DE3927167A1 - Stroemungssteuerventil - Google Patents
StroemungssteuerventilInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Strömungssteuerventil, insbesondere
ein Strömungsdurchsatz-Steuerventil, das zur Verwendung mit
einem Drosselklappenventil eines Verbrennungsmotors geeignet
ist.
Fig. 1 zeigt ein herkömmliches Strömungsdurchsatz-Steuerventil,
das als Bypass-Strömungsweg bei einem Motor verwendet wird.
In Fig. 1 bezeichnet das Bezugszeichen 1 einen Drosselventil
körper, der eine horizontal verlaufende Luftansaugpassage
bildet; das Bezugszeichen 2 bezeichnet eine Drosselklappe zum
Öffnen bzw. Schließen der Passage innerhalb des Drosselventil
körpers 1; das Bezugszeichen 3 bezeichnet eine Drosselklappen
achse, welche die Drosselklappe 2 beweglich lagert und die
senkrecht zur Ansaugpassage verläuft; das Bezugszeichen 4
bezeichnet eine Trennwand, die im inneren unteren Bereich des
Drosselventilkörpers 1 ausgebildet ist; die Bezugszeichen 5 a
und 5 b bezeichnen Bypass-Leitungen, die im Boden des Drossel
ventilkörpers 1 ausgebildet sind; das Bezugszeichen 5 c be
zeichnet eine Bypass-Öffnung, die mit der Bypass-Leitung 5 b
in Verbindung steht und sich auf einem höheren Niveau befin
det als die Mittelachse des Drosselventilkörpers 1 in einem
Innenumfang der Zylinderwand des Drosselventilkörpers 1.
Der Strömungsdurchsatz von Luft, die in einen nicht dar
gestellten Motor einströmt, und zwar von der Luftansaugpassa
ge des Drosselventilkörpers 1 in Richtung eines Pfeiles A,
wird in der gewünschten Weise in Abhängigkeit von der Öffnung
der Drosselklappe 2 gesteuert. Außerdem wird Kraftstoff aus
einem Kraftstoffeinspritzventil in Abhängigkeit von diesem
Luftströmungsdurchsatz eingespritzt und im Motor als Gemisch
zugeführt. Um zu gewährleisten, daß die Motordrehzahl auf ei
ner Soll-Drehzahl gehalten wird, ist ferner ein Proportional-
Magnetventil 9 vorgesehen, welches ein Strömungsdurchsatz-
Steuerventil ist, um eine Hilfsluftströmung durch die Bypass-
Leitungen 5 a und 5 b einschließlich der Bypass-Öffnung 5 c zu
steuern.
Ein Ventilgehäuse 15 des Proportional-Magnetventils 9 ist her
metisch dicht am unteren Bereich des Drosselventilkörpers 1
montiert und weist einen Lufteinlaß 28 a und einen Luftaus
laß 28 b auf. Die Hilfsluftströmung strömt von der Bypass-
Leitung 5 a durch den Lufteinlaß 28 a, Fluidströmungsöffnungen
31 in einer Zylinderwand eines Hohlzylinders 32, der inner
halb des Ventilgehäuses 15 angeordnet ist, den Raum innerhalb
des Hohlzylinders 32, den Luftauslaß 28 b sowie durch die
Bypass-Leitung 5 b und die Bypass-Öffnung 5 c.
Um die Öffnungsfläche der Öffnung der Fluidströmungsöffnung
31 einzustellen, ist ein Ventilkörper 41 gleitend verschieb
bar als beweglicher Eisenkern innerhalb des Hohlzylinders 32
eingesetzt. Eine Druckfeder 43 ist zwischen dem vorderen Ende
des Ventilkörpers 41 und einem Federhalter 6 angeordnet, wäh
rend eine Druckfeder 42 zwischen dem hinteren Ende des Ven
tilkörpers 41 und einem stationären Eisenkern 7 angeordnet
ist. Um den Hohlzylinder 32 herum ist eine Magnetspule 40
vorgesehen, die um einen Spulenkörper 8 herumgewickelt ist.
Das Bezugszeichen 44 bezeichnet eine Aussparung, die im Boden
der Innenumfangsfläche des Drosselventilkörpers 1 ausgebildet
ist.
Bei der herkömmlichen Anordnung mit obigem Aufbau wird die
Magnetspule 40 durch einen elektrischen Strom erregt und zwar
von einer nicht dargestellten elektronischen Steuerschaltung
in Abhängigkeit von einer Abweichung der gemessenen Drehzahl
gegenüber der Soll-Drehzahl, so daß der Ventilkörper 41 sich
proportional zur angelegten Stromstärke vorwärts oder rück
wärts bewegt, um die Öffnungsfläche der Fluidströmungsöffnung
31 einzustellen. Somit wird die Menge oder der Durchsatz der
Luftströmung durch die Bypass-Leitungen 5 a und 5 b so gesteuert,
daß die Motordrehzahl mit der Soll-Drehzahl übereinstimmt,
und die Menge des einzuspritzenden Kraftstoffes wird eben
falls entsprechend gesteuert.
Wenn jedoch das herkömmliche Strömungssteuerventil mit obigem
Aufbau verwendet wird, um den Luftströmungsdurchsatz beim
Drosselventil bzw. der Drosselklappe eines Verbrennungsmotors
zu steuern, sammeln sich Fremdkörper, wie zum Beispiel Kohlen
stoffpartikel oder dergleichen, die von der Fluidströmung
durch die Drosselklappe mitgenommen werden, auf der Innen
oberfläche des Hohlzylinders 32 sowie der Außenoberfläche des
Ventilkörpers 41 und werden dort gefangen, so daß die Bewegung
des Ventilkörpers 41 beeinträchtigt oder verhindert wird.
Da außerdem die Fluidströmungsöffnungen 31 durch einen Stanz
vorgang der Metallwand des Hohlzylinders 32 hergestellt wer
den, kann der Hohlzylinder 32 leicht deformiert werden, wenn
die Fluidströmungsöffnungen 31 ausgestanzt werden, was eine
gleichmäßige und glatte Bewegung des Ventilkörpers 41 im Hohl
zylinder 32 beeinträchtigt.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, ein Strömungssteuerventil
anzugeben, bei dem verhindert wird, daß irgendwelche in einem
Fluid mitgenommenen Fremdkörper in dem Zwischenraum zwischen
dem Hohlzylinder und dem Ventilkörper gefangen werden bzw.
überhaupt in den Bereich der Ventilanordnung eintreten können.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung in zufriedenstellender
Weise gelöst. Gemäß der Erfindung wird dafür gesorgt, daß der
Ventilkörper in seiner Bewegung nicht beeinträchtigt ist und
daß etwaige mitgenommene Fremdkörper in einen Raum gelangen,
wo sie keinen Schaden anrichten können. Ein weiterer Vorteil
des erfindungsgemäßen Strömungssteuerventils besteht darin,
daß die Fluidströmungsöffnungen im Hohlzylinder sich während
der Herstellung nicht in nachteiliger Weise verformen können.
Das erfindungsgemäße Strömungssteuerventil weist einen Hohl
zylinder mit einem offenen Ende und einer Fluidströmungsöff
nung auf, die in seiner Umfangswand ausgebildet ist. Eine
Magnetspule ist um den Hohlzylinder herum angeordnet, und ein
Ventilteil ist innerhalb des Hohlzylinders gleitend verschieb
bar angeordnet, und zwar in Abhängigkeit von dem Wert der
Stromstärke, die an die Magnetspule angelegt wird, um die
Öffnungsfläche der Fluidströmungsöffnung einzustellen und da
durch den Strömungsdurchsatz von Fluid zu steuern, der durch
die Fluidströmungsöffnung und das offene Ende des Hohlzylin
ders strömt.
Ein als Schutzeinrichtung wirkender Innendurchmesserbereich,
der im offenen Ende des Hohlzylinders ausgebildet ist, ist in
Zuordnung mit einem Fluidströmungsweg vorgesehen, der die
Fluidströmungsöffnung und das offene Ende des Hohlzylinders
umfaßt, um zu verhindern, daß irgendwelche von einem Fluid
mitgenommenen Fremdkörper in dem Zwischenraum gefangen wer
den können, der zwischen dem Hohlzylinder und dem Ventilteil
ausgebildet ist, und zwar dadurch, daß ein ringförmiger Zwi
schenraum zwischen dem Hohlzylinder und dem Ventilteil vor
gesehen ist.
Ein Bereich mit reduziertem Außendurchmesser, der sich teil
weise in axialer Richtung von einem Ende des Ventilteils aus
erstreckt, und/oder eine Stauplatte, die in dem Fluidströmungs
weg vorgesehen ist, um eine Labyrinthströmungsstrecke strom
aufwärts von der Fluidströmungsöffnung zu bilden, können eben
falls vorgesehen sein. Zumindest eine Zylinderwand, welche
eine Fluidströmungsöffnung des Hohlzylinders aufweist, kann
aus einem geformten Kunstharz oder Kunststoff bestehen.
Die Erfindung wird nachstehend, auch hinsichtlich weiterer
Merkmale und Vorteile, anhand der Beschreibung von Ausführungs
beispielen und unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnun
gen näher erläutert. Die Zeichnungen zeigen in
Fig. 1 eine schematische Schnittansicht zur Erläuterung eines
herkömmlichen Strömungssteuerventils bei einer Anwen
dung in einer Bypass-Leitung einer Motoransaugleitung;
Fig. 2 eine schematische Schnittansicht einer ersten Ausfüh
rungsform des Strömungssteuerventils gemäß der Erfin
dung;
Fig. 3 eine schematische Schnittansicht des Strömungssteuer
ventils gemäß einer zweiten Ausführungsform der Erfin
dung;
Fig. 4 eine schematische Schnittansicht des Strömungssteuer
ventils gemäß einer dritten Ausführungsform der Erfin
dung;
Fig. 5 eine schematische Schnittansicht des Hohlzylinders
des Strömungssteuerventils gemäß einer vierten Aus
führungsform der Erfindung; und in
Fig. 6 eine schematische Schnittansicht des Hohlzylinders
des Strömungssteuerventils gemäß einer fünften Aus
führungsform der Erfindung.
Fig. 2 zeigt lediglich die Hauptteile des Strömungssteuerven
tils einer ersten Ausführungsform der Erfindung. Das Strömungs
steuerventil weist einen Hohlzylinder 32 mit einem offenen
Ende 33 und Fluidströmungsöffnungen 31 auf, die in seiner
Zylinderwand ausgebildet sind. Obwohl in Fig. 2 nicht eigens
dargestellt, ist eine Magnetspule, in gleicher Weise wie die
Magnetspule 40 gemäß Fig. 1, um den Hohlzylinder 32 herum vor
gesehen.
Das Strömungssteuerventil hat ferner einen im wesentlichen
zylindrischen Ventilkörper 41, der gleitend verschiebbar in
den Hohlzylinder 32 eingepaßt ist. Der Ventilkörper 41 kann
längs des Hohlzylinders 32 gleitend verschoben werden, und
zwar in Abhängigkeit vom Wert der elektrischen Stromstärke,
die an die Magnetspule 40 angelegt wird, so daß die Öffnungs
fläche der Fluidströmungsöffnungen 31 entsprechend geändert
wird, um den Strömungsdurchsatz von Fluid zu steuern, das
durch die Fluidströmungsöffnungen 31 und das offene Ende 33
des Hohlzylinders 32 strömt.
Gemäß der Erfindung ist das Strömungssteuerventil mit einer
Schutzanordnung versehen, die in Zuordnung mit einem Fluid
strömungsweg vorgesehen ist, der die Fluidströmungsöffnungen
31 und das offene Ende des Hohlzylinders 32 umfaßt, wobei die
Schutzanordnung verhindert, daß irgendwelche Fremdkörper, die
von der Luft mitgenommen werden, welche durch die Bypass-
Leitungen 5 a und 5 b strömt, in dem Zwischenraum gefangen wer
den, der zwischen dem Hohlzylinder 32 und dem Ventilteil 41
ausgebildet ist.
Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 2 weist die Schutzanordnung
einen Bereich 32 a mit größerem Innendurchmesser in der Wand
des Hohlzylinders 32 auf. Der Bereich 32 a mit größerem Innen
durchmesser ist am offenen Ende 33 des Hohlzylinders 32 aus
gebildet und erstreckt sich teilweise in axialer Richtung vom
offenen Ende 33 des Hohlzylinders 32 aus, um einen ringförmi
gen Zwischenraum zwischen dem Hohlzylinder 32 und dem Ventil
teil 41 zu bilden, um etwaige Fremdkörper darin aufzunehmen,
wenn sich das Ventilteil 41 in seiner vorgeschobenen Position
befindet, in welcher der Ventilkörper 41 in die linke Stellung
gemäß Fig. 1 bewegt ist und in der die Fluidströmungsöffnungen
31 von der äußeren Zylinderoberfläche des Ventilkörpers 41
geschlossen sind.
Hinsichtlich anderer Einzelheiten ist der Aufbau des erfin
dungsgemäßen Strömungssteuerventils der gleiche wie der einer
herkömmlichen Anordnung.
Mit der oben beschriebenen speziellen Anordnung gemäß der Er
findung wird erreicht, daß etwaige Fremdkörper, wie zum Bei
spiel Kohlenstoffpartikel, in dem Fluid sich in dem Bereich
32 a mit größerem Innendurchmesser des Hohlzylinders 32 sam
meln, so daß der Eintritt von Fremdkörpern in den Zwischen
raum zwischen dem Hohlzylinder 32 (mit normalem Durchmesser)
und dem Ventilkörper 41 schwierig, wenn überhaupt, möglich
wird. Somit werden keine Fremdkörper zwischen dem Ventilkör
per und dem Hohlzylinder 32 gefangen und eingeklemmt, und ein
Festklemmen des Ventilkörpers 41 im Hohlzylinder 32 wird ver
hindert.
Auch wenn irgendwelche Fremdkörper in den Zwischenraum zwischen
dem Hohlzylinder 32 und dem Ventilkörper 41 eindringen soll
ten, so ist der Bereich, an welchem die Fremdkörper anhaften
können, sehr klein durch das Vorsehen des Bereiches 32 a mit
größerem Innendurchmesser, und die Wahrscheinlichkeit, daß
der Ventilkörper 41 sich nicht ordnungsgemäß bewegt, weil der
Gleitwiderstand durch das Anhaften von Fremdkörpern ansteigt,
ist äußerst gering. Andererseits sorgt die Bewegung des Ven
tilkörpers 41 - insbesondere die Bewegung aus dem normalen
Betriebsbereich nach außen - in vorteilhafter Weise dafür,
daß am Hohlzylinder 32 angelagerte Fremdkörper weggewischt
werden. Die Fremdkörper, die sich am Bereich 32 a mit größerem
Innendurchmesser angesammelt haben, werden leicht entfernt,
wenn der Ventilkörper 41 aus seinem normalen Betriebsbereich
heraus bewegt wird. Da der Bereich 32 a mit größerem Innen
durchmesser außerhalb des normalen Bereiches für den
Steuerbetrieb liegt erfolgt keine Änderung in der Änderung
des Strömungsdurchsatzes.
Fig. 3 zeigt eine zweite Ausführungsform gemäß der Erfindung,
wobei der Hohlzylinder 34 nicht mit einem Bereich mit größe
rem Innendurchmesser versehen ist, wie zum Beispiel dem Be
reich 32 a mit größerem Innendurchmesser gemäß Fig. 2. Statt
dessen ist das vordere Ende des Ventilkörpers 41 mit einem
Bereich 41 a mit reduziertem Außendurchmesser versehen, der
sich vom vorderen Ende des Ventilkörpers 41 aus teilweise in
axialer Richtung erstreckt und einen ringförmigen Zwischen
raum 45 bildet, der zwischen der äußeren Umfangsfläche des
Ventilkörpers 41 und der inneren Zylinderfläche des Hohl
zylinders 34 ausgebildet ist, um darin etwaige Fremdkörper
aufzunehmen.
Wie bei der oben beschriebenen Ausführungsform ist es so, daß
sich Fremdkörper auf dem Bereich 41 a mit reduziertem Durchmes
ser des Ventilkörpers 41 sammeln und nicht in den Zwischen
raum zwischen dem Hohlzylinder 34 und dem Ventilkörper 41
(mit normalem Durchmesser) eindringen können, so daß ein Ver
klemmen des Ventilkörpers 41 am Hohlzylinder 34 verhindert
wird. Weiterhin kann eine nicht-dargestellte labyrinthförmige
Umfangsnut in dem Bereich 41 a mit reduziertem Durchmesser aus
gebildet sein und eine Einrichtung bilden, um die Ansammlung
von Fremdkörpern darin aufzunehmen, so daß der dimensions
mäßige Unterschied zwischen dem Bereich 41 a mit reduziertem
Durchmesser und dem Ventilkörper 41 verringert werden kann,
um dadurch Änderungen im Strömungsdurchsatz zu verringern.
Die oben beschriebenen Ausführungsformen berücksichtigen den
Umstand, daß die Fluidströmungsöffnungen 31 sich in einer
Position befinden müssen, die um eine bestimmte Strecke vom
offenen Ende des Hohlzylinders 34 entfernt ist, um jegliche
Verwindungen des Hohlzylinders 34 zu verhindern und die Fluid
strömungsöffnungen 31 präzise formen zu können.
Fig. 4 zeigt eine weitere Ausführungsform des erfindungs
gemäßen Strömungssteuerventils. Die Schutzanordnung, um das
Einfangen von Fremdkörpern zu verhindern, weist hierbei ein
Paar von Umleitungs- oder Stauplatten 10 und 11 auf, die in
dem Fluidströmungsweg angeordnet sind, um darin eine mit
Pfeilen 10 a und 11 a angedeutete, labyrinthförmige Strömungs
strecke stromaufwärts von den Fluidströmungsöffnungen 31 in
dem Fluidströmungsweg auszubilden, der zwischen dem Luftein
laß 28 a und dem Luftauslaß 28 b ausgebildet ist und aus Bypass-
Leitungen besteht.
Bei dieser Ausführungsform prallt die Fluidströmung, die von
dem Lufteinlaß 28 a in die Fluidströmungsöffnungen 31 eintritt,
zunächst auf die Stauplatte 10, die an einem Bauteil der Ven
tilanordnung angebracht ist, und wird von der Stauplatte 10
abgelenkt, bis sie über die Kante der Stauplatte 10 strömt,
wie es mit dem Pfeil 10 a angedeutet ist, bis sie zu den Fluid
strömungsöffnungen 31 in dem Hohlzylinder 32 zurückkehrt. So
mit prallt die Fluidströmung nicht, zumindest nicht direkt,
gegen den Ventilkörper 41.
Somit muß die Fluidströmung aus dem Lufteinlaß 28 a ihre
Bewegungsrichtung einige Male ändern, bevor sie in die Fluid
strömungsöffnungen 31 eintritt, und jedesmal dann, wenn das
Fluid seine Strömungsrichtung ändert, prallen etwaige Fremd
körper, die sich in dem eintretenden Fluid befinden, gegen
eine Wand und werden aus dem eintretenden Fluid entfernt, so
daß derartige Fremdkörper nicht in den Zwischenraum zwischen
dem Hohlzylinder 32 und dem Ventilkörper 41 eindringen, so
daß auf diese Weise ein Verklemmen des Ventilkörpers 41 im
Hohlzylinder 32 verhindert wird. Die Umlenkplatte oder Stau
platte 11, die in Fig. 4 auf der linken Seite montiert ist,
hat eine ähnliche Funktion wie die Umlenkplatte oder Stau
platte 10 auf der rechten Seite in Fig. 4, wobei sie als Stau
platte gegen die umgekehrte Strömung des Fluids vom Motor
dient.
Fig. 5 zeigt eine weitere abgewandelte Ausführungsform eines
Zylinderteils 35 des Strömungssteuerventils gemäß der Erfin
dung. Das Zylinderteil 35 besteht aus einem geformten Kunst
harz und umfaßt einen Zylinder 35 a, um darin den Ventilkörper
gleitend verschiebbar zu lagern, sowie einen Spulenkörper 35 b,
der integral bzw. einstückig mit dem Zylinder 35 a ausgebildet
ist, so daß die Magnetspule 40 auf den Spulenkörper 35 b ge
wickelt werden kann. Wie aus der Zeichnung ersichtlich, hat
der Zylinder 35 a eine Vielzahl von Fluidströmungsöffnungen
35 c, die ebenfalls durch Einformung während des Formvorganges,
beispielsweise durch Spritzgießen, des Zylinders 35 a und des
Spulenkörpers 35 b ausgebildet sind.
Da bei dieser Ausführungsform der Zylinder 35 a und insbeson
dere der Wandbereich, in welchem die Fluidströmungsöffnungen
35 c ausgebildet sind, aus einem geformten Kunstharz bestehen,
können die Fluidströmungsöffnungen 35 c in exakter Weise ohne
jegliche Verwindungen ausgebildet werden, die sonst die
Betriebsfähigkeit des Ventilkörpers innerhalb des Zylinders
beeinträchtigen oder verhindern könnten. Außerdem können der
Spulenkörper 35 b und der Zylinder 35 a einstückig und gleich
zeitig beim Formvorgang hergestellt werden, was die Herstel
lung wesentlich vereinfacht.
Fig. 6 zeigt eine weitere Ausführungsform eines Hohlzylinders
38 zur gleitend verschiebbaren Abstützung eines Ventilkörpers
41, wobei nur eine Zylinderwand 36 mit Fluidströmungsöffnungen
36 a aus einem Formharz besteht. Die Zylinderwand 36 aus Form
harz wird durch Preßsitz an einem Verbindungsstück 36 b an ei
nem aus Metall bestehenden Hauptzylinderkörper 37 befestigt.
Gemäß der Erfindung wird somit ein Strömungssteuerventil an
gegeben, das einen Hohlzylinder mit einem offenen Ende und
mindestens einer Fluidströmungsöffnung aufweist, die in sei
ner Umfangswand ausgebildet ist. Eine Magnetspule ist um den
Hohlzylinder herum vorgesehen, und ein Ventilteil sitzt glei
tend verschiebbar innerhalb des Hohlzylinders und bewegt sich
in Abhängigkeit vom Wert bzw. der Stromstärke eines elektrischen
Stromes, der an die Magnetspule angelegt wird, um die Öffnungs
fläche der Fluidströmungsöffnung einzustellen und damit den
Strömungsdurchsatz der Fluidströmung zu steuern, die durch
die Fluidströmungsöffnung und das offene Ende des Hohlzylin
ders strömt.
Ein als Schutzeinrichtung ausgebildeter Innendurchmesser
bereich, der im offenen Ende des Hohlzylinders ausgebildet
ist, ist zusammen mit einem Fluidströmungsweg vorgesehen, der
die Fluidströmungsöffnung und das offene Ende des Hohlzylin
ders umfaßt, um zu verhindern, daß irgendwelche Fremdkörper,
die von einem Fluid mitgebracht werden, in dem Zwischenraum
gefangen werden, der zwischen dem Hohlzylinder einerseits
und dem Ventilteil andererseits ausgebildet ist. Dies erfolgt
durch einen ringförmigen Zwischenraum, der zwischen dem Hohl
zylinder und dem Ventilteil vorgesehen ist.
Dementsprechend wird verhindert, daß irgendwelche Fremdkörper,
die von dem Fluid hineingetragen werden, in dem Zwischenraum
gefangen werden können, der zwischen dem Hohlzylinder und dem
Ventilteil ausgebildet ist. Weiterhin wird verhindert, daß
derartige Fremdkörper in die wirksame Ventilanordnung eintre
ten können, bzw. es wird dafür gesorgt, daß Fremdkörper in
einem Raum abgelagert werden, wo derartige Fremdkörper harm
los sind. Da außerdem zumindest eine Zylinderwand, die Fluid
strömungsöffnungen des Hohlzylinders aufweist, aus Formharz
bestehen kann, wird dieser Bereich der Zylinderwand in vor
teilhafter Weise nicht während seiner Herstellung verformt
und behindert daher nicht die erforderliche glatte und gleich
mäßige Bewegung des Ventilkörpers innerhalb des Zylinders.
Claims (7)
1. Strömungssteuerventil, umfassend
- - einen Hohlzylinder (32) mit einem offenen Ende (33) und einer Fluidströmungsöffnung (31) in seiner Umfangswand;
- - eine Magnetspule (40), die um den Hohlzylinder (32) her um vorgesehen ist; und
- - ein Ventilteil (41), das innerhalb des Hohlzylinders (32) in Abhängigkeit von der Stromstärke eines an die Magnet spule (40) angelegten Stromes verschiebbar ist, um eine Öffnungsfläche der Fluidströmungsöffnung (31) einzustel len und dadurch den Strömungsdurchsatz von Fluid zu steuern, das durch die Fluidströmungsöffnung (31) und das offene Ende (33) des Zylinders (32) strömt,
dadurch gekennzeichnet,
daß eine Schutzeinrichtung (32 a, 41 a, 10, 11) in Verbindung
mit einem Fluidströmungsweg (28 a, 28 b) vorgesehen ist, der
die Fluidströmungsöffnung (31) und das offene Ende (33)
des Hohlzylinders (32, 34) umfaßt, um zu verhindern, daß
etwaige von dem Fluid mitgebrachten Fremdkörper in dem
Zwischenraum zwischen dem Hohlzylinder (32, 34) und dem
Ventilteil (41) gefangen werden können.
2. Ventil nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Schutzeinrichtung zum Abfangen von Fremdkörpern
einen Bereich (32 a) mit größerem Innendurchmesser am Hohl
zylinder (32) aufweist, der sich teilweise vom offenen
Ende (33) des Hohlzylinders (32) aus in axialer Richtung
erstreckt und einen ringförmigen Zwischenraum zwischen dem
Hohlzylinder (32) und dem Ventilteil (41) bildet, um darin
Fremdkörper aufzunehmen.
3. Ventil nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Schutzeinrichtung zum Abfangen von Fremdkörpern
einen Bereich (41 a) mit reduziertem Außendurchmesser am
Ventilteil (41) aufweist, der sich von dem einen Ende des
Ventilteiles (41) aus teilweise in axialer Richtung er
streckt und einen ringförmigen Zwischenraum (45) zwischen
dem Hohlzylinder (34) und dem Ventilteil (41) bildet, um
Fremdkörper aufzunehmen.
4. Ventil nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Schutzeinrichtung zum Abfangen von Fremdkörpern
eine Stauplatte (10) aufweist, die in dem Fluidströmungs
weg (28 a, 28 b) angeordnet ist und einen labyrinthförmigen
Strömungsweg (10 a) stromaufwärts von der Fluidströmungs
öffnung (31) bildet.
5. Ventil nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Schutzeinrichtung zum Abfangen von Fremdkörpern
Stauplatten (10, 11) aufweist, die in dem Fluidströmungs
weg (28 a, 28 b) angeordnet sind und einen labyrinthförmigen
Strömungsweg (10 a) stromaufwärts von der Fluidströmungs
öffnung (31) und einen labyrinthförmigen Strömungsweg (11 a)
stromaufwärts vom offenen Ende (33) des Hohlzylinders (32)
bilden.
6. Ventil nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß zumindest eine Zylinderwand des Hohlzylinders (32, 34,
35, 36), die Fluidströmungsöffnungen aufweist, aus Form
harz besteht.
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| JP63206676A JP2567461B2 (ja) | 1988-08-19 | 1988-08-19 | 流量制御バルブ |
Publications (2)
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|---|---|
| DE3927167A1 true DE3927167A1 (de) | 1990-02-22 |
| DE3927167C2 DE3927167C2 (de) | 1992-05-07 |
Family
ID=16527272
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE3927167A Granted DE3927167A1 (de) | 1988-08-19 | 1989-08-17 | Stroemungssteuerventil |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US4947890A (de) |
| JP (1) | JP2567461B2 (de) |
| KR (1) | KR920001242B1 (de) |
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