[go: up one dir, main page]

DE3926943A1 - Auftragsvorrichtung - Google Patents

Auftragsvorrichtung

Info

Publication number
DE3926943A1
DE3926943A1 DE3926943A DE3926943A DE3926943A1 DE 3926943 A1 DE3926943 A1 DE 3926943A1 DE 3926943 A DE3926943 A DE 3926943A DE 3926943 A DE3926943 A DE 3926943A DE 3926943 A1 DE3926943 A1 DE 3926943A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
web
liquid
applicator
head
side edge
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE3926943A
Other languages
English (en)
Other versions
DE3926943C2 (de
Inventor
Norio Shibata
Yasuhito Hiraki
Tsunehiko Sato
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Fujifilm Corp
Original Assignee
Fuji Photo Film Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Fuji Photo Film Co Ltd filed Critical Fuji Photo Film Co Ltd
Publication of DE3926943A1 publication Critical patent/DE3926943A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3926943C2 publication Critical patent/DE3926943C2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05CAPPARATUS FOR APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05C5/00Apparatus in which liquid or other fluent material is projected, poured or allowed to flow on to the surface of the work
    • B05C5/02Apparatus in which liquid or other fluent material is projected, poured or allowed to flow on to the surface of the work the liquid or other fluent material being discharged through an outlet orifice by pressure, e.g. from an outlet device in contact or almost in contact, with the work
    • B05C5/0254Coating heads with slot-shaped outlet

Landscapes

  • Coating Apparatus (AREA)
  • Manufacturing Of Magnetic Record Carriers (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Auftragvorrichtung zum Auftragen einer Flüssigkeit wie beispielsweise einer lichtempfindlichen Flüssigkeit, einer magnetischen Flüssigkeit oder einer Flüssigkeit zum Flächenschutz auf eine flexible Bahn wie beispielsweise einen Plastikfilm, Papier, einen Metallfilm oder dergleichen.
Herkömmliche Auftragvorrichtungen zum Auftragen einer Flüssigkeit auf eine Bahn umfassen verschiedene Typen, die mit Walzen, Wülsten, Gleitüberzug und Extrusion arbeiten. Während die Gesamtbreite jeder dieser Vorrichtungen größer ist als die Breite der Bahn, ist der Abschnitt der Bahn, auf welchen die Flüssigkeit aufgetragen wird, kleiner als die Gesamtbreite der Bahn. Anders ausgedrückt wird die Flüssig­ keit nicht auf die beiden Seitenkantenabschnitte der Bahn aufgetragen. Die Breite jedes dieser Seitenkantenabschnitte beträgt typisch einige mm bis zehn plus einige mm. Wenn ein Auftragkopf gegen die Bahn gedrückt wird, um die Flüssigkeit auf die sich bewegende Bahn aufzutragen wie in der Extru­ sions-Auftragvorrichtung, berühren beide Seitenkantenab­ schnitte der Bahn den Auftragkopf, so daß dieser die Oberflä­ chen der Seitenkantenabschnitte schabt und Späne von diesen abnimmt. Die abgeschabten Späne der Bahn neigen zum Haften an den Seitenkanten des Flüssigkeitsauftragsabschnitts des Kopfes. Außerdem können Fremdstoffe, die an der Oberfläche der Bahn haften, durch die Seitenkanten des Auftragabschnitts des Kopfes eingefangen werden. Da die abgeschabten Späne und die Fremdstoffe, welche sich an den Seitenkanten des Flüssig­ keitsauftragsabschnitts des Kopfes ansammeln, die Seitenkan­ ten der Bahn hochdrücken, wird die Dicke der auf die Bahn aufgetragenen Flüssigkeit ungleichmäßig entlang ihrer Breite, wobei die Dicke nahe den Seitenkanten der Bahn größer ist als bei und nahe dem Mittelabschnitt. Dies ist ein bedeutendes Problem.
Um dieses Problem zu lösen, sind ein Auftragverfahren und eine Auftragvorrichtung vorgeschlagen worden, wie in den ungeprüften veröffentlichten japanischen Patentanmeldungen 2 57 268/86 bzw. 2 57 263/86 offenbart. Bei dem Auftragverfahren wird ein Lösungsmittel auf beide Seitenkantenabschnitte einer Bahn aufgetragen, unmittelbar bevor eine Flüssigkeit auf den anderen Abschnitt der Bahn aufgetragen wird. Bei der Auftrag­ vorrichtung sind die Abschnitte der Oberkante eines Abstreifteiles, welche sich an Stellen befinden, die denen von Beschränkungsplatten für die Auftragbreite entsprechen, abgeschrägt.
Bei dem in der ungeprüften veröffentlichten japanischen Patentanmeldung 2 57 268/86 offenbarten Auftragverfahren hat sich jedoch herausgestellt, daß das Lösungsmittel dazu neigt, zu dem flüssigkeitstragenden Abschnitt der Bahn zu wandern oder sich zu der Rückseite der Bahn herumzubewegen aufgrund von Störungen wie Hin-und Herbewegung, Mäanderbewegung oder dergleichen der Bahn während ihrer Bewegung, was den Auftrag der Flüssigkeit wiederum ungleichförmig macht. Die Breite des aufgetragenen Lösungsmittels nimmt bei dem Rückteil und dem Abstreifteil des oberen Abschnitts des Auftragkopfes zu. Wenn die Breite der Seitenabschnitte der Bahn, die keine Flüssig­ keit tragen, vermindert wird oder das Schabevermögen des Abstreifteiles erhöht wird, ist es schwierig, die mit Lösungsmittel befeuchtete Breite der Bahn angemessen zu steu­ ern. Dies ist ein anderes Problem. Wenn die mit Lösungsmittel benetzte Breite der Bahn zum Beispiel bei der Herstellung eines magnetischen Aufzeichnungsmediums größer wird als ein bestimmter Wert, haftet die magnetische Flüssigkeit an den Förderwalzen, die die nichtmagnetische Bahn bewegen, und ver­ unreinigt dadurch die Bahn und die Kalanderwalzen, die für die Oberflächenbehandlung des Mediums vorgesehen sind, und kratzt die Oberfläche des Mediums, was zu einer Verschlechte­ rung der magnetischen Aufzeichnungseigenschaften des Bandes führt.
Bei der in der ungeprüften veröffentlichten japanischen Patentanmeldung 2 57 263/86 offenbarten Auftragvorrichtung ist nicht zu verhindern, daß die Seitenabschnitte der Bahn mit dem Rückteil des oberen Abschnitts des Auftragkopfes in Kon­ takt kommen. Aus diesem Grund schabt das Rückteil die Bahn oder fängt Fremdstoffe auf. Dies ist wiederum ein Problem.
Die Erfindung wurde unternommen, um die oben erwähnten Pro­ bleme zu lösen. Dementsprechend ist ein Ziel der Erfindung die Schaffung einer Auftragvorrichtung, welche eine aufgetra­ gene Schicht mit gleichförmiger Dicke und guten Oberflächen­ eigenschaften bildet, und welche die aufgetragene Flüssigkeit auf den richtigen Abschnitt der Bahnoberfläche begrenzt.
Die gemäß der Erfindung geschaffene Auftragvorrichtung trägt die Flüssigkeit auf die Oberfläche einer sich kontinuierlich bewegenden Bahn auf, während die geschlitzte Oberseite eines Auftragkopfes der Vorrichtung gegen die Bahnfläche gedrückt wird. Die Auftragvorrichtung ist dadurch gekennzeichnet, daß die geschlitzte Oberseite des Auftragkopfes mit Schrägen oder Stufen versehen ist, die den Seitenkantenabschnitten der Bahn entsprechen, wo keine Flüssigkeit aufgetragen wird, und die sich an beiden Enden des Kopfes in solchen Auswärtsrichtungen erstrecken, daß sie Öffnungen zwischen der Bahn und den Schrägen oder Stufen definieren.
Im folgenden wird die Erfindung anhand eines in der Zeichnung gezeigten Ausführungsbeispiels näher beschrieben. In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines Extrusions- Auftragkopfes einer Auftragvorrichtung, die gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung aufgebaut ist, und
Fig. 2 eine perspektivische Ansicht eines Extrusions- Auftragkopfes einer Auftragvorrichtung gemäß einer anderen Ausführungsform der Erfindung.
Fig. 1 ist eine perspektivische Ansicht eines Extrusions- Auftragkopfes 1 einer Auftragvorrichtung, die gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung aufgebaut ist. Der Auftragkopf 1 besitzt eine größere Breite als eine Bahn 2 und weist einen Rückteil 4 und einen Abstreifteil 5 auf, zwischen denen ein Schlitz 3 definiert ist, durch welchen eine auf die Bahn aufzutragende Flüssigkeit abgegeben wird entlang der Länge des Schlitzes, der in Richtung der Breite des Kopfes verläuft. Der Schlitz 3 steht mit einem in dem Auftragkopf 1 vorgesehenen (aber in Fig. 1 nicht gezeigten) Flüssigkeits­ behälter in Verbindung. Die durch einen in dem Flüssigkeits­ behälter vorgesehenen Flüssigkeits-Zuführkanal 9 zugeführte Flüssigkeit wird aus dem Schlitz 3 unter gleichförmigem Druck über die Länge des Schlitzes abgegeben. Beschränkungsplatten 6 sind in den Körper des Auftragkopfes 1 an beiden Enden des Schlitzes 3 so eingesetzt, daß sie die Auftragbreite, bei der die Flüssigkeit von dem Schlitz abgegeben wird, derart fest­ setzen, daß die Flüssigkeit nicht auf die zwei Seitenkanten­ abschnitte der Bahn 2 aufgetragen wird. Beide Enden des Rück­ teiles 4 und des Abstreifteiles 5 sind mit Schrägen 7 und 8 versehen. Die Schrägen 7 und 8 entsprechen den beiden flüssigkeitsfreien Seitenkantenabschnitten der Bahn 2 und erstrecken sich in schrägen Richtungen nach unten von der Bahn weg. Folglich werden keilförmige Öffnungen definiert zwischen der Bahn 2 und den Schrägen 7 und 8 des Auftrag­ kopfes 1, wenn die Oberseite des Auftragkopfes gegen die Flä­ che der sich bewegenden Bahn gedrückt wird, um die Flüssig­ keit auf diese aufzutragen. Aus diesem Grund kommen die flüs­ sigkeitsfreien Seitenkantenabschnitte der Bahn 2 nicht in Kontakt mit dem Rückteil 4 und dem Abstreifteil 5 des Auf­ tragkopfes 1. Folglich wird vermieden, daß die flüssigkeits­ freien Seitenkantenabschnitte der Bahn 2 durch den Rückteil 4 und den Abstreifteil 5 geschabt werden, und wird vermieden, daß der Bahn anhaftende Fremdstoffe durch die Enden des Rück­ teiles 4 und des Abstreifteiles 5 eingefangen werden. Daher wird eine Anhäufung von Fremdstoffen an den Enden des Auf­ tragkopfes 1 vermieden. Sollte dies vorkommen, wie oben erwähnt, würden die Enden der Bahn 2 nach oben gedrückt und würden die Dicke der aufgetragenen Flüssigkeit auf der Bahn ungleichmäßig über ihre Breite machen. Eine solche Wirkung wird aber mit der Erfindung verhindert.
Fig. 2 ist eine perspektivische Ansicht eines Extrusions- Auftragkopfes 11 einer Auftragvorrichtung, die gemäß einer anderen Ausführungsform der Erfindung aufgebaut ist. Der Auftragkopf 11 weist einen Rückteil 4, einen Abstreifteil 5, Beschränkungsplatten 6 und so weiter ähnlich der vorhergehen­ den Ausführungsform auf. Beide Enden des Rückteiles 4 und des Abstreifteiles 5 sind mit Stufen 12 und 13 versehen, so daß zwischen der Bahn 2 und den Stufen Öffnungen definiert wer­ den. Die Stufen 12 und 13 entsprechen den beiden flüssig­ keitsfreien Seitenkantenabschnitten der Bahn 2. Da die beiden flüssigkeitsfreien Seitenkantenabschnitte der Bahn 2 ebenso wie bei der vorherigen Ausführungsform nicht mit dem Rückteil 4 und dem Abstreifteil 5 des Auftragkopfes 11 in Kontakt in Kontakt kommen, wird vermieden, daß die Dicke der auf die Bahn aufgetragenen Flüssigkeit ungleichmäßig über die Breite der Bahn gemacht wird.
Die Schrägen 7 und 8 sowie die Stufen 11 und 12 können ver­ schiedene Formen aufweisen, ohne von dem Gedanken oder dem wesentlichen Merkmal der Erfindung abzuweichen.
Die beschriebenen Ausführungsformen haben zwar die Form von Extrusions-Auftragvorrichtungen, die Erfindung kann aber auch in Auftragvorrichtungen anderer Typen verkörpert werden, bei welchen die geschlitzte Oberfläche eines Auftragkopfes gegen eine sich kontinuierlich bewegende Bahn gedrückt wird, um eine Flüssigkeit auf diese aufzutragen.
In einer erfindungsgemäß aufgebauten Auftragvorrichtung ist ein Auftragkopf versehen mit Schrägen oder Stufen, die den beiden flüssigkeitsfreien Seitenkantenabschnitten einer Bahn entsprechen und sich an den Enden des Auftragkopfes in Rich­ tungen nach außen erstrecken und so Öffnungen zwischen der Bahn und den Schrägen oder Stufen definieren. Auf diese Weise werden Öffnungen zwischen den Flächen der flüssigkeitsfreien Seitenkantenabschnitten der Bahn und den Enden des Oberteiles des Auftragkopfes definiert. Aus diesem Grund wird vermieden, daß die flüssigkeitsfreien Seitenkantenabschnitte der Bahn durch das Oberteil des Auftragkopfes geschabt werden, und daß Fremdstoffe an der Bahn haften und von dem Ende des Auftrag­ kopfes eingefangen werden. Daher wird eine Anhäufung von Fremdstoffen an den Enden des Auftragkopfes vermieden und da­ mit das Hochdrücken der Enden der Bahn beseitigt, das die Dicke der aufgetragenen Flüssigkeit über die Breite der Bahn ungleichmäßig macht, wie es bei den herkömmlichen Vorrichtun­ gen auftritt. Daher schafft die Auftragvorrichtung der Erfin­ dung eine aufgetragene Schicht mit gleichförmiger Dicke und guten Oberflächeneigenschaften und vermeidet das Wandern der Flüssigkeit in unerwünschte Bereiche.
Die Wirkungen der Erfindung werden durch Beschreibung von Beispielen und Vergleichsbeispielen erläutert.
Beispiel 1
Eine magnetische Flüssigkeit mit einer in untenstehender Tabelle 1 gezeigten Zusammensetzung wurde zehneinhalb Stunden lang in einer Kugelmühle gemischt und verteilt. Die Viskosität der magnetischen Flüssigkeit, die dann mit einem Ringkonus-Viskosimeter gemessen wurde, betrug 1,9 Poise bei einer Schergeschwindigkeit von 700 je Sekunde. Eine gemäß Fig. 1 aufgebaute Auftragvorrichtung wurde verwendet, um die magnetische Flüssigkeit auf eine sich bewegende Bahn aufzu­ tragen, die aus einem Polyäthylen-Terephtalat mit einer Dicke von 37 µm und einer Breite von 500 mm bestand. Der Winkel zwischen jeder der Schrägen an beiden Enden des Auftragkopfes der Vorrichtung und der horizontalen Ebene betrug 5°. Die Menge der aufgetragenen magnetischen Flüssigkeit, die Auf­ traggeschwindigkeit, die Spannung des flüssigkeitstragenden Abschnitts der Bahn und die Breite des Abschnitts betrugen 17 cm3/m2, 200 m/min, 10 kg je 500 mm Breite bzw. 490 mm.
Ein magnetisches Aufzeichnungsmedium von 6000 m Länge wurde aus der überzogenen Bahn hergestellt. Das Aufzeichnungsmedium wurde untersucht, um festzustellen, ob die flüssigkeitsfreien Seitenkantenabschnitte der Bahn durch den Auftragkopf geschabt wurden, und um welchen Prozentsatz die Dicke jedes Seitenkantenabschnitts der aufgetragenen Schicht des Mediums größer war als die durchschnittliche Dicke der Schicht. Die Untersuchungsergebnisse sind in untenstehender Tabelle ge­ zeigt.
Beispiel 2
Eine Auftragvorrichtung gemäß Fig. 2 wurde verwendet zur Herstellung eines magnetischen Aufzeichnungsmediums von 6000 m Länge unter den gleichen Auftragbedingungen wie in Beispiel 1. Der Höhenunterschied zwischen dem Rückteil 4 sowie dem Ab­ streifteil 5 des Auftragkopfes 11 und den Stufen 11 und 12 des Kopfes betrug 0,05 mm. Das hergestellte Medium wurde un­ tersucht, um festzustellen, ob die flüssigkeitsfreien Seiten­ kantenabschnitte der Bahn des Mediums durch den Auftragkopf geschabt wurden, und um welchen Prozentsatz die Dicke jedes Seitenkantenabschnitts der aufgetragenen Schicht größer war als die durchschnittliche Dicke der Schicht. Die Untersu­ chungsergebnisse sind in Tabelle 2 gezeigt.
Zusammensetzung
c-Fe₂O₃ (durchschnittl. Hauptkorndurchmesser von 0,5 µm und Hc 320 Oe
300 Gewichtsteile
Kopolymer von Vinylchlorid und Vinylazetat (Kopolymerisationsverhältnis 87 : 13 und Polymerisationsgrad 450) 40 Gewichtsteile
Elektrisch leitender Kohlenstoff 20 Gewichtsteile
Stearinsäure 7 Gewichtsteile
Silikonöl 3 Gewichtsteile
Lösungsmittel @ Xylol 300 Gewichtsteile
Methyl-Isobutyl-Keton 400 Gewichtsteile
Vergleichsbeispiel 1
Eine Auftragvorrichtung, wie in der ungeprüften veröffent­ lichten japanischen Patentanmeldung 84 771/82 offenbart, mit einem Extrusions-Auftragkopf wurde verwendet zur Herstellung eines magnetischen Aufzeichnungsmediums von 6000 m Länge unter den gleichen Auftragbedingungen wie in Beispiel 1. Das hergestellte Medium wurde untersucht, um festzustellen, ob die flüssigkeitsfreien Seitenkantenabschnitte der Bahn durch den Auftragkopf geschabt wurden, und um welchen Prozentsatz die Dicke jedes Seitenkantenabschnitts der aufgetragenen Schicht des Mediums größer war als die durchschnittliche Dicke der Schicht. Die Untersuchungsergebnisse sind in Tabelle 2 gezeigt.
Vergleichsbeispiel 2
Die in der ungeprüften veröffentlichten japanischen Patentan­ meldung 2 57 263/86 offenbarte Auftragvorrichtung mit einem Ex­ trusions-Auftragkopf, bei dem die Oberkante des Abstreiftei­ les abgeschrägt ist, wurde verwendet zur Herstellung eines magnetischen Aufzeichnungsmediums von 6000 m Länge unter den gleichen Auftragbedingungen wie in Beispiel 1. Das herge­ stellte Medium wurde untersucht, um festzustellen, ob die flüssigkeitsfreien Seitenkantenabschnitte der Bahn durch den Auftragkopf geschabt wurden, und um welchen Prozentsatz die Dicke jedes Seitenkantenabschnitts der aufgetragenen Schicht des Mediums größer war als die durchschnittliche Dicke der Schicht. Die Untersuchungsergebnisse sind in Tabelle 2 ge­ zeigt.
Tabelle 2
In Tabelle 2 bedeutet das Symbol ○, daß die Oberfläche jedes Seitenkantenabschnitts der aufgetragenen Schicht nicht gekratzt oder geschabt wurde und daher gut war, das Symbol δ bedeutet, daß die Oberfläche gekratzt und daher leicht beschädigt war, und das Symbol × bedeutet, daß die Oberfläche zu Pulver geschabt und daher beträchtlich beschädigt war.
Aus Tabelle 2 geht hervor, daß die Beispiele 1 und 2 der Er­ findung verbessert sind im Vergleich zu den Vergleichsbei­ spielen 1 und 2 hinsichtlich des Schabens der flüssigkeits­ freien Seitenkantenabschnitte der Bahn und der Dicke der Seitenkantenabschnitte der aufgetragenen Schicht des magneti­ schen Aufzeichnungsmediums.

Claims (3)

1. Auftragvorrichtung zum Auftragen einer Flüssigkeit auf eine Oberfläche einer sich bewegenden Bahn, mit einem Auftragkopf, der einen hinteren Abschnitt und einen Abstreichabschnitt aufweist, wobei ein Schlitz zwischen dem hinteren Abschnitt und dem Abstreichabschnitt geformt wird zum Auftragen der Flüssigkeit auf die Bahn, dadurch gekenn­ zeichnet, daß Seitenabschnitte des Auftragkopfes (1) an Enden des Schlitzes (3) auswärts verlaufende Schrägen (7, 8) aufwei­ sen in Bereichen, die flüssigkeitsfreien Kantenbereichen der Bahn (2) entsprechen.
2. Auftragvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich­ net, daß die Schrägen (7, 8) einen Winkel von im wesentlichen 5° zu einer zu der Bahn (2) parallelen Ebene bilden.
3. Auftragvorrichtung zum Auftragen einer Flüssigkeit auf eine Oberfläche einer sich bewegenden Bahn, mit einem Auftragkopf, der einen hinteren Abschnitt und einen Abstreichabschnitt aufweist, wobei ein Schlitz zwischen dem hinteren Abschnitt und dem Abstreichabschnitt geformt wird zum Auftragen der Flüssigkeit auf die Bahn, dadurch gekenn­ zeichnet, daß Seitenabschnitte des Auftragkopfes (11) an den Enden des Schlitzes (3) abgestuft sind in Bereichen (11, 12), die flüssigkeitsfreien Kantenbereichen der Bahn (2) ent­ sprechen.
DE3926943A 1988-08-15 1989-08-14 Auftragvorrichtung Expired - Lifetime DE3926943C2 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP63201996A JPH0824874B2 (ja) 1988-08-15 1988-08-15 塗布装置

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE3926943A1 true DE3926943A1 (de) 1990-03-15
DE3926943C2 DE3926943C2 (de) 1996-05-30

Family

ID=16450211

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE3926943A Expired - Lifetime DE3926943C2 (de) 1988-08-15 1989-08-14 Auftragvorrichtung

Country Status (3)

Country Link
US (1) US5099786A (de)
JP (1) JPH0824874B2 (de)
DE (1) DE3926943C2 (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3939501A1 (de) * 1989-11-30 1991-06-06 Convac Gmbh Laminar-beschichtungsvorrichtung fuer ebene substrate
EP0451841A3 (en) * 1990-04-12 1992-09-23 Fuji Photo Film Co., Ltd. Device for applying a liquid to a flexible carrier

Families Citing this family (11)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5203922A (en) * 1988-08-15 1993-04-20 Fuji Photo Film Co., Ltd. Application device
US5435847A (en) * 1989-09-01 1995-07-25 Fuji Photo Film Co., Ltd. Coating apparatus
JP2572325B2 (ja) * 1991-11-26 1997-01-16 富士写真フイルム株式会社 塗布方法及び装置
US5389150A (en) * 1993-03-26 1995-02-14 Eastman Kodak Company Coating hopper inserts
JP3122568B2 (ja) * 1993-10-19 2001-01-09 富士写真フイルム株式会社 塗布装置
DE4420103C2 (de) * 1994-06-09 2003-06-18 Emtec Magnetics Gmbh Extrudergießer zur Herstellung eines magnetischen Aufzeichnungsträgers
WO1999059731A2 (en) * 1998-05-19 1999-11-25 Pankake Eugene A Pressure feed coating application system
US7559990B2 (en) * 1998-05-19 2009-07-14 Eugene A Pankake Coating apparatus and method
US20090295098A1 (en) * 1999-05-18 2009-12-03 Pankake Eugene A Coating apparatus and method
AU2001283025A1 (en) 2000-07-27 2002-02-13 Imation Corp. Magnetic recording media and coating methods
US6960385B2 (en) * 2002-09-10 2005-11-01 Imation Corp. Magnetic recording medium

Family Cites Families (9)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3596432A (en) * 1969-07-18 1971-08-03 Possis Machine Corp Packaging machine
US4173945A (en) * 1975-02-27 1979-11-13 Xerox Corporation Electrostatic printing machine with improved web-developing system
SU804731A1 (ru) * 1978-12-21 1981-02-15 Всесоюзный Научно-Исследовательскийинститут Машин Для Производства Син-Тетических Волокон Устройство дл замасливани нитей
JPS5591967A (en) * 1978-12-30 1980-07-11 Nippon Steel Corp One-side hot dipping method for steel strip
DE3309343C2 (de) * 1983-03-16 1986-08-14 Du Pont de Nemours (Deutschland) GmbH, 4000 Düsseldorf Vorrichtung zum Auftragen mindestens einer Gießschicht
JPS60143866A (ja) * 1983-12-29 1985-07-30 Konishiroku Photo Ind Co Ltd 塗布方法及びその装置
JPS62110776A (ja) * 1985-11-08 1987-05-21 Fuji Photo Film Co Ltd 塗布方法及び装置
US4740391A (en) * 1986-07-09 1988-04-26 Miply Equipment, Inc. Pattern forming saturator and method
US4867097A (en) * 1988-06-15 1989-09-19 Union Camp Corporation End dam

Non-Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Title
NICHTS ERMITTELT *

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3939501A1 (de) * 1989-11-30 1991-06-06 Convac Gmbh Laminar-beschichtungsvorrichtung fuer ebene substrate
EP0451841A3 (en) * 1990-04-12 1992-09-23 Fuji Photo Film Co., Ltd. Device for applying a liquid to a flexible carrier

Also Published As

Publication number Publication date
JPH0252069A (ja) 1990-02-21
DE3926943C2 (de) 1996-05-30
JPH0824874B2 (ja) 1996-03-13
US5099786A (en) 1992-03-31

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2820708C2 (de)
DE2440280C2 (de) Verfahren zum kontinuierlichen Überziehen mit einer Überzugslösung einer laufenden Bahn
DE69224881T2 (de) Extrusionsartige Beschichtungsvorrichtung und Beschichtungsmethode
DE69022182T2 (de) Verfahren zur Herstellung mehrschichtiger magnetischer Aufzeichnungsträger.
DE3926943C2 (de) Auftragvorrichtung
DE3733031A1 (de) Beschichtungsvorrichtung
DE3126795A1 (de) "verfahren und vorrichtung zum aufbringen einer beschichtungsloesung auf eine oberflaeche eines kontinuierlich laufenden, flexiblen, bandfoermigen traegers"
DE3723149A1 (de) Vorrichtung zum auftragen einer fluessigkeit auf einen traeger
DE69014360T2 (de) Beschichtungsvorrichtung.
DE69125858T2 (de) Vorrichtung und Verfahren zur Beschichtung eines durchlaufenden Bandmaterials mit einer magnetischen Flüssigkeit
DE69121004T2 (de) Beschichtungsverfahren
DE69201489T2 (de) Beschichtungsverfahren.
DE3405814C2 (de) Vorrichtung zur Entfernung von Fremdmaterial von einem flexiblen Träger
DE3438643A1 (de) Verfahren zum glaetten einer beschichtung und vorrichtung zum durchfuehren dieses verfahrens
DE69324618T2 (de) Beschichtungsverfahren und -gerät
DE69024737T2 (de) Beschichtungsvorrichtung
DE4112724A1 (de) Verfahren zum schneiden eines magnetbandes
DE69130027T2 (de) Vorrichtung zum Auftragen einer Flüssigkeit auf einen flexiblen Träger
DE4133353A1 (de) Aufbringungsverfahren und aufbringungsvorrichtung
DE69217847T2 (de) Beschichtungsmethode und Vorrichtung mit einem austauschbaren Flusswiederstandskörper welcher in die Extrusionskammer einfügbar ist
DE4008005C2 (de) Verfahren zum Auftragen einer Mehrzahl von Flüssigkeiten auf einen sich kontinuierlich bewegenden, nichtmagnetischen Träger
DE3639027C2 (de) Verfahren zum Auftragen einer Flüssigkeit auf ein bewegtes Band
DE69420809T2 (de) Extrusionsartige Beschichtungsvorrichtung zur gleichmässigen Beschichtung einer Flüssigkeit auf die Oberfläche eines Trägers
DE69028174T2 (de) Verfahren zum Beschichten
DE3907846A1 (de) Ueberzugsverfahren

Legal Events

Date Code Title Description
8110 Request for examination paragraph 44
D2 Grant after examination
8364 No opposition during term of opposition
8327 Change in the person/name/address of the patent owner

Owner name: FUJIFILM CORP., TOKIO/TOKYO, JP