DE3927275A1 - Bandsaegemaschine - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft eine Bandsägemaschine mit
einem Maschinengestell, auf dessen in Vorschub
richtung des Sägewerkzeuges hinten liegender Werk
stückauflage (Werkstücktisch) das Werkstück im
Schnittbereich beispielsweise durch Spannbacken
festgelegt ist, wobei am Maschinengestell ein
Werkzeugträger für ein im Schnittbereich mit ge
radliniger Schnittbewegung arbeitendes Sägewerk
zeug in Richtung auf das zu sägende Werkstück bzw.
die Werkstückauflage bewegbar geführt ist.
Im Rahmen der Erfindung sind derartige Sägemaschi
nen Horizontalbandsägen, bei denen in einem gegen
über dem Maschinengestell bewegbaren Sägebandträ
ger ein endloses Sägeband über beidseits des
Schnittbereiches angeordnete Laufräder umläuft,
wobei eines der Laufräder angetrieben ist. Dabei
kann der Sägebandträger am Maschinengestell schwenk
bar angebracht sein, so daß das Sägeband durch die
Schwenkbewegung des Sägebandträgers in Richtung auf
das zu bearbeitende Werkstück voranbewegt wird und
dieses dabei durchschneidet. Bei einer anderen Bau
form ist der Sägebandträger mit Hilfe von Säulen
führungen oder dergleichen gegenüber dem Maschinen
gestell parallel zu sich selbst in Richtung auf das
Werkstück bewegbar, so daß das Sägeband in einer zur
Werkstückauflage parallelen Weise in das Werkstück
eindringt und dieses durchschneidet.
Allen derartigen Sägemaschinen ist gemeinsam, daß
das Werkzeug in Form des Sägebandes
am Ende des schneidenden Arbeitsganges mit seiner
Schnittkante parallel zur Werkstückauflage ausläuft.
Werden auf diese Weise Materialprofile gesägt, die
im Bereich der Werkstückauflage einen zur Werkstück
auflage parallelen Querschnitt bzw. Querschnitts
anteil aufweisen, so hat dies zur Folge, daß das
Sägeband beim endgültigen Durchtren
nen des Werkstückquerschnittes schlagartig aus dem
Werkstückmaterial herausbricht. Diese Erscheinung
tritt dadurch auf, daß das Sägeband bzw. Sägeblatt
vorher während des schneidenden Arbeitsganges unter
der Wirkung der Schnittkraft bei Erhöhung seiner
Längsspannung etwas entgegen der Vorschubrichtung
bogenförmig ausgelenkt ist. Dieser Vorspannungs
zustand löst sich beim endgültigen Durchtrennen
des Werkstückes schlagartig auf, was in diesem
Moment zu einer besonders hohen Arbeitsbelastung
des Sägebandes bzw. Sägeblattes führt und im übri
gen eine erhebliche Gratbildung am durchtrennten
Werkstückmaterial zur Folge hat.
Die geschilderten Nachteile werden teilweise durch
Bandsägemaschinen in Form sogenannter Gehrungssägen
vermieden, bei denen die Laufrichtung des Bandes
grundsätzlich geneigt zur Ebene der Werkstückauf
lage ist. Dadurch nimmt der Querschnitt des durch
zuschneidenden Materials gegen Ende des schneiden
den Arbeitsganges kontinuierlich bis auf Null ab.
Bei solchen bekannten Gehrungssägen ist jedoch die
Neigung des Sägebandes so eingerichtet, daß sich
der Neigungswinkel gegenüber der Ebene der Werkstück
auflage entgegengesetzt der Schnittrichtung des Säge
bandes öffnet. Das hat zur Folge, daß das Sägeband
den beim endgültigen Durchschneiden des Werkstück
materials entstehenden Grat in Richtung auf den
durchzuschneidenden Querschnittsrest des Werkstück
materials aus diesem herausdrückt.
Hiervon ausgehend, ist es Aufgabe der Erfindung, eine
Sägemaschine der eingangs genannten und hinsichtlich
der verschiedenen Bauformen ihrer Gattung vorstehend
umgrenzten Art dahingehend abzuändern, daß beim end
gültigen Durchtrennen des gesägten Materialquerschnit
tes eine sprunghafte Entspannung des Sägebandes bzw.
Sägeblattes nicht vorkommt und andererseits auch eine
Gratbildung durch Herausdrücken des Werkstückmaterials
bei dessen endgültiger Durchtrennung vermieden ist.
Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß dadurch gelöst,
daß im Bereich der Ebene der Werkstückauflage die
Schnittlinie des Sägewerkzeuges gegenüber der Ebene
der Werkstückauflage eine Winkelstellung mit sich in
Schneidrichtung öffnendem Winkel aufweist.
Durch diese - an sich äußerst einfache - Maßnahme ist
zunächst einmal verhindert, daß sich das Sägeband
beim endgültigen Durchtrennen des
Werkstückmaterials schlagartig entspannt und damit
plötzlich eine größere Vorschubbewegung ausführt,
weil beim endgültigen Durchtrennen des Werkstück
materials ein beachtlicher Materialquerschnitt in
nerhalb kürzester Zeit auf Null zurückgeht.
Gegenüber den bekannten Gehrungssägen ist aber an
dererseits durch die Umkehr der Öffnungsrichtung
des Winkels zwischen Schneidkante des Sägebandes
gegenüber der Ebene der Werkstückauflage erreicht,
daß das Werkzeug bzw. das Sägeband nunmehr den beim
endgültigen Durchtrennen des Werkstückmaterials ent
stehenden Grat in Schneidrichtung in Richtung auf
den Rest des noch zu durchtrennenden Werkstückmate
rials in dieses hereinzieht bzw. in dieses herein
drückt, wodurch die bisher auftretende, unangenehme
Gratbildung praktisch vollständig vermieden ist.
Was die Größe bzw. Bemessung des erfindungsgemäß
vorgesehenen Winkels zwischen Schneidkante des Sä
gewerkzeuges und Ebene der Werkstückauflage be
trifft, so wäre hier die Wahl eines zu kleinen
Winkels nicht vorteilhaft, da dessen Größe durch
die unvermeidbare Durchbiegung des Sägewerkzeuges
unter der Wirkung des Schnittdruckes den durch
einen solchen kleinen Winkel angestrebten Effekt
kompensieren und damit zunichte machen könnte. An
dererseits ist die Wahl eines zu großen Neigungs
winkels problematisch, da man zu dessen Berück
sichtigung besondere konstruktive Maßnahmen an der
Sägemaschine treffen müßte, um dem Sägebandträger
die notwendige Bewegungsfreiheit gegenüber dem Ma
schinengestell zu verschaffen. Darüberhinaus ver
ringert sich mit zunehmendem Neigungswinkel der
nutzbare Arbeitsbereich.
Unter Berücksichtigung dieser Überlegungen hat es
sich als zweckmäßig erwiesen, der Winkeleinstellung
des Sägewerkzeuges im Bereich der Ebene der Werk
stückauflage eine Größenordnung im Bereich von etwa
1° bis 10° zu geben, wobei sich eine Winkeleinstel
lung im Bereich von etwa 3° bereits als besonders
vorteilhaft erwiesen hat.
Zur Schaffung der erfindungsgemäßen Winkeleinstel
lung gibt es verschiedene Möglichkeiten, die vor
allem vom jeweiligen Typ der Sägemaschine abhängen.
Geht man von Sägemaschinen aus, die einen am Ma
schinengestell auf einer Seite des Werkstückbe
reiches schwenkbar angelenkten Sägebandträger
aufweisen, so ist die erfindungsgemäße Winkel
einstellung praktisch dadurch erreichbar, daß
gegenüber der Ebene der Werkstückauflage das
Schwenklager des Sägebandträgers einen größeren
Abstand bekommt, so daß das Sägewerkzeug bei
der schneidenden Vorschubbewegung die zur Ebene
der Werkstückauflage parallele Stellung bereits
vor dem endgültigen Durchschneiden des Werkstück
materials erreicht und über diese Stellung hin
aus dann beim endgültigen Durchschneiden des
Werkstückmaterials in zunehmendem Maße den er
findungsgemäßen Winkel ausbildet bzw. annimmt.
Geht man andererseits von horizontal
arbeitenden Bandsägemaschinen aus, bei denen der
Sägebandträger und damit das Sägeband im wesentli
chen zu sich parallel beim schneidenden Arbeitsgang
in Richtung auf das Werkstück bewegt wird, wozu der
Sägebandträger beispielsweise entlang vom Maschinen
gestell ausgehender Führungssäulen durch entspre
chende Vorschubmittel bewegbar ist, so besteht eine
Möglichkeit darin, dem Sägebandträger und damit dem
Sägeband grundsätzlich gegenüber der durch die Füh
rungssäulen gegebenen Vorschubrichtung die erfin
dungsgemäße Winkeleinstellung zu geben.
Eine andere Möglichkeit kann darin bestehen, daß der
Sägebandträger gegen Ende des schneidenden Arbeits
ganges relativ zu seinen Führungen (Führungssäulen)
auf die erfindungsgemäße Winkeleinstellung des Säge
bandes gegenüber der Ebene der Werkstückauflage
kippbar ist. Dies kann in einfacher Weise beispiels
weise dadurch geschehen, daß der Sägebandträger auf
einer Werkstückseite an seinen auf den Führungs
säulen verschiebbaren Mitteln schwenkbar angelenkt
ist, während er auf der anderen Werkstückseite ge
genüber den vergleichbaren Führungsmitteln in Rich
tung der Führungen um einen entsprechenden Betrag
verstellbar bzw. verschiebbar ist.
Weitere Merkmale und Einzelheiten der Erfindung er
geben sich aus deren nachfolgender Schilderung von
Ausführungsformen die auf der Zeichnung darge
stellt sind In der Zeichnung zeigen
Fig. 1 die Vorderansicht einer Bandsägema
schine mit schwenkbarem Sägeband
träger;
Fig. 2 die Seitenansicht einer Trennstation
mit einer Bandsäge gemäß Fig. 1;
Fig. 3 eine Draufsicht auf die Trennstation
gemäß Fig. 2;
Fig. 4 eine Ausschnittvergrößerung aus Fig. 1
im Schnittbereich;
Fig. 5 die Schnittverhältnisse bei einer be
kannten Bandsäge und
Fig. 6 bis 8 die Schnittverhältnisse bei einer er
findungsgemäßen Bandsäge gemäß Fig. 1.
Die in Fig. 1 dargestellte Bandsägemaschine weist
ein Maschinengestell 1 auf, auf dessen im wesentli
chen horizontalen Maschinentisch 2 Werkstückmate
rial 3 in Form von vier auf- bzw. nebeneinander
angeordneten Rechteckprofilen zwischen Spannbacken 5
und 6 gehalten ist, von denen die Spannbacke 5 fest
stehend und die Spannbacke 6 parallel zur Zeichen
ebene verschiebbar sein mag.
Am Maschinengestell 1 ist etwa bei 7 ein Sägeband
träger 8 schwenkbar gelagert, in welchem in an sich
bekannten Weise ein endloses Sägeband 9 über Um
lenkrollen umläuft, die vereinfacht durch die Mit
ten 10, 11 ihrer Drechachsen veranschaulicht sind.
Durch eine Handspindel 12 ist die Drehachse 11 in
Richtung des Doppelpfeiles 13 zum Spannen des Sä
gebandes 9 verstellbar.
Am Rücken 14 des Sägebandträgers 8 sind Sägeband
führungen 15, 16 angeordnet, von denen entsprechend
der Spannbacke 6 die Sägebandführung 16 entlang
einer Schiene 17 am Rücken 14 verstellbar ist, um
den Abstand der Sägebandführungen 15, 16 auf den
Querschnitt des Werkstückmaterials entsprechend
dem Abstand der Spannbacken 5, 6 einzustellen. Die
Führungen 15, 16 dienen im übrigen in bekannter
Weise dazu, das Sägeband 9 ausgehend von der durch
die Umlenkräder eingenommenen, zur Zeichenebene
schräg stehenden Laufebene in die zur Zeichenebene
parallele Schnittebene zu schwenken. Die Arbeits
richtung des Sägebandes 9 ist durch den Pfeil 18
veranschaulicht, das Band sägt also - bezogen auf
Fig. 1 - von rechts nach links, also in Richtung
auf die feststehende Spannbacke 5.
Wie ersichtlich, zeigt Fig. 1 den Sägebandträger 8
einmal gestrichelt in seiner nach oben aus dem Ar
beitsbereich hochgeschwenkten Stellung und zum an
deren durch ausgezogene Linien in seiner unteren
Stellung, die der Situation nach dem endgültigen
Durchtrennen des Werkstückmaterials 3 entspricht.
Wie ersichtlich, hat der Sägebandträger 8 und damit
auch die wirksame Schnittkante des Sägebandes 9 bei
der unteren Stellung des Sägebandträgers 8 gegenüber
der durch den Werkstücktisch 2 gebildeten Horizon
talen eine Neigung, deren Neigungswinkel sich in
Schnittrichtung 18 des Sägebandes 9 öffnet. Dieser
Winkel ist aus zeichnungsbedingten Platzgründen bei
19 veranschaulicht.
Was die Ausführung der Schwenkbewegung des Säge
bandträgers 8 zwischen den beiden dargestellten Po
sitionen und damit den Vorschub des Sägebandes 9
in Richtung auf das Werkstückmaterial 3 betrifft,
so dienen dazu an sich bekannte und daher hier nicht
wiedergegebene Mittel, die - um nur ein Beispiel zu
geben - aus einem in beiden Richtungen beaufschlag
baren Zylinderkolbenaggregat bestehen können, das
auf der rechten Seite der in Fig. 1 dargestellten
Maschine zwischen Maschinengestell 1 und Sägeband
träger 8 angeordnet und an einem der Teile mit sei
nem Zylinder und am anderen der Teile mit seiner
Kolbenstange schwenkbar angelenkt sein kann.
Der Vollständigkeit halber sei noch darauf hinge
wiesen, daß mit 20 ein Motor angedeutet ist, der
dem Antrieb der um die Achse 10 drehbaren Umlenk
rolle für das Sägeband 9 und damit der Erzeugung
der Schnittbewegung für das Sägeband dient.
Die bereits aus Fig. 1 ersichtliche Winkelstellung
des Sägebandes 9 gegenüber der Ebene der Werkstück
auflage 2 dient dazu, daß das Sägeband 9 das Werk
stückmaterial 3 gegen Ende des schneidenden Arbeits
ganges weder parallel zur Werkstückauflage 2 noch
mit der besonderen Gefahr einer Gratbildung an der
Unterkante des Werkstückmaterials durchtrennt. Auf
diese Einzelheiten wird weiter unten noch ausführ
lich eingegangen.
Zunächst sei auf die Fig. 2 und 3 verwiesen, die
die anhand der Fig. 1 erläuterte Bandsägemaschine
als Bestandteil einer Trennstation einmal in Seiten
ansicht und einmal in Draufsicht veranschaulicht,
wobei in den Fig. 2 und 3 ohne nochmalige Erläu
terung bereits die Bezugszeichen eingetragen sind,
die bei der Beschreibung der Fig. 1 eingeführt
wurden.
Zusätzlich ist ersichtlich eine Schalt- und Bedie
nungseinheit 21 für die Trennstation, zu der neben
der Bandsägemaschine eine Zufuhreinrichtung 22 für
das Werkstückmaterial 3 gehört, das durch Mittel 24
in Form eines Paares von Vorschubbacken in Richtung
des Pfeiles 25 schrittweise vorschiebbar ist.
Die Arbeitsweise der in den Fig. 2 und 3 darge
stellten Trennstation sieht in bekannter Art vor,
daß nach jedem Trennschnitt der Sägebandträger 8
in die in Fig. 1 gestrichelt dargestellte Posi
tion angehoben wird, so daß die Vorschubbacken 24
das Material 3 um die Länge des als nächstes abzu
trennenden Materialabschnittes in Richtung des
Pfeiles 25 vorschieben können, wobei das vorher
abgetrennte Material beispielsweise in einen Auf
fangbehälter ausgeworfen wird. Danach wird der
Sägebandträger 8 langsam nach unten verschwenkt,
wobei das in Richtung des Pfeiles 18 laufende Säge
band das Material 3 durchtrennt, um nach dem Trenn
schnitt wieder angehoben zu werden.
Fig. 4 zeigt noch einmal in ausschnittweiser Ver
größerung zur Verdeutlichung die Darstellung gemäß
Fig. 1 im Schnittbereich, wobei wiederum die be
reits in Fig. 1 eingeführten Bezugszeichen einge
tragen sind.
Wie aus Fig. 4 ersichtlich, haben die Sägeband
führungen 15 und 16 an ihrem vorderen Ende Füh
rungsklauen 27, 28, zwischen denen das Sägeband 9
gleitet und in die zur Zeichenebene parallele Po
sition geschwenkt ist.
Besonders deutlich zeigt Fig. 4 jedoch die Schräg
stellung um den Winkel 19 zwischen Schnittkante des
Sägebandes 9 und der Werkstückauflage 2 beim end
gültigen Durchtrennen des Werkstückmaterials 3, wo
bei sich dieser Winkel 19 in Richtung 18 der schnei
denden Vorschubbewegung des Sägebandes 9 öffnet so,
daß das Sägeband 9 das Werkstückmaterial 3 zuletzt
an der in Schnittrichtung 18 hinten liegenden Ecke
durchtrennt.
Fig. 5 zeigt in einer der Fig. 4 noch weiter re
duzierten Ausschnittvergrößerung den Schnittbereich
bei einer bekannten Bandsäge, wobei das Werkstück
material 30 zwischen Spannbacken 31 und 32 gehalten
ist, von denen die Spannbacke 31 feststehend ist.
Das Sägeband 33 erreicht gegen Ende des Schnittes
eine zur Werkstückauflage 34 im wesentlichen paral
lele Stellung, wobei der Restquerschnitt 35 des
Werkstückmaterials 30 eine zur Werkstückauflage 34
parallele Position hat. Unter der Einwirkung der
Schnittkraft ist das Sägeband 33, wie in Fig. 5
besonders verdeutlicht, nach oben bogenförmig aus
gelenkt bzw. vorgespannt. Wird nun der Restquer
schnitt 35 endgültig durchtrennt, so löst sich diese
bogenförmige Vorspannung schlagartig auf, wobei die
Zähne des Sägebandes 33 in besonders beanspruchender
Weise den Materialrest erfassen und dadurch zusätz
lich zu der besonderen Beanspruchung des Sägewerk
zeuges eine hohe Gratbildung verursachen.
Demgegenüber arbeitet die anhand der Fig. 1 und 4
im einzelnen erläuterte neue Maschine in der anhand
der Fig. 6 bis 8 noch einmal besonders vergrößert
dargestellten Form so, daß zunächst gemäß Fig. 6
der Anschnitt des Werkstückmaterials 3 durch das
Sägeband 9 in an sich konventioneller Weise durch
Schwenken des Sägebandträgers 8 nach unten in Rich
tung auf die Werkstückauflage 2 erfolgt. Der weitere
Schnittverlauf, wie er in der Fig. 7 veranschau
licht ist, entspricht der konventionellen Arbeits
weise.
Gegen Ende des schneidenden Arbeitsganges, wie in
Fig. 8 veranschaulicht ist, überschreitet je
doch das Sägeband 9 die zur Werkstückauflage 2 par
allele Position unter Bildung des Winkels 19, der
in Schnittrichtung 18, also in Richtung auf die
feststehende Spannbacke 5, offen ist, so daß am
Schluß beim Durchtrennen des Werkstückmaterials 3
ein Zwickel 36 entsteht, an dessen rechtem Einlauf
ende für das Sägeband 9 ein Materialspan in das
Restmaterial 36 hineingezogen wird. Dieser Material
span kann also nicht nach unten fortgedrückt wer
den und als Grat stehenbleiben.
Vorstehend wurde der neue Gegenstand anhand einer
Bandsäge mit schwenkbarem Sägebandträger erläutert.
Die Ausführungen gelten gleichermaßen für eine Band
sägemaschine, bei der ein Sägebandträger zu sich
selbst parallel von oben nach unten in Richtung auf
die Werkstückauflage bewegt wird, wobei üblicher
weise von dem Maschinengestell vertikale Führungs
säulen ausgehen, an denen der Sägebandträger ver
schiebbar ist. Um zum Schluß die Schrägstellung
des Sägebandes um einen mit dem Winkel 19 vergleich
baren Winkel zu erreichen, kann entweder bei einer
solchen Maschine der Sägebandträger grundsätzlich
gegenüber der Werkstückauflage um einen dem Win
kel 19 vergleichbaren Winkel schräg positioniert
sein. Andererseits besteht jedoch auch die Möglich
keit, den Sägebandträger gegen Ende des schneiden
den Arbeitsganges aus der zur Materialauflage 2
parallelen Lage auf einen dem Winkel 19 entspre
chenden Winkel zu kippen, wobei der Sägebandträger
entsprechend gegenüber seinen Führungen schwenkbar
bzw. verstellbar angebracht sein kann.
Claims (5)
1. Bandsägemaschine mit einem Maschinengestell, auf des
sen in Vorschubrichtung des Sägewerkzeuges hinten lie
gender Werkstückauflage (Werkstücktisch) das Werkstück
im Schnittbereich beispielsweise durch Spannbacken
festgelegt ist, wobei am Maschinengestell ein Werk
zeugträger für ein im Schnittbereich mit geradliniger
Schnittbewegung arbeitendes Sägewerkzeug in Richtung
auf das zu sägende Werkstück bzw. die Werkstückauflage
bewegbar geführt ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß im Bereich der Ebene der Werkstückauflage (2)
die Schnittlinie des Sägewerkzeuges (9) gegenüber
der Ebene der Werkstückauflage eine Winkelstellung (19)
mit sich in Schneidrichtung (18) öffnendem Winkel auf
weist.
2. Sägemaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß die Winkeleinstellung einen Winkel (19) im
Bereich von etwa 1° bis 10° aufweist.
3. Sägemaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeich
net, daß die Winkeleinstellung einen Winkel (19) im
Bereich von 3° aufweist.
4. Sägemaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß bei Sägemaschinen mit einem schwenkbaren Werk
zeugträger (8) dessen Schwenkachse (7) am Maschinen
gestell (1) von der Ebene der Werkstückauflage (2)
fort einen zusätzlichen Versatz aufweist.
5. Sägemaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß bei Sägemaschinen mit einem gegenüber der
Ebene der Werkstückauflage (2) parallel zu sich selbst
verstellbar geführten Werkzeugträger dieser zumindest
gegen Ende des schneidenden Arbeitsganges gegenüber
seiner Führung kippbar ist.
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Family Applications (1)
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