DE3925372C2 - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE3925372C2 DE3925372C2 DE19893925372 DE3925372A DE3925372C2 DE 3925372 C2 DE3925372 C2 DE 3925372C2 DE 19893925372 DE19893925372 DE 19893925372 DE 3925372 A DE3925372 A DE 3925372A DE 3925372 C2 DE3925372 C2 DE 3925372C2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- peaks
- switch
- load
- circuit
- input
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Fee Related
Links
- 238000001514 detection method Methods 0.000 claims description 5
- 230000001939 inductive effect Effects 0.000 claims description 2
- 230000001681 protective effect Effects 0.000 description 2
- 101100421142 Mus musculus Selenon gene Proteins 0.000 description 1
- 230000000052 comparative effect Effects 0.000 description 1
- 239000004020 conductor Substances 0.000 description 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 230000012447 hatching Effects 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
- 230000001629 suppression Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02H—EMERGENCY PROTECTIVE CIRCUIT ARRANGEMENTS
- H02H3/00—Emergency protective circuit arrangements for automatic disconnection directly responsive to an undesired change from normal electric working condition with or without subsequent reconnection ; integrated protection
- H02H3/20—Emergency protective circuit arrangements for automatic disconnection directly responsive to an undesired change from normal electric working condition with or without subsequent reconnection ; integrated protection responsive to excess voltage
- H02H3/22—Emergency protective circuit arrangements for automatic disconnection directly responsive to an undesired change from normal electric working condition with or without subsequent reconnection ; integrated protection responsive to excess voltage of short duration, e.g. lightning
Landscapes
- Emergency Protection Circuit Devices (AREA)
Description
Die Erfindung richtet sich auf eine Schaltungsanordnung
zur Reduzierung von Überspannungsspitzen in einem Wechselstromkreis,
mit einem in einem Laststromweg liegenden Schalter,
der von einer die Überspannungsspitzen detektierenden Steuereinheit
aktiviert wird.
In Stromkreisen können Störungen entstehen oder von außen
aufgezwungen werden, die zu erheblichen Spannungs- und
Stromspitzen führen können. So können bei Blitzeinschlägen
Spannung von 10 000 V und Ströme von 10 000 A entstehen,
wobei zum Schutz dieser Stromkreise passive ableitende Bau
elemente, wie Varistoren, Gas-Ableiter oder Supressor-Dio
den, eingesetzt werden, die durch teilweises Kurzschließen
der Netzleitungen den größten Teil der Überspannungsener
gie absorbieren. Die im Netz verbleibende Spannung hängt
insbesondere von dem Widerstand der Netzleitung sowie dem
Innenwiderstand der parallel liegenden Ableiter ab, da die
Netzleitungen sowie der parallel liegende Ableiter im Prin
zip einen Spannungsteiler bilden.
Der Nachteil der bekannten Maßnahmen liegt insbesondere
darin, daß sie keine Rücksicht darauf nehmen, welche rela
tive Position bzw. Phase die Störungen zur Sinushalbwelle
des Netzes aufweisen, da die Störspannungen und Störströme
Impulse darstellen, die der 50-Hz-Sinusschwingung des Net
zes überlagert sind und durch die bekannten Schutzmaßnah
men gleichmäßig abgekappt werden. Durch diese gleichmäßige
Abkappung ergibt sich beispielsweise, daß bei einem Ab
schneiden der Impulse auf beispielsweise 900 V, was durch
aus realistisch ist, ein Impuls auf der höchsten Stelle
der Sinusschwingung von beispielsweise 900 V-320 V=
580 V vorliegt, während die 900 V heim Nulldurchgang der
Sinuswelle insgesamt vorliegen. Dabei ist es besonders
nachteilig, daß dieses Restsignal wegen seines von den Ab
leitern bestimmten niedrigen Innenwiderstandes mit den be
kannten Mitteln praktisch nicht mehr zu reduzieren ist.
Aus der gattungsbildenden DE 38 14 251 C1 ist eine Schutzschaltung
zum Schutz von kapazitiven Lasten gegen impulsförmige
Überspannungen bekannt. Hier werden unzulässig hohe
Ströme und/oder Spannungen erkannt und nachfolgend
trennt ein aktives Schalterelement für die Dauer der Überspannung
die Last vom Versorgungsnetz. Hinweise auf einen
Überspannungsschutz sind auch der Literaturstelle "Stromversorgung
elektronischer Schaltungen und Geräte" von S. W.
Wagner, 1964, R. v. Deckers Verlag, Seiten 390 bis 393,
enthalten.
Bieten die im Stand der Technik beschriebenen Lösungen bereits
einen gewissen Schutz gegen Überspannungsspitzen, so
liegt die Aufgabe der Erfindung demgegenüber darin, ggf.
bereits mit bekannten Mitteln reduzierte Überspannungsspitzen
noch weiter zu reduzieren, wobei der Einfluß der Lage
der Störspitze relativ zur Sinusschwingung des Netzes im
wesentlichen unabhängig vom Nulldurchgang dieser Sinuswel
le sein soll.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß
die Steuereinheit einen Differenzverstärker mit nachgeschalteter
Schwellwerterkennung aufweist, wobei der eine
Eingang des Differenzverstärkers mit einer zu der Spannung
im Wechselstromkreis proportionalen Spannung direkt beaufschlagt
wird und dem anderen Eingang des Differenzverstärkers
die letztgenannte Spannung über einen Tiefpaß zugeführt
wird und wobei der Ausgang der Schwellwerterkennung
mit dem Steuereingang des Schalters in Verbindung steht.
Durch die Erfindung wird die Reduzierung der Amplitude von
Überspannungsspitzen erreicht, und zwar mit vergleichsweise
einfachen baulichen Mitteln, wobei erst bei Vorkommen
von Überspannungsspitzen die Steuereinheit aktiviert wird,
um die entstandene Spitze von der Last fernzuhalten. Dadurch,
daß der Schalter für die Dauer der Überspannungsspitze
geöffnet bleibt, bildet sich so ein Einschnitt in
der Sinuswelle bis praktisch 0.
In Ausgestaltung sieht die Erfindung vor, daß zur Kompensierung
der durch das Schalten erzeugten zusätzlichen Spannungsspitzen
ein LC-Filter zwischen dem Schalter und der
Last vorgesehen ist. Diese Maßnahme trägt der Tatsache
Rechnung, daß im Schalter selbst durch den Abschaltvorgang
zusätzliche Spitzen erzeugt werden, die zwar durchaus
schwächer sein können als extern verursachte Spitzen, allerdings
auch vor diesen Spitzen sollte die Last geschützt
sein. Hier greift die Erfindung ein.
Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung besteht darin,
daß parallel und in Reihe zur Last Filter zur Unterdrückung
zusätzlicher Spitzen, insbesondere als induktive
Speicherdrossel wirkende Filter vorgesehen sind.
Die Erfindung ist nachstehend anhand der Zeichnung bei
spielsweise näher erläutert. Diese zeigt in
Fig. 1 ein vereinfachtes Bild der Schaltung nach der Er
findung sowie in
Fig. 2 einen prinzipiellen Verlauf einer Sinushalbwelle
mit Störimpuls.
An den Leitungen 1 und 2 eines Wechselstromkreises ist ei
ne mit 5 bezeichnete Last angeschlossen. Dabei ist der
Wechselstromkreis über einen Brückengleichrichter 3 mit ei
nem normalerweise geschlossenen Schalter sowie über Dros
seln 11 und 12 geschlossen.
Zum Schutz der Last ist ein nicht näher dargestellter pas
siver Überspannungsschutz 6 vorgesehen, wobei die noch vor
handenen Restspitzen einmal über einen Tiefpaß 9 direkt an
einen Operationsverstärker bzw. Subtrahierer 10 abgegeben
werden, wobei eine nicht näher dargestellte Schwellwerter
kennungselektronik vom Subtrahierer 10 den Schalter 4 be
aufschlagt, was durch eine Leitung 15 angedeutet ist.
Mit 7 und 8 sind zusätzliche Spannungsteiler zur Beauf
schlagung des Operationsverstärkers 10 vorgesehen, paral
lel zur Last sind weitere Filter 13 und 14 im Schaltsystem
eingebaut.
Die Wirkungsweise ist dabei die folgende:
Bei Überschaltung einer vorgegebenen Amplitudenschwelle wird von der Schwellwerterkennungselektronik der Schalter 4 für die Dauer dieser Spitze geöffnet und der Laststrom kreis für die gleiche Dauer unterbrochen. Die Filter 11, 12, 13 und 14 dienen zur Unterdrückung der durch die Unter brechung entstandenen zusätzlichen Spitzen. Durch die Kom bination mit dem passiven Überspannungsschutz 6 kann die Austastschaltung 3, 4, 7, 8, 9 und 10 mit den nachfolgen den Filtern 11, 12, 13 und 14 die Überspannungsspitzen auf einen niedrigen, ungefährlichen Wert für die Last 5 redu zieren, wie sich dies prinzipiell aus Fig. 2 ergibt.
Bei Überschaltung einer vorgegebenen Amplitudenschwelle wird von der Schwellwerterkennungselektronik der Schalter 4 für die Dauer dieser Spitze geöffnet und der Laststrom kreis für die gleiche Dauer unterbrochen. Die Filter 11, 12, 13 und 14 dienen zur Unterdrückung der durch die Unter brechung entstandenen zusätzlichen Spitzen. Durch die Kom bination mit dem passiven Überspannungsschutz 6 kann die Austastschaltung 3, 4, 7, 8, 9 und 10 mit den nachfolgen den Filtern 11, 12, 13 und 14 die Überspannungsspitzen auf einen niedrigen, ungefährlichen Wert für die Last 5 redu zieren, wie sich dies prinzipiell aus Fig. 2 ergibt.
Die in Fig. 2 schraffiert angegebene Energiefläche 16 des
Störimpulses ohne die Maßnahme nach der Erfindung einer
seits entspricht im wesentlichen der Impulsenergiefläche
17 umgekehrter Schraffur nach dem Verlauf gemäß der Erfin
dung. In Fig. 2 ist das Ausschaltzeitintervall mit 18 be
zeichnet.
Claims (3)
1. Schaltungsanordnung zur Reduzierung von Überspannungsspitzen
in einem Wechselstromkreis, mit einem in einem Laststromweg
liegenden Schalter, der von einer die Überspannungsspitzen
detektierenden Steuereinheit aktiviert wird,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Steuereinheit einen Differenzverstärker (10) mit
nachgeschalteter Schwellwerterkennung (15) aufweist, wobei
der eine Eingang (-) des Differenzverstärkers (10) mit einer
zu der Spannung im Wechselstromkreis proportionalen
Spannung direkt beaufschlagt wird und dem anderen Eingang
(+) des Differenzverstärkers die letztgenannte Spannung
über einen Tiefpaß (9) zugeführt wird und wobei der Ausgang
der Schwellwerterkennung (15) mit dem Steuereingang
des Schalters (3, 4) in Verbindung steht.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß zur Kompensierung der durch das Schalten erzeugten zusätzlichen
Spannungsspitzen ein LC-Filter zwischen dem
Schalter (4) und der Last (5) vorgesehen ist.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß parallel und in Reihe zur Last (5) Filter (11-14) zur
Unterdrückung zusätzlicher Spitzen, insbesondere als induktive
Speicherdrossel wirkende Filter (11, 12) vorgesehen sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19893925372 DE3925372A1 (de) | 1989-08-01 | 1989-08-01 | Verfahren und schaltung zur reduzierung von ueberspannungsspitzen in wechselstromkreisen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19893925372 DE3925372A1 (de) | 1989-08-01 | 1989-08-01 | Verfahren und schaltung zur reduzierung von ueberspannungsspitzen in wechselstromkreisen |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3925372A1 DE3925372A1 (de) | 1991-02-14 |
| DE3925372C2 true DE3925372C2 (de) | 1991-08-14 |
Family
ID=6386249
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19893925372 Granted DE3925372A1 (de) | 1989-08-01 | 1989-08-01 | Verfahren und schaltung zur reduzierung von ueberspannungsspitzen in wechselstromkreisen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3925372A1 (de) |
Family Cites Families (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3814251C1 (en) * | 1988-04-27 | 1989-06-22 | Bicc-Vero Elektronics Gmbh, 2800 Bremen, De | Protective circuit for capacitive loads |
-
1989
- 1989-08-01 DE DE19893925372 patent/DE3925372A1/de active Granted
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3925372A1 (de) | 1991-02-14 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2513005C3 (de) | Netzgerät zur Transformation einer ungeregelten, pulsierenden Eingangsspannung in eine stabilisierte Gleichspannung | |
| EP2340593B1 (de) | Mehrstufige überspannungsschutzschaltung, insbesondere für informationstechnische anlagen | |
| DE3338301C2 (de) | ||
| DE19838776C2 (de) | Verfahren und Anordnung mit einem zwei-stufigen Überspannungsschutz in Niederspannungsanlagen | |
| EP0339598A2 (de) | Schutzschaltung für kapazitive Lasten | |
| DE3925372C2 (de) | ||
| DE3915198A1 (de) | Schutzeinrichtung gegen transiente ueberspannungen | |
| DE3037120C2 (de) | Überspannungsschutzanordnung mit Z-Diode | |
| EP0357060A2 (de) | Überspannungsschutzeinrichtung für eine Elektronikschaltung | |
| DE3419652C2 (de) | ||
| DE1927415A1 (de) | Anordnung zur Hochspannungs-Gleichstromuebertragung | |
| DE2409901C3 (de) | Schaltungsanordnung zum Überlastungsschutz von spannungsempfindlichen Einrichtungen | |
| DE2726534C2 (de) | Umrichterschaltung | |
| EP0189037B1 (de) | Statischer Blindleistungskompensator | |
| DE1912004B2 (de) | Auf wechselstrom ansprechendes ueberstromrelais | |
| DE19615729B4 (de) | Überspannungsschutzanordnung zum Schutz eines Endgerätes gegen Überspannungen, sowie Verfahren zum Erstellen einer Überspannungsschutzanordnung | |
| DE4305882A1 (de) | Schutzbeschaltung für einen Halbleiterschalter, insbesondere Triac | |
| DE19504124C2 (de) | Verfahren und Schaltungsanordnung zum Schutz von durch Wechselspannung gespeisten elektrischen Verbrauchern gegen Netzüberspannungen | |
| DE4209214C2 (de) | Anordnung zur Begrenzung von Überspannungen | |
| DE2341378A1 (de) | Schaltungsanordnung zur gewaehrleistung der eigensicherheit an verstaerkern | |
| EP3152823B1 (de) | Schaltungsanordnung zum wandeln von spannungen | |
| DE1488479A1 (de) | Regelbare Speiseschaltung fuer elektromagnetische Vibratoren | |
| DE1613719C3 (de) | Uberspannungsschutzeinrichtungfür Halbleiterstromrichter | |
| DE2310834C3 (de) | Schutzschaltung für kapazitive Spannungswandler | |
| DE1538324C (de) | Einrichtung zum Schutz von Hochfre quenz Ubertragungsanlagen gegen Über spannungen |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |