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DE3922813A1 - Adapter fuer einen container - Google Patents

Adapter fuer einen container

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Publication number
DE3922813A1
DE3922813A1 DE19893922813 DE3922813A DE3922813A1 DE 3922813 A1 DE3922813 A1 DE 3922813A1 DE 19893922813 DE19893922813 DE 19893922813 DE 3922813 A DE3922813 A DE 3922813A DE 3922813 A1 DE3922813 A1 DE 3922813A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
container
adapter
adapter according
corners
loading
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19893922813
Other languages
English (en)
Inventor
Rainer Schauerte
Ralf Muehle
Wolfgang Dr Loos
Hans-Joachim Seidel
Torsten Zehlike
Konrad Haak
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ENTWICKLUNGS und MUSTERBAU BAU
Loesch & Reinberger GmbH
Original Assignee
ENTWICKLUNGS und MUSTERBAU BAU
Loesch & Reinberger GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ENTWICKLUNGS und MUSTERBAU BAU, Loesch & Reinberger GmbH filed Critical ENTWICKLUNGS und MUSTERBAU BAU
Priority to DE19893922813 priority Critical patent/DE3922813A1/de
Publication of DE3922813A1 publication Critical patent/DE3922813A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60PVEHICLES ADAPTED FOR LOAD TRANSPORTATION OR TO TRANSPORT, TO CARRY, OR TO COMPRISE SPECIAL LOADS OR OBJECTS
    • B60P1/00Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading
    • B60P1/64Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading the load supporting or containing element being readily removable
    • B60P1/6418Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading the load supporting or containing element being readily removable the load-transporting element being a container or similar
    • B60P1/6463Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading the load supporting or containing element being readily removable the load-transporting element being a container or similar fitted with articulated beams for longitudinal displacement of the container

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Loading Or Unloading Of Vehicles (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Adapter der im Oberbegriff des Anspruchs 1 angegebenen Art.
Ein derartiger Adapter ist als Teil einer Hubvorrichtung eines Container-Transportfahrzeugs zum stirnseitigen An­ bringen an einen mit Isoecken versehenen Container aus der DE-OS 21 54 618 bekannt. Der Adapter weist Eingriffsmittel zum Verbinden mit diesen Ecken auf. Das gesamte System des Container-Transportfahrzeugs besteht dabei aus einem vor­ deren und einem hinteren Fahrwagen, die jeweils an dem Container über Adapterteile angelenkte Hubvorrichtungen aufweisen. Zusätzlich ist im Bereich des Containerbodens ein Spannmittel vorgesehen, das über Haltemittel den Adap­ ter des vorderen Fahrwagens mit dem Adapter des hinteren Fahrwagens bzw. die jeweiligen Hubvorrichtungen miteinan­ der verspannt.
Dieser Adapter hat jedoch den Nachteil, daß er als Teil einer Hubvorrichtung ausgebildet ist und an das aufwendige und kostenintensive Container-Transportfahrzeug-System ge­ bunden ist. Für andere, bewährte, günstigere Hub- und Transportvorrichtungen kann diese systemgebundene Adapter­ konstruktion nicht eingesetzt werden. Ein um die Längsach­ se der Ladefläche versetztes bzw. schräggestelltes Aufzie­ hen des Containers ist auch nicht möglich, wodurch die Einsatzbereiche des bekannten Adapters sehr eingeschränkt sind.
Ähnliche Lösungen sind auch gemäß DE-GM 74 01 022 und EP-PS 2 43 276 bekannt, wonach eine Vorrichtung zur Ver­ wandlung von Ladegut in eine Ladeeinheit beschrieben wird, bei der an die Stirnseiten des Ladeguts, insbesondere Con­ tainer nach dem ISD-Standard, sogenannte Tragrahmen ange­ schlagen werden, die ihrerseits jeweils mit einem um eine waagerechte Achse schwenkbare Ausleger versehen sind. We­ sentlicher Nachteil ist auch hier die Bindung an aufwendi­ ge Fahrzeugtechnik, da Tragrahmen und Ausleger auf einer Sattelzugmaschine bzw. auf einem Schemelnachläufer zu mon­ tieren sind. Auch ein Verladen von Containern mit zeitwei­ liger Schräglage ist nicht möglich, wodurch der Einsatzbe­ reich äußerst begrenzt ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einem Adap­ ter der eingangs genannten Gattung die Konstruktion zu vereinfachen und dahingehend zu ändern, daß die Verlade­ möglichkeiten des Containers vergrößert werden. Dabei soll die Verladung des Containers auf Ladeflächen herkömmlicher Bauart ebenso ermöglicht werden, wie der Einsatz bekannter Hubvorrichtungen.
Diese Aufgabe wird mit den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, daß der Adap­ ter mit einem mit Isoecken versehenen Container, der kon­ struktiv auf diese Isoecken optimierte Kraftangriffsberei­ che für Hubvorrichtungen aufweist, zum Verladen stirnsei­ tig über Eingriffsmittel derart an diesen Kraftangriffsbe­ reichen befestigt werden muß, daß mindestens an zwei Ecken gleicher Höhe oder an zwei gegenüberliegenden Ecken die Eingriffsmittel in die Isoecken eingreifen und der Contai­ ner dabei ausreichend für das Verladen gesichert ist. Die Eingriffsmittel werden über Mittel mit den Anschlußmitteln verbunden, die ein im Bereich der senkrechten Mittelebene des Containers vor dessen Stirnfläche angeordnetes Trage­ lement, zum Eingriff eines Hakens einer Hubvorrichtung, aufweisen.
Durch diese günstige Ausbildung des Adapters können die Container auf ein eine herkömmliche Ladefläche aufweisen­ des Transportfahrzeug gehoben werden, ohne das größere Veränderungen an den gebräuchlichen Containern nach ISO- Norm, Hubvorrichtungen oder Transportfahrzeugen notwendig wären. Die angreifenden Kräfte der Hubvorrichtung werden dabei von dem Adapter vorteilhaft auf die beim Container vorgesehenen, als Isoecken ausgebildeten Kraftangriffsbe­ reiche übertragen, so daß der Container bei den Verlade­ vorgängen durch die auftretenden Biege- und Torsionsbela­ stungen keinen Schaden nimmt.
Insbesondere sind folgende vorteilhafte Weiterbildungen günstig:
Der Adapter kann unterschiedlichste Ausführungsformen auf­ weisen. Zum einen sind die Mittel zwischen den Eingriffs­ mitteln und den Anschlußmitteln seilförmig ausgebildet, so daß der Adapter insgesamt sehr wenig Gewicht aufweist und auf kleinem Raum zerlegbar ist; zum anderen sind diese Mittel starr ausgeführt, so daß nicht nur ein Heraufziehen des Containers auf die Ladefläche, sondern auch ein scha­ densfreies Hinunterdrücken des Containers davon, ohne zu­ sätzliche Vorrichtungen, möglich ist. Eine Kombination der beiden Ausführungformen der Erfindung ist bei manchen Hub­ systemen und Verladebedingungen sinnvoll.
Als von Vorteil erweist sich auch, die Mittel mit den Ein­ griffsmitteln für vier Ecken der Stirnseite des Containers zu verbinden, so daß diese in bezug auf die beiden Ein­ griffsmittel der oberen bzw. unteren Ecken des Containers jeweils ein gleichschenkeliges Dreieck aufspannen. An des­ sen gemeinsamer Spitze sind dabei die Anschlußmittel ange­ ordnet. Dadurch wird die durch den Verladevorgang bedingte zusätzliche Belastung auf den Container gleichmäßig auf die Isoecken gleicher Höhe verteilt.
Eine vorteilhafte gleichmäßige Verteilung der Belastung auf alle vier Isoecken wird durch eine Ausführungsform der Erfindung gewährleistet, bei der sich die Mittel diagonal an den Containerstirnflächen kreuzen und im Kreuzungspunkt miteinander verbunden sind. Die diagonal sich kreuzenden Mittel sind aneinander angelenkt und um eine Position pa­ ralleler Ausrichtung drehbar. In vorteilhafter Weise kann dabei der Adapter zum einen Toleranzen der Anordnung der Isoecken des Containers ausgleichen; zum anderen sind die Mittel in eine parallele Position zusammenlegbar, so daß der Adapter platzsparend bei Nichtgebrauch verstaut werden kann.
Als von Vorteil erweist sich auch, daß das Tragelement für unterschiedlichste Hubvorrichtungen ausgebildet ist und sich dabei im wesentlichen in horizontaler und vertikaler Richtung erstreckt. Um den Container von der Längsachse eines Transportfahrzeugs versetzt aufnehmen zu können, ist das Tragelement zum einen als Kreissegment ausgebildet; zum anderen ist das Tragelement aber über ein um zwei Ach­ sen drehbares Deichselelement mit den Anschlußmitteln ver­ bunden. Dadurch kann das Tragelement in die Längsachse des Transportfahrzeugs geklappt werden und die Hubvorrichtung den Container in die Längsachse ziehen. Die Stellungen vom Transportfahrzeug und dem Container zueinander können be­ dingt durch die Örtlichkeiten der Verladehöfe sehr unter­ schiedlich sein. Deshalb erweist es sich als besonders günstig, daß das Deichselelement mittels eines Schnellver­ schlusses von den Anschlußmitteln lösbar ausgebildet ist. Auf diese Weise können eine unterschiedliche Länge bzw. Tragelemente aufweisende Deichselelemente ohne größeren Aufwand ausgewechselt werden.
Die Eingriffsmittel sind als Twist-Lock-Verschlüsse ausge­ bildet, mit denen der Adapter mit den Isoecken im Bereich der Stirnfläche des Containers einfach und bequem verbun­ den und wieder gelöst werden kann.
Einer anderen vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine konstruktive Lösung für einen Adapter zum stirnseitigen Anschlagen an Container, insbesondere Sea-Container nach dem ISO-Standard zu schaf­ fen, die es gestatten, durch Anpaßbarkeit an verschiedene Containergrößen die Verlademöglichkeiten für Container zu vergrößern und ein verladen von Containern auch für solche Fahrzeuge zu ermöglichen, die an sich auch für den Trans­ port anderer großvolumiger Frachten vorgesehen sind. Der erfindungsgemäße Adapter soll Mittel besitzen, die auf einfache Weise die erforderliche verladetechnische Beweg­ lichkeit des Adapters bei Einsatz fahrzeugeigener Verlade­ hilfsmittel ermöglichen. Die Adapterkonstruktion soll ge­ mäß Aufgabe der Erfindung weiter ermöglichen, daß der Adapter nach Verladen der Container so auf dem Transport­ fahrzeug angeordnet werden kann, daß fahrzeugeigene Verla­ dehilfsmittel, z.B. Hakengeräte, nicht in ihrem Funktions­ bereich eingeschränkt werden, wenn sie zum Verladen ande­ rer Frachten eingesetzt werden.
Diese weitere Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Adapter aus zwei in einer Ebene angeordneten Tei­ lelementen besteht, die beweglich miteinander verbunden sind. Das erste Teilelement besteht erfindungsgemäß als Gestelloberteil aus einer Traverse mit hakenförmigen, nicht an den optimierten Kraftangriffsbereichen der Con­ tainerecken der Stirnseite (Isobecken). Die Eingriffsmit­ tel sind an den äußersten Enden der Traverse angebracht. An der Traverse des Gestelloberteils sind symmetrisch zur Mittellinie querab zwei Führungselemente angeordnet, die in zwei Führungszylinder des zweiten Teilelements eingrei­ fen. Damit ist das zweite Teilelement als Gestellunterteil in Form einer an sich bekannten Gleitführung mit dem Ge­ stelloberteil verbunden. Die beiden Führungszylinder des Gestellunterteils sind durch einen kurzen Querträger fest miteinander verbunden und besitzen jeweils eine schräg nach außen geführte, gerade Strebe.
Bevorzugt befindet sich der aus Laschen und Bolzen gebildete Anschlagpunkt für das fahrzeugeigene Verlade­ hilfsmittel auf der Symmetrielinie des Adapters, jedoch oberhalb des Massenschwerpunktes. Dadurch wird erreicht, daß beim Bewegen des Adapters mittels des Hakengerätes ei­ ne Schräglage des Adapters derart erfolgt, daß bei Annähe­ rung des Adapters an den zu verladenen Container zuerst die Eingriffsmittel der Traverse des Gestelloberteils mit den oberen Isoecken der Containerstirnseiten verbunden sind, bevor durch geeignete Bewegung des Hakengerätes die Eingriffsmittel des Gestellunterteils des Adapters mit dem Container verbunden werden können.
Beim Ankoppeln der Traverse des Adapters an den oberen Containereckstücken der Stirnseite ist das teleskopierbare Gestelloberteil aufgrund seines Eigengewichtes vollstän­ dig in das Gestellunterteil eingeschoben. Bei eingehängter Traverse und geeigneter Abwärtsbewegung des Hakengerätes kann sich das Gestellunterteil auf einfache Weise solange nach unten bewegen, bis die an den schräg nach außen ge­ führten Streben des Gestellunterteils befestigten Ein­ griffsmittel in die entsprechenden Isoecken an der Unter­ kante der Containerstirnseite einrasten und manuell ver­ riegelt werden könnte.
Wesentliches Merkmal dieser Weiterbildung ist, daß das Ge­ stelloberteil in einer Ebene teleskopierbar im Gestellun­ terteil gelagert ist.
In vorteilhafter Weise sind die Traverse, die Streben und die Elemente der Gleitführung als Kastenprofile ausge­ führt. An den freien Enden der Streben des Gestellunter­ teils sind analog zur Traverse Eingriffsmittel zur Befe­ stigung des Adapters an den dafür vorgesehenen Kraftüber­ tragungsbereichen im unteren Bereich der Stirnseite des Containers angeordnet.
Im Unterschied zu den Eingriffsmitteln der Traverse des Gestelloberteils sind diese Eingriffsmittel durch Handbe­ dienung fest in den Isobecken arretierbar. Vorteilhafter­ weise sind die Eingriffsmittel des Gestellunterteils als sogenannte Twist-Look-Verschlüsse ausgeführt, mit denen der Adapter an den Isobecken im unteren Bereich der Con­ tainerstirnseite einfach und bequem verbunden und wieder gelöst werden kann.
Zwecks einfacher Handhabung des Adapters während der Ver­ ladevorgänge besitzt der Adapter zwei senkrecht aus Adap­ terebene herausragende Laschen, die jeweils an den sich gegenüberliegenden Außenwandungen der Führungszylinder der Gleitführung am Gestellunterteil befestigt und über einen, vorzugsweise zylinderischen, Bolzen verbunden sind. Diese Konstruktion ermöglicht ein sicheres Verbinden eines fahr­ zeugeigenen Verladehilfsmittels, z.B. Hakengerät, mit dem Adapter, um diesen in geeigneter Weise während des Verla­ deprozesses zu bewegen und an den Container anschlagen zu können.
Andere vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet bzw. werden nachstehend zusammen mit der Beschreibung der bevorzugten Ausführungen der Erfindung anhand der Figuren näher dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1a bis 1d schematische Darstellungen des Verla­ devorgangs eines Containers mittels des erfindungsgemäßen Adapters in Seitenansicht,
Fig. 2a bis 2d einen erfindungsgemäßen Adapter in Seiten-, Vorder- und Draufsicht,
Fig. 3 perspektivische Darstellung eines Ausschnitts eines Verladehilfsmittels,
Fig. 4 eine Seitenansicht einer Vorrichtung zur Aufnah­ me eines Containers,
Fig. 5 eine Draufsicht auf die Vorrichtung zur Aufnahme eines Containers,
Fig. 6 eine Draufsicht auf die Vorrichtung zur Aufnahme des Containers,
Fig. 7 eine schematische Seitenansicht eines Verlade­ vorgangs des Containers mittels des erfindungsgemäßen Adapters,
Fig. 8 eine Vorderansicht eines weiteren erfindungsge­ mäßen Ausführungsbeispiels, sowie
Fig. 9 eine dem Ausführungsbeipiel der Fig. 8 entspre­ chende Seitenansicht.
In schematischen Darstellungen ist der Verladevorgang ei­ nes Containers auf ein Transportfahrzeug in den Fig. 1a bis 1d in Seitenansicht dargestellt. Der Verladevorgang wird deshalb zuerst beschrieben, da die Anordnungen, Mit­ tel und Vorrichtungen in diesem Zusammenhang am besten zu würdigen und zu verstehen sind.
Dabei sind ein Container 10, ein Adapter 11, ein Contai­ nerhilfsfahrwerk 12, eine Hubvorrichtung 13, ein Trans­ portfahrzeug 14 und eine Vorrichtung 15 zur Aufnahme eines Containers 10 die wesentlichen Elemente bei dem Verlade­ vorgang.
Der Verladevorgang läuft in folgenden Schritten und Anord­ nungen ab:
Zunächst ist der Container 10 auf dem Boden 16 abgestellt. Das Containerhilfsfahrwerk 12 berührt aufgrund seiner An­ ordnung mit seinen Rollmitteln 17 den Boden 16 gerade nicht und ist mit dem Container 10 über, hier nicht darge­ stellte, Eingriffsmittel 18 mit unteren Isoecken 101 des Containers 10 an seiner hinteren Stirnseite 19 verbunden. An der vorderen Stirnseite 20 des Containers 10 weist der Adapter 11 mit weiteren Eingriffsmitteln 21 mit den Iso­ ecken 18 des Containers 10 eine Verbindung auf. Das Con­ tainerhilfsfahrwerk 12 und der Adapter 11 werden anhand der Fig. 2 und 3 noch näher beschrieben.
Die Vorrichtung 15 ist an einer horizontalen, im wesentli­ chen parallel zur hinteren Stirnfläche 22 des Transport­ fahrzeugs 14 gerichteten, Drehachse 23 auf dem Transport­ fahrzeug 14 vorgesehen. Dabei ist die Vorrichtung 15 zur Aufnahme des Containers 10 zunächst senkrecht in bezug zur Ladefläche 24 nach hinten abgeklappt. Dadurch kann das Transportfahrzeug 14 dicht an den Container 10 heranfah­ ren. Die Hubvorrichtung 13 wird in Richtung Container 10 geschwenkt, so daß ein Haken 25 der Hubvorrichtung 13 ein Tragelement 26 des Adapters 11 umgreift. Der Container 10 wird nun stirnseitig von der Hubvorrichtung 13 angehoben und mit seinem vorderen Bereich der Containerunterseite 270 auf eine Führungsfläche 27 der Vorrichtung 15 abge­ legt. Die Höhe des Hubs in bezug zum Boden 16 entspricht dabei mindestens der Höhe der Ladefläche 24, so daß die Führungsfläche 27 der Vorrichtung 15 durch ein Nachvorne­ ziehen des Containers 10 bis zum Anliegen der Führungsflä­ che 27 an der Containerunterseite 270 mittels der Hubvor­ richtung 13 die Führungsfläche 27 der Vorrichtung 15 in einem Winkel gedreht wird, welcher der Schrägstellung des Containers 10 entspricht. Mit dem stirnseitigen Anheben des Containers 10 wird dieser auf das Containerhilfsfahr­ werk 12 gestellt und kann nun über dem Boden verfahren werden. Der Container 10 wird im wesentlichen in eine ver­ längerten Position der Ladefläche 24 exakt axial ausge­ richtet. Das kann einfach durch Schleppen erfolgen, wo­ durch sich die gewünschte axiale Ausrichtung von selbst einstellt. In dieser Position ist auch ein Rangieren des Containers entsprechend einem Einachsanhänger in jede Po­ sition möglich.
Durch Zurückschwenken der Hubvorrichtung 13 wird der Con­ tainer 10 auf das Transportfahrzeug 14 über die Führungs­ fläche 27 hinauf gezogen. Gleichzeitig dreht sich dabei der Container 10 um die Drehachse 23 der schwenkbaren Vor­ richtung 15 in eine horizontale Position, so daß der Con­ tainer 10 auf der Ladefläche 24 aufliegt.
Die die Drehachse der schwenkbaren Führung bildende Lage­ rung 28 ist in Richtung der Längsachse der Ladefläche um die Längserstreckung der Führungsfläche 27 verschiebbar. Für das Verschieben wird das Containerhilfsfahrwerk 12 ab­ genommen. Die Vorrichtung 15 wird zum Transport des Con­ tainers 10 in Richtung der Längsachse der Ladefläche 24 unterhalb des Containers 10 soweit verschoben, daß über die hintere Stirnseite 19 des Containers 10 die Vorrich­ tung 15 nicht mehr hinausragt.
In den Fig. 2a bis 2c ist jeweils der Adapter 11 in der Vorder-, Seiten- und in der Draufsicht dargestellt.
Dieser besteht aus zwei sich diagonal kreuzenden Armen 29 und 30, die an ihren Enden 31 bis 34 jeweils Eingriffsmit­ tel 21 aufweisen. Die Eingriffsmittel 21 sind als Twist- Lock-Verschlüsse ausgebildet, so daß der Adapter 11 ein­ fach und schnell stirnseitig an den Container 10 montier­ bar ist. Die beiden Arme 29 und 30 sind über ein in Form eines Drehgelenks ausgebildetes Anschlußmittel 35 mitein­ ander verbunden. Dadurch sind diese in eine Position pa­ ralleler Ausrichtung schwenkbar. Im Kreuzungspunkt der beiden Arme 29 und 30 des Adapters 11 ist das Tragelement 26 über ein Deichselelement 36 mit dem Anschlußmittel 35 verbunden. Das Deichselelement 36 ist um zwei Achsen dreh­ bar gelagert und durch einen hier nicht näher dargestell­ ten Schnellverschluß an das Anschlußmittel 35 lösbar ange­ lenkt. Die möglichen Schwenkbewegungen des Deichselele­ ments 36 sind durch die Richtungspfeile angedeutet.
Durch die beschriebene Ausbildung des Adapters 11 ist eine gleichmäßige Verteilung aller denkbaren Belastungen auf die vier Isoecken 101 gewährleistet. Dabei ist nicht nur ein Heraufziehen des Containers 10 auf die Ladefläche 22, sondern auch ein Drücken des Containers 10 in Abladerich­ tung ohne zusätzliche Vorrichtungen möglich.
Der Adapter 11 kann, aufgrund der drehbar gelagerten Arme 29 und 30, zum einen Toleranzen der Anordnung der Isoecken des Containers ausgleichen; zum anderen sind die Arme 29 und 30 in eine parallele Position zusammenlegbar, so daß der Adapter 11 platzsparend bei Nichtgebrauch verstaut werden kann. Das Tragelement 26 ist für unterschiedlichste Hubvorrichtungen 13 geeignet.
Das Deichselelement 36 bildet ein Ausgleichselement beim Aufladen des Containers in zur Längsachse des Fahrzeugs winkliger Position. Der Container 10 kann damit auch eine zur Längsachse der Ladefläche 22 leicht versetzte Verlade­ position einnehmen. Entsprechend ist auch eine breiter ausgeführte Öse 36a geeignet, wie sie in Fig. 2d darge­ stellt ist. Da der obere Bügelbereich verrundet ausgebil­ det ist, zentriert sich der Container in Bezug auf den Kranhaken beim Anheben selbsttätig.
In Fig. 3 ist in einer perspektivischen Darstellung ein Ausschnitt des erfindungsgemäßen Containerhilfsfahrwerks 12, der zugeordneten Isoecke 101 und des Containers 10 dargestellt. Es handelt sich dabei um die linke Seite, wo­ bei die rechte Seite symmetrisch entsprechend ausgebildet ist.
Die Drehachse des in Form von Metallrollen ausgebildeten Rollmittels 17 des Containerhilfsfahrwerks 12 ist nach hinten versetzt und in der Höhe des Radius der Rollmittel 17 über dem Boden 16, also über der Auflagefläche des Con­ tainers 10, angeordnet. Eine horizontale Strebe 37 er­ streckt sich von einer Aufhängung 38 des Rollmittels 17 bis zu einer Platte 39, mit der sie verbunden ist.
Weiterhin erstreckt sich zwischen Aufhängung 38 und der Oberkante der Platte 39 ein Abstützmittel 40 in Form eines Druckstabs. Auch das Abstützmittel 40 weist eine Verbin­ dung mit der Platte 39 auf. Die Oberkante der Platte 39 liegt deutlich über der Drehachse des Rollmittels 17. Fer­ ner reicht die Platte 39 über die ganze Breite der Stirn­ seite 19 des Containers 10. An der gegenüberliegenden, hier nicht dargestellten unteren Isoecke 101 ist ein wei­ teres Rollmittel 17 mit der Aufhängung 38, der Strebe 37 und dem Abstützmittel 40 in der bereits beschriebenen Art und Weise, symmetrisch in bezug auf die Längsmittenebene an der Platte 39 angeordnet. Im Bereich der Unterkante der Platte 39, wo die Strebe 37 mit der Platte 39 verbunden ist, sind die als Twist-Lock-Verschlüsse ausgebildete Ein­ griffsmittel 18 angeordnet.
Durch diese Ausbildung des Containerhilfsfahrwerks 12 wird bei Verladevorgängen des Containers 10 mit Transportrich­ tung, bei der die Stirnseite des Containers vorangeführt wird, in eine Schrägstellung gehoben und dabei auf die nach hinten versetzten Rollmittel 17 gestellt. Die Dre­ hachse, um die sich der Container 10 beim stirnseitigen Anheben neigt, verlagert sich dabei von der hinteren unte­ ren Kante des Containers 10, im nicht montiertem Zustand des Containerhilfsfahrwerks 12, auf die Drehachse der Rollmittel 17, wenn das Containerhilfsfahrwerk 12 mit dem Container 10 verbunden ist.
Das Containerhilfsfahrwerk 12 muß zur Montage lediglich mit den Isoecken verbunden werden, ohne daß der Con­ tainer 10 angehoben werden muß. Die Verladezeiten verkür­ zen sich dadurch ebenfalls in vorteilhafter Weise. Nach dem stirnseitigen Anheben des Containers 10 kann dieser dann auch auf beengtem Raum mittels Containerhilfsfahr­ werks 12 in geeigneter Weise zum Verladen ausgerichtet und auf die Ladefläche eines LKW aufgenommen werden.
Durch die Abstützmittel 40, die Streben 37 und die Platte 39 kann der Container 10 ohne weiteres schwere Ladung auf­ nehmen und die verladebedingte Schrägstellung einnehmen, da die Belastungen von den Rollmitteln 17 übertragen wer­ den. Die Platte 39 bildet dabei eine vergrößerte Anlage­ fläche für die Containerstirnseite 19, zur Aufnahme der vom Fahrwerk in die Stirnseite des Containers einzulei­ tenden Druckkräfte. Diese Kräfte werden in die senkrechten Pfosten des Containers übertragen, welche entsprechend stabil ausgebildet und zur Aufnahme derartiger Kräfte ge­ eignet sind.
Eine Seitenansicht der Vorrichtung 15 zur Aufnahme des Containers 10 ist in Fig. 4 sowie die entsprechende Draufsicht ist in Fig. 5 dargestellt.
Die Vorrichtung 15 zur Aufnahme eines Containers 10 und die Hubvorrichtung 13 sind mit dem Transportfahrzeug 14 verbunden. Dabei ist die Drehachse 23 der Vorrichtung 15 im wesentlichen parallel zur Stirnfläche 22 des Transport­ fahrzeugs 14 gerichtet. Die Vorrichtung 15 weist ferner zwei im wesentlichen senkrecht gerichtete Begrenzungsflä­ chen 41 und 42 auf. Die Führungsfläche 27 ist nahezu unab­ hängig von der Ladefläche 24 ausgebildet bzw. lediglich ein Teil der Ladefläche 24 dient als Führungsfläche 27. Ein Endbereich 43 der schwenkbaren Führungsfläche 27 ist von der Containeraufnahmeseite her in Richtung auf die La­ defläche 24 sich verjüngend ausgebildet. In diesem Endbe­ reich 43 sind Kugeln 44 innerhalb der Führungsfläche 27 sowie innerhalb des restlichen Bereichs der Führungsfläche 27 Rollen 45 drehbar gelagert, so daß der Container 10 über diese Kugeln 44 bzw. Rollen 45 auf die Ladefläche 24 führbar ist. Die Führungsfläche 27 ist unabhängig von der Ladefläche 24 schwenkbar ausgebildet und nimmt in einer Position im Verlauf des Schwenkbereichs einen Teil der La­ defläche 24 ein. An die die Drehachse 23 der schwenkbaren Führungsfläche bildende Lagerung 28 ist ein Hydraulikan­ trieb 46 angelenkt. Die Lagerung 28 ist in der Längsrich­ tung der Längsachse im Bereich 47 verschieblich gelagert und zwar um die Länge der Längserstreckung der Führungs­ fläche 27.
Der Container 10 liegt während des Hubvorgangs auf der schwenkbaren Führungsfläche 27 auf, so daß die Belastungen für den Container 10 beim verladen gering sind. Die durch diesen Hubvorgang auftretenden erhöhten Biege- und Tor­ sionsbelastungen im Container 10 werden aufgrund der Vor­ richtung 15 verringert bzw. gleichmäßig auf die Container­ unterseite 270 bzw. die Führungsfläche 27 verteilt. Die ansonsten notwendigen Verstärkungen am Container 10 erü­ brigen sich und somit bleibt das günstige Eigengewicht des Containers 10 erhalten. Weiterhin erhöht sich die Lebens­ dauer des Containers 10 durch die gleichmäßigere Beanspru­ chung.
Unterschiedliche Verladeverhältnisse erfordern, daß die Aufnahme des Containers 10 aus unterschiedlichen Stellun­ gen des Containers 10 zur Ladefläche 24 möglich ist. Be­ sonders für eine Aufnahme eines um die Längsachse des Transportfahrzeugs versetzt bzw. angewinkelt abgestellten Containers 10 ist es günstig, daß die Kugeln 44 in dem Endbereich 43 der Führungsfläche 27 angeordnet sind. Da­ durch kann der Container 10 in einem beliebigen Winkel zur Längsachse der Ladefläche zunächst auf den Kugeln 44 und dann axial ausgerichtet auf den Rollen 45 zur Ladefläche 24 geführt werden.
In Fig. 6 ist eine Variante der Vorrichtung 15 zur Auf­ nahme des Containers 10 in der Draufsicht dargestellt. Die Vorrichtung 15 weist dabei im wesentlichen die anhand der Fig. 1a bis 1d, 4 und 5 beschriebenen Mittel, Vorrich­ tungen und Kennzeichen auf. Allerdings ist die Führungs­ fläche zweigeteilt ausgebildet und lediglich an Seitenbe­ reichen 48 und 49 streifenförmig vorgesehen. Dadurch ist es möglich, eine bekannte, aus Rollen bestehende weitere Vorrichtung 50 zur Aufnahme des an der Unterseite Schienen aufweisenden Containers 10 auf der Ladefläche 24 zusätz­ lich anzubringen, so daß unterschiedliche Container 10 einmal mit der Ausführung der Erfindung, Vorrichtung 15, oder mit der bereits bekannten weiteren Vorrichtung 50 aufgenommen werden können.
Die Ausrichtung des Containers 10 in Richtung der Längs­ achse der Ladefläche 24 wird durch die seitlichen Begren­ zungsflächen 41 und 42 beidseits der schwenkbaren Vorrich­ tung 15 gewährleistet, wobei diese in bezug auf die Mitte der Führungsfläche 27 und das Profil jeweils konvex ausge­ bildet sind. Durch die konvexe Ausbildung wird zum einen ein Verkanten des Containers 10 mit den seitlichen Begren­ zungsflächen 41 und 42 vermieden; desweiteren wird in vor­ teilhafter Weise eine über den Hubvorgang verteilte Aus­ richtung ermöglicht. Unterstützt wird ein derartiger Ver­ ladevorgang durch Bereiche 51 und 52 der schwenkbaren Füh­ rungsfläche 27, die sich von der Aufnahmeseite des Contai­ ners 10 her in Richtung auf die Ladefläche 24 zunächst verjüngend und anschließend erweiternd ausgebildet sind. Durch die nach innen konvexen Führungsflächen, welche in in ihrem schmalsten Durchlaßbereich für den Container ei­ nen Abstand aufweisen, der dessen Breite nur unwesentlich übersteigt ist zusammen mit den Ausgleichsmitteln 36 bzw. 36a ein Ausrichten des Containers in Längsrichtung während des Verladens möglich. Dieser wird zunächst in der axialen Winkelposition, in der er in Bezug auf die Fahrzeuglängs­ richtung auf dem Verladehof steht, angehoben und soweit aufgenommen, bis sich seine Mitte auf den Führungflächen befinden. Sobald der Schwerpunkt des Containers die Füh­ rungsflächen passiert hat und somit die Rollen des Hilfs­ fahrwerks entlastet sind, wird der Angriffspunkt des Ha­ kens zentriert (entweder manuell bei Verwendung der Deich­ sel 36 oder selbsttätig, wenn die Öse 36a (Fig. 2d) in­ folge des Containergewichts versucht, eine Mittelstellung in Bezug auf den Haken des Hakengeräts einzunehmen.
In Fig. 7 ist eine weitere Möglichkeit der Aufnahme des Containers 10 dargestellt. Die Vorrichtung 15 und der Adapter 11 entsprechen dabei den anhand der vorhergehenden Figuren bereits beschriebenen Ausführungsbeispielen. Das Containerhilfsfahrwerk 12 weist senkrecht der Verbin­ dungslinie zweier Isoecken 101 gleicher Höhe und parallel zur hinteren Stirnseite 19 ausfahrbare Stützen 53 im Be­ reich der Eingriffsmittel 18 auf, so daß der Container 10 und das Containerhilfsfahrwerk 12 angehoben werden können. Die Stützen 53 sind dem Prinzip eines Wagenhebers entspre­ chend von Hand ausfahrbar und in einer ausgefahrenen Posi­ tion 54 feststellbar ausgebildet.
Der Vorgang der Aufnahme des Containers 10 auf die Lade­ fläche 24 des Tranportfahrzeugs 14 läuft in folgenden Schritten ab, wobei die die Dreh- und Verschiebemöglich­ keiten der einzelnen Teile und Vorrichtungen durch die Be­ wegungspfeile in der Figur dargestellt sind:
Zunächst wird der Container 10 von der Hubvorrichtung 13 soweit angehoben, daß der Container 10 auf den Rollmitteln 17 des Containerhilfsfahrwerks 12 verfahrbar ist. Der Con­ tainer 10 wird nun durch Rangieren des Transportfahrzeugs 14 in der bereits beschriebenen Art und Weise axial ausge­ richtet. In dieser ausgerichteten Position werden die Stützen 53 soweit ausgefahren und die vordere Stirnseite des Container 10 von der Hubvorrichtung 13 soweit angeho­ ben, daß die Unterseite des Containers 10 im wesentlichen eine waagerechte Position und die Höhe der Ladefläche 24 einnimmt. Die Stützen werden in dieser Position 54 festge­ stellt. Das Transportfahrzeug 14 fährt nun unter den Con­ tainer 10. Dabei bewegt sich gleichzeitig die Hubvorrich­ tung 13 derart, daß der Container 10 in waagerechter Posi­ tion gehalten wird. Bevor das Transportfahrzeug 14 voll­ ständig unter den Container 10 fährt, werden die Stützen 53 eingefahren und das Containerhilfsfahrwerk 12 mit samt den Stützen 53 abgenommen. Der Container 10 und die Vor­ richtung 15 werden dann in ihre bereits beschriebene End­ positionen durch die Hubvorrichtung 13 bewegt.
Auf diese Weise können auch solche Container ohne Verladen werden, deren Inhalt eine wesentliche Neigung nicht zu­ läßt. Ein Rangieren mit dem Hilfsfahrwerk ist dabei be­ reits bei einer so geringen Neigung möglich, wie sie bei jedem Containertransport - beispielsweise auf Schiffen - ohnehin hingenommen werden muß. Insbesondere bei der Ver­ wendung einer Hubvorrichtung, die auf festen Stützen steht, können auch Kräfte in dem Hilfsfahrwerk auftreten, welche den oberen Stützbereich des Hilfsfahrwerks an der Container-Stirnfläche von diesem entfernen. In diesem Fall ist es günstig, wenn hier noch eine zusätzliche Arretierung gegen Zugkräfte vorgesehen wird, wie sie durch Arretier­ mittel zum Eingriff in die oberen ISO-Ecken gebildet wer­ den oder als die Containerseitenkanten hintergreifende Mittel ausgebildet sind, die in der gleichzeitig einge­ reichten Patentanmeldung "Befestigungsvorrichtung" dersel­ ben Anmelderin beschrieben sind.
In den Fig. 8 und 9 ist ein weiteres Ausführungsbei­ spiel eines erfindungsgemäßen Adapters 11 in Vorder- und entsprechender Seitenansicht dargestellt.
Der Adapter 11 besteht aus einem Oberteil 55 und einem Un­ terteil 56, wobei das Oberteil 55 eine Traverse 57 auf­ weist. An dieser sind zwei symmetrisch zur Mittelachse des Adapters 11 und senkrecht zur Traverse 57 gerichtete Füh­ rungselemente 58 und 59 angeordnet. An den beiden äußeren Enden der Traverse 57 sind weiterhin hakenförmige Ein­ griffsmittel 60 und 61 zur Befestigung an den oberen Iso­ ecken 101 des Containers 10 vorgesehen. Das Unterteil 56 weist zwei durch einen Querträger 62 verbundene, den Füh­ rungselementen 58 und 59 zugeordnete Führungszylinder 63 und 64 auf, an deren unterem Ende der Führungszylinder 63 und 64 eine nach außen geführte Strebe 65 und 66 angeord­ net ist. An den freien Enden der Streben 65 und 66 sind die Eingriffsmittel 21 zur Verbindung des Adapters 11 mit dem Container 10 vorgesehen.
Die Führungselemente 58 und 59 und die zugeordneten Füh­ rungszylinder 63 und 64 verbinden teleskopartig das Ober­ teil 55 mit dem Unterteil 56. Die Führungselelemente 58 und 59 und die Führungszylinder 63 und 64 weisen an den einander zugeordneten Flächen Gleitführungen auf. Im unte­ ren, einander zugewandten Bereich der Außenflächen der Führungszylinder 63 und 64 ist das Tragelement 26 des Adapters 11 für den Haken 25 der Hubvorrichtung 13 jeweils über Laschen 67 mit den Führungszylindern 63 und 64 ver­ bunden.
Der Adapter 11 wird wie folgt mit dem Container 10 verbun­ den:
Die Hubvorrichtung 13 ergreift den Adapter 11, der auf­ grund des vom Schwerpunkt abweichend angeordneten Tragele­ ments 26 mit dem Anheben des Adapters 11 durch die Hubvor­ richtung 13 in eine Schrägstellung gebracht wird. Das Transportfahrzeug 14 fährt mit dem Adapter 11 dann an den Container 10 heran, so daß die an der Traverse 57 angeord­ neten hakenförmigen Eingriffsmittel 60 und 61 durch die Schrägstellung des Adapters in die oberen Isoecken des Containers 10 mit der allmählichen Senkrechtstellung des Adapters 10 durch weiteres Herandrücken der Hubvorrichtung 13 an die Stirnseite 20 des Containers 10 eingreifen. Auf­ grund des Eigengewichts ist das Oberteil 55 beim Eingrei­ fen zunächst vollständig in das Unterteil 56 eingeschoben. Durch vorbestimmtes Senken des Unterteils 56, das Oberteil 55 ist über die hakenförmigen Eingriffsmittel 60 und 61 bereits fest mit den oberen Isoecken 101 verbunden, wird das Unterteil 56 derart ausgerichtet, daß die an den Stre­ ben 65 und 66 angeordneten Eingriffsmittel 21 in die unte­ ren Isoecken 101 einrasten und anschließend manuell ver­ riegelt werden können.
Durch diese Ausbildung des Adapters 11 ist dieser einfach und schnell an einen Container 10 montierbar. Weiterhin werden in vorteilhafter Weise die Verladezeiten und somit der Verladeaufwand verringert.
Die Erfindung beschränkt sich in ihrer Ausführung nicht auf die vorstehend angegebenen bevorzugten Ausführungsbei­ spiele. Vielmehr ist eine Anzahl von Varianten denkbar, welche von der dargestellten Lösung auch bei grundsätzlich anders gearteten Ausführungen Gebrauch machen.

Claims (11)

1. Adapter als Hilfsmittel zum stirnseitigen Anbringen an einen mit Isoecken versehenen Container, der Eingriffs­ mittel zum Verbinden mit diesen Ecken aufweist,
gekennzeichnet durch
Anschlußmittel (35), die ein im Bereich der senkrechten Mittelebene des Containers (10) vor dessen Stirnfläche (20) angeordnetes Tragelement (26), zum Eingriff eines Ha­ kens (25) einer Hubvorrichtung (13), aufweisen,
Mittel, die die Anschlußmittel (35) mit den Eingriffsmit­ teln (21) verbinden, wobei
die Eingriffsmittel (21) den Adapter (11) mit dem Contai­ ner (10) mindestens an zwei Ecken gleicher Höhe oder an zwei diagonal gegenüberliegenden Ecken miteinander verbin­ den.
2. Adapter nach Anspruch 1, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Mittel mindestens teil­ weise starr ausgebildet sind.
3. Adapter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel mit den Ein­ griffsmitteln (21) für vier Ecken der Stirnseite (20) des Containers (10) derart verbunden sind, daß sie in bezug auf die beiden Eingriffsmittel (21) der oberen bzw. unte­ ren Ecken des Containers (10) jeweils ein gleichschenkeli­ ges Dreieck aufspannen, an dessen gemeinsamer Spitze die Anschlußmittel (35) angeordnet sind.
4. Adapter nach den Ansprüchen 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel sich diago­ nal an den Stirnflächen (20) des Containers (10) diagonal kreuzen und im Kreuzungspunkt miteinander verbunden sind.
5. Adapter nach Anspruch 4, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die sich diagonal kreuzen­ den Mittel drehbar miteinander verbunden sind.
6. Adapter nach Anspruch 5, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Mittel um eine Position paralleler Ausrichtung drehbar sind.
7. Adapter nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Tra­ gelement (26) sich im wesentlichen in horizontaler und/oder vertikaler Richtung erstreckt.
8. Adapter nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Ein­ griffsmittel (21) in Form von Twist-Lock-Verschlüssen aus­ gebildet sind, mit denen der Adapter (11) mit einer Stirn­ fläche (20) des Containers (10) verbunden und wieder ge­ löst werden kann.
9. Adapter nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Tragelement (26) über ein um zwei Achsen drehbares Deich­ selelement (36) mit den Anschlußmitteln (35) verbunden ist.
10. Adapter nach Anspruch 9, dadurch ge­ kennzeichnet, daß das Deichselelement (36) mittels eines Schnellverschlusses von den Anschlußmitteln (35) lösbar ist.
11. Adapter nach einem der vorangehenden Ansprüche, da­ durch gekennzeichnet, daß er aus einem Gestelloberteil und einem Gestellunterteil besteht, die in einer Ebene teleskopierbar, vorzugsweise in Form einer Gleitführung, miteinander verbunden sind, wobei an den Gleitführungselementen des Gestellunterteils auf der Sym­ metrielinie des Adapters oberhalb des Massenschwerpunktes des Adapters ein Trageelement zum Eingriff eines fahrzeu­ geigenen Verladehilfsmittels, vorzugsweise Hakengerät, vorgesehen ist.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5806863A (en) * 1993-11-02 1998-09-15 Cts Eurocontainer Und Transport-Vermittlungs Gmbh Large-capacity transport container
EP4013646A4 (de) * 2019-08-12 2023-09-06 Lotus Demolition Oy Ladeeinheitsanordnung zum ein- und ausschalten von ladeeinheiten der ladeeinheitsanordnung

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