DE3926943A1 - Auftragsvorrichtung - Google Patents
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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Landscapes
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- Manufacturing Of Magnetic Record Carriers (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Auftragvorrichtung zum Auftragen
einer Flüssigkeit wie beispielsweise einer lichtempfindlichen
Flüssigkeit, einer magnetischen Flüssigkeit oder einer
Flüssigkeit zum Flächenschutz auf eine flexible Bahn wie
beispielsweise einen Plastikfilm, Papier, einen Metallfilm
oder dergleichen.
Herkömmliche Auftragvorrichtungen zum Auftragen einer
Flüssigkeit auf eine Bahn umfassen verschiedene Typen, die
mit Walzen, Wülsten, Gleitüberzug und Extrusion arbeiten.
Während die Gesamtbreite jeder dieser Vorrichtungen größer
ist als die Breite der Bahn, ist der Abschnitt der Bahn, auf
welchen die Flüssigkeit aufgetragen wird, kleiner als die
Gesamtbreite der Bahn. Anders ausgedrückt wird die Flüssig
keit nicht auf die beiden Seitenkantenabschnitte der Bahn
aufgetragen. Die Breite jedes dieser Seitenkantenabschnitte
beträgt typisch einige mm bis zehn plus einige mm. Wenn ein
Auftragkopf gegen die Bahn gedrückt wird, um die Flüssigkeit
auf die sich bewegende Bahn aufzutragen wie in der Extru
sions-Auftragvorrichtung, berühren beide Seitenkantenab
schnitte der Bahn den Auftragkopf, so daß dieser die Oberflä
chen der Seitenkantenabschnitte schabt und Späne von diesen
abnimmt. Die abgeschabten Späne der Bahn neigen zum Haften an
den Seitenkanten des Flüssigkeitsauftragsabschnitts des
Kopfes. Außerdem können Fremdstoffe, die an der Oberfläche
der Bahn haften, durch die Seitenkanten des Auftragabschnitts
des Kopfes eingefangen werden. Da die abgeschabten Späne und
die Fremdstoffe, welche sich an den Seitenkanten des Flüssig
keitsauftragsabschnitts des Kopfes ansammeln, die Seitenkan
ten der Bahn hochdrücken, wird die Dicke der auf die Bahn
aufgetragenen Flüssigkeit ungleichmäßig entlang ihrer Breite,
wobei die Dicke nahe den Seitenkanten der Bahn größer ist als
bei und nahe dem Mittelabschnitt. Dies ist ein bedeutendes
Problem.
Um dieses Problem zu lösen, sind ein Auftragverfahren und
eine Auftragvorrichtung vorgeschlagen worden, wie in den
ungeprüften veröffentlichten japanischen Patentanmeldungen
2 57 268/86 bzw. 2 57 263/86 offenbart. Bei dem Auftragverfahren
wird ein Lösungsmittel auf beide Seitenkantenabschnitte einer
Bahn aufgetragen, unmittelbar bevor eine Flüssigkeit auf den
anderen Abschnitt der Bahn aufgetragen wird. Bei der Auftrag
vorrichtung sind die Abschnitte der Oberkante eines
Abstreifteiles, welche sich an Stellen befinden, die denen
von Beschränkungsplatten für die Auftragbreite entsprechen,
abgeschrägt.
Bei dem in der ungeprüften veröffentlichten japanischen
Patentanmeldung 2 57 268/86 offenbarten Auftragverfahren hat
sich jedoch herausgestellt, daß das Lösungsmittel dazu neigt,
zu dem flüssigkeitstragenden Abschnitt der Bahn zu wandern
oder sich zu der Rückseite der Bahn herumzubewegen aufgrund
von Störungen wie Hin-und Herbewegung, Mäanderbewegung oder
dergleichen der Bahn während ihrer Bewegung, was den Auftrag
der Flüssigkeit wiederum ungleichförmig macht. Die Breite des
aufgetragenen Lösungsmittels nimmt bei dem Rückteil und dem
Abstreifteil des oberen Abschnitts des Auftragkopfes zu. Wenn
die Breite der Seitenabschnitte der Bahn, die keine Flüssig
keit tragen, vermindert wird oder das Schabevermögen des
Abstreifteiles erhöht wird, ist es schwierig, die mit
Lösungsmittel befeuchtete Breite der Bahn angemessen zu steu
ern. Dies ist ein anderes Problem. Wenn die mit Lösungsmittel
benetzte Breite der Bahn zum Beispiel bei der Herstellung
eines magnetischen Aufzeichnungsmediums größer wird als ein
bestimmter Wert, haftet die magnetische Flüssigkeit an den
Förderwalzen, die die nichtmagnetische Bahn bewegen, und ver
unreinigt dadurch die Bahn und die Kalanderwalzen, die für
die Oberflächenbehandlung des Mediums vorgesehen sind, und
kratzt die Oberfläche des Mediums, was zu einer Verschlechte
rung der magnetischen Aufzeichnungseigenschaften des Bandes
führt.
Bei der in der ungeprüften veröffentlichten japanischen
Patentanmeldung 2 57 263/86 offenbarten Auftragvorrichtung ist
nicht zu verhindern, daß die Seitenabschnitte der Bahn mit
dem Rückteil des oberen Abschnitts des Auftragkopfes in Kon
takt kommen. Aus diesem Grund schabt das Rückteil die Bahn
oder fängt Fremdstoffe auf. Dies ist wiederum ein Problem.
Die Erfindung wurde unternommen, um die oben erwähnten Pro
bleme zu lösen. Dementsprechend ist ein Ziel der Erfindung
die Schaffung einer Auftragvorrichtung, welche eine aufgetra
gene Schicht mit gleichförmiger Dicke und guten Oberflächen
eigenschaften bildet, und welche die aufgetragene Flüssigkeit
auf den richtigen Abschnitt der Bahnoberfläche begrenzt.
Die gemäß der Erfindung geschaffene Auftragvorrichtung trägt
die Flüssigkeit auf die Oberfläche einer sich kontinuierlich
bewegenden Bahn auf, während die geschlitzte Oberseite eines
Auftragkopfes der Vorrichtung gegen die Bahnfläche gedrückt
wird. Die Auftragvorrichtung ist dadurch gekennzeichnet, daß
die geschlitzte Oberseite des Auftragkopfes mit Schrägen oder
Stufen versehen ist, die den Seitenkantenabschnitten der Bahn
entsprechen, wo keine Flüssigkeit aufgetragen wird, und die
sich an beiden Enden des Kopfes in solchen Auswärtsrichtungen
erstrecken, daß sie Öffnungen zwischen der Bahn und den
Schrägen oder Stufen definieren.
Im folgenden wird die Erfindung anhand eines in der Zeichnung
gezeigten Ausführungsbeispiels näher beschrieben. In der
Zeichnung zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines Extrusions-
Auftragkopfes einer Auftragvorrichtung, die gemäß
einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung
aufgebaut ist, und
Fig. 2 eine perspektivische Ansicht eines Extrusions-
Auftragkopfes einer Auftragvorrichtung gemäß einer
anderen Ausführungsform der Erfindung.
Fig. 1 ist eine perspektivische Ansicht eines Extrusions-
Auftragkopfes 1 einer Auftragvorrichtung, die gemäß einer
bevorzugten Ausführungsform der Erfindung aufgebaut ist. Der
Auftragkopf 1 besitzt eine größere Breite als eine Bahn 2 und
weist einen Rückteil 4 und einen Abstreifteil 5 auf, zwischen
denen ein Schlitz 3 definiert ist, durch welchen eine auf die
Bahn aufzutragende Flüssigkeit abgegeben wird entlang der
Länge des Schlitzes, der in Richtung der Breite des Kopfes
verläuft. Der Schlitz 3 steht mit einem in dem Auftragkopf 1
vorgesehenen (aber in Fig. 1 nicht gezeigten) Flüssigkeits
behälter in Verbindung. Die durch einen in dem Flüssigkeits
behälter vorgesehenen Flüssigkeits-Zuführkanal 9 zugeführte
Flüssigkeit wird aus dem Schlitz 3 unter gleichförmigem Druck
über die Länge des Schlitzes abgegeben. Beschränkungsplatten
6 sind in den Körper des Auftragkopfes 1 an beiden Enden des
Schlitzes 3 so eingesetzt, daß sie die Auftragbreite, bei der
die Flüssigkeit von dem Schlitz abgegeben wird, derart fest
setzen, daß die Flüssigkeit nicht auf die zwei Seitenkanten
abschnitte der Bahn 2 aufgetragen wird. Beide Enden des Rück
teiles 4 und des Abstreifteiles 5 sind mit Schrägen 7 und 8
versehen. Die Schrägen 7 und 8 entsprechen den beiden
flüssigkeitsfreien Seitenkantenabschnitten der Bahn 2 und
erstrecken sich in schrägen Richtungen nach unten von der
Bahn weg. Folglich werden keilförmige Öffnungen definiert
zwischen der Bahn 2 und den Schrägen 7 und 8 des Auftrag
kopfes 1, wenn die Oberseite des Auftragkopfes gegen die Flä
che der sich bewegenden Bahn gedrückt wird, um die Flüssig
keit auf diese aufzutragen. Aus diesem Grund kommen die flüs
sigkeitsfreien Seitenkantenabschnitte der Bahn 2 nicht in
Kontakt mit dem Rückteil 4 und dem Abstreifteil 5 des Auf
tragkopfes 1. Folglich wird vermieden, daß die flüssigkeits
freien Seitenkantenabschnitte der Bahn 2 durch den Rückteil 4
und den Abstreifteil 5 geschabt werden, und wird vermieden,
daß der Bahn anhaftende Fremdstoffe durch die Enden des Rück
teiles 4 und des Abstreifteiles 5 eingefangen werden. Daher
wird eine Anhäufung von Fremdstoffen an den Enden des Auf
tragkopfes 1 vermieden. Sollte dies vorkommen, wie oben
erwähnt, würden die Enden der Bahn 2 nach oben gedrückt und
würden die Dicke der aufgetragenen Flüssigkeit auf der Bahn
ungleichmäßig über ihre Breite machen. Eine solche Wirkung
wird aber mit der Erfindung verhindert.
Fig. 2 ist eine perspektivische Ansicht eines Extrusions-
Auftragkopfes 11 einer Auftragvorrichtung, die gemäß einer
anderen Ausführungsform der Erfindung aufgebaut ist. Der
Auftragkopf 11 weist einen Rückteil 4, einen Abstreifteil 5,
Beschränkungsplatten 6 und so weiter ähnlich der vorhergehen
den Ausführungsform auf. Beide Enden des Rückteiles 4 und des
Abstreifteiles 5 sind mit Stufen 12 und 13 versehen, so daß
zwischen der Bahn 2 und den Stufen Öffnungen definiert wer
den. Die Stufen 12 und 13 entsprechen den beiden flüssig
keitsfreien Seitenkantenabschnitten der Bahn 2. Da die beiden
flüssigkeitsfreien Seitenkantenabschnitte der Bahn 2 ebenso
wie bei der vorherigen Ausführungsform nicht mit dem Rückteil
4 und dem Abstreifteil 5 des Auftragkopfes 11 in Kontakt in
Kontakt kommen, wird vermieden, daß die Dicke der auf die
Bahn aufgetragenen Flüssigkeit ungleichmäßig über die Breite
der Bahn gemacht wird.
Die Schrägen 7 und 8 sowie die Stufen 11 und 12 können ver
schiedene Formen aufweisen, ohne von dem Gedanken oder dem
wesentlichen Merkmal der Erfindung abzuweichen.
Die beschriebenen Ausführungsformen haben zwar die Form von
Extrusions-Auftragvorrichtungen, die Erfindung kann aber auch
in Auftragvorrichtungen anderer Typen verkörpert werden, bei
welchen die geschlitzte Oberfläche eines Auftragkopfes gegen
eine sich kontinuierlich bewegende Bahn gedrückt wird, um
eine Flüssigkeit auf diese aufzutragen.
In einer erfindungsgemäß aufgebauten Auftragvorrichtung ist
ein Auftragkopf versehen mit Schrägen oder Stufen, die den
beiden flüssigkeitsfreien Seitenkantenabschnitten einer Bahn
entsprechen und sich an den Enden des Auftragkopfes in Rich
tungen nach außen erstrecken und so Öffnungen zwischen der
Bahn und den Schrägen oder Stufen definieren. Auf diese Weise
werden Öffnungen zwischen den Flächen der flüssigkeitsfreien
Seitenkantenabschnitten der Bahn und den Enden des Oberteiles
des Auftragkopfes definiert. Aus diesem Grund wird vermieden,
daß die flüssigkeitsfreien Seitenkantenabschnitte der Bahn
durch das Oberteil des Auftragkopfes geschabt werden, und daß
Fremdstoffe an der Bahn haften und von dem Ende des Auftrag
kopfes eingefangen werden. Daher wird eine Anhäufung von
Fremdstoffen an den Enden des Auftragkopfes vermieden und da
mit das Hochdrücken der Enden der Bahn beseitigt, das die
Dicke der aufgetragenen Flüssigkeit über die Breite der Bahn
ungleichmäßig macht, wie es bei den herkömmlichen Vorrichtun
gen auftritt. Daher schafft die Auftragvorrichtung der Erfin
dung eine aufgetragene Schicht mit gleichförmiger Dicke und
guten Oberflächeneigenschaften und vermeidet das Wandern der
Flüssigkeit in unerwünschte Bereiche.
Die Wirkungen der Erfindung werden durch Beschreibung von
Beispielen und Vergleichsbeispielen erläutert.
Eine magnetische Flüssigkeit mit einer in untenstehender
Tabelle 1 gezeigten Zusammensetzung wurde zehneinhalb Stunden
lang in einer Kugelmühle gemischt und verteilt. Die
Viskosität der magnetischen Flüssigkeit, die dann mit einem
Ringkonus-Viskosimeter gemessen wurde, betrug 1,9 Poise bei
einer Schergeschwindigkeit von 700 je Sekunde. Eine gemäß
Fig. 1 aufgebaute Auftragvorrichtung wurde verwendet, um die
magnetische Flüssigkeit auf eine sich bewegende Bahn aufzu
tragen, die aus einem Polyäthylen-Terephtalat mit einer Dicke
von 37 µm und einer Breite von 500 mm bestand. Der Winkel
zwischen jeder der Schrägen an beiden Enden des Auftragkopfes
der Vorrichtung und der horizontalen Ebene betrug 5°. Die
Menge der aufgetragenen magnetischen Flüssigkeit, die Auf
traggeschwindigkeit, die Spannung des flüssigkeitstragenden
Abschnitts der Bahn und die Breite des Abschnitts betrugen
17 cm3/m2, 200 m/min, 10 kg je 500 mm Breite bzw. 490 mm.
Ein magnetisches Aufzeichnungsmedium von 6000 m Länge wurde
aus der überzogenen Bahn hergestellt. Das Aufzeichnungsmedium
wurde untersucht, um festzustellen, ob die flüssigkeitsfreien
Seitenkantenabschnitte der Bahn durch den Auftragkopf
geschabt wurden, und um welchen Prozentsatz die Dicke jedes
Seitenkantenabschnitts der aufgetragenen Schicht des Mediums
größer war als die durchschnittliche Dicke der Schicht. Die
Untersuchungsergebnisse sind in untenstehender Tabelle ge
zeigt.
Eine Auftragvorrichtung gemäß Fig. 2 wurde verwendet zur
Herstellung eines magnetischen Aufzeichnungsmediums von 6000
m Länge unter den gleichen Auftragbedingungen wie in Beispiel
1. Der Höhenunterschied zwischen dem Rückteil 4 sowie dem Ab
streifteil 5 des Auftragkopfes 11 und den Stufen 11 und 12
des Kopfes betrug 0,05 mm. Das hergestellte Medium wurde un
tersucht, um festzustellen, ob die flüssigkeitsfreien Seiten
kantenabschnitte der Bahn des Mediums durch den Auftragkopf
geschabt wurden, und um welchen Prozentsatz die Dicke jedes
Seitenkantenabschnitts der aufgetragenen Schicht größer war
als die durchschnittliche Dicke der Schicht. Die Untersu
chungsergebnisse sind in Tabelle 2 gezeigt.
| Zusammensetzung | ||
| c-Fe₂O₃ (durchschnittl. Hauptkorndurchmesser von 0,5 µm und Hc 320 Oe | ||
| 300 Gewichtsteile | ||
| Kopolymer von Vinylchlorid und Vinylazetat (Kopolymerisationsverhältnis 87 : 13 und Polymerisationsgrad 450) | 40 Gewichtsteile | |
| Elektrisch leitender Kohlenstoff | 20 Gewichtsteile | |
| Stearinsäure | 7 Gewichtsteile | |
| Silikonöl | 3 Gewichtsteile | |
| Lösungsmittel @ | Xylol | 300 Gewichtsteile |
| Methyl-Isobutyl-Keton | 400 Gewichtsteile |
Eine Auftragvorrichtung, wie in der ungeprüften veröffent
lichten japanischen Patentanmeldung 84 771/82 offenbart, mit
einem Extrusions-Auftragkopf wurde verwendet zur Herstellung
eines magnetischen Aufzeichnungsmediums von 6000 m Länge
unter den gleichen Auftragbedingungen wie in Beispiel 1. Das
hergestellte Medium wurde untersucht, um festzustellen, ob
die flüssigkeitsfreien Seitenkantenabschnitte der Bahn durch
den Auftragkopf geschabt wurden, und um welchen Prozentsatz
die Dicke jedes Seitenkantenabschnitts der aufgetragenen
Schicht des Mediums größer war als die durchschnittliche
Dicke der Schicht. Die Untersuchungsergebnisse sind in
Tabelle 2 gezeigt.
Die in der ungeprüften veröffentlichten japanischen Patentan
meldung 2 57 263/86 offenbarte Auftragvorrichtung mit einem Ex
trusions-Auftragkopf, bei dem die Oberkante des Abstreiftei
les abgeschrägt ist, wurde verwendet zur Herstellung eines
magnetischen Aufzeichnungsmediums von 6000 m Länge unter den
gleichen Auftragbedingungen wie in Beispiel 1. Das herge
stellte Medium wurde untersucht, um festzustellen, ob die
flüssigkeitsfreien Seitenkantenabschnitte der Bahn durch den
Auftragkopf geschabt wurden, und um welchen Prozentsatz die
Dicke jedes Seitenkantenabschnitts der aufgetragenen Schicht
des Mediums größer war als die durchschnittliche Dicke der
Schicht. Die Untersuchungsergebnisse sind in Tabelle 2 ge
zeigt.
In Tabelle 2 bedeutet das Symbol ○, daß die Oberfläche jedes
Seitenkantenabschnitts der aufgetragenen Schicht nicht
gekratzt oder geschabt wurde und daher gut war, das Symbol δ
bedeutet, daß die Oberfläche gekratzt und daher leicht
beschädigt war, und das Symbol × bedeutet, daß die Oberfläche
zu Pulver geschabt und daher beträchtlich beschädigt war.
Aus Tabelle 2 geht hervor, daß die Beispiele 1 und 2 der Er
findung verbessert sind im Vergleich zu den Vergleichsbei
spielen 1 und 2 hinsichtlich des Schabens der flüssigkeits
freien Seitenkantenabschnitte der Bahn und der Dicke der
Seitenkantenabschnitte der aufgetragenen Schicht des magneti
schen Aufzeichnungsmediums.
Claims (3)
1. Auftragvorrichtung zum Auftragen einer Flüssigkeit auf
eine Oberfläche einer sich bewegenden Bahn, mit einem
Auftragkopf, der einen hinteren Abschnitt und einen
Abstreichabschnitt aufweist, wobei ein Schlitz zwischen dem
hinteren Abschnitt und dem Abstreichabschnitt geformt wird
zum Auftragen der Flüssigkeit auf die Bahn, dadurch gekenn
zeichnet, daß Seitenabschnitte des Auftragkopfes (1) an Enden
des Schlitzes (3) auswärts verlaufende Schrägen (7, 8) aufwei
sen in Bereichen, die flüssigkeitsfreien Kantenbereichen der
Bahn (2) entsprechen.
2. Auftragvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß die Schrägen (7, 8) einen Winkel von im wesentlichen
5° zu einer zu der Bahn (2) parallelen Ebene bilden.
3. Auftragvorrichtung zum Auftragen einer Flüssigkeit auf
eine Oberfläche einer sich bewegenden Bahn, mit einem
Auftragkopf, der einen hinteren Abschnitt und einen
Abstreichabschnitt aufweist, wobei ein Schlitz zwischen dem
hinteren Abschnitt und dem Abstreichabschnitt geformt wird
zum Auftragen der Flüssigkeit auf die Bahn, dadurch gekenn
zeichnet, daß Seitenabschnitte des Auftragkopfes (11) an den
Enden des Schlitzes (3) abgestuft sind in Bereichen (11, 12),
die flüssigkeitsfreien Kantenbereichen der Bahn (2) ent
sprechen.
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