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DE3924319C2 - Bausatz zur Erstellung einer zweischaligen Unterkonstruktion an Wänden, Decken o. dgl. für die Anbringung von Verkleidungselementen - Google Patents

Bausatz zur Erstellung einer zweischaligen Unterkonstruktion an Wänden, Decken o. dgl. für die Anbringung von Verkleidungselementen

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DE3924319C2
DE3924319C2 DE19893924319 DE3924319A DE3924319C2 DE 3924319 C2 DE3924319 C2 DE 3924319C2 DE 19893924319 DE19893924319 DE 19893924319 DE 3924319 A DE3924319 A DE 3924319A DE 3924319 C2 DE3924319 C2 DE 3924319C2
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substructure
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    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B9/00Ceilings; Construction of ceilings, e.g. false ceilings; Ceiling construction with regard to insulation
    • E04B9/18Means for suspending the supporting construction
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F13/00Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings
    • E04F13/07Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings composed of covering or lining elements; Sub-structures therefor; Fastening means therefor
    • E04F13/08Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings composed of covering or lining elements; Sub-structures therefor; Fastening means therefor composed of a plurality of similar covering or lining elements
    • E04F13/0801Separate fastening elements
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf einen Bausatz zur Erstellung einer zweischaligen Unterkonstruktion an Wänden, Decken o. dgl. für die Anbringung von Paneelbrettern, Profilbrettern oder sonstigen Verkleidungselementen, mit einer ersten, an der zu verkleidenden Wand zu befestigenden und sich im wesentlichen in eine erste Richtung erstreckenden Schale und mit einer zweiten, an der ersten Schale zu befestigenden und sich im wesentlichen rechtwinklig zur ersten Schale erstreckenden Schale, die im wesentlichen aus Holzleisten besteht, wobei zur Befestigung der Holzleisten an der ersten Schale Schrauben vorgesehen sind.
Beim Verkleiden von Wänden, Decken oder ähnlichen Flächen ist es erforderlich, vor dem Anbringen der eigentlichen Verkleidungselemente eine sogenannte Unterkonstruktion anzubringen, an der dann letztendlich die Paneelbretter, Profilbretter oder sonstigen Verkleidungselemente verankert werden können. Die Verankerung der eigentlichen Verkleidungselemente kann durch Nageln, Schrauben, Klammern, Clipsen o. dgl. erfolgen. Das Anbringen der Unterkonstruktion ist zeit- und arbeitsaufwendig, so daß das Aufbringen der Unterkonstruktion in vielen Fällen teurer ist als die eigentlichen Verkleidungselemente.
Bisher wird eine Unterkonstruktion in aller Regel wie folgt angebracht: Die zu verkleidende Fläche, also beispielsweise die Rohdecke eines Raums, wird in einem bestimmten Raster, welches auf die Raumabmessungen und die Eigenschaften der für die Unterkonstruktion verwendeten Elemente sowie der Verkleidungselemente abgestimmt ist, angebohrt. Dieses Bohren von Dübellöchern ist mühsam. Außerdem fällt dabei eine entsprechende Menge Bohrstaub an, der wiederum entfernt werden muß, was besonders nachteilig und aufwendig ist, wenn es sich um die Anbringung einer Decke in einem bereits fertig ausgestatteten und eingerichteten Raum handelt. Oft kann das Bohrloch auch nicht genau in dem vorgesehenen Raster gebohrt werden, weil in der Rohdecke eingelagerte Träger oder Eisenteile ein Einbringen des Bohrlochs gerade an dieser Stelle verhindern. Weiterhin wird durch das Anbringen der zahlreichen Bohrlöcher die Rohdecke beschädigt, was in vermieteten Räumen zu Schwierigkeiten mit dem Vermieter führen kann. Nach dem Bohren der Bohrlöcher und Einsetzen der Dübel wird die erste Schale der Unterkonstruktion angebracht, die entweder aus durchgehenden Holzleisten oder Holzleistenabschnitten besteht. Sofern durchgehende Holzleisten Verwendung finden, werden diese in paralleler Anordnung zueinander vorgesehen. Die durch die Holzleisten oder Holzleistenabschnitte gebildete untere Fläche dieser ersten Schale sollte in einer Ebene verlaufen, also bei der Verkleidung einer Decke in einer waagerechten Ebene. Hierzu sind die Holzleisten in aufwendiger Weise mit Unterlegstücken, Holzkeilen u. dgl. zu unterfüttern, um diese Bedingung zu erfüllen. Auf diese erste Schale wird eine zweite Schale aufgebracht, die in der Regel aus Holzleisten besteht. Diese Holzleisten werden jedoch parallel zueinander und im rechten Winkel zu den Holzleisten der ersten Schale angeordnet, damit die Unterkonstruktion eine Hinterlüftung in sämtlichen Richtungen zuläßt. Da die untere Fläche der ersten Schale in einer Ebene angeordnet wurde und zweckmäßig für die zweite Schale Holzleisten gleicher Dicke Verwendung finden, liegt auch die durch die Holzleisten der zweiten Schale bestimmte untere Fläche in einer parallelen Ebene. Die Holzleisten der zweiten Schale werden an die Holzleisten oder Holzleistenabschnitte der ersten Schale angeschraubt, wobei als Schrauben insbesondere Senkschrauben Verwendung finden. Aber auch ein Nagelvorgang oder ein Anheften mit Heftklammern und ähnlichen Hilfsmitteln ist möglich. Auf die zweite Schale der Unterkonstruktion werden dann die eigentlichen Verkleidungselemente gebracht. Es kann sich hier um Paneelbretter, Profilbretter, Wand- und Deckenelemente handeln, die letztlich einen flächigen Abschluß und auch die gewünschte dekorative Oberfläche der Verkleidung ergeben. Die aufgezeigten Elemente, die zur Erstellung der bekannten zweischaligen Unterkonstruktion eingesetzt werden, können als Bausatz bezeichnet werden. Dieser Bausatz besteht aus einer Vielzahl einzelner Elemente, wobei diese Elemente nicht nur an der zu verkleidenden Wand eingerichtet, sondern unter Umständen auch noch bearbeitet werden müssen, was entsprechend aufwendig ist.
Die DE-OS 32 48 102 zeigt einen Spreizdübel zur Abstandsbefestigung von Gegenständen, also beispielsweise einer einschaligen Unterkonstruktion. Dabei müssen die Latten dieser einzigen Schale mit vorgegebenem Abstandsmaß durchbohrt werden und die Bohrlöcher in der Wand müssen in übereinstimmendem Abstandsmaß niedergebracht werden, so daß die jeweiligen Achsen miteinander fluchten. Es wird dann ein Spreizdübel benutzt, dessen im Bohrloch der Wand vorgesehene Enden durch Einziehen eines Spreizkeils aufgeweitet werden können. Damit ist es möglich, den Spreizdübel mehr oder weniger weit in das Bohrloch hineinreichend stufenlos zu befestigen, um dabei den Abstand der dem Raum zugekehrten Flächen der einzigen Schale von der Wand einzustellen. Eine Auflageplatte arbeitet mit Durchbrechungen im Schaft des Spreizdübels zusammen, wobei die Durchbrechungen abständig zueinander angeordnet sind, so daß unterschiedlich dicke Gegenstände wahlweise befestigt werden können. Die Nachteile einer solchen aus einer Schale mit Hilfe der aufgezeigten Spreizdübel zu befestigenden Unterkonstruktion liegen darin, daß die jeweiligen Bohrungen in der Wand und in der zu befestigenden Latte im gleichen Abstandsmaß angebracht werden müssen, was ein sorgfältiges, genaues Arbeiten voraussetzt. Die Verwendung von Einschnitten im Schaft des Spreizdübels im Zusammenhang mit einer Auflageplatte gestattet im übrigen nur eine stufenweise Verwendung unterschiedlich dicker Latten, so daß auch dieses Abstandsmaß abgestimmt sein muß, wenn eine druckfeste, klapperfreie Verbindung zwischen Gegenstand und Spreizdübel herbeigeführt werden soll.
Das DE-GM 77 03 447 zeigt eine Befestigungsschraube, wie sie ebenfalls bei einer einschaligen Unterkonstruktion angewendet werden kann. Auch hier muß das Abstandsmaß der Bohrungen für die Spreizdübel in der Wand und das Abstandsmaß der Bohrungen durch die die eine Schale bildenden Latten übereinstimmen, so daß die jeweiligen Achsen miteinander fluchten. Da die Widerlagerscheibe aber bereits mit einem Gewinde der verwendeten Schraube zusammenarbeitet, ist hier vorteilhaft eine stufenlose, druckfeste Einklemmung der Latte möglich. Die Befestigungsschraube dient gleichzeitig zu Justierzwecken für die Justierung der dem Raum zugekehrten Fläche dieser einen Schale.
Aus der Beilage aus "Baumeister" Heft 5, Mai 1960 "Triangel-Platte, Arbeitsblätter für den Planer und Gestalter" ist es bekannt, eine einschalige Unterkonstruktion aus Latten an aus der Wand vorstehenden Dübelstücken zu befestigen. Sofern die Dübelstücke selbst in der Wand so eingelassen sind, daß ihre dem Raum zugekehrten Oberflächen in einer ausgerichteten Ebene liegen, ergibt sich die Möglichkeit, Verkleidungselemente an die einschalige Unterkonstruktion anzuschrauben. Durch die vorstehenden Dübelstücke ergibt sich ein Abstand zwischen der Wand und der einschaligen Unterkonstruktion, der zu Hinterlüftungszwecken genutzt wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Bausatz der eingangs beschriebenen Art aufzuzeigen, mit dem eine zweischalige Unterkonstruktion sehr viel einfacher, schneller und damit kostengünstiger erstellt werden kann.
Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß die erste Schale Klötze aufweist, die auf der an der Wand zur Anlage kommenden Fläche mit einer Klebeschicht versehen oder damit versehbar ausgebildet sind und in ihrer zur ersten Fläche parallelen Gegenfläche eine oder mehrere, sich in Richtung auf die erste Fläche erstreckende Bohrungen zur Aufnahme der Schrauben tragen, und daß den zur Befestigung der Holzleisten an den Klötzen der ersten Schale vorgesehenen Schrauben je ein aufsetzbarer Klemmring, eine Kontermutter o. dgl. zum ortsfesten justierten Verankern der zweiten Schale an der ersten Schale zugeordnet sind. Die Erfindung geht damit von dem Gedanken aus, das Anbringen von Bohrlöchern in der zu verkleidenden Fläche, also beispielsweise in der Rohdecke, in die Klötze der ersten Schale hinein zu verlagern. Es wird also auf das Anbohren der Rohdecke verzichtet und die Klötze der ersten Schale sind mit entsprechenden Bohrungen ausgestattet. Weiterhin ist es nicht unbedingt erforderlich, daß die Klötze der ersten Schale in einer ebenen Fläche enden, wie dies im Stand der Technik der Fall ist, sondern der Ausgleich hinsichtlich einer ebenen Fläche erfolgt jetzt zwischen der ersten und der zweiten Schale. Die Klötze sind auf ihrer der zu verkleidenden Fläche zugekehrten Seite mit einer Klebeschicht versehen oder es ist auf diese Fläche eine Klebeschicht auftragbar, so daß die Klötze der ersten Schale an die zu verkleidende Fläche angeklebt werden. Damit entfällt jegliche Beschädigung der Fläche, beispielsweise der Rohdecke. Die an den Klötzen der ersten Schale eingesetzten Schrauben erhalten über ihre Befestigungsfunktion hinaus eine zweite Funktion, denn sie dienen als Justierschrauben für die zweite Schale und damit für die Fläche, auf der letztendlich die Verkleidungselemente angebracht werden. Um den Unterschied zwischen der ersten und zweiten Schale auszugleichen, also die ebene Anordnung der zweiten Schale auch bei nichtebener Anordnung der ersten Schale zu erreichen, sind aufsetzbare Klemmringe oder ähnliche Elemente vorgesehen. Dies können sowohl Elemente sein, die eine Klemmung zwischen Schraube und Element herbeiführen, so daß die somit zwischen Schrauben und Elementen eingeschlossenen Holzleisten der zweiten Schale fixiert sind und trotzdem eine Einstellung im Sinne einer Justierung möglich ist. Es ist aber auch möglich, die Elemente so auszubilden, daß eine Klemmwirkung zu der Schraube vermieden wird. In diesem Fall müssen die Elemente die Differenzen zwischen der zweiten und der ersten Schale ausgleichen. Die Elemente können damit nach Art von Unterlegscheiben in fester Form oder auch als nachgiebige Körper ausgebildet sein, die durch den Justiervorgang an den Schrauben mehr oder weniger zusammengedrückt werden. Wichtig ist, daß die zweite Schale damit ortsfest verankert ist, so daß beim Anbringen der eigentlichen Verkleidungselemente durchaus Druck auf die zweite Schale ausgeübt werden kann. Der neue Bausatz läßt die Errichtung einer Unterkonstruktion in sehr viel einfacherer Weise und auch schneller zu. Es müssen lediglich die Klötze der ersten Schale an die zu verkleidende Fläche geklebt werden. Sodann werden die Holzleisten der zweiten Schale mit den Schrauben, die in die Klötze der ersten Schale eingreifen, angeschraubt, wobei durch die Anordnung und Anbringung der aufgesetzten Klemmringe, von Kontermuttern oder ähnlichen Elementen, der Ausgleich derart erfolgt, daß die freie Fläche der zweiten Schale in einer Ebene liegt. Das Anbringen der Verkleidungselemente, also der Paneelbretter, Profilbretter o. dgl. erfolgt in bekannter Weise mittels Haken, Clipsen, durch Heften o. dgl. Die Unterkonstruktion weist durch die Verwendung der Klötze in der ersten Schale eine Längs- und Querbelüftung auf. Die Unterkonstruktion kann auch zum Anbringen abgehängter Decken oder zur Anordnung von Deckenteilen benutzt werden. Es ist dann lediglich erforderlich, Schrauben entsprechender Länge zu benutzen. Da keine Beschädigung der Rohdecke stattfindet, müssen bei einer Demontage einer derart verkleideten Fläche lediglich die Klebestellen beseitigt werden. Der Bausatz läßt eine kostengünstige Erstellung der Unterkonstruktion zu. Die Kosten für die Unterkonstruktion und für die Anbringung derselben ermäßigen sich etwa auf 20% der bisherigen Kosten. Für Dekorateure und Verleger, die berufsmäßig derartige Verkleidungen anbringen, ergibt sich infolge der enormen Zeitersparnis eine Steigerung ihrer Kapazität. Schließlich ist es auch vorteilhaft möglich, im Mietwohnbereich derartige Unterkonstruktionen und Verkleidungen vorzusehen, weil durch die leichte und zerstörungsfreie Demontage bei einem Wohnungswechsel die Verkleidung abgenommen und damit der alte Zustand wieder hergestellt werden kann. Schließlich entfällt das Bohren der Dübellöcher in der Rohbetondecke, so daß die neue Unterkonstruktion auch problemlos bei bereits fertig eingerichteten Räumen ohne große Schmutzbelästigung angebracht werden kann.
Die auf der einen Fläche der Klötze vorgesehene Klebeschicht kann mit einer abziehbaren Schutzfolie abgedeckt sein. Es ist zweckmäßig, die Klebeschicht nicht erst an der Baustelle aufzubringen, sondern die Klötze bereits bei ihrer Herstellung mit einer solchen Klebeschicht zu versehen, die zweckmäßig durch eine abziehbare Schutzfolie abgedeckt wird.
Die Klötze können auf ihrer Fläche oder auf ihrer Gegenfläche ein Band aus biegsamem Material tragen, über welches sie mit vorgegebenem Abstand miteinander verbunden sind. Dieses Band aus biegsamem Material kann beispielsweise als Gurtband, als ein Webstreifen o. dgl. ausgebildet sein. Das Band ist möglichst wenig elastisch, damit der Abstand zwischen den Klötzen durch das Band selbst eingehalten und bereitgestellt wird. Damit ist eine Hilfe gegeben, die erforderlichen Stützweiten der Unterkonstruktion einzuhalten. Gleichzeitig ist es möglich, die Holzleisten der zweiten Schale mit Durchgangslöchern für die Schrauben fabrikationsmäßig auszurüsten, so daß diese Durchgangslöcher auf den durch das Band zwischen Klötzen festgelegten Abstand abgestimmt sind. Zum Ausgleich kleinerer Abweichungen können die Durchgangslöcher in den Holzlöchern der zweiten Schale als Langlöcher ausgebildet sein.
Die Klötze können aus Holz, Holzwerkstoff, Kunststoff, geschäumtem Kunststoff o. dgl. bestehen, wobei auch die Bohrung mit Gewinde versehen sein kann. Es ist auch möglich, daß in den Klötzen ein darin verankerter Gewindeeinsatz von vornherein vorgesehen ist. Der Gewindeeinsatz ist so auszubilden, daß die Befestigungs- und Justierschraube in dem Gewindeeinsatz ausreichenden Halt findet, andererseits aber genügend Reibung vorhanden ist, damit die Schraube in jeder Stellung festgestellt ist.
Die Schrauben können metrisches Gewinde aufweisen, wobei der Gewindeeinsatz eine Mutter ist. Der Schraube kann eine Kontermutter mit entsprechendem metrischen Gewinde zugeordnet sein. Die Verwendung von metrischem Gewinde eignet sich insbesondere dann, wenn als Gewindeeinsätze Muttern mit metrischem Gewinde in Klötzen aus geschäumtem Kunststoff eingeschäumt werden. Beim Einschraubvorgang kann die Spitze des Schafts der Befestigungsschraube durchaus nach dem Durchdringen des Einsatzes in den geschäumten Kunststoffklotz mehr oder weniger eindringen und diesen dabei verformen. Dies ist in keiner Weise nachteilig.
Die die zweite Schale bildenden Holzleisten können mit Durchgangslöchern, insbesondere mit Langlöchern, für den Einsatz der Schrauben versehen sein, die in dem durch das Band an den Klötzen festgelegten Abstand angeordnet sind. Damit entfällt jegliches Bohren an der Baustelle. Die Unterkonstruktion wird allein durch Kleben und Schrauben angebracht, so daß ein staubfreies Arbeiten möglich ist.
Zur Errichtung einer abgehängten Decke o. dgl. können die Schrauben eine entsprechende Länge aufweisen. Hierbei werden zur Fixierung der zweiten Schale an den Schrauben zweckmäßig Kontermuttern eingesetzt, da diese bei einer abgehängten Decke besonders gut und problemlos zugänglich sind.
Die Erfindung wird anhand bevorzugter Ausführungsbeispiele weiter erläutert und beschrieben. Es zeigt
Fig. 1 eine Schnittdarstellung durch die wesentlichen Teile des Bausatzes in Anwendung an der Verkleidung einer Decke,
Fig. 2 eine Detaildarstellung der wesentlichen Elemente des Bausatzes in einer ersten Ausführungsform,
Fig. 3 die Elemente eines Bausatzes einer zweiten Ausführungsform,
Fig. 4 eine abgewandelte Ausführungsform der Klötze der ersten Schale,
Fig. 5 eine Ausführungsform eines Klemmrings und
Fig. 6 eine weitere Ausführungsform eines Klemmrings.
In Fig. 1 ist eine Rohdecke 1 angedeutet, die, wie vielfach üblich, aus Beton bestehen möge. Diese Rohdecke möge Bestandteil eines Raums sein, wobei die untere Fläche 2 der Rohdecke 1 zu verkleiden ist. Auf diese Fläche 2 werden nun zunächst Klötze 3 aufgeklebt. Die Klötze 3 können an ihrer der Fläche 2 zugekehrten Fläche eine Klebeschicht 4 tragen oder mit einer solchen Klebeschicht versehen werden, bevor sie in dem vorgegebenen Rasterabstand auf die Fläche 2 aufgeklebt werden. Die Klebeschicht 4 kann mit einer abziehbaren Schutzfolie 4′ abgedeckt sein. Die Klötze 3 bilden die erste Schale der Unterkonstruktion. Die Klötze können aus Holz, Holzwerkstoff, Kunststoff o. dgl. bestehen, eine Höhe von ca. 3 cm aufweisen und einen Querschnitt von 5 × 5 cm besitzen. Sie werden etwa im Abstand von 60 cm auf die Fläche 2 aufgeklebt. Die Klötze 3 sind mit mindestens einer Bohrung 5, oft aber auch mit mehreren Bohrungen 5, 6 versehen. Die Bohrungen enden in der Fläche des Klotzes 3, die parallel zu der Klebeschicht 4 angeordnet ist. Die verschiedenen Bohrungen 5 und 6 dienen der wahlweisen Verwendung und dem Einsatz von Schrauben 7, die als Befestigungs- und Justierschrauben ausgebildet sind. Die Schrauben 7 durchsetzen Holzleisten 8, die die wesentlichen Elemente der zweiten Schale der Unterkonstruktion bilden. Wie Fig. 2 erkennen läßt, können die Schrauben 7 als Senkschrauben ausgebildet sein und entsprechende Bohrungen 9 in den Holzleisten 8 durchsetzen. Da die Klötze 3 der ersten Schale auf die Fläche 2 der Rohdecke 1 aufgeklebt sind, befinden sich die unteren Flächen der Klötze 3 nicht in einer gemeinsamen Ebene, es sei denn, daß die Fläche 2 der Rohdecke 1 bereits eben ist. Durch mehr oder weniger weites Eindrehen der Schrauben 7 in die Klötze 3 können die Holzleisten 8 der zweiten Schale so ausgerichtet werden, daß ihre untere Fläche 10 in einer Ebene liegt. Damit ergibt sich ein mehr oder weniger großer, an den einzelnen Klötzen 3 durchaus unterschiedlich ausfallender Zwischenraum 11 zwischen der Unterkante des Klotzes 3 der ersten Schale und der oberen Kante der Holzleisten 8 der zweiten Schale. Auf die Schrauben 7 wurde vor ihrem Eindrehen in die Klötze 3 ein Klemmring 12 aufgesetzt, der zunächst lose auf die Schraube 7 aufgeschraubt wurde, nachdem die Schraube 7 durch die Bohrung 9 der Holzleiste 8 gesteckt wurde. Der Klemmring wird so aufgesetzt, daß er das Einschrauben und Justieren der Schraube 7 in dem Klotz 3 nicht behindert. Ist die vorgesehene Endlage an der Holzleiste 8, also mit der ebenen Ausrichtung der Fläche 10, erreicht, dann wird über den zugänglichen Zwischenraum 11 der Klemmring 12 nach unten verstellt bzw. verschraubt, so daß die Holzleiste 8 dann an der Schraube 7 fixiert bzw. zwischen Klemmring 12 und ihrem Kopf eingeschlossen ist. Dies ist erforderlich, weil beim Anbringen der eigentlichen Verkleidungselemente, beispielsweise der Paneelbretter 13 (Fig. 1) durch einen Nagel- oder Heftvorgang Druck auf die Holzleisten 8 ausgeübt wird. Die Holzleisten 8 sollen dabei nicht nachgiebig gelagert sein, sondern diesem Druck standhalten. Die Klemmringe 12 haben auch die Aufgabe, eine Verformung der Paneelbretter 13, beispielsweise durch einen Trocknungsvorgang o. dgl., auf Dauer zu verhindern.
Wie Fig. 3 erkennen läßt, bestehen die dort dargestellten Klötze 3 aus geschäumtem Kunststoff, wobei ein Gewindeeinsatz in Form einer Mutter 14 in das Innere des Klotzes 3 eingeschäumt ist. Unter der Mutter 14 befindet sich eine Ausnehmung 15 für den Eintritt der Schraube 7, die hier als Senkschraube mit metrischem Gewinde ausgebildet ist. Die Funktion des Klemmrings übernimmt hier eine Kontermutter 16, die über den Zwischenraum 11 natürlich ebenso gut zugänglich ist wie der Klemmring 12. Die Funktion des Klemmrings 12 und der Kontermutter 16 stimmen insoweit überein, als durch ihre Anordnung die Holzleisten 8 der zweiten Schale festgelegt werden, nachdem die Justierung in der Höhe über die Schrauben 7 erfolgt ist. Die Klötze 3 aus geschäumtem Kunststoff können hier über ein Band 17, beispielsweise eine Gurtbahn, miteinander verbunden sein, wobei diese Gurtbahn mit einer Klebeschicht 18 auf die Klötze 3 in dem vorgesehenen Abstand aufgeklebt ist. Auf der Außenseite der Bahn 17 befindet sich dann die Klebeschicht 4 zum Ankleben der Klötze an der Fläche 2. Die Bohrung in der Holzleiste 8 ist hier als Langloch 19 ausgebildet. Diese Langlöcher 19 können in den Holzleisten vorgefertigt angeordnet werden, so daß geringere Differenzen, die beim Aufkleben der Klötze 3 entstehen, ausgeglichen werden können. Die Bahn 17 verbleibt an den aufgeklebten Klötzen und ist in keiner Weise hinderlich. Wenn abgehängte Decken montiert werden sollen, werden Schrauben 7 entsprechender Länge eingesetzt. Der Zwischenraum 11 wird dann nur größer und es ist eine noch bessere Zugänglichkeit der Kontermuttern 16 gegeben.
Fig. 4 zeigt eine weitere Ausführungsmöglichkeit. Auch hier besteht der Klotz 3 aus geschäumtem Kunststoff. Der Klemmring 12 ist hier in Form eines Kragens 20 an den Klotz 3 bereits angeschäumt. Infolge der verjüngten Querschnittsgestaltung gegenüber dem Querschnitt des Klotzes 3 ist dieser Kragen 20 mehr oder weniger zusammendrückbar, so daß hierdurch die Differenzen ausgeglichen werden können. Die gesonderte Handhabung eines Klemmrings 12 oder einer Kontermutter 16 entfällt dabei. Es werden lediglich die Schrauben 7 von unten her mehr oder weniger weit in die Muttern 14, die auch hier als Einsatzstücke eingeschäumt sind, eingedreht.
Wie das Ausführungsbeispiel der Fig. 4 bereits aufzeigt, können als Elemente für die Fixierung der Fläche 10 der zweiten Schale in einer Ebene nicht nur Klemmringe 12 und Kontermuttern 16 benutzt werden, die eine Verbindung zu der Schraube 7 hin herstellen, so daß die Holzleisten 8 entsprechend eingeschlossen werden können. Es ist auch möglich, Elemente zu verwenden, die unterschiedliche Zwischenräume 11 (Fig. 2) überbrücken. Fig. 5 zeigt die Draufsicht auf eine Scheibe 21, die aus mehr oder weniger unnachgiebigem Material, beispielsweise auch aus Stahlblech, gestanzt sein kann. Die Scheibe 21 kann beispielsweise eine Höhe von 1 mm aufweisen, so daß durch das Einschieben mehrerer Scheiben in den Zwischenraum 11 dieser Zwischenraum je nach Größe überbrückt werden kann. Es ist auch möglich, Scheiben in mehreren Höhen, beispielsweise gestuft in 1, 2, 3 mm Höhe zu benutzen. Fig. 6 zeigt schließlich einen Elastikring 22, also beispielsweise aus nachgiebigem Material, beispielsweise Gummi, der federnd den Zwischenraum 11 überbrückt und in diesen eingesetzt wird. Letztlich könnten anstelle des Elastikrings 22 auch Schraubenfedern eingesetzt werden, wenngleich auch ihr Widerstand beim Anbringen der Paneelbretter 13 als etwas hinderlich angesehen werden könnte.
Bezugszeichenliste
 1 = Rohdecke
 2 = Fläche
 3 = Klotz
 4 = Klebeschicht
 4′ = Schutzfolie
 5 = Bohrung
 6 = Bohrung
 7 = Schraube
 8 = Holzleiste
 9 = Bohrung
10 = Fläche
11 = Zwischenraum
12 = Klemmring
13 = Paneelbrett
14 = Mutter
15 = Ausnehmung
16 = Kontermutter
17 = Band
18 = Klebeschicht
19 = Langloch
20 = Kragen
21 = Scheibe
22 = Elastikring

Claims (7)

1. Bausatz zur Erstellung einer zweischaligen Unterkonstruktion an Wänden, Decken o. dgl. für die Anbringung von Paneelbrettern, Profilbrettern oder sonstigen Verkleidungselementen, mit einer ersten, an der zu verkleidenden Wand zu befestigenden und sich im wesentlichen in eine erste Richtung erstreckenden Schale und mit einer zweiten, an der ersten Schale zu befestigenden und sich im wesentlichen rechtwinklig zur ersten Schale erstreckenden Schale, die im wesentlichen aus Holzleisten besteht, wobei zur Befestigung der Holzleisten an der ersten Schale Schrauben vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Schale Klötze (3) aufweist, die auf der an der Wand zur Anlage kommenden Fläche mit einer Klebeschicht (4) versehen oder damit versehbar ausgebildet sind und in ihrer zur ersten Fläche parallelen Gegenfläche eine oder mehrere, sich in Richtung auf die erste Fläche erstreckende Bohrungen (5, 6) zur Aufnahme der Schrauben (7) tragen, und daß den zur Befestigung der Holzleisten (8) an den Klötzen (3) der ersten Schale vorgesehenen Schrauben (7) je ein aufsetzbarer Klemmring, eine Kontermutter o. dgl. (12, 16, 20, 21, 22) zum ortsfesten justierten Verankern der zweiten Schale an der ersten Schale zugeordnet sind.
2. Bausatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die auf der ersten Fläche der Klötze (3) vorgesehene Klebeschicht (4) mit einer abziehbaren Schutzfolie (4′) abgedeckt ist.
3. Bausatz nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Klötze (3) auf ihrer Fläche oder auf ihrer Gegenfläche ein Band (17) aus biegsamem Material tragen, über welches die Klötze (3) mit vorgegebenem Abstand miteinander verbunden sind.
4. Bausatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Klötze (3) aus Holz, Holzwerkstoff, Kunststoff, geschäumtem Kunststoff o. dgl. bestehen, und daß die Bohrung (5, 6) mit Gewinde versehen ist oder einen darin verankerten Gewindeeinsatz trägt.
5. Bausatz nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Schrauben (7) metrisches Gewinde aufweisen, daß der Gewindeeinsatz eine Mutter (14) ist und daß der Schraube (7) eine Kontermutter (16) mit entsprechendem metrischem Gewinde zugeordnet ist.
6. Bausatz nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die die zweite Schale bildenden Holzleiste (8) mit Durchgangslöchern (9) - insbesondere Langlöchern (19) - für den Einsatz der Schrauben (7) versehen sind, die in dem durch das Band (17) an den Klötzen (3) festgelegten Abstand angeordnet sind.
7. Bausatz nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß zur Errichtung einer abgehängten Decke o. dgl. die Schrauben (7) eine entsprechende Länge aufweisen.
DE19893924319 1989-07-22 1989-07-22 Bausatz zur Erstellung einer zweischaligen Unterkonstruktion an Wänden, Decken o. dgl. für die Anbringung von Verkleidungselementen Expired - Fee Related DE3924319C2 (de)

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DE7703447U1 (de) * 1977-02-05 1977-06-30 Rectaplan Alfred Bueger, 4426 Vreden Befestigungsschraube
DE3248102A1 (de) * 1982-12-24 1984-06-28 Artur Dr.H.C. 7244 Waldachtal Fischer Spreizduebel zur abstandsbefestigung von gegenstaenden

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