DE3924939A1 - Sicherheitsskibindung - Google Patents
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- A63C9/00—Ski bindings
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- Fittings On The Vehicle Exterior For Carrying Loads, And Devices For Holding Or Mounting Articles (AREA)
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Sicherheitsskibindung der Bauart,
welche aus zwei Hauptteilen besteht, nämlich einer longitudinalen, auf der
oberen Seite des Skis befestigten Gleitschiene und einem auf der Gleitschiene
in Längsrichtung bewegbar montierten Gehäuse, welches auf dieser in einer
von mehreren verschiedenen Längspositionen festgelegt werden kann.
Es sind bereits verschiedene Sicherheitsskibindungen bekannt, sei es, daß es
sich um Vorderbacken zum Halten des vorderen Endes eines Schuhs oder um
Fersenautomaten oder Hinterbacken zum Halten des hinteren Endes des
Schuhs handelt, welche eine Längseinstellmöglichkeit des Bindungsgehäuses
anbieten, um die aus Vorderbacken und Hinterbacken bestehende Gesamtheit
an einen Skischuh vorbestimmter Länge anzupassen und die Intensität der
Kraft einzustellen, mit welcher die Sohle des Schuhs zwischen den beiden
Bindungen festgeklemmt wird. Bei diesen Sicherheitsbindungen weist die auf
dem Ski befestigte Gleitschiene auf mindenstens einem Teil ihrer Länge eine
Art Zahnstange auf, welche von einer Folge von in Längsrichtung unterein
ander beabstandeten Ausschnitten bzw. Kerben gebildet wird, welche jeweils
die verschiedenen Längspositionen bestimmen, welche das Bindungsgehäuse
auf der Gleitschiene einnehmen kann. Mit diesen Kerben wirkt ein Riegel
zusammen, welcher auf dem unteren Teil des Bindungsgehäuses bewegbar
montiert ist, welcher eine Fußplatte bildet, die mit der Gleitschiene in
Kontakt steht und auf dieser gleitet. Dieser Riegel weist mindestens einen
Zahn auf, welcher derart angeordnet ist, daß er in Längsrichtung gegenüber
der Folge von Kerben der Gleitschiene verschiebbar ist, wenn das Gehäuse in
Längsrichtung auf der Gleitschiene verschoben wird. Der Riegel ist durch
eine Feder elastisch derart belastet bzw. vorgespannt, daß sein Zahn kon
stant in Richtung der Kerben der Gleitschiene gedrückt wird und daß er in
eine von ihnen eingreifen kann, um das Bindungsgehäuse in der gewünschten
Längsposition auf der Gleitschiene festzulegen. Darüber hinaus ist der Riegel
mit einem Organ versehen, welches seine Betätigung gegen die Wirkung der
Rückstellfeder ermöglicht, wenn man die Lösung der Zahnes des Riegels aus
der Kerbe wünscht, in welcher er sich befindet, um die Einstellung der
Längsposition des Bindungsgehäuses zu verändern. Eine solche Sicherheits
bindung ist z.B. in der FR-A 24 54 822 beschrieben.
Die Gleitschiene der Sicherheitsbindung kann das Gehäuse dieser Bindung
während ihrer Herstellung und Verpackung begleiten und hierbei besteht die
erste bei der Montage der Bindung auf einen Ski erforderliche Operation
darin, die Gleitschiene auf dem Ski mit Hilfe von Schrauben zu befestigen.
Es ist ebenfalls möglich, daß der Ski sich bereits mit der in Position be
festigten Gleitschiene präsentiert, und in diesem Falle muß nur das Gehäuse
der Bindung auf der Gleitschiene montiert werden. In beiden vorhergehenden
Fällen ist es erforderlich, das Gehäuse auf der Gleitschiene zu verschieben,
um die Einstellung des Bindungsgehäuses in der geeigneten Längsposition auf
der Gleitschiene zu bewirken und dieser Vorgang erfordert, daß der Riegel
während der Gleitbewegung angehoben gehalten wird, damit sein Zahn
unbehindert in die der Gleitschiene vorgesehenen und die Einstellzahnstange
bildenden Kerben passieren kann. Dies erfordert demzufolge, daß der Monteur
mit der einen Hand das Bindungsgehäuse, welches mit der Gleitschiene in
Eingriff steht, ergreift, um es in Längsrichtung zu verschieben und daß er
mit Hilfe seiner anderen Hand mit einem geeigneten Werkzeug den Riegel
anhebt und dies während der gesamten Gleitbewegung des Gehäuses auf der
Gleitschiene. Man erkennt, daß diese Operation recht unbequem für den
Monteur ist und daß die Positionierung des Bindungsgehäuses in der ab
schließenden Längsposition nicht automatisch erfolgt.
Die vorliegende Erfindung ist darauf gerichtet, diese Unzulänglichkeiten zu
beseitigen und eine Sicherheitsbindung zu schaffen, deren Montage und
Einstellung ihrer Längsposition erheblich vereinfacht ist.
Hierzu ist die Sicherheitsskibindung mit einer longitudinalen auf der oberen
Seite des Skis befestigten Gleitschiene und einem Gehäuse, welches einen
Haltebacken eines Endes eines Schuhs trägt, der auf den Ski montiert werden
muß, und eine Energieaufnahmeeinrichtung dieses Backens, wobei das Gehäuse
fest mit einer Fußplatte verbunden ist, welche in Längsrichtung auf der
Gleitschiene gleitbar gelagert ist, und mit Einrichtungen zum Festlegen der
Fußplatte und demzufolge des Gehäuses auf der Gleitschiene in einer von
mehreren verschiedenen Längspositionen, wobei diese Festlegungseinrich
tungen auf der Gleitschiene eine Folge von in Längsrichtungen ausgerichteten
Kerben, welche eine Zahnstange bilden und jeweils die verschiedenen Längs
positionen bestimmen, welche das Gehäuse auf der Gleitschiene einnehmen
kann, und auf der Fußplatte mindestens einen Zahn aufweisen, der in eine
der Kerben der Gleitschiene eingreifen kann unter Festlegung des Gehäuses
auf der Gleitschiene in der gewünschten Längsposition, erfindungsgemäß
dadurch gekennzeichnet, daß die Fußplatte eine untere Seite aufweist, über
welche sie mit der Gleitschiene in Eingriff steht und welche die Form eines
Zweiflachs (im vertikalen Längsschnitt V-förmig) hat, deren beide Flächen
einen stumpfen, nach oben offenen Winkel nahe 180° bilden und deren Kante
eine querverlaufende Schwenkachse der Fußplatte und des Gehäuses im
Verhältnis zur Gleitschiene bildet, und daß Einrichtungen vorgesehen sind
zum Festlegen der Fußplatte im Verhältnis zur Gleitschiene in einer ver
schwenkten Verriegelungsposition, in welcher der oder die von der Fußplatte
getragene Zahn oder getragenen Zähne in eine oder mehrere Kerben der
Gleitschiene eingreifen oder zum Freigeben der Fußplatte und zum Ermög
lichen eines Verschwenkens der Fußplatte um die Querkante in eine Entriege
lungsposition in welcher der oder die Zähne aus den Kerben der Gleitschiene
entfernt sind, wodurch das Längsgleiten der Fußplatte auf der Gleitschiene
möglich ist.
Weitere Vorteile, Merkmale und Anwendungsmöglichkeiten der vorliegenden
Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungs
beispielen in Verbindung mit der Zeichnung. Darin zeigen:
Fig. 1 eine vertikale Längsschnittansicht eines Vorderbackens gemäß der
Erfindung, dessen Gehäuse mit einer auf dem Ski befestigten Gleit
schiene in Eingriff steht, vor der endgültigen Positionierung des
Bindungsgehäuses in der gewünschten Längsposition,
Fig. 2 eine vertikale Querschnittansicht längs der Linie II-II der Fig. 1,
Fig. 3 eine vertikale Querschnittansicht längs der Linie III-III der Fig. 1,
Fig. 4 eine vertikale Längsschnittansicht des Vorderbackens der Fig. 1,
welcher in der gewünschten Längsposition festgelegt ist,
Fig. 5 eine vertikale Querschnittansicht längs der Linie V-V der Fig. 4,
Fig. 6 eine vertikale Querschnittansicht längs der Linie VI-VI der Fig. 4,
Fig. 7 eine vertikale Längsschnittansicht einer abgewandelten Ausführungs
form eines Vorderbackens in Verriegelungsposition,
Fig. 8 eine vertikale Längsschnittansicht einer abgewandelten Ausführungs
form vor der endgültigen Plazierung des Bindungsgehäuses in der
gewünschten Längsposition,
Fig. 9 eine vertikale Querschnittansicht längs der Linie IX-IX der Fig. 8,
Fig. 10 eine vertikale Längsschnittansicht des Vorderbackens der Fig. 8
nach seiner Festlegung in der gewünschten Längsposition, und
Fig. 11 eine vertikale Querschnittansicht längs der Linie XI-XI der Fig. 10.
Die in den Fig. 1 bis 6 dargestellte Sicherheitsbindung ist ein Vorderbacken
1 zum Halten des vorderen Endes eines Schuhs auf einem Ski 2. Dieser
Vorderbacken 1 weist ein Gehäuse 3 auf, welches in seinem vorderen Teil
einen Haltebacken bzw. Sohlenhalter 4 des Schuhs trägt und eine Energieauf
nahmeeinrichtung dieses Backens enthält. Das Gehäuse 3 ist in seinem
unteren Teil fest oder einstückig mit einer Fußplatte 5 verbunden, welche
auf einer Gleitschiene 6 gleit- bzw. verschiebbar ist, welche auf der horizon
talen Oberseite des Skis 2 mit Hilfe geeigneter Einrichtungen wie z.B. mit
Hilfe von Schrauben befestigt ist.
Die Fußplatte 5 weist eine untere Seite in Form eines Zweiflachs mit nach
oben offenem stumpfen Winkel nahe 180° und mit einer querverlaufenden
Kante 5 c auf. Diese querverlaufende Kante 5 c begrenzt daher in dem unteren
Teil der Fußplatte 5 zwei zueinander geringfügig geneigte Flächen bzw.
Seiten, nämlich eine vordere Fläche 5 a und eine hintere Fläche 5 b. Die
vordere Fläche 5 a ist dazu bestimmt, gegen die horizontale Oberseite der
Gleitschiene 6 gedrückt zu werden während der Einstellbewegung der Längs
position, während die hintere Fläche 5 b auf die Oberseite der Gleitschiene 6
gedrückt wird, wenn das Gehäuse 3 des Vorderbackens 1 in der gewünschten
Längsposition festgelegt wird, wie dies im einzelnen weiter unten erläutert
wird.
Die Gleitschiene 6 besteht aus einer Metallplatte, die ursprünglich mit der
Grundplatte 5 des Bindungsgehäuses 3 zusammengebaut bzw. montiert sein
kann. Gemäß einer abgewandelten Ausführungsform, wie sie in den Fig. 1
bis 6 dargestellt ist, besteht die Gleitschiene 6 aus einer Plattform, welche
auf einem oberen Längsvorsprung 2 a des Skis 2 befestigt ist, wobei dieser
Vorsprung einen rechteckigen Querschnitt aufweist, dessen Breite kleiner als
diejenige des Skis ist. Die die Gleitschiene 6 bildende Plattform hat ihrer
seits eine Breite größer als diejenige des Vorsprungs 2 a, aber auf jeden Fall
kleiner als diejenige des Skis 2, derart, daß ihre beiden Längsränder sich
geringfügig auskragend im Verhältnis zu den beiden Längsrändern des Vor
sprungs 2 a erstrecken, ohne die Schmalseiten bzw. Kanten 2 b, 2 c des Skis 2
zu erreichen. Die Fußplatte 5 des Vorderbackens 1 weist im Querschnitt die
Form eines nach unten offenen C auf, wobei die Breite der unteren Öffnung
ein wenig größer als die Breite eines schmaleren Teils der Gleitschiene 6
gewählt wird, wodurch die Montage bzw. der Eingriff des Vorderbackens
zunächst durch eine senkrechte Bewegung zum Ski und dann durch eine
Längsbewegung auf der Gleitschiene 6 möglich ist. In allen diesen Fällen sind
die Fußplatte 5 und die Gleitschiene 6 derart ausgebildet, daß sie mit einem
Minimum an seitlichem Spiel ineinandergreifen unter Ermöglichung einer
Längsverschiebung der Fußplatte 5 und demzufolge des Gehäuses 3 im Ver
hältnis zu der auf dem Ski befestigten Gleitschiene 6.
Für die Einstellung der Längsposition des Vorderbackens 1 weist die Gleit
schiene 6 in ihrem mittleren Teil eine Zahnstange auf, welche durch eine
Folge von in Längsrichtung ausgerichteten Ausschnitten bzw. Kerben 7
gebildet wird. Diese Kerben 7 können Löcher sein, welche die Gleitschiene
vollständig durchdringen oder Ausnehmungen, welche nur in einem Teil der
Dicke der Gleitschiene ausgespart sind. Diese Kerben 7 können verschiedene
Formen haben und sie können insbesondere in Draufsicht eine in Querrich
tung langgestreckte rechteckige Form haben. Mit den Kerben 7 wirkt min
destens ein Zahn 8 zusammen, welcher dazu bestimmt ist, in eine der Kerben
7 der Gleitschiene 6 einzugreifen.
Bei der in den Fig. 1 bis 6 dargestellten Ausführungsform werden von der
unteren und hinteren Fläche 5 b der Fußplatte 5 nahe des hinteren Endes der
Fußplatte zwei Zähne 8 getragen. Diese Zähne 8 springen nach unten vor und
befinden sich im Abstand oberhalb der Folge der Kerben 7, wenn sich das
Gehäuse 3 des Vorderbackens 1 in seiner entriegelten Position befindet, in
welcher das Gehäuse in Längsrichtung auf der Gleitschiene 6 verschiebbar
ist, wie dies in den Fig. 1 bis 3 dargestellt ist.
Darüber hinaus weist das Gehäuse 3 an seinem vorderen Ende einen Blockie
rungsriegel 9 auf, welcher am Gehäuse 3 um eine horizontale und querverlau
fende Achse 11 angelenkt ist. Dieser Blockierungsriegel 9 weist einen mittle
ren Betätigungshebel 12 auf, welcher mit der Achse 11 fest verbunden ist
und welcher zwischen den beiden, ebenfalls fest mit der Querachse 11
verbundenen Abstützungsarmen 13, 14 angeordnet ist. Der Betätigungshebel 12
und die beiden Abstützungsarme 13, 14 erstrecken sich längs einer gleichen
diametralen Ebene, aber in entgegengesetzten Richtungen. In der Entriege
lungsposition, wie sie in Fig. 1 dargestellt ist, erstreckt sich der Betäti
gungshebel 12 horizontal nach vorn, während sich die beiden Abstützungs
arme 13, 14 horizontal nach hinten in Richtung des Inneren des Gehäuses 3
erstrecken.
Wenn der Riegel 9 in horizontaler oder Entblockierungsposition ist, ist es
möglich, das Gehäuse 3 auf die Gleitschiene 6 zu drücken unter Abstützung
der unteren und vorderen Fläche 5 a der Fußplatte 5, wobei das Gehäuse in
dieser Position mit der Hand gehalten wird. Die untere und hintere Fläche 5 b
der Fußplatte 5 ist hierbei geringfügig nach oben und nach hinten geneigt,
und die Verriegelungszähne 8, welche sie trägt, sind daher außer Eingriff mit
den Kerben 7. Es ist daher möglich, das Gehäuse 3 auf der Gleitschiene 6 in
der einen oder anderen Richtung zu verschieben, da sich nichts dieser
Bewegung widersetzt.
Wenn das Gehäuse 3 in der gewünschten Längsposition angekommen ist,
reicht es aus, das Gehäuse im Uhrzeigersinn um die horizontale Querkante
5 c, welche an der Schnittstelle der beiden Flächen 5 a, 5 b der Fußplatte 5
gebildet wird, zu verschwenken. Als Folge dieser Bewegung wird die untere
und hintere Fläche 5 b der Fußplatte 5 auf die Oberseite der Gleitschiene 6
gedrückt, derart, daß die Zähne 8, welche sie trägt, in die Kerben 7 eingrei
fen, um die Verriegelung in der gewünschten Längsposition zu gewährleisten.
Gleichzeitig wird die untere und vordere Fläche 5 a der Fußplatte 5 geringfü
gig angehoben, wobei sie nach oben und nach vorn geneigt ist. In diesem
Moment genügt es, den Riegel 9 um 90° im Uhrzeigersinn um die Achse 11
zu verschwenken, um ihn in die vertikale Position zu überführen, und dies
erfolgt durch Einwirkung auf den Betätigungshebel 12. In dieser vertikalen
Position stützen sich die beiden Arme 13, 14, welche sich vertikal nach
unten erstrecken, auf der Oberseite der Gleitschiene 6 ab und sie gewährlei
sten die Halterung des Gehäuses 3 in der verriegelten Position.
Wenn die Einstellung der Längsposition des Vorderbackens 1 verändert
werden soll, genügt es, den Riegel 9 in die horizontale Position zu ver
schwenken, um das Gehäuse 3 freizugeben, wonach das Gehäuse um die Kante
5 c des Zweiflachs, welches durch die Flächen 5 a, 5 b gebildet wird, ver
schwenkt wird, wodurch die Zähne 8 aus den Kerben 7 nach oben heraus
geführt werden, und sich die Möglichkeit ergibt, das Gehäuse 3 in Längsrich
tung zu verschieben.
Bei der in Fig. 7 dargestellten Ausführungsform ist der verschwenkbare
Riegel 9 durch einen mit dem Vorderbacken fest oder nicht fest verbundenen
Keil 15 ersetzt, welcher in Längsrichtung von vorn nach hinten zwischen die
untere und vordere Fläche 5 a der Fußplatte 5 und die Oberseite der Gleit
schiene 6 eingefügt werden kann, um das verschwenkte Gehäuse 3 in seiner
Verriegelungsposition zu halten.
Bei der in den Fig. 8 bis 11 dargestellten Ausführungsform sind die Zähne 8,
welche die Verriegelung des Gehäuses 3 des Vorderbackens 1 in der ge
wünschten Längsposition gewährleisten, auf der vorderen Seite des Gehäuses
3 angeordnet, d.h. in dem Bereich, in welchem sich der verschwenkbare
Riegel 9 befindet. Die Zähne 8 sind auf dem unteren horizontalen Schenkel
5 d ausgebildet, welcher sich nach innen bezüglich der Fußplatte 5 erstreckt
und welcher unter dem Längsrandteil der Gleitschiene 6 angeordnet ist.
Dieser Schenkel 5 d endet in geringem Abstand von der Seitenwand des
Vorsprungs 2 a des Skis 2. Die Zähne 8 springen auf diesem Schenkel 5 d nach
oben vor. Oberhalb der Zähne 8 erstrecken sich die Kerben 7, welche durch
Löcher gebildet werden, die im Randteil der Gleitschiene 6 gebohrt sind,
welcher sich auskragend nach außen vom Vorsprung 2 a des Skis 2 erstreckt.
In der entriegelten Position, wie sie in den Fig. 8 und 9 dargestellt ist, wird
das Gehäuse 3 des Vorderbackens 1 auf die Oberseite der Gleitschiene 6 über
seine untere und vordere Fläche 5 a der Fußplatte 5 gedrückt und in diesem
Falle sind die Zähne 8 außer Eingriff mit den Kerben 7 unterhalb dieser
Kerben in dem Raum, welcher zwischen dem Randteil der Gleitschiene 6 und
der Oberseite des Skis 2 angeordnet ist, wie dies aus den Fig. 8 und 9
hervorgeht. Es ist daher möglich, das Gehäuse 3 des Vorderbackens in
Längsrichtung bis zu der gewünschten Längsposition zu verschieben. Wenn
diese Längsposition erreicht ist, wird der Riegel 9 in die vertikale Position
verschwenkt, wie bei der unter Bezugnahme auf die Fig. 1 bis 6 beschriebe
nen Ausführungsform, derart, daß das Gehäuse sich auf der Gleitschiene 6
über die untere und hintere Fläche 5 b seiner Fußplatte abstützt. Im Verlaufe
dieser Schwenkbewegung werden die Zähne 8 nach oben mitgenommen und
greifen in die seitlichen Kerben 7 der Gleitschiene 6 ein, um die Verrieglung
des Gehäuses 3 des Vorderbackens in Position zu gewährleisten.
Um die Halterung des Gehäuses 3 in der gewünschten Längsposition zu
sichern, kann man anstelle des verschwenkbaren Riegels 9 oder des Keils 15,
wie dies im vorhergehenden beschrieben worden ist, Rastvorsprünge verwen
den, welche auf der Fußplatte 5 vorgesehen sind und in feste Aufnahmekam
mern einrasten, welche hierzu in der festen Gleitschiene 6 vorgesehen sind.
Eine solche Anordnung verhindert eine spätere Veränderung der Einstellung
der Längsposition.
Obwohl in der vorhergehenden Beschreibung ausgeführt worden ist, daß die
Festlegungseinrichtungen des Gehäuses 3 der Bindung 1 in Verriegelungsposi
tion, ob es sich nun um den verschwenkbaren Riegel 9 oder den Keil 15
handelt, am vorderen Ende der Bindung vorgesehen sind, versteht es sich,
daß sie ebenfalls im hinteren Teil des Gehäuses der Bindung angeordnet sein
können.
Bei allen Ausführungsformen sind die Festlegungseinrichtungen wie der
verschwenkbare Riegel 9 oder der Keil 15 notwendigerweise über der Gleit
schiene angeordnet, während die Verriegelungszähne 8 entweder ebenfalls
über der Gleitschiene angeordnet sind, wenn sie entgegengesetzt zu den
Festlegungseinrichtungen (Fig. 1 bis 6) vorgesehen sind, oder unter der
Gleitschiene 6, wenn sie auf dem gleichen Teil des Gehäuses 3 der Bindung
angeordnet sind, auf welchem die Festlegungseinrichtungen 9, 15 montiert
sind.
Claims (10)
1. Sicherheitsskibindung mit einer longitudinalen, auf der oberen Seite des
Skis (2) befestigten Gleitschiene (6) und einem Gehäuse (3), welches
einen Haltebacken eines Endes eines Schuhs trägt, der auf den Ski
montiert werden muß, und eine Energieaufnahmeeinrichtung dieses
Backens, wobei das Gehäuse fest mit einer Fußplatte (5) verbunden ist,
welche in Längsrichtung auf der Gleitschiene (6) gleitbar gelagert ist,
und mit Einrichtungen (7, 8) zum Festlegen der Fußplatte (5) und
demzufolge des Gehäuses (3) auf der Gleitschiene (6) in einer von
mehreren verschiedenen Längspositionen, wobei diese Festlegungseinrich
tungen auf der Gleitschiene eine Folge von in Längsrichtung ausgerichte
ten Kerben (7), welche eine Zahnstange bilden und jeweils die verschie
denen Längspositionen bestimmen, welche das Gehäuse auf der Gleitschie
ne einnehmen kann, und auf der Fußplatte (5) mindestens einen Zahn (8)
aufweisen, der in eine der Kerben (7) der Gleitschiene (6) eingreifen
kann unter Festlegung des Gehäuses auf der Gleitschiene in der ge
wünschten Längsposition, dadurch gekennzeichnet,
daß die Fußplatte (5) eine untere Seite aufweist, über welche sie mit
der Gleitschiene in Eingriff steht, und welche die Form eines Zweiflachs
hat, deren beide Flächen (5 a, 5 b) einen stumpfen nach oben offenen
Winkel nahe 180° bilden und deren Kante (5 c) eine querverlaufende
Schwenkachse der Fußplatte (5) und des Gehäuses (3) im Verhältnis zur
Gleitschiene (6) bildet, und daß Einrichtungen (9, 15) vorgesehen sind
zum Festlegen der Fußplatte (5) im Verhältnis zur Gleitschiene (6) in
einer verschwenkten Verriegelungsposition, in welcher der oder die von
der Fußplatte (5) getragene Zahn (8) oder getragenen Zähne (8) in eine
oder mehrere Kerben (7) der Gleitschiene (6) eingreifen, oder zum
Freigeben der Fußplatte (5) und zum Ermöglichen eines Verschwenkens
der Fußplatte um die Querkante (5 c) in eine Entriegelungsposition, in
welcher der oder die Zähne (8) aus den Kerben der Gleitschiene entfernt
sind, wodurch das Längsgleiten der Fußplatte (5) auf der Gleitschiene (6)
möglicht ist.
2. Sicherheitsskibindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Einrichtungen, welche zum Festlegen der Fußplatte (5) in ihrer ver
schwenkten Verriegelungsposition vorgesehen sind, aus Rastvorsprüngen
bestehen welche auf der Fußplatte (5) vorgesehen sind, und in feste
Aufnahmekammern einrasten, welche hierzu in der festen Gleitschiene (6)
vorgesehen sind.
3. Sicherheitsskibindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Einrichtungen, welche zum Festlegen der Fußplatte (5) in ihrer ver
schwenkten Verriegelungsposition vorgesehen sind, durch einen Keil (15)
gebildet werden, welcher in Längsrichtung zwischen eine der unteren
Flächen (5 a, 5 b) der Fußplatte und die Oberseite der Gleitschiene (6)
eingefügt ist.
4. Sicherheitsskibindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Einrichtungen, welche zum Festlegen der Fußplatte (5) in ihrer ver
schwenkten Verriegelungsposition vorgesehen sind, von einem Blockie
rungsriegel (9) gebildet werden, welcher am Gehäuse (3) um eine hori
zontale und querverlaufende Achse angelenkt ist.
5. Sicherheitsskibindung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der
Blockierungsriegel (9) einen mittleren Betätigungshebel (12) aufweist,
welcher fest mit der Achse (11) verbunden ist und welcher zwischen
zwei Abstützungsarmen (13, 14) angeordnet ist, welche ebenfalls fest mit
der Querachse (11) verbunden sind, wobei sich der Betätigungshebel (12)
und die beiden Abstützungsarme (13, 14) in einer gleichen diametralen
Ebene, aber in entgegengesetzten Richtungen erstrecken.
6. Sicherheitsskibindung nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Einrichtungen, welche zum Festlegen der Fußplate
(5) in ihrer verschwenkten Verriegelungsposition vorgesehen sind, an
einem Längsende der Bindung (1) angeordnet sind und daß die Zähne (8)
am entgegengesetzten Ende der Bindung (1) vorgesehen sind.
7. Sicherheitsskibindung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die
Einrichtungen, welche zum Festlegen der Fußplatte (5) in ihrer ver
schwenkten Verriegelungsposition vorgesehen sind, über der Gleitschiene
angeordnet sind und daß der oder die Zähne (8) ebenfalls über der
Gleitschiene (6) angeordnet sind.
8. Sicherheitsskibindung nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Einrichtungen, welche zum Festlegen der Fußplatte
(5) in ihrer verschwenkten Verriegelungsposition vorgesehen sind, an
einem Längsende der Bindung (1) angeordnet sind und daß die Zähne (8)
an dem gleichen Ende der Bindung (1) vorgesehen sind.
9. Sicherheitsskibindung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die
Einrichtungen, welche zum Festlegen der Fußplatte (5) in ihrer ver
schwenkten Verriegelungsposition vorgesehen sind, über der Gleitschiene
(6) angeordnet sind und daß der oder die Zähne (8) unter der Gleitschie
ne (6) angeordnet sind.
10. Sicherheitsskibindung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die
Zähne auf einem unteren horizontalen Schenkel (5 d) ausgebildet sind,
welcher sich nach innen in Bezug auf die Fußplatte (5) erstreckt und
welcher unter dem Längsrandteil der Gleitschiene (6) angeordnet ist,
wobei diese Zähne (8) auf diesem Schenkel (5 d) nach oben vorspringen
und daß sich über den Zähnen (8) die Kerben (7) erstrecken, welche von
Löchern gebildet werden, die in dem Randteil der Gleitschiene (6)
gebohrt sind, der sich auskragend nach außen von einem Vorsprung (2 a)
des Skis (2) aus erstreckt.
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