DE3801410A1 - Kraftstoffaufbereitungsvorrichtung - Google Patents
KraftstoffaufbereitungsvorrichtungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Kraftstoffaufbereitungs
vorrichtung für eine Kraftstoffanlage, in der ein flüssiger
Kraftstoff aus einem Tank zu einer Vorrichtung gepumpt
wird, durch die der Kraftstoff zerstäubt wird, um in einer
Brennkraftmaschine verbrannt zu werden, wobei überschüssiger,
zu dieser Vorrichtung gepumpter Kraftstoff zurückgeleitet
wird.
Speziell befaßt sich die Erfindung mit der Aufbereitung
bzw. Vorwärmung von Kraftstoff, welcher einer Einspritz
pumpe oder auch einem Vergaser einer Brennkraftmaschine
zugeführt wird, wobei gegebenenfalls auch mehrere Einspritz
vorrichtungen vorgesehen sein können, in denen der Kraft
stoff zerstäubt wird. Neben der Funktion einer Kraftstoff
vorwärmung erfüllt die Kraftstoffaufbereitungsvorrichtung
auch noch die Funktion eines Druckreglers.
Der einschlägige Stand der Technik für derartige Kraft
stoffaufbereitungsvorrichtungen ergibt sich aus folgenden
US-Patentschriften:
13 50 87143 72 260
25 99 69943 77 149
37 68 73043 85 615
37 79 00743 86 584
40 56 08644 34 773
41 87 81344 40 138
42 28 77644 52 213
42 31 34244 54 851
43 59 972
Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der Erfindung
die Aufgabe zugrunde, eine verbesserte Kraftstoffaufbe
reitungsvorrichtung anzugeben, bei der die Kraftstoffer
wärmung und die Druckregelung in einfacher und wirt
schaftlicher Weise durchgeführt werden können, und deren
Teile einfach hergestellt und leicht montiert werden können.
Diese Aufgabe wird bei einer gattungsgemäßen Kraftstoff
aufbereitungsvorrichtung gemäß der Erfindung durch folgende
Merkmale gelöst:
Es ist ein Gehäuse vorgesehen, welches eine Einlaßöffnung
für aus dem Tank durch Pumpen geförderten Kraftstoff
aufweist sowie eine Auslaßöffnung, welche mit der Zer
stäubungsvorrichtung verbindbar ist, um dieser durch Pumpen
geförderten Kraftstoff zuzuführen, welches ferner eine
Rückführöffnung aufweist, welche mit der Zerstäubungs
vorrichtung verbindbar ist, um von dieser zurückfließenden
Kraftstoff aufzunehmen, und welches eine Tank- bzw.
Ablaßöffnung aufweist, welche mit dem Tank verbindbar ist,
um Kraftstoff in den Tank zurückfließen zu lassen;
in dem Gehäuse sind getrennte Kraftstoffkanäle vorgesehen, von denen der erste von der Einlaßöffnung zu der Auslaß öffnung führt, und von denen der zweite von der Rückführ öffnung ausgeht und sich zu der Tanköffnung einerseits, und dem ersten Kraftstoffkanal andererseits verzweigt;
in dem ersten Kraftstoffkanal ist eine selektiv betätig bare Heizvorrichtung vorgesehen, um den flüssigen Kraft stoff aufzuheizen, ehe dieser aus der Auslaßöffnung austritt;
es ist ein Sensor zum Erfassen der Temperatur des durch den ersten Kraftstoffkanal strömenden Kraftstoffs strom aufwärts von der Heizvorrichtung vorgesehen;
es sind Ventileinrichtungen vorgesehen, die in dem zweiten Kanal angeordnet und durch den Sensor derart betätigbar sind, daß sie den über die Rückführöffnung eintretenden Kraftstoff selektiv auf die Tanköffnung und den ersten Kraftstoffkanal aufteilen, und zwar in Abhängig keit von der Kraftstofftemperatur derart, daß bei steigender Temperatur des Kraftstoffs ein zunehmend größerer Anteil des zurückgeführten Kraftstoffs zu der Tanköffnung geleitet wird.
in dem Gehäuse sind getrennte Kraftstoffkanäle vorgesehen, von denen der erste von der Einlaßöffnung zu der Auslaß öffnung führt, und von denen der zweite von der Rückführ öffnung ausgeht und sich zu der Tanköffnung einerseits, und dem ersten Kraftstoffkanal andererseits verzweigt;
in dem ersten Kraftstoffkanal ist eine selektiv betätig bare Heizvorrichtung vorgesehen, um den flüssigen Kraft stoff aufzuheizen, ehe dieser aus der Auslaßöffnung austritt;
es ist ein Sensor zum Erfassen der Temperatur des durch den ersten Kraftstoffkanal strömenden Kraftstoffs strom aufwärts von der Heizvorrichtung vorgesehen;
es sind Ventileinrichtungen vorgesehen, die in dem zweiten Kanal angeordnet und durch den Sensor derart betätigbar sind, daß sie den über die Rückführöffnung eintretenden Kraftstoff selektiv auf die Tanköffnung und den ersten Kraftstoffkanal aufteilen, und zwar in Abhängig keit von der Kraftstofftemperatur derart, daß bei steigender Temperatur des Kraftstoffs ein zunehmend größerer Anteil des zurückgeführten Kraftstoffs zu der Tanköffnung geleitet wird.
Es ist ein besonderer Vorteil der Kraftstoffaufbereitungs
vorrichtung gemäß der Erfindung, daß sie kompakt aufgebaut
und leicht zu fertigen ist und dabei zuverlässig arbeitet.
Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung sind
Gegenstand der Unteransprüche.
Die Erfindung wird nachstehend anhand von Zeichnungen noch
näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1A eine schematische Darstellung zur Erläuterung
der Lage einer erfindungsgemäßen Kraftstoff
aufbereitungsvorrichtung in der Kraftstoffanlage
einer Brennkraftmaschine;
Fig. 1 eine Draufsicht auf eine bevorzugte Ausführungs
form einer Kraftstoffaufbereitungsvorrichtung
gemäß der Erfindung;
Fig. 2 eine Vorderansicht der Vorrichtung gemäß Fig. 1;
Fig. 3 eine Ansicht der rechten Seite der Vorrichtung
gemäß Fig. 1;
Fig. 4 einen senkrechten Schnitt durch die Vorrichtung
gemäß Fig. 1 längs der Linie 4-4 in dieser Figur;
Fig. 5 einen horizontalen Schnitt durch die Vorrichtung
gemäß Fig. 2 längs der Linie 5-5 in dieser Figur;
Fig. 5A eine Detaildarstellung zur Erläuterung einer
zweiten, von der Betriebsstellung gemäß Fig. 5
verschiedenen Betriebsstellung;
Fig. 6 einen horizontalen Schnitt durch das Gehäuse
der Kraftstoffaufbereitungsvorrichtung gemäß
Fig. 1 und 2;
Fig. 7 eine Ansicht der linken Seite des Gehäuses
der erfindungsgemäßen Vorrichtung, wobei einzelne
Teile weggebrochen sind und
Fig. 8 eine schematische Projektionsdarstellung der
Anordnung gemäß Fig. 7.
Im einzelnen zeigen die Figuren eine bevorzugte Ausführungs
form einer Kraftstoffaufbereitungsvorrichtung 10 gemäß
der Erfindung. Dabei sind entsprechende Teile in den
Figuren durchgehend mit denselben Bezugszeichen bezeichnet.
Fig. 1A zeigt schematisch eine erfindungsgemäße Vorrichtung
10 in ihrer typischen Lage zwischen einem Kraftstofftank 12
und einer Einspritzvorrichtung 14.
Eine Einlaßleitung 16 führt von dem Tank 12 zu einer
Einlaßöffnung 22 im Gehäuse 24 der Vorrichtung 10.
Eine Auslaßleitung 26, welche ein Filter 18 und eine
Pumpe 20 enthält, führt von einer Auslaßöffnung 28 des
Gehäuses 24 zu der Einspritzvorrichtung 14. Eine Rück
führleitung 30 führt von der Einspritzvorrichtung 14
zurück zu einer Rückführöffnung 32 des Gehäuses 24,
so daß überschüssiger Kraftstoff, der von der Pumpe 20
gefördert wird, zur der Aufbereitungsvorrichtung 10
zurückgeführt wird. Eine Tankleitung 34 mit einem Rück
schlagventil 35 führt von einer Tanköffnung 36 des
Gehäuses 24 zurück zu dem Tank 12. Der zurückkehrende
Kraftstoff, welcher an der Rückführöffnung 32 in die
Vorrichtung 10 eintritt, wird in nachstehend noch näher
zu beschreibender Weise selektiv entweder durch das Gehäuse
24 hindurch und über die Auslaßleitung 26 zu der Einspritz
vorrichtung 14 geleitet oder über die Tankleitung 34 zurück
in den Tank 12, von wo der Kraftstoff dann über die Einlaß
leitung 16 wieder zu der Einlaßöffnung 22 gepumpt bzw.
gesaugt werden kann. Die Anteile der rezirkulierten Kraft
stoffmenge, die einerseits direkt durch die Vorrichtung 10
fließen, und andererseits durch den Tank 12 hindurch zurück
fließen, werden von der Vorrichtung 10 erfindungsgemäß
in Abhängigkeit von der Kraftstofftemperatur gesteuert.
Der konstruktive Aufbau der Vorrichtung 10 ist in Fig.
1 bis 8 detailliert dargestellt. Der Grundkörper bzw. das
Gehäuse 24 ist ein Metallteil von im wesentlichen würfel
förmiger Gestalt aus einem geeigneten Werkstoff, beispiels
weise aus Aluminium, welcher (welches) in konventioneller
Weise behandelt wird, um möglichen Korrosionseffekten des
Kraftstoffs zu widerstehen. Das Gehäuse 24 besitzt zwei
nebeneinander angeordnete parallele Bohrungen 38, 40 mit
Längsachsen 42 bzw. 44. Einzelheiten der Bohrungen 38, 40
sind wohl am besten in Fig. 6 erkennbar. Die Bohrung 38
ist an den beiden Enden des Gehäuses 24 offen. Sie ist
jedoch durch eine Querwand 46 in einen kürzeren Abschnitt 48
- in Fig. 6 links - und einen längeren Abschnitt 50 - rechts -
unterteilt. Zwischen den beiden Bohrungsabschnitten 48, 50
verläuft koaxial zu der Bohrungsachse 42 eine zylindrische
Öffnung 52 durch die Querwand 46 hindurch. An den offenen
Enden der Bohrungsabschnitte 48, 50 sind jeweils Senk
bohrungen 57 bzw. 56 vorgesehen, und der Abschnitt 48 ent
hält außerdem eine zweite Senk- bzw. Stufenbohrung 58.
Die Einlaßöffnung 22 umfaßt eine Gewindebohrung, die un
mittelbar rechts neben der Querwand 46 im wesentlichen
tangential in den Bohrungsabschnitt 50 eintritt. Die
Tanköffnung 36 umfaßt eine Gewindebohrung, welche parallel
zu der Einlaßöffnung 22 und - in Fig. 2 und 6 - links von
dieser angeordnet ist. Die Tanköffnung 36 trifft am innersten
Ende desselben auf den Bohrungsabschnitt 48, steht jedoch
weder mit der Verbindungsöffnung 52 noch mit dem rechten
Bohrungsabschnitt 50 in Verbindung.
Die Bohrung 40 ist am rechten Ende des Gehäuses 24 offen
und besitzt an diesem Ende eine Senkbohrung 60. Das linke
Ende der Bohrung 40 ist durch eine Querwand 62 geschlossen,
welche koaxial zur Achse 44 eine durchgehende Gewindebohrung
besitzt, die die Auslaßöffnung 28 bildet.
Fig. 7 und 8 zeigen weitere Einzelheiten des Gehäuses 24.
Die in Fig. 7 dargestellte Oberseite des Gehäuses 24 ist
mit einer senkrechten Wand 64 versehen, welche einen Ober
flächenbereich vollständig umschließt, der im wesentlichen
die linke Hälfte des Gehäuses einnimmt, wie dies in Fig. 1
und 2 sichtbar ist. Die Außenseite der Wand 64 hat eine
im wesentlichen quadratische Form, während die Innenseite
eine kreisrunde Form hat. Ein Druckregler 66 (Fig. 1 bis 4)
ist an dem Gehäuse 24 bezüglich der Wand 64 dichtend montiert.
Einzelheiten des Druckreglers werden weiter unter erläutert.
Die Rückführöffnung 32 umfaßt eine Gewindebohrung, welche
die linke Seite der senkrechten Wand 64 durchgreift, und zwar
etwa in der Mitte zwischen den Achsen 42, 44 und etwas ober
halb derselben, wie dies in Fig. 7 sichtbar ist. Die Achse
der Rückführöffnung 32 liegt dabei auf einem Radius der
kreisförmigen bzw. zylindrischen Innenfläche der Wand 64.
Der kreisrunde Gehäusebereich, welcher von der Innenfläche
der Wand 64 umgrenzt wird, enthält eine zentrale Sack
bohrung 68. Auf das innere Ende der Sackbohrung 68 trifft
eine von der Stufenbohrung 58 ausgehende schräge Bohrung 70
(vgl. auch Fig. 8, die eine Projektions-Detaildarstellung
der Fig. 7 zeigt).
Wie am besten aus Fig. 6 deutlich wird, besitzt das Gehäuse
24 auch einen schrägen Kanal 72, der eine Wand 74 durchgreift,
welche die beiden Bohrungen 38, 40 voneinander trennt, so
daß der Kanal 72 den Abschnitt 50 mit der Bohrung 40 ver
bindet.
Fig. 5 zeigt, daß in der Bohrung 40 eine Heizvorrichtung 76
angeordnet ist. Die Gesamtlänge der Heizvorrichtung 76 ist
dabei kleiner als diejenige der Bohrung 40, so daß sich am
rechten und am linken Ende der Heizvorrichtung jeweils
eine Kammer 78 bzw. 80 ergibt. Ein runder Verschluß 82
paßt dichtend in die Senkbohrung 60 und dient dazu, die
Heizvorrichtung 76 in der Bohrung 40 in axialer Richtung
derart zu positionieren, daß die Kammern 78, 80 exakt
definiert werden.
Die Heizvorrichtung 76 besitzt einen stabförmigen Kern 84,
von dessen rechtem Ende zwei isolierte elektrische Leitungen
86 abgehen. Ein Metallrohr 88 mit Rippen 90 ist passend auf
den Kern 84 aufgesetzt. Das rechte Ende des Rohres 88 ist
eingeschnürt und dichtend in eine runde Mittelöffnung des
Verschlußes 82 eingesetzt. Die Leitungen 86 dienen in nach
stehend noch zu beschreibender Weise dem Anschluß der
Heizvorrichtung 76 an eine elektrische Schaltung. Fig. 4
zeigt, daß die Rippen 90 gleichmäßig auf den Umfang der
Heizvorrichtung 76 verteilt sind. Dabei bilden die Zwischen
räume zwischen den Rippen 90 axial verlaufende Kanäle 92
für durch die Bohrung 40 fließenden Kraftstoff, während die
Kammern 78, 80 Sammelkammern bzw. Kopfstücke für diese
Kanäle bilden.
Der Kraftstoff tritt in die Bohrung 40 über den schrägen
Kanal 72 aus dem Bohrungsabschnitt 50 ein. Aus der Kammer 78
strömt der Kraftstoff von rechts in die Kanäle 92. Der Kraft
stoff fließt dann längs der Kanäle 92 zu der anderen Kammer
80, von wo er durch die Auslaßöffnung 28 abfließt. Wenn
der Heizvorrichtung 76 elektrischer Strom zugeführt wird,
erzeugt sie Wärme, welche auf den Kraftstoff übertragen
wird, der über die Außenfläche des Rippenrohres 88 fließt.
In dem Bohrungsabschnitt 50 ist eine thermische
Betätigungsvorrichtung 94 angeordnet (vgl. Fig. 5). Die
Betätigungsvorrichtung 94 besitzt einen zylindrischen
Grundkörper 96, der in ein Ende eines Montagerohres 98
eingepaßt ist. Ein Flansch 99 des Grundkörpers 96 dient
dazu, den Körper 96 bezüglich des Rohres 98 in axialer
Richtung zu positionieren, wenn der Flansch 99 an das
Rohrende angelegt wird. Das andere Ende des Montagerohres 98
ist seinerseits in eine Öffnung 100 an der Innenseite eines
runden Verschlußstücks 101 eingefaßt, welches dichtend in
die Senkbohrung 56 paßt. Die Betätigungsvorrichtung 94,
das Rohr 98 und das Verschlußstück 101 sind dabei koaxial
zu der Achse 42 angeordnet. Ein Betätigungselement 102
steht koaxial über den Grundkörper 96 vor, und zwar an dem
Ende desselben, welches dem Montagerohr 98 gegenüber liegt.
Das Betätigungselement 102 ist in Fig. 5 im eingeschobenen
Zustand gezeigt, den es einnimmt, wenn die Temperatur, welcher
die Betätigungsvorrichtung 94 ausgesetzt ist, relativ niedrig
ist. Wenn die Temperatur zunimmt, wird das Betätigungselement
102 zunehmend weiter ausgefahren. Die Detaildarstellung
gemäß Fig. 5A zeigt eine typische ausgefahrene Position
für das Betätigungselement 102.
In der Senkbohrung 58 des Bohrungsabschnitts 48 ist ein
federbelastetes Ventil angeordnet, dessen Ventilelement 104
im wesentlichen rund ausgebildet ist und unter der Vor
spannung einer Feder 106 steht. Ein Verschlußstück 108 ist
dichtend in die Senkbohrung 54 eingesetzt. Ein Ende der
Feder 106 stützt sich in einer Ringnut 110 des Verschluß
stückes 108 ab, während das andere Ende der Feder 106
gegen einen ringförmigen Flansch 112 drückt, welcher das
Ventilelement 104 an seinem von dem Verschlußelement 108
abgewandten Ende umgibt. Die Feder 106 erzeugt also an
den Ventilelement 104 eine nach rechts - in Fig. 5 -
gerichtete Vorspannung, so daß der Flansch 112 an einer
Schulter 114 anliegt, die durch die Senkbohrung 58 gebildet
wird. Die gesamte axiale Länge des Ventilelements 104 ist
kleiner als die axiale Länge der Senkbohrung 58, und zwar
um einen Betrag, der im wesentlichen dem Hub des Betätigungs
elements 102 zwischen seiner voll eingefahrenen und seiner
voll ausgefahrenen Position entspricht. In Fig. 5 hat das
linke Ende des Ventilelements 104 von dem Verschlußelement
108 einen Abstand, der im wesentlichen diesem Hub entspricht.
Ein rohrförmiges Element 116 durchgreift die Verbindungs
öffnung 52 zwischen dem Betätigungselement 102 und dem
Ventilelement 104. Das rohrförmige Element 116 ist genau
in die Öffnung 52 eingepaßt. Dasjenige Ende des Elements 116,
auf welches das Betätigungselement 102 einwirkt, ist ge
schlossen. Das andere Ende, welches dem Ventilelement 104
gegenüberliegt, ist offen. Ein rohrförmiger Kanal 118
durch das Element 116 reicht von dem offenen Rohrende
bis zu einer Reihe von radialen Öffnungen 120, die an
grenzend an das geschlossene Rohrende vorgesehen sind
und über die der Kanal 118 mit dem Bohrungsabschnitt 50
verbunden ist. Eine Öffnung 122, welche durch das Ventil
element 104 hindurchgeht, fluchtet mit dem Kanal 118 und
bildet eine Verlängerung desselben.
Bei dem in Fig. 5 gezeigten Zustand steht der Bohrungs
abschnitt 48 über das Ventilelement 104 und das rohr
förmige Element 116 mit dem Bohrungsabschnitt 50 in
Verbindung. Gleichzeitig verhindert das Anliegen des
Flansches 112 des Ventilelements 104 an der Schulter 114
eine Strömung von der Senkbohrung 58 zu der Tanköffnung 36.
Wenn das Betätigungselement 102 voll ausgefahren ist, dann
ist das Ventilelement 104 von der Schulter 114 abgehoben
und das linke Ende des Ventilelements 104 wird gegen das
Verschlußelement 108 gedrückt. Bei diesem Betriebszustand,
der in Fig. 5A gezeigt ist, wird verhindert, daß Kraftstoff
aus der Senkbohrung 58 durch das Ventilelement 104 und das
rohrförmige Element 116 hindurch in den Bohrungsabschnitt 50
fließt, während der Strömungspfad von der Senkbohrung 58 zu
der Tanköffnung 36 freigegeben ist. Wenn das Betätigungs
element 102 eine Zwischenstellung zwischen den beiden
vorstehend beschriebenen Endstellungen einnimmt, fließt
ein Teil des Kraftstoffs aus der Senkbohrung 58 in den
Bohrungsabschnitt 50, während der restliche Teil des Kraft
stoffs zu der Tanköffnung 36 fließt. Die prozentualen
Anteile der geteilten Strömung sind dabei eine Funktion
der Ausfahrlänge des Betätigungselements der thermischen
Betätigungsvorrichtung 94 und damit eine Funktion der von
dieser Betätigungsvorrichtung erfaßten Kraftstofftemperatur.
Der Kraft, mit welcher das Betätigungselement 102 ausgefahren
wird, wirkt die Federkraft der Feder 106 entgegen. Das offene
Ende des rohrförmigen Elements 116 ist vorzugsweise abge
rundet und wird von einer entsprechend abgerundeten Ver
tiefung 124 im angrenzenden Ende des Ventilelements 106
aufgenommen, wobei die Vertiefung 124 konzentrisch zu der
Öffnung 122 des Ventilelements 104 angeordnet ist. Das
rohrförmige Element wird aufgrund seiner Passung in der
Öffnung 52 geführt und seine Enden stützen sich einfach
an dem Ventilelement 104 und dem Betätigungselement 102 ab.
Hierdurch kann auf mechanische Befestigungen zwischen dem
Betätigungselement, dem rohrförmigen Element und dem
Ventilelement verzichtet werden. Die genannten Teile
werden vorzugsweise so in dem Gehäuse 24 montiert, daß
zunächst das rohrförmige Element 116 ausgehend von einem
Ende der Bohrung 38 in die Öffnung 52 eingeführt wird,
woraufhin dann die Betätigungsvorrichtung 94 und das
federbelastete Ventilelement in die zugehörigen Bohrungs
abschnitte 50 bzw. 48 eingesetzt werden. Anschließend
werden dann die Senkbohrungen 54 und 56 mit den Verschluß
elementen 108 bzw. 101 verschlossen.
Die Ausgestaltung des federbelasteten Ventilelements 104
und dessen Anordnung in dem Bohrungsabschnitt 48 ist
besonders vorteilhaft. In der einen axialen Richtung
wird nämlich von der Feder 106 auf das Ventilelement 104
eingewirkt, während in entgegengesetzter Richtung durch
das rohrförmige Element 116 auf das Ventilelement 104
eingewirkt wird. Wegen der fassungsartigen Paßverbindung
zwischen dem linken Ende des Elements 116 und der rechten
Stirnfläche des Ventilelements 104 kann die Achse des
Ventilelements 104 bezüglich der Achse des Rohrelements 116
und bezüglich der Achse des Bohrungsabschnitts 48 (inner
halb gewisser Grenzen) kippen. Außerdem werden diese Kipp-
bzw. Ausrichtbewegungen durch die Feder 106 nicht behindert.
Das federbelastete Ventilelement 104 ist damit gewisser
maßen schwimmend gehaltert. Dies hat zur Folge, daß die
Parallelität zwischen der Schulter 114 und der Innenfläche
des Verschlußelementes 108 sowie zwischen den beiden
Stirnflächen des Ventilelements 104 selbst nicht besonders
kritisch ist. Solange die Stirnflächen des Ventilelements,
die Schulter 114 und die Innenfläche des Verschlußelements
108 eben sind, wird die rechte Stirnfläche des Ventil
elements 104 auf ihrem vollen Umfang an der Schulter 114
anliegen, wenn das Betätigungselement 102 der Betätigungs
vorrichtung 94 voll in diese zurückgezogen ist. Ferner
wird die linke Stirnfläche des Ventilelements 104 auf
ihrem gesamten Umfang rings um die Öffnung 122 herum
eng an dem Verschlußelement 108 anliegen, wenn das
Betätigungselement 102 voll ausgefahren ist. Die Fertigungs
toleranzen für das Ventilelement 104 und den Bohrungs
abschnitt 48 sind also nicht besonders kritisch, was
ein sehr erwünschtes Ergebnis der erfindungsgemäßen
Konstruktion ist.
Der Druckregler 66 besitzt ein turmartiges Gehäuse 126,
welches auf den oberen Rand der Wand 64 paßt. Das Gehäuse 66
besitzt an seiner Basis einen Flansch 128, dessen Form an
die quadratische Form der Außenseite der Wand 64 angepaßt ist.
Schrauben 130 durchgreifen Löcher an den vier Ecken des Flan
sches 128 und sind in entsprechende Gewindebohrungen in der
Wand 64 eingeschraubt, um den Druckregler an dem Gehäuse 24
zu haltern. Der Rand einer Membran 132 ist zwischen dem
Flansch 128 und dem oberen Rand der Wand 64 dichtend ein
gespannt, wenn die Schrauben 130 angezogen sind, um den
Flansch an der Wand festzulegen.
Die Achse 134 des Druckreglers 66 und dessen Mechanismus
sind koaxial zu der Sackbohrung 68 angeordnet. Ein kreis
zylindrisches Sitzelement 134 ist in die Bohrung 68 ein
gepaßt, wobei das freie Ende dieses Elements einen Sitz 138
bildet, mit dem der Druckreglermechanismus zusammenwirkt,
um die Regelfunktion auszuüben. Eine Kreisscheibe 140 ist
konzentrisch zu der Membran 132 an dieser gehaltert, um
mit dem Sitz 138 zusammenzuwirken. Die Membran 132 ist
mittels einer Feder 142 so vorgespannt, daß sie die Scheibe
140 in ihre Schließstellung gegen den Sitz 138 drückt.
Die Höhe der Federvorspannung ist dabei mittels eines
Einstellmechanismus 145 einstellbar, welcher vom äußeren
Ende des Reglergehäuses 126 her zugänglich ist.
Der zurückfließende Kraftstoff, der durch die Rückführ
öffnung 32 in das Gehäuse 24 eintritt, wirkt auf die
Membran 132 entgegen der Federkraft ein. Bei ausreichendem
Druck wird die Membran so weit angehoben, daß die Scheibe
140 von dem Sitz 138 abgehoben wird, so daß der Kraft
stoff durch das Element 136 hindurch in die Sackbohrung 68
fließen kann. Bei stabilen Betriebsbedingungen reicht der
Kraftstoffdruck an der Membran gerade aus, um die nach unten
gerichtete Federkraft zu überwinden, so daß die Scheibe 140
so weit von ihrem Sitz 138 abgehoben wird, daß der Druck
des zurückfließenden Kraftstoffs konstant gehalten wird.
Darin besteht die Funktion des Druckreglers 66.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung umfaßt ferner einen
Thermoschalter 144, welcher an derselben Fläche des Gehäuses
24 montiert ist wie der Druckregler 66, jedoch am anderen
Ende dieser Fläche und mit dem Gehäuse in Kontakt steht.
Der Sensorpunkt des Thermoschalters 144 hat den gleichen
Abstand von den beiden Bohrungen 38, 40, um die Temperatur
des Gehäuses 24 an einer Stelle zu erfassen, die dem Punkt
benachbart ist, an dem der Kraftstoff in die Heizvorrichtung
76 eintritt. Der Thermoschalter 144 schaltet den elektrischen
Strom für den Kern 84 der Heizvorrichtung 76. Der Thermo
schalter 144 besitzt zwei isolierte elektrische Anschluß
leitungen 146. Eine der Leitungen 146 ist mit einer der
Leitungen 86 verbunden. Die andere Leitung 146 und die
andere Leitung 86 sind mit einer Speisespannungsquelle
verbunden. Wenn die von dem Thermoschalter 144 erfaßte
Temperatur unter einer vorgegebenen Schwelle liegt, ist
der Schalter geschlossen, um einen Stromkreis für die
Heizvorrichtung 76 zu schließen, so daß diese den Kraft
stoff beheizt. Wenn die erfaßte Temperatur über diesen
Grenzwert steigt, öffnet der Thermoschalter 144, so daß
der Strom für die Heizvorrichtung 76 unterbrochen und
der Kraftstoff nicht länger beheizt wird.
Wenn die erfindungsgemäße Kraftstoffaufbereitungsvorrichtung
10 in dem in Fig. 1A schematisch gezeigten Kraftstoffkreis
lauf liegt, dann fließt der mit Hilfe der Pumpe 20 aus
dem Tank 12 geförderte Kraftstoff zunächst an der Betätigungs
vorrichtung 94 vorbei. Unter der Voraussetzung, daß der
Kraftstoff relativ kalt ist, ist das Betätigungselement 102
voll zurückgezogen, so daß das Ventilelement 104 den Kraft
stoffrückfluß von der Tanköffnung 36 blockiert. Der zurück
fließende Kraftstoff fließt also durch die Aufbereitungs
vorrichtung zurück und erneut zu der Einspritzvorrichtung 14,
wobei der Tank 12 umgangen wird. Während dieser Zeit wird
die Heizvorrichtung eingeschaltet, um den an ihr entlang
strömenden Kraftstoff aufzuheizen.
Wenn die Temperatur des zurückfließenden Kraftstoffs aufgrund
der Heizwirkung der Heizvorrichtung ansteigt, wird schließ
lich ein Punkt erreicht, an dem die Betätigungsvorrichtung 94
beginnt, das Ventilelement 104 zu verstellen. Folglich
wird ein abnehmender Prozentsatz des zurückfließenden
Kraftstoffs direkt durch die Bohrung 38 geleitet, während
ein zunehmender Prozentsatz des zurückfließenden Kraftstoffs
nunmehr zum Tank 12 fließt. Die an dem Tank vorbeifließende
Kraftstoffmenge bleibt dabei so lange relativ groß, bis das
Ventilelement ausreichend weit verschoben ist, um den Kraft
stoffstrom in zwei gleich große Hälften aufzuteilen. Wenn
dieser Zustand erreicht ist, führt eine weitere Verstellung
des Ventilelements durch die Betätigungsvorrichtung 94
dazu, daß ein zunehmend größerer Anteil des durchfließenden
Kraftstoffs zum Tank 12 abfließt. Schließlich wird bei
voll ausgefahrenem Betätigungselement 102 im wesentlichen
der gesamte zurückfließende Kraftstoff in den Tank 12
geleitet. Während der gesamten Zeit wirkt der Druckregler 66
in der Weise auf den zurückfließenden Kraftstoff ein, daß
ein eingestellter Druckwert aufrechterhalten wird.
Bei der vorstehend beschriebenen Kraftstoffaufbereitungs
vorrichtung gemäß der Erfindung ergibt sich ein kompakter
Aufbau und eine wirksame, kostengünstige Anordnung und
Ausbildung der einzelnen Teile. Die Vorrichtung kann dabei
mit konventionellen Produktionseinrichtungen hergestellt
werden. Die beiden parallelen Bohrungen 38, 40 werden
gebohrt und einer Endbearbeitung unterzogen. Die schräge
Bohrung und der schräge Kanal werden ausgehend von der
offenen Seite der betreffenden Öffnungen bzw. Bohrungen
gebohrt, nachdem letztere fertiggestellt sind. Andere
Bohrungen werden mit konventionellen Werkzeugen gebohrt
und endbearbeitet. Die im Inneren des Gehäuses angeordneten
Teile werden in konventioneller Weise gefertigt und können
bequem montiert werden. Die Verwendung einer Betätigungs
vorrichtung 94 mit Wachsfüllung und eine geeignete Feder
vorspannung für das Ventilelement 104 sorgen für eine
befriedigende Steuerung, ohne daß kritische Toleranzen
eingehalten werden müßten. Obwohl eine solche Betätigungs
vorrichtung eine ausreichende Kraft entwickelt, um das Ventil
element entgegen der Federvorspannung zu verstellen, ist
außerdem die Tendenz für mögliche Schäden aufgrund von
Überbelastungen, wenn das Ventilelement an dem Verschluß
element anliegt, minimal, da eine Betätigungsvorrichtung
der betrachteten Art von Natur aus nur eine geringe Kraft
entwickelt, wenn das Betätigungselement durch ein Hindernis
zum Stillstand gebracht wird. Die genaue Charakteristik
einer Vorrichtung gemäß der Erfindung und die spezielle
Ausgestaltung der verwendeten Einzelteile läßt sich unter
Beachtung der konventionellen Konstruktionsprinzipien
und mit dem üblichen Ingenieurwissen bestimmen. Im Rahmen
dieser Ausgestaltung der verschiedenen Elemente der
erfindungsgemäßen Vorrichtung können sich dabei durchaus
andere konstruktive Details ergeben, ohne daß dabei der
Grundgedanke der Erfindung verlassen werden müßte.
Claims (9)
1. Kraftstoffaufbereitungsvorrichtung für eine Kraftstoff
anlage, in der ein flüssiger Kraftstoff aus einem Tank
zu einer Vorrichtung gepumpt wird, durch die der Kraft
stoff zerstäubt wird, um in einer Brennkraftmaschine
verbrannt zu werden, wobei überschüssiger, zu dieser
Vorrichtung gepumpter Kraftstoff zurückgeleitet wird,
gekennzeichnet durch folgende Merkmale:
Es ist ein Gehäuse (24) vorgesehen, welches eine Einlaßöff nung (22) für aus dem Tank (12) durch Pumpen geförderten Kraftstoff aufweist sowie eine Auslaßöffnung (28), welche mit der Zerstäubungsvorrichtung verbindbar ist, um dieser durch Pumpen geförderten Kraftstoff zuzuführen, welches ferner eine Rückführöffnung (32) aufweist, welche mit der Zerstäubungsvorrichtung verbindbar ist, um von dieser zurückfließenden Kraftstoff aufzunehmen, und welches eine Tank- bzw. Ablaßöffnung (36) aufweist, welche mit dem Tank (12) verbindbar ist, um Kraftstoff in den Tank (12) zurückfließen zu lassen;
in dem Gehäuse (24) sind getrennte Kraftstoffkanäle vor gesehen, von denen der erste von der Einlaßöffnung (22) zu der Auslaßöffnung (28) führt, und von denen der zweite von der Rückführöffnung (32) ausgeht und sich zu der Tank öffnung (36) einerseits, und dem ersten Kraftstoffkanal andererseits verzweigt;
in dem ersten Kraftstoffkanal ist eine selektiv betätig bare Heizvorrichtung (76) vorgesehen, um den flüssigen Kraftstoff aufzuheizen, ehe dieser aus der Auslaß öffnung (28) austritt;
es ist ein Sensor (94) zum Erfassen der Temperatur des durch den ersten Kraftstoffkanal strömenden Kraftstoffs stromaufwärts von der Heizvorrichtung (76) vorgesehen;
es sind Ventileinrichtungen (104, 106) vorgesehen, die in dem zweiten Kanal angeordnet und durch den Sensor (94) derart betätigbar sind, daß sie den über die Rückführ öffnung (32) eintretenden Kraftstoff selektiv auf die Tanköffnung (36) und den ersten Kraftstoffkanal auf teilen, und zwar in Abhängigkeit von der Kraftstoff temperatur derart, daß bei steigender Temperatur des Kraftstoffs ein zunehmend größerer Anteil des zurück geführten Kraftstoffs zu der Tanköffnung (36) geleitet wird.
Es ist ein Gehäuse (24) vorgesehen, welches eine Einlaßöff nung (22) für aus dem Tank (12) durch Pumpen geförderten Kraftstoff aufweist sowie eine Auslaßöffnung (28), welche mit der Zerstäubungsvorrichtung verbindbar ist, um dieser durch Pumpen geförderten Kraftstoff zuzuführen, welches ferner eine Rückführöffnung (32) aufweist, welche mit der Zerstäubungsvorrichtung verbindbar ist, um von dieser zurückfließenden Kraftstoff aufzunehmen, und welches eine Tank- bzw. Ablaßöffnung (36) aufweist, welche mit dem Tank (12) verbindbar ist, um Kraftstoff in den Tank (12) zurückfließen zu lassen;
in dem Gehäuse (24) sind getrennte Kraftstoffkanäle vor gesehen, von denen der erste von der Einlaßöffnung (22) zu der Auslaßöffnung (28) führt, und von denen der zweite von der Rückführöffnung (32) ausgeht und sich zu der Tank öffnung (36) einerseits, und dem ersten Kraftstoffkanal andererseits verzweigt;
in dem ersten Kraftstoffkanal ist eine selektiv betätig bare Heizvorrichtung (76) vorgesehen, um den flüssigen Kraftstoff aufzuheizen, ehe dieser aus der Auslaß öffnung (28) austritt;
es ist ein Sensor (94) zum Erfassen der Temperatur des durch den ersten Kraftstoffkanal strömenden Kraftstoffs stromaufwärts von der Heizvorrichtung (76) vorgesehen;
es sind Ventileinrichtungen (104, 106) vorgesehen, die in dem zweiten Kanal angeordnet und durch den Sensor (94) derart betätigbar sind, daß sie den über die Rückführ öffnung (32) eintretenden Kraftstoff selektiv auf die Tanköffnung (36) und den ersten Kraftstoffkanal auf teilen, und zwar in Abhängigkeit von der Kraftstoff temperatur derart, daß bei steigender Temperatur des Kraftstoffs ein zunehmend größerer Anteil des zurück geführten Kraftstoffs zu der Tanköffnung (36) geleitet wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß in dem zweiten Kraftstoffkanal Druckregeleinrichtungen
(66) zum Regeln des Kraftstoffdruckes vorgesehen sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß in dem Grundkörper (24) zwei parallele, nebenein
anderliegende Bohrungen (38, 40) vorgesehen sind,
daß der erste Kraftstoffkanal eine (40) dieser Bohrungen
(38, 40) vollständig und einen Abschnitt (50) der zweiten
(38) der beiden Bohrungen (38, 40) umfaßt, und daß der
zweite Kraftstoffkanal einen zweiten Abschnitt (48)
der zweiten Bohrung (38) umfaßt.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Heizvorrichtung (76) in der ersten Bohrung (40)
angeordnet ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Heizvorrichtung (76) einen stabförmigen Kern (84)
aufweist, der im wesentlichen konzentrisch zu der ersten
Bohrung (40) angeordnet ist, sowie eine Anzahl von
Rippen (90), welche radial von dem Kern (84) abstehen,
derart, daß die Heizvorrichtung (76) und die erste
Bohrung (40) gemeinsam rings um den Kern (84) eine
Anzahl von Kraftstoffkanälen (92) definieren, die
zwischen den Rippen (90) verlaufen.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß
ein Ende der ersten Bohrung (40) durch ein Verschluß
element (82) verschlossen ist, daß ein Ende des stab
förmigen Kerns (84) in einer Mittelöffnung des Verschluß
elements (82) angeordnet ist, und daß die Heizvorrichtung
(76) über elektrische Leitungen (86) gespeist wird,
welche durch die Mittelöffnung des Verschlußelements (82)
hindurch nach außen vorstehen, so daß die Heizvorrichtung
(76) mit einer elektrischen Speisespannungsquelle ver
bindbar ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß
der Sensor (94) in dem genannten ersten Abschnitt (50)
der zweiten Bohrung (38) angeordnet ist, und daß die
Ventileinrichtungen (104, 106) in dem zweiten Abschnitt
(48) dieser zweiten Bohrung (38) angeordnet sind.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß
zwischen den Ventileinrichtungen (104, 106) und dem
Sensor (94) Betätigungseinrichtungen vorgesehen sind,
welche ein rohrförmiges Element (116) umfassen, über
welches Kraftstoff von der Rückführöffnung (32) dem
ersten Kraftstoffkanal zuführbar ist, wenn die Ventil
einrichtungen (104, 106) von dem Sensor (94) derart
betätigt werden, daß ein derartiger Kraftstofffluß
ermöglicht wird.
9. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
ein Thermoschalter (144) vorgesehen ist, der auf der
Außenseite des Gehäuses (24) an einer Wand montiert ist,
die über den beiden Bohrungen (38, 40) liegt, derart
daß sich der Schalter (144) im wesentlichen in einer
gedachten Ebene befindet, welche denselben Abstand von
den beiden Bohrungen (38, 40) aufweist, und daß die
Heizvorrichtung (76) durch den Thermoschalter (144)
steuerbar ist.
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|---|---|---|---|
| US07/008,630 US4754741A (en) | 1987-01-29 | 1987-01-29 | Fuel conditioner assembly |
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|---|---|
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