DE3922813A1 - Adapter fuer einen container - Google Patents
Adapter fuer einen containerInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Adapter der im Oberbegriff
des Anspruchs 1 angegebenen Art.
Ein derartiger Adapter ist als Teil einer Hubvorrichtung
eines Container-Transportfahrzeugs zum stirnseitigen An
bringen an einen mit Isoecken versehenen Container aus der
DE-OS 21 54 618 bekannt. Der Adapter weist Eingriffsmittel
zum Verbinden mit diesen Ecken auf. Das gesamte System des
Container-Transportfahrzeugs besteht dabei aus einem vor
deren und einem hinteren Fahrwagen, die jeweils an dem
Container über Adapterteile angelenkte Hubvorrichtungen
aufweisen. Zusätzlich ist im Bereich des Containerbodens
ein Spannmittel vorgesehen, das über Haltemittel den Adap
ter des vorderen Fahrwagens mit dem Adapter des hinteren
Fahrwagens bzw. die jeweiligen Hubvorrichtungen miteinan
der verspannt.
Dieser Adapter hat jedoch den Nachteil, daß er als Teil
einer Hubvorrichtung ausgebildet ist und an das aufwendige
und kostenintensive Container-Transportfahrzeug-System ge
bunden ist. Für andere, bewährte, günstigere Hub- und
Transportvorrichtungen kann diese systemgebundene Adapter
konstruktion nicht eingesetzt werden. Ein um die Längsach
se der Ladefläche versetztes bzw. schräggestelltes Aufzie
hen des Containers ist auch nicht möglich, wodurch die
Einsatzbereiche des bekannten Adapters sehr eingeschränkt
sind.
Ähnliche Lösungen sind auch gemäß DE-GM 74 01 022 und
EP-PS 2 43 276 bekannt, wonach eine Vorrichtung zur Ver
wandlung von Ladegut in eine Ladeeinheit beschrieben wird,
bei der an die Stirnseiten des Ladeguts, insbesondere Con
tainer nach dem ISD-Standard, sogenannte Tragrahmen ange
schlagen werden, die ihrerseits jeweils mit einem um eine
waagerechte Achse schwenkbare Ausleger versehen sind. We
sentlicher Nachteil ist auch hier die Bindung an aufwendi
ge Fahrzeugtechnik, da Tragrahmen und Ausleger auf einer
Sattelzugmaschine bzw. auf einem Schemelnachläufer zu mon
tieren sind. Auch ein Verladen von Containern mit zeitwei
liger Schräglage ist nicht möglich, wodurch der Einsatzbe
reich äußerst begrenzt ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einem Adap
ter der eingangs genannten Gattung die Konstruktion zu
vereinfachen und dahingehend zu ändern, daß die Verlade
möglichkeiten des Containers vergrößert werden. Dabei soll
die Verladung des Containers auf Ladeflächen herkömmlicher
Bauart ebenso ermöglicht werden, wie der Einsatz bekannter
Hubvorrichtungen.
Diese Aufgabe wird mit den kennzeichnenden Merkmalen des
Anspruchs 1 gelöst.
Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, daß der Adap
ter mit einem mit Isoecken versehenen Container, der kon
struktiv auf diese Isoecken optimierte Kraftangriffsberei
che für Hubvorrichtungen aufweist, zum Verladen stirnsei
tig über Eingriffsmittel derart an diesen Kraftangriffsbe
reichen befestigt werden muß, daß mindestens an zwei Ecken
gleicher Höhe oder an zwei gegenüberliegenden Ecken die
Eingriffsmittel in die Isoecken eingreifen und der Contai
ner dabei ausreichend für das Verladen gesichert ist. Die
Eingriffsmittel werden über Mittel mit den Anschlußmitteln
verbunden, die ein im Bereich der senkrechten Mittelebene
des Containers vor dessen Stirnfläche angeordnetes Trage
lement, zum Eingriff eines Hakens einer Hubvorrichtung,
aufweisen.
Durch diese günstige Ausbildung des Adapters können die
Container auf ein eine herkömmliche Ladefläche aufweisen
des Transportfahrzeug gehoben werden, ohne das größere
Veränderungen an den gebräuchlichen Containern nach ISO-
Norm, Hubvorrichtungen oder Transportfahrzeugen notwendig
wären. Die angreifenden Kräfte der Hubvorrichtung werden
dabei von dem Adapter vorteilhaft auf die beim Container
vorgesehenen, als Isoecken ausgebildeten Kraftangriffsbe
reiche übertragen, so daß der Container bei den Verlade
vorgängen durch die auftretenden Biege- und Torsionsbela
stungen keinen Schaden nimmt.
Insbesondere sind folgende vorteilhafte Weiterbildungen
günstig:
Der Adapter kann unterschiedlichste Ausführungsformen auf
weisen. Zum einen sind die Mittel zwischen den Eingriffs
mitteln und den Anschlußmitteln seilförmig ausgebildet, so
daß der Adapter insgesamt sehr wenig Gewicht aufweist und
auf kleinem Raum zerlegbar ist; zum anderen sind diese
Mittel starr ausgeführt, so daß nicht nur ein Heraufziehen
des Containers auf die Ladefläche, sondern auch ein scha
densfreies Hinunterdrücken des Containers davon, ohne zu
sätzliche Vorrichtungen, möglich ist. Eine Kombination der
beiden Ausführungformen der Erfindung ist bei manchen Hub
systemen und Verladebedingungen sinnvoll.
Als von Vorteil erweist sich auch, die Mittel mit den Ein
griffsmitteln für vier Ecken der Stirnseite des Containers
zu verbinden, so daß diese in bezug auf die beiden Ein
griffsmittel der oberen bzw. unteren Ecken des Containers
jeweils ein gleichschenkeliges Dreieck aufspannen. An des
sen gemeinsamer Spitze sind dabei die Anschlußmittel ange
ordnet. Dadurch wird die durch den Verladevorgang bedingte
zusätzliche Belastung auf den Container gleichmäßig auf
die Isoecken gleicher Höhe verteilt.
Eine vorteilhafte gleichmäßige Verteilung der Belastung
auf alle vier Isoecken wird durch eine Ausführungsform der
Erfindung gewährleistet, bei der sich die Mittel diagonal
an den Containerstirnflächen kreuzen und im Kreuzungspunkt
miteinander verbunden sind. Die diagonal sich kreuzenden
Mittel sind aneinander angelenkt und um eine Position pa
ralleler Ausrichtung drehbar. In vorteilhafter Weise kann
dabei der Adapter zum einen Toleranzen der Anordnung der
Isoecken des Containers ausgleichen; zum anderen sind die
Mittel in eine parallele Position zusammenlegbar, so daß
der Adapter platzsparend bei Nichtgebrauch verstaut werden
kann.
Als von Vorteil erweist sich auch, daß das Tragelement für
unterschiedlichste Hubvorrichtungen ausgebildet ist und
sich dabei im wesentlichen in horizontaler und vertikaler
Richtung erstreckt. Um den Container von der Längsachse
eines Transportfahrzeugs versetzt aufnehmen zu können, ist
das Tragelement zum einen als Kreissegment ausgebildet;
zum anderen ist das Tragelement aber über ein um zwei Ach
sen drehbares Deichselelement mit den Anschlußmitteln ver
bunden. Dadurch kann das Tragelement in die Längsachse des
Transportfahrzeugs geklappt werden und die Hubvorrichtung
den Container in die Längsachse ziehen. Die Stellungen vom
Transportfahrzeug und dem Container zueinander können be
dingt durch die Örtlichkeiten der Verladehöfe sehr unter
schiedlich sein. Deshalb erweist es sich als besonders
günstig, daß das Deichselelement mittels eines Schnellver
schlusses von den Anschlußmitteln lösbar ausgebildet ist.
Auf diese Weise können eine unterschiedliche Länge bzw.
Tragelemente aufweisende Deichselelemente ohne größeren
Aufwand ausgewechselt werden.
Die Eingriffsmittel sind als Twist-Lock-Verschlüsse ausge
bildet, mit denen der Adapter mit den Isoecken im Bereich
der Stirnfläche des Containers einfach und bequem verbun
den und wieder gelöst werden kann.
Einer anderen vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung
liegt die Aufgabe zugrunde, eine konstruktive Lösung für
einen Adapter zum stirnseitigen Anschlagen an Container,
insbesondere Sea-Container nach dem ISO-Standard zu schaf
fen, die es gestatten, durch Anpaßbarkeit an verschiedene
Containergrößen die Verlademöglichkeiten für Container zu
vergrößern und ein verladen von Containern auch für solche
Fahrzeuge zu ermöglichen, die an sich auch für den Trans
port anderer großvolumiger Frachten vorgesehen sind. Der
erfindungsgemäße Adapter soll Mittel besitzen, die auf
einfache Weise die erforderliche verladetechnische Beweg
lichkeit des Adapters bei Einsatz fahrzeugeigener Verlade
hilfsmittel ermöglichen. Die Adapterkonstruktion soll ge
mäß Aufgabe der Erfindung weiter ermöglichen, daß der
Adapter nach Verladen der Container so auf dem Transport
fahrzeug angeordnet werden kann, daß fahrzeugeigene Verla
dehilfsmittel, z.B. Hakengeräte, nicht in ihrem Funktions
bereich eingeschränkt werden, wenn sie zum Verladen ande
rer Frachten eingesetzt werden.
Diese weitere Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst,
daß der Adapter aus zwei in einer Ebene angeordneten Tei
lelementen besteht, die beweglich miteinander verbunden
sind. Das erste Teilelement besteht erfindungsgemäß als
Gestelloberteil aus einer Traverse mit hakenförmigen,
nicht an den optimierten Kraftangriffsbereichen der Con
tainerecken der Stirnseite (Isobecken). Die Eingriffsmit
tel sind an den äußersten Enden der Traverse angebracht.
An der Traverse des Gestelloberteils sind symmetrisch zur
Mittellinie querab zwei Führungselemente angeordnet, die
in zwei Führungszylinder des zweiten Teilelements eingrei
fen. Damit ist das zweite Teilelement als Gestellunterteil
in Form einer an sich bekannten Gleitführung mit dem Ge
stelloberteil verbunden. Die beiden Führungszylinder des
Gestellunterteils sind durch einen kurzen Querträger fest
miteinander verbunden und besitzen jeweils eine schräg
nach außen geführte, gerade Strebe.
Bevorzugt befindet sich der aus Laschen und Bolzen
gebildete Anschlagpunkt für das fahrzeugeigene Verlade
hilfsmittel auf der Symmetrielinie des Adapters, jedoch
oberhalb des Massenschwerpunktes. Dadurch wird erreicht,
daß beim Bewegen des Adapters mittels des Hakengerätes ei
ne Schräglage des Adapters derart erfolgt, daß bei Annähe
rung des Adapters an den zu verladenen Container zuerst
die Eingriffsmittel der Traverse des Gestelloberteils mit
den oberen Isoecken der Containerstirnseiten verbunden
sind, bevor durch geeignete Bewegung des Hakengerätes die
Eingriffsmittel des Gestellunterteils des Adapters mit dem
Container verbunden werden können.
Beim Ankoppeln der Traverse des Adapters an den oberen
Containereckstücken der Stirnseite ist das teleskopierbare
Gestelloberteil aufgrund seines Eigengewichtes vollstän
dig in das Gestellunterteil eingeschoben. Bei eingehängter
Traverse und geeigneter Abwärtsbewegung des Hakengerätes
kann sich das Gestellunterteil auf einfache Weise solange
nach unten bewegen, bis die an den schräg nach außen ge
führten Streben des Gestellunterteils befestigten Ein
griffsmittel in die entsprechenden Isoecken an der Unter
kante der Containerstirnseite einrasten und manuell ver
riegelt werden könnte.
Wesentliches Merkmal dieser Weiterbildung ist, daß das Ge
stelloberteil in einer Ebene teleskopierbar im Gestellun
terteil gelagert ist.
In vorteilhafter Weise sind die Traverse, die Streben und
die Elemente der Gleitführung als Kastenprofile ausge
führt. An den freien Enden der Streben des Gestellunter
teils sind analog zur Traverse Eingriffsmittel zur Befe
stigung des Adapters an den dafür vorgesehenen Kraftüber
tragungsbereichen im unteren Bereich der Stirnseite des
Containers angeordnet.
Im Unterschied zu den Eingriffsmitteln der Traverse des
Gestelloberteils sind diese Eingriffsmittel durch Handbe
dienung fest in den Isobecken arretierbar. Vorteilhafter
weise sind die Eingriffsmittel des Gestellunterteils als
sogenannte Twist-Look-Verschlüsse ausgeführt, mit denen
der Adapter an den Isobecken im unteren Bereich der Con
tainerstirnseite einfach und bequem verbunden und wieder
gelöst werden kann.
Zwecks einfacher Handhabung des Adapters während der Ver
ladevorgänge besitzt der Adapter zwei senkrecht aus Adap
terebene herausragende Laschen, die jeweils an den sich
gegenüberliegenden Außenwandungen der Führungszylinder der
Gleitführung am Gestellunterteil befestigt und über einen,
vorzugsweise zylinderischen, Bolzen verbunden sind. Diese
Konstruktion ermöglicht ein sicheres Verbinden eines fahr
zeugeigenen Verladehilfsmittels, z.B. Hakengerät, mit dem
Adapter, um diesen in geeigneter Weise während des Verla
deprozesses zu bewegen und an den Container anschlagen zu
können.
Andere vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in
den Unteransprüchen gekennzeichnet bzw. werden nachstehend
zusammen mit der Beschreibung der bevorzugten Ausführungen
der Erfindung anhand der Figuren näher dargestellt. Es
zeigen:
Fig. 1a bis 1d schematische Darstellungen des Verla
devorgangs eines Containers mittels des erfindungsgemäßen
Adapters in Seitenansicht,
Fig. 2a bis 2d einen erfindungsgemäßen Adapter in
Seiten-, Vorder- und Draufsicht,
Fig. 3 perspektivische Darstellung eines Ausschnitts
eines Verladehilfsmittels,
Fig. 4 eine Seitenansicht einer Vorrichtung zur Aufnah
me eines Containers,
Fig. 5 eine Draufsicht auf die Vorrichtung zur Aufnahme
eines Containers,
Fig. 6 eine Draufsicht auf die Vorrichtung zur Aufnahme
des Containers,
Fig. 7 eine schematische Seitenansicht eines Verlade
vorgangs des Containers mittels des erfindungsgemäßen
Adapters,
Fig. 8 eine Vorderansicht eines weiteren erfindungsge
mäßen Ausführungsbeispiels, sowie
Fig. 9 eine dem Ausführungsbeipiel der Fig. 8 entspre
chende Seitenansicht.
In schematischen Darstellungen ist der Verladevorgang ei
nes Containers auf ein Transportfahrzeug in den Fig. 1a
bis 1d in Seitenansicht dargestellt. Der Verladevorgang
wird deshalb zuerst beschrieben, da die Anordnungen, Mit
tel und Vorrichtungen in diesem Zusammenhang am besten zu
würdigen und zu verstehen sind.
Dabei sind ein Container 10, ein Adapter 11, ein Contai
nerhilfsfahrwerk 12, eine Hubvorrichtung 13, ein Trans
portfahrzeug 14 und eine Vorrichtung 15 zur Aufnahme eines
Containers 10 die wesentlichen Elemente bei dem Verlade
vorgang.
Der Verladevorgang läuft in folgenden Schritten und Anord
nungen ab:
Zunächst ist der Container 10 auf dem Boden 16 abgestellt.
Das Containerhilfsfahrwerk 12 berührt aufgrund seiner An
ordnung mit seinen Rollmitteln 17 den Boden 16 gerade
nicht und ist mit dem Container 10 über, hier nicht darge
stellte, Eingriffsmittel 18 mit unteren Isoecken 101 des
Containers 10 an seiner hinteren Stirnseite 19 verbunden.
An der vorderen Stirnseite 20 des Containers 10 weist der
Adapter 11 mit weiteren Eingriffsmitteln 21 mit den Iso
ecken 18 des Containers 10 eine Verbindung auf. Das Con
tainerhilfsfahrwerk 12 und der Adapter 11 werden anhand
der Fig. 2 und 3 noch näher beschrieben.
Die Vorrichtung 15 ist an einer horizontalen, im wesentli
chen parallel zur hinteren Stirnfläche 22 des Transport
fahrzeugs 14 gerichteten, Drehachse 23 auf dem Transport
fahrzeug 14 vorgesehen. Dabei ist die Vorrichtung 15 zur
Aufnahme des Containers 10 zunächst senkrecht in bezug zur
Ladefläche 24 nach hinten abgeklappt. Dadurch kann das
Transportfahrzeug 14 dicht an den Container 10 heranfah
ren. Die Hubvorrichtung 13 wird in Richtung Container 10
geschwenkt, so daß ein Haken 25 der Hubvorrichtung 13 ein
Tragelement 26 des Adapters 11 umgreift. Der Container 10
wird nun stirnseitig von der Hubvorrichtung 13 angehoben
und mit seinem vorderen Bereich der Containerunterseite
270 auf eine Führungsfläche 27 der Vorrichtung 15 abge
legt. Die Höhe des Hubs in bezug zum Boden 16 entspricht
dabei mindestens der Höhe der Ladefläche 24, so daß die
Führungsfläche 27 der Vorrichtung 15 durch ein Nachvorne
ziehen des Containers 10 bis zum Anliegen der Führungsflä
che 27 an der Containerunterseite 270 mittels der Hubvor
richtung 13 die Führungsfläche 27 der Vorrichtung 15 in
einem Winkel gedreht wird, welcher der Schrägstellung des
Containers 10 entspricht. Mit dem stirnseitigen Anheben
des Containers 10 wird dieser auf das Containerhilfsfahr
werk 12 gestellt und kann nun über dem Boden verfahren
werden. Der Container 10 wird im wesentlichen in eine ver
längerten Position der Ladefläche 24 exakt axial ausge
richtet. Das kann einfach durch Schleppen erfolgen, wo
durch sich die gewünschte axiale Ausrichtung von selbst
einstellt. In dieser Position ist auch ein Rangieren des
Containers entsprechend einem Einachsanhänger in jede Po
sition möglich.
Durch Zurückschwenken der Hubvorrichtung 13 wird der Con
tainer 10 auf das Transportfahrzeug 14 über die Führungs
fläche 27 hinauf gezogen. Gleichzeitig dreht sich dabei
der Container 10 um die Drehachse 23 der schwenkbaren Vor
richtung 15 in eine horizontale Position, so daß der Con
tainer 10 auf der Ladefläche 24 aufliegt.
Die die Drehachse der schwenkbaren Führung bildende Lage
rung 28 ist in Richtung der Längsachse der Ladefläche um
die Längserstreckung der Führungsfläche 27 verschiebbar.
Für das Verschieben wird das Containerhilfsfahrwerk 12 ab
genommen. Die Vorrichtung 15 wird zum Transport des Con
tainers 10 in Richtung der Längsachse der Ladefläche 24
unterhalb des Containers 10 soweit verschoben, daß über
die hintere Stirnseite 19 des Containers 10 die Vorrich
tung 15 nicht mehr hinausragt.
In den Fig. 2a bis 2c ist jeweils der Adapter 11 in der
Vorder-, Seiten- und in der Draufsicht dargestellt.
Dieser besteht aus zwei sich diagonal kreuzenden Armen 29
und 30, die an ihren Enden 31 bis 34 jeweils Eingriffsmit
tel 21 aufweisen. Die Eingriffsmittel 21 sind als Twist-
Lock-Verschlüsse ausgebildet, so daß der Adapter 11 ein
fach und schnell stirnseitig an den Container 10 montier
bar ist. Die beiden Arme 29 und 30 sind über ein in Form
eines Drehgelenks ausgebildetes Anschlußmittel 35 mitein
ander verbunden. Dadurch sind diese in eine Position pa
ralleler Ausrichtung schwenkbar. Im Kreuzungspunkt der
beiden Arme 29 und 30 des Adapters 11 ist das Tragelement
26 über ein Deichselelement 36 mit dem Anschlußmittel 35
verbunden. Das Deichselelement 36 ist um zwei Achsen dreh
bar gelagert und durch einen hier nicht näher dargestell
ten Schnellverschluß an das Anschlußmittel 35 lösbar ange
lenkt. Die möglichen Schwenkbewegungen des Deichselele
ments 36 sind durch die Richtungspfeile angedeutet.
Durch die beschriebene Ausbildung des Adapters 11 ist eine
gleichmäßige Verteilung aller denkbaren Belastungen auf
die vier Isoecken 101 gewährleistet. Dabei ist nicht nur
ein Heraufziehen des Containers 10 auf die Ladefläche 22,
sondern auch ein Drücken des Containers 10 in Abladerich
tung ohne zusätzliche Vorrichtungen möglich.
Der Adapter 11 kann, aufgrund der drehbar gelagerten Arme
29 und 30, zum einen Toleranzen der Anordnung der Isoecken
des Containers ausgleichen; zum anderen sind die Arme 29
und 30 in eine parallele Position zusammenlegbar, so daß
der Adapter 11 platzsparend bei Nichtgebrauch verstaut
werden kann. Das Tragelement 26 ist für unterschiedlichste
Hubvorrichtungen 13 geeignet.
Das Deichselelement 36 bildet ein Ausgleichselement beim
Aufladen des Containers in zur Längsachse des Fahrzeugs
winkliger Position. Der Container 10 kann damit auch eine
zur Längsachse der Ladefläche 22 leicht versetzte Verlade
position einnehmen. Entsprechend ist auch eine breiter
ausgeführte Öse 36a geeignet, wie sie in Fig. 2d darge
stellt ist. Da der obere Bügelbereich verrundet ausgebil
det ist, zentriert sich der Container in Bezug auf den
Kranhaken beim Anheben selbsttätig.
In Fig. 3 ist in einer perspektivischen Darstellung ein
Ausschnitt des erfindungsgemäßen Containerhilfsfahrwerks
12, der zugeordneten Isoecke 101 und des Containers 10
dargestellt. Es handelt sich dabei um die linke Seite, wo
bei die rechte Seite symmetrisch entsprechend ausgebildet
ist.
Die Drehachse des in Form von Metallrollen ausgebildeten
Rollmittels 17 des Containerhilfsfahrwerks 12 ist nach
hinten versetzt und in der Höhe des Radius der Rollmittel
17 über dem Boden 16, also über der Auflagefläche des Con
tainers 10, angeordnet. Eine horizontale Strebe 37 er
streckt sich von einer Aufhängung 38 des Rollmittels 17
bis zu einer Platte 39, mit der sie verbunden ist.
Weiterhin erstreckt sich zwischen Aufhängung 38 und der
Oberkante der Platte 39 ein Abstützmittel 40 in Form eines
Druckstabs. Auch das Abstützmittel 40 weist eine Verbin
dung mit der Platte 39 auf. Die Oberkante der Platte 39
liegt deutlich über der Drehachse des Rollmittels 17. Fer
ner reicht die Platte 39 über die ganze Breite der Stirn
seite 19 des Containers 10. An der gegenüberliegenden,
hier nicht dargestellten unteren Isoecke 101 ist ein wei
teres Rollmittel 17 mit der Aufhängung 38, der Strebe 37
und dem Abstützmittel 40 in der bereits beschriebenen Art
und Weise, symmetrisch in bezug auf die Längsmittenebene
an der Platte 39 angeordnet. Im Bereich der Unterkante der
Platte 39, wo die Strebe 37 mit der Platte 39 verbunden
ist, sind die als Twist-Lock-Verschlüsse ausgebildete Ein
griffsmittel 18 angeordnet.
Durch diese Ausbildung des Containerhilfsfahrwerks 12 wird
bei Verladevorgängen des Containers 10 mit Transportrich
tung, bei der die Stirnseite des Containers vorangeführt
wird, in eine Schrägstellung gehoben und dabei auf die
nach hinten versetzten Rollmittel 17 gestellt. Die Dre
hachse, um die sich der Container 10 beim stirnseitigen
Anheben neigt, verlagert sich dabei von der hinteren unte
ren Kante des Containers 10, im nicht montiertem Zustand
des Containerhilfsfahrwerks 12, auf die Drehachse der
Rollmittel 17, wenn das Containerhilfsfahrwerk 12 mit dem
Container 10 verbunden ist.
Das Containerhilfsfahrwerk 12 muß zur Montage lediglich
mit den Isoecken verbunden werden, ohne daß der Con
tainer 10 angehoben werden muß. Die Verladezeiten verkür
zen sich dadurch ebenfalls in vorteilhafter Weise. Nach
dem stirnseitigen Anheben des Containers 10 kann dieser
dann auch auf beengtem Raum mittels Containerhilfsfahr
werks 12 in geeigneter Weise zum Verladen ausgerichtet und
auf die Ladefläche eines LKW aufgenommen werden.
Durch die Abstützmittel 40, die Streben 37 und die Platte
39 kann der Container 10 ohne weiteres schwere Ladung auf
nehmen und die verladebedingte Schrägstellung einnehmen,
da die Belastungen von den Rollmitteln 17 übertragen wer
den. Die Platte 39 bildet dabei eine vergrößerte Anlage
fläche für die Containerstirnseite 19, zur Aufnahme der
vom Fahrwerk in die Stirnseite des Containers einzulei
tenden Druckkräfte. Diese Kräfte werden in die senkrechten
Pfosten des Containers übertragen, welche entsprechend
stabil ausgebildet und zur Aufnahme derartiger Kräfte ge
eignet sind.
Eine Seitenansicht der Vorrichtung 15 zur Aufnahme des
Containers 10 ist in Fig. 4 sowie die entsprechende
Draufsicht ist in Fig. 5 dargestellt.
Die Vorrichtung 15 zur Aufnahme eines Containers 10 und
die Hubvorrichtung 13 sind mit dem Transportfahrzeug 14
verbunden. Dabei ist die Drehachse 23 der Vorrichtung 15
im wesentlichen parallel zur Stirnfläche 22 des Transport
fahrzeugs 14 gerichtet. Die Vorrichtung 15 weist ferner
zwei im wesentlichen senkrecht gerichtete Begrenzungsflä
chen 41 und 42 auf. Die Führungsfläche 27 ist nahezu unab
hängig von der Ladefläche 24 ausgebildet bzw. lediglich
ein Teil der Ladefläche 24 dient als Führungsfläche 27.
Ein Endbereich 43 der schwenkbaren Führungsfläche 27 ist
von der Containeraufnahmeseite her in Richtung auf die La
defläche 24 sich verjüngend ausgebildet. In diesem Endbe
reich 43 sind Kugeln 44 innerhalb der Führungsfläche 27
sowie innerhalb des restlichen Bereichs der Führungsfläche
27 Rollen 45 drehbar gelagert, so daß der Container 10
über diese Kugeln 44 bzw. Rollen 45 auf die Ladefläche 24
führbar ist. Die Führungsfläche 27 ist unabhängig von der
Ladefläche 24 schwenkbar ausgebildet und nimmt in einer
Position im Verlauf des Schwenkbereichs einen Teil der La
defläche 24 ein. An die die Drehachse 23 der schwenkbaren
Führungsfläche bildende Lagerung 28 ist ein Hydraulikan
trieb 46 angelenkt. Die Lagerung 28 ist in der Längsrich
tung der Längsachse im Bereich 47 verschieblich gelagert
und zwar um die Länge der Längserstreckung der Führungs
fläche 27.
Der Container 10 liegt während des Hubvorgangs auf der
schwenkbaren Führungsfläche 27 auf, so daß die Belastungen
für den Container 10 beim verladen gering sind. Die durch
diesen Hubvorgang auftretenden erhöhten Biege- und Tor
sionsbelastungen im Container 10 werden aufgrund der Vor
richtung 15 verringert bzw. gleichmäßig auf die Container
unterseite 270 bzw. die Führungsfläche 27 verteilt. Die
ansonsten notwendigen Verstärkungen am Container 10 erü
brigen sich und somit bleibt das günstige Eigengewicht des
Containers 10 erhalten. Weiterhin erhöht sich die Lebens
dauer des Containers 10 durch die gleichmäßigere Beanspru
chung.
Unterschiedliche Verladeverhältnisse erfordern, daß die
Aufnahme des Containers 10 aus unterschiedlichen Stellun
gen des Containers 10 zur Ladefläche 24 möglich ist. Be
sonders für eine Aufnahme eines um die Längsachse des
Transportfahrzeugs versetzt bzw. angewinkelt abgestellten
Containers 10 ist es günstig, daß die Kugeln 44 in dem
Endbereich 43 der Führungsfläche 27 angeordnet sind. Da
durch kann der Container 10 in einem beliebigen Winkel zur
Längsachse der Ladefläche zunächst auf den Kugeln 44 und
dann axial ausgerichtet auf den Rollen 45 zur Ladefläche
24 geführt werden.
In Fig. 6 ist eine Variante der Vorrichtung 15 zur Auf
nahme des Containers 10 in der Draufsicht dargestellt. Die
Vorrichtung 15 weist dabei im wesentlichen die anhand der
Fig. 1a bis 1d, 4 und 5 beschriebenen Mittel, Vorrich
tungen und Kennzeichen auf. Allerdings ist die Führungs
fläche zweigeteilt ausgebildet und lediglich an Seitenbe
reichen 48 und 49 streifenförmig vorgesehen. Dadurch ist
es möglich, eine bekannte, aus Rollen bestehende weitere
Vorrichtung 50 zur Aufnahme des an der Unterseite Schienen
aufweisenden Containers 10 auf der Ladefläche 24 zusätz
lich anzubringen, so daß unterschiedliche Container 10
einmal mit der Ausführung der Erfindung, Vorrichtung 15,
oder mit der bereits bekannten weiteren Vorrichtung 50
aufgenommen werden können.
Die Ausrichtung des Containers 10 in Richtung der Längs
achse der Ladefläche 24 wird durch die seitlichen Begren
zungsflächen 41 und 42 beidseits der schwenkbaren Vorrich
tung 15 gewährleistet, wobei diese in bezug auf die Mitte
der Führungsfläche 27 und das Profil jeweils konvex ausge
bildet sind. Durch die konvexe Ausbildung wird zum einen
ein Verkanten des Containers 10 mit den seitlichen Begren
zungsflächen 41 und 42 vermieden; desweiteren wird in vor
teilhafter Weise eine über den Hubvorgang verteilte Aus
richtung ermöglicht. Unterstützt wird ein derartiger Ver
ladevorgang durch Bereiche 51 und 52 der schwenkbaren Füh
rungsfläche 27, die sich von der Aufnahmeseite des Contai
ners 10 her in Richtung auf die Ladefläche 24 zunächst
verjüngend und anschließend erweiternd ausgebildet sind.
Durch die nach innen konvexen Führungsflächen, welche in
in ihrem schmalsten Durchlaßbereich für den Container ei
nen Abstand aufweisen, der dessen Breite nur unwesentlich
übersteigt ist zusammen mit den Ausgleichsmitteln 36 bzw.
36a ein Ausrichten des Containers in Längsrichtung während
des Verladens möglich. Dieser wird zunächst in der axialen
Winkelposition, in der er in Bezug auf die Fahrzeuglängs
richtung auf dem Verladehof steht, angehoben und soweit
aufgenommen, bis sich seine Mitte auf den Führungflächen
befinden. Sobald der Schwerpunkt des Containers die Füh
rungsflächen passiert hat und somit die Rollen des Hilfs
fahrwerks entlastet sind, wird der Angriffspunkt des Ha
kens zentriert (entweder manuell bei Verwendung der Deich
sel 36 oder selbsttätig, wenn die Öse 36a (Fig. 2d) in
folge des Containergewichts versucht, eine Mittelstellung
in Bezug auf den Haken des Hakengeräts einzunehmen.
In Fig. 7 ist eine weitere Möglichkeit der Aufnahme des
Containers 10 dargestellt. Die Vorrichtung 15 und der
Adapter 11 entsprechen dabei den anhand der vorhergehenden
Figuren bereits beschriebenen Ausführungsbeispielen. Das
Containerhilfsfahrwerk 12 weist senkrecht der Verbin
dungslinie zweier Isoecken 101 gleicher Höhe und parallel
zur hinteren Stirnseite 19 ausfahrbare Stützen 53 im Be
reich der Eingriffsmittel 18 auf, so daß der Container 10
und das Containerhilfsfahrwerk 12 angehoben werden können.
Die Stützen 53 sind dem Prinzip eines Wagenhebers entspre
chend von Hand ausfahrbar und in einer ausgefahrenen Posi
tion 54 feststellbar ausgebildet.
Der Vorgang der Aufnahme des Containers 10 auf die Lade
fläche 24 des Tranportfahrzeugs 14 läuft in folgenden
Schritten ab, wobei die die Dreh- und Verschiebemöglich
keiten der einzelnen Teile und Vorrichtungen durch die Be
wegungspfeile in der Figur dargestellt sind:
Zunächst wird der Container 10 von der Hubvorrichtung 13
soweit angehoben, daß der Container 10 auf den Rollmitteln
17 des Containerhilfsfahrwerks 12 verfahrbar ist. Der Con
tainer 10 wird nun durch Rangieren des Transportfahrzeugs
14 in der bereits beschriebenen Art und Weise axial ausge
richtet. In dieser ausgerichteten Position werden die
Stützen 53 soweit ausgefahren und die vordere Stirnseite
des Container 10 von der Hubvorrichtung 13 soweit angeho
ben, daß die Unterseite des Containers 10 im wesentlichen
eine waagerechte Position und die Höhe der Ladefläche 24
einnimmt. Die Stützen werden in dieser Position 54 festge
stellt. Das Transportfahrzeug 14 fährt nun unter den Con
tainer 10. Dabei bewegt sich gleichzeitig die Hubvorrich
tung 13 derart, daß der Container 10 in waagerechter Posi
tion gehalten wird. Bevor das Transportfahrzeug 14 voll
ständig unter den Container 10 fährt, werden die Stützen
53 eingefahren und das Containerhilfsfahrwerk 12 mit samt
den Stützen 53 abgenommen. Der Container 10 und die Vor
richtung 15 werden dann in ihre bereits beschriebene End
positionen durch die Hubvorrichtung 13 bewegt.
Auf diese Weise können auch solche Container ohne Verladen
werden, deren Inhalt eine wesentliche Neigung nicht zu
läßt. Ein Rangieren mit dem Hilfsfahrwerk ist dabei be
reits bei einer so geringen Neigung möglich, wie sie bei
jedem Containertransport - beispielsweise auf Schiffen -
ohnehin hingenommen werden muß. Insbesondere bei der Ver
wendung einer Hubvorrichtung, die auf festen Stützen
steht, können auch Kräfte in dem Hilfsfahrwerk auftreten,
welche den oberen Stützbereich des Hilfsfahrwerks an der
Container-Stirnfläche von diesem entfernen. In diesem Fall ist
es günstig, wenn hier noch eine zusätzliche Arretierung
gegen Zugkräfte vorgesehen wird, wie sie durch Arretier
mittel zum Eingriff in die oberen ISO-Ecken gebildet wer
den oder als die Containerseitenkanten hintergreifende
Mittel ausgebildet sind, die in der gleichzeitig einge
reichten Patentanmeldung "Befestigungsvorrichtung" dersel
ben Anmelderin beschrieben sind.
In den Fig. 8 und 9 ist ein weiteres Ausführungsbei
spiel eines erfindungsgemäßen Adapters 11 in Vorder- und
entsprechender Seitenansicht dargestellt.
Der Adapter 11 besteht aus einem Oberteil 55 und einem Un
terteil 56, wobei das Oberteil 55 eine Traverse 57 auf
weist. An dieser sind zwei symmetrisch zur Mittelachse des
Adapters 11 und senkrecht zur Traverse 57 gerichtete Füh
rungselemente 58 und 59 angeordnet. An den beiden äußeren
Enden der Traverse 57 sind weiterhin hakenförmige Ein
griffsmittel 60 und 61 zur Befestigung an den oberen Iso
ecken 101 des Containers 10 vorgesehen. Das Unterteil 56
weist zwei durch einen Querträger 62 verbundene, den Füh
rungselementen 58 und 59 zugeordnete Führungszylinder 63
und 64 auf, an deren unterem Ende der Führungszylinder 63
und 64 eine nach außen geführte Strebe 65 und 66 angeord
net ist. An den freien Enden der Streben 65 und 66 sind
die Eingriffsmittel 21 zur Verbindung des Adapters 11 mit
dem Container 10 vorgesehen.
Die Führungselemente 58 und 59 und die zugeordneten Füh
rungszylinder 63 und 64 verbinden teleskopartig das Ober
teil 55 mit dem Unterteil 56. Die Führungselelemente 58
und 59 und die Führungszylinder 63 und 64 weisen an den
einander zugeordneten Flächen Gleitführungen auf. Im unte
ren, einander zugewandten Bereich der Außenflächen der
Führungszylinder 63 und 64 ist das Tragelement 26 des
Adapters 11 für den Haken 25 der Hubvorrichtung 13 jeweils
über Laschen 67 mit den Führungszylindern 63 und 64 ver
bunden.
Der Adapter 11 wird wie folgt mit dem Container 10 verbun
den:
Die Hubvorrichtung 13 ergreift den Adapter 11, der auf
grund des vom Schwerpunkt abweichend angeordneten Tragele
ments 26 mit dem Anheben des Adapters 11 durch die Hubvor
richtung 13 in eine Schrägstellung gebracht wird. Das
Transportfahrzeug 14 fährt mit dem Adapter 11 dann an den
Container 10 heran, so daß die an der Traverse 57 angeord
neten hakenförmigen Eingriffsmittel 60 und 61 durch die
Schrägstellung des Adapters in die oberen Isoecken des
Containers 10 mit der allmählichen Senkrechtstellung des
Adapters 10 durch weiteres Herandrücken der Hubvorrichtung
13 an die Stirnseite 20 des Containers 10 eingreifen. Auf
grund des Eigengewichts ist das Oberteil 55 beim Eingrei
fen zunächst vollständig in das Unterteil 56 eingeschoben.
Durch vorbestimmtes Senken des Unterteils 56, das Oberteil
55 ist über die hakenförmigen Eingriffsmittel 60 und 61
bereits fest mit den oberen Isoecken 101 verbunden, wird
das Unterteil 56 derart ausgerichtet, daß die an den Stre
ben 65 und 66 angeordneten Eingriffsmittel 21 in die unte
ren Isoecken 101 einrasten und anschließend manuell ver
riegelt werden können.
Durch diese Ausbildung des Adapters 11 ist dieser einfach
und schnell an einen Container 10 montierbar. Weiterhin
werden in vorteilhafter Weise die Verladezeiten und somit
der Verladeaufwand verringert.
Die Erfindung beschränkt sich in ihrer Ausführung nicht
auf die vorstehend angegebenen bevorzugten Ausführungsbei
spiele. Vielmehr ist eine Anzahl von Varianten denkbar,
welche von der dargestellten Lösung auch bei grundsätzlich
anders gearteten Ausführungen Gebrauch machen.
Claims (11)
1. Adapter als Hilfsmittel zum stirnseitigen Anbringen
an einen mit Isoecken versehenen Container, der Eingriffs
mittel zum Verbinden mit diesen Ecken aufweist,
gekennzeichnet durch
Anschlußmittel (35), die ein im Bereich der senkrechten Mittelebene des Containers (10) vor dessen Stirnfläche (20) angeordnetes Tragelement (26), zum Eingriff eines Ha kens (25) einer Hubvorrichtung (13), aufweisen,
Mittel, die die Anschlußmittel (35) mit den Eingriffsmit teln (21) verbinden, wobei
die Eingriffsmittel (21) den Adapter (11) mit dem Contai ner (10) mindestens an zwei Ecken gleicher Höhe oder an zwei diagonal gegenüberliegenden Ecken miteinander verbin den.
gekennzeichnet durch
Anschlußmittel (35), die ein im Bereich der senkrechten Mittelebene des Containers (10) vor dessen Stirnfläche (20) angeordnetes Tragelement (26), zum Eingriff eines Ha kens (25) einer Hubvorrichtung (13), aufweisen,
Mittel, die die Anschlußmittel (35) mit den Eingriffsmit teln (21) verbinden, wobei
die Eingriffsmittel (21) den Adapter (11) mit dem Contai ner (10) mindestens an zwei Ecken gleicher Höhe oder an zwei diagonal gegenüberliegenden Ecken miteinander verbin den.
2. Adapter nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Mittel mindestens teil
weise starr ausgebildet sind.
3. Adapter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Mittel mit den Ein
griffsmitteln (21) für vier Ecken der Stirnseite (20) des
Containers (10) derart verbunden sind, daß sie in bezug
auf die beiden Eingriffsmittel (21) der oberen bzw. unte
ren Ecken des Containers (10) jeweils ein gleichschenkeli
ges Dreieck aufspannen, an dessen gemeinsamer Spitze die
Anschlußmittel (35) angeordnet sind.
4. Adapter nach den Ansprüchen 2 oder 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die Mittel sich diago
nal an den Stirnflächen (20) des Containers (10) diagonal
kreuzen und im Kreuzungspunkt miteinander verbunden sind.
5. Adapter nach Anspruch 4, dadurch ge
kennzeichnet, daß die sich diagonal kreuzen
den Mittel drehbar miteinander verbunden sind.
6. Adapter nach Anspruch 5, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Mittel um eine Position
paralleler Ausrichtung drehbar sind.
7. Adapter nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß das Tra
gelement (26) sich im wesentlichen in horizontaler
und/oder vertikaler Richtung erstreckt.
8. Adapter nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Ein
griffsmittel (21) in Form von Twist-Lock-Verschlüssen aus
gebildet sind, mit denen der Adapter (11) mit einer Stirn
fläche (20) des Containers (10) verbunden und wieder ge
löst werden kann.
9. Adapter nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß das
Tragelement (26) über ein um zwei Achsen drehbares Deich
selelement (36) mit den Anschlußmitteln (35) verbunden
ist.
10. Adapter nach Anspruch 9, dadurch ge
kennzeichnet, daß das Deichselelement (36)
mittels eines Schnellverschlusses von den Anschlußmitteln
(35) lösbar ist.
11. Adapter nach einem der vorangehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß er aus einem
Gestelloberteil und einem Gestellunterteil besteht, die in
einer Ebene teleskopierbar, vorzugsweise in Form einer
Gleitführung, miteinander verbunden sind, wobei an den
Gleitführungselementen des Gestellunterteils auf der Sym
metrielinie des Adapters oberhalb des Massenschwerpunktes
des Adapters ein Trageelement zum Eingriff eines fahrzeu
geigenen Verladehilfsmittels, vorzugsweise Hakengerät,
vorgesehen ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19893922813 DE3922813A1 (de) | 1989-07-11 | 1989-07-11 | Adapter fuer einen container |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19893922813 DE3922813A1 (de) | 1989-07-11 | 1989-07-11 | Adapter fuer einen container |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3922813A1 true DE3922813A1 (de) | 1991-01-24 |
Family
ID=6384758
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19893922813 Withdrawn DE3922813A1 (de) | 1989-07-11 | 1989-07-11 | Adapter fuer einen container |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3922813A1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5806863A (en) * | 1993-11-02 | 1998-09-15 | Cts Eurocontainer Und Transport-Vermittlungs Gmbh | Large-capacity transport container |
| EP4013646A4 (de) * | 2019-08-12 | 2023-09-06 | Lotus Demolition Oy | Ladeeinheitsanordnung zum ein- und ausschalten von ladeeinheiten der ladeeinheitsanordnung |
-
1989
- 1989-07-11 DE DE19893922813 patent/DE3922813A1/de not_active Withdrawn
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5806863A (en) * | 1993-11-02 | 1998-09-15 | Cts Eurocontainer Und Transport-Vermittlungs Gmbh | Large-capacity transport container |
| EP4013646A4 (de) * | 2019-08-12 | 2023-09-06 | Lotus Demolition Oy | Ladeeinheitsanordnung zum ein- und ausschalten von ladeeinheiten der ladeeinheitsanordnung |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |