DE3105359C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum
Sicherstellen einer gleichmäßigen akkumulierten Bestrahlung
einer ebenen Oberfläche mit einem Strahl geladener Teilchen
sowie ein Ablenksystem und ein Ionenimplantationssystem zur
Durchführung des Verfahrens.
Das Bestrahlen von Metallen und Halbleitermaterial
mit Ionenstrahlen ist ein wirksames Mittel zum gesteuerten und
raschen Dotieren derartiger Werkstoffe. Bei der
Ionenimplantation wird z. B. eine Halbleiterscheibe mit einem
Ionenstrahl gesteuerter Intensität integriert so belichtet,
daß die gewünschte Konzentration an Dotiermittel
erreicht wird. Die Gleichmäßigkeit der
Konzentration des Dotiermittels ist unbedingt wünschenswert,
um erstklassige Qualität zu gewährleisten. Es ist bekannt, daß
bei Anordnungen, bei denen ein Ionenstrahl mit konstanter
Geschwindigkeit über eine ebene Halbleiterscheibe streicht,
die entstehende Dosiskonzentration in der Fläche im
Außenbereich der Bewegung im Vergleich zur Konzentration in
der Nähe des nicht abgelenkten oder zentralen Bereiches
geringfügig abnimmt, selbst wenn keine neutrale
Strahlkomponente vorhanden ist. Hierbei handelt es sich um
eine rein geometrische Wirkung, die im einfachsten Fall aus
der Projektion einer gleichmäßigen Kugeloberflächendichte auf
eine ebene Oberfläche resultiert. Insgesamt läßt sich die
Raumwinkelabweichung als Folge einer Abweichung des
Aufprallwinkels des Strahls beim Abtasten über die Scheibe
hinweg von einem festen Ablenkungsmittelpunkt
veranschaulichen. Bei einer typischen handelsüblichen
Ionenimplantationsvorrichtung, die zur Bearbeitung einer
Scheibe mit einem Durchmesser von etwa 10 cm eingesetzt wird,
liegt die Dichteschwankung im Bereich von 1 bis ½% über die
Oberfläche der Scheibe hinweg.
Die obenerwähnte Wirkung ist am einfachsten
vorstellbar, wenn man sich den Ionenstrahl als rechtwinklig
auf den mittleren Bereich der Halbleiterscheibe oder eines
sonstigen Werkstückes aufprallend vorstellt und eine
Ablenkungseinrichtung verwendet, um einen Strahl schwingend
über das Werkstück hinweg abzulenken. Es ist klar, daß der von
einem Strahl mit konstantem Querschnitt eingeschlossene
Raumwinkel sich mit dem Einfallswinkel ändert. In der Praxis
sind die Umstände etwas anders, da ein rechtwinkliger Einfall
des Ionenstrahls normalerweise im Fall von Oberflächen
orientierter Einkristallwerkstücke vermieden wird, um
Kristallkanalisierungswirkungen zu vermeiden, die die
Steuerung der Tiefe der Ionenpenetration in das Subsrat
beeinflussen. Die Ebene des Substrats kann also geneigt sein,
und/oder die nicht abweichende Strahlrichtung kann so gewählt
sein, daß sie auf die Oberfläche des Werkstückes unter einem
Winkel im Bereich von 6° bis 8° abweichend von der Senkrechten
auf die Oberfläche auftrifft. Die Winkelabweichung des
Einfallswinkels ändert sich also über einen Bereich hinweg,
der den rechtwinkligen Einfall nicht einschließt, wenn die
genannte Kanalwirkung vermieden werden soll. Es liegt auf der
Hand, daß trotzdem die Schwankung des Raumwinkels am Target
über diesen Bereich des Winkeleinfalls hinweg eine Quelle der
Ungleichmäßigkeit der Dosierung über das ebene Werkstück
hinweg ist. Diese Wirkung wird als Spureninhomogenität
bezeichnet.
Eine weitere Quelle für Spureninhomogenität
resultiert aus der üblichen Praxis, zur Trennung des Strahls
geladener Partikel von neutralen Komponenten eine Ruhe-
Ablenkung anzuwenden. Die neutrale Komponente ist vorhanden,
weil Ladungsaustauschkollisionen des Strahls mit Restgasen im
System erfolgen. In typischen Vorrichtungen wird eine
elektrostatische Ruhe-Versetzung von 7° und eine periodische
Abtastbewegung von z. B. ±3° zusätzlich durchgeführt. Der
Strahl erfährt eine beträchtliche Änderung hinsichtlich seines
Einfallswinkels von einem Ende der Bewegung zum anderen, die
sich aus einfachen geometrischen Verhältnissen ergibt.
Es darf nicht außer acht gelassen werden, daß es
meistens erwünscht ist, die Dosis über eine zweidimensionale
Oberfläche des Werkstückes zu verteilen. Zu diesem Zweck ist
die Abtastung zweidimensional. Als Alternative kann auch eine
eindimensionale Strahlabtastung zusammenwirkend mit
mechanischer Schwingung des Werkstückes rechtwinklig zur
Richtung der Strahlabtastung vorgenommen werden. Längs der
Koordinate der mechanischen Schwingung wird bei diesem
hydriden System die obenerwähnte Ungleichmäßigkeit in
Richtung der mechanischen Schwingung vermieden, weil der
Strahl in diese Koordinate nicht abgelenkt wird.
Eine weitere Quelle der Ungleichmäßigkeit wird dem
Ablenkmuster und den Frequenzverhältnissen der orthogonalen
Ablenkeinrichtung zum Erzeugen der Bewegung zugeschrieben. Aus
Gründen der Zweckmäßigkeit wird davon ausgegangen, daß eine
zweidimensionale elektrostatische Abtastung eines Ionenstrahls
über eine Halbleiterscheibe hinsichtlich der obenerwähnten
Ungleichmäßigkeiten korrigiert werden soll. Es zeigt sich, daß
die Frequenzverhältnisse der Ablenkungseinrichtung zu
Lissajous-Figuren über die vollen Zyklen beider Ablenkungen
hinwegführen. Bei zunehmendem Unterschied der orthogonalen
Abtastfrequenzen verbessert sich die durchschnittliche
Gleichmäßigkeit (oder Dichte der Abtastlinien) pro
Flächeneinheit. Der Stand der Technik sieht viele volle Zyklen
zweidimensionaler Abtastung vor, und ein unharmonisches
Verhältnis zwischen den Ablenkfrequenzen zum Vermeiden
stehender Lissajous-Figuren wurde für ausreichend gehalten, um
ein Werkstück zu bestrahlen.
Aus der US-PS 36 76 693 ist ein Ablenksystem für ein
Ionenimplantationssystem bekannt, bei dem eine gleichmäßige
Ionendosis über die Oberfläche eines ebenen Substrats dadurch
erreicht wird, daß für zwei zueinander senkrechte
Ablenkrichtungen jeweils eine Doppelablenkung durchgeführt
wird, so daß der Ionenstrahl stets unter gleichem Winkel auf
das Substrat einfällt, wobei die Ablenkung in den zwei
Ablenkeinrichtungen mit verschiedenen Frequenzen erfolgt und
das Frequenzverhältnis so gewählt ist, daß keine stehenden
Lissajous-Figuren auftreten.
Eine Möglichkeit zum Ausgleich der
Ionendosisschwankung in Abhängigkeit vom Ablenkwinkel besteht
in der Benutzung einer nichtlinearen Kurvenform mit dem
Effekt, daß in Querrichtung die Strahlablenkgeschwindigkeit in
einem gewünschten Verhältnis mit dem Strahlablenkwinkel
variieren wird. Beim extremen Ablenkwinkel wird folglich die
Strahlabtastgeschwindigkeit herabgesetzt, damit sich eine
schrittweise größere Dosis pro Flächeneinheit ansammeln kann.
Ein entsprechender Lösungsversuch ist zu diesem Zweck zur
komplexen Kurvenformsynthese gemacht worden, wobei Knickpunkte
in der Kurvenform durch Kombinationen von Dioden und
Widerständen erreicht werden, welche eine Synthese gewünschter
linearer Zeitabhängigkeiten liefern. Dieses Verfahren ist
jedoch unter Herstellungsbedingungen schwer exakt zu
reproduzieren und auf jeden Fall schwer einzustellen.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine verbesserte
Gleichmäßigkeit der Ionendosis über die Oberfläche eines
ebenen Substrats zu erzielen, über das ein Ionenstrahl
periodisch bewegt wird. Außerdem soll eine gewünschte
nichtlineare Kurvenform mittels digitaler Schalteinrichtung
synthetisiert werden, um die Ungleichmäßigkeit der
Ionendosierung ebener Substrate mittels darüber bewegter
Ionenstrahlen auszugleichen.
Die Lösung der Aufgabe ist im Kennzeichen des
Anspruchs 1 angegeben. Weiterbildungen der Erfindung
einschließlich eines Ablenksystems und eines
Ionenimplantationssystems zur Durchführung des Verfahrens sind
Gegenstand der Unteransprüche.
Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren ist
die an beliebiger Stelle der
ebenen Oberfläche abgegebene kumulative Dosis im wesentlichen
unabhängig von den Koordinaten dieser Stelle.
Im folgenden ist die Erfindung anhand eines schematisch
dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. In der
Zeichnung zeigt
Fig. 1 ein Blockschaltbild eines typischen
Ionenimplantationssystems,
Fig. 2 ein Blockschaltbild eines Ablenksystems,
Fig. 3A bis 3D die Entwicklung des Ablenkmusters und
die zugehörigen Zeitbasisprojektionen,
Fig. 4 die geometrische Quelle der Ungleichmäßigkeit.
Gemäß Fig. 1 wird ein Körper 2 mit
Hilfe einer Hochspannungsquelle 4 auf hohem Potential gegen
Erde gehalten. Im Körper 2 ist die Vorrichtung aufgenommen,
die zur Schaffung eines Ionenstrahls der gewünschten Art nötig
ist. Es ist üblich, ein gasförmiges Ausgangsmaterial der
gewünschten Art zu verwenden. Hierzu wird ein von einer
Gasquelle 6 erzeugtes Quellengas auf eine
Ionenquelle 8 gerichtet. Eine typische Ionenquelle erfordert
eine Stromquelle 10, um eine Ionisierungsentladung zu
unterhalten, eine Stromquelle 12, um ein axiales Magnetfeld im
Entladungsbereich zu erzeugen, und eine Stromquelle 14 sowie
einen Feineinsteller 14′, der mit einer Elektrode 16
zusammenwirkt, um das elektrische Feld am Loch der Elektrode
16 zum Erzeugen eines gut definierten Ionenstrahls hoher
Stromdichte zu formen. Eine weiter ins einzelne gehende
Beschreibung findet sich z. B. bei L. Valyi, "Atom and Ion
Sources". Der von der Ionenquelle 8 divergierende Strahl 18
wird in einem Analysatormagnet 20, der von
einer entsprechenden Stromquelle 22 gespeist wird, momentanalysiert.
Der analysierte Strom tritt durch den Ausgangsschlitz
24 des Analysators aus und in eine Beschleunigungsröhre
26 ein, in der er auf ein sorgfältig bestimmtes Feldgefälle
von dem auf Hochspannung liegenden Körper 2 auf Erdpotential
trifft. Optische Elemente, wie ein Quadrupoltriplet 28, 30,
32 und ein zugehöriges Steuersystem 34 erzeugen eine räumlich
energiemäßige Fokussierung in einer gewünschten Bildebene.
Zwei Sätze elektrostatischer Ablenkplatten 40 und 42,
die willkürlich mit y bzw. x bezeichnet werden, haben die
Aufgabe, den Strahl über den gewünschten Bereich der Bildebene
zu lenken. Die an den jeweiligen Ablenkplatten anliegende
Spannung und die Synchronisation derselben zur Erzeugung
des jeweils passenden Ablenkprogramms wird mit Hilfe eines
Ablenksystems 43 erreicht. Der Ruhestrahl wird ausreichend
stark abgelenkt, um einen neutralen Strahl 44, der sich
aus Ladungs-Austausch-Kollisionen mit Restgasen ergibt, vom
geladenen Strahl völlig zu trennen. In einer Targetkammer 46
sind den Strahl definierende Löcher, eine Strahlüberwachungs-
und Integrationsvorrichtung sowie Einrichtungen vorgesehen,
mit denen ein Scheibensubstrat in das Vakuumsystem eingeführt
und im Hinblick auf die Targetebene ausgerichtet wird.
Vakuumpumpvorrichtungen und die Vakuumhülle des Systems sind
hier nicht gezeigt, aber es ist klar, daß der gesamte Bereich,
durch den der Strahl verläuft, unter hohem Vakuum gehalten
wird.
Vom wirtschaftlichen Standpunkt aus ist es äußerst wichtig,
ein hohes Maß an Gleichmäßigkeit der Ionendosierung über die
Oberfläche der Scheibe einzuhalten und einen minimalen Zeitaufwand
pro Scheibe zu benötigen. Dementsprechend wurde festgelegt,
daß die Implantationszeit pro Scheibe weniger als
10 Sekunden betragen sollte. Durch diesen Parameter wird das
vom Ablenksystem 43 durchgeführte Ablenkmuster und die damit
einhergehenden Frequenzen von Wellenformen durch Wahl der angewendeten
Ablenkplatten begrenzt. Darüber hinaus sind die
Frequenzen gegenüber den normalerweise im Stromübertragungssystem
verwendeten 50 Hz oder 60 Hz unharmonisch.
Das Ablenksystem gemäß dem bevorzugten Ausführungsbeispiel
soll anhand von Fig. 2 näher erläutert werden. Es wurde ein
unharmonisches Frequenzverhältnis von 200 : 23 für die Ablenkfrequenzen
in x- und y-Richtung gewählt. In der vorliegenden
Beschreibung bezeichnet die x-Koordinate die Koordinate in
der Ebene der versetzten Ruhe-Ablenkung und orthogonal
zum nichtabgelenkten Strahl (z-Achse). Ein Haupttaktgeber 60
liefert eine Impulsreihe von 3,00 MHz-Impulsen an Teiler 62
und 63. Diese Teiler liefern jeweils 8152 Hz-Impulse an einen
x-Ablenkgenerator 70 und 117 Hz-Impulse an einen y-Ablenkgenerator
71. Im x-Ablenkgenerator 70 wird die 8152-Hz-
Impulsreihe durch den Teiler 64 in zwei zusätzliche Kanäle aufgeteilt. Einer
dieser Kanäle liefert eine zusätzliche Teilung durch 8, um
1019 Hz-Impulse für die grundlegende x-Ablenkfrequenz zu erzeugen.
Eine zweite Teilung des 8152-Hz-Einganges um die
Größe 1024 führt zu einem 8-Hz-Ausgang, dessen Verwendung
weiter unten im einzelnen erläutert wird. Die Kompensation
der Spureninhomogenität wird in der erwähnten Weise dadurch
erzielt, daß die Kurvenform der gewünschten nichtlinearen Gestalt
entsprechend maßgeschneidert wird, wodurch die Rate,
mit der der Strahl abgelenkt wird, gesteuert wird.
Dabei wird eine nichtlineare Form aus einer Vielzahl linearer
Segmente zusammengesetzt. Hierzu weist der x-Ablenkgenerator
70 einen Dreieckswellengenerator 72 auf, der einen zum Ablenken
bestimmten Verstärker 74 über einen Widerstand 76 treibt.
Eine gleichbleibende Verstärkung des endgültigen Verstärkers
74 aufgrund des Eingangswiderstandes führt zu einem linearen
Überstreichen des abgelenkten Strahls. Es liegt auf der Hand,
daß eine Basisrückführung des Dreieckssignals nötig ist, die
mit Hilfe eines Schaltkreises 72′ durch bekannte Einrichtungen
erreicht wird.
Die Dreieckswelle wird in einer direkten Weise durch Integration
des 1019-Hz-Rechteckwelleneinganges erzielt. Die Neigung
des linearen Sweep wird dadurch geändert, daß nacheinander ein
weiterer Widerstand parallel zum Eingangswiderstand 76 geschaltet
wird. Das erfolgt mit Hilfe eines Oktaldekodierers
78, der die Frequenz der 8152-Hz-Rechteckwelle zählt, die
am Dreieckswellengenerator 72 anliegt. Ein Rückstellimpuls
mit der 1019-Hz-Rate gewährleistet die Synchronisierung.
Dekodierte Ausgänge erscheinen nacheinander als Impulse
"0" bis "7". Die dekodierten Ausgänge werden an ein ODER-Gatter
80 angelegt, um Ausgangssignale zu erzeugen, die einer zeitlich
symmetrischen Sequenz folgen. Der dekodierte "0"-Ausgang
und der dekodierte "7"-Ausgang wird an das ODER-Gatter 80 0,7
angelegt, um ein lineares Gatter 82 0,7 anzusteuern, welches
seinerseits einen Widerstand 83 0,7 mit dem Widerstand 76
parallelschaltet.
In ähnlicher Weise führt der dem ersten benachbarte und der
dem letzten benachbarte Ausgang der Dekodierfolge ("1" und
"6") schließlich dazu, daß ein Widerstand 83 1,6 mit dem Widerstand
76 parallelgeschaltet wird und ähnlich die Ausgänge
"2" und "5" gemeinsam ebenso wie die Ausgänge "3" und "4" gemeinsam.
Dadurch wird eine aus 8 Segmenten bestehende symmetrische
Kurvenform erzielt, die unterschiedliche Werte linearer
Neigung aufweist, wobei sowohl die steigenden wie die
fallenden Abschnitte der Kurvenform durch Ändern der Verstärkung
des Abtastverstärkers erreicht werden. Gegebenenfalls
könnte auch leicht eine unsymmetrische Kurvenform aus 8 Segmenten
geschaffen werden, wenn zusätzliche lineare Gatter
und parallelschaltbare Widerstände vorgesehen würden.
In einer zweidimensionalen Ablenkvorrichtung
können die die beiden orthogonale Ablenkkurvenformen erzeugenden
Generatoren identisch sein oder ziemlich unterschiedliche
Merkmale haben, die genau entsprechend der auszugleichenden
Wirkung gewählt sind. Beim vorliegenden System kommen z. B.
Raumwinkelschwankungen vor, die eine Ungleichmäßigkeit sowohl
bei der x- als auch bei der y-Ablenkung erzeugen, wobei jedoch
die relative Größe dieser Wirkungen praktisch ziemlich
unterschiedlich ist wegen der zusätzlichen versetzten
Ruhe-Ablenkung. Die Raumwinkelschwankung wird anhand
von Fig. 4 näher erläutert. In dieser Figur bestimmt der
nichtabgelenkte Strahl die z′-Achse, und der Ruhestrahl
unterliegt einer versetzten Ablenkung R₀ in der z-x-Ebene
aufgrund der Ablenkplatten 42. Die Scheibe ist in der Bildebene
50 unter einem in der y-z-Ebene liegenden Neigungswinkel σ
(der Null betragen könnte) angeordnet. Ähnlich kann die Scheibe
unter einem in der z-x-Ebene liegenden Winkel γ angeordnet sein.
Für jede beliebige versetzte Ablenkung R₀ kann entweder der
Neigungswinkel σ oder γ oder beide so gewählt sein, daß er
nicht Null beträgt, um zu gewährleisten, daß der Strahl nicht
rechtwinklig einfällt. Normalerweise wird der Neigungswinkel σ
so gewählt, daß er typischerweise einen Wert in der Nähe von
7° hat, um Kanalbildungseffekte zu vermeiden. Bei Außerachtlassung
des Neigungswinkels σ haben die extremen Bahnen P₁ und
P₂ der Bahn gemäß Fig. 4 jeweils Einfallswinkel von R±R₀.
Es läßt sich demonstrieren, daß bei einem linear abgelenkten
Strahl die Rate der Dosisansammlung in einem Ablenkpurintervall
dx proportional zum Kosinusquadrat des Einfallswinkels
ist. Für R₀=7° und R im Bereich -2½°R+2½°
ist die prozentuale Ungleichmäßigkeit von Kante zu Kante
proportional zu
oder ca. 2,1%. Es ist wichtig, einen systematischen Fehler
dieser Größenordnung auszuschalten.
Typischerweise beträgt die Toleranz für die Ungleichmäßigkeit
der Dosis bei der Halbleiterherstellung eine Standardabweichung
oder ca. 0,75%. Wird die Scheibe nicht in der
y-z-Ebene geneigt (σ=0), so liegt die Raumwinkelschwankung
innerhalb dieser Toleranz in der y-Ablenkkoordinate, weil
der Winkelabstand des Ablenkens klein ist. Aus diesem Grund
wird in dem beschriebenen bevorzugten Ausführungsbeispiel
für die y-Ablenkung keine nichtlineare Kurvenform verwendet,
obwohl eine solche Kompensation, wenn gewünscht, entsprechend
der x-Ablenkung leicht durchführbar ist. Teilweise
aus den obengenannten Gründen arbeitet beim bevorzugten
Ausführungsbeispiel der y-Ablenkgenerator 71 ohne nichtlineare
Kompensation mit einem Dreieckswellengenerator 86
unter entsprechender Basisrückführung 86′ zum Integrieren
der von einem Teiler 63 gelieferten 117 Hz-Impulse in Rechteckwellenform.
Die lineare Kurvenform wird weiter in einem
Verstärker 88 verstärkt, um an die y-Ablenkplatten abgegeben
zu werden. Das resultierende x/y-Frequenzverhältnis von 200/23
liefert eine astabile Lissajous-Figur, die sich mit
der Periode des x-Abtastens (1019 Hz) wiederholt, d. h. mit
98,133 ms.
Es liegt auf der Hand, daß ein Neigungswinkel σ=7° geometrisch
äquivalent ist zur Wirkung eines Winkels R₀=7°, und
eine nichtlineare Kurvenform wird wirksam eingesetzt, um in
diesem Fall die y-Ablenkung zu kompensieren.
In den Fig. 3A bis 3D ist die Entwicklung des Ablenkmusters zu
verschiedenen Zeitpunkten dargestellt. Zu Erläuterungszwecken
wird bei diesen Figuren davon ausgegangen, daß der
Strahlquerschnitt unendlich klein ist. In Fig. 3A sind zwei
vollständige Paare oder Zyklen Vorlauf-/Rücklaufpsuren gemeinsam
mit einer dritten Rücklaufspur in x-Richtung durchgeführt
worden. Gleichzeitig sind in y-Richtung 21 vollständige
Vorlauf-/Rücklaufspurenpaare durchgeführt und eine zusätzliche
Spur im wesentlichen beendet worden. In Fig. 3B
sind fünf vollständige Zyklen Vorlauf-/Rücklaufspuren in x-Richtung durchgeführt
worden und in der y-Koordinate 43 Zyklen Vorlauf-/
Rücklaufspuren annähernd beendet worden. Diese Figur sollte
in Richtung der rechts am Rand eingezeichneten Pfeile mit streifendem
Blick längs der x-Achse betrachtet werden. Es zeigt sich dann,
daß eine Reihe von Streifen oder Schlieren gebildet sind, von
denen die am deutlichsten sichtbaren 102 und 104 bezeichnet sind.
In gleichmäßigen Abständen seitlich von diesen Streifen sind
Nebenstreifen 102′ und 104′ zu sehen. An den weiteren
Pfeilen ist eine weitere Streifenbildung bemerkbar. Diese
Streifenbildungen sind stellvertretend für Orte maximaler
Inhomogenität der Oberflächendichte bei der Dosisverteilung.
Die Schnittpunkte der Ablenkliniensegmente zeigen eine Doppeldosierung
am Schnittpunkt an, während die rautenförmigen
Lücken zwischen den Schnittpunkten Bereiche sind, die eine
geringere Dosis empfangen haben.
In Fig. 3C hat nach 63,999 ms die volle Entwicklung der Abtastung
sieben Zyklen Vorlauf-/Rücklaufspuren und eine achte
Spur in x-Richtung gemeinsam mit 65 Zyklen in y-Richtung
erreicht. Die in Fig. 3B zu sehenden Streifen sind auch in
Fig. 3C zum Vergleich angegeben. Darüber hinaus sind in Fig. 3C
zusätzliche Streifen im Bereich zwischen den schon vorher
erkennbaren Streifen vorhanden. Diese kann man als
Auffüllen der ursprünglich rautenförmigen Zellen reduzierter
Dosierung betrachten oder als eine Verkleinerung der
Größe der rautenförmigen Zellen mit fortschreitender Abtastung.
In Fig. 3D ist die Abtastung mit 11½ Zyklen in
der x-Koordinate und 100 Zyklen in der y-Koordinate beendet.
Es zeigt sich, daß die Streifen an "Intensität" etwa gleichmäßig
sind und daß der Abstand zwischen Streifen (in der y-
Koordinate) verringert ist. Die rautenförmigen Zellen mit
reduzierter oder Null-Dosierung sind noch kleiner geworden,
wobei die durchschnittliche Dosiskonzentration progressiv
gleichmäßiger über die Oberfläche verteilt ist.
Ein Abstand Δx kennzeichnet die Entfernung von Spitze zu
Spitze zwischen den Konzentrationsmaxima. Eine Spannungsversetzung,
die ein Treppengenerator 90 liefert, wird an
die x-Ablenkeinrichtung angelegt, um den Ausgang (0, 0)
geringfügig längs des Streifens zu einer Position (Δx/n,
0) zu versetzen, und dann wird der ebene Abtastzyklus
(11½ Zyklen in der x-Koordinate) wiederholt. Bei n derartigen
Wiederholungen wird die Größe der rautenförmigen
Zellen wiederum drastisch reduziert. Es sei daran erinnert,
daß beim Antrieb der 1019-Hz-Frequenz für die x-Abtastung
ein weiterer Teilerausgang von im wesentlichen 8 Hz synchron
mit der grundlegenden x-Abtastrate abgeleitet wurde.
Diese verhältnismäßig langsame Impulsreihe wird an den
Treppengenerator 90 angelegt, von dem ein Ausgang abgeleitet
wird, der eine steigende Sequenz von 8 Spannungsniveaus
aufweist. Der Spannungsunterschied zwischen dem maximalen
und minimalen Niveau ist so gewählt, daß er dem
y-Ablenkschritt entspricht (der der Länge der rautenförmigen
Zellen in y-Richtung gleicht). Folglich wird dieser Abstand
wieder in acht Unterabstände unterteilt, und der sich
dabei ergebende Ausgang wird mit der y-Ablenkkurvenform
summiert, um die y-Ablenkung bei Beendigung jedes Ablenkdurchganges
zu versetzen, wie in Fig. 3D gezeigt. Nach acht
Wiederholungen des oben beschriebenen Ablenkmusters ist
der Abstand zwischen den Maxima nominaler Dosierung auf etwa
1% der gesamten Ablenkamplitude verringert worden. Beim
beschriebenen Ionenimplantationssystem beträgt der
Radiusvektor vom Mittelpunkt der Ablenkung ca. 104,14 cm,
um eine Gesamtablenkamplitude von ca. 17,78 cm
aufrechtzuerhalten, was einem Winkelbereich von
±2½° bei einer 10,16 cm-Scheibe entspricht.
Der nominale lineare Abstand zwischen den Maxima beträgt also
ca. 1,78 mm. In Fig. 3D ist eine Scheibe
gezeigt, die eine zur Implantation unter einem Neigungswinkel
von 0° angeordnete Scheibe darstellt. Im Betrieb wird
die Ablenkamplitude so eingestellt, daß sich ein Überlaufen
von ca. 20% sowohl in x- als auch in y-Richtung ergibt.
Beim Überlauf werden Schwierigkeiten vermieden,
die von Randeffekten, Umkehr des Strahls u. dgl. herrühren.
Ein Teil des Überlaufbereiches wird zu Überwachungszwecken
mit einem System von Faradayschen Käfigen 36 (Fig. 1) benutzt. Bei jedem
Bestrahlungssystem hat der abgelenkte Strahl eine endliche
Ausdehnung oder einen begrenzten Querschnitt. Normalerweise
hat die Strahldichte eine radiale Abhängigkeit, hinsichtlich
der für die vorliegenden Zwecke davon ausgegangen werden
kann, daß sie einen konstanten Bereich mit einem nach einer Gaußschen Kurve
abnehmenden Bereich aufweist. Der Querschnitt des Strahls
kann durch Begrenzungslöcher definiert werden, die an der
Ionenquelle und an verschiedenen Stellen im System vorgesehen
sind. Beim beschriebenen System ist der Strahlquerschnitt
am Target hauptsächlich ein Abbild des aus der Ionenquelle
ausgezogenen Strahls. Hierbei handelt es sich um eine
rechteckige Gestalt, die durch die Öffnung der Ionenquelle
bestimmt ist. Der dadurch erzielte bandförmige Strahl beim
bevorzugten Ausführungsbeispiel liegt mit seiner Hauptachse
in y-Richtung, orthogonal zur Versetzungsebene. Die Strahlgröße
ist teilweise durch Löcher in der Targetkammer begrenzt,
und der dadurch entstehende Strahlfleck hat typischerweise
Abmessungen von 2 mm×10 mm bei einem Schwachstrom-
System oder 10 mm×20 mm bei einem Starkstrom-
System. Der Strahl ist mit diesen Dimensionen nicht scharf
begrenzt, sondern hat einen Schweif. Es zeigt sich, daß die
Strahlhalbbreite in der Größenordnung des nominalen minimalen
linearen Abstandes der Maxima gemäß Fig. 3D oder groß
im Verhältnis dazu sein kann. Folglich erhält die ganze
rautenförmige Zelle bzw. der Raum zwischen den Modelldosen-
Maxima eine Dosierung, die eine Überlagerung der mindestens
vier Spuren darstellt, welche die Grenzen der Zelle bestimmen.
Das hier beschriebene Ablenksystem liefert ein systematisches
Muster mit einer durch die radiale Verteilung der
Strahldichte geschaffenen Glättung auf mikroskopischem Niveau.
Eine weitere Glättung wird dadurch erzielt, daß eine ausreichende
Rauschkomponente an den Ablenkplatten hingenommen
wird. Durch dieses Vorsehen eines Zittereinflusses wird
im wesentlichen eine Musterungsgleichförmigkeit ausgeschaltet,
die nach dem Verschmieren aufgrund überlappender Gaußscher
Bereiche des Strahlquerschnittes auf mikroskopischem Niveau
verbleiben kann. Typische Ablenkpotentiale
für ein elektrostatisches Ablenksystem mit
einem Winkelbereich ±2½° schwanken im Bereich von ±6000 V
bei einem 250 keV-B⁺-Strahl und im Bereich von ±750 V
bei einem 25 keV-B⁺-Strahl. Das am Ablenkausgang vorhandene
Rauschen wird absichtlich nicht unter den Bereich von 1
bis 3 V reduziert. Normalerweise ist dieses Rauschen auf
Oberwellen der Stromversorgung zurückzuführen. Die Rauschkomponente
der Ablenkung, die der Strahl erfährt, kann direkt
als Fluktuation der Strahlbahn ausgedrückt werden. Bei der
in Frage stehenden Geometrie erzeugt der obengenannte relative
Effektivwert der Rauschamplitude eine annähernde
räumliche Fluktuation im Größenordnungsbereich von 0,10-
0,20 mm in der Targetebene. Dies ist eine bedeutsame
Versetzung im Verhältnis zur Größe der elementaren
Modellzelle, die vom gesamten Abtastmuster definiert wird,
insbesondere im Vergleich zur Versetzungslänge des Ursprungs
des Musters zwischen den Wiederholungen. Natürlich kann die
Rauschkomponente nach Wunsch eingestellt werden.
Es liegt auf der Hand, daß die Dichte der Ablenklinien, die
radiale Strahldichteverteilung und das Rauschen zur Gleichmäßigkeit
einer raschen, effektiven, zweidimensionalen Ablenkung
beitragen. Sowohl die radiale Strahldichteverteilung als auch das
Rauschen wrid normalerweise als parasitäre Wirkung betrachtet,
die ausgeschaltet oder verringert werden muß. Hier wird
nun gezeigt, daß diese Parameter zur Erzielung einer nützlichen
Wirkung ausgenutzt werden können. Wenn die Strahlfleckgröße
schärfer fokussiert und der Rauschpegel weiter
reduziert würde, wäre es nötig, die Dichte der Ablenklinien
zu erhöhen, um die Zelle aufzufüllen. Das wäre nur erreichbar
auf Kosten beträchtlicher Verarbeitungszeit, und der
Scheibendurchsatz würde darunter leiden.
Die Vorrichtung wurde hier zwar zum Ausgleich einer spezifischen
geometrischen Quelle der Ungleichförmigkeit der Dosis
beschrieben, aber es können auch andere Erscheinungen,
die die gleichförmige Ionendosierung beeinflussen, zum Ausgleich
mittels der beschriebenen Kurvenform
in Betracht kommen. Es können zusätzliche Quellen der Ungleichförmigkeit
auftreten und ausgeglichen werden.
Claims (6)
1. Verfahren zum Sicherstellen einer gleichmäßigen
akkumulierten Bestrahlung einer ebenen Oberfläche mit einem Strahl geladener
Teilchen,
dadurch gekennzeichnet, daß
- a) ein Ursprung für den Einfall des Strahls auf die Oberfläche festgelegt wird,
- b) der Strahl periodisch mit einer ersten Frequenz in einer Koordinate (x) und gleichzeitig periodisch mit einer anderen, zur ersten Frequenz nicht harmonischen Frequenz in einer anderen Koordinate (y) abgelenkt wird,
- c) die periodischen Ablenkungen fortgesetzt werden, bis das aus den Ablenkschritten resultierende Strahlmuster zu dem Ursprung zurückkehrt,
- d) der Ursprung zwischen einander benachbarten parallelen, bei den Schritten b) und c) auftretenden, in gleichmäßigen Abständen aufeinanderfolgenden Konzentrationsmaxima des Strahlmusters versetzt wird, und
- e) der Schritt d) so oft wiederholt wird, daß die Anzahl von Wiederholungen, multipliziert mit der Länge der Strecke, um die der Ursprung versetzt wird, dem Abstand zwischen den Konzentrationsmaxima entspricht.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß beim Schritt b) die Ablenksteuerung für
mindestens eine der Ablenkungen mit einer Kurvenform erfolgt, die aus
aufeinanderfolgenden linearen Segmenten unterschiedlicher Neigung besteht.
3. Ablenksystem zum Ablenken eines Strahls geladener Teilchen
über ein Werkstück für die Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichet,
daß eine Einrichtung (72, 72′, 76) zur Lieferung einer Spannung mit linearer periodischer Kurvenform vorgesehen ist, die mit einer ersten Frequenz (1019 Hz) ansteuerbar ist,
daß einen mit einem Ablenkplattenpaar (42) verbundenen Verstärker (74) mit wählbarer Verstärkung die Spannung mit linearer periodischer Kurvenform zugeführt wird und
daß eine zweite Frequenz (8152 Hz) größer als die erste Frequenz einer Zählereinrichtung (78, 80) zugeführt wird und nacheinander jedes einer Vielzahl logischer Signale aktiviert, daß eine gleiche Vielzahl linearer Schalter (82) auf die jeweiligen logischen Signale anspricht, daß eine Einrichtung (83) die Verstärkung des Verstärkers (74) abhängig von den linearen Schaltern auswählt, derart, daß die am Ablenkplattenpaar (42) anliegende Spannung eine periodische, aus aufeinanderfolgenden linearen Segmenten mit unterschiedlicher Neigung bestehende Kurvenform aufweist.
daß eine Einrichtung (72, 72′, 76) zur Lieferung einer Spannung mit linearer periodischer Kurvenform vorgesehen ist, die mit einer ersten Frequenz (1019 Hz) ansteuerbar ist,
daß einen mit einem Ablenkplattenpaar (42) verbundenen Verstärker (74) mit wählbarer Verstärkung die Spannung mit linearer periodischer Kurvenform zugeführt wird und
daß eine zweite Frequenz (8152 Hz) größer als die erste Frequenz einer Zählereinrichtung (78, 80) zugeführt wird und nacheinander jedes einer Vielzahl logischer Signale aktiviert, daß eine gleiche Vielzahl linearer Schalter (82) auf die jeweiligen logischen Signale anspricht, daß eine Einrichtung (83) die Verstärkung des Verstärkers (74) abhängig von den linearen Schaltern auswählt, derart, daß die am Ablenkplattenpaar (42) anliegende Spannung eine periodische, aus aufeinanderfolgenden linearen Segmenten mit unterschiedlicher Neigung bestehende Kurvenform aufweist.
4. Ionenimplantationssystem zur Durchführung des Verfahrens
nach Anspruch 1 oder 2 mit einer Ionenquelle (8) zum Erzeugen eines
Ionenstrahls, einer kinematischen Analysiereinrichtung (20) zum Auflösen der
im Strahl vorhandenen Ionenart, einer Ionenoptikeinrichtung (28, 30, 32, 34)
zur Schaffung und Fokussierung des Strahls und einer Ionenstrahl-
Abtasteinrichtung (40, 42, 43),
dadurch gekennzeichnet, daß die Abtasteinrichtung (40, 42, 43) zwei
Ablenkeinrichtungen (40, 71; 42, 70) zur Erzeugung eines zweidimensionalen
Musters mindestens ein Ablenksystem (42, 70) nach Anspruch 3 ist, und daß
eine Einrichtung (90) zum Versetzen und Wiederholen der Ablenkung des
zweidimensionalen Musters vorgesehen ist.
5. Ionenimplantationssystem nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine Ablenkeinrichtung (40, 71; 42,
70) eine zeitabhängige Ablenkkomponente erzeugt, die ausreicht, um die
Ablenkbahn des Strahls um ein im Vergleich zur Versetzung kleines Ausmaß zu
stören.
6. Ionenimplantationssystem nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, daß die Ablenkkomponente Rauschen ist.
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