[go: up one dir, main page]

DE3924577A1 - Verfahren und vorrichtung zum verpacken von gegenstaenden mit einer schlauchfoermigen kunststoffolie - Google Patents

Verfahren und vorrichtung zum verpacken von gegenstaenden mit einer schlauchfoermigen kunststoffolie

Info

Publication number
DE3924577A1
DE3924577A1 DE19893924577 DE3924577A DE3924577A1 DE 3924577 A1 DE3924577 A1 DE 3924577A1 DE 19893924577 DE19893924577 DE 19893924577 DE 3924577 A DE3924577 A DE 3924577A DE 3924577 A1 DE3924577 A1 DE 3924577A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
film
pockets
hood
film hood
packaging
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19893924577
Other languages
English (en)
Other versions
DE3924577B4 (de
Inventor
Kurt Lachenmeier
Flemming Thomsen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Signode Denmark ApS
Original Assignee
Kurt Lachenmeier AS
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Kurt Lachenmeier AS filed Critical Kurt Lachenmeier AS
Priority to DE19893924577 priority Critical patent/DE3924577B4/de
Priority to JP16966990A priority patent/JPH03124509A/ja
Priority to EP91100032A priority patent/EP0493641A1/de
Publication of DE3924577A1 publication Critical patent/DE3924577A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3924577B4 publication Critical patent/DE3924577B4/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B9/00Enclosing successive articles, or quantities of material, e.g. liquids or semiliquids, in flat, folded, or tubular webs of flexible sheet material; Subdividing filled flexible tubes to form packages
    • B65B9/10Enclosing successive articles, or quantities of material, in preformed tubular webs, or in webs formed into tubes around filling nozzles, e.g. extruded tubular webs
    • B65B9/13Enclosing successive articles, or quantities of material, in preformed tubular webs, or in webs formed into tubes around filling nozzles, e.g. extruded tubular webs the preformed tubular webs being supplied in a flattened state
    • B65B9/135Enclosing successive articles, or quantities of material, in preformed tubular webs, or in webs formed into tubes around filling nozzles, e.g. extruded tubular webs the preformed tubular webs being supplied in a flattened state for palletised loads

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft Verfahren und Vorrichtungen zum Verpacken von Gegenständen mit einer schlauchförmigen Kunst­ stoffolie. Insbesondere bezieht sie sich auf Verfahren zum Verpacken von gestapeltem Gut, welches auf einer Palette ab­ gesetzt ist, wobei die Verpackung mittels geeigneter Vorrich­ tungen durchgeführt wird, bei welchen in das Innere des zum Verpacken benötigten Folienabschnitts greifende Elemente den Folienschlauch auseinander und über das zu verpackende Gut ziehen.
Eine entsprechende Vorrichtung zum Verpacken von Gegenständen mit einer schlauchförmigen Kunststoffolie ist beispielsweise aus der DE-OS 37 07 877 bekannt. Im wesentlichen besteht die­ se aus einem an einem Ständer in vertikaler Richtung beweg­ lichen, horizontalen Rahmen, dessen lichter Querschnitt größer ist als der maximale Querschnitt des zu verpackenden Gegenstandes, aus einer Zuführeinrichtung zum Zuführen von bahn- oder schlauchförmiger Kunststoffolie von einer Vorrats­ rolle zum Rahmen und zwei am Rahmen gelagerten, gegenüberlie­ genden Konsolen, welche zueinander und voneinander weg beweg­ bar sind. An jeder der Konsolen ist zunächst ein Fingerele­ ment angeordnet, welches in das Innere der schlauchförmigen Kunststoffolie eingreift sowie eine Aufschiebevorrichtung zum Aufschieben eines vorwählbaren Längenabschnitts der schlauch­ förmigen Kunststoffolie auf die Fingerelemente. Zum Verpacken eines Gegenstandes wird ein vorgewählter Längenabschnitt durch die Aufschiebevorrichtung auf die Fingerelemente aufge­ schoben. Durch Auseinanderbewegen der Konsolen wird die Kunststoffolie gedehnt und durch Herunterbewegen des horizon­ talen Rahmens zumindest auf die Seitenflächen des Gegenstan­ des aufgebracht. Ein zweckmäßiger Dehnungsgrad liegt bei etwa 20% bis 30%, wobei Dehnungen bis zu 50% im Bereich des Möglichen liegen. Da der vorgewählte Folienabschnitt am Ende der Herabbewegung des horizontalen Rahmens vollständig von den Fingerelementen abgezogen ist, ergibt sich bei dieser Vorrichtung der Nachteil, daß eine oft gewünschte vertikale Stretchung der Folie zur Erhöhung der Stabilität der Ver­ packung nicht möglich ist.
Die erforderliche Festigkeit der Verpackung ergibt sich aus der dem Kunststoffmaterial bei üblicher Umgebungstemperatur innewohnenden Spannkraft. Es hat sich erwiesen, daß diese Spannkraft in Abhängigkeit von der Umgebungstemperatur varia­ bel ist. Bei bisher bekannten Verfahren wurde der zum Ver­ packen benötigte Folienschlauchabschnitt nicht zu 100% auf die Fingerelemente aufgerafft, so daß oberhalb der Fingerele­ mente ein Folienabschnittbereich verblieb, der nicht horizon­ tal gestreckt wurde. Dieser Bereich diente während des Über­ ziehens der Folie über das Verpackungsgut als Widerlager für die vertikale Stretchung. Dabei verbleibt ein nicht verpack­ ter Bereich an der Oberfläche des Verpackungsgutes. Der an der Oberseite verbleibende Überstand verschlechtert das Aus­ sehen des verpackten Gutes und bietet Angriffsfläche für Wind. Beim Stapeln von verpacktem Gütern ist eine Beschädi­ gung der Oberfläche durch Gabelstaplerzinken daher kaum ver­ meidbar. Ferner kann der vorhandene Lagerraum nicht optimal genutzt werden.
Um diesem Problem entgegenzuwirken wurde vorgeschlagen, den für das Verpacken benötigten Folienabschnitt vor oder nach dem Abschneiden einfach zuzuschweißen und ansonsten wie oben beschrieben zu verfahren. Dabei verbleibt zwangsläufig je­ weils ein ungestreckter, undefiniert liegender Folienab­ schnitt auf der oberen Oberfläche des verpackten Gutes. Dabei hat sich erwiesen, daß an dieser Stelle häufig Risse auftre­ ten, da diese beweglich ist und häufig beschädigt wird.
In beiden Fällen ließ auch infolge der horizontal ungestreck­ ten Folienbereiche die Stabilität des Verpackungsverbundes mit der Zeit nach bzw. konnte die Stabilität des Verpackungs­ verbundes hinsichtlich gleichbleibender Güte nicht gewähr­ leistet werden. Weiterhin war die Gleichförmigkeit hinsicht­ lich des Aussehens der verpackten Stapel nicht gegeben, was beispielsweise Bedeutung erlangt, wenn in Verkaufsstellen, Messen und dgl. gleichzeitig ungeöffnete Verpackungseinheiten abgestellt sind. Zudem ist die oben beschriebene Verwendungs­ art von Folie unwirtschaftlich.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, Ver­ fahren und Vorrichtungen zum Verpacken von Gegenständen mit einer schlauchförmigen Kunststoffolie der oben genannten Art dahingehend zu verbessern, daß unabhängig von der verwendeten Folienart stets die gleiche erforderliche Stabilität des Verpackungsverbundes gewährleistet ist, daß eine Beschädigung der Verpackung durch undefiniert angeordnete Folienbereiche ausgeschlossen und die Gleichförmigkeit hinsichtlich des äußeren Erscheinungsbildes der verpackten Einheiten gegeben ist.
Die vorstehende Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merk­ male der Ansprüche 1, 11, 16, 17, 19, 22 oder 23 gelöst.
Dabei ist vorgesehen, daß der für das Verpacken benötigte Fo­ lienabschnitt an der vom Verpackungsgut entfernt liegenden Kante zugeschweißt wird, so daß eine Folienhaube gebildet wird, die von den Greifelementen erfaßt und ausgefaltet wird, so daß Taschen gebildet werden, die sich aus der Faltung des Folienschlauches ergeben, die im folgenden mit geeigneten Mitteln geschlossen werden.
Somit wird in vorteilhafter Weise eine Folienhaube gebildet, bei der auch die obere Oberfläche vollständig in die horizon­ tale Streckung einbezogen ist, so daß ein späteres Nachlassen der Folie und damit eine Verringerung der Stabilität des Ver­ packungsverbundes ausgeschlossen ist. Weiterhin ist die Rißbildung weitestgehend ausgeschlossen, da keine Übergangs­ bereiche mehr vorhanden sind. Durch die Kombination der Ver­ wendung des gefalteten Folienschlauches mit dem erfindungsge­ mäßen Vefahren wird auch ausgeschlossen, daß undefiniert an­ geordnete Folienbereiche verbleiben, wodurch auch gleichzei­ tig eine entsprechende und oben beschriebene Beschädigung der Verpackung verhindert wird. Gleichzeitig wird somit auch Un­ gleichförmigkeit hinsichtlich des äußeren Erscheinigungsbil­ des der verpackten Einheiten vermieden.
Die gemäß oben beschriebenen Verfahren gebildete Folienhaube weist sich aus der Faltung ergebene taschenartige Öffnungen auf, die an den Seiten des Folienschlauches und in der Ebene der Folienhaubenoberfläche liegen.
In einer vorteilhaften Ausgestaltung der vorliegenden Erfin­ dung wird vorgeschlagen, die wie oben beschrieben gebildete Folienhaube vor oder während des Überziehens über das Ver­ packungsgut auf die Kehrseite zu wenden, so daß die Ecken nach innen gefaltet sind und sich nunmehr nur noch auf der oberen äußeren Oberfläche der Folienhauben taschenartige Öff­ nungen befinden.
Den erfindungsgemäßen Verfahren entsprechend müssen die ver­ bliebenen taschenartige Öffnungen nunmehr mit geeigneten Mit­ teln geschlossen werden.
Eine Reihe vorteilhafter Ausgestaltungen der vorliegenden Er­ findung sieht dabei vor, daß die Folienhaube gestreckt und wenigstens soweit unten gefahren wird, bis ihre innere obere Fläche die obere Oberfläche des Verpackungsgutes berührt.
Das Verschließen der Taschen kann je nach Zweckmäßigkeit vor oder nach der vollständigen Stretchung der Folienhaube erfol­ gen.
Bei der Vorrichtung zur Durchführung der jeweiligen Verfahren kann es sich um eine separate Vorrichtung zur Weiterbehand­ lung des Verpackungsgutes handeln, oder die notwendigen Vor­ richtungselemente können in der Verpackungsvorrichtung ange­ ordnet sein.
In einer vorteilhaften Ausgestaltung der vorliegenden Erfin­ dung fahren nunmehr in der Vorrichtung zweckmäßig angeordnete Schweißbalken an die taschenartige Öffnungen heran und schweißen diese zu, wobei die obere Oberfläche des Ver­ packungsgutes als Gegenlager verwendet wird.
In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der vorliegen­ den Erfindung wird in die verbliebenen taschenartige Öffnun­ gen Luft eingeblasen, so daß diese geöffnet bleiben, wonach aus zweckmäßig angeordneten Düsen Leim eingespritzt wird. Daraufhin werden die verbliebenen Öffnungen mittels einer zweckmäßig angeordneten Druckplatte zugeklebt, wobei wiederum die obere Oberfläche des Verpackungsgutes als Gegenlager ver­ wendet wird.
Anstelle des Einblasens von Luft in die verbliebenen taschen­ artige Öffnungen wird in einer weiteren vorteilhaften Ausge­ staltung der vorliegenden Erfindung vorgeschlagen, die obere Fläche der Folienhaube mittels einer geeigneten Saugvorrich­ tung, beispielsweise einer Vakuumanordnung, nach oben zu zie­ hen.
Anstelle des Einspritzens von Leim wird in einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung vorge­ schlagen, mit Leim getränkte Bürsten in die taschenartige Öffnungen zu fahren, und die taschenartige Öffnungen an­ schließend wie oben beschrieben zuzudrücken.
In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der vorliegen­ den Erfindung wird vorgeschlagen, in die verbliebenen ta­ schenartige Öffnungen aufgeheizte Luft einzublasen, so daß die Folie durch die Wärme angeschmolzen wird, woraufhin die Öffnungen mittels einer zweckmäßig angeordneten Druckplatte durch Anpressen verschlossen werden können.
Weiterhin wird in einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung vorgeschlagen, die taschenartige Öffnungen manuell oder automatisch mit jeweils wenigstens ei­ nem Klebestreifen zu schließen.
In allen zuletzt beschriebenen vorteilhaften Ausgestaltungen der vorliegenden Erfindung wird die obere Oberfläche des Ver­ packungsgutes als Gegenlager verwendet.
In einer alternativen erfindungsgemäßen Ausgestaltung wird vorgeschlagen, den für das Verpacken benötgten Folienab­ schnitt zunächst aufzufalten und dann an der vom Verpackungs­ gut entfernt liegenden Kante zuzuschweißen. Nachdem die so gebildete rechteckige Folienhaube von den Greifelementen er­ faßt worden ist, verbleiben nach außen stehende, dreieckige Überstände, die mit geeigneten Mitteln an der Folienhaube be­ festigt werden.
Dazu wird in vorteilhafter Ausgestaltung dieses erfindungsge­ mäßen Verfahren vorgeschlagen, die dreieckigen Überstände mittels an der Vorrichtung zweckmäßig angeordneter Schweißbalken an den Seiten oder alternativ an der oberen Oberfläche der Folienhaube anzuschweißen.
Anstelle des Anschweißens mittels Schweißbalken werden alter­ nativ auch oben beschriebene Klebeverfahren vorgeschlagen.
In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung des erfindungs­ gemäßen Verfahrens ist vorgesehen, daß die verbliebenen dreieckigen Überstände nach dem Überziehen der Folienhaube über das Verpackungsgut mittels an der Vorrichtung zweckmäßig angeordneter Schweißbalken entlang der horizontalen, oberen Seitenkanten des entstandenen Verpackungsverbundes zusammengeschweißt und dabei gleichzeitig abgetrennt werden.
In einer alternativen Ausgestaltung der vorliegenden Erfin­ dung ist ein Verfahren vorgesehen, bei welchem die vom Ver­ packungsgut entfernt liegende Kante des zum Verpacken benö­ tigten Folienabschnittes in verschiedenen Richtungen zuge­ schweißt wird. Durch die Faltungen ergeben sich insgesamt fünf Doppellagenabschnitte des Folienschlauches, nämlich an jeder Seite zwei infolge der Einfaltung und ein ungefalteter Mittelteil. Die durch die Faltung entstandenen Doppellagen am Rand der Folienhaube werden in einem geeigneten und von den Abmessungen der Folienhaube abhängigen Winkel schräg zuge­ schweißt und gleichzeitig die jeweilige Ecke abgetrennt. Die obere Kante der nicht gefalteten mittleren Doppellage wird gerade zugeschweißt, so daß eine Folienhaube gebildet wird, die eine Dachform aufweist. Wird diese Folienhaube von den Fingerelementen aufgenommen, gestreckt und über das Ver­ packungsgut gezogen, so verbleiben weder taschenartige Öff­ nungen noch Überstände.
Alle mit Vorteil versehenen Ausgestaltungen der vorliegenden Erfindung weisen den Vorteil auf, daß die gesamte obere, in­ nere Haubenoberfläche gleichförmig horizontal auf der oberen Oberfläche des Verpackungsgutes aufliegt, wodurch stets die gleiche erforderliche Stabilität des Verpackungsverbundes gewährleistet ist. Zudem verbleiben keine undefiniert ange­ ordneten Folienbereiche, und verbleibende Öffnungen und Über­ stände sind wohl geordnet verschlossen bzw. angeschweißt, so daß Beschädigungen vermieden und die Gleichförmigkeit hin­ sichtlich des äußeren Erscheinigungsbildes der verpackten Einheiten gegeben ist. Die verpackten Stapel lassen sich des­ halb z. B. auch gut übereinanderstapeln, weil eine Beschädi­ gung der nahezu glattflächigen Oberfläche ausgeschlossen ist. Darüberhinaus kann bei hohen Regalsystemen der Platz optimal ausgenutzt werden, weil die Stretchfolie an allen Seiten des verpackten Gutes eng an das Gut angeschmiegt ist und keine störenden Folienüberstände vorhanden sind.
Weitere vorteilhafte Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den übrigen Unteransprüchen im Zusammenhang mit der nachfol­ genden Beschreibung, in der mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung näher erläutert sind. In den Zeichnungen zeigen:
Fig. 1 eine teilweise geschnittene Seitenansicht eines Beispiels einer Verpackungsvorrichtung, bei wel­ cher die erfindungsgemäßen Verfahren anwendbar sind,
Fig. 2 eine Ansicht eines Ausführungsbeispieles einer nach dem erfindungsgemäßen Verfahren gebildeten Folienhaube,
Fig. 3 eine Ansicht einer auf Greifelemente aufgezogenen und aufgefalteten Folienhaube gemäß Fig. 2,
Fig. 4 eine Ansicht der auf die Fingerelemente auf­ gerafften Folienhaube gemäß Fig. 3, wobei das Schließen der taschenartige Öffnungen mittels Schweißbalken angedeutet ist.
Fig. 5 ein weiteres Ausführungsbeispiel für die Anwen­ dung eines erfindungsgemäßen Verfahrens,
Fig. 6 ein weiteres Ausführungsbeispiel für die Anwen­ dung eines erfindungsgemäßen Verfahrens,
Fig. 7 ein weiteres Ausführungsbeispiel für die Anwen­ dung eines erfindungsgemäßen Verfahrens,
Fig. 8 eine Ansicht einer gemäß dem erfindungsgemäßen Verfahren zugeschweißten und auf die Kehrseite gedrehten Folienhaube,
Fig. 9 eine Ansicht eines weiteren Ausführungsbeispieles einer erfindungsgemäß hergestellten Folienhaube,
Fig. 10 eine Ansicht der Folienhaube gemäß Fig. 9 im Ver­ fahrensfortgang,
Fig. 11 eine Ansicht eines weiteren Ausführungsbeispieles einer erfindungsgemäß hergestellten Folienhaube, und
Fig. 12 eine Ansicht der Folienhaube gemäß Fig. 11 in aufgezogenem Zustand.
Die in Fig. 1 dargestellte Verpackungsvorrichtung umfaßt einen horizontalen Rahmen 2, der an einem Ständer 1 in verti­ kaler Richtung beweglich gelagert ist, wie dies durch den Doppelpfeil A angedeutet ist. Unterhalb der Rahmenöffnung ist das zu verpackende, stapelförmige Verpackungsgut 3 ange­ ordnet, welches auf einer Palette 4 abgesetzt ist. Die Pa­ lette 4 wird gemeinsam mit dem Verpackungsgut 3 verpackt. Das Verpackungsgut 3 ist mittels einer Transporteinrichtung 5 in die Verpackungsposition unterhalb der Rahmenöffnung po­ sitionierbar und wird nach vollzogener Verpackung über diese Transporteinrichtung 5 weiterbefördert. Um das Verpackungsgut 3 und die Palette 4 mit dem Verpackungsmaterial unterfangen zu können, ist die Transportvorrichtung 5 entsprechend schmal ausgestaltet. Weiterhin ist eine nicht gezeigte Hebevorrich­ tung vorgesehen, um die Palette 4 in der gewünschten Höhe, wie mit Doppelpfeil C angedeutet, zu positionieren. Zur Ver­ besserung einer vertikalen Steifigkeit der Verpackung wird das Verpackungsmaterial zwischen die Transportvorrichtung 5 und der Palette 4 des Verpackungsgutes 3 zeitweilig einge­ klemmt. Als Verpackungsmaterial dient eine Schlauchfolie 6, die auf einer Vorratsrolle 9 aufgewickelt ist und über Um­ lenkelemente wie Gleitschienen und Walzen einer am oberen Ende des Ständers 1 befestigten, horizontalen, in gleicher Richtung wie der Rahmen 2 nach vorne herausragenden Konsole 11 zugeführt wird. Die Schlauchfolie 6 ist in ihrem zusammen­ gelegten Zustand derart gefaltet, daß sie an jeder Seite einen nach innen umgelegten Rand und zwei nach außen weisende Kanten aufweist.
Weitere Führungseinrichtungen und Einrichtungen zum Abschnei­ den und ggf. Zusammenschweißen des Folienschlauches in Quer­ richtung innerhalb der Konsole 11 sind nicht dargestellt.
An der oberen Zuführeinrichtung 7 ist das Warmluftgebläse 8 angeordnet. Die an dem Gebläse vorbeigeführte Folie wird in Gebläsenähe vergleichsweise stark erwärmt und kühlt sich bis zum vorderen Ende der Zuführeinrichtung 7 ab. Durch die gleichmäßig in der Zuführeinrichtung verteilte und auf die Ober- und Unterseite der Folie wirkende Warmluft wird der ge­ samte Folienabschnitt auf ein gewünschtes Temperaturniveau gebracht und dort gehalten.
Am Rahmen 2 sind zwei zueinander und zu den Rahmenteilen parallele Konsolen 12, 13 angeordnet. Die beiden Konsolen 12, 13 können aufeinanderzu und voneinander weg bewegt werden, wie durch die Doppelpfeile B angedeutet. Jede der Konsolen trägt zwei nicht gezeigte Saugkästen, die ein nicht näher dargestelltes Sauggebläse beinhalten. An jedem der Saugkästen ist ein verschwenkbares Fingerelement 14 gelagert, welches aus einer horizontalen, mit dem freien Ende zum Inneren der Rahmenöffnungen hinweisenden Nichtgebrauchsstellung in eine vertikal nach oben gerichtete Funktionsstellung verschwenkbar ist. Unterhalb der Ebene der Fingerelemente sind an den Un­ terseiten der Konsolen 12, 13 Warmluftgebläse 10a, 10b ange­ ordnet, welche Warmluft in das Innere des Folienschlauches blasen. Durch diese Anordnung der Warmluftgebläse wird auch das vertikale Stretchverhalten der Folie in besonderer Weise begünstigt. Auf der Bedientafel 20 befinden sich Schalter und Einstellregler für die jeweiligen Gebläse.
Fig. 2 zeigt einen zum Verpacken benötigten Folienabschnitt 21, der an den beiden Seiten 26 und 27 eingefaltet ist und an der vom Verpackungsgut entfernt liegenden Kante zusammenge­ schweißt wurde. Die so gebildete Folienhaube 21 läßt sich nun zum Verpacken des Verpackungsgutes auseinanderfalten. Wie in Fig. 3 gezeigt, greifen dazu Fingerelemente 14a, 14b, 14c und 14d in die vier Ecken der Folienhaube 21, wobei zudem eine Aufschiebevorrichtung die Folienhaube auf die Fingerelemente aufrafft. Wenn die Fingerelemente wie oben beschrieben aus­ einanderlaufen, so werden die gefalteten Seiten 26 und 27 auseinandergezogen, wobei dann an der oberen Oberfläche der Folienhaube die taschenartige Öffnungen 24 und 25 entstehen.
Im folgenden werden anhand der Fig. 4 bis 7 verschiedene Aus­ führungsbeispiele von erfindungsgemäßen Verfahren beschrie­ ben, die dem Verschließen der entstandenen taschenartige Öff­ nungen 24 und 25 dienen.
In dem in Fig. 4 gezeigten Ausführungsbeispiel sind vorrich­ tungsseitig zwei Schweißbalken 28 und 29 angeordnet. Die mit­ tels der Fingerelemente 14a, 14b, 14c und 14d aufgespreizte Folienhaube 21 wird soweit nach unten gefahren, daß ihre in­ nere, obere Fläche auf der äußeren, oberen Oberfläche des Verpackungsgutes zum Liegen kommt. Anschließend werden die Schweißbalken 28 und 29 nach unten gefahren und, mit der Oberfläche des Verpackungsgutes als Gegenlager, die taschen­ artige Öffnungen 24 und 25 zugeschweißt.
In einem weiteren Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 5 sind vor­ richtungsseitig Düsen 30 und 31 derart angeordnet, daß ihre Ausgänge in die Öffnungen 24 und 25 zeigen. Die Düsen 30 und 31 können entweder kombiniert Luft in Öffnungen blasen, so daß die die Öffnungen bildenden Folienteile auseinandergebla­ sen werden, wonach über die Düsen Leim eingeblasen werden kann. Alternativ kann direkt Heißluft in die Öffnungen gebla­ sen werden, so daß die Folienteile angeschmolzen werden. In beiden Fällen fährt anschließend die Druckplatte 32 nach un­ ten und preßt die Haubenoberfläche auf die Oberfläche des Verpackungsgutes, woraufhin die Öffnungen geschlossen werden.
Während des Einblasens der Luft können seitlich angeordnete Bürsten 33, 34, welche mit Leim getränkt sind, in die Öffnun­ gen hinein und wieder herausfahren, wie in Fig. 6 gezeigt. Im gleichen Verfahren werden die Öffnungen anschließend mit der Druckplatte 32 verschlossen. Dabei wirkt wieder die Ober­ fläche des Verpackungsgutes als Gegenlager.
Fig. 7 zeigt die wiederum gespreizte Folienhaube 21, deren Öffnungen mit Klebestreifen 35 und 36 verschlossen sind. Dies kann verfahrensgemäß automatisch oder manuell geschehen. Wei­ terhin können auch vereinzelte kürzere Klebestreifenstücke denselben Zweck erfüllen.
Wenn die, wie oben beschrieben, nach dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellte Folienhaube gemäß Fig. 2 einmal umge­ wendet wird, so daß die Schweißnaht 22 sich innerhalb der Fo­ lienhaube 21 befindet, so entstehen, wie in Fig. 8 gezeigt, die taschenartige Öffnungen 24a, 24b, 25a und 25b. Diese Öff­ nungen liegen nunmehr an der äußeren, oberen Oberfläche der Folienhaube und können in gleicher Weise mit einem der in Fig. 4 bis 7 beschriebenen Verfahren geschlossen werden.
Wird die Folienhaube gebildet, indem der Folienschlauch vor dem Zuschweißen entfaltet wird, so hat die Folienhaube 21 die in Fig. 9 gezeigte Form mit einer durchgehenden oberen Schweißnaht 22. Wird diese, wie beschrieben, auf die Fingere­ lemente aufgerafft und gespreizt, so verbleiben an den seit­ lichen, oberen Seitenkanten die Überstände 37 und 38, wie in Fig. 10 gezeigt. Nachdem die so gepreizte Folienhaube soweit nach unten gefahren wurde, daß die Folienoberfläche sich auf der oberen äußeren Oberfläche des Verpackungsgutes abstützt, werden die Überstände mittels Schweißbalken 28, 29 zuge­ schweißt und gleichzeitig abgetrennt. Alternativ können die Überstände 37 und 38 auch an den Seitenflächen 26 und 27 an­ geschweißt werden, indem nur ein Schweißbalken 28 die Kante entlangfährt und die Überstände anschweißt. Wiederum alterna­ tiv können die Überstände auch auf die obere Folienhauben­ fläche geschweißt werden, indem ein Schweißbalken 29 von un­ ten den Überstand anhebt und über die obere Oberfläche fal­ tet, wie durch durch Pfeil A angedeutet. Anstelle des An­ schweißens können die Überstände wie in Fig. 4 bis 7 be­ schrieben, mit Klebstoff, Klebestreifen oder Heißluft ange­ klebt werden.
Fig. 11 zeigt ein Ausführungsbeispiel einer Folienhaube 40, die nach einem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellt wurde. An den vier eingefalteten Doppellagen 41a, 41b, 41c und 41d der Folienhaube 40 sind jeweils in einem auf die Folienhau­ benabmessungen abgestimmten Winkel schräg angeordnete Schweißkanten 39a, 39b, 39c und 39d angebracht, während die ungefaltete mittlere Doppellage mit der horizontal verlaufen­ den Schweißnaht 22 versehen ist. Die aufgefaltete Folienhaube 40 hat im wesentlichen eine Dachform. Wird die Folienhaube 40 wie beschrieben auf die Fingerelemente aufgerafft und über das Verpackungsgut gezogen, so verbleiben, wie in Fig. 12 ge­ zeigt, weder Öffnungen noch Überstände.

Claims (23)

1. Verfahren zum Verpacken von Gegenständen mit einer schlauchförmigen Kunststoffolie mittels einer Vorrich­ tung, bei welcher in das Innere des zum Verpacken benö­ tigten Folienabschittes greifende Elemente den Folien­ schlauch auseinander und über das zu verpackende Gut ziehen, dadurch gekennzeichnet, daß der für das Ver­ packen benötigte Folienabschnitt an der vom Ver­ packungsgut (3) entfernt liegenden Kante (22) zuge­ schweißt wird, daß die so gebildete Folienhaube (21) von den Greifelementen (14a, 14b, 14c, 14d) erfaßt und aufgefaltet wird, und daß die sich aus der Faltung er­ gebenden, verbleibenden von außen zugänglichen Taschen (24, 25) mit geeigneten Mitteln geschlossen werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Folienhaube (21) vor oder während des Überziehens über das Verpackungsgut (3) auf die Kehrseite gewendet wird, so daß sich die nach innen gefalteten Ecken und damit die von außen zugänglichen Taschen (24a, 24b, 25a, 25b) auf der äußeren Oberfläche der Folienhaube (21) befinden.
3. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Folienhaube (21) gestreckt und wenigstens soweit nach unten gefahren wird, bis ihre innere obere Fläche die obere Oberfläche des Ver­ packungsgutes (3) berührt, woraufhin die verbliebenen Taschen (24, 25) zugeschweißt werden, wobei die obere Oberfläche des Verpackungsgutes (3) beim Schweißen als Gegenlager verwendet wird.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Folienhaube (21) gestreckt und wenigstens soweit nach unten gefahren wird, bis ihre innere obere Fläche die obere Oberfläche des Ver­ packungsgutes (3) berührt, daß in die von außen zugäng­ lichen Taschen (24, 25) Luft eingeblasen wird, so daß diese geöffnet verbleiben, und daß in die Taschenöff­ nungen (24, 25) Leim eingespritzt wird, woraufhin die Taschen (24, 25) unter Druckbeaufschlagung zugeklebt werden, wobei die obere Oberfläche des Verpackungsgutes (3) als Gegenlager verwendet wird.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Folienhaube (21) gestreckt und wenigstens soweit nach unten gefahren wird, bis ihre innere obere Fläche die obere Oberfläche des Ver­ packungsgutes (3) berührt, daß die äußere obere Fläche der Folienhaube (21) mittels einer Saugvorrichtung nach oben gezogen wird, so daß die Taschenöffnungen (24, 25) geöffnet verbleiben, und daß in die Taschenöffnungen (24, 25) Leim eingespritzt wird, woraufhin die Taschen (24, 25) unter Druckbeaufschlagung zugeklebt werden, wobei die obere Oberfläche des Verpackungsgutes (3) als Gegenlager verwendet wird.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Folienhaube (21) gestreckt und wenigstens soweit nach unten gefahren wird, bis ihre innere obere Fläche die obere Oberfläche des Ver­ packungsgutes (3) berührt, daß in die von außen zugäng­ lichen Taschen (24, 25) aufgeheizte Luft eingeblasen wird, so daß die Folie durch die Wärme angeschmolzen wird, und daß die verbliebenen, angeschmolzenen Ta­ schenöffnungen (24, 25) zugeklebt werden, wobei die obere Oberfläche des Verpackungsgutes (3) als Gegenla­ ger verwendet wird.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Folienhaube (21) gestreckt und wenigstens soweit nach unten gefahren wird, bis ihre innere obere Fläche die obere Oberfläche des Ver­ packungsgutes (3) berührt, daß in die verbliebenen Ta­ schenöffnungen (24, 25) Luft eingeblasen wird, so daß diese geöffnet verbleiben, und daß in die Öffnungen (24, 25) Leim mechanisch eingebracht wird, woraufhin die Taschen (24, 25) unter Druckbeaufschlagung zuge­ klebt werden, wobei die obere Oberfläche des Ver­ packungsgutes (3) als Gegenlager verwendet wird.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Folienhaube (21) gestreckt und wenigstens soweit nach unten gefahren wird, bis ihre innere obere Fläche die obere Oberfläche des Ver­ packungsgutes (3) berührt, daß die äußere obere Fläche der Folienhaube (21) mittels einer Saugvorrichtung nach oben gezogen wird, so daß die Taschenöffnungen (24, 25) geöffnet verbleiben, und daß in die Öffnungen (24, 25) Leim mechanisch eingebracht wird, woraufhin die Taschen (24, 25) unter Druckbeaufschlagung zugeklebt werden, wobei die obere Oberfläche des Verpackungsgutes (3) als Gegenlager verwendet wird.
9. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeich­ net, daß der zum Zukleben benötigte Leim bei der Ent­ faltung und/oder dem Zuschweißen des Folienschlauches an den entsprechenden Stellen aufgetragen wird und die Taschen (24, 25) in einem späteren Verfahrensschritt unter Druckbeaufschlagung zugeklebt werden.
10. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Folienhaube (21) gestreckt und wenigstens soweit nach unten gefahren wird, bis ihre innere obere Fläche die obere Oberfläche des Ver­ packungsgutes (3) berührt, woraufhin die verbliebenen Taschenöffnungen (24, 25) manuell oder automatisch mit jeweils wenigstens einem Klebestreifen (35, 36) ge­ schlossen werden.
11. Verfahren zum Verpacken von Gegenständen mit einer schlauchförmigen Kunststoffolie mittels einer Vorrich­ tung, bei welcher in das Innere des zum Verpacken benö­ tigten Folienabschittes greifende Elemente den Folien­ schlauch auseinander und über das zu verpackende Gut ziehen, dadurch gekennzeichnet, daß der für das Ver­ packen benötigte Folienabschnitt aufgefaltet und dann an der vom Verpackungsgut (3) entfernt liegenden Kante (22) zugeschweißt wird, daß die so gebildete recht­ eckige Folienhaube (21) von den Greifelementen (14a, 14b, 14c, 14d) erfaßt und gespreizt wird, und daß die sich ergebenden, verbleibenden, nach außen stehenden, dreieckigen Überstände (37, 38) mit geeigneten Mitteln an der Folienhaube (21) befestigt werden.
12. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Überstände (37, 38) an den Seiten der Folienhaube angeschweißt (21) werden.
13. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Überstände (37, 38) an der oberen Oberfläche der Folienhaube (21) angeschweißt werden.
14. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Überstände (37, 38) an den Seiten oder der oberen Oberfläche der Folienhaube (21) angeklebt werden.
15. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Überstände (37, 38) nach dem Überziehen der Folien­ haube (21) über das Verpackungsgut (3) entlang der ho­ rizontalen, oberen Seitenkanten des entstandenen Ver­ packungsverbundes zusammengeschweißt und dabei gleich­ zeitig abgetrennt werden.
16. Verfahren zum Verpacken von Gegenständen mit einer schlauchförmigen Kunststoffolie, bei der zwei gegen­ überliegende Seiten nach innen gefaltet sind, mittels einer Vorrichtung, bei welcher in das Innere des zum Verpacken benötigten Folienabschittes greifende Ele­ mente den Folienschlauch auseinander und über das zu verpackende Gut ziehen, dadurch gekennzeichnet, daß der für das Verpacken benötigte Folienabschnitt an der vom Verpackungsgut (3) entfernt liegenden Kante (22) so ge­ schlossen wird, daß jede eingefaltete Doppellage (39a, 39b, 39c, 39d) in einem geeigneten Winkel schräg zuge­ schweißt und dabei die jeweilige Ecke abgetrennt, und die nicht gefaltete mittlere Doppellage gerade zuge­ schweißt wird, so daß die so gebildete Folienhaube (40) nach dem Strecken und Überziehen über das Verpackungs­ gut keine Überstände oder von außen zugängliche Taschen aufweist.
17. Vorrichtung zur Durchführung der Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine an die Folienhaube (21) heranbewegbare Schweißeinrich­ tung mit wenigstens zwei in variablem Abstand zueinan­ der angeordneten Schweißbalken, mit welchen die an der Folienhaube verbliebenen Öffnungen (24, 25) zu- bzw. verbliebenen Überständen (37, 38) an die Folienhaube angeschweißt werden, wobei die obere Oberfläche des Verpackungsgutes (3) bzw. dessen jeweilen Seitenflächen Gegenlager sind.
18. Vorrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Schweißeinrichtung (28, 29) zwei Paare mit je­ weils zwei parallel angeordneten Balken aufweist, von denen wenigstens einer ein Schweißbalken ist, welche zum Zusammenschweißen und Abtrennen von Überständen (37, 38) zusammenpreßbar sind.
19. Vorrichtung zur Durchführung der Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 16, gekennzeichnet durch
  • - an die Folienhaube (21) heranbewegbare Einrichtungen zum Öffnen der Taschen durch Einblasen von Luft oder Ansaugen von die Taschen begrenzenden Folienteilen;
  • - Einrichtungen zum Einbringen von Klebstoff in die ge­ öffnenten Taschen, und
  • - wenigstens eine an die Taschen heranbewegbare Druck­ platte (32) zum Zupressen der mit Klebstoff versehenen Taschen.
20. Vorrichtung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung zum Einbringen von Klebstoff in die Taschen Düsen (30, 31) zum Einspritzen von Leim auf­ weist.
21. Vorrichtung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung zum Einbringen von Klebstoff in die Taschen in die Taschen einfahrbare, mit Leim getränkte Bürsten (33, 34) aufweist.
22. Vorrichtung zur Durchführung der Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 16, gekennzeichnet durch
  • - an die Folienhaube (21) heranbewegbare Vorrichtungen zum Einblasen von aufgewärmter Luft in die Taschen, und
  • - wenigstens eine an die Taschen heranbewegbare Druck­ platte (32) zum Zupressen der Taschen.
23. Vorrichtung zur Durchführung der Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 16, gekennzeichnet durch an die Fo­ lienhaube (21) heranbewegbare Einrichtungen zum Auf­ bringen von wenigstens einem Klebstreifen zum Ver­ schließen der Taschen (24, 25) oder zur Befestigung der Überstände (37, 38).
DE19893924577 1989-06-28 1989-07-25 Verfahren und Vorrichtung zum Verpacken von Gegenständen mit einer schlauchförmigen Kunststoffolie Expired - Lifetime DE3924577B4 (de)

Priority Applications (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19893924577 DE3924577B4 (de) 1989-07-25 1989-07-25 Verfahren und Vorrichtung zum Verpacken von Gegenständen mit einer schlauchförmigen Kunststoffolie
JP16966990A JPH03124509A (ja) 1989-06-28 1990-06-27 対象物をプラスチックフィルムで梱包する方法および装置
EP91100032A EP0493641A1 (de) 1989-07-25 1991-01-02 Verfahren und Vorrichtungen zum Verpacken von Gegenständen mit einer schlauchförmigen Kunststoffolie

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19893924577 DE3924577B4 (de) 1989-07-25 1989-07-25 Verfahren und Vorrichtung zum Verpacken von Gegenständen mit einer schlauchförmigen Kunststoffolie

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE3924577A1 true DE3924577A1 (de) 1991-01-31
DE3924577B4 DE3924577B4 (de) 2004-08-05

Family

ID=6385783

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19893924577 Expired - Lifetime DE3924577B4 (de) 1989-06-28 1989-07-25 Verfahren und Vorrichtung zum Verpacken von Gegenständen mit einer schlauchförmigen Kunststoffolie

Country Status (2)

Country Link
EP (1) EP0493641A1 (de)
DE (1) DE3924577B4 (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0493641A1 (de) * 1989-07-25 1992-07-08 Kurt Lachenmeier A/S Verfahren und Vorrichtungen zum Verpacken von Gegenständen mit einer schlauchförmigen Kunststoffolie
DE4401613A1 (de) * 1994-01-20 1995-07-27 Lachenmeier Kurt Aps Folienhaube zum Überziehen über Güterstapel
DE4439023A1 (de) * 1994-11-02 1996-05-09 Gerhard Stolte Verfahren und Vorrichtung zum Inline-Fertigen und -Überziehen von Seitennaht-Schrumpfhauben und -Schutzhauben für Palettensicherung und Ladungsschutz
DE10103261A1 (de) * 2001-01-25 2002-08-14 Msk Verpackung Syst Gmbh Verfahren zum Überziehen eines Flachschlauches

Families Citing this family (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE20103153U1 (de) * 2001-02-22 2001-06-07 MSK-Verpackungs-Systeme Gesellschaft mit beschränkter Haftung, 47533 Kleve Vorrichtung zum Einbringen von Folienüberständen
WO2006076917A1 (en) * 2005-01-21 2006-07-27 Trioplast Nyborg A/S A stretch hood packaging
CN111137507A (zh) * 2020-02-28 2020-05-12 上海拓方包装设备有限公司 一种手动的拉膜装置及其使用方法

Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT293953B (de) * 1966-09-28 1971-11-10 Alkor Oerlikon Plastic Gmbh Verfahren zum Aufbringen und Schrumpfen einer Schutzhaube auf eine mit Stückgut beladene Ladeplatte und Schutzhaube zur Durchführung des Verfahrens
US3805473A (en) * 1971-03-25 1974-04-23 E Lidgard Packaging methods and structures
DE2438567A1 (de) * 1974-08-10 1976-04-01 Lissner Gmbh Aus einem seitenfaltenschlauch hergestellte schrumpfhaube fuer quaderfoermige gutstapel sowie verfahren zur herstellung einer solchen schrumpfhaube
DE3707877A1 (de) * 1987-03-11 1988-09-22 Lachenmeier Kurt Aps Verfahren und vorrichtung zum verpacken von gegenstaenden mit einer bahnfoermigen kunststoffolie

Family Cites Families (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1586456A1 (de) * 1967-10-12 1970-05-21 Alkor Oerlikon Plastic Gmbh Transport- und Lagereinheit
AU3352271A (en) * 1970-09-16 1973-04-19 Nippon Industry Machine Co Ltd Packing articles
US3961459A (en) * 1974-04-16 1976-06-08 Bemis Company, Inc. Method of and apparatus for wrapping a load in a wrapper of stretchable material
DE2455515A1 (de) * 1974-11-23 1976-05-26 Lissner Gmbh Chrumpfhaube mit tieffalte fuer quaderfoermige gutstapel
DE2524185A1 (de) * 1975-05-31 1976-12-16 Nordenia Kunststoffe Schrumpf- und schutzhaube fuer palettierte und unpalettierte gueter
DE2706955A1 (de) * 1977-02-18 1978-08-24 Keller Gmbh & Co Kg Einrichtung zum umhuellen von stapeln, insbesondere von ziegelstapeln
DE3924577B4 (de) * 1989-07-25 2004-08-05 Kurt Lachenmeier A/S Verfahren und Vorrichtung zum Verpacken von Gegenständen mit einer schlauchförmigen Kunststoffolie

Patent Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT293953B (de) * 1966-09-28 1971-11-10 Alkor Oerlikon Plastic Gmbh Verfahren zum Aufbringen und Schrumpfen einer Schutzhaube auf eine mit Stückgut beladene Ladeplatte und Schutzhaube zur Durchführung des Verfahrens
US3805473A (en) * 1971-03-25 1974-04-23 E Lidgard Packaging methods and structures
DE2438567A1 (de) * 1974-08-10 1976-04-01 Lissner Gmbh Aus einem seitenfaltenschlauch hergestellte schrumpfhaube fuer quaderfoermige gutstapel sowie verfahren zur herstellung einer solchen schrumpfhaube
DE3707877A1 (de) * 1987-03-11 1988-09-22 Lachenmeier Kurt Aps Verfahren und vorrichtung zum verpacken von gegenstaenden mit einer bahnfoermigen kunststoffolie

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0493641A1 (de) * 1989-07-25 1992-07-08 Kurt Lachenmeier A/S Verfahren und Vorrichtungen zum Verpacken von Gegenständen mit einer schlauchförmigen Kunststoffolie
DE4401613A1 (de) * 1994-01-20 1995-07-27 Lachenmeier Kurt Aps Folienhaube zum Überziehen über Güterstapel
DE4439023A1 (de) * 1994-11-02 1996-05-09 Gerhard Stolte Verfahren und Vorrichtung zum Inline-Fertigen und -Überziehen von Seitennaht-Schrumpfhauben und -Schutzhauben für Palettensicherung und Ladungsschutz
DE10103261A1 (de) * 2001-01-25 2002-08-14 Msk Verpackung Syst Gmbh Verfahren zum Überziehen eines Flachschlauches

Also Published As

Publication number Publication date
DE3924577B4 (de) 2004-08-05
EP0493641A1 (de) 1992-07-08

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE4103384C2 (de) Vorrichtung zum Überziehen von Stretchfolienhauben über einen Gutstapel
EP0376028B1 (de) Vorrichtung zum Verpacken eines auf einer Palette angeordneten Gutstapels
DE102016125588A1 (de) Verpackungsanlage und Verfahren zur Herstellung einer Verpackungseinheit, sowie eine Verpackungseinheit aus Packungsmänteln und Umverpackung
EP1184281B1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Verpacken von Gegenständen
EP1940686B1 (de) Verfahren und vorrichtung zum schrumpfen einer um einen, insbesondere palettierten, gutstapel gelegten heissschrumpffolie
EP0633186B1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Umhüllen von Stückgut
EP3381816B1 (de) Verfahren zur schaffung zumindest eines freiraums in einer aus stretchfolie bestehenden ummantelung, welche einen auf einer palette angeordneten gutstapel sichert, sowie formvorrichtung zur durchführung des verfahrens
DE102019128024A1 (de) Vorrichtung zum Umgang mit zu verpackenden Artikeln und Verfahren zum Anpassen einer Vorrichtung für den Transport von zum Verpacken vorgesehenen Artikeln
DE3924577A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum verpacken von gegenstaenden mit einer schlauchfoermigen kunststoffolie
EP1963187B1 (de) Haubenverpackungsanlage mit einrichtung zur herstellung von seitenfalten
DE3106845A1 (de) "verfahren zum herstellen einer verpackungseinheit aus mehreren gestapelten teilen durch umwickeln mit einer streckfolienbahn"
DE69505071T2 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Einwickeln einer Stückgütereinheit, sowie Verpackung
DE2743568C2 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung palettenloser Kollis
EP0205135B1 (de) Verfahren zum Verpacken eines auf einer Palette angeordneten Gutstapels und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens
EP0088424A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Aufbringen von Schrumpffolien auf palettierte Güterstapel
DE3103130A1 (de) Verpackungsmaschine
DE19612372C2 (de) Stretcheinrichtung zum Stretchen einer Stretchfolienhaube
DE4307287C1 (de) Verfahren zum Umhüllung eines Stapels
DE4440217C1 (de) Verfahren zur Herstellung einer palettenlosen Verpackungseinheit
EP0460681A1 (de) Reff- und/oder Stretcheinrichtung für schlauchförmige Stretch-Umhüllungsfolie
DE4326827B4 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Ergreifen, Festhalten und zum Transport von Folie
EP0933297A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Verpacken eines Gutes
EP0579858B1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Verpackung von gestapelten Gütern
DE2146446A1 (de) Verfahren und Einrichtung zum Ver packen von Gegenstanden
WO2000046105A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur volumenanpassung eines kragensacks und der hierbei eingesetzte kragensack

Legal Events

Date Code Title Description
8110 Request for examination paragraph 44
8128 New person/name/address of the agent

Representative=s name: GROSSE, BOCKHORNI, SCHUMACHER, 81476 MUENCHEN

8364 No opposition during term of opposition
8328 Change in the person/name/address of the agent

Representative=s name: GROSSE, SCHUMACHER, KNAUER, VON HIRSCHHAUSEN, 8033