung zumindest bis zur Abnahme des Rohres von der Biegevorrichtung bei einer Rohrtemperatur von unter 450°C aufrechterhalten wird.
-
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Erwärmung auf maximal 1050°C unter N2-Spülung über eine Zeit von 15 bis 25 Minuten erfolgt.
4. Verfahren nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeich­ net, daß der Biegevorgang unter N2-Spülung bei Temperaturen von über 850°C innerhalb von 15 bis 25 Sekunden, vorzugsweise 18 bis 20 Sekunden nach der Entnahme aus dem Ofen erfolgt.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch ge­ kennzeichnet, daß im Anschluß an den Biegevorgang vor der Abnahme von der Biegeform eine Abkühlung an ruhender Luft über einen Zeitraum von etwa 20 Minuten auf eine Temperatur von kleiner 450°C unter N2-Spülung erfolgt.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß für die Rohre ein Stahl mit einer Richt­ analyse von 0,09 bis 1,00 Gew.-% C, 0,01 bis 1 Gew.-% Si, 0,01 bis 2,00 Gew.-% Mn, und gegebenenfalls bis zu 20 Gew.-% Cr, bis zu 5 Gew.-% Mn, bis zu 5 Gew.-% Ni, bis zu 2 Gew.-% V einzeln oder gemeinsam, Rest Fe und herstellungsbedingte Verunreinigungen verwendet wird.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß für die Rohre ein Stahl mit einer Richt­ analyse von 0,2 Gew.-% C, 0,4 Gew.-% Si, 0,55 Gew.-% Mn, max. 0,02 Gew.-% P, max. 0,02 Gew.-% S, 11,5 Gew.-% Cr, 1,0 Gew.-% Mo, 0,5 Gew.-% Ni und 0,3 Gew.-% V, Rest Fe verwendet wird.
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