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DE3925742A1 - Sporthallenboden - Google Patents

Sporthallenboden

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DE3925742A1
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layer
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sports hall
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Alfred Dipl Ing Fischer
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OSTERWALD SPORTBODEN GmbH
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OSTERWALD SPORTBODEN GmbH
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    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F15/00Flooring
    • E04F15/18Separately-laid insulating layers; Other additional insulating measures; Floating floors
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    • E04F15/00Flooring
    • E04F15/18Separately-laid insulating layers; Other additional insulating measures; Floating floors
    • E04F15/182Underlayers coated with adhesive or mortar to receive the flooring
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F15/00Flooring
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  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Floor Finish (AREA)
  • Laminated Bodies (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Sporthallenboden gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Der grundlegende Aufbau von Sporthallenböden ist in DIN 18 032 beschrieben. Bei derartigen Sporthallenböden ist eine elasti­ sche Schicht auf einem Unter- oder Rohboden, z. B. Estrich, aufgebracht. Dabei wird die elastische Schicht, z. B. in Form einer Elastikmatte, die aus Schaumstoff bestehen kann, auf den Estrich aufgeklebt. An der nach oben weisenden Fläche wird die Elastikmatte mit einem Gewebe, z. B. aus Glasfasern, Poly­ esterfasern oder dgl. versehen. Dieses Gewebe kann entweder auf die Elastikmatte aufkaschiert sein oder wird auf der Bau­ stelle auf die Elastikmatte aufgeklebt. Anschließend wird zur Herstellung einer Druckverteilungsplatte ein Flüssigkunststoff auf die gewebearmierte Elastikmatte mit einer Stärke von 2 bis 3 mm aufgebracht und ausgehärtet. Nach dem Aushärten liegt so­ mit auf der elastischen Schicht eine harte, biegesteife Platte als Druckverteilungsplatte vor. Schließlich wird auf die aus­ gehärtete Druckverteilungsplatte eine Nutzschicht entweder in Form eines Flüssigkunststoffes oder in Form üblicher Fußboden­ beläge aus PVC, Platten oder ogl. aufgeklebt. Die vorerwähnte Herstellung der Druckverteilungsplatte durch Aufgießen und verteilen eines Kunstharzes bringt verschiedene Probleme mit sich. Zum einen besteht die Möglichkeit, daß das Reaktions­ gemisch nicht im richtigen Verhältnis miteinander vermischt ist, zum anderen ist nicht gewährleistet, daß das Reaktions­ gemisch das auf der elastischen Schicht befindliche Gewebe hinreichend durchtränkt. Weiterhin besteht beim Aufbringen einer flüssigen Kunststoffschicht das Problem einer gleich­ mäßigen Aufbringung dieser Schicht. Weiterhin nachteilig ist, daß bei Verwendung einer Polyurethan-Zweikomponentengießmasse als Grundlage für die auszuhärtende Druckverteilungsplatte diese Masse unter Einwirkung von Feuchtigkeit, z. B. Luft­ feuchtigkeit, Gase, wie Kohlendioxid, abspaltet, was zu einer Blasenbildung in der Kunststoffschicht führt und die mechani­ sche Festigkeit der herzustellenden Druckverteilungsplatte beeinträchtigt.
Bei der Verwendung einer Elastikmatte mit aufkaschiertem Ge­ webe kommt als weiterer Nachteil hinzu, daß im Bereich der Stöße der Matte der flüssige Kunststoff der zu erstellenden Druckverteilungsplatte in die Stoßfuge eindringt und sich ein Grat bildet, der zu einer Beschädigung des Sporthallenbodens führt und außerdem Abweichungen in der ansonsten gleichmäßigen Wirkung des Sporthallenbodens im Bereich der Stoßausbildung hervorruft.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Sporthallenbo­ den der eingangs genannten Art derart zu verbessern, daß die vorstehenden Schwierigkeiten und Nachteile beseitigt sind.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale im kenn­ zeichnenden Teil des Patentanspruchs 1 gelöst.
Weitere Ausgestaltungen des Sporthallenbodens ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Die Erfindung schafft einen Sporthallenboden, insbesondere für Turnhallen, der aus einer vorzugsweise lose auf dem Unter­ oder Rohboden verlegten elastischen Schicht besteht, auf die Lagen aus vorgefertigten Kunststoffplatten in Form glasfaser­ verstärkter Polyolefinplatten verlegt werden. Gemäß einer be­ vorzugten Ausführungsform werden zwei derartige Lagen von Po­ lyolefinplatten, gemäß einer weiteren Ausführungsform drei Lagen aus Polyolefinplatten aufgebracht, wobei die Lagen ins­ gesamt schwimmend auf die elastische Schicht aufgelegt werden. Benachbarte Lagen aus Polyolefinplatten werden durch einen vorzugsweise wasserfesten Klebstoff vollflächig miteinander verklebt.
Nach einer weiteren Ausführungsform werden die einzelnen Plat­ ten der verschiedenen Lagen so auf der elastischen Schicht verlegt, daß die Stöße übereinanderliegender Lagen zueinander versetzt sind.
Zur Erzielung einer hohen Klebefestigkeit zwischen den Platten übereinanderliegender Lagen werden die Platten wenigstens einer Lage auf ihrer zur nächsten Lage weisenden Oberfläche mit einem Vlies versehen, das vorzugsweise bereits während der Herstellung der Platten in die Plattenoberfläche eingedrückt bzw. eingebracht wird. Dieses Vlies trägt praktisch zu einer Erhöhung der Oberflächenrauhigkeit bei und ermöglicht eine vollflächige, feste Verklebung übereinanderliegender Lagen.
Bei Verwendung der Polyolefinplatten, vorzugsweise in Form von Polypropylenplatten, die vorgefertigt sind und an der Baustel­ le auf die elastische Schicht aufgelegt werden, ergeben sich keinerlei Schwierigkeiten hinsichtlich einer ungleichmäßigen Materialschicht. Durch das Eigengewicht der Platten zuzüglich des darauf aufzubringenden Oberbelages, liegt der Sportboden, bestehend aus den einzelnen Lagen aus Polyolefinplatten schwimmend und planeben auf der elastischen Schicht auf.
Ein weiterer Vorteil ist darin zu sehen, daß Platten aus Polyolefinen leicht und umweltfreundlich entsorgt werden können. Ein weiterer Vorteil ist darin zu sehen, daß Poly­ olefinplatten preiswert herstellbar sind.
Im folgenden wird der Sporthallenboden anhand der Zeichnung zur Erläuterung weiterer Merkmale beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 eine Schnittansicht durch einen Sporthallenboden, und
Fig. 2 eine Teilschnittansicht einer erfindungsgemäß verwen­ deten Polyolefinplatte.
Ein Sporthallenboden, insbesondere zur Verwendung in Turnhal­ len, weist gemäß Fig. 1 einen Unterboden oder Rohboden 1 auf, der aus Beton oder dgl. besteht. Auf dem vorzugsweise feuch­ tigkeitsisolierten Rohboden 1 wird eine elastische Schicht 2 aufgebracht, beispielsweise aus Schaumstoff oder Schaumstoff­ matten, die ihrerseits gegebenenfalls - obgleich nicht erforderlich - mit einer Folie aus Kunststoff oder dgl. abgedeckt wird, um einen Feuchtigkeits­ durchtritt nach oben bzw. nach unten hinsichtlich des noch zu beschreibenden weiteren Aufbaus zu vermeiden. Die elastische Schicht 2, die durch einzelne Matten gebildet sein kann, kann aus verschiedenen Schaumstoffmaterialien hergestellt sein, wo­ bei die Schicht 2 entweder durch Verkleben gegenüber dem Un­ terboden 1 fixiert ist oder vorzugsweise lose auf dem Unter­ boden 1 angeordnet ist.
Auf die elastische Schicht 2 werden gemäß Fig. 1 zumindest zwei Lagen 3, 4 aus Kunststoffplatten aufgelegt. Jede Lage 3, 4 besteht aus einer Vielzahl von Kunststoffplatten aus Poly­ olefin. Die Polyolefinplatten sind glasfaserverstärkt und haben gemäß einer bevorzugten Ausführungsform eine Stärke von 2 mm.
Um die beiden Lagen 3 und 4 fest miteinander verbinden zu können, wird zwischen den Lagen 3, 4 eine Klebstoffschicht vorgesehen, vorzugsweise aus wasserfestem Klebstoff zur Er­ zielung einer vollflächigen Verklebung der Lage 3 mit der Lage 4.
Platten aus Polyolefin oder vorzugsweise aus Polypropylen haben eine äußerst glatte Oberfläche, d. h. eine Oberfläche mit geringer Rauhigkeit und mithin mit geringer Haftfähigkeit. Um die Haftfähigkeit zu verbessern, ist vorgesehen, daß die Platten der Lage 3 oder die Platten der Lage 4 oder auch die Platten beider Lagen 3, 4 wenigstens an der Oberfläche mit einem Vlies versehen sind, die der anderen Lage gegenüber­ liegt. Fig. 2 zeigt eine Teilansicht einer solchen Polyolefin­ oder Polypropylenplatte 10 im Querschnitt mit einem in die Oberfläche eingebetteten Vlies 12. Das Vlies ist vorzugsweise über die Hälfte seiner Stärke in die Oberfläche der Platte 10 eingesetzt bzw. eingedrückt, wobei dieser Vorgang während der Herstellung der Platte 10 erfolgt. Die andere Hälfte steht über die Oberfläche 10a der Platte 10 über die verbleibende halbe Vliesstärke nach oben vor und dient zur Aufnahme der Klebstoffschicht.
Für die Lage 3 nach Fig. 1 werden vorzugsweise mehrere Platten 10 der in Fig. 2 gezeigten Art auf die Schicht 2 aufgelegt, so daß das Vlies 12 an der oberen Fläche der Platte 10 angeordnet ist. Vorteilhafterweise werden für die Lage 4 ebenfalls Plat­ ten 10 der in Fig. 2 gezeigten Art verwendet, jedoch derart, daß das Vlies 12 an der Unterseite zu liegen kommt, wodurch eine Verklebung der Vliesschichten 12 der übereinanderliegen­ den Lagen 3, 4 möglich ist. Damit lassen sich die Lagen 3, 4 auf Grund der Verwendung der aus der Platte herausragenden Vliesschicht fest miteinander verbinden und es ergibt sich eine aus zwei Lagen bestehende Druckverteilungsplatte, die schwimmend auf der elastischen Schicht 2 angeordnet ist, d. h. daß die untere Fläche der Lage 3 nicht fest verbunden ist oder verklebt ist mit der elastischen Schicht 2.
Gemäß einer weiteren Ausgestaltung des Sporthallenbodens wer­ den für die Lage 4 Platten verwendet, die gegenüber der Dar­ stellung nach Fig. 2 sowohl an der oberen als auch an der unteren Fläche in der beschriebenen Weise mit einem Vlies 12 versehen sind. Die nach oben weisende Vliesschicht 12 der Lage 4 verfolgt dabei den Zweck, eine feste Verbindung zu einem Fußbodenbelag, beispielsweise PVC-Belag oder dgl., mittels einer entsprechenden, vorzugsweise wasserfestem Klebstoff­ schicht zu gewährleisten.
Gemäß einer weiteren Abwandlung des erfindungsgemäßen Sport­ hallenbodens werden gegenüber der Darstellung nach Fig. 1 nicht zwei, sondern drei Lagen mit Platten aus Polyolefin oder Polypropylen vorgesehen, so daß die Druckverteilungsplatte aus insgesamt drei Lagen besteht und alle drei Lagen in der be­ schriebenen Weise durch einen Klebstoff vollflächig mitein­ ander verbunden sind. Auf die oberste Lage wird dann, wie be­ schrieben, ein Fußbodenbelag üblicher Art aufgebracht.
Sowohl bei einer aus zwei als auch bei einer aus drei Lagen bestehenden Druckverteilungsschicht wird vorteilhafterweise die Anordnung der einzelnen Platten 10 derart getroffen, daß die Stöße 15 der unteren Lage 3 versetzt liegen zu den Stößen 18 der Lage 4, usw. So ergibt der Einsatz von mindestens zwei Lagen 3, 4 von Platten 10 bei einer stoßüberlappenden Verle­ gung nach Fig. 1 eine massive Materialdicke am Stoß 15 von 2 mm bei einer Plattenstärke von 2 mm und bei einer dreilagi­ gen Verlegung von Platten eine massive Materialdicke von 4 mm über dem Stoß 15 sowie seitlich des Stoßes 18.
Wenngleich das Gewicht der einzelnen Platten 10 auf Grund der Herstellung aus Polyolefinen, vorzugsweise Polypropylen, im Vergleich mit anderen Kunststoffplatten allgemeiner Art nie­ drig ist, ergibt sich auf Grund des Gesamtaufbaus der Druck­ verteilungsplatte mit zwei Lagen 3, 4 oder mehreren derartigen Lagen ein so großes Eigengewicht, daß die Druckverteilungs­ platte schwimmend und planeben auf der elastischen Schicht 2 ruht.
Die Platten 10 aus Polyolefin, vorzugsweise aus Polypropylen, sind vorzugsweise glasfaserverstärkt und vorteilhafterweise beträgt der Anteil an Glasfasern je Platte 10 35%. Dadurch wird erreicht, daß jede Platte 10 eine hohe Steifigkeit be­ sitzt und außerdem einen möglichst geringen linearen Ausdeh­ nungskoeffizienten gewährleistet.

Claims (11)

1. Sporthallenboden, insbesondere für Turnhallen, mit einer auf einem Unter- oder Rohboden aus Estrich oder dgl. auf­ gebrachten elastischen Schicht, auf welcher gegebenenfalls unter Zwischenschaltung einer Kunststoffolie oder dgl. eine stoß- und kraftaufnehmende Schicht angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet,
daß die stoß- und kraftaufnehmende Schicht aus wenigstens zwei Lagen (3, 4) aus Polyolefinplatten (10) besteht, und
daß die Polyolefinplatten (10) wenigstens einer Lage (3 oder 4) an ihrer der anderen Lage (4 oder 3) zugewandten Oberfläche ein Vlies (12) aufweisen und mit der anderen Lage unter Einbeziehung des Vlieses (12) verklebt sind.
2. Sporthallenboden nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Platten (10) aus Polypropylen bestehen.
3. Sporthallenboden nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn­ zeichnhet, daß die Platten (10) glasfaserverstärkt sind.
4. Sporthallenboden nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Platten (10) einer Lage (3, 4) beidseitig mit einem Vlies (12) versehen sind.
5. Sporthallenboden nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Platten (10) der einen Lage (3) zu den Platten der anderen Lage (4) seitlich derart versetzt angeordnet sind, daß sich eine seitliche Versetzung der Plattenstöße (15, 18) ergibt.
6. Sporthallenboden nach wenigstens einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zwei oder drei Lagen (3, 4) an Platten (10) vorgesehen sind.
7. Sporthallenboden nach wenigstens einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß auf die oberste Lage (4) ein Fußbodenbelag oder dgl. aufgeklebt ist.
8. Sporthallenboden nach wenigstens einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Platten (10) der obersten Lage (4) auf ihrer nach oben weisenden Oberfläche mit einem Vlies (12) versehen sind.
9. Sporthallenboden nach wenigstens einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Vlies (12) während der Herstellung der Platten (10) in deren Ober­ fläche teilweise, vorzugsweise über etwa 50% der Vlies­ stärke, eingebettet wird.
10. Sporthallenboden nach wenigstens einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagen (3, 4) vollflächig miteinander verklebt und schwimmend auf der elastischen Schicht (2) angeordnet sind.
11. Sporthallenboden nach wenigstens einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jede Platte (10) etwa 35% Glasfaseranteil aufweist.
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