DE3926329A1 - Naehmaschine fuer leder oder aehnliches arbeitsmaterial mit einer flachnadel-steuerung und ein naehverfahren unter verwendung einer solchen naehmaschine - Google Patents
Naehmaschine fuer leder oder aehnliches arbeitsmaterial mit einer flachnadel-steuerung und ein naehverfahren unter verwendung einer solchen naehmaschineInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Nähmaschine mit ei
ner Flachnadel-Steuervorrichtung, und auf ein Verfahren für das Nä
hen eines Leders oder eines ähnlichen Arbeitsmaterials unter Verwen
dung einer solchen Nähmaschine.
Aus dem Stand der Technik ist eine derartige Anordnung bekannt. So
zeigt zum Beispiel die anliegende Zeichnungsfigur 3 in Perspektiv
ansicht eine Nadelstange, die mit einem Mechanismus zur Auf- und Ab
bewegung einer Flachnadel in einer konventionellen computergesteu
erten Leder-Nähmaschine verbunden ist. Eine von einer Nadelstange
2 gehaltene und am vorderen Ende generell flach ausgebildete Flach
nadel 1 wird auf- und abbeweglich durch ein Lagerelement (nicht ge
zeigt) gehalten. Eine an der Nadelstange 2 festgelegte Verbindungs
klammer 3 ist mittels einer Verbindungsstange mit einem Gleitstück
5 verbunden, welches auf- und abgleitbar an einer vertikalen Führung
4 aufgenommen ist. Ein Kurbelarmnabe 6 ist an der Verbindungsstange
drehbar gelagert, und mit einem Kurbelzapfen 9 einer Kurbel 8 über
einen Kurbelarm 7 verbunden. Die Kurbel 8 ist mit einem Drehantrieb
(nicht dargestellt) verbunden. Eine Koordinaten-Nähplatte (nicht ge
zeigt), auf der ein zu bearbeitendes Material plaziert wird, ist un
terhalb der Flachnadel 1 vorgesehen, und eine rotierende Hakenanord
nung 11, die mit einer schwingend oszillierenden Schaftwelle 10 in
Verbindung steht, ist unterhalb der Nähplatte in einer Position zu
geordnet der Nadel vorgesehen.
Generell wird das Leder in der Art und Weise genäht, daß die Flach
nadel 1 zum Durchdringen des Leders abgesenkt wird, und wenn dann
die Flachnadel 1 nach dem Passieren des unteren Totpunktes geringfü
gig in eine Position innerhalb der rotierenden Hakenanordnung 11 an
steigend kommt, übt ein Knoter (nicht dargestellt) Slack auf den von
der Flachnadel 1 gehaltenen Oberfaden aus, um den Oberfaden zu fan
gen und mit einem Unterfaden zu verknüpfen, womit der Vernähvorgang
ausgeführt wird, während Oberfaden und Unterfaden so gehalten wird,
daß sie nicht lose kommen.
In solchen Fällen, in denen Leder dekorativ mittels einer solchen
computergesteuerten Ledernähmaschine genäht wird, erfolgt das Nä
hen generell in einer Art und Weise, indem ein Faden in der Rich
tung eines Langloches verläuft, eingeformt in das Leder durch Be
schädigung seitens der Flachnadel 1, wenn die Flachnadel 1 durch
das Leder dringt. Dies tritt dann auf, wenn die Richtungen des in
das Leder eingeformten Langloches und des Fadenlaufs nicht über
einstimmen, sondern sich kreuzen. Zudem ist das Erscheinungsbild
des Langloches zum Stich so, daß der Stich nicht schön aussieht.
Die die Flachnadel 1 haltende Nadelstange 2 ist jedoch in der aus
Fig. 3 ersichtlichen, auf den Umfang bezogenen vorbestimmten Po
sition festgelegt. Um nun die Richtung des durch die Flachnadel 1
beschädigten Langloches mit der des Fadenlaufs in Übereinstimmung
zu bringen, muß die die Nähmaschine bedienende Person eingreifen
und der Nähvorgang fortsetzen, in dem von Hand das Leder im Bogen
in der Richtung geführt wird, in der der Faden zu liegen hat. An
betracht dessen, ist diese Arbeit für die bedienende Person äu
ßerst schwierig.
Folglich ist es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Le
der-Nähmaschine zu schaffen, die einen Mechanismus aufweist, durch
den die Flachnadel automatisch parallel zur Fadenlauf-Richtung aus
gerichtet wird, und ein Verfahren für das Nähen von Leder unter Ver
wendung einer solchen Leder-Nähmaschine vorzuschlagen.
In einer computergesteuerten Leder-Nähmaschine ist es nicht möglich,
die auf den Umfang des Nadelschaftes bezogene Position der Nadel
und die Fadenlauf-Richtung im Verhältnis zum Knoter zu ändern, wenn
die Oberfäden und Unterfäden in einer rotierenden Hakenanordnung ge
knüpft werden sollen.
Der Erfindung der vorliegenden Erfindung hat sich jedoch mit den Fak
ten beschäftigt, und kam zu der Erkenntnis, daß eine Nadel in allen
Positionen in jede andere Richtung weisen kann, außer in der Positi
on der rotierenden Hakenanordnung.
Das heißt, um für die obigen Aufgabenstellungen eine Lösung herbei
zuführen, ist gemäß der vorliegenden Erfindung in einem ersten Lö
sungsschritt eine Nähmaschine für Leder oder ähnliches Arbeitsmate
rial vorgesehen, umfassend eine auf- und abbeweglich gelagerte Na
delstange für das Haltern einer Flachnadel, eine Auf- und Ab-Bewe
gungs-Mechanik für die Auf- und Abbewegung der Nadelstange, und ei
ne Steuerungs-Anordnung zur Steuerung der Bewegung der Flachnadel,
wobei die Flachnadel-Steuerungs-Anordnung gekennzeichnet ist durch
eine Umfangspositions-Steuerung, bestehend aus einer Nadelstan
gen-Drehanordnung und einem mit der Nadelstangen-Drehanordnung ver
bundenen Steuermotor zur Steuerung der Umfangsposition der Flachna
del, wobei die an dieser Nadelstange in einem Teilbereich derselben
vorgesehene Nadelstangen-Drehanordnung zur Steuerung der Umfangspo
sition der Flachnadel derart angeordnet ist, mit dieser Nadelstange
zusammen zu drehen, während die Nadel ungehindert auf- und abbewegt
wird; und eine Nadelstangen-Halterung in Anordnung an einem Teilbe
reich der Nadelstange, an der die Auf- und Ab-Bewegungsmechanik an
dieser Nadelstange angelenkt ist, so daß die Nadelstangen-Halterung
mit der Auf- und Ab-Bewegungsmechanik verbunden ist und die Nadel
stangen-Halterung diese Auf- und Abbewegung mit der Nadelstange aus
führt, während die Nadelstange ungehindert drehen kann.
Gemäß einem zweiten Lösungsschritt der vorliegenden Erfindung ist
ein Verfahren für das Nähen von Leder oder ähnlichem Arbeitsmate
rial unter Verwendung einer Nähmaschine vorhergehend definierter
Type vorgesehen, die Verfahrensschritte hier gekennzeichnet durch:
Drehung einer Flachnadel, so daß eine der Flächen dieser Flachna del in Übereinstimmung mit einem geforderten und vorprogrammier ten Muster parallel zur Faden-Laufrichtung ausgerichtet ist; Ab senkung der Flachnadel, so daß die Flachnadel in das Arbeitsmate rial eindringt; Drehung der Flachnadel in eine Umfangsposition, welche für die Nähmaschine die Normalposition in einem Abschnitt ist, in welchem die Flachnadel das Arbeitsmaterial zwar durchdrun gen hat, der untere Totpunkt von der Flachnadel jedoch noch nicht er reicht ist; Verknüpfung des Ober- und des Unterfadens miteinan der; erneute Drehung der Flachnadel, so daß eine der Flächen die ser Flachnadel in Übereinstimmung mit dem geforderten und program mierten Muster parallel zur Faden-Laufrichtung ausgerichtet ist; Rückführung der Flachnadel durch das Arbeitsmaterial und aus dem Arbeitsmaterial; Änderung der Richtung der Nadel in Übereinstim mung mit dem geforderten Muster; und Wiederholung der vorgenann ten Verfahrensschritte.
Drehung einer Flachnadel, so daß eine der Flächen dieser Flachna del in Übereinstimmung mit einem geforderten und vorprogrammier ten Muster parallel zur Faden-Laufrichtung ausgerichtet ist; Ab senkung der Flachnadel, so daß die Flachnadel in das Arbeitsmate rial eindringt; Drehung der Flachnadel in eine Umfangsposition, welche für die Nähmaschine die Normalposition in einem Abschnitt ist, in welchem die Flachnadel das Arbeitsmaterial zwar durchdrun gen hat, der untere Totpunkt von der Flachnadel jedoch noch nicht er reicht ist; Verknüpfung des Ober- und des Unterfadens miteinan der; erneute Drehung der Flachnadel, so daß eine der Flächen die ser Flachnadel in Übereinstimmung mit dem geforderten und program mierten Muster parallel zur Faden-Laufrichtung ausgerichtet ist; Rückführung der Flachnadel durch das Arbeitsmaterial und aus dem Arbeitsmaterial; Änderung der Richtung der Nadel in Übereinstim mung mit dem geforderten Muster; und Wiederholung der vorgenann ten Verfahrensschritte.
Gemäß dem zweiten Lösungsschritt der vorliegenden Erfindung ist
für das Verfahren zur Steuerung der Umfangsposition einer Flach
nadel einer Nähmaschine für Leder oder ähnliches Arbeitsmaterial
ferner kennzeichnend vorgesehen, daß die Ansteuerung der Umfangs
position der die Flachnadel halternden Nadelstange durch einen
computergesteuerten Motor erfolgt, der mit der Nadelstange derart
verbunden ist, daß eine der Flächen dieser Flachnadel immer paral
lel zu der in Übereinstimmung mit einem vorbestimmten Muster er
forderlichen Faden-Laufrichtung ausgerichtet ist, jedoch nur wenn
die Flachnadel das Arbeitsmaterial durchdringt.
Andere Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden aus
der nachfolgenden Beschreibung in Verbindung mit den
Zeichnungen ersichtlich.
In den Zeichnungen zeigt
Fig. 1 eine Perspektivansicht der Nadelstange einer computerge
steuerten Leder-Nähmaschine, die eine Flachnadel-Steue
rungs-Anordnung gemäß vorliegender Erfindung aufweist;
Fig. 2 eine vergrößerte Schnittansicht auf einen Verbindungsteil
einer Nadelstange und einer Auf- und Ab-Bewegungsmechanik
der Nadelstange; und
Fig. 3 eine Perspektivansicht einer Nadelstange einer herkömmli
chen computergesteuerten Leder-Nähmaschine.
Unter Bezugnahme auf die Zeichnungen, wird eine Aus
führungsform einer computergesteuerten Nähmaschine mit der Flach
nadel-Steuerungs-Anordnung gemäß vorliegender Erfindung nachfol
gend näher beschrieben.
Die Fig. 1 zeigt in einer Perspektivansicht eine Nadelstange 2
einer computergesteuerten Leder-Nähmaschine mit der Flachnadel-
Steuerungs-Anordnung gemäß der vorliegenden Erfindung. In der Fig.
1 haben gleiche oder äquivalente Teile dieselben Bezugsziffer,
wie sie zu Fig. 3 aufgeführt sind.
Die Flachnadel-Steuerungs-Anordnung gemäß vorliegender Erfindung
weist eine Flachnadel-Umfangspositions-Steuermechanik 20 auf, die
konstruktiv so aufgebaut ist, daß ein Teil 21 mit einem polygona
len Querschnitt oben an der auf- und abbeweglichen Nadelstange 2
einer standardmäßigen computergesteuerten Leder-Nähmaschine ausge
bildet ist. Ein zylindrischer Körper 22 mit einem längsachsialen
Durchgang, der ebenfalls polygonalen Querschnitt gleich dem poly
gonalen Teil 21 aufweist. Eine mit dem zylindrischen Körper 22
verbundene Verbindungsstange 23 und eine mit einer Zahnstange 24
verbundene Verbindungsstange 25 sind gelenkig miteinander ange
ordnet. Ein auf der Antriebswelle eines computergesteuerten Mo
tors 27 befestigter Zahntrieb 26 steht in Eingriff mit der Zahn
stange 24. Obwohl in diesem Ausführungsbeispiel ein polygonal im
Querschnitt ausgebildetes Teil als Nadelstangen-Drehelement zur
Verwendung kommt, welches zusammen mit der Nadelstange 2 ohne Be
hinderung der Auf- und Abbewegung der Nadelstange 2, kann selbst
verständlich auch eine Feder-Nutverbindung für den gleichen Zweck
verwendet werden.
Wie aus Fig. 2 ersichtlich, ist die Flachnadel-Steuervorrichtung
gemäß vorliegender Erfindung ferner dahingehend ausgelegt, anstel
le der herkömmlichen an der Nadelstange 2 festgelegten Nadelstan
gen-Verbindungsklammern 3 (Fig. 3) eine Nadelstangen-Haltevorrich
tung 30 vorzusehen, welche zusammen mit der Nadelstange 2 die Auf-
und Abbewegung ausführt und zudem noch die Drehung der Nadelstan
ge 2 zuläßt. Die Nadelstangen-Haltevorrichtung 30 ist konstruktiv
so ausgelegt, daß ein zylindrischer Körper 32 auf die Nadelstange
2 aufgeschoben ist, der radial einwärts eine Bohrung mit einer
Mitnehmer-Kopfschraube 33 aufweist, die mit ihrem vorderen Ende
in Eingriff mit einer in der Nadelstange 2 eingeformten Ringnut
31 ist. Ähnlich der herkömmlichen Anordnung, ist der zylindrische
Körper 32 selbstverständlich über eine Verbindungsstange mit ei
nem Gleitstück 5 verbunden, und die Verbindungsstange ist am Kur
belarm 7 angelenkt.
Das Verfahren für das Nähen von Leder oder ähnlichem Arbeitsmate
rial unter Verwendung der computergesteuerten Nähmaschine mit ei
ner Flachnadel-Steuerungs-Anordnung der obigen Konfiguration wird
nun nachfolgend beschrieben.
Wenn das Arbeitsstück auf einer Koordinatenplatte gemäß dem vor
hergehend programmierten Muster bewegt wird, wird ein Befehl für
die Ausführung einer Anzahl Drehwinkel-Bewegungen durch den compu
tergesteuerten Motor 27, die für die parallele Ausrichtung der ab
geflachten Fläche der Flachnadel zur Fadenlauf-Richtung gemäß dem
Programm, vom Computer an den computergesteuerten Motor 27 ausge
geben, wodurch der Motor 27 die Anzahl Drehwinkel-Bewegungen gemäß
dem Befehl ausführt und die Zahnstange 24 entsprechend bewegt. Mit
der Zahnstange 24 dreht über die gelenkig miteinander verbundenen
Verbindungsstangen 25 und 23 der zylindrische Körper 22, und mit
diesem die Nadelstange 2 und führt damit die erforderlichen Dreh
winkelbewegungen gemäß dem Programm aus. Wenn die Flachnadel 1 nun
abwärts bewegt wird und in das Arbeitsmaterial eindringt, wird die
Flachnadel 1 in eine Umfangsposition gedreht, die eine Normalposi
tion für die Nähmaschine in einem Abschnitt ist, in dem die Flach
nadel noch nicht den unteren Totpunkt erreicht, jedoch das Arbeits
material bereits durchgriffen hat. Nachdem die Ober- und Unterfä
den miteinander verknotet sind, wird ein Drehbefehl an der compu
tergesteuerten Motor 27 ausgegeben, womit der Motor 27 die Nadel
stange 2 über eine Anzahl Drehwinkel, die gemäß dem Programm zu
diesem Zeitpunkt erforderlich sind, dreht, um die abgeflachten Flä
chen der Flachnadel 1 parallel zur Fadenlauf-Richtung auszurichten.
Danach wird die Flachnadel 1 zum Rückführen durch das Arbeitsmate
rial und aus dem Arbeitsmaterial beaufschlagt. Anschließend wird,
entsprechend den Erfordernissen des programmierten Musters, die
Umfangsposition der Flachnadel 1 in derselben Weise geändert und
der vorhergehend beschriebene Arbeitsvorgang wiederholt.
In der Nähmaschine für Leder oder ähnliches Arbeitsmaterial mit
einer Flachnadel-Steuerungs-Anordnung gemäß der ersten Aufgaben
lösung der vorliegenden Erfindung, kann die Umfangsposition der
Flachnadel beim Nähvorgang automatisch so gesteuert werden, daß
die abgeflachte Fläche der Flachnadel immer parallel zur Faden
lauf-Richtung ausgerichtet ist, und diese Flachnadel-Steuerungs-
Anordnung ist so ausgelegt, daß sie sehr einfach in eine vorhan
dene Nadelstange inkorporiert werden kann, so daß hier zudem noch
der Vorteil gegeben ist, daß Kosten für die Herstellung und den
Zusammenbau nicht hoch sind.
In dem Verfahren für das Nähen von Leder oder ähnlichem Arbeits
material unter Verwendung einer Nähmaschine mit einer Flachnadel-
Steuerungs-Anordnung gemäß der vorliegenden Erfindung wird die
abgeflachte Fläche der Flachnadel parallel zur Fadenlauf-Richtung
ausgerichtet, wenn diese Flachnadel durch das jeweilige Arbeits
material dringt, und die Flachnadel wird wieder in die Ausgangs-
oder Normalposition zurückgedreht, wenn der Oberfaden und der Un
terfaden in der rotierenden Hakenanordnung verknotet werden. Dem
zufolge wird die Flachnadel so gedreht, daß sie parallel zur Fa
denlauf-Richtung ausgerichtet wird, ohne daß hierbei der normale
Arbeitstakt oder Arbeitsgang der Nähmaschine für die Verknotung
der Ober- und Unterfäden beeinflußt wird, wodurch ganz offensicht
lich feine Stiche automatisch ausgeführt werden können.
Claims (3)
1. Nähmaschine für Leder oder ähnliches Arbeitsmaterial, umfassend
eine auf- und abbeweglich gelagerte Nadelstange für das Haltern ei
ner Flachnadel eine Auf- und Ab-Bewegungs-Mechanik für die Auf-
und Abbewegung der Nadelstange, und eine Steuerungs-Anordnung zur
Steuerung der Bewegung der Flachnadel, die Flachnadel-Steuerungs-
Anordnung, gekennzeichnet durch
eine Umfangs positions-Steuerung, bestehend aus einer Nadelstangen-Drehanordnung und einem mit der Nadelstangen-Drehanordnung verbundenen Steuermo tor zur Steuerung der Umfangsposition der Flachnadel (1), wobei die an dieser Nadelstange (2) in einem Teilbereich derselben vorgesehe ne Nadelstangen-Drehanordnung zur Steuerung der Umfangsposition der Flachnadel (1) derart angeordnet ist, mit der Nadelstange (2) zusam men zu drehen, während die Nadel ungehindert auf- und abbewegt wird; und -
eine Nadelstangen-Halterung in Anordnung an einem Teilbereich der Nadelstange (2), an dem die Auf- und Ab-Bewegungsmechanik an der Nadelstange (2) angelenkt ist, derart, daß die Nadelstangen-Halte rung der Auf- und Ab-Bewegungsmechanik verbunden ist und die Nadel stangen-Halterung die Auf- und Abbewegung zusammen mit der Nadel stange (2) ausführt, während die Nadelstange (2) ungehindert dre hen kann.
eine Umfangs positions-Steuerung, bestehend aus einer Nadelstangen-Drehanordnung und einem mit der Nadelstangen-Drehanordnung verbundenen Steuermo tor zur Steuerung der Umfangsposition der Flachnadel (1), wobei die an dieser Nadelstange (2) in einem Teilbereich derselben vorgesehe ne Nadelstangen-Drehanordnung zur Steuerung der Umfangsposition der Flachnadel (1) derart angeordnet ist, mit der Nadelstange (2) zusam men zu drehen, während die Nadel ungehindert auf- und abbewegt wird; und -
eine Nadelstangen-Halterung in Anordnung an einem Teilbereich der Nadelstange (2), an dem die Auf- und Ab-Bewegungsmechanik an der Nadelstange (2) angelenkt ist, derart, daß die Nadelstangen-Halte rung der Auf- und Ab-Bewegungsmechanik verbunden ist und die Nadel stangen-Halterung die Auf- und Abbewegung zusammen mit der Nadel stange (2) ausführt, während die Nadelstange (2) ungehindert dre hen kann.
2. Verfahren für das Nähen von Leder oder ähnlichem Arbeitsmaterial
unter Verwendung einer Nähmaschine der in Anspruch 1 definierten Ty
pe, gekennzeichnet durch die Verfahrensschritte
Drehung einer Flachnadel (1) so daß eine der Flächen dieser Flachna del (1) in Übereinstimmung mit einem geforderten und vorprogrammier ten Muster parallel zur Faden-Laufrichtung ausgerichtet ist;
Absenkung der Flachnadel (1), so daß die Flachnadel in das Arbeits material eindringt;
Drehung der Flachnadel (1) in eine Umfangsposition, welche für die Nähmaschine die Nähposition in einem Abschnitt ist, in welchem die Flachnadel (1) das Arbeitsmaterial zwar durchdrungen hat, der untere Totpunkt von der Flachnadel (1) jedoch noch nicht erreicht ist;
Verknüpfung des Ober- und des Unterfadens miteinander;
erneute Drehung der Flachnadel (1), so daß eine der Flächen dieser Flachnadel (1) in Übereinstimmung mit dem geforderten und program mierten Muster parallel zur Faden-Laufrichtung ausgerichtet ist;
Rückführung der Flachnadel (1) durch das Arbeitsmaterial und aus dem Arbeitsmaterial;
Änderung der Richtung der Nadel in Übereinstimmung mit dem geforder ten Muster; und
Wiederholung der vorgenannten Verfahrensschritte.
Drehung einer Flachnadel (1) so daß eine der Flächen dieser Flachna del (1) in Übereinstimmung mit einem geforderten und vorprogrammier ten Muster parallel zur Faden-Laufrichtung ausgerichtet ist;
Absenkung der Flachnadel (1), so daß die Flachnadel in das Arbeits material eindringt;
Drehung der Flachnadel (1) in eine Umfangsposition, welche für die Nähmaschine die Nähposition in einem Abschnitt ist, in welchem die Flachnadel (1) das Arbeitsmaterial zwar durchdrungen hat, der untere Totpunkt von der Flachnadel (1) jedoch noch nicht erreicht ist;
Verknüpfung des Ober- und des Unterfadens miteinander;
erneute Drehung der Flachnadel (1), so daß eine der Flächen dieser Flachnadel (1) in Übereinstimmung mit dem geforderten und program mierten Muster parallel zur Faden-Laufrichtung ausgerichtet ist;
Rückführung der Flachnadel (1) durch das Arbeitsmaterial und aus dem Arbeitsmaterial;
Änderung der Richtung der Nadel in Übereinstimmung mit dem geforder ten Muster; und
Wiederholung der vorgenannten Verfahrensschritte.
3. Verfahren zur Steuerung der Umfangsposition einer Flachnadel ei
ner Nähmaschine für Leder oder ähnliches Arbeitsmaterial nach Ar
spruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die An
steuerung einer Umfangsposition der die Flachnadel (1) halternden
Nadelstange (2) durch einen computergesteuerten Motor (27) erfolgt,
der mit der Nadelstange (2) derart verbunden ist, daß eine der Flä
chen dieser Flachnadel (1) immer parallel zu der in Übereinstimmung
mit einem vorbestimmten Muster erforderlichen Faden-Laufrichtung
ausgerichtet ist, jedoch nur, wenn die Flachnadel (1) das Arbeits
material durchdringt.
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