DE3923345A1 - Ionenimplantationssystem - Google Patents
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Ionenimplantationssystem,
bei dem Ionen in ein Werkstück in Form eines Auffängermaterials
wie sogenannte Scheiben, Substrate oder
dergleichen durch Aufstrahlen eines Ionenstrahls implantiert
werden.
Bekanntlich wird die Ionenimplantation dazu durchgeführt,
eine Verunreinigungsdotierung oder eine Stoffsynthese an
einem Substrat durchzuführen, indem beschleunigte Ionen auf
dessen Oberfläche aufgestrahlt werden. Ein solches Dotieren
kann ohne Einfluß des Oberflächenzustands des Substrats und
mit sehr hoher Genauigkeit und Reinheit durchgeführt werden.
Man wendet deshalb die Ionenimplantation zur Herstellung
von LSI-Elementen, von VLSI-Elementen und dergleichen
oder zum Synthetisieren einer Legierung oder eines amorphen
Materials an.
Ein bekanntes Ionenimplantationssystem ist in Fig. 1 der
Zeichnung dargestellt, mit einer Ionenquelle A, einem
Massenspektrometer B, das über einen Analysatormagnet
verfügt und dazu dient, Ionen einer gegebenen kinetischen
Energie und Masse aus den anderen in der Ionenquelle A
erzeugten Ionen abzusondern, einem Beschleunigungssystem
mit einem Beschleunigungsrohr C zum Beschleunigen der vom
Massenspektrometer herausgesonderten Ionen, einem Sammellinsensystem
D, einem Ablenk/Abtast-System mit einer Ablenkelektrode
E für die y-Richtung und einer Ablenkelektrode
F für die x-Richtung, und einer Werkstück-Bearbeitungskammer
G, die ein Werkstück enthält, in das Ionen
implantiert werden sollen.
Beim Ionenimplantationssystem ist es wichtig, daß das
Ablenksystem so aufgebaut ist, daß neutrale Teilchen beseitigt
werden, um so die Gleichförmigkeit des Dotierens zu
verbessern. Die neutralen Teilchen werden dadurch erzeugt,
daß die Ionenstrahlen während ihres Laufs von der Ionenquelle
zum Werkstück mit Restgasmolekülen kollidieren und
mit diesen einen Ladungsaustausch ausführen. Das Ionenimplantationssystem
ist deshalb mit einer Einrichtung zum
Ablenken der Strahlmittellinie um 7° ausgestattet, um das
Auftreffen der neutralen Teilchen auf das Werkstück zu
verhindern, damit nicht die Gleichförmigkeit durch erhöhtes
Dotieren mit den neutralen Teilchen am zentralen Teil des
Werkstücks verschlechtert wird. Es ist also üblich, eine
Spannungssteuerung in der in der x-Richtung ablenkenden
Elektrode F dadurch zu schaffen, daß einer Abtast-Dreieckspannung
für die in x-Richtung wirkende Ablenkelektrode F
eine Vor-Gleichspannung überlagert wird, um die Ionenstrahlen
um 7° abzulenken.
Bei den bekannten Ionenimplantationssystemen mit elektrostatischen
x-y-Ablenksystemen mit parallelen Platten ist
der Bereich eines gleichförmigen elektrischen Felds aufgrund
von Feldstörungen an den Randteilen eingeengt. Folglich
muß die Breite der Ablenkplatten und somit die
Elektrodengröße erhöht werden. Bei derartigen Systemen ist
jedoch die Ablenkverzerrung erheblich erhöht und die
elektrische Kapazität vergrößert. Da die überlagerte Ablenkspannung
zum Beseitigen der neutralen Teilchen und die
Ablenk-Dreieckspannung an wenigstens eine der Ablenkelektroden
des Ablenk-Abtastsystems angelegt werden müssen, ist
an die Elektrode eine erhöhte Spannung anzulegen und man
muß eine relativ hohe Spannung erzeugen. Bei schneller
Abtastung wird deshalb die Dreieckspannung verhältnismäßig
stumpfwinklig. Ist die Spannung höher, so kann das System
praktisch nicht mehr vor Korona-Entladung oder Leckstrom
geschützt werden, so daß das Schaffen der Ablenkspannungsquelle
schwierig ist und deren Nutzlebensdauer kurz
ist.
Andererseits wird bei fortschreitender Microfabrikation
der Scheiben und verminderter Zeilenbreite des aufgestrahlten
Musters ein Schatteneffekt und Unsymmetrie-
Effekt der Ionenimplantation zu einem Problem. Bei
einem CMOS-DRAM von 4 M Bit ist es beispielsweise notwendig,
die gesamte Oberfläche der Scheibe der Ionenimplantation
zu unterwerfen, wobei der Ionenstrahl parallel zu
einer genau vorgegebenen Richtung verlaufen muß. Im einzelnen
wird die Scheibengröße von 16 auf 20 cm (von 6 auf 8′′)
und die Speichergröße des DRAM auf 4 M- oder weitere 16 M-
Bits erhöht, wodurch die Musterbreite vermindert wird und
das Erfordernis der parallelen Ionenstrahlimplantation
naherückt. Jedoch ist bei einem üblichen Rasterabtast-
Ionenimplantator mit zwei Ablenkern zum Ablenken des Ionenstrahls
selbst dann, wenn der Abstand zwischen den Ablenkern
und der mit den Ionen zu implantierenden Scheibe
160 cm beträgt, der maximale Ablenkwinkel für eine 15-cm-
Scheibe (6′′-Scheibe) αmax=2,7°.
Bei einem üblichen elektrostatischen x-y-Ablenksystem hat
der Ionenstrahl mit Ausnahme seines zentralen Teils einen
gewissen Ablenkwinkel, da er in den Richtungen x und y eine
Rasterabtastung ausführt. Wird ein solcher Ionenstrahl
einer flachen Scheibe implantiert, so tritt von Punkt zu
Punkt eine Implantationsauftreff-Winkeldifferenz auf. Diese
Erscheinung bewirkt einen Schatteneffekt der Ionenimplantation
bei der Herstellung von Halbleiterbauelementen. Weiterhin
wird die Gleichförmigkeit der Ionenimplantation am
Umfangsteil der Scheibe verschlechtert, an dem der Raumwinkel
des Ionenstrahls geteilt durch die Flächeneinheit
der Scheibe kleiner wird, wodurch ebenfalls möglicherweise
eine Kanalisierung am Randteil bewirkt wird.
Bei den bekannten Systemen ist der Ablenkungswinkel R am
Umfang größer als im Mittelteil der Scheibe und ist die
Tiefe der Ionenimplantation in der Scheibe in deren Randbereich
geringer als in ihrem Mittelteil, da sie von der
Vertikalkomponente der Geschwindigkeit der zu implantierenden
Ionen abhängt. Als Folge hiervon wird die Gleichförmigkeit
der Dotierung verschlechtert. Soll der Ablenkwinkel R
innerhalb eines gegebenen Bereichs für die Ionenimplantation
bei einer Scheibe mit größerem Durchmesser begrenzt
werden, so muß das Ionenstrahlübertragungssystem verlängert
werden und damit das gesamte System vergrößert werden, so
daß der Raumbedarf der Maschine und die Herstellungskosten
von Produkten erhöht werden.
Bei einer Erhöhung der Speichergröße des DRAM auf 4 oder
16 M-Bits wird die Grabenkonstruktion einladbar oder unvermeidlich
und die Microfabrikation einer Scheibe beinhaltet
ein beliebiges Anwachsen eines Aspektverhältnisses von
Graben. Wird die Ionenimplantation an der Grundfläche eines
Grabens mit einem hohen Aspektverhältnis durchgeführt, so
kann man keine einförmige Ionenimplantation über die gesamte
Grundfläche erzielen, wenn man einen Ionenstrahl mit
einem Ablenkungswinkel R verwendet. Diese Schwierigkeit
kann in gewissem Umfang dadurch reduziert werden, daß man
die Ionenimplantation durchführt, während die Scheibe
gedreht wird; man kann sie hierdurch jedoch nicht vollständig
überwinden. Erfolgt die Ionenimplantation an der
Seitenwand oder an den Seitenwänden des Grabens, so wird
die Scheibe entsprechend dem Aspektverhältnis des Grabens
geneigt, um die Schattenwirkung zu vermeiden. Es ist aber
doch schwierig, eine gleichmäßige Ionenimplantation an der
Seitenwand zu erhalten. Wird der Ionenstrahl schräg auf der
Seitenwand des Grabens implantiert, so kann es einen Teil
der Seitenwand geben, auf dem keine Ionenimplantation
stattfindet.
Es ist bereits ein Parallel-Überstreichsystem zum Implantieren
von Ionen in eine Scheibe aus einer genau vorgegebenen
Richtung vorgeschlagen worden, bei dem zwei
Gruppen paralleler elektrostatischer Plattenablenker verwendet
werden und der Ionenstrahl durch den ersten elektrostatischen
Ablenker um einen Winkel von α° abgelenkt wird,
eine Länge L durchläuft und dann vom zweiten elektrostatischen
Ablenker um einen Winkel von -α° abgelenkt wird.
Bei den beschriebenen Parallelplatten-Ablenksystemen wird
der verfügbare Bereich durch die Verzerrung des elektrischen
Felds entlang dem Rand eingeengt. Die Breite der
Parallelplattenabtaster muß für ihren Spalt von W
wenigstens 2 W messen, wobei angenommen wird, daß an den
beiden Rändern die halben Spaltstörungen vorliegen. Beim
Ablenker der hinteren Stufen ergeben sich die Nachteile,
daß er eine erhöhte elektrische Kapazität hat, daß die
Dreiecksspannung beim gewöhnlichen Abtasten stumpfwinklig
wird und die Abtastspannungsversorgung schwierig wird.
Durch die Erfindung sollen die Probleme der Nicht-Einförmigkeit
der Ionenimplantation in einem Auffängermaterial
oder Zielkörper aufgrund Vergrößerung von dessen Durchmesser
und der Schattenbildung aufgrund der Grabenkonstruktion
überwunden werden.
Gemäß einer bevorzugten Ausführung soll das Ionenimplantationssystem
es ermöglichen, daß das Auffängermaterial
durch einen parallelen Abtaststrahl überstrichen
wird, der im gesamten Bereich dieses Materials mit dem
gleichen Einfallswinkel auftrifft.
Vorzugsweise soll im Rahmen der Erfindung darüber hinaus
ein Ionenimplantationssystem geschaffen werden, dessen
Ablenk/Abtastsystem einen getrennten Ablenkabschnitt und
einen Abtastabschnitt umfaßt, wobei der Abtastabschnitt
Elektroden aufweist, die einen breiten effektiven Bereich
und wenig Ablenkverzerrung ergeben.
Im speziellen soll durch die Erfindung das Werkstück
einer Parallelabtast-Ionenimplantation unterworfen werden
können.
Gemäß einem Aspekt der Erfindung wird ein Ionenimplantationssystem
mit einem Ionenstrahl-Ablenksystem geschaffen,
das dadurch gekennzeichnet ist, daß das Ablenksystem
einen ersten mehrpoligen elektrostatischen Ablenker mit
fünf oder mehr Polen zum Ablenken von Ionenstrahlen und
einen zweiten mehrpoligen elektrostatischen Ablenker mit
Polen in der gleichen Anzahl wie der erste mehrpolige
elektrostatische Ablenker aufweist, von denen der zweite
Ablenker koaxial zum ersten mehrpoligen elektrostatischen
Ablenker hinter diesem zum Ablenken und Ausrichten der vom
ersten mehrpoligen elektrostatischen Ablenker abgelenkten
Ionenstrahlen in eine fest vorgegebene Richtung, nämlich in
die Richtung der optischen Achse, angeordnet ist, wobei
jede der entsprechenden Elektroden des ersten mehrpoligen
elektrostatischen Ablenkers und die entsprechende Elektrode
des zweiten mehrpoligen elektrostatischen Ablenkers in
derselben, die optische Achse enthaltenden Ebene an einander
hinsichtlich dieser optischen Achse gegenüberliegenden
Seiten angeordnet sind; und daß es weiterhin Einrichtungen
zum Steuern des ersten und des zweiten mehrpoligen elektrostatischen
Ablenkers so, daß ein durch ein gleichseitiges
Vieleck, dessen Seitenzahl gleich der oder gleich zweimal
der Polzahl jedes der Ablenker ist, begrenzter Bereich
abgetastet wird, aufweist; wobei ein Werkstück als Auffangkörper
konstant mit parallelen Ionenstrahlen abtastbar
ist, die parallel zur fest vorgegebenen Richtung, nämlich
der Richtung der optischen Achse, ausgerichtet sind. Ein
weiterer Aspekt der Erfindung betrifft ein Ionenimplantationssystem
mit einem Ionenstrahl-Ablenksystem, das
dadurch gekennzeichnet ist, daß das Ablenksystem einen
ersten mehrpoligen elektrostatischen Ablenker mit fünf oder
mehr Polen zum Ablenken von Ionenstrahlen und einen zweiten
mehrpoligen elektrostatischen Ablenker mit gleicher Konfiguration
wie der erste mehrpolige elektrostatische Ablenker
aufweist, von denen der zweite Ablenker koaxial zum
ersten mehrpoligen elektrostatischen Ablenker hinter diesem
zum Ablenken und Ausrichten der vom ersten mehrpoligen
elektrostatischen Ablenker abgelenkten Ionenstrahlen in
eine definierte vorgegebene Richtung angeordnet ist, wobei
jede der Elektroden des ersten mehrpoligen elektrostatischen
Ablenkers und die entsprechende Elektrode des zweiten
mehrpoligen elektrostatischen Ablenkers in derselben, die
optische Achse enthaltenden Ebene an einander hinsichtlich
dieser optischen Achse gegenüberliegenden Seiten angeordnet
sind; und daß es weiterhin Abtaststeuereinrichtungen zum
Anlegen der gleichen Spannung an die entsprechenden Elektroden
im ersten und zweiten mehrpoligen elektrostatischen
Ablenker zum Abtasten eines durch ein gleichseitiges Vieleck
begrenzten Bereichs, dessen Seitenzahl gleich der oder
gleich zweimal der Polzahl jedes der elektrostatischen
Ablenker ist, abgetastet wird, aufweist; wobei ein Werkstück
als Auffangkörper konstant mit parallelen Ionenstrahlen
abtastbar ist, die parallel zur festen vorgegebenen
Richtung ausgerichtet sind.
Nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind
sowohl der erste mehrpolige elektrostatische Ablenker als
auch der zweite mehrpolige elektrostatische Ablenker jeweils
ein achtpoliger elektrostatischer Ablenker.
Die Abtaststeuereinrichtungen können so ausgestaltet
sein, daß die parallelen Ionenstrahlen abwärts, aufwärts,
abwärts usw. über den gesamten Abtastbereich mit konstanter
Geschwindigkeit entlang parallelen Linien, die mit einem
gegebenen Intervall dazwischen gezogen sind, abtasten, und
zwar derart, daß die aufeinanderfolgende Abtastung die
parallelen Linien zieht, die von den vorhergehenden Linien
um ein viertel, ein drittel oder ein halbes Intervall
versetzt sind.
Beim erfindungsgemäßen Ionenimplantationssystem werden
die von der Ionenquelle erzeugten Ionenstrahlen in das
Massenspektrometer eingeleitet, durch das Einzelatome oder
molekulare Ionen mit gleicher Ladung selektiert werden. Die
so selektierten Ionen werden durch die Beschleunigungsröhre
beschleunigt und durch das Sammellinsensystem konvergiert.
Anschließend werden die Ionenstrahlen um einen konstanten
Winkel (etwa 7°) durch einen zweipoligen elektrostatischen
Ablenker abgelenkt, um neutrale Teilchen auszusondern,
werden dann durch einen ersten mehrpoligen elektrostatischen
Ablenker um einen Winkel abgelenkt, über einen
zwischen dem ersten und dem zweiten Ablenker eingeschlossenen
Drift-Raum geleitet und dann in den zweiten
Ablenker eingeführt. Dort werden sie um den gleichen Winkel,
aber in einer zur Ablenkungsrichtung im ersten Ablenker
entgegengesetzten Richtung, erneut abgelenkt, so daß
die Ionenstrahlen nun eine Fortschreitungsrichtung haben,
die parallel zur Achse ist. Von dort werden sie in
konstantem Winkel auf das Substrat aufgestrahlt.
Beim Ionenimplantationssystem nach dem ersten Aspekt der
Erfindung kann eine mehrpolige Ablenkungsspannung an jede
der Elektroden im ersten mehrpoligen elektrostatischen
Ablenker angelegt werden, während an die entsprechende
Elektrode des zweiten mehrpoligen elektrostatischen
Ablenkers eine Ablenkspannung gleichen Verlaufs wie der der
mehrpoligen Ablenkspannung und in Phase mit diesen angelegt
wird. Diese Ablenkspannungen können so festgelegt sein, daß
das Abtasten für den durch das gleichseitige oder regelmäßige
Vieleck begrenzten Bereich durchgeführt wird, dessen
Seitenzahl gleich der Polzahl jedes der elektrostatischen
Ablenker, oder gleich der doppelten Polzahl ist.
Beim System nach dem zweiten Aspekt der Erfindung kann
die gleiche Ablenkspannung an die entsprechenden Elektroden
im ersten und im zweiten mehrpoligen elektrostatischen
Ablenker angelegt werden.
Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung umfaßt das
Ionenimplantationssystem eine Ionenquelle, ein Massenspektrometer
zum Absondern von Ionen mit gegebener
kinetischer Energie und Masse von den in der Ionenquelle
erzeugten Ionen, ein Beschleunigungssystem zum Beschleunigen
der durch das Massenspektrometer getretenen
Ionen und ein Ablenker/Abtaster-System mit einem Ablenker
zum Beseitigen neutraler Teilchen, die in den Ionenstrahlen
enthalten sind, und einem mehrpoligen Ablenker zum Abtasten
eines Werkstücks, wobei der die neutralen Teilchen beseitigende
Ablenker und der mehrpolige Ablenker jeweils mit
voneinander unabhängigen Spannungen gesteuert sind.
Nach einem speziellen Aspekt der Erfindung ist das Ionenimplantationssystem
ausgestattet mit einer Ionenquelle,
einem Massenspektrometer zum Absondern von Ionen mit gegebener
kinetischer Energie und Masse von anderen in der
Ionenquelle erzeugten Ionen, einem Beschleunigungssystem
zum Beschleunigen der durch das Massenspektrometer getretenen
Ionen, und einem Ablenker/Abtaster-System, das einen
Ablenker zum Beseitigen neutraler Teilchen, die in den
Ionenstrahlen enthalten sind, und mehrpolige Ablenker zum
Abtasten eines Werkstücks umfaßt, wobei die mehrpoligen
Ablenker ihrerseits einen ersten mehrpoligen Ablenker zum
Ablenken der Ionenstrahlen und einen zweiten mehrpoligen
Ablenker zum Ablenken und Ausrichten der Ionenstrahlen, die
vom ersten mehrpoligen elektrostatischen Ablenker in eine
definiert gegebene Richtung hinsichtlich der Oberfläche des
Werkstücks abgelenkt worden sind, umfassen.
Vorzugsweise hat der zweite mehrpolige Ablenker eine
geometrisch ähnliche Konfiguration wie der erste mehrpolige
elektrostatische Ablenker, und sind weiterhin bevorzugt die
mehrpoligen elektrostatischen Abtast-Ablenker achtpolig
ausgeführt.
An den Ablenker zum Beseitigen der neutralen Teilchen
kann eine Gleichspannung angelegt werden und an die jeweiligen
mehrpoligen Abtast-Ablenker kann eine Abtastspannung
angelegt werden. Diese Spannungen können unabhängig
voneinander gesteuert sein, so daß sie auf einem
relativ niedrigen Wert bleiben können. Durch die beiden
mehrpoligen Abtast-Ablenker können Ionenstrahlen erhalten
werden, die parallel zur optischen Achse verlaufen und mit
denen also wirksam eine Parallelabtastung durchführbar ist.
Die Einförmigkeit der in das Werkstück zu implantierenden
Ionen kann noch dadurch verbessert werden, daß die Abtastfrequenz
der Abtastspannung erhöht wird.
Weitere Einzelheiten, Vorteile und Weiterbildungen der
Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung
bevorzugter Ausführungsbeispiele im Vergleich zum Stand der
Technik unter Bezugnahme auf die Zeichnung. Er zeigen
Fig. 1 eine schematische Ansicht eines bekannten Ionenimplantationssystems;
Fig. 2 eine Darstellung des Abtastverlaufs im bekannten
Ionenimplantationssystem;
Fig. 3 eine schematische Ansicht eines erfindungsgemäßen
Ionenimplantationssystems;
Fig. 4 eine vergrößerte perspektivische Ansicht wesentlicher
Bestandteile des Systems nach Fig. 3;
Fig. 5 ein schematisches Diagramm zur Veranschaulichung
der elektrischen Verbindungen der Elektroden und der daran
angelegten Spannungen;
Fig. 6 eine erläuternde Darstellung eines Prinzips der
parallelen Überstreichung;
Fig. 7 eine erläuternde Darstellung zur Veranschaulichung,
wie die Spannung an die Elektroden eines mehrpoligen
elektrostatischen Ablenkers angelegt ist;
Fig. 8 eine erläuternde Darstellung zur Veranschaulichung,
wie die Ablenkung für die parallele Überstreichung
berechnet wird;
Fig. 9 eine erläuternde Darstellung eines elektrischen
Felds und von an die jeweiligen Elektroden im Ablenker
anzulegenden Spannungen;
Fig. 10 eine Darstellung zur Erläuterung der Berechnungsweise
der an jede Elektrode in einem achtpoligen
Ablenker anzulegenden Spannung, wenn der abzutastende
Abtastbereich ein Quadrat ist;
Fig. 11 eine Darstellung zur Erläuterung der Berechnungsweise
der an jede Elektrode in einem achtpoligen
Ablenker anzulegenden Spannung, wenn der abzutastende
Abtastbereich ein Achteck ist;
Fig. 12 eine erläuternde beispielhafte Darstellung der
Abtastung eines achteckigen Abtastbereichs;
Fig. 13 den Spannungsverlauf der an die jeweiligen Elektroden
im Fall der Fig. 12 anzulegenden Spannung;
Fig. 14 und 15 computersimulierte schematische Diagramme,
die Äquipotentiallinien in einem achtpoligen elektrostatischen
Ablenker zeigen;
Fig. 16 eine schematische Ansicht einer weiteren Ausführungsform
der Erfindung;
Fig. 17 eine vergrößerte perspektivische Ansicht einer
Modifikation des Systems nach Fig. 16;
Fig. 18 ein Diagramm der Spannungsverläufe der an die
Elektroden angelegten Spannungen.
Das in Fig. 3 dargestellte erfindungsgemäße Ionenimplantationssystem
umfaßt eine Ionenquelle (1), ein Massenspektrometer
(2) zum Absondern nur der Einzelatom- oder
Molekülionen mit gleicher Ladung von den anderen, durch die
Ionenquelle (1) erzeugten Ionen, eine Beschleunigungsröhre
(3), eine vierpolige Linse (4), einen zweipoligen elektrostatischen
Ablenker (5) zum Eliminieren neutraler Partikel,
die in den Ionenstrahlen enthalten sind, einen ersten
multipoligen elektrostatischen Ablenker (6), dessen Mittelachse
auf der optischen Achse in der Richtung der Mittelachse
der Ionenstrahlen angeordnet ist, die in einem
gegebenen Winkel vom zweipoligen elektrostatischen Ablenker
(5) abgelenkt worden sind, einen zweiten multipoligen
elektrostatischen Ablenker (7), der an der Hinterseite des
ersten multipoligen elektrostatischen Ablenkers (6) angeordnet
ist und größer ist als dieser, wobei die Ablenker
(6, 7) ein Ablenksystem bilden, und ein Auffangmaterial als
Werkstück (8), in das die Ionen des Ionenstrahls zu implantieren
sind.
In der in Fig. 4 dargestellten Weise wird der zweipolige
elektrostatische Ablenker (5) so betrieben, daß er die
Ionenstrahlen in einem gegebenen festen Winkel ablenkt,
wodurch die in den Ionenstrahlen enthaltenden neutralen
Teilchen abgesondert werden.
Der erste und der zweite mehrpolige elektrostatische
Ablenker (6, 7) umfassen achtpolige elektrostatische Ablenker
(9) bzw. (10). In der in Fig. 5 dargestellten Weise
umfaßt der erste elektrostatische Anlenker (9) acht Elektroden
(9a) bis (9h) und umfaßt der achtpolige elektrostatische
Ablenker (10) acht Elektroden (10a) bis (10h).
Jede der Elektroden (9a) bis (9h) und (10a) bis (10h)
dieser Ablenker (9) und (10) hat rechteckigen Querschnitt
mit abgerundeten Ecken und ist elektrisch nach dem in
Fig. 5 dargestellten Schema angeschlossen. Im einzelnen ist
jede Elektrode des ersten Ablenkers (9) mit der symmetrisch
hinsichtlich einer Mittelachse gegenüberliegenden Elektrode
des zweiten Ablenkers (10), verbunden, wobei jede der
Elektroden des ersten achtpoligen elektrostatischen Ablenkers
und die entsprechende Elektrode des zweiten achtpoligen
elektrostatischen Ablenkers in derselben, die optische
Achse enthaltenden Ebene an einander hinsichtlich dieser
optischen Achse gegenüberliegenden Seiten angeordnet sind,
und jedes Paar mit der entsprechenden Elektrode des ersten
und zweiten Ablenkers (z. B. 9a-10a, 9b-10b, usw.),
elektrisch verbunden ist, und werden diese Elektroden der
Ablenker (9) und (10) mit in der Zeichnung angegebenen
Spannungen belegt, die von acht (nicht dargestellten)
Spannungsquellen stammen, von denen jede eine elektrostatische
Ablenkspannung erzeugt und ein Ablenksteuersystem
bildet.
Der Betrieb des dargestellten Systems wird unter Bezugnahme
auf Fig. 6 erläutert. Es wird davon ausgegangen, daß,
wie in Fig. 6 dargestellt ist, der erste achtpolige elektrostatische
Ablenker (9) einen Durchmesser d1 und eine
Länge l1 und der zweite achtpolige elektrostatische Ablenker
(10) einen Durchmesser d2 und eine Länge l2 hat und der
Abstand zwischen den Ablenkern (9) und (10) mit L bezeichnet
ist. Im ersten Ablenker (9) wird ein elektrisches Feld
E1 und im zweiten Ablenker (10) ein elektrisches Feld E2
erzeugt. Die Ionenstrahlen haben Ausgangswinkel oder Ablenkwinkel
R1 an der Ausgangsseite des ersten Ablenkers
(9) und R2 an der Ausgangsseite des zweiten Ablenkers
(10) und vor dem Eintritt der Ionen in den ersten Ablenker
(9) haben sie eine Energie U0. Man erhält die folgenden
Gleichungen:
tan R1 = E1 · l1/2U0,
tan R2 = E1 · l1/2U0 - E2 · l2/2U0. (1)
Wenn in diesem Fall die folgende Beziehung erfüllt ist:
E1 · l1/2U0 = E2 · l2/2U0, (2)
erhält man: tan R2=0, und die Bedingungen für ein paralleles
Überstreichen können geschaffen werden.
Wenn folgende Bedingungen erfüllt sind: der erste Ablenker
(9) und der zweite Ablenker (10) sind von geometrisch
ähnlicher Konfiguration, eine Spannung V wird an die Elektrode
(9a) des ersten Ablenkers (9) und an die Elektrode
(10a) des zweiten Ablenkers (10) angelegt, eine Spannung
1/ (U+V) wird an die Elektrode (9b) des Ablenkers (9) und
an die Elektrode (10b) des Ablenkers (10) angelegt, die
Spannung U wird an die Elektrode (9c) des ersten Ablenkers
(9) und die Elektrode (10c) des zweiten Ablenkers (10)
angelegt usw., die elektrischen Felder E1 und E2 sind
zueinander parallel, haben jedoch entgegengesetzte Richtung;
so können die elektrischen Felder E1 und E2 durch die
folgenden Gleichungen wiedergegeben werden:
E1 = V/d1, E2 = λV/d2. (3)
Da die Ablenker (9) und (10) gleichgestaltet sind, nämlich
geometrisch ähnliche Konfiguration haben, wird die
Beziehung erhalten:
l1/d1 = l2/d2. (4)
Werden beide Ausdrücke der Gleichung (4) mit λV multipliziert,
so ergibt sich die folgende Beziehung:
λV · l1/d1 = λV · l2/d2,
so daß man erhält:
E1 · l1 = E2 · l2 (5)
und also die Parallelüberstreichungsbedingungen der
Gleichung (2) erfüllt sind.
Unter Bezugnahme auf Fig. 7 sei nun beschrieben, wie und
welche Spannungen an die jeweiligen Elektroden des ersten
und des zweiten Ablenkers anzulegen sind, um ein gleichförmiges
elektrisches Feld V/r0 in der Richtung der y-Achse
zu erhalten. Für Fig. 7 sei angenommen, daß der Ablenker
einen zylindrischen Querschnitt aufweist, an dessen Außenumfang
die Potentiale angelegt werden.
Hinsichtlich des Radius OP, der einen Winkel R zur Richtung
der x-Achse einnimmt, gilt die folgende Beziehung:
Φ = V/r0 · r0 sin R = V sin R,
wobei Φ=das Potential am Punkt P. Im einzelnen kann,
wenn das mit V sin R angegebene Potential an den Umfang des
Ablenkers angelegt wird, in der y-Achsen-Richtung im
zylindrischen Ablenker ein gleichförmiges elektrisches Feld
V/r0 gebildet werden. Desgleichen kann, wenn das Potential
U cos R an den Umfang des Ablenkers angelegt wird, ein
gleichförmiges elektrisches Feld U/r0 in der x-Achsen-
Richtung des zylindrischen Ablenkers gebildet werden. An
den Umfang des Ablenkers wird dann die Potentialverteilung
V sin R+U cos R gegeben, und es kann ein gleichförmiges
elektrisches Feld E erhalten werden, das aus den überlagerten
Feldkomponenten V/r0 in der x-Achsen-Richtung und U/r0
in der y-Achsen-Richtung besteht.
Mit den achtpoligen Ablenkern des dargestellten Ausführungsbeispiels
werden die Potentiale V sin R+U cos R
wie in Fig. 5 eingetragen.
Unter Bezugnahme auf Fig. 8 seien nun der Abtastbereich
und der Spannungsverlauf erläutert, wenn der erste und der
zweite Ablenker von gleicher Gestaltung sind.
Bei Fig. 8 wird angenommen, daß das elektrische Feld im
Zeitpunkt der Abtastung im ersten achtpoligen Ablenker (9)
E1 und das elektrische Feld im zweiten achtpoligen Ablenker
(10) E2 sei. Die elektrischen Felder E1 und E2 haben entgegengesetzte
Richtung, wie schon beschrieben, so daß die
Beziehung E1 · l1=E2 · l2 erfüllt ist.
Eine Ablenkweite Δ1 am Ausgang des ersten achtpoligen
Ablenkers ist durch die folgende Gleichung gegeben:
Δ1 = E1 · l1²/4U0.
Eine Ablenkung ΔL im Zwischenraum ist durch die folgende
Gleichung gegeben:
ΔL = E1 · l1L/2U0.
Weiterhin ist eine Ablenkung Δ2 am Ausgang des zweiten
achtpoligen Ablenkers durch die folgende Gleichung gegeben:
Δ2 = (E1 · l1l2/2U0) - (E2 · l2²/4U0) = E1 · l1l2/4U0.
Als gesamte Ablenkung ΔT ergibt sich also:
Δ1 + ΔL + Δ2 = E1 1/U0 (l1²/4 + l1L/2 + l1l2/4. (6)
Wird unter Bezugnahme auf Fig. 9 angenommen, daß die
Potentialverteilung wie V sin R+U cos R in einem entsprechenden
Diagramm als Kreis mit einem Radius ro erscheint,
so kann in der Richtung der x-Achse ein elektrischer
Feldvektor erzeugt werden und in der Richtung
der y-Achse ein elektrischer Feldvektor erzeugt werden,
was einen resultierenden Vektor 1 ergibt, der die
gleiche Größe wie ein Positionsvektor an einem Punkt im
Abtastplan hat und hierzu proportional ist.
Unter Bezugnahme auf Fig. 10 wird davon ausgegangen, daß
die Abtastung für den Bereich innerhalb eines umschriebenen
regelmäßigen Vierecks um ein Auffang-Werkstück mit Radius
(1) durchgeführt wird, und daß V=1 und U=1. Man erhält
dann VB=1, UB=1 und 1/ (UB+VB)= an der Position
B. Es ist zu beachten, daß die Spannung, die an die unter
45° positionierten Elektroden angelegt wird, die fache
Höhe der Spannung aufweist, die an die an der x-Achse und
der y-Achse angeordneten Elektroden angelegt wird. Ist
diese Spannung der obere Spannungsgrenzwert, der von der
Abtastspannungsquelle erzeugt werden kann, so ist die an
die Elektroden an der x-Achse und der y-Achse anzulegende
Spannung nur das 1/fache = 0,707fache (oder 70,7%) des
oberen Grenzwerts der Spannungsquellenspannung. Da außerdem
die Gesamtablenkung ΔT in den Richtungen der x-Achse und
der y-Achse proportional der an die Elektroden der x-Achse
bzw. y-Achse angelegten Abtastspannung ist, also E1, ist
die an die Elektroden auf der x-Achse und der y-Achse
anlegbare Spannung auf 70,7% des oberen Spannungsgrenzwerts
der Spannungsquelle beschränkt. Um in den Richtungen der x-
Achse und der y-Achse eine 100%ige Ablenkung zu erzielen,
muß deshalb eine Spannung entsprechend 141% der
Spannungsquellenspannung an die Spannung unter 45° hinzuaddiert
werden. Dies bedeutet, daß die für die Spannungsversorgungen
geforderte Ausgangsspannung über die
mögliche obere Grenze hinaus erhöht werden müßte, wenn der
Durchmesser des Zielkörpers von 15 cm auf 20 cm (von 6′′ auf
8′′) erhöht wird, so daß es schwierig wird, Werkstücke mit
dem größeren dieser Durchmesser zu überstreichen.
Gemäß Fig. 11 ist jedoch, wenn der Abtastbereich ein
regelmäßiges Achteck ist, das um den Zielkörper umschrieben
ist, am Punkt B die folgende Beziehung zu erhalten:
Am Punkt B ist also an die unter 45° angeordnete Elektrode
eine Spannung anzulegen, die gleich dem Spitzenwert der
an die Elektroden auf der x-Achse und der y-Achse angelegten
Spannung ist, nämlich 1.
An einem Punkt auf BC wird, da U+V gleich dem Wert der
Spannung am Punkt B (Fig. 11) ist, die an die bei 45°
angeordnete Elektrode anzulegende Spannung gleich dem
Spitzenwert der an die Elektroden auf der x-Achse und der
y-Achse anzulegenden Spannung.
Wird die Abtastung über den in Fig. 11 dargestellten
Bereich durchgeführt, so sind also die Spitzenwerte der an
die acht Elektroden anzulegenden Spannungsverläufe einander
gleich.
Diese Darlegungen sind für den Fall anwendbar, daß der
erste und der zweite multipolige Ablenker von der Art mit
gleichen fünf oder mehr Polen sind. Ist der Abtastbereich
ein reguläres Vieleck mit Seiten, deren Seitenzahl gleich
der Zahl der Pole ist, so hat jede der an die einzelnen
Elektroden anzulegenden Ablenkspannungen den gleichen
Spitzenwert.
Fig. 12 zeigt ein Beispiel einer Abtastung auf dem achtpoligen
Ablenker.
Ein regelmäßiges um das Werkstück umschriebenes Achteck
wird so abgetastet. daß der parallele Ionenstrahl abwärts,
aufwärts, abwärts, usw. den gesamten Abtastbereich mit
gleichmäßiger Geschwindigkeit entlang parallelen Linien
überstreicht, die zwischen sich ein gegebenes Intervall
aufweisen, und zwar so, daß die aufeinanderfolgende Abtastung
parallelen Linien folgt, die von den vorhergehenden
Linien um ein viertel, ein drittel oder ein halbes Intervall
verschoben sind.
Fig. 13 zeigt ein Beispiel für den Verlauf der Spannungen
V und U. Aus diesen Spannungsverläufen von V und U werden
die folgenden Spannungen erzeugt und an die einzelnen
Elektroden angelegt:
-V, -U, 1/ (U+V), 1/ (U-V), 1/ (-U+V) und
1/ (-U-V).
Im folgenden wird ein weiteres Beispiel des Abtastvorgangs
beschrieben.
Für einen DRAM mit 4 M-Bits oder mehr ist eine Grabenstruktur
wichtig. Ein derartiger Graben hat Seitenwände,
die nahezu alle unter 90° gebogen sind und für die eine
Ionenimplantation durchzuführen ist. Es ist zu bedenken,
daß die Ionenimplantation durchgeführt wird, während das
Werkstück, daß die Ionenstrahlen auffängt, um 90° um eine
Drehachse gedreht wird, die in Bezug zur Einfallsrichtung
der Ionenstrahlen um einen konstanten Winkel geneigt ist.
Zuerst werden die Ionen einer gegebenen Menge an einer
Seitenwand des Grabens im Werkstück implantiert und dann
wird das Werkstück um 90° gedreht, während der Ionenstrahl
unterbrochen wird, woraufhin nochmal Ionen in gleicher
Menge implantiert werden. Wiederum wird der Ionenstrahl
unterbrochen und das Werkstück um weitere 90° gedreht, um
dann die Ionenimplantation mit Ionen der gleichen Menge
erneut durchzuführen.
Nachdem auf diese Weise die Ionen in einer gegebenen
Menge in die jeweiligen Seitenwände des Grabens im Werkstück
implantiert worden sind, wird dieses entfernt und ein
neues Werkstück eingesetzt, um an diesem die Ionenimplantation
durchzuführen. In diesem Zusammenhang wird die
Ionenimplantation auf eine Seitenwand des Grabens am oberen
linken Seitenteil des abzutastenden Bereichs begonnen und
wird die Menge der im Werkstück implantierenden Ionen
durch eine geeignete Integratorausstattung bestimmt. Erreicht
die integrierte Menge einen vorgegebenen Wert, so
wird vom Integrator ein Signal erzeugt, das an die Spannungsquelle
des Ablenkers gegeben wird, wodurch das System
so gesteuert wird, daß der Ionenstrahl nicht unterbrochen
wird, bevor eine Rasterabtastung bis zum Ende abgeschlossen
ist, falls sie zu diesem Zeitpunkt gerade unterwegs ist.
Die Fig. 14 und 15 zeigen computersimulierte Äquipotentiallinien
in einem achtpoligen elektrostatischen
Ablenker, in dem jede Elektrode einen Kreisbogenquerschnitt
mit einem eingeschlossenen Winkel von 25° in Bezug zur Mittelachse
des Ablenkers hat. Das Diagramm nach Fig. 15 zeigt
den Fall, daß eine Ablenkung in einer Richtung von 22,5°
durchgeführt wird. In jedem Fall kann ein gleichförmiges
elektrisches Feld erzeugt werden, das über den Bereich von
70% des Durchmessers in der Ablenkrichtung überwiegt.
Im folgenden werden die tatsächlichen numerischen Werte
der entsprechenden Teile im dargestellten System beispielhaft
angegeben.
Bei gleichgestalteten achtpoligen elektrostatischen
Ablenkern in einem Ionenimplantator für ein Werkstück, also
einen Auffangkörper, mit einem Durchmesser von etwa 15 cm
(6′′) hat der erste achtpolige Ablenker einen Durchmesser
von 10 cm und eine Länge von 36 cm und der zweite achtpolige
Ablenker einen Durchmesser von 26 cm und eine Länge
von 93,6 cm. Der Abstand zwischen dem ersten und dem zweiten
achtpoligen Ablenker beträgt 24,8 cm und die Ablenkung hat
einen Durchmesser von 18 cm. Der Spitzen-Spitzen-Wert jeder
der Spannungen V und U beträgt 12,5 kV.
Fig. 16 zeigt eine andere Ausführungsform der Erfindung,
bei der gleiche Bezugszeichen gleiche oder entsprechende
Teile wie gemäß Fig. 3 zeigen.
Gemäß Fig. 16 enthält der Ablenker 5 mit dem konstanten
Ablenkwinkel parallele flache Plattenelektroden zum Beseitigen
neutraler Teilchen, die in den Ionenstrahlen von
der Ionenquelle (1) enthalten sind, und ist mit einer
entsprechenden nicht dargestellten Gleichspannungsquelle
verbunden. Die Ausführung umfaßt einen Abtast-Ablenker (11)
mit einer achtpoligen Elektrodenanordnung zum Überstreichen
des Werkstücks mit den Ionenstrahlen gleichzeitig in der x-
und y-Richtung. Der Abtast-Ablenker (11) wird mit Dreieckspannungen
von (nicht dargestellten) Abtastspannungsquellen
beliefert.
Fig. 17 zeigt eine Abwandlung, bei der der Abtast-Ablenker
(11) zwei Gruppen von achtpoligen Elektroden-Baugruppen
(12) und (13) umfaßt. Jede der Elektroden-Baugruppen, nämlich
im ersten und im zweiten Ablenker, hat zylindrischen Querschnitt
und kann elektrisch in gleicher Weise wie in Fig. 5
dargestellt angeschlossen werden.
Fig. 18 zeigt beispielsweise Spannungsverläufe V und U,
die mit Hilfe eines entsprechenden, aber nicht dargestellten
Addierers so kombinierbar sind, daß
1/ (U+V), 1/ (-U+V), 1/ (-U-V) usw. erzeugt
werden, die an die betreffenden Elektroden in der ersten
und der zweiten Baugruppe angelegt werden.
Der Betrieb des dargestellten Abtast-Ablenkers gleicht im
wesentlichen dem unter Bezugnahme auf die Fig. 6 und 7
beschriebenen Betrieb und braucht deshalb nicht nochmal im
einzelnen erläutert zu werden. Bei den oben beschriebenen
Ausführungsformen werden achtpolige elektrostatische Ablenker
verwendet. Es ist jedoch zu bedenken, daß es auch
möglich ist, mehrpolige elektrostatische Ablenker zu verwenden,
die weniger als acht oder mehr als acht Pole aufweisen.
Mit dem Ionenimplantator nach dem ersten oder zweiten
Aspekt der Erfindung, wie oben dargelegt, kann vorteilhafterweise
ein gleichförmiges elektrisches Feld erhalten
werden, das sich über 70% oder mehr des Durchmessers des
Ablenkers erstreckt, und der effektive Bereich für das
Überstreichen kann im Vergleich zum Parallelflachplatten-
Ablenker erweitert werden, wodurch die hintere Stufe oder
der zweite mehrpolige elektrostatische Ablenker in der
Baugröße reduziert werden kann.
Außerdem kann die Kapazität zwischen den Elektroden sowie
zwischen den Elektroden und den Vakuumwänden reduziert
werden, um so zu verhindern, daß die Abtastspannung eine
abweichende Phase hat und daß sie stumpfwinklig wird, so
daß eine Abtastung mit einem parallelen Ionenstrahl in
hoher Genauigkeit erzielbar ist.
Durch das Definieren des Abtastbereichs als regelmäßiges
Vieleck mit Seiten die in gleicher Zahl wie die der Pole in
jedem Ablenker, haben die an die jeweiligen Elektroden des
Ablenkers anzulegenden Ablenkspannungen gleichen Spitzenwert,
so daß diese Elektroden mit Spannungen gespeist
werden können, die bis zum oberen Grenzwert der Ausgangsspannung
der Ablenkspannungsquellen gehen, wodurch es
möglich wird, eine Spannungsquelle für jeden Ablenker
selbst für die Größe eines Werkstücks zu schaffen, das von
15 auf ca. 20 cm (6′′ auf 8′′) erhöht ist.
Außerdem kann beim Ionenimplantationssystem nach dem zweiten
Aspekt der Erfindung aufgrund der geometrisch gleichen
Konfiguration des ersten und des zweiten mehrpoligen
elektrostatischen Ablenkers die gleiche Spannungsquelle zum
Anlegen der gleichen Spannung an die zugehörigen Elektroden
dieser beiden Ablenker verwendet werden, wodurch eine
Vereinfachung des Ablenksystems erzielt wird.
Mit dem Ionenimplantationssystem nach dem dritten und
vierten Aspekt der Erfindung können außerdem die Spannungsquellen
für die Ablenker insofern vereinfacht werden,
als das Ablenk/Abtast-System einen Ablenker zum Absondern
der neutralen Teilchen und wenigstens einen mehrpoligen
Ablenker zum Abtasten des Werkstücks hat, die mit unabhängig
gesteuerten Spannungen versorgt werden. Die an die
Ablenker anzulegenden Spannungen können auf einem
niedrigeren Wert bleiben, da sie einander nicht überlagert
werden. Durch Vorsehen des mehrpoligen Ablenkers für das
Abtasten kann der effektive Bereich der Ionenimplantation
im Vergleich zum Fall eines Ablenkers mit parallelen ebenen
Platten verbreitert werden. Durch das Vorhandensein der
beiden Baugruppen von Abtast-Ablenkern können die Ionenstrahlen
auf dem Werkstück im wesentlichen parallel zur
optischen Achse einfallen, wodurch die Einförmigkeit der
Ionenimplantation verbessert wird.
Die hier gemachten Angaben dienen in erster Linie der
Beschreibung und Veranschaulichung, nicht jedoch der Einschränkung,
und insbesondere sollen sie nicht Äquivalente
der dargestellten und beschriebenen Eigenschaften ausschließen.
Innerhalb der beanspruchten Erfindung sind
zahlreiche Abwandlungen möglich.
Claims (14)
1. Ionenimplantationssystem mit einem Ionenstrahl-
Ablenksystem, dadurch gekennzeichnet, daß das Ablenksystem
einen ersten mehrpoligen elektrostatischen
Ablenker (6, 9) mit fünf oder mehr Polen
(9a, . . ., 9h) zum Ablenken von Ionenstrahlen und
einen zweiten mehrpoligen elektrostatischen Ablenker
(7, 11) mit Polen (10a, . . ., 10h) in der gleichen
Anzahl wie der erste mehrpolige elektrostatische
Ablenker aufweist, von denen der zweite Ablenker
koaxial zum ersten mehrpoligen elektrostatischen
Ablenker hinter diesem zum Ablenken und Ausrichten
der vom ersten mehrpoligen elektrostatischen Ablenker
abgelenkten Ionenstrahl in eine fest vorgegebene
Richtung angeordnet ist, wobei jede der
Elektroden des ersten mehrpoligen
elektrostatischen Ablenkers und die entsprechende
Elektrode des zweiten mehrpoligen elektrostatischen
Ablenkers in derselben, die optische Achse enthaltenden
Ebene an einander gegenüberliegenden Seiten
dieser optischen Achse angeordnet sind; und daß es
weiterhin Einrichtungen zum Steuern des ersten und
des zweiten mehrpoligen elektrostatischen Ablenkers
(6, 9; 7, 10) so, daß ein durch ein gleichseitiges
Vieleck, dessen Seitenzahl gleich der oder gleich
zweimal der Polzahl jedes der elektrostatischen
Ablenker ist, begrenzter Bereich abgetastet wird,
aufweist; wobei ein Auffangkörper (8) konstant mit
parallelen Ionenstrahlen abtastbar ist, die parallel
zur fest vorgegebenen Richtung ausgerichtet sind.
2. System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
sowohl der erste mehrpolige elektrostatische Ablenker
als auch der zweite mehrpolige elektrostatische
Ablenker jeweils ein achtpoliger elektrostatischer
Ablenker (9, 10) sind.
3. System nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Abtaststeuereinrichtungen eine Einrichtung
zum Abtasten des Auffangkörpers (8) in solcher
Weise, daß die parallelen Ionenstrahlen abwärts,
aufwärts, abwärts usw. über den gesamten Abtastbereich
mit konstanter Geschwindigkeit entlang
parallelen Linien, die mit einem gegebenen Intervall
dazwischen gezogen sind, abtasten, enthalten, und
zwar derart, daß die aufeinanderfolgende Abtastung
parallele Linien zieht, die von den vorhergehenden
Linien um ein viertel, ein drittel oder ein halbes
Intervall versetzt sind.
4. System nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß eine mehrpolige Ablenkspannung
an jede der Elektroden (9a, . . . 9h) des ersten
mehrpoligen elektrostatischen Ablenkers (9) und eine
Ablenkspannung mit gleichem zeitlichen Verlauf in
Vergleich zu dem der mehrpoligen Ablenkspannung und
in Phase mit dieser an die jeweils entsprechende
Elektrode (10a, . . ., 10h) im zweiten mehrpoligen
elektrostatischen Ablenker (10) angelegt wird.
5. Ionenimplantationssystem mit einem Ionenstrahl-
Ablenksystem, dadurch gekennzeichnet, daß das Ablenksystem
einen ersten mehrpoligen elektrostatischen
Ablenker (6, 9) mit fünf oder mehr Polen (9a, . . . 9h)
zum Ablenken von Ionenstrahlen und einen
zweiten mehrpoligen elektrostatischen (7,
11) mit geometrisch ähnlicher Konfiguration wie der
erste mehrpolige elektrostatische Ablenker aufweist,
von denen der zweite Ablenker koaxial zum ersten
mehrpoligen elektrostatischen Ablenker hinter diesem
zum Ablenken und Ausrichten der vom ersten mehrpoligen
elektrostatischen Ablenker abgelenkten
Ionenstrahlen in eine definierte vorgegebene Richtung
angeordnet ist, wobei jede der Elektroden des
ersten mehrpoligen elektrostatischen Ablenkers und
die entsprechende Elektrode des zweiten mehrpoligen
elektrostatischen Ablenkers in derselben, die
optische Achse enthaltenden Ebene an einander hinsichtlich
dieser optischen Achse gegenüberliegenden
Seiten angeordnet sind; und daß es weiterhin Abtaststeuereinrichtungen
zum Anlegen der gleichen
Spannung an die entsprechenden Elektroden im ersten
und zweiten mehrpoligen elektrostatischen Ablenker
(6, 9; 7, 10) und zum Abtasten eines durch ein
gleichseitiges Vieleck begrenzten Bereichs, dessen
Seitenzahl gleich der oder gleich zweimal der Polzahl
jedes der elektrostatischen Ablenker ist,
abgetastet wird, aufweist; wobei ein Auffangkörper
(8) konstant mit parallelen Ionenstrahlen abtastbar
ist, die parallel zur vorgegebenen Richtung ausgerichtet
sind.
6. System nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß
sowohl der erste mehrpolige elektrostatische Ablenker
als auch der zweite mehrpolige elektrostatische
Ablenker jeweils ein achtpoliger elektrostatischer
Ablenker (9, 10) sind.
7. System nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet,
daß die Abtaststeuereinrichtungen eine Einrichtung
zum Abtasten des Auffangkörpers (8) in solcher
Weise, daß die parallelen Ionenstrahlen abwärts,
aufwärts, abwärts usw. über den gesamten Abtastbereich
mit konstanter Geschwindigkeit entlang
parallelen Linien, die mit einem gegebenen Intervall
dazwischen gezogen sind, abtasten, enthalten, und
zwar derart, daß die aufeinanderfolgende Abtastung
parallele Linien zieht, die von den vorhergehenden
Linien um ein viertel, ein drittel oder ein halbes
Intervall versetzt sind.
8. System nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß die gleiche Ablenkspannung an
die entsprechenden Elektroden im ersten und im
zweiten mehrpoligen elektrostatischen Ablenker
anlegbar ist.
9. Ionenimplantationssystem mit einer Ionenquelle (1);
einem Massenspektrometer (2) zum Absondern von Ionen
mit gegebener kinetischer Energie und Masse von den
in der Ionenquelle erzeugten Ionen; einem Beschleunigungssystem
(3) zum Beschleunigen der durch
den Massenspektrometer getretenen Ionen; und einem
Ablenker/Abtaster-System (5, 6, 7), dadurch gekennzeichnet,
daß das Ablenker/Abtaster-System (5, 6, 7)
einen Ablenker (5) zum Beseitigen neutraler Teilchen,
die in den Ionenstrahlen enthalten sind, und
einen mehrpoligen Ablenker (6, 7, 9, 10) zum Abtasten
eines Werkstücks (8) umfaßt, wobei der die
neutralen Teilchen beseitigende Ablenker und der
mehrpolige Ablenker jeweils mit voneinander unabhängigen
Spannungen gesteuert sind.
10. System nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß
der abtastende mehrpolige elektrostatische Ablenker
(9, 10) ein achtpoliger elektrostatischer Ablenker
ist.
11. System nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet,
daß an den Ablenker zum Beseitigen der neutralen
Teilchen eine Gleichspannung angelegt ist und an
den mehrpoligen Abtast-Ablenker eine Abtastspannung
angelegt ist.
12. Ionenimplantationssystem mit einer Ionenquelle (1);
einem Massenspektrometer (2) zum Absondern von Ionen
mit gegebener kinetischer Energie und Masse von
anderen in der Ionenquelle erzeugten Ionen; einem
Beschleunigungssystem zum Beschleunigen der durch
das Massenspektrometer getretenen Ionen; und einem
Ablenker/Abtaster-System (5, 6, 7), dadurch gekennzeichnet,
daß das Ablenker/Abtaster-System (5,
6, 7) einen Ablenker (5) zum Beseitigen neutraler
Teilchen, die in den Ionenstrahlen enthalten sind,
und mehrpolige Ablenker (6, 7, 9, 10) zum Abtasten
eines Werkstücks umfaßt, wobei die mehrpoligen
Ablenker einen ersten mehrpoligen Ablenker (6, 9)
zum Ablenken der Ionenstrahlen und einen zweiten
mehrpoligen Ablenker (7, 10) zum Ablenken und Ausrichten
der Ionenstrahlen, die vom ersten mehrpoligen
elektrostatischen Ablenker in eine definierte
gegebene Richtung hinsichtlich der Oberfläche des
Werkstücks abgelenkt worden sind, umfassen.
13. System nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß
die abtastenden mehrpoligen elektrostatischen Ablenker
(9, 10) achtpolige elektrostatische Ablenker
sind.
14. System nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet,
daß an den Ablenker zum Beseitigen der
neutralen Teilchen eine Gleichspannung angelegt ist
und an die jeweiligen mehrpoligen Abtast-Ablenker
eine Abtastspannung angelegt ist, und jede Spannung
unabhängig so steuerbar ist, daß sie auf einen
relativen niedrigen Pegel begrenzt sind.
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| GB8905320D0 (en) | 1989-04-19 |
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